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Calli wird 70: Warum er sich im Saarland immer noch wohlfühlt

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Reiner „Calli" Calmund im „Auberge Marechal Ney" in seiner Wahlheimat Saarlouis. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Reiner Calmund und das Saarland passen fraglos zusammen, wie die Faust aufs Auge. „Hauptsach gudd gess" ist hier nicht nur ein Sinnspruch, sondern eine Lebenseinstellung.

Und nach diese Prämisse lebt auch Calli. Der Wahl-Saarlouiser fühlt sich im Saarland nach eigener Aussage pudelwohl. Das liegt auch an den hiesigen Restaurants. Essen gehen im Saarland sei für den ehemaligen Fußball-Manager „immer ein Erlebnis". Das berichtet die Deutsche Presseagentur. „Ob ich mir am Markt eine Suppe löffle oder mich im Sternerestaurant verwöhnen lasse. Ich bin noch niemals enttäuscht worden", meint Calli. 

Callis Restaurant-Tipps im Saarland

Einige Empfehlungen hat Calmund gegenüber der „Bild" geäußert. Wenn er zu Hause in Saarlouis sei, gehe er drei bis viermal die Woche essen. Es gäbe mindestens 50 tolle Adressen im Saarland. Zu seinen Lieblingen zählen natürlich die saarländischen Sterneköche Klaus Erfort und Christian Bau. Das Essen in Baus Restaurant in Perl sei „Weltklasse" und auch bei Erfort „bist du im Genuss-Himmel und die Geschmacksnerven tanzen Rock‘n‘Roll.“

In Saarbrücken empfiehlt Calli außerdem die Grillplatte im Restaurant Roma und das Kalbsrückensteak im Restaurant Quack
Aber auch in seinem Wohnort Saarlouis muss Calmund natürlich nicht hungern. Er empfiehlt das Escargot Chez Eric, die Taffingsmühle und die Crêperie am Großen Markt. Sein Geheimtipp ist das Landhaus Thea in Schwalbach: „Chefkoch Uwe ist ein Meister. Meine Tochter, meine Frau und ich lieben seine Landhaus-Kalbfleischburger", meint Calli zur „Bild". 

Solange er kann, möchte das Schwergewicht Genussmensch bleiben. Zwar habe er immer mal wieder Diäten gemacht, aber ein Freund von „Magerquark und Grünzeug" sei er nicht. Wenn er eines Tages aus Gesundheitsgründen auf diese Ernährung umsteigen muss, „dann gibt es eben nur noch das." Hier geht für den Wahlsaarländer die Zeit mit seiner Familie vor. 

Auch abseits von Restaurants ist das Saarland für Calli der passende Deckel. „Hier grüßen mich die Leute, ich grüße zurück, man hält ein kleines Pläuschchen und respektiert ansonsten die Privatsphäre", sagte er der Dpa. Im Saarland lässt man den Ex-Leverkusen-Manager in Ruhe. Anders im Rheinland, „wo mich jeder persönlich zu kennen scheint." 

Das plant Calmund an seinem 70. Geburtstag

Am Freitag steht nun der 70. Geburtstag von Reiner Calmund an. Gefeiert wird gleich zweimal. „Mit 70 Saarländern feiere ich in der Dillinger Hütte rein. Zwei Tage später gibt's mit 250 Leuten eine Party im Phantasialand. Da nehme ich auch ein paar Leute aus dem Saarland mit, z.B. Peter Altmaier und Hartmut Ostermann," berichtete Calli der „Bild".

Auch wenn er längst in Rente sein und sich entspannt zurücklehnen könnte, denkt der Jubilar auch mit 70 noch nicht an Ruhestand. „So lange es Spaß macht, die Gesundheit es zulässt, meine Frau damit einverstanden ist und die Menschen den dicken Calli sehen und hören wollen, so lange mache ich einfach weiter."

Schwenken macht Calli übrigens auch Spaß - und natürlich Appetit:

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Im Saarland fährt man bundesweit mit der schlechtesten Fahrzeug-Beleuchtung

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Im Saarland fahren Autofahrer bundesweit mit den meisten Scheinwerfer-Mängeln. Symbolfoto: Nabeel Syed/Unsplash

Im Saarland sind Autofahrer mit der bundesweit schlechtesten Fahrzeug-Beleuchtung unterwegs. Das besagt eine Statistik vom Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und der Deutschen Verkehrswacht (DVW).

