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Marlies Krämer (81) aus Sulzbach gründet Verein für sprachliche Gleichberechtigung

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Marlies Krämer (81) kämpft weiter für gendergerechte Sprache. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Die 81-jährige Marlies Krämer rüstet sich für die nächste Schlacht in ihrem Kampf um Gleichberechtigung in der deutschen Sprache. Diesmal ist sie nicht allein. 

Am Freitag schloss sich die Gender-Kämpferin mit Gleichgesinnten (Achtung: Neutrum!) zusammen. Der neugegründete Gemeinnützige Verein zur Erlangung der sprachlichen Gleichberechtigung mit Sitz in Sulzbach” will sich für die Sichtbarkeit von Frauen in der deutschen Sprache einsetzen.

Das bedeutet: Krämer und ihre Mitstreiterinnen (dazu gehören auch Männer), wollen eben dieses generische Femininum durchsetzen. In der weiblichen Schreibweise seien Männer meist bereits mit eingeschlossen. So enthalten Wörter wie "Mitarbeiterinnen" im Kern bereits die männliche Form "Mitarbeiter".

Die Schreibweise mit Gender-Sternchen (Mitarbeiter*innen) lehnt der Verein jedoch ab. „Ich möchte als ganze Frau erkennbar sein und nicht zerstückelt werden," meint Krämer zur „SZ". Durch das Sternchen werde die weibliche Form vom Hauptwort abgetrennt. Die Schreibweise im generischen Femininum schließe dagegen beide Geschlechter unzerstückelt mit ein. Für die Seniorin aus Sulzbach und ihre Vereinsmitglieder (Achtung: Neutrum!) beginnt hier die Gleichberechtigung.

Marlies Krämer: Kampf um Gleichberechtigung

Im alltäglichen Sprachgebrauch herrscht immer noch das generische Maskulinum. Die weibliche Form muss sozusagen dazu gedacht werden. Das hat zur Folge, dass bei vermeintlich neutralen Formulierungen zunächst ein Mann in den Sinn kommt. Nicht immer zum Vorteil des männlichen Geschlechts: Bei „Ärzten" und „Richtern" etwa kommt den meisten das Bild eines Mannes in den Kopf. Ebenso bei „Tätern", „Mördern" und „Einbrechern".  

Über die Notwendigkeit und Angemessenheit einer Gender-Schreibweise lässt sich sicher streiten. Bemerkenswert bleibt die Entschlossenheit mit der Marlies Krämer für ihr Anliegen eintritt. Der Rechtsstreit mit der Sparkasse landete sogar vor dem Bundesgerichtshof. Die 81-Jährige wollte von der Bank nicht länger als „Kunde" angeschrieben werden, sondern als „Kundin" (ironischerweise handelt es sich bei diesem Beispiel um eines der Worte, bei denen das generische Femininum die männliche Form nicht mit einschließt).

In dieser Schlacht musste sich Krämer geschlagen geben. Jedoch mit Teilerfolg: Der Fall erregte deutschlandweite Aufmerksamkeit. Die Sparkasse Bremen bat die bekennende Feministin um Anregungen für gendergerechte Sprache. Ob weitere Unternehmen dem Vorstoß folgen, bleibt abzuwarten. 

Mehr dazu: 

•  Warum eine Sulzbacherin (80) gegen ein Sparkassen-Formular kämpft
•  Saarländerin verliert am Bundesgerichtshof: Formulare dürfen männlich bleiben
•  Gender-Kämpferin Marlies Krämer lehnt Sulzbacher „Bürgermedaille" ab
•  Erneute Niederlage für Marlies Krämer: „Bürgermedaille" heißt weiter „Bürgermedaille"
•  Marlies Krämer kämpft weiter für das Wort „Kundin": Spendenaktion gestartet
•  Zoff bei „Maischberger": Saar-Feministin Marlies Krämer diskutiert mit Bushido

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Anne Tietz

"Adam sucht Eva": Wir haben das Staffefinale für euch überlebt - das sind die 23 besten Momente

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Traumpaar Gina-Lisa und Antonino, Anthony, Anton, Antonio! Foto: MG RTL D

1. Bevor es losgeht, erst einmal ganz wichtige News: Unsere geliebte Gina-Lisa (GL) hat ein Musikvideo gedroppt! Der Zeitpunkt der Veröffentlichung beruht dabei natürlich auf völliger Willkür und hat mit ihrem Auftritt bei Adam sucht Eva nichts zu tun.

