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Dreharbeiten in Ottweiler: Saarland wird erstmals Schauplatz einer ARD-Komödie

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Unter anderem Drehort der aktuellen TV-Produktion: Die Altstadt von Ottweiler. Symbolfoto: Wikimedia Commons/Kotivalo/CC3.0-Lizenz)

Im Rahmen der Reihe  „Endlich Freitag im Ersten“ wird aktuell in Ottweiler kräftig Filmmaterial gesammelt: Für die Komödie „Villa Eva“, so der Arbeitstitel, sind sechs Drehtage in der Altstadt sowie dem Wald des Stadtgebiets vorgesehen. Dann zieht die TV-Produktion unter anderem nach Homburg weiter. Insgesamt stehen dem Team 21 Drehtage zur Verfügung wie die „Saarbrücker Zeitung“ (SZ) berichtet.

Villa Eva: Erste ARD-Komödie im Saarland

Das Besondere an der Produktion: Erstmals wird das Saarland zum Drehort einer ARD-Komödie. Der Fernsehfilm soll voraussichtlich im Herbst 2019 ausgestrahlt werden. In den Hauptrollen sind dann unter anderem Eleonore Weisgerber (als Gräfin Eva Marie-Luise von Aspach-Ney) und Reiner Schöne (als verflossener Liebhaber der Gräfin) zu sehen.

Im Kern geht es, so „SZ“, um zwei Liebesgeschichten sowie eine existentielle Bedrohung. Den Dreh- und Angelpunkt der Geschichte bildet ein „herrschaftliches Haus“, in dem die Gräfin mit allerlei Personal und Gästen lebt.

Mit der Reihe „Endlich Freitag im Ersten“ soll laut ARD der „Freitagsfilm“ wieder mehr in den Fokus der Zuschauer rücken. Das Format stehe für die „Freude, die man mit diesem Tag verbindet.“

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mit dpa

Studium in Saarbrücken: Billiger als in den meisten anderen Städten?

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Studierende in Saarbrücken geben laut Studie im Monat mindestens 695 Euro für Studium und Leben aus. Symbolfoto: BeckerBredel

Für eine neue Studie hat das Moses-Mendelssohn-Institut in Berlin Daten von 96 Hochschulstandorten in ganz Deutschland analysiert. Das Ziel der Studie: Die Ausgaben für Nahverkehr, Studium, Lebenshaltung, Verpflegung und Wohnen an unterschiedlichen Uni-Standorten zu vergleichen.

In Saarbrücken müssen Studierende mindestens 695 Euro für Studium und Leben pro Monat ausgeben. Das geht jedenfalls aus den Daten des Instituts hervor. Damit liegt die saarländische Hauptstadt (verglichen mit Uni-Standorten in ganz Deutschland) tatsächlich im unteren Drittel. In den meisten anderen deutschen Städten kostet das Studium mehr, beispielsweise in München (1000 Euro pro Monat) oder in Frankfurt am Main (885 Euro).

Eine entscheidende Rolle bei den Studienkosten spielen die Mietpreise. Deren Anteil an den Gesamtkosten liegt bei etwa 40 Prozent. Allerdings gibt es regional große Unterschiede: Laut Studie wurde hier eine Spanne zwischen 230 und 600 Euro ermittelt.

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Die Mega-Wiesngaudi in Riol

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Die Wiesnfamilie des Rioler Oktoberfestes (von links): Alina Lichter, Vanessa Lichter, Rita Faßl-Lichter und Hans-Jürgen Lichter. Foto: Lichter

Holland, Belgien, England, Luxemburg und besonders aus dem Saarland: Die Besucher des Rioler Oktoberfestes kommen von immer weiter her, doch größer wird die siebte Auflage dieses Jahr nicht. „Wir wollen das Gemütliche bewahren“, sagt die jüngste Wiesnwirtin Deutschlands Vanessa Lichter (29), die das Fest mit ihrem Vater Hans-Jürgen Lichter ausrichtet. „Viele Leute haben uns gesagt, dass sie das Oktoberfest in Riol gerade deshalb mögen, weil es nicht so riesig ist“, sagt Vanessa Lichter. „Selbst die Musiker, die fast alle Oktoberfestzelte in Deutschland kennen, sagen, dass unser Festzelt zu den schönsten gehört.“

Hans-Jürgen Lichter legt viel Wert auf die Dekoration des 50 Meter langen Zeltes. Er fährt dafür viel herum und schaut sich andere Oktoberfeste an, um zu sehen, was man noch besser machen kann. 15 Sattelzüge braucht es, um alles für das Zelt beisammen zu haben. Alleine an Girlanden werden ein paar Tausend Meter aufgehangen. 2500 Besucher finden im Zelt und in Lichters Almhütte Platz. Letztere bietet 200 Sitzplätze und bleibt übrigens das ganze Jahr über stehen und kann auch für Feiern gemietet werden. Während des Oktoberfestes steht die Almhütte allen offen, die auf der Afterwiesnparty noch zünftig weiter feiern wollen.

