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A623 Saarbrücken Richtung Friedrichsthal zwischen B41, Saarbrücken-Ludwigsberg und Saarbrücken-Herrensohr Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn, linker Fahrstreifen blockiert (08:25)

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Saarland: Spritpreise sorgen für Ärger - warum Autofahrer in Luxemburg günstiger tanken

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Das Ende der Preisspitze für Sprit im Saarland ist wohl noch nicht erreicht. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Christophe Gateau

Wer heute im Saarland tankt, wird kräftig zur Kasse gebeten. Der aktuelle Preisvergleich der Markttransparenzstelle Kraftstoffe zeigt: Für einen Liter Diesel werden derzeit an saarländischen Tankstellen rund 1,50 Euro fällig. Nur Baden-Württemberg kann das noch toppen.

Spitzenreiter ist das Saarland hingegen beim Super-Preis. Dieser ist nämlich keineswegs super niedrig, sondern super hoch. Mit rund 1,61 Euro werden die Autofahrer und Co. hierzulande zur Kasse gebeten. Im Vergleich: Berlin, hier ist Super derzeit am günstigsten, berappt im Durchschnitt „nur" 1,46 Euro für einen Liter des Sprits. Noch günstiger ist nur Luxemburg.

Bei den Nachbarn kostet der Liter Diesel im Durchschnitt etwa 1,16 Euro. Für einen Liter Super werden Tankende mit 1,21 Euro zu Kasse gebeten. Doch warum ist der Unterschied zu den Preisen im Saarland so hoch? Schließlich beziehen die Tankstellenbetreiber den Kraftstoff über die gleichen Lieferwege, Transportschiffe.

Zum Hintergrund: Die Preise stiegen im Saarland in den vergangenen Wochen an, weil der Rhein mit Niedrigwasser zu kämpfen hatte. Deswegen konnten die Transportschiffe nicht mehr vollständig beladen werden; Betreiber mussten den Sprit von weiter entfernten Zwischenlagern beziehen.

Die Antwort auf die günstigeren Preise in Luxemburg ist sichtlich simpel. Denn dort ist die Mineralölsteuer einfach nicht so hoch wie im Saarland. Darüber hinaus legt der Staat in Luxemburg einen Höchstpreis fest.

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Losheim: Rumänische Wanderarbeiter auf Biohof ausgebeutet?

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Unter anderem sollen die Arbeitszeiten von 35 Stunden pro Woche seitens des Arbeitgebers nicht eingehalten worden sein. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Gegen einen saarländischen Biohof geht ein Paar aus Rumänien, Elena und Iulian Manolache, nun juristisch vor. Darüber berichtet der „Saarländische Rundfunk“ (SR). Dir Vorwürfe: Arbeitszeiten von 35 Stunden pro Woche seien nicht eingehalten und falsche Löhne ausgezahlt worden.

Darüber hinaus, so berichtet der „SR“, hätten im Sommer Mitarbeiter der Beratungsstelle für Wanderarbeiter das Paar besucht. Mit der Feststellung, dass deren Unterkunft sanierungsbedürftig sei.

Und was sagen die Betreiber des Hofs dazu? Die weisen die Anschuldigungen als Lüge zurück, geht aus dem Medienbericht hervor. Kommenden Montag soll sich nun das Arbeitsgericht mit dem Vorfall beschäftigen.

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Häusliche Krankenpflege Ralph Fabing: Homburger Team mit Herz sucht Verstärkung

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Das Team freut sich auf neue Mitarbeiter. Foto: Susanne Lilischkis.

