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Interview mit Sascha Coles: Der Zweibrücker über "The Voice", seine Musik und das Saarland

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Sascha Coles (rechts im Bild) tritt am Sonntag bei TVOG 2018 gegen Andreas Hauser an. Foto: SAT.1/ProSieben/André Kowalski

Sascha Coles: Steal-Deal für den Zweibrücker - Sascha ist jetzt im Team Fanta

Aktuelles Update (26. November 2018): Nun ist es offiziell. Sascha Coles (32) aus Zweibrücken ist in den „Sing-Offs“. Im gestrigen Battle gegen Andreas Hauser (25) zog er zwar den Kürzeren - Coach Yvonne entschied sich nämlich für den sieben Jahre jüngeren Andreas. Dann aber drückte „Team Fanta" den Buzzer und holte mit dem sogenannten „Steal-Deal" Sascha zu sich.

Vor der Ausstrahlung der Blind Audition am Sonntagabend haben wir uns mit Sascha getroffen und ein bisschen über das Saarland, seine Musik und „The Voice" gesprochen.

The Voice of Germany 2018: Sascha Coles in den „Battles“

Hi Sascha! Erst einmal: Gratulation zu dem Vierer-Buzzer bei der Blind Audition. Wir fragen uns bis heute, warum du eigentlich zu Yvonne Catterfeld gegangen bist. Team „Fanta“ wäre doch die offensichtliche Entscheidung gewesen?
Sascha: Vielen Dank für die Glückwünsche! Der Vierer-Buzzer war für mich natürlich ein Schock und ein Flash zugleich, das Gefühl auf der Bühne zu stehen und von allen Coaches gewählt zu werden, war einfach unglaublich. Quasi ein Ritterschlag.

Anfangs hatte ich die Fantas ganz oben auf meiner Liste, insbesondere da ich Rap natürlich feier. Nachdem ich mir allerdings die Meinungen aller Coaches zu meinem Auftritt angehört hatte, konnte mich Yvonne dann doch überzeugen. Sie war die einzige, die ein wenig Kritik geübt und mir nahegelegt hat, an meinem Gesang zu arbeiten. In diesem Moment war mir klar, dass sie die beste Wahl ist.

Nun geht's ja am Sonntag in die Battle-Runde. Wie war es denn bisher für dich, mit Andreas zu proben - und generell eben mit ihm zusammenzuarbeiten?
Andi und ich sind während der Battle-Phase immer enger zusammengewachsen. Wir haben uns richtig gut kennengelernt. Ich denke, es ist auch unheimlich wichtig, mit dem Gesangspartner im Einklang zu sein. Außerdem sahen wir unsere Performance weniger als Battle, sondern mehr als gemeinsamen Auftritt an.

Die Arbeit mit ihm hat darüber hinaus unheimlich Spaß gemacht, die Proben war der Wahnsinn. Andi ist ein super Typ, insofern kann ich nur hoffen, dass wir - durch einen „Steal-Deal“ - am Sonntag beide weiterkommen (Anm. der Red.: Scheidet in den Battles ein Kandidat aus einem Team aus, kann ein anderes Team das ausgeschiedene Talent mit dem sogenannten Steal-Deal ins eigene Team holen).

Ist dann der Druck für dich höher, da ihr euch so gut versteht? Oder geht man den Auftritt dadurch eher locker an?
Sascha: Ich denke, im Großen und Ganzen macht das keinen Unterschied. Da wir beide in Yvonnes Team sind, entscheidet ja letztendlich sie darüber, wer weiterkommt. Dennoch ist es sicherlich ein kleiner Vorteil, wenn man sich gut versteht. Das nimmt einem irgendwo dann doch ein Stück Druck weg.

Und wie sieht es mit eurem Battle-Song aus? Wäre das ein Lied, das du dir auch privat mal anhören würdest?
Sascha: Schwarz zu Blau ist eine super Nummer. Klar, ich hatte das Lied vorher schon ein paar Mal im Radio gehört. Allerdings mehr so nebenbei, wirklich bewusst mit den Lyrics befasst habe ich mich vor "The Voice" damit nicht. Ich selbst höre nicht so viel deutschsprachige Musik.

Nichtsdestotrotz freue ich mich darauf, den Song zu performen, da er eine große Herausforderung darstellt. Peter Fox hat einfach einen geilen - aber schwierigen -  Flow. Mittlerweile, also gerade nach den Proben, ist mir der Song schon nahe gewachsen. Also ja: Auf meiner privaten Playlist befindet er sich mittlerweile auch.

Eigentlich hättest du ja auch deinen Zwillingsbruder Julian auf die Bühne stellen können. Wenn der Song dir so gar nicht gepasst hätte...
Sascha (lacht): Witzig wäre das auf jeden Fall. Aber so wirklich funktionieren würde das nicht. Die Coaches haben ihn ja auch kennengelernt. Und je öfter sie mich sehen, desto eher erkennen sie die Unterschiede zwischen meinem Bruder und mir.

Mal was anderes. Sag mal, so als Zweibrücker: Das liegt ja in Rheinland-Pfalz. Wiederum aber so nah am Saarland, dass Zweibrücken in den Medien oft als „Ort im Saarland“ bezeichnet wird. Und auch der Dialekt hat ja schon extrem viele Saar-Bezüge. Bist du denn selbst sehr heimatverbunden; beziehungsweise fühlst dich als „Pälzer“?
Sascha: Hm, ich kann Folgendes dazu sagen: Durch die Nähe zum Saarland, geographisch wie auch sprachlich, fühlt man sich mit beiden Bundesländern verbunden. Deswegen nehme ich das auch immer locker, wenn die Leute fragen: Zweibrücken, das liegt doch im Saarland?

Hattest du in deiner bisherigen Musik-Laufbahn denn schon einmal im Saarland gespielt?
Sascha: Klar, das auch. Nicht nur im Saarpfalz-Kreis, auch im Regionalverband und anderen Ecken des Saarlandes. Aber ich habe noch mehr Bezüge zu dem Bundesland. Schließlich bin ich in Homburg geboren und studiere in Saarbrücken!

Gibt es denn etwas, das du an den Saarländern besonders schätzt?
Sascha: Die Saarländer sind sehr herzlich, das schätze ich besonders an ihnen. Bei allen Gigs im Saarland hatte ich das Gefühl, extrem willkommen zu sein. Außerdem wissen die Saarländerinnen und Saarländer, wie man ordentlich feiert!

Sascha Soles und Julian Coles bei The Voice 2018: Duell der Zwillinge

Ursprünglich trat nicht nur Sascha, sondern auch sein Zwillingsbruder Julian Coles (32) bei der aktuellen Staffeln vo The Voice of Germany an. In den Blind Auditions sang Julian „Sex on Fire" von „Kings of Leon". Allerdings konnte er damit die Coaches nicht überzeugen und schied aus.

Sascha ist hingegen weiterhin im Rennen. In den kommenden Wochen beginnt die Sing-Off-Phase. Dann treten die besten Talente jedes Teams gegeneinander an. Pro Team dürfen die Coaches allerdings nur drei Künstler mit ins Halbfinale nehmen.

© WhatsBroadcast
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