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AKK spricht über Schulnoten, Drogenkonsum und Motorräder 

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Ist Annegret Kramp-Karrenbauer bald die neue Nummer 1 der CDU? Bild: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk

Das Rennen um die Nachfolge Angela Merkels auf den CDU-Vorsitz bleibt spannend, aber laut dem Trendbarometer von RTL/n-tv hat AKK die Nase vorn: 45% der CDU-Anhänger sprechen sich für die ehemalige saarländische Ministerpräsidentin aus. Auch überparteilich sind 38% der Befragten der Meinung, dass AKK die richtige Frau für den Job ist – die kann auch Kanzler, da scheint man sich einig zu sein.

"Eher das Modell Streberin"

Kein Wunder also, dass es zur Zeit viele Interviews mit AKK gibt. In einem Gespräch mit der DPA gibt sie nun auch Interessantes aus ihrem Privatleben preis. So zielstrebig, wie die Püttlingerin ihre bisherige Politkarriere vorangetrieben hat, so wenig verwunderlich ist es, dass sie in der Schule nicht unbedingt den Sturm auf die Paläste ausgerufen hat. Sie hat sich selbst immer als brave Schülerin gesehen und das Rebellieren den anderen überlassen. „Ich war eher das Modell Streberin, wobei ich nicht immer Bestnoten hatte.“ Nicht ein einziges Mal hat sie blau gemacht. Allein die Vorstellung, im beschaulichen Püttlingen beim Schwänzen erwischt zu werden, machte die heutige Spitzenpolitikerin nervös: „Zur coolen Rockerin haben mir die Nerven gefehlt.“

Bewusstseinserweiterung und erste Dates

Kein Wunder also, dass sie ebenfalls nie an einem Joint gezogen hat. Hier war es aber nicht die Nervosität, sondern ihr großes Interesse an Literatur: „Das hat mich nie gereizt. Für mich war immer das Lesen die Tür in die Fantasiewelt. Deswegen brauchte ich nichts anderes, um mein Bewusstsein zu erweitern.“

Aber AKK kann auch überraschen. Auf dem ersten Date mit ihrem Mann Helmut, einem Bergbauingenieur, ließ man die klassischen romantischen Elemente (z.B. Blumen, Kinobesuch, Geheirate und ein Spaziergang an der Saar) einfach weg und konzentrierte sich auf etwas ganz anderes: „Bei unserem ersten Rendezvous haben wir gemeinsam Motorräder angeguckt. Das erste Bild, das er mir schickte, zeigte im Vordergrund viel Motorrad und hinten ganz klein ihn. Er ist wirklich ein begeisterter Motorradfahrer, und ich fahre mit ihm sehr gern.“

Politische "Gegenstimmen" in der eigenen Familie

Mittlerweile sind die beiden seit über 30 Jahren verheiratet und haben drei erwachsene Kinder. Und eben mit denen kommt es wohl immer zu Meinungsverschiedenheiten. Gerade bei dem Thema „Ehe für alle“, das AKK bekannterweise sehr konservativ sieht, haben ihre Kinder eine viel entspanntere Perspektive. „Das ist zum Teil sicher auch eine Generationenfrage“, lenkt AKK ein.

© WhatsBroadcast
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