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Foto: Jan Söfjer

Das Programm in Riol wird dieses Jahr interessanter. Es gibt mehr Highlights und Themenabende, so etwa direkt am zweiten Abend mit der großen Mallorca-Nacht „Mallorcaparty Trier meets Rioler Oktoberfest“. Am zweiten Wochenende tritt Voxxclub auf und am 31. Oktober ist die „Halloween Hexen-Party“ mit den Bands Members, Goombay Dance Band feat. Ernest Clinton. Inselflair bietet dann wieder die „Malle-Königin“ Mia Julia mit den Midnight Ladies. Ebenfalls am vierten Wochenende gibt es die „Lange Kölsch-Nacht“ mit den Bands De Räuber, De Pänz und De‘ Hofnarren. Aischzeit, Manyana und die Bamberger dürfen natürlich auch auf dem Fest nicht fehlen.

„Der Kartenverkauf ist schon gut angelaufen. Besonders die Tage mit den Highlights werden gut gebucht“, sagt Vanessa Lichter. Um es mehr Leuten zu ermöglichen mitzufeiern, wurde der Bustransfer mit dem Anbieter Müller- Kylltal-Reisen erweitert. Insgesamt werden fünf Fahrtstrecken angeboten: ab Konz, Bitburg-Prüm, Wittlich, Piesport und Hermeskeil. Im vergangenen Jahr haben laut Veranstalter knapp 20 000 Menschen das Rioler Oktoberfest besucht. 50 Mitarbeiter kümmern sich um die Gäste. Dazu kommen 25 Mitarbeiter des Caterers und 20 Sicherheitsleute sowie Helfer der Malteser und des Roten Kreuzes.

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Foto: Jan Söfjer

Auf der Speisekarte stehen bayerische Schmankerl – unter anderem Wiesn-Burger, Nürnberger Würstchen, Hähnchen, Käsespätzle, Schweinshaxen und Leberkässemmel. In der VIP-Wiesn-Box, wo das Essen im Ticketpreis mit inbegriffen ist, gibt es ein großes bayerisches Schmankerl-Buffet. Extra für das Rioler Oktoberfest hat die Licher-Brauerei ein eigenes sehr süffiges Festbier gebraut. Das 7. Rioler Oktoberfest startet am 18. Oktober und geht bis zum 23. November.

Oktoberfest in Riol

Freitag, 18.10.: Eröffnungsfest mit den Bambergern und Susal, Frontfrau der Isartaler Hexen

Samstag, 19.10.: Mallorca-Party Trier meets Rioler Oktoberfest

Samstag, 26.10.: Voxxclub und Manyana

Donnerstag, 31.10.: Die Halloween Hexen-Party mit den Members und der Goombay Dance Band feat. Ernest Clinton

Samstag, 2.11.: Members Freitag, 8.11.: Lange Kölsch- Nacht mit De Räuber, De Pänz und De‘ Hofnarren

Samstag, 9.11.: Frauenpower pur mit der „Malle-Königin“ Mia mit den Midnight Ladies

Freitag, 15.11.: Aischzeit

Samstag, 16.11.: Partyband Maxxx

Freitag, 22.11.: Aischzeit

Samstag 23.11.: Aischzeit

www.oktoberfest-riol.de

Rioler Oktoberfest (TRIOLAGO in Riol)

Zur Talstation 1
54340 Riol
Deutschland

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dpa/lrs

Polizisten im Saarland bekommen nachts mehr Geld

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Die Nachtzulage für Polizisten im Saarland soll sich bald erhöhen. Symbolfoto: Monika Skolimowska/dpa-Bildfunk.

Die Polizisten im Saarland freuen sich über eine geplante Erhöhung der Nachtzulage. Sie soll von 1,28 Euro pro Stunde für Nachtarbeit unter der Woche auf 1,60 Euro pro Stunde angehoben werden, teilten Ministerpräsident Tobias Hans und Innenminister Klaus Bouillon (beide CDU) am Dienstag (13. November) mit. Das ist ein Viertel mehr.