Seit 25 Jahren kümmern sich Ralph Fabing und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Unternehmen Häusliche Krankenpflege Ralph Fabing in Homburg-Einöd um die Menschen in der Region. „Wir betreuen derzeit 120 Klienten und geben ihnen die Möglichkeit, so lange wie möglich in ihrem vertrauten Zuhause leben zu können“, so Fabing. Mit wachsendem Erfolg, weshalb er sein Team unbedingt vergrößern möchte: „Die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen ist einfach sehr groß, und ich möchte niemandem mehr absagen müssen“, sagt er. „Deshalb würden wir uns freuen, neue Leute bei uns begrüßen zu dürfen.“

Empathischer Chef und tolles Team

Potenzielle Bewerber erwarten hier nicht nur einen emphatischen und verständnisvollen Chef, sondern auch ein tolles Team mit erfahren Pflegefachkräften und Azubis, die sich ebenfalls auf neue Kolleginnen und Kollegen freuen würden. „Wir sind ein 25-köpfiges Team aus examinierten AltenpflegerInnen, KrankenpflegerInnen, Hauswirtschafts-, Betreuungs- und Verwaltungskräften. So können wir unseren Kunden eine breite Palette an Kompetenzen bieten“, verrät der Chef.

Organisiert in kleinen Teams mit den immer gleichen Klienten sind die Mitarbeiter täglich im Saarpfalzkreis auf Tour. Eine handvoll von ihnen besuchen sie mehrmals täglich, für Insulininjektionen oder Medikamentengabe zum Beispiel. Andere nur zweimal im Monat für Hilfen im Haushalt. „Bei der Tourenplanung versuchen wir natürlich, die Wege kurz zu halten. So haben wir mehr Zeit für unsere Klienten“, betont Ralph Fabing. Dank des 24-Stunden-Bereitschaftsdienstes ist der Pflegedienst rund um die Uhr erreichbar – auch nachts. So können die Klienten sicher sein, jederzeit einen Ansprechpartner an ihrer Seite zu haben.

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Am Standort in der Hauptstraße 68 in Einöd laufen die Fäden zusammen. Foto: Susanne Lilischkis

Arbeit mit Azubis

„Ich freue mich, dass einige meiner Mitarbeiterinnen schon von Anfang an dabei sind“, sagt Ralph Fabing. „Und es gibt Familien, die begleiten wir schon über Generationen“, fügt er hinzu.

Ulrike Hohbusch zum Beispiel arbeitet seit 12 Jahren für das Unternehmen. Ihre Ausbildung zur examinierten Krankenpflegerin absolvierte sie in einer Klinik, bevor sie zum Pflegedienst kam. Hier machte sie später die Weiterbildung zur Praxisanleiterin. In dieser Funktion kümmert sich die 37-Jährige heute um das Qualitätsmanagement. Darüber hinaus hat sie ein Einarbeitungskonzept für die Mitarbeiter in den jeweiligen Bereichen entwickelt. Außerdem steht sie den Azubis mit ihrer ganzen Erfahrung zur Seite.

Eine der drei Auszubildenden ist Monia Becker. Am 1. Oktober hat die 22-jährige Altenpflegehelferin ihre Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin begonnen. Auch sie kommt aus dem stationären Bereich. An der ambulanten Arbeit schätzt sie vor allem, mehr Zeit für die Klienten zu haben. „Außerdem sind die Menschen in ihrem gewohnten Umfeld, das macht schon einen Unterschied“, hat sie festgestellt. Monia ist übrigens in der Pflege großgeworden, Mama und Oma sind beide Krankenschwestern. „Später haben wir zuhause meine Oma gepflegt, da war ich noch ein Kind und es hat mir immer Freude bereitet“, erzählt sie. Ihre Liebe für den Beruf dürfen auch die Klienten spüren, mit denen sie arbeitet. „Man sollte einfühlsam sein, das ist ganz wichtig. Und ich bin genauso zu den Leuten, wie ich es mir für mich und meine Angehörigen wünschen würde“, sagt sie. An ihrer Arbeit beim Pflegedienst schätzt sie außerdem die Nähe zur Praxisanleiterin und die herzliche Stimmung im Team. „Das hier ist ein sehr verantwortungsvoller Beruf, da muss man erst reinwachsen. Deshalb ist es gut, immer einen direkten Ansprechpartner zu haben.“

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Für die Klienten im Saarpfalz-Kreis auf Tour.. Foto: Susanne Lilischkis

Auch Ulrike Hohbusch mag die Arbeit mit den Auszubildenden. „Sie bringen viele neue Ideen und Impulse mit, das gefällt mir“, sagt sie. In diesem Beruf lernt man schließlich nie aus“, fügt sie hinzu.

