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B41 Idar-Oberstein Richtung Saarbrücken zwischen Hofeld-Mauschbach und St. Wendel Wildunfall, Gefahr durch ein totes Tier auf der Fahrbahn (17:07)

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Geheimer Polizeibericht: Schlägerei mit 100 Vermummten in Saarbrücken

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Interne Polizeiberichte deuten auf einen möglichen Drogenkampf in der Innenstadt von Saarbrücken hin. Im Zentrum: ein Shisha-Café in der Dudweilerstraße. Foto: BeckerBredel.

Ging es bei den Auseinandersetzungen diese Woche in Saarbrücken um einen Kampf um Drogenreviere? Die "Bild am Sonntag" (Bams) will entsprechende Informationen haben und zitiert aus angeblich mehreren internen Polizeiberichten.

Demnach habe es bei dem ersten Vorfall am Sonntagabend (18. November) zunächst eine "massive Zusammenrottung von circa 100 Personen" gegeben. Diese sollen aus dem "arabischen und/oder türkisch/kurdischen Kulturkreis" stammen, zitiert "Bams" einen Polizeibericht. Die Männer seien vermummt gewesen und hätten zwei junge Afghanen so zusammengeschlagen, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Die Täter flüchteten.

Wenig später griff eine rund 20-köpfige Gruppe dann ein Shisha-Café in der Dudweilerstraße an. Die Täter zerstörten die Glasfront mit Stöcken und verletzten einen Mitarbeiter durch Stockschläge. Die Gruppe sei dann unerkannt geflüchtet. "Bams" schreibt, Zeugen hätten beobachtet, wie der Trupp offenbar zuvor mit verschiedenen Autos mit auswärtigen Nummernschildern gezielt zum Shisha-Café gefahren worden sei.

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Das Shisha-Café, um das sich möglicherweise gleich drei Angriffe in der Innenstadt von Saarbrücken drehen. Foto: red

Tags drauf wieder ein Angriff auf zwei Afghanen. Diese seien mit Messern und Totschlägern verletzt worden. Augenzeugen wollen auch einen Schuss gehört haben, bestätigen konnte die Polizei das aber nicht. Die Täter flüchteten in das Shisha-Café und liefen womöglich durch eine Hintertür weg. Die Polizei im Bericht laut "Bams": "Eine Kooperation der Gäste und der Verantwortlichen war erwartungsgemäß nicht gegeben."

Am Dienstag kam es dann zum bisher letzten Vorfall. Hier soll Abdul Karim H., ein polizeibekannter Afghane, zusammen mit weiteren Täter zwei Afghanen und einen Iraker auf den Saarbahn-Gleisen zusammengeschlagen haben. Die Polizei schrieb im Nachgang dieses Angriffs in einer Pressemitteilung davon, es bestehe "keinerlei Zusammenhang mit den Vorfällen" in den Tagen zuvor.

Seitdem kam es in Saarbrücken zu keinem weiteren solchen Vorfall. Die Ermittlungen der Beamten dauern an.

© WhatsBroadcast
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