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Neue Details zu mutmaßlichem Mettlacher Missbrauchs-Skandal

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Wegen sexuellen Missbrauchs ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen ehemaligen Leiter der „Stiftung Gemeinde ohne Mauern". Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk.

Neue Details im mutmaßlichen Missbrauchsskandal um einen ehemaligen Leiter der sektenähnlichen „Stiftung ohne Mauern".

Laut SZ-Informationen hat der 46-Jährige, der jetzt im Fokus der Staatsanwaltschaft steht, sich in circa zehn Fällen an Jugendlichen, jungen Frauen und auch minderjährigen Mitgliedern der Gemeinde vergangen.

Seit Ende September seien die Vorwürfe gegen G. bekannt. Das berichtet Michael Döbrich, der die Religionsgemeinschaft jetzt leitet, der „SZ". Der beschuldigte 46-Jährige soll in der Gemeinde als Seelsorger gearbeitet haben, hätte die Vertrauensstellung ausgenutzt und in Privaträumen und ohne Anwendung von physischer Gewalt Missbrauch begangen. Zu Geschlechtsverkehr soll es nicht gekommen sein.

Eine Betroffene hatte die Vorfälle gemeldet, daraufhin hätte es Gespräche mit dem 46-Jährigen gegeben. Dieser habe sich dann selbst angezeigt. Er gab laut „SZ" an, verführt worden zu sein. Der mögliche Skandal hat die „Stiftung ohne Mauern" offenbar in die Insolvenz getrieben.

© WhatsBroadcast
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