So können Sie sich bewerben

„Die Arbeitszeiten in der ambulanten Pflege sind natürlich familienfreundlicher als im stationären Bereich“, sagt sie weiter. Außerdem haben wir einen verständnisvollen Chef. Ralph Fabing: „Von Hause aus bin ich selbst examinierter Krankenpfleger, ich weiß also um die Sorgen und Nöte, die der Beruf manchmal mit sich bringt. Deshalb ist es auch in Ordnung, wenn meine Mitarbeiter bei dem ein oder anderen Klienten auch mal länger bleiben, weil es eben die Situation gerade erfordert. Regelmäßige Teamsitzungen, Feiern oder die Teilnahme an Veranstaltungen wie zu Beispiel an einem Firmenlauf tragen zusätzlich zu einem guten Arbeitsklima bei“, betont er.

Auch Sie möchten Teil dieses tollen Teams werden, mit sozialversicherungspflichtiger Festanstellung, eigenverantwortlichem Arbeiten, flexiblen Arbeitszeiten, Berücksichtigung von Dienstwünschen, Zulagen, betrieblicher Altersvorsorge, Fortbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, einem guten Betriebsklima und regelmäßigen Teambesprechungen? Dann bewerben Sie sich jetzt. Oder kommen Sie gleich persönlich vorbei: Ralph Fabing und sein Team freuen sich auf Sie!

Kontakt

Häusliche Krankenpflege Ralph Fabing
Hauptstraße 68
66424 Homburg
Telefon: (06848)6575
Sollten Sie dringend Hilfe benötigen, ist unser Bereitschaftsdienst rund um die Uhr für Sie erreichbar, Telefon (0172)8108178

E-Mail: info@pflege-fabing.de
Internet: www.pflege-fabing.de

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Schwuler Juso-Chef Kühnert „fassungslos" über diese Aussage von Kramp-Karrenbauer

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Kevin Kühnert (SPD) war zusammen mit Annegret Kramp-Karrenbauer bei Maybritt Illner zu Gast. Foto: Svea Pietschmann/ZDF.

Fliegt Annegret Kramp-Karrenbauer jetzt eine Aussage aus dem Jahr 2015 um die Ohren? In der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner" hat der Vorsitzende der Jusos, Kevin Kühnert, CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer am gestrigen Donnerstag (8. November) wegen ihrer Äußerungen zur „Ehe für alle" scharf kritisiert.

In der Sendung ging es um das Thema „Neue Bündnisse, alte Fronten – was folgt auf Merkel?“ Kramp-Karrenbauer war eingeladen, weil sie sich als Nachfolgerin von Angela Merkel als CDU-Vorsitzende bewirbt. Während der Show sprach Publizist Michael Spreng die 56-Jährige auf ihre Meinung zur Öffnung der Ehe für Homosexuelle an.

Homo-Ehe wie Inzucht und Polygamie?

AKK hatte im Jahr 2015, noch bevor es die Reform in Deutschland gab, gesagt: „Wenn wir diese Definition (die Definition der Ehe, Anm. d. Red.) öffnen in eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft zweier erwachsener Menschen, sind andere Forderungen nicht auszuschließen: etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen". Das sei laut Spreng keine konservative, sondern eine reaktionäre Argumentation. „Sie haben die Homo-Ehe in die Nähe von Inzucht und Polygamie gerückt“, so der Journalist.

Kramp-Karrenbauer gab bei „Maybrit Illner" zu, dass sie mit ihrer Ansicht wohl nicht mal in der CDU die Mehrheitsmeinung habe. Gleichzeitig blieb sie aber dabei: Sie sagte, auch solche Position müssten in der Partei vertreten werden. Rückgängig wolle sie die Reform, die 2017 auf den Weg kam, allerdings nicht machen und mit ihrer Meinung auch keinen verletzen.