BOULEVARD JAAAHAAAHAAAAA!!! Der Song läuft bei uns im Büro in Dauerschleife - alle hassen uns! 

2. Oh. mein. Gott. Bereits innerhalb der ersten fünf Sekunden sehen wir Dinge, die wir niemals sehen wollten. Antonino, Anthony, Anton "freut" sich.

3. EIN NEUER KANDIDAT: Student und Rapper (excuse me...WHAT?) Peurcy aus Oldenburg. Er stellt sich vor, indem er uns eine kleine Kostprobe seiner Rap-Künste gibt: "Ich bin hier der Adam, Baby. Ich bin gut bestückt".... OOOOOKAY!

4. Antonino, Anton, Anthony erklärt GL, dass sie die einzige Frau ist, die ihn direkt versteht. Ja, dem ist wirklich so. Denn für den Rest des gemeinen Volkes blendet RTL nämlich Untertitel des Gesprächs ein. FUN!

5. Post. Eine Eva muss das Boot verlassen. Super-Zicke Emilija darf nicht rausgeworfen werden, weil sie erst seit kurzem dabei ist. Schade - die will nämlich keiner behalten.

6. Jennifer muss gehen. Wer Jennifer ist, fragt ihr euch? Wissen wir auch nicht. Aber sie ist raus. Unser Quoten-Schweizer ist schrecklich unglücklich darüber und verdrückt eine Träne. Antonino, Anthony, Anton darauf so:

7. Peurcy kommt. Und was der so alles von sich lässt, können wir unmöglich wiedergeben. Glaubt uns eh keiner. Das muss man schon gesehen haben. Aber:  Wir bekommen ein Close-Up auf seine hellblau lackierten Fußnägel. Schön.

 8. Der Liebe Peurcy hat uns übrigens schon einmal im Saarland beehrt. Der junge Mann hat sich letztes Jahr als "Erschrecker" bei den Maisalm-Horrornächten in Merzig versucht. Mythen besagen, dass alle schreiend vor ihm weggelaufen sind. Sagen wir mal so: Läge die Organisation von Horrornächten in unseren Händen, würden wir ihn wieder engagieren. Da ist absoluter Terror vorprogrammiert!

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Peurcy bei den Maisalm Horrornächten in Merzig. Foto: Maisalm Horrornächte

9. Ok, genug Gossip. Weiter im Text. EINE NEUE EVA ist da. Sarah (22) hat heute Geburtstag.

10. Hier mal die beiden neuen Kandidaten. Damit ihr auch ein Gesicht dazu habt.

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Sarah, 22, feiert ihren Geburtstag auf dem "Adam such Eva" Schiff. Foto: MG RTL D

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Peurcy, einfach nur WOW! Foto: MG RTL D

11. GL in der Zwischenzeit:

12. Super-Zicke Emilija verlässt das Boot, weil ihr schlecht ist. BOOOHOOO. Peurcy ist unglücklich. Denn eigentlich wollte er mit ihr "Ramba Zamba und so".

13. Peurcy. Was sollen wir da noch sagen. GLs Kommentar fasst es ganz gut zusammen. "Ich habe Angst, dass wenn ich schlafe, er dann zuguckt".

14. Emanuel verkündet, dass er das Boot verlässt. Weil ihm immer noch schlecht ist. Emanuel ist übrigens der, der schon in der ersten Folge vom Boot verschwunden ist - wegen Übelkeit.

