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Nazi-Vergangenheit des Namensgebers: Saarbrücken ändert Straßennamen

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Die Straße am Saarbrücker Winterberg in der Nähe des Klinikums wird künftig „Oscar-Gross-Weg" heißen. Foto: BeckerBredel

Der „Hans-Dietlen-Weg“ in Saarbrücken wird umbenannt. Ab kommenden Donnerstag (6. Dezember) soll die Straße am Winterberg „Oscar-Gross-Weg“ heißen. Das Schild wird am 9. Januar montiert. 

Hans Dietlen - Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Der Grund: Hans Dietlen (1879 bis 1955) war ein Verbrecher gegen die Menschlichkeit. Der Arzt, der im Saarbrücker Bürgerhospital praktizierte, war Mitglied der NSDAP und sterilisierte ab 1940 Menschen gegen deren Willen. Der Chef der Röntgenabteilung machte sich dabei auch die Strahlen zunutze.

Die verbrecherische Vergangenheit des Saarbrücker Arztes wurde erst in diesem Sommer aufgedeckt. Hans Dietlen blieb Zeit seines Lebens unbehelligt. Da er sich in der Nachkriegszeit um die Stadt verdient machte, wurde 1968 die Straße in der Nähe der Klinik nach ihm benannt. 

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin hatte nun im Rahmen von historischen Forschungen unter anderem Patientenakten aus dem Saarbrücker Bürgerhospital ausgewertet. Das Ergebnis wurde in einem Buch zusammengefasst, bei dessen Vorstellung auf dem Ärztekongress in Mannheim auch ein Saarbrücker Arzt zugegen war. Dieser informierte Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und Bezirksbürgermeisterin Christa Piper. Und die beschlossen daraufhin den Namen zu ändern.

Dr. Oscar Gross - Der Vorgänger wird zum Nachfolger

Stadtarchivar Hans-Christian Herrmann wurde damit betraut, einen neuen Namen zu finden. Er wählte Hans Dietlens Vorgänger Dr. Oscar Gross - einen jüdischen Arzt. Aufgrund seiner Abstammung musste er in der Nazi-Zeit seinen Posten räumen, 1939 flüchtete er nach England und lebte ab 1945 in den USA. Als er jedoch 1952 - damals war er bereits 71 Jahre alt - vom Saarbrücker Bürgerhospital seine Pension verlangte, wurde seine Bitte nicht gewährt. Die Stadt gab ihm freiwillige Ersatzleistungen, bis der Bund seine Ansprüche etwas später anerkannte und zahlte. 

Da der Jude Oscar Gross damals seine Stelle in Saarbrücken für Hans Dietlen räumen musste, ist es nur passend, dass er nun den Platz seines Nachfolgers auf dem Straßenschild und damit im Stadtbild einnimmt. Der Stadtarchivar erklärte laut „SZ" in einer E-Mail an Christa Piper: „Die Umbenennung würdigt die Lebensleistung von Professor Gross. Ohne das Gross widerfahrene Unrecht wäre Hans Dietlen wohl nicht Arzt in Saarbrücken geworden.“

Die Reaktion der Anwohner

Jedoch nicht alle haben so viel Verständnis für die Maßnahme der Stadt. Die Anwohner des (noch) Hans-Dietlen Wegs kritisieren den Ablauf des Entscheidungsprozesses. Der Vorgang sei völlig undemokratisch und über die Köpfe der Bewohner hinweg beschlossen worden. Die Bezirksbürgermeisterin suchte das Gespräch mit den Betroffenen, um einen Kompromiss zu finden. Das berichtet die „SZ. Dieser besteht nun darin, dass das alte Straßenschild noch bis zum Sommer unter dem Neuen hängen soll. Zudem werden für alle Bewohner Nachsendeanträge bei der Post gestellt.

Die überwiegend älteren Bewohner des künftigen Oscar-Gross-Weges sind laut „SZ" mit dem Vorgehen dennoch nicht zufrieden. Die Umbenennung ging einfach zu schnell. 50 Jahre lang war die Straße am Winterberg nach dem Nazi-Arzt benannt.

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Die Koalition im Saarland steckt Geld in Nahverkehr, Tierheime und Start-Ups

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Im Landtag des Saarlandes wird der Haushalt für die kommenden Jahre 2019 und 2020 beschlossen. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Am gestrigen Montag (3. Dezember 2018) stellten die Vorsitzenden der Landtagsfraktionen Alex Funk (CDU) und Stefan Pauluhn (SPD) den abgeänderten Haushaltsplan für die kommenden beiden Jahre im Saarland vor. 

Der Doppelhaushalt 2019/20 sei ein Meilenstein für das Land, da zum ersten Mal keine neuen Schulden aufgenommen werden. Gleichzeitig soll investiert werden. In diese Bereiche soll in Zukunft mehr Geld fließen:

Digitalisierung

Drei saarländische Modellkommunen sollen digitalisiert werden. Das Land investiert 1,5 Millionen in die Entwicklung von digitalen Zukunftskommunen. Das heißt: Zusammen mit einem Expertenteam soll eine Infrastruktur entwickelt werden, die es ermöglicht Verwaltungsabläufe digital zu erledigen. Das Modell soll eine Struktur liefern, mit der sich auch andere Städte digitalisieren lassen. 

Geplant ist außerdem die Entwicklung einer "Erste-Hilfe-App". Die soll im Falle eines Notfalls Ersthelfer in der Umgebung alarmieren. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes könnten so wertvolle Minuten genutzt und Leben gerettet werden. 125.000 Euro steckt die Koalition in die Entwicklung. 

Außerdem soll das Saarland als Medien- und Kreativstandort gefördert werden. 300.000 Euro sollen in die Stärkung von Medienkompetenz fließen. Auch in die Games-Entwicklung wird investiert.

Nahverkehr

Vor allem Schüler nutzen im Saarland den öffentlichen Nahverkehr - Busse, Züge und die Saarbahn. Das ist für die Eltern finanziell häufig eine Belastung, denn die Tickets sind teuer. Das soll sich nun ändern. Eine halbe Million Euro soll 2020 investiert werden, um eine Tarifreform beim saarVV anzustoßen. Schüler und auch Azubis sollen zu bezahlbaren Preisen mobil unterwegs sein. 

Zudem sollen Lücken im Nahverkehrsnetz geschlossen werden. Dafür schaut sich die Landesregierung das Modell von "Bürgerbussen" bei anderen Bundesländern ab. Dabei bringen ehrenamtliche Helfer - etwa pensionierte Busfahrer - Passagiere ans Ziel. Für das Pilotprojekt stehen 250.000 Euro zur Verfügung. 

Förderung von Start-Ups

Die Unterstützung von Gründern sei eines der Schwerpunktthemen der großen Koalition. Durch die Förderung von Start-Ups und Firmengründungen im Saarland will man den Standort attraktiver machen. 551.000 Euro investiert die Regierung in Beratung, Entwicklung und Unterstützung von Firmen im  IT- und Techbereich und im Gebiet um Künstliche Intelligenz und Kreativwirtschaft

Innere Sicherheit

Aufgrund der zunehmenden Zahlen von extremistischer Gewalt, investiert das Land in einen starken und handlungsfähigen Verfassungsschutz. Um den Austausch mit der Vollzugspolizei zu fördern und gezielte Maßnahmen gegen extremistische Aktivitäten zu ermöglichen, steckt die Koalition 150.000 Euro in die innere Sicherheit. 

Kunst und Kultur

In Sachen Kultur soll vor allem in örtliche Kunst- und Musikschulen investiert werden. Kultur soll für alle verständlich und zugänglich sein. Auch Kinder aus sozial benachteiligten Haushalten sollen gefördert werden. 180.500 Euro werden in Projekte investiert, die der kulturellen Bildung dienen. 

Natur und Tierschutz

Tierheime sollen in den kommenden Jahren mit 100.000 Euro gefördert werden. Das Wohl der Tiere soll im Vordergrund stehen und haupt- wie ehrenamtliche Helfer sollen unterstützt werden. Auch die tierversuchsfreie Forschung soll vorangetrieben werden. 10.000 Euro stehen zur Verfügung um einen Preis für Errungenschaften auf diesem Gebiet einzurichten. Auch Kinder sollen stärker an Natur und Umwelt herangeführt werden. Darum fließen 35.000 Euro in die Pflege von Schulgärten

Kritik seitens der Linken und AfD

Der Entwurf erntet derzeit noch kritische Stimmen. Jochen Flackus von den Linken nannte den Haushalt mutlos und diffus. Die Digitalisierung müsse stärker vorangetrieben werden und auch in Sachen Nahverkehr müsse mehr getan werden. Das ganze Wabensystem gehöre abgeschafft. Das berichtet die „SZ". 

Auch die AfD zeigt sich nicht zufrieden. Wichtiger als Schuldentilgung, seien sinnvolle Investitionen. Außerdem fordert die Partei mehr Transparenz bei den Flüchtlingskosten

In der nächsten Woche soll im Landtag die abschließende Entscheidung fallen. 

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XXL Das Köllertal hat's: Gauer Glas in Püttlingen

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Am Tag der offenen Werkstatt können Interessierte Heike Gauer über die Schulter schauen oder sich selbst am Glasblasen versuchen. Foto: S. Bohlander

Kleine Kunststücke für zu Hause oder aber auch komplizierte Glasgeräte fürs Labor: Gauer Glas fertigt individuell ganz nach Wunsch

Gauer Glas hat zwei Standbeine:

1. Das Laborglas

„Hier fertigen wir hochpräzise Laborgeräte, Musterteile, Einzelstücke bis Kleinserien, aber auch Reparaturen und Änderungen der einzelnen Apparate und Gläser für den Labor- und Medizinbedarf aus Borosilikatglas oder Quarzglas“, erklärt Inhaberin Heike Gauer und fügt hinzu: „Sonderanfertigungen nach Muster oder Skizze sind für uns ebenfalls kein Problem. Wir legen großen Wert auf Qualität und Lieferzeit, ganz im Sinne unserer Kunden.“

In gewünschte Form bringen

Zunächst wird das hochwertige Glas auf rund 1250 Grad erhitzt. Das Glas wird dabei ständig in der Flamme gedreht und somit gleichmäßig erhitzt. Bei Erreichen der richtigen Temperatur kann nun das Glas durch Ziehen, Drücken, Blasen und Quetschen in die gewünschte Form gebracht werden. Außerdem entsteht so genau die Form, die vorgegeben ist.

Für Chemische oder Biochemische Labore und den Medizinbedarf können die Modelle beispielsweise aufwendig gestaltete Kolben oder Kühlsysteme sein. Im Anschluss wird das bearbeitete Glas in Auskühlöfen gestellt, die es wieder auf 560 Grad erhitzen und dann langsam abkühlen lassen. So wird das Glas „entspannt“, um ein späteres zerspringen zu verhindern Neben diesem Vorgang besteht bei Gauer Glas auch die Möglichkeit der Kaltbearbeitung durch Bohren, Schleifen, Sägen und Sandstrahlen.

2. Kunstglasbläserei

Lustige kleine Wichtel mit langen Zipfelmützen sind hier ebenso zu finden wie wunderhübsche Schneemänner mit Karottennasen aus Glas. Dies ist nur eine ganz kleine Auswahl aus dem reichhaltigen Angebot an Einzelstücken, Klein- und Miniserien, die Gauer Glas im Angebot hat. Seit rund drei Jahren ist das Unternehmen sehr gut erreichbar in der Eisenbahnstraße beheimatet. Gegründet wurde Gauer Glas 1993 in Köllerbach.

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Diese lustigen kleinen Hingucker sind derzeit im Trend. Neben den Schnecken gibt es noch viele andere tolle Motive zu entdecken. Foto: S. Bohlander

Die Suche nach dem Weihnachtsgeschenk

Individuelle Stücke für Dekoration oder als Geschenk sind natürlich das ganze Jahr über zu haben. Denn immerhin: Weihnachten naht in großen Schritten. Wie wäre es da etwa mit einem ansprechend gestalteten Motiv aus Glas für die Liebste oder den Liebsten? Gerade passend zur Weihnachtszeit bieten sich die hübsch gestalteten Motive von Gauer Glas als schickes Präsent für und unter den Weihnachtsbaum an.

Zu den in liebevoller Handarbeit in der eigenen Werkstatt hergestellten Motiven gehören beispielsweise eine komplette Schwenker-Garnitur, die in Miniaturform in eine Flasche eingearbeitet wurde, oder die gern genommene Lyonerflasche. Auch diverse Duftlampen, verzierende Tropfen, Vasen oder Trinkgläser sind möglich.

Süße Schnecken für Fensterbänke

Sehr schön gestaltete und mit ungewöhnlichen Motiven verzierte Weihnachtskugeln in klassischer Form oder mit einer offenen Seite, in die man beispielsweise ein Teelicht setzen kann, befinden sich ebenfalls im Repertoire. Derzeit hat Heike Gauer eine ganze Reihe mit süßen Schnecken zum Verkauf, die sich auf jeder Fensterbank gut machen und ein positive Grundstimmung erzeugen. „Gerne fertigen wir auch individuelle Glasstücke, ganz nach Wunsch des Kunden an.“

Eine weitere Dienstleistung von Gauer Glas ist die Reparatur. Sicher kennt man das: Von Zeit zu Zeit geht mal eines der Lieblingsstücke aus der heimischen Küche kaputt. Ein Spalt bricht beispielsweise aus dem oberen Rand. Das sieht nicht nur unfein aus, sondern birgt natürlich auch Sicherheitsrisiken. Dank der Expertise von Gauer Glas kann hier jedoch kompetente Hilfe geleistet werden. Auch zerbrochene Lampenschirme können hier wieder nach einem (ebenfalls zerbrochenen) Muster nachgearbeitet werden.

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In der Ausstellungsfläche kann man aus zahlreichen verschiedenen Motiven aus Glas auswählen. Es handelt sich stets um Einzelstücke.Foto: S. Bohlander


Adventsausstellung mit offener Werkstatt

Von den handwerklichen Fertigkeiten des Gauer-Glas-Teams kann man sich unter anderem zur Adventsausstellung mit offener Werkstatt überzeugen. Dazu laden Heike Gauer und ihre Mitarbeiter am Samstag und Sonntag, 10. und 11. November, ein. Am Samstag ist von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet. „Kommen Sie vorbei und sehen sich um“, lädt Heike Gauer ein und fügt hinzu: „Oder probieren Sie es selbst und blasen Ihre ganz eigene Weihnachtskugel.“

Kontakt:
Gauer Glas
Eisenbahnstraße 20
66346 Püttlingen

Telefon (06898) 5690990
E-Mail: info@gauer-glas.de
Internet: www.gauer-glas.de

Öffnungszeiten:
Mo/Mi/Fr: 8 - 12 Uhr und 13 - 16.30 Uhr
Di/Do: 8 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr
Sa: geschlossen

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Ryanair fliegt ab April von Luxemburg nach Berlin: Tickets schon ab 25 Euro

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Am Montag gab Ryanair neue Routen für das kommende Jahr bekannt. Darunter auch die Strecke zwischen Berlin-Tegel und Luxemburg. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Silas Stein

Aus einer Pressemitteilung von Ryanair geht hervor, dass der Sommerflugplan 2019 neue Strecken umfasst. Darunter auch die Route Luxemburg nach Berlin-Tegel.

Wie das Unternehmen bekannt gibt, wird diese Strecke ab dem 1. April 2019 bedient. Dann können Passagiere montags, mittwochs, freitags und sonntags mit der Airline verreisen. Für Fluggäste mit leichtem Gepäck besonders erfreulich: Der Standardtarif, also die Reise mit einem „kleinen Gepäckstück“, kostet im günstigsten Fall rund 26 Euro.

Neben der Strecke zwischen Luxemburg und Berlin-Tegel wurden weitere neue Route bekanntgegeben. So sollen im kommenden Jahr unter anderem erstmals Korfu, Paphos und Rhodos angeflogen werden.

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mit dpa/lrs

Versuchter Mord: Saarländer soll Ex-Freundin überfahren haben

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Das Unfallauto wurde bei Dreisbach aus der Saar geborgen. Symbolfoto: BeckerBredel.

Es sah aus wie ein Sturz, war vermutlich aber ein versuchtes Tötungsdelikt: Ein 46 Jahre alter Mann aus dem Saarland soll Mitte November in Taben-Rodt (Kreis Trier-Saarburg) seine Ex-Freundin absichtlich mit einem Auto angefahren und schwer verletzt haben.

Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung. Eine Passantin hatte das 43-jährige Opfer am Morgen des 15. November auf einem Parkplatz gefunden.

Weil sich die 43-Jährige an nichts mehr erinnern konnte, wirkte zunächst alles wie ein Sturz. Der Staatsanwaltschaft zufolge stellte sich im Krankenhaus aber heraus, dass die Verletzungen nicht zu einem Sturz passten.

Die Polizei kam schließlich auf die Spur des Mannes. Er soll seine Ex am Tattag abgepasst haben, als diese aus ihrem Auto gestiegen war und zu ihrem Arbeitsplatz gehen wollte. Vermutlich wurde die 43-Jährige von der Front des Dacia Duster des Mannes erfasst und weggeschleudert.

Der Mann soll das Tatauto später in die Saar gelenkt haben. Der 46-Jährige sitzt seit 23. November in Untersuchungshaft und bestreitet den Angaben zufolge die Tat.

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Unfall in Heusweiler: BMW-Fahrer (19) kracht in Hauswand - drei Personen schwer verletzt

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Bei einem Unfall in Heusweiler wurden am Montag drei junge Männer schwer verletzt. Symbolfoto: BeckerBredel

Gegen 21.50 Uhr befuhr ein 19-Jähriger die Saarbrücker Straße in Heusweiler. Kurz nach dem Ortseingang  verlor er allerdings aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Möglicherweise kam der Autofahrer durch die regennasse Fahrbahn ins Schleudern.

In Folge dessen kollidierte der junge Mann frontal mit der Hauswand eines Anwesens. Der BMW wurde durch den Aufprall zurück auf die Straße katapultiert und prallte auf einen am Fahrbahnrand abgestellten Wagen. Der 19-jährige Fahrzeugführer aus Riegelsberg sowie die beiden Insassen, ein 18- und ein 19-Jähriger, wurden durch den Unfall schwer verletzt. Rettungskräfte brachten sie in verschiedene Krankenhäuser.

Beide Fahrzeuge sind nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Die B 268 musste während der Unfallaufnahme im Bereich der Kollision bis 23.30 Uhr voll gesperrt werden.

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Mögliche Entführung bei Kufa in Saarbrücken: Polizei sucht nach Prostituierter

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Auch in Völklingen-Wehrden, wie hier auf dem Bild zu sehen, durchsuchte das SEK mögliche Aufenthaltsorte der vermissten Person. Foto: BeckerBredel

Die Polizei im Saarland sucht aktuell nach einer möglicherweise entführten Prostituierten. Entsprechende Informationen hat das Landespolizeipräsidium auf SOL.DE-Nachfrage bestätigt.

Laut Augenzeugen sei die Frau bereits am späten Samstagabend (1. Dezember) von Unbekannten auf dem Straßenstrich in Höhe der Kufa in der Dudweiler Landstraße in Saarbrücken gewaltsam in ein Auto gezerrt worden. Von der Sexarbeiterin fehlt seitdem jede Spur.

Die Ermittler gehen von Verbindungen des gewaltsamen Vorfalls in die Rotlichtszene aus. Dementsprechend seien auf der Suche nach der Prostituierten mehrere Anlaufstellen im Saarland beschattet worden - bislang ohne Erfolg.

SEK-Einsätze in den beschatteten Wohnhäusern am Sonntag konnten auch nicht klären, wo sich die Frau aufhält. Details zur Prostituierten und möglicher Hintermänner wollte das Landespolizeipräsidium auf SOL.DE-Anfrage nicht bestätigen. Die Beamten ermitteln weiter.

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Flughafen Frankfurt: Zoll entdeckt über 2.000 lebende Aale in Reisekoffer einer Frau

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Die Röntgenaufnahme des Koffers (links) brachte die Mitarbeiter auf die richtige Spur. Foto: Zoll Frankfurt

Aalglatt ging der Plan einer malaysischen Frau am Flughafen in Frankfurt nicht auf. Die 47-Jährige war nämlich Ende November auf dem Weg nach Vietnam - und wollte in ihrem Koffer hunderte von Aalen schmuggeln.

Bei der Überprüfung ihres Reisegepäcks durch die Luftsicherheitskontrolle entdeckten Mitarbeiter zwei Styroporboxen. Darin befanden sich acht Kunststofftüten, die mit Wasser gefüllt waren. Darin wiederum wanden sich rund 2.000 Aale.

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Eine der beschlagnahmten Tüten. Foto: Zoll Frankfurt

Frankfurt: Zoll beschlagnahmt Aale in Reisegepäck

Die daraufhin verständigten Zollbeamten identifizierten die Tiere als Glasaale; also junge Aale, die nach dem sogenannten Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt ist. Für diese (aufgrund der Menge offensichtlich gewerbliche) Ausfuhr hätte eine Ausfuhrgenehmigung vorliegen müssen. Dies war jedoch nicht der Faal.

Die Fahnder vermuten, dass die Tiere in Südwesteuropa gefangen wurden - möglicherweise in Flussmündungen. Glasaale gelten in Asien als Delikaaltesse und werden dort mit hohen Gewinnmargen, ähnlich denen des Drogenhandels, gehandelt.