Kühnert „fassunglos"

Juso-Chef Kevin Kühnert äußerte sich „fassungslos darüber als schwuler Mann". „Es geht um nichts anderes, dass ich und viele andere einfach unseren Partner heiraten können. Da fühle ich mich ein wenig befremdet, wenn ich das 2018 immer noch von einer Partei hören muss."

Wird Kramp-Karrenbauer Merkels Nachfolgerin?

Neben Annegret Kramp-Karrenbauer und weiteren, eher unbekannten CDU-Politikern, treten auch Gesundheitsminister Jens Spahn und Friedrich Merz im Dezember bei der Wahl zum Partei-Vorsitzenden an.

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Gedenkmarsch in Saarbrücken zur Reichspogromnacht - Bildergalerie

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In Saarbrücken gedachten heute hunderte Menschen den Ereignissen der Reichspogromnacht 1938. Foto: BeckerBredel.

Zum Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 hat in der Saarbrücker Innenstadt am heutigen Freitag ein Gedankmarsch stattgefunden.

Vom Vorplatz des Hauptbahnhofes gingen laut Polizeiangaben zwischen 750 und 850 Menschen an fünf Stationen vorbei zur Saarbrücker Synagoge. Organisiert wurde das Ganze von der Synagogengemeinde, dem Landesjugendring und der Landesarbeitsgemeinschaft „Erinnerungsarbeit“.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November wurden deutschlandweit jüdische Geschäfte und Synagogen angezündet. Tausende Juden wurden inhaftiert, verschleppt, misshandelt oder getötet.

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Frau (63) erschreckt sich und überfährt Blitzer bei Zweibrücken

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Die Frau überfuhr einen Blitzer und eine Notrufsäule. Foto: Polizei.

Eine 63-jährige Frau hat am Donnerstagmorgen (8. November) einen Unfall mit einem Geschwindigkeitsmessgerät der Polizei gebaut.

Wie die Beamten mitteilen, kam sie mit ihrem Toyota auf der Autobahn 8 bei der Ausfahrt Zweibrücken-Ernstweiler von der Fahrbahn ab und überfuhr dabei den auf dem Grünstreifen aufgebauten Blitzer der Polizei. Auch eine in der Nähe stehende Autobahn-Notrufsäule überrollte der Pkw.

Nach dem Unfall erklärte die Fahrerin, durch den Anblick der Radarkontrolle so erschrocken zu sein, dass sie deshalb beim starken Abbremsen die Kontrolle über ihr Auto verlor.

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Nach ersten Schätzungen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt 40.000 Euro.

Trotz des Schadens blieb das Auto noch fahrbereit. Die Polizei konnte mit einer zweiten Kamera weiterblitzen.

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Ziege im Fundbüro Riegelsberg: Wer vermisst sie?

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Die Ziege war in der Ziegelhütter Straße herumgelaufen. Symbolfoto.

Ein nicht alltäglicher Fund ist in Riegelsberg gemacht worden: eine Ziege. Laut Angaben der Stadt war das Tier bereits am 2. November in der Nähe der Ziegelhütter Straße 40 entdeckt worden. Es sei dort frei herumgelaufen.

Mittlerweile ist die Ziege vorübergehend untergebracht worden.

Der Besitzer soll sich beim Fundbüro Riegelsberg, Tel. (06806)930123, melden.

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Saarland: Immer mehr Unfälle mit Wildtieren - Pilotprojekt in St. Wendel gestartet

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In diesem Jahr kamen bei Wildunfällen auch 44 Menschen zu Schaden; fünf davon wurden schwer verletzt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Julian Stratenschulte

Vor allem abends, wenn die Dunkelheit einsetzt, und früh morgens sind Wildtiere aktiv. Das zeichnet sich auch in der Unfallstatistik ab. Denn genau zu diesen Zeiten geschehen die meisten Wildunfälle - auch im Saarland.

2016 wurden der saarländischen Polizei 3.842 Kollisionen mit Rehen und Co. gemeldet, berichtet die „Saarbrücker Zeitung“ (SZ). Ein Jahr später stieg diese Zahl bereits deutlich an. So kam es 2017 zu 4.573 Unfällen. Und auch in diesem Jahr wurden bereits fast 3.400 Zusammenstöße mit Wild registriert, so „SZ“.