Am Wochenende soll sich die Nachtzulage für Beamte im Vollzug sogar verdoppeln auf 2,56 Euro pro Stunde. „Wir wollen damit den gestiegenen Anforderungen der Beamtinnen und Beamten gerecht werden, die sich mit vollem Einsatz jeden Tag in den Dienst der Gesellschaft und unserer Sicherheit stellen", sagte Bouillon.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sprach von einem „starken Zeichen seitens der Politik". Wer schwere Dienste leiste, müsse entsprechend angemessen entlohnt werden, teilte der GdP-Landesvorsitzende David Maaß mit. Die Erhöhung sei ein Schritt in die richtige Richtung, dürfe allerdings nicht das Ende der Fahnenstange sein.

In Zeiten geringer Bewerberzahlen und einer überlasteten Polizei bedeute ein Plus bei der Zulage mehr Zufriedenheit bei den Mitarbeitern. Es geht um die Zulage für Dienste zwischen 20 Uhr und 6 Uhr. Die Erhöhung soll laut GdP nach einer Änderung der Erschwerniszulagenverordnung in Kraft treten.

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mit dpa/lrs

Opfer in die Saar geworfen: Nicola G. muss ins Gefängnis

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Der 18-jährige Tatverdächtige Nicola G. (links) aus Saarbrücken musste sich vor der Jugendkammer des Landgerichts verantworten. Foto: BeckerBredel.

Die Jugendkammer am Landgericht Saarbrücken hat Nicola G. des Totschlags schuldig gesprochen. Der 18-Jährige muss sieben Jahre ins Gefängnis, entschieden die Richter am heutigen Mittwoch (14. November).

Nach Meinung der Richter hätte der Angeklagte erkannt, dass sein Opfer regungslos und völlig wehrlos war, als er ihn zum Ufer zog. „Wenn man einen solchen Menschen dann in ein Gewässer wirft, nimmt man zumindest billigend in Kauf, dass er ertrinkt und damit verstirb", sagte der Vorsitzende Richter Andreas Lauer. Nicolas Anwalt will nach dem Urteil in Revision gehen. Der Angeklagte, der den gesamten Prozess über geschwiegen hatte, nahm das Urteil ohne sichtbare Reaktion zur Kenntnis.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Jugendstrafe wegen Totschlags von sechs Jahren und sechs Monaten gefordert. Die Verteidigung forderte Jugendstrafe auf Bewährung.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Nicola den 16-jährigen Aftab H. am Saarufer in Saarbrücken im April zunächst bewusstlos geschlagen und dann in die Saar geworfen hatte.

Davor sei es zwischen der Gruppe um den Verurteilten und einem Freund des Opfers zu einem Streit gekommen. Es hatte eine Schlägerei um Drogen gegeben, weil der Freund des Geschädigten das Haschisch nicht bezahlen konnte.

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Rettungstaucher zogen Aftab H. noch aus der Saar. Foto: BeckerBredel.

Nicola schlug dabei Aftab, der den Streit schlichten wollte, bewusstlos, schleifte ihn über den Boden und warf ihn ins Wasser. Das Opfer ging sofort unter und wurde erst halbe Stunde später geborgen. Wenige Stunden später starb Aftab im Krankenhaus an einer Sauerstoffmangelversorgung des Gehirns.

Opfer in die Saar geworfen: Alle bisherigen Artikel zum Thema

13. November: Opfer in die Saar geworfen - Staatsanwaltschaft fordert 6,5 Jahre Haft
8. November:
Tödlicher Sturz in die Saar: Das sagen die Augenzeugen vor Gericht
17. Oktober:
Opfer in die Saar geworfen: So lief der erste Prozesstag im Fall Nicola G.
16. Oktober:
Opfer bewusstlos geschlagen und in die Saar geworfen: Prozess gegen Nicola G. beginnt
29. Juni:
Tödlicher Sturz in die Saar: Anklage gegen Tatverdächtigen G. (18)
30. April: Tod in der Saar: Bekannte von Aftab H. (16) hoffen mit Plakat-Aktion auf Hinweise
27. April: Tod in der Saar: Passanten wollten Aftab H. (16) noch retten
26. April:
Nach tödlichem Sturz in die Saar: Tatverdächtiger wird massiv bedroht
25. April: Tödlicher Sturz in die Saar: Tatverdächtiger schweigt
24. April: Tödlicher Sturz in die Saar: Es ging um Drogen
24. April: Tödlicher Sturz in die Saar: Handelte der Tatverdächtige (18) aus Notwehr?
24. April: Jugendlicher stirbt nach Sturz in die Saar
23. April: Mann fällt bei Schlägerei an Wilhelm-Heinrich-Brücke in Saarbrücken in die Saar - Großeinsatz

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Unbekannter schlägt Kind auf Schulweg in St. Ingbert

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Ein Unbekannter hat in St. Ingbert einen Schüler angegriffen. Foto: Fotolia.

Die Polizei St. Ingbert sucht nach einem unbekannten Mann. Dieser hat nach Angaben der Beamten am Dienstagnachmittag (13. November) gegen 13.30 Uhr ein Kind an einem Waldweg von der Rischbacher Schule zur Straße Am Rischbacher Rech in St. Ingbert geschlagen.

Zuvor hatte er dem Kind noch gedroht: Würde es Hilfe rufen, würde er es schlagen. Als das Kind dann trotzdem nach Hilfe rief, kam es zur Körperverletzung durch den Unbekannten. Anschließend ließ er von dem Schüler ab und flüchtete.

Die Polizei beschreibt den Täter wie folgt:
• männlich
• „braune Haut"
• circa 185 Zentimeter groß
• schmale Statur
• kurze, braune Haare
• Drei-Tage-Bart
• sprach Deutsch mit „syrischem Akzent"
• schwarze Jacke mit einer Brusttasche
• rote Wollmütze
• schwarze Jacke mit einer Brusttasche
• breitere Jeans-Hose
• schwarze Skater-Schuhe

Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht oder Angaben zum Täter machen können, sollen sich bei der Polizei, Tel. (06894)1090, melden.

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dpa/lrs

Autofahrer auf A48 mit Mettbrötchen attackiert

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Mit einem Mettbrötchen ist auf der A48 nahe Koblenz ein Autofahrer attackiert worden. Symbolfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa-Bildfunk.

Mitten auf der Autobahn ist ein Autofahrer in Rheinland-Pfalz bei Koblenz mit einem Mettbrötchen beworfen worden. Der 21-Jährige war mit seinem Wagen auf der Autobahn 48 unterwegs, als er von einem anderen Auto geschnitten wurde, teilte die Polizei am frühen Mittwochmorgen (14. November) mit.

Beim darauffolgenden Überholversuch bewarf ihn der Beifahrer des schneidenden Wagens mit einem Gegenstand und beleidigte ihn obendrein mit dem ausgestreckten Mittelfinger. Beide Parteien fuhren anschließend zur Polizei.

Eine Spurensuche habe ergeben, dass es sich bei dem Gegenstand um ein Mettbrötchen gehandelt habe. „Ob auch Zwiebeln dabei waren, konnte nicht mehr festgestellt werden", gab die Polizei weiterhin bekannt. Den Mettwerfer erwartet nun ein Strafverfahren. Der ungewöhnliche Vorfall hatte sich bereits am Montagabend ereignet.

Durch den Vorfall werden Erinnerungen an ein ähnliches Vorkommnis im Oktober 2016 wach. Damals wurde in Pirmasens ein Rollerfahrer mit einem Fleischkäsweck beworfen und zu Fall gebracht.

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Polizei kontrolliert Fahrer im Saarland: Viele ohne Gurt und mit Handy unterwegs

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Die Polizei führte Schwerpunktkontrollen im Saarland durch. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk.

Zusammen mit den zwölf Inspektionen haben die Verkehrsdienste des Landespolizeipräsidiums in der vergangenen Woche fast 17.000 Fahrzeuge im Saarland kontrolliert.

Dabei stellten die Beamten 615 Personen fest, die den Sicherheitsgurt nicht ordnungsgemäß angelegt hatten. Darunter waren auch elf Kinder.

Beamte stoppen Fahrer mit Handy am Steuer

Grundsätzlich wird für das Nichtanlegen des Gurts ein Verwarngeld in Höhe von 30 Euro fällig. Wenn mehrere Kinder ohne jegliche Sicherung transportiert werden, erhöht sich die Summe auf 70 Euro und die Fahrer bekommen einen Punkt in Flensburg.

Zudem stellten die Einsatzkräfte bei ihren Kontrollen in 152 Fällen fest, dass Fahrzeugführer elektronische Geräte - darunter hauptsächlich Handys - während der Fahrt benutzten.

Radfahrer müssen in solchen Fällen mit einem Verwarngeld in Höhe von 55 Euro rechnen. Führer von Kraftfahrzeugen zahlen ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro und erhalten einen Punkt in Flensburg.

Ablenkung ist eine Hauptunfallursache

Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich während der Fahrt auf das Verkehrsgeschehen zu konzentrieren, um auf gefährliche Situationen schnellstmöglich reagieren zu können. Verkehrsexperten gehen davon aus, dass Ablenkung eine der Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle ist. Zum eigenen Schutz, aber auch dem aller anderen Insassen, sollten zudem alle Sicherheitseinrichtungen des Fahrzeugs genutzt wurden.

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