15. Es wird "Tabu" gespielt und die Belohnung ist ein ganzer Tisch voll Süßigkeiten. Da sind sogar wir neidisch!

16. GL und Antonino, Anthony, Anton kommen sich näher und es passiert jetzt etwa das, was wir in der Vorschau schon sehen mussten...NEIN...bitte nicht...NEIN! AAAAHHHHHHH!

17. Ok - Augen wieder auf. Nun soll ein Traumpaar gewählt werden. Und das darf dann für eine paradiesische Nacht an Land gehen. Es sind (natürlich) GL und Antonino, Anthony, Anton.

18. Für alle anderen ist das Abenteuer "Adam such Eva" vorbei. Und zack, weg sind sie!

19. GL und Antonino, Anthony, Anton sind schwer verliebt. Toll! Das wird was! Unser neues Z-Promi Paar!

20. Oder vielleicht doch eher so...

21. Oder das???

22. Love is in the air! OH MEIN GOTT IST DAS SCHÖN! WAHRE LIEBE!!!

23. Es ist vorbei. Wir haben es geschafft! Wir möchten uns bei unseren Familien und Freunden bedanken und natürlich bei euch - unseren FANS! Wir freuen uns schon auf die nächsten Trash-TV Formate, die wir mit euch erleben dürfen! Das Fernsehen hat ja so viel zu bieten - Dschungelcamp, GNTM, Bachelor...das ist wie immer eine Droh...äääh ein Versprechen!

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

Alle Folgen von 'Adam sucht Eva' ab dem 04.11.2018 exklusiv bei TVNOW.

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Coiffeur Team Lieb: 50 Euro Weihnachts-Gutschein!

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Der Gutschein kann sowohl für alle Friseurdienstleistungen sowie Frisur- und Haarpflegeprodukte als auch für die Make-Up Linie JETARO sowie für alle Beratungs- und Veranstaltungsangebote genutzt werden. Der Gutschein ist einlösbar ab Januar 2019 und unbegrenzt gültig, jedoch nicht in bar auszahlbar.

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Die Gutschein-Ausgabe erfolgt vom 01. bis 31. Dezember 2018. Eine Reservierung ist ab sofort möglich. Pro Kunde können maximal drei Gutscheine erworben werden.

Über das Coiffeur Team Lieb

Die kompetenten und top ausgebildeten Friseure wissen, was zu jedem einzelnen Typ passt und beraten den Kunden selbstverständlich umfassend.

Das Coiffeur Team Lieb hat in seinen Salons drei Preis-Leistungsteams, die ihren Beruf mit Freude ausüben und sich ständig weiterbilden, damit die Kunden vollkommen zufrieden sind: Topteam, Stylistenteam und Juniorteam. Der Kunde wählt sein Preis-Leistungsteam selbst.

Im Topteam arbeiten für Sie Friseurmeister/innen und Friseure/innen mit langjähriger Berufserfahrung und der Spezialausbildung Master of Beauty®. Im Stylistenteam arbeiten für Sie Friseure/innen mit mehrjähriger Berufserfahrung und der Spezialausbildung Typ- und Frisurenberater. Im Juniorteam arbeiten für Sie unsere ständig geschulten, besonders talentierten Auszubildenden. Sie durchlaufen in unserem Unternehmen jährlich Spezialausbildungen in 6 Fachseminaren und schließen diese mit internen Prüfungen ab. Unsere Junior-Stylisten genießen somit eine erstklassige Ausbildung bei unseren Friseuren und Friseurmeistern.