Um den steigenden Kollisionen entgegenzuwirken, ließen Experten an kritischen Stellen zunächst blaue Reflektoren einrichten. Dafür interessierten sich die Tiere allerdings recht wenig und überquerten weiterhin die Straßen. Die neue Strategie: Animierte Schilder sollen nun die Fahrer dazu bewegen, achtsamer zu sein. Wie aus dem Medienbericht hervorgeht, blinkt ein solches Schild mit dem Schriftzug „Achtung“, sobald sich ein Autofahrer nähert.

Ob - und wie - erfolgreich dieses Pilotprojekt sein wird, kann derzeit noch nicht festgestellt werden. Dafür seien die Schilder noch nicht lange genug im Einsatz.

Was tun bei einem Wildunfall? Verkehrsteilnehmer sind hier verpflichtet, den Unfall unverzüglich einem Jäger, Förster oder der Polizei zu melden. Die Unfallstelle sollte dann vom Fahrer gesichert werden. Vor Ort erhält man von den Beamten oder dem Jagdausübungsberechtigten, so SZ, eine Bescheinigung für die Versicherung.

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Fliegerbombe in Merzig entdeckt

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Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde im Merziger Stadtteil Ballern gefunden. Symbolfoto: Fredrik von Erichsen/dpa-Bildfunk

Bei Ausschachtarbeiten in der Nähe des Donatusplatzes im Stadtteil Ballern in Merzig wurde am heutigen Freitag (9. November) eine Fliegerbombe gefunden. 

Der Blindgänger stammt aus dem Zweiten Weltkrieg und wiegt rund 125 Kilogramm. Wie die Stadt Merzig in ihrer Presseerklärung mitteilt, geht von der Bombe keine unmittelbare Gefahr aus. Das resultiert aus der Prüfung des Kampfmittelräumdienstes.

Daher wird die Fliegerbombe erst am kommenden Dienstag (13. November) entschärft. Zwischen 9.00 und circa 11.30 Uhr soll die Entschärfung vorgenommen werden. In diesem Zeitraum werden die umliegenden Bereiche evakuiert. In einem Sicherheitsbereich von rund 300 Metern um den Fundort soll sich während der Entschärfungsarbeiten niemand in Wohnhäusern oder Geschäften aufhalten. Wer sich dennoch in die Sperrzone begibt, wird von Polizei und Ordnungsbehörde von dem Gebiet verwiesen. Die Bürger können in dieser Zeit im Bürgerhaus am Recher Weg unterkommen.

Evakuierung in Sicherheitsbereich 

Folgende Straßen in Ballern liegen innerhalb der Sicherheitszone und müssen am Dienstag evakuiert werden: • Donatusplatz 1 - 21
• Neubaugebiet Wackenbrühl (komplett)
• Särkover Straße (linke Seite von Hilbringen kommend) 27a - 47
• Straße Zum Birkenfeld (komplett)

Auch die Feldwege am Donatusplatz und am Hof Kerber und die Querspange hinter der Abfahrt aus Richtung Luxemburg werden gesperrt.

Weitere Informationen zur Evakuierung gibt es unter (0151) 19646836.

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Im Saarland gibt es immer weniger Fledermäuse

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Die Zahl der Fledermäuse im Saarland ist stark rückgängig. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

Im Saarland gibt es immer weniger Fledermäuse. Laut Experten des Naturschutzbundes (NABU) sei der Rückgang der Tiere "dramatisch". Das berichtet der „SR". 

Bei Zählungen und Untersuchungen mit Ultraschalldetektoren sei aufgefallen, dass die Zahl der Lederflügler sich weiter dezimiert hat. Von den 19 heimischen Fledermausarten sind vor allem Kolonien von Mausohren und einigen Arten von Waldfledermäusen betroffen.

Das liegt wohl einerseits an Windkraftanlagen, andererseits am Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft. Zudem fänden die Tiere immer weniger Insekten, von denen sie sich ernähren können. 

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