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dpa/lrs

Aktion Schutzschleife: Das Saarland solidarisiert sich mit Einsatzkräften

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Bürger können mit der Schutzschleife Solidarität gegenüber Einsatzkräften zeigen. Foto: Innenministerium.

Schutzschleife Saarland

Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon (CDU) hat am Dienstag (27. November) eine landesweite Kampagne als Zeichen der Solidarität mit Einsatzkräften gestartet.

Die Werbeaktion unter dem Namen „Schutzschleife" soll im Saarland Wertschätzung gegenüber jenen Einsatzkräften zeigen, die sich täglich für die Gemeinschaft und Sicherheit einsetzten und immer mehr Angriffen und Beleidigungen ausgesetzt seien.

Mit 80.000 Einsatzkräften habe das Saarland laut Bouillon einen Organisationsgrad, der seinesgleichen suche. Die Idee der Schutzschleife im Saarland, die man aus Hessen übernommen habe, solle in erster Linie als Symbol der Solidarität und Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger mit den Einsatzkräften stehen. „Wer die Schutzschleife trägt, demonstriert aber auch, dass Angriffe und Drohungen gegen Einsatzkräfte gesellschaftlich zu verurteilende Taten sind und nicht einfach hingenommen werden", sagte Bouillon.

Hintergründe zur "Schutzschleife Saarland"

Bundesweit seien im vergangenen Jahr über 74.400 Polizisten Opfer von Gewalttaten geworden. Im Saarland sei statistisch gesehen jeder Polizist im Wach- und Streifendienst einmal im Jahr von Gewalt betroffen, einige sogar mehrfach, so Wolfgang Klein, Abteilungsleiter im Innenministerium. Im bundesweiten Ranking liege man damit auf Platz 6 von 16. „Dies ist ein vorderer Platz, den wir gerne verlassen würden", sagte Klein. Vielleicht helfe diese Aktion, in der Statistik weiter nach hinten zu rutschen.

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