Der Licht-Test wird einmal jährlich durchgeführt. Meisterbetriebe der Kfz-Innungen ermitteln die Daten. Dabei wurden im Oktober in ganz Deutschland mehrere Millionen Fahrzeuge überprüft. Im Saarland schnitten 54,2 Prozent mit "mangelhaft" ab, fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Da lag die Zahl im Saarland bei 27,7 Prozent. Und auch im bundesweiten Vergleich ist das Saarland Schlusslicht. In ganz Deutschland wurden 32,6 Prozent beanstandet.

Insbesondere die Hauptscheinwerfer sind betroffen. 23,7 Prozent haben Mängel. Während 9,5 Prozent zu niedrig eingestellt sind, blenden 10,3 Prozent andere Verkehrsteilnehmer, da sie zu hoch ausgerichtet sind. Bei vier Prozent waren einzelne Scheinwerfer ausgefallen. In 0,4 Prozent der Fälle funktionierten sogar beide Lichter nicht. Die Rückleuchten fielen in 8,4 Prozent der Fälle aus. Bei immerhin vier Prozent der Fahrzeuge ließen sich die Bremslichter nicht mehr einschalten

Vor allem in der Winterzeit, wenn es spät hell und früh dunkel wird, schützt ausreichende und richtig eingestellte Beleuchtung am Fahrzeug vor Unfällen. Der ADAC rät nicht nur dazu jetzt die Lichtanlagen zu kontrollieren, sondern auch auf Winterreifen umzusteigen. Viele seien zu lange mit Sommerreifen auf den Straßen unterwegs. Das berichtet die „SZ". 

Die ganze Statistik findet ihr auf der Seite des Licht-Test 2018

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Den Suzuki „Way of Life!“ im Autohaus am Petersberg in Bexbach spüren

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Automobilkaufmann Marc Schindler und Automobilkauffrau Salome Kratz mit einem Suzuki Ignis, dem sportlichen Micro-SUV aus dem Hause Suzuki.Fotos: Elisabeth Heil

Ein bewegtes Leben braucht den nötigen Antrieb. Darum entwickelt Suzuki Fahrzeuge für Menschen, die in Mobilität einfach mehr sehen als nur Losfahren und Ankommen. Es geht um das Gefühl, begeistert unterwegs zu sein. Seinen eigenen „Way of Life!“ zu verfolgen. Und auch andere dafür zu begeistern. Diese Leidenschaft verbindet – und hat mit Suzuki einen gemeinsamen Lebensweg gefunden.

Mehr als nur Suzuki

Ob auf der Straße oder im Gelände, die Fahrzeuge sind immer optimal für ihren Fahrer ausgelegt. Das ist es auch, was Daniel Sanchez Valence an den japanischen Fahrzeugen so sehr begeistert. Seit 2011 ist er Chef des Autohauses am Petersberg in Bexbach. „Als Vertragshändler liegt unser Schwerpunkt natürlich auf der Marke Suzuki, aber auch in Bezug auf andere Fabrikate verfügen wir über umfassende und kompetente Kenntnisse“, sagt Sanchez Valence. „So haben wir zum Beispiel Großkunden, für die wir seit über 15 Jahren Fahrzeuge aller Marken reparieren.“

Wer im Autohaus am Petersberg übrigens ein Gebrauchtfahrzeug kauft, kann sicher sein, dass es zuvor in der Werkstatt genau unter die Lupe genommen wurde. „Ein Gebrauchtfahrzeug birgt natürlich immer ein gewisses Risiko. Gute Erfahrungen auf lange Sicht haben wir aber in all den Jahren mit der japanischen Marke gemacht“, betont er.

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Autohaus am Petersberg. Fotos: Elisabeth Heil

Service- und Werkstattleistungen

„Zum Erfolgsrezept unseres Unternehmens gehört aber nicht nur die attraktive Suzuki-Modellpalette, sondern auch das Bestreben, es immer ein wenig besser zu machen, als es der Kunde vielleicht erwarten würde. Dafür habe ich tolle Mitarbeiter an meiner Seite. Die Atmosphäre im Team ist sehr gut, und mir ist es wichtig, dass sich alle wohlfühlen. Die Marke Suzuki hilft uns übrigens dabei, diese Philosophie zu leben. Kunden, die Suzuki fahren, sind wirklich tolle Kunden“, freut er sich.

Die Werkstatt im Autohaus am Petersberg ist hervorragend ausgestattet, das Fachpersonal hochqualifiziert. Beste Voraussetzungen für erstklassige, schnelle und zuverlässige Service- und Werkstattleistungen. „In diesem Zusammenhang wurden wir bereits ausgezeichnet“, verrät Daniel Sanchez Valence. Als gelernter KFZ-Mechaniker und Automobilkaufmann bringt er natürlich beste Voraussetzungen mit. So kennt er sich in beiden Abteilungen eines Autohauses bestens aus. „Deshalb arbeiten wir hier auch abteilungsübergreifend. Auszubildende zum Automobilkaufmann zum Beispiel verbringen Zeit in der Werkstatt, ich selbst springe ein, wenn es nötig ist“, betont er.

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Mirco Bech absolviert die Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker. Fotos: Elisabeth Heil

Autohaus und Werkstatt sind übrigens durchgehend geöffnet. „Viele Kunden nutzen gerne die Mittagspause, um ihr Fahrzeug abzugeben oder auch wieder abzuholen“, sagt Sanchez Valence. Für die Zukunft sieht er sich im Übrigen gut aufgestellt. „Suzuki wird jetzt Hybrid-Marke Nr. 1“, verrät er. Plan des Herstellers sei es, jedes Fahrzeug in einer Hybrid-Variante anzubieten. „Darüber hinaus hat Suzuki für 2020 drei neue Modelle angekündigt. Auch ein Voll-Elektrofahrzeug wird kommen“, sagt er. Ansonsten legt Suzuki sehr viel Wert auf einen guten Service und Kundenzufriedenheit. „Wir bieten die 3-Jahres-Neuwagengarantie sowie die 3-Jahres-Anschlussgarantie. Für den nötigen Fahrspaß gibt es jedes Suzuki-Modell mit Allrad“, so der Chef. ⇥elb

Kontakt:

Autohaus am Petersberg
Hochstraße 10
66450 Bexbach
Telefon (06826) 188816

Webseite: www.autohaus-petersberg.com

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PUR kommt nächstes Jahr an den Losheimer Stausee

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Kommen im nächsten Jahr nach Losheim: PUR. Foto: Carsten Klick/Umusic/dpa

PUR, die legendäre Band um Hartmut Engler, kommt nach Losheim am See. Im August 2019 macht die aktuelle „Zwischen den Welten Open Air Tour“ nämlich Halt im Strandbad.

PUR im Saarland: Open-Air-Konzert in Losheim

Zahlreiche Termine der kommenden Arenatour, die im November startet, sind bereits ausverkauft. Aber bevor euch jetzt ein graues Haar vor Sorge wächst - die Tickets für die Open-Air-Termine 2019 sind ab dem heutigen Mittwoch  (21. November) bei Eventim erhältlich. Ab dem 23. November bekommt ihr die Karten darüber hinaus an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Fans sollten jedoch nicht allzu lange warten: Die Konzerte der Band sind sehr beliebt; da wird auch schon oft einmal geweint vor Glück. Schließlich gehören PUR mit über 12 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Künstlern in Deutschland. Und mal ganz ehrlich, wer kennt ihn nicht, den PUR-Partyhitmix.

Laut Veranstalter dürfen sich die Gäste der kommenden Open-Air-Tour auf eine „gemeinsame Sommernacht zwischen den Welten“ freuen. Die Band wird demnach neue Songs sowie Hits aus 30 Jahren Bandgeschichte zum Besten geben.

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Unbekannter hängt Mini-Gewehre und -Granaten an Völklinger Weihnachtsbaum auf

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Der Tannenbaum auf dem Völklinger Platz ganz in der Nähe des Weltkulturerbes ist mit Kriegs-Gegenständen geschmückt worden. Foto: Patrik Teusch.

Von einem „sehr schlechten Scherz" spricht Stadt-Pressesprecher Uwe Grieger, wenn er sich die Bilder des Tannenbaums auf dem Völklinger Platz anschaut. Dieser ist nämlich nicht mit festlicher Weihnachtsdekoration, sondern mit Kriegs-Gegenständen geschmückt worden.

Die kleinen Gewehre und Granaten hatte SOL.DE-Leser Patrik Teusch am Sonntag (18. November) entdeckt und mit seiner Kamera festgehalten. Der Tannenbaum war in der Woche davor von Mitarbeitern der Stadt Völklingen aufgestellt worden und hätte eigentlich noch bis nächste Woche kahl bleiben sollen. Erst dann wollte die Stadt die Beleuchtung einschalten.

Offenbar erlaubte sich eine unbekannte Person, den Baum schon vorher zu schmücken. „Wir haben aktuell keinerlei Infos, wer das gewesen sein könnte. Wenn es kein 'Bekennerschreiben' gibt, dann sehe ich auch keinen Anlass, Anzeige zu erstatten", erklärt Stadtsprecher Grieger. Am Montag schließlich hätten Mitarbeiter der Stadt die fragwürdige Deko auf dem Baum entdeckt und abgehängt.

Ob jemals geklärt werden kann, warum der Unbekannte die Stücke aufhing, bleibt also völlig offen: War die Aktion eine politische, um auf Missstände in der Welt aufmerksam zu machen? Ging es dem Dekorateur um die spezielle Ästhetik von Kriegs-Gegenständen? Oder war alles einfach nur ein „sehr schlechter Scherz"?

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Offen bleiben die Hintergründe der Dekorations-Aktion. Foto: Patrik Teusch.

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Drei Angriffe von größeren Gruppen um Saarbrücker Shisha-Café - Polizei ermittelt

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Das Shisha-Café, um das sich möglicherweise gleich drei Angriffe in der Innenstadt von Saarbrücken drehen. Foto: red

Innerhalb eines Tages hat es gleich drei Angriffe mit Beteiligung von Personengruppen in der Saarbrücker Innenstadt gegeben. Doch die Ermittler tappen offenbar noch im Dunkeln: Die „SZ" berichtet von Vernehmungen der Opfer und mutmaßlichen Täter, die sich schwierig gestalten.

Los gingen die Attacken am Sonntagabend (18. November). Zunächst griff eine größere Personengruppe einen 19-jährigen Afghanen und seinen Landsmann um 20.55 Uhr in der Kaiserstraße an und flüchtete unerkannt.

Angreifer zerstören Shisha-Café

Eine Stunde später attackierte eine bis zu 20-köpfige Gruppe dann ein Shisha-Café nur wenige Meter vom ersten Tatort entfernt. Hier verletzten die Täter einen Mitarbeiter, zerstörten die Glasfront des Lokals und warfen Tische und Stühle um. Auch dabei gelang es den Unbekannten, zu fliehen. Sie seien teilweise in Autos mit Kennzeichen von außerhalb Saarbrückens unterwegs gewesen.

Am Abend danach umstellte die Polizei dann das Shisha-Café. Was war passiert? Eine Gruppe aus laut „SZ" mindestens sechs Männern hatte an der Ecke Bahnhofstraße und Futterstraße einen 23-Jährigen und seinen Begleiter angegriffen. Der Begleiter war der 19-Jährige, der bereits am Tag zuvor attackiert wurde. Laut „SZ" verwendeten die Täter diesmal Messer und Schlagstöcke. Augenzeugen wollen auch Schüsse gehört haben - bestätigen kann das die Polizei nicht, es wurden keine Hülsen oder Ähnliches gefunden. Die Beamten schließen aber nicht aus, dass eine Schreckschuss-Pistole zum Einsatz kam.

Täter durch Hintereingang geflüchtet?

Die Polizei nahm in der Nähe des Tatorts drei der sechs Täter fest. Dabei soll es sich um einen Thailänder, einen Deutschen und einen Afghanen im Alter von 15, 16 und 19 Jahren handeln. Die drei anderen seien in das Shisha-Café geflüchtet. Das ausgerückte Großaufgebot der Polizei umstellte das Lokal, fand die Männer aber nicht. Sie könnten möglicherweise durch die Hintertür geflohen sein.

Laut Polizei ist noch unklar, wie die drei Vorfälle miteinander in Verbindung stehen. Sie sagte laut „SZ", es gebe keine Hinweise, dass das Shisha-Café eine „Kommandozentrale" sei.

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Saarländer verurteilt: Drei Jahre Gefängnis für 50-fachen sexuellen Missbrauch an Mädchen

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Rund 50 Mal hat sich der Mann aus dem Saarland an dem Mädchen vergangen. Symbolfoto: David Ebener/dpa-Bildfunk.

Das Landgericht Saarbrücken hat einen 32-jährigen Saarländer wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren ohne Bewährung verurteilt. Das berichtet die "Saarbrücker Zeitung" (SZ).

Der Mann hatte vor Gericht angegeben, von 2009 bis 2014 die anfänglich 9 Jahre alte Tochter seiner damaligen Freundin missbraucht zu haben. Konkret sei es in diesem Zeitraum zu rund 50 Fällen des Missbrauchs gekommen, berichtet die "SZ". Das Mädchen habe den Verurteilten anfassen müssen; auch er habe es angefasst. Zudem habe es orale Kontakte gegeben, so die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklageschrift.

Landgericht Saarbrücken: Entschuldigung strafmildernd

Sie hatte in ihrem Plädoyer eine Strafe von vier Jahren und neun Monaten beantragt, der Anwalt des Angeklagten hatte eine Bewährungsstrafe gefordert. Strafmildernd wirkte sich für das Landgericht aus, dass der Angeklagte ein Geständnis ablegte, sich bei dem Opfer und dessen Mutter entschuldigte und anbot, ein Schmerzensgeld von 5000 Euro zu zahlen.

Das Gericht befand, der Angeklagte hätte seine Vertrauensstellung gegenüber dem Mädchen ausgenutzt, so die "SZ". Zunächst habe er die Geschädigte missbraucht, wenn er alleine mit ihr im Auto gewesen sei. Später habe es Übergriffe in der Wohnung gegeben. Das Mädchen habe sich laut Staatsanwaltschaft die Nägel lackieren und Reizwäsche anziehen müssen. Der Angeklagte habe das Opfer zu seiner Sexpartnerin heranziehen wollen.

Das heute volljährige Opfer musste vor Gericht nicht aussagen. Laut "SZ" erklärte es sinngemäß, dass nichts die Vorfälle vergessen machen könne. Die Entschuldigung des Verurteilten sei aber ein Anfang.

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Rätselraten um tote Schwänin auf Furpacher Weiher

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Tot fand man den Schwan am vergangenen Wochenende auf dem Furpacher Weiher. Symbolfoto.

Nach dem Fund einer toten Schwänin auf dem Furpacher Weiher ist die Ursache für das Ableben des Tieres weiterhin unklar.

Wie Bürgermeister Jörg Aumann am Montag (19. November) bei Facebook schrieb, könne Gewalteinwirkung durch Menschen, Hunde, Füchse (oder Ähnliches) sowie die Fütterung von ungeeigneter Nahrung, zum Beispiel zu große Stücke Brot, ausgeschlossen werden. Weitere Untersuchungen sollen jetzt durchgeführt werden.

Der Direktor des Neunkircher Zoos, Norbert Fritsch, sagte auf SOL.DE-Nachfrage, Gewebeproben des Schwans müssen im Labor untersucht werden. Mit einem Ergebnis sei spätestens Anfang nächster Woche zu rechnen. Laut Fritsch „deutet sich eine Todesursache" an. Der Zoodirektor wollte aber wegen einer möglichen Befeuerung von Gerüchten zunächst nicht näher darauf eingehen.

Erst Anfang des Monats war das Schwanenpaar auf dem Furpacher Weiher ausgesetzt worden. Dem jetzt verwitweten, männlichen Vogel geht es laut Fritsch gut.

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