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Drei Angriffe von größeren Gruppen um Saarbrücker Shisha-Café - Polizei ermittelt

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Das Shisha-Café, um das sich möglicherweise gleich drei Angriffe in der Innenstadt von Saarbrücken drehen. Foto: red

Innerhalb eines Tages hat es gleich drei Angriffe mit Beteiligung von Personengruppen in der Saarbrücker Innenstadt gegeben. Doch die Ermittler tappen offenbar noch im Dunkeln: Die „SZ" berichtet von Vernehmungen der Opfer und mutmaßlichen Täter, die sich schwierig gestalten.

Los gingen die Attacken am Sonntagabend (18. November). Zunächst griff eine größere Personengruppe einen 19-jährigen Afghanen und seinen Landsmann um 20.55 Uhr in der Kaiserstraße an und flüchtete unerkannt.

Angreifer zerstören Shisha-Café

Eine Stunde später attackierte eine bis zu 20-köpfige Gruppe dann ein Shisha-Café nur wenige Meter vom ersten Tatort entfernt. Hier verletzten die Täter einen Mitarbeiter, zerstörten die Glasfront des Lokals und warfen Tische und Stühle um. Auch dabei gelang es den Unbekannten, zu fliehen. Sie seien teilweise in Autos mit Kennzeichen von außerhalb Saarbrückens unterwegs gewesen.

Am Abend danach umstellte die Polizei dann das Shisha-Café. Was war passiert? Eine Gruppe aus laut „SZ" mindestens sechs Männern hatte an der Ecke Bahnhofstraße und Futterstraße einen 23-Jährigen und seinen Begleiter angegriffen. Der Begleiter war der 19-Jährige, der bereits am Tag zuvor attackiert wurde. Laut „SZ" verwendeten die Täter diesmal Messer und Schlagstöcke. Augenzeugen wollen auch Schüsse gehört haben - bestätigen kann das die Polizei nicht, es wurden keine Hülsen oder Ähnliches gefunden. Die Beamten schließen aber nicht aus, dass eine Schreckschuss-Pistole zum Einsatz kam.

Täter durch Hintereingang geflüchtet?

Die Polizei nahm in der Nähe des Tatorts drei der sechs Täter fest. Dabei soll es sich um einen Thailänder, einen Deutschen und einen Afghanen im Alter von 15, 16 und 19 Jahren handeln. Die drei anderen seien in das Shisha-Café geflüchtet. Das ausgerückte Großaufgebot der Polizei umstellte das Lokal, fand die Männer aber nicht. Sie könnten möglicherweise durch die Hintertür geflohen sein.

Laut Polizei ist noch unklar, wie die drei Vorfälle miteinander in Verbindung stehen. Sie sagte laut „SZ", es gebe keine Hinweise, dass das Shisha-Café eine „Kommandozentrale" sei.

© WhatsBroadcast
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