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Jeder Mitarbeiter hat die Chance nach erfolgreich abgelegten, betriebsinternen Prüfungen, vom Auszubildenden über Junior-Team, Stylisten-Team, Top-Team zum Fachbereichsleiter, Salonleiter und Partner im Unternehmen aufzusteigen. Im firmeneigenen Lieb-Schulungscenter erhalten die engagierten Mitarbeiter folgende Spezialausbildungen:

- Pivot Point Hairdesigner

- Master of Color

- gepr. Typ- und Frisurenberater

- Favorite Colors® Berater

- Master of Beauty®

Nach Ablegen all dieser Prüfungen erhält der Mitarbeiter den verdienten Titel "Master of Beauty®". Diese excellente Ausbildung erhalten sie nur beim Coiffeur Team Lieb.

Das Coiffeur Team Lieb ist an sechs Standorten zu finden: Merzig, Neunkirchen, Saarbrücken, St. Ingbert, St. Wendel und Winterbach. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in St. Wendel.

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Coiffeur Team Lieb

Winterbacher Str. 11
D-66606 St. Wendel

E-Mail: lieb@lieb-friseur.de

Internet: www.lieb-friseur.de

Facebook: Coiffeur-Team Lieb

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Vollautomatische Busse ohne Fahrer bald im Saarland unterwegs

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Anfang 2019 im Saarland testweise im Einsatz: vollautomatische Elektrobusse. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Salvatore Di Nolfi

Elektronischer Antrieb, Platz für 15 Fahrgäste und eine bessere Versorgung im ÖPNV, gerade in ländlicheren Regionen: Das verspricht das Großprojekt „Terminal“, das in Kürze im Saarland starten soll.

Wie die „Saarbrücker Zeitung“ (SZ) berichtet, stehen im Fokus des Ganzen vollautomatische Elektrobusse ohne Fahrer. Die sollen erst einmal eine Teststrecke abfahren, um so die Einsatzmöglichkeiten auszukundschaften. Über einen Zeitraum von drei Jahren werde man so Daten sammeln, heißt es im Medienbericht.

Die Busse sollen vom Industriegebiet Häsfeld (Überherrn) bis nach Creutzwald (Lothringen) fahren. Die Projektbeteiligten hätten sich aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens für diese Strecke entschieden. Zudem, berichtet die „SZ“, erleichtere das die Finanzierung des Projekts.

Die erhobenen Daten der kommenden Jahre sollen unter anderem „Handlungsempfehlungen für die Betreiber des Öffentlichen Personennahverkehrs“ vermitteln.

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Historische Mars-Landung: Saarländerin spielt Schlüsselrolle

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Aline Zimmer aus Wiebelskirchen freut sich über die erfolgreiche Landung der „InSight". Foto:picture alliance / ZUMAPRESS.com / dpa Picture-Alliance / Bill Ingalls.

Mit 33 Jahren hat es Aline Zimmer weit gebracht: Als System-Ingenieurin arbeitet die Saarländerin am Nasa Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien. Die in Wiebelskirchen aufgewachsene Zimmer war in dieser Funktion auch bei der Landung der Sonde „InSight" auf dem Mars vergangene Woche beteiligt.

Schon immer sei es ihr Traum gewesen, bei der Nasa zu arbeiten, verriet sie in einem Interview mit der „Saarbrücker Zeitung". Als Kind habe sie mit ihren Eltern Ereignisse am Sternenhimmel beobachtet - auch die Sonnenfinsternis im August 1999.

Ihr frühes Interesse an „Star Wars" und „Star Trek" sowie Mathematik und Physik hätten den Wunsch, für Nasa zu arbeiten, nochmals verstärkt. „Ich bin im Herzen ein Entdecker. Das ist auch ein Grund – die Neunkircher dürfen das jetzt nicht falsch verstehen –, warum ich in die Welt gegangen bin und jetzt in Kalifornien lebe", so Aline Zimmer zur „SZ".

Auch auf dem Gymnasium am Krebsberg in Neunkirchen zeigte sich Zimmers Ingenieur-Leidenschaft. Dort entwickelte sie für einen Wissenschaftswettbewerb eine Duschhaube für Astronauten. Die wurde sogar bei der Wissenssendung „Galileo" auf Pro7 vorgestellt.

Nach ihrem Studium der Luft- und Raumffahrttechnik in Georgia sowie Stuttgart und der Promotion erfüllte sich schließlich Aline Zimmers Lebenstraum: Seit sechs Jahren arbeitet sie mittlerweile im JPL der Nasa. In dem Zentrum dreht sich alles um Projekte mit Raumsonden - wie auch die „InSight"-Mission eins ist.

InSight sendet eindrucksvolle Bilder zur Erde

Zimmer hatte bei der Landung der Sonde auf dem Mars eine wichtige Aufgabe. „Wir haben zehntausende Flugbahnen durch die Atmosphäre berechnet, um alle Ungenauigkeiten einzufangen, die man nicht vorhersehen kann: bei der Geschwindigkeit, den Winden, der Temperatur. Meine Aufgabe im Team war es, diese auf ein kleineres Daten-Set zu reduzieren", sagt die Wissenschaftlerin der „SZ".

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Eine Illustration zeigt die Landung der Sonde „InSight". Foto: Uncredited/NASA/JPL-Caltech/AP/dpa-Bildfunk.

Von den 17 versuchten Marslandungen vor „Insight" hatten nur sieben funktioniert - weswegen Zimmer die Momente vor der „Insight"-Landung auch als „seven minutes of terror" bezeichnet. Doch es klappte alles: Problemlos landete die Sonde auf dem Mars, schickte erste Bilder zur Erde und soll jetzt Bodenproben nehmen.

„Man sieht den Mars anders an als je zuvor. Ich weiß gar nicht, ob man das je richtig verstehen kann: Da ist ein Raumfahrzeug auf der Oberfläche eines anderen Planeten, mit dem man selber mal im gleichen Raum war!", zeigt sich Zimmer in der „SZ" begeistert.

Aline Zimmer an Weihnachten in Wiebelskirchen

Ob sie jemals nach Europa zurückkehren würde, schloss die Wiebelskircherin nicht aus. Ihr Mann komme aus den Niederlanden, Zimmer selbst habe hohen Respekt vor der Arbeit der Europäischen Weltraumorganisation Esa. An Weihnachten sei sie aber „auf jeden Fall" bei der Familie in Neunkirchen.

Zimmer ist nicht die einzige Saarländerin mit Weltraum-Bezug. Esa-Astronaut Matthias Maurer wird wohl der erste Saarländer im Weltall werden. So wie es sich gehört, will der Mann aus Oberthal auf dem Mond als erstes einen Schwenker aufbauen.

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21-Jähriger stirbt bei Arbeitsunfall in Alsweiler

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Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk.

Bei einem Unfall in seiner Hobby-Werkstatt im Marpinger Ortsteil Alsweiler ist ein 21-Jähriger ums Leben gekommen.

Laut „SZ" sei das Unglück bereits am späten Abend des 24. November passiert. Demnach habe der Mann in seiner Werkstatt im Dachgeschoss mit Lösungsmitteln hantiert. Dabei sei es zu einer Verpuffung gekommen.

Die Mutter habe einen lauten Knall gehört und den Notruf gewählt. Rettungskräfte fanden den Mann leblos auf dem Boden. Im Krankenhaus konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.

Die Polizei geht laut „SZ" von einem Unglücksfall aus. Es gebe keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden.

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Razzia bei Lebacher Volksbank: Ermittler durchsuchen Gebäude

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Bei der Levo-Bank in Lebach hat es eine Razzia gegeben. Symbolfoto: Werner/dpa-Bildfunk.

Die Volksbank in Lebach ist am Montagmorgen (3. Dezember) von rund 50 Kriminal- und Bereitschaftspolizisten durchsucht worden. Bei der Razzia ging es laut „SR" um das Verfahren gegen den 66-jährigen „Baron von S.".  Er war vor vier Wochen auf Mallorca festgenommen worden, ist mittlerweile aber wieder frei.

Vier leitende Mitarbeiter der LeVo-Bank, darunter auch ein aktuelles Vorstandsmitglied, stehen im Verdacht der Geldwäsche. Sie sollen im Zusammenhang mit Bargeldtransfers des 66-Jährigen keine Geldwäscheverdachtsanzeigen erstattet haben. In einem Fall soll es laut „SR" um 430.000 Euro gehen: Die habe S. in einem Schließfach gelagert und dann auf verschiedenen Konten eingezahlt.

Bei dem Geld soll es sich um Gewinne aus kriminellen Geschäften handeln. Der Baron habe Mitarbeiter der Dillinger Hütte geschmiert. Dafür hätte seine Firma Bauaufträge von der Hütte erhalten.

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Ursache für Brand in Neunkircher Einfamilienhaus steht fest

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Mit der Drehleiter rettete die Feuerwehr Neunkirchen die Bewohner aus dem brennenden Gebäude. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

In Neunkirchen kam es am Samstag zu einem Feuer, infolgedessen ein Wohnhaus in der Wellesweilerstraße unbewohnbar wurde. Erste Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes ergaben nun: Das Feuer wurde wohl durch Brandstiftung verursacht.

Brand in Neunkirchen: Feuerteufel unterwegs?

Die Flammen entstanden zunächst im Flur; abgestellter Müll geriet in Brand. Die Polizei geht davon aus, dass ein Unbekannter oder mehrere unbekannte Personen dafür verantwortlich sind.

Nur wenige Stunden zuvor fing in der Auguststraße, etwa 100 Meter Luftlinie von der Wellesweilerstraße entfernt, ein Getränkewagen Feuer. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Bränden besteht, kann derzeit noch nicht bestätigt werden. Es sei aber „sehr wahrscheinlich“, sagte Pressesprecher Stephan Laßotta auf SOL.DE-Nachfrage.

Bei dem Feuer in der Wellesweilerstraße wurden die Bewohner im Haus eingeschlossen. Die Einsatzkräfte retteten insgesamt sechs Menschen aus dem Gebäude. Drei weitere Personen konnten sich selbst in Sicherheit bringen.

Hinweise nimmt die Polizei unter der (0681) 962-2135 entgegen.

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Unbekannter überfällt mit Schusswaffe Wettbüro in Neunkirchen

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Mit einer Waffe überfiel der Gesuchte in Neunkirchen ein Wettbüro. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Am Freitag betrat ein maskierter Täter ein Wettbüro in der Neunkircher Langenstrichstraße. An der Eingangstür drängte er die Angestellte zunächst in Richtung des Tresens; Kunden befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine im Laden.

Dann bedrohte er die Frau mit einer Schusswaffe und forderte, dass sie ihm Bargeld aushändige. Dadurch kam der unbekannte Täter, wie die Polizei schreibt, an einen Geldbetrag in „nicht unerheblicher Höhe“. Im Anschluss flüchtete der Räuber in unbekannte Richtung. Die Ermittlungen dauern an.

Hinweise an die Polizeiinspektion Neunkirchen, Tel. (06821) 20 30.

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mit dpa

Radiomoderatorin Stefanie Tücking (†56) ist tot - Kollegen vermuten Todesursache

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Die Radiomoderatorin Stefanie Tücking ist am Wochenende unerwartet gestorben. Hier ist sie mit Koch Horst Lichter zu sehen. Archivfoto: WDR.

Zwei Jahre lang war Stefanie Tücking Mitte der 80er Jahre das Gesicht von „Formel Eins". Die ARD-Kult-Musiksendung machte die junge Moderatorin mit der rauchig-heiseren, unverwechselbaren Stimme damals bundesweit bekannt.

Radio, Rockmusik und Tiere zählten zu den größten Leidenschaften ihres Lebens. Für rund 30 Jahre lang moderierte Tücking bei der Popwelle SWR3. Nun starb die „coole Rocklady" plötzlich im Alter von 56 Jahren in Baden-Baden.

Todesursache von Stefanie Tücking noch ungeklärt

Über die Todesursache Tückings ist noch nicht viel bekannt. Wie die „Bild" in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, fand eine Freundin die Moderatorin am Samstagmorgen (1. Dezember) tot in ihrem Bett. „Der Wecker hatte geklingelt und hörte nicht auf. Die Freundin ging zu ihr, schüttelte Stefanie. Als die sich nicht bewegte, rief sie den Notarzt", zitiert das Medium Stefanies Vater, Manfred Tücking. Eine Obduktion soll jetzt klären, warum sie nicht mehr aufwachte.

SWR-Kollegen von Stefanie Tücking sagten, sie habe keine Drogen genommen und nicht übermäßig Alkohol konsumiert. Ein Unfall sei auszuschließen, ebenso Fremdverschulden. Herzversagen oder eine Embolie könnten die wahrscheinlichste Todesursache sein, so die Mitarbeiter des Radiosenders.

Stefanie Tücking brachte Hörern 30 Jahre lang Musik nahe

„Formel Eins" war eine wöchentliche Musikvideosendung - damals die einzige in den bundesdeutschen Medien, die aktuelle Videoclips präsentierte. Sie wurde von 1983 bis 1990 mit 307 Folgen zunächst in den Dritten Programmen der ARD ausgestrahlt. 1987 erhielt die damals 24-Jährige Tücking die Goldene Kamera für ihre Moderation dieser Musikshow.

Tücking war jedoch auch in anderen Fernsehproduktionen zu sehen - auch mit Reise-, Freizeit- und Sport-Themen. Auf den Bühnen der größten Festivals in Deutschland moderierte die ausgewiesene Musikexpertin, so auch beim SWR3 New Pop Festival oder bei Rock am Ring. „Stefanie hat Generationen von Menschen die Musik nahe gebracht und das seit 30 Jahren", sagte SWR3 Programmchef Thomas Jung der Deutschen Presse-Agentur. „Kumpeltyp, coole Rocklady, absolute Powerfrau, unprätentiös, keinerlei Starallüren. Das war Stefanie", sagte Jung.

Wie reich an Erlebnissen, Eindrücken, Leidenschaft und Liebe für Tiere und Natur Tückings Leben war, konnte die Öffentlichkeit zeitweise auch in ihrem Blog verfolgen. Dort beschrieb sie viele komische Szenen ihres Alltags, an denen häufig ihre zwei Hunde beteiligt waren. Einer davon hieß Bowie, nach der Rocklegende David Bowie. Bilder von zerfressenen Reisepässen, Stiefeln und Videos von Ausflügen in die Natur kommentiert Tücking so wortgewandt-charmant, dass auch derjenige, der sie nicht kannte, ahnt, wie viel Humor und Herzenswärme sie besessen haben muss. Früher waren Pferde ihre große Leidenschaft, mit ihrer Cousine hatte sie sogar einen Hof.

Hunderte Zuhörer drücken Trauer aus

Steffi Tücking wuchs in Kaiserslautern auf, machte dort Abitur. Diese Zeit beschrieb sie in ihrem Blog so: „Dann in die Welt gerannt und über das Kabelfernsehen zur Musiksendung Formel 1 gekommen. Das war der Wendepunkt, da war klar: Elektrotechnik und Kaiserslautern haben mich gesehen." Männer in ihrem Leben habe sie auf den Bowie-Faktor überprüft, schreibt Tücking dort: „Sehen sie irgendwie anders aus, haben sie diesen leicht lächelnden Seitenblick drauf, bringen sie mich dazu ihnen zuzuhören, können sie tanzen, haben sie ungewöhnliche Klamotten an - und stehen sie ihnen auch. So’n Zeug halt."

Auf der Homepage des SWR wurde ein Kondolenzbuch eingerichtet. „Wir können es nicht fassen. Steffi, oder die Tück, wie viele von uns sie genannt haben, wird nicht mehr auf ihre ganz eigene Art in die Redaktion kommen: Türe mit Schwung auf, entschlossener Schritt - und da war die Tück. Sie war wirklich da. Ein direkter, ehrlicher Mensch. Wer mit Steffi zu tun hatte wusste, woran er war. Sie war die mit der klaren Meinung", schrieb der SWR. Viele Fans und Wegbegleiter nutzten dort die Chance, sich mit bewegenden Worten von der kompetenten Moderatorin zu verabschieden.

Auch auf der Facebook-Seite des SWR3 meldeten sich nach der traurigen Nachricht Tausende Fans zu Wort. „Danke für deine Stimme" und: „Mach's gut, Steffi, und danke dafür, dass du da warst."

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Gelbe Westen demonstrieren in Kleinblittersdorf

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Die Proteste der Gelbwesten nahmen ihren Anfang in Frankreich. Jetzt demonstrieren auch Deutsche und Belgier in den „Gilets Jaunes". Foto: David Vincent/dpa-Bildfunk

Die Gelbe-Westen-Bewegung vergrößert sich weiter. Neben Frankreich und Belgien gibt es erste Demonstrationen in Deutschland - auch im Saarland.

In Kleinblittersdorf demonstrierten am gestrigen Sonntag (2. Dezember) etwa 60 Menschen gegen soziale Ungerechtigkeit, fehlgeleitete Politik und steigende Spritpreise. Während in Frankreich bei Krawallen und Ausschreitungen unter anderem in Lothringen Städte verwüstet wurden, blieb es bei der Demonstration im Saarland laut „SZ" jedoch friedlich.

Gemeinsam liefen Franzosen und Deutsche in gelben Westen und mit Transparenten über die Freundschaftsbrücke. Trotz strömendem Regen. „Die Menschen haben die Schnauze voll. Es gibt nirgends ein anderes Thema als die soziale Ungerechtigkeit und das Scheitern unserer Politik. Es muss was passieren“, sagte eine Demonstrantin zur „SZ". Die Protestierenden kamen nicht nur aus Kleinblittersdorf selbst, sondern reisten auch aus den umliegenden Städten an.

Der friedliche Protest wurde von der Polizei begleitet und blieb gewaltfrei. Nur ein kleiner Vorfall ereignete sich: Einem Demonstranten wurde am Bahnhof ein Rucksack gestohlen. SOL.DE zeigte vergangene Woche Verbindungen zwischen saarländischen Gelbwesten und Rechtsextremen aus dem Raum Saarbrücken auf.

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Unbekannter entführt Hund „Cody" aus St. Wendeler Tierheim

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Wer hat den Dogo Argentino namens Cody aus dem Tierheim Linxbachhof gestohlen? Foto: Tierheim.

Ein bislang unbekannter Täter ist am Wochenende in das Tierheim Linxbachhof im St. Wendeler Stadtteil Niederlinxweiler eingebrochen und hat dort den Dogo Argentino Cody mitgenommen.

Die Tat geschah bereits in der Nacht zum Freitag (30. November), gegen 3.05 Uhr. Bei dem Täter soll es sich um einen Mann handeln. Dies zeigen Bilder einer Überwachungskamera. Der Unbekannte trage eine Jacke mit Reflexionsstreifen und sei Raucher.

Der fünfjährige Cody habe sich laut Tierheim freundlich und unkompliziert gezeigt. Das Tier wurde ursprünglich bei einem Züchter gekauft, sei dann in dubiose Hände gekommen und wohl auch misshandelt worden sein, heißt es auf der Website des Tierheims. Dort ist weiter zu lesen, dass Cody wegen seiner etwas unklaren Vorgeschichte und ungestümen Art nicht in eine Familie mit kleinen Kindern vermittelt werde.

Wo ist Cody? Hinweise an die Polizei St. Wendel, Tel. (06851)8980.

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