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A6 Metz/Saarbrücken Richtung Kaiserslautern zwischen Rohrbach und Kreuz Neunkirchen Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle (18:43)

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Saarland: Immer mehr Unfälle mit Wildtieren - Pilotprojekt in St. Wendel gestartet

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In diesem Jahr kamen bei Wildunfällen auch 44 Menschen zu Schaden; fünf davon wurden schwer verletzt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Julian Stratenschulte

Vor allem abends, wenn die Dunkelheit einsetzt, und früh morgens sind Wildtiere aktiv. Das zeichnet sich auch in der Unfallstatistik ab. Denn genau zu diesen Zeiten geschehen die meisten Wildunfälle - auch im Saarland.

2016 wurden der saarländischen Polizei 3.842 Kollisionen mit Rehen und Co. gemeldet, berichtet die „Saarbrücker Zeitung“ (SZ). Ein Jahr später stieg diese Zahl bereits deutlich an. So kam es 2017 zu 4.573 Unfällen. Und auch in diesem Jahr wurden bereits fast 3.400 Zusammenstöße mit Wild registriert, so „SZ“.

Um den steigenden Kollisionen entgegenzuwirken, ließen Experten an kritischen Stellen zunächst blaue Reflektoren einrichten. Dafür interessierten sich die Tiere allerdings recht wenig und überquerten weiterhin die Straßen. Die neue Strategie: Animierte Schilder sollen nun die Fahrer dazu bewegen, achtsamer zu sein. Wie aus dem Medienbericht hervorgeht, blinkt ein solches Schild mit dem Schriftzug „Achtung“, sobald sich ein Autofahrer nähert.

Ob - und wie - erfolgreich dieses Pilotprojekt sein wird, kann derzeit noch nicht festgestellt werden. Dafür seien die Schilder noch nicht lange genug im Einsatz.

Was tun bei einem Wildunfall? Verkehrsteilnehmer sind hier verpflichtet, den Unfall unverzüglich einem Jäger, Förster oder der Polizei zu melden. Die Unfallstelle sollte dann vom Fahrer gesichert werden. Vor Ort erhält man von den Beamten oder dem Jagdausübungsberechtigten, so SZ, eine Bescheinigung für die Versicherung.

© WhatsBroadcast
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