{k}/{n}
Artikel {k} von {n}
13°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
13°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Saarland: Spritpreise sorgen für Ärger - warum Autofahrer in Luxemburg günstiger tanken

image

Das Ende der Preisspitze für Sprit im Saarland ist wohl noch nicht erreicht. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Christophe Gateau

Wer heute im Saarland tankt, wird kräftig zur Kasse gebeten. Der aktuelle Preisvergleich der Markttransparenzstelle Kraftstoffe zeigt: Für einen Liter Diesel werden derzeit an saarländischen Tankstellen rund 1,50 Euro fällig. Nur Baden-Württemberg kann das noch toppen.

Spitzenreiter ist das Saarland hingegen beim Super-Preis. Dieser ist nämlich keineswegs super niedrig, sondern super hoch. Mit rund 1,61 Euro werden die Autofahrer und Co. hierzulande zur Kasse gebeten. Im Vergleich: Berlin, hier ist Super derzeit am günstigsten, berappt im Durchschnitt „nur" 1,46 Euro für einen Liter des Sprits. Noch günstiger ist nur Luxemburg.

Bei den Nachbarn kostet der Liter Diesel im Durchschnitt etwa 1,16 Euro. Für einen Liter Super werden Tankende mit 1,21 Euro zu Kasse gebeten. Doch warum ist der Unterschied zu den Preisen im Saarland so hoch? Schließlich beziehen die Tankstellenbetreiber den Kraftstoff über die gleichen Lieferwege, Transportschiffe.

Zum Hintergrund: Die Preise stiegen im Saarland in den vergangenen Wochen an, weil der Rhein mit Niedrigwasser zu kämpfen hatte. Deswegen konnten die Transportschiffe nicht mehr vollständig beladen werden; Betreiber mussten den Sprit von weiter entfernten Zwischenlagern beziehen.

Die Antwort auf die günstigeren Preise in Luxemburg ist sichtlich simpel. Denn dort ist die Mineralölsteuer einfach nicht so hoch wie im Saarland. Darüber hinaus legt der Staat in Luxemburg einen Höchstpreis fest.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Losheim: Rumänische Wanderarbeiter auf Biohof ausgebeutet?

image

Unter anderem sollen die Arbeitszeiten von 35 Stunden pro Woche seitens des Arbeitgebers nicht eingehalten worden sein. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Gegen einen saarländischen Biohof geht ein Paar aus Rumänien, Elena und Iulian Manolache, nun juristisch vor. Darüber berichtet der „Saarländische Rundfunk“ (SR). Dir Vorwürfe: Arbeitszeiten von 35 Stunden pro Woche seien nicht eingehalten und falsche Löhne ausgezahlt worden.

Darüber hinaus, so berichtet der „SR“, hätten im Sommer Mitarbeiter der Beratungsstelle für Wanderarbeiter das Paar besucht. Mit der Feststellung, dass deren Unterkunft sanierungsbedürftig sei.

Und was sagen die Betreiber des Hofs dazu? Die weisen die Anschuldigungen als Lüge zurück, geht aus dem Medienbericht hervor. Kommenden Montag soll sich nun das Arbeitsgericht mit dem Vorfall beschäftigen.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
Anzeige

Mit Kunst der Corona-Zeit den Kampf ansagen

image

Ballett: Nicola Strada; Mattia Serio; Nobel Lakaev (Foto: Bettina Stöß)

Endlich! Es gibt wieder Theater. Nach Monaten der kulturellen Einschränkungen darf nun auf den Bühnen des Saarländischen Staatstheaters wieder gesungen, gespielt und getanzt werden.

Der erste Ballettabend „Sound & Vision“, der unter der Leitung von Ballettchef Stijn Celis im Großen Haus des Staatstheaters am vergangenen Samstag (03.10.2020) stattfand, schien demzufolge ein wahrer Befreiungsschlag für die Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles zu sein: Endlich wieder tanzen, endlich raus auf die Bühne! Der Corona-Zeit wurde buchstäblich eine Kampf-Ansage gemacht: Vom Ensemble wird diesmal nicht nur getanzt, sondern auch live gesungen und gesprochen. Und das alles ohne Körperkontakt - denn das Hygiene-Konzept hat auch beim Ballett Einzug gehalten. Das funktionierte erstaunlich gut. Beweis war der minutenlange Applaus des begeisterten Premieren-Publikums. Wer sich das lebensfrohe Tanzstück ansehen will, sollte sich schleunigst Karten sichern.

Weitere Vorstellungen:
Oktober 11., 17., 23., 30.
November 4., 6., 8., 20.
Dezember 17. (zum letzten Mal)

image

Juliane Lang (Frau Fortuna); Ensemble (Foto: Martin Kaufhold)

Auch in der Feuerwache will man dem neuen Glücksgefühl Ausdruck verleihen: Seit Mitte September präsentiert eine siebenköpfige Truppe aus den Sparten Schauspiel und Musiktheater in einer revueartigen Glücksjagd von Schauspiel-Chefin Bettina Bruinier seine ganz persönlichen Geschichten von der Suche nach dem Glück. Die Inszenierung hat viel Musik in Form von Chanson- und Popnummern im Gepäck – allerdings stehen nur noch drei Vorstellungen auf dem Programm. Deshalb: Auf jeden Fall, Karten sichern!

Letzte Vorstellungen:
Fr., 16. Oktober 2020, 19:30 Uhr
So., 25. Oktober 2020, 15:00 + 19:30 Uhr

Mit viel Musik in den Herbst

Die Zeichen im Staatstheater stehen im Oktober auch sonst auf viel Musik: Musical, moderne Oper, Grusel-, Sinfonie- und Kammerkonzerte: Für jeden Geschmack ist was dabei.

Das Rock-Musical Hair bringt ab Samstag, 24. Oktober 2020, 60er Jahre Flower-Power-Feeling auf die große Bühne des Staatstheaters.

image

Vom Banker zum Hippie: Kostümentwurf von Ralph Zeger

Das ursprünglich als Aufschrei gegen die Konsum- und Wohlstandsgesellschaft, gegen Krieg und Rassismus entstandene Werk ist auch heute aktueller denn je und das Publikum darf sich auf unsterbliche Hits wie „Aquarius“, „Good Morning, Starshine“ und „Let The Sunshine In“ freuen.

Nächste Vorstellungen:
Oktober 27.
November 7., 11., 14., 21., 27.
Dezember 4., 10., 22., 26., 29., 31.
Weitere Termine in Planung

Oper mal anders verspricht dagegen das Format „Sparte goes Oper: Bouches les rouges“,das ursprünglich für die Sparte4 in der Eisenbahnstraße konzipiert war. „Flirrend leicht, wie butterweiche Popmusik“ klingt sie laut Einschätzung von Frederike Krüger in der >>> neuen Theaterzeitung.

Und die Story? „ Fünf Menschen treffen sich im Saarbrücker Wald. Sie wollen aussteigen. Lieber in den Wald und wandern, sich spüren, die Füße, die Seele, die Stimme, das Herz. Aber so richtig. Sonst hätten sie eben auch ins Büro gehen können.“

Wer das auch gut kennt, ist bei diesem Stück in der Feuerwache gut aufgehoben.

Uraufführung: Samstag, 17. Oktober 2020 19:30 Uhr, Alte Feuerwache
Nächste Vorstellungen:
Oktober 23., 30.
November 13., 15., 29.
Dezember 15.
Weitere Aufführungen in Planung

Gruseln gefällig? Bitteschön!

Nicht, dass vieles zurzeit schon gruselig genug wäre: Pünktlich zu Halloween jagt das Saarländische Staatsorchester den Besucherinnen und Besuchern weitere – diesmal angenehme - Schauer über den Rücken.

image

Foto von Heorhii Heorhiichuk von Pexels

Gastdirigent Stefanos Tsialis und sein musikalisches Team präsentieren Filmmusik aus Gruselklassikern wie „Nosferatu“, „Psycho“, „Dracula“ oder „Halloween“, aber auch gruselige Stimmungsmusik von Saint-Saëns, Dvořák und Mussorgski.

Zwei Aufführungen: Samstag, 31. Oktober 2020 18 Uhr und 20:30 Uhr

Wer es ernster und klassischer mag, kann am 25. und 26. Oktober beim traditionellen Sinfoniekonzert auf „Lustfahrt“ (so das Motto im Oktober) gehen. Gespielt werden Werke von Händel, Mozart und Bartholdy. Übrigens: Für Konzert-Liebhaber, die sonntags lieber länger schlafen, gibt es künftig außer der 11 Uhr-Vorstellung auch noch eine um 15 Uhr!

Termine:
Sonntag, 25. Oktober 2020 11 Uhr und 15 Uhr, Congresshalle
Montag, 26. Oktober 2020 20 Uhr, Congresshalle

image

Foto: August Columbo/Pexels

Staatsorchester on Tour

Einen ebenfalls klassisch entspannten Start in den Sonntag versprechen zwei Kammerkonzerte im Großen Haus: Am 11. Oktober steht Mozart und am 1. November Brahms und Beethoven auf dem Programm.

Termine:
Sonntag, 11. Oktober 2020, 11 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 1. November 2020, 11 Uhr, Großes Haus

Auf ein gemütliches Konzert in der Ludwigskirche darf man sich im November freuen. Dort präsentiert das Saarländische Staatsorchester am 6. Und 7. November Werke von Charles Ives (The Unanswered Question), Arthur Honegger (Sinfonie Nr. 2 H153) und Wolfgang Amadeus Mozart (Serenade B-Dur für zwölf Bläser und Kontrabass).

Termine:
Freitag, 6. November 2020 19:30 Uhr, Ludwigskirche
Samstag, 7. November 2020 19:30 Uhr, Ludwigskirche

image

Hongkong (Foto: Jimmy Chan/Pexels).

Hoffnung auf Veränderung

Auf ein Schauspiel in der Feuerwache sei zum Schluss noch hingewiesen: Im Stück “Eine kurze Chronik des künftigen China“ verarbeitet der in Hongkong geborene Dramatiker, Regisseur und Lehrer Pat To Yan seine persönlichen Erlebnisse, Alpträume von Verfolgung, Ängste vor Verhaftung und Hoffnung auf Veränderung seit der sogenannten „Regenschirm-Revolution“ im September 2014, bei der zehntausende Menschen in Hongkong für Demokratie kämpften.

Europäische Erstaufführung: Freitag, 6. November 2020 19:30 Uhr, Alte Feuerwache

Nächste Vorstellungen:
November 11., 14.
Dezember 4., 17., 27.
Weitere Termine in Planung

>>> Hier die neue Theaterzeitung durchblättern

HINWEIS:

Sicherheit und Gesundheit der Besucherinnen und Besucher liegen der Theaterleitung und dem gesamten Team natürlich am Herzen. Für den Besuch der Spielstätten und der Vorverkaufskasse gelten daher die allgemein bekannten Hygieneregeln:

- Abstand (1,50 m)
- Nies- und Hustenetikette (in die Armbeuge)
- Handhygiene (Desinfektionsspender vorhanden)
- Mund-Nasen-Bedeckung (Ausnahme: Am Platz im Zuschauersaal kann die Maske abgenommen werden, sobald die Vorstellung begonnen hat).

Einlass in alle Spielstätten und Zuschauersäle 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn; kein Nacheinlass nach Beginn der Aufführung.

Die Spielstätten

Staatstheater, Großes Haus 
Schillerplatz 1
66111 Saarbrücken

Alte Feuerwache 
Landwehrplatz 
66111 Saarbrücken

sparte4 
Eisenbahnstraße 22 
66117 Saarbrücken

Congresshalle 
Hafenstraße 
66111 Saarbrücken

Völklinger Hütte 
Rathausstraße 75 - 79 
66333 Völklingen


VORVERKAUFSKASSE 
Schillerplatz 2 
66111 Saarbrücken 
Telefon (0681) 3092-486 
Öffnungszeiten 
Montag bis Freitag 
10 bis 18 Uhr 
Samstag 10 bis 14 Uhr
Internet: www.staatstheater.saarland

 

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Schwuler Juso-Chef Kühnert „fassungslos" über diese Aussage von Kramp-Karrenbauer

image

Kevin Kühnert (SPD) war zusammen mit Annegret Kramp-Karrenbauer bei Maybritt Illner zu Gast. Foto: Svea Pietschmann/ZDF.

Fliegt Annegret Kramp-Karrenbauer jetzt eine Aussage aus dem Jahr 2015 um die Ohren? In der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner" hat der Vorsitzende der Jusos, Kevin Kühnert, CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer am gestrigen Donnerstag (8. November) wegen ihrer Äußerungen zur „Ehe für alle" scharf kritisiert.

In der Sendung ging es um das Thema „Neue Bündnisse, alte Fronten – was folgt auf Merkel?“ Kramp-Karrenbauer war eingeladen, weil sie sich als Nachfolgerin von Angela Merkel als CDU-Vorsitzende bewirbt. Während der Show sprach Publizist Michael Spreng die 56-Jährige auf ihre Meinung zur Öffnung der Ehe für Homosexuelle an.

Homo-Ehe wie Inzucht und Polygamie?

AKK hatte im Jahr 2015, noch bevor es die Reform in Deutschland gab, gesagt: „Wenn wir diese Definition (die Definition der Ehe, Anm. d. Red.) öffnen in eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft zweier erwachsener Menschen, sind andere Forderungen nicht auszuschließen: etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen". Das sei laut Spreng keine konservative, sondern eine reaktionäre Argumentation. „Sie haben die Homo-Ehe in die Nähe von Inzucht und Polygamie gerückt“, so der Journalist.

Kramp-Karrenbauer gab bei „Maybrit Illner" zu, dass sie mit ihrer Ansicht wohl nicht mal in der CDU die Mehrheitsmeinung habe. Gleichzeitig blieb sie aber dabei: Sie sagte, auch solche Position müssten in der Partei vertreten werden. Rückgängig wolle sie die Reform, die 2017 auf den Weg kam, allerdings nicht machen und mit ihrer Meinung auch keinen verletzen.

Kühnert „fassunglos"

Juso-Chef Kevin Kühnert äußerte sich „fassungslos darüber als schwuler Mann". „Es geht um nichts anderes, dass ich und viele andere einfach unseren Partner heiraten können. Da fühle ich mich ein wenig befremdet, wenn ich das 2018 immer noch von einer Partei hören muss."

Wird Kramp-Karrenbauer Merkels Nachfolgerin?

Neben Annegret Kramp-Karrenbauer und weiteren, eher unbekannten CDU-Politikern, treten auch Gesundheitsminister Jens Spahn und Friedrich Merz im Dezember bei der Wahl zum Partei-Vorsitzenden an.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Gedenkmarsch in Saarbrücken zur Reichspogromnacht - Bildergalerie

image

In Saarbrücken gedachten heute hunderte Menschen den Ereignissen der Reichspogromnacht 1938. Foto: BeckerBredel.

Zum Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 hat in der Saarbrücker Innenstadt am heutigen Freitag ein Gedankmarsch stattgefunden.

Vom Vorplatz des Hauptbahnhofes gingen laut Polizeiangaben zwischen 750 und 850 Menschen an fünf Stationen vorbei zur Saarbrücker Synagoge. Organisiert wurde das Ganze von der Synagogengemeinde, dem Landesjugendring und der Landesarbeitsgemeinschaft „Erinnerungsarbeit“.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November wurden deutschlandweit jüdische Geschäfte und Synagogen angezündet. Tausende Juden wurden inhaftiert, verschleppt, misshandelt oder getötet.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Frau (63) erschreckt sich und überfährt Blitzer bei Zweibrücken

image

Die Frau überfuhr einen Blitzer und eine Notrufsäule. Foto: Polizei.

Eine 63-jährige Frau hat am Donnerstagmorgen (8. November) einen Unfall mit einem Geschwindigkeitsmessgerät der Polizei gebaut.

Wie die Beamten mitteilen, kam sie mit ihrem Toyota auf der Autobahn 8 bei der Ausfahrt Zweibrücken-Ernstweiler von der Fahrbahn ab und überfuhr dabei den auf dem Grünstreifen aufgebauten Blitzer der Polizei. Auch eine in der Nähe stehende Autobahn-Notrufsäule überrollte der Pkw.

Nach dem Unfall erklärte die Fahrerin, durch den Anblick der Radarkontrolle so erschrocken zu sein, dass sie deshalb beim starken Abbremsen die Kontrolle über ihr Auto verlor.

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Nach ersten Schätzungen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt 40.000 Euro.

Trotz des Schadens blieb das Auto noch fahrbereit. Die Polizei konnte mit einer zweiten Kamera weiterblitzen.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Ziege im Fundbüro Riegelsberg: Wer vermisst sie?

image

Die Ziege war in der Ziegelhütter Straße herumgelaufen. Symbolfoto.

Ein nicht alltäglicher Fund ist in Riegelsberg gemacht worden: eine Ziege. Laut Angaben der Stadt war das Tier bereits am 2. November in der Nähe der Ziegelhütter Straße 40 entdeckt worden. Es sei dort frei herumgelaufen.

Mittlerweile ist die Ziege vorübergehend untergebracht worden.

Der Besitzer soll sich beim Fundbüro Riegelsberg, Tel. (06806)930123, melden.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Saarland: Immer mehr Unfälle mit Wildtieren - Pilotprojekt in St. Wendel gestartet

image

In diesem Jahr kamen bei Wildunfällen auch 44 Menschen zu Schaden; fünf davon wurden schwer verletzt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Julian Stratenschulte

Vor allem abends, wenn die Dunkelheit einsetzt, und früh morgens sind Wildtiere aktiv. Das zeichnet sich auch in der Unfallstatistik ab. Denn genau zu diesen Zeiten geschehen die meisten Wildunfälle - auch im Saarland.

2016 wurden der saarländischen Polizei 3.842 Kollisionen mit Rehen und Co. gemeldet, berichtet die „Saarbrücker Zeitung“ (SZ). Ein Jahr später stieg diese Zahl bereits deutlich an. So kam es 2017 zu 4.573 Unfällen. Und auch in diesem Jahr wurden bereits fast 3.400 Zusammenstöße mit Wild registriert, so „SZ“.

Um den steigenden Kollisionen entgegenzuwirken, ließen Experten an kritischen Stellen zunächst blaue Reflektoren einrichten. Dafür interessierten sich die Tiere allerdings recht wenig und überquerten weiterhin die Straßen. Die neue Strategie: Animierte Schilder sollen nun die Fahrer dazu bewegen, achtsamer zu sein. Wie aus dem Medienbericht hervorgeht, blinkt ein solches Schild mit dem Schriftzug „Achtung“, sobald sich ein Autofahrer nähert.

Ob - und wie - erfolgreich dieses Pilotprojekt sein wird, kann derzeit noch nicht festgestellt werden. Dafür seien die Schilder noch nicht lange genug im Einsatz.

Was tun bei einem Wildunfall? Verkehrsteilnehmer sind hier verpflichtet, den Unfall unverzüglich einem Jäger, Förster oder der Polizei zu melden. Die Unfallstelle sollte dann vom Fahrer gesichert werden. Vor Ort erhält man von den Beamten oder dem Jagdausübungsberechtigten, so SZ, eine Bescheinigung für die Versicherung.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Fliegerbombe in Merzig entdeckt

image

Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde im Merziger Stadtteil Ballern gefunden. Symbolfoto: Fredrik von Erichsen/dpa-Bildfunk

Bei Ausschachtarbeiten in der Nähe des Donatusplatzes im Stadtteil Ballern in Merzig wurde am heutigen Freitag (9. November) eine Fliegerbombe gefunden. 

Der Blindgänger stammt aus dem Zweiten Weltkrieg und wiegt rund 125 Kilogramm. Wie die Stadt Merzig in ihrer Presseerklärung mitteilt, geht von der Bombe keine unmittelbare Gefahr aus. Das resultiert aus der Prüfung des Kampfmittelräumdienstes.

Daher wird die Fliegerbombe erst am kommenden Dienstag (13. November) entschärft. Zwischen 9.00 und circa 11.30 Uhr soll die Entschärfung vorgenommen werden. In diesem Zeitraum werden die umliegenden Bereiche evakuiert. In einem Sicherheitsbereich von rund 300 Metern um den Fundort soll sich während der Entschärfungsarbeiten niemand in Wohnhäusern oder Geschäften aufhalten. Wer sich dennoch in die Sperrzone begibt, wird von Polizei und Ordnungsbehörde von dem Gebiet verwiesen. Die Bürger können in dieser Zeit im Bürgerhaus am Recher Weg unterkommen.

Evakuierung in Sicherheitsbereich 

Folgende Straßen in Ballern liegen innerhalb der Sicherheitszone und müssen am Dienstag evakuiert werden: • Donatusplatz 1 - 21
• Neubaugebiet Wackenbrühl (komplett)
• Särkover Straße (linke Seite von Hilbringen kommend) 27a - 47
• Straße Zum Birkenfeld (komplett)

Auch die Feldwege am Donatusplatz und am Hof Kerber und die Querspange hinter der Abfahrt aus Richtung Luxemburg werden gesperrt.

Weitere Informationen zur Evakuierung gibt es unter (0151) 19646836.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Im Saarland gibt es immer weniger Fledermäuse

image

Die Zahl der Fledermäuse im Saarland ist stark rückgängig. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

Im Saarland gibt es immer weniger Fledermäuse. Laut Experten des Naturschutzbundes (NABU) sei der Rückgang der Tiere "dramatisch". Das berichtet der „SR". 

Bei Zählungen und Untersuchungen mit Ultraschalldetektoren sei aufgefallen, dass die Zahl der Lederflügler sich weiter dezimiert hat. Von den 19 heimischen Fledermausarten sind vor allem Kolonien von Mausohren und einigen Arten von Waldfledermäusen betroffen.

Das liegt wohl einerseits an Windkraftanlagen, andererseits am Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft. Zudem fänden die Tiere immer weniger Insekten, von denen sie sich ernähren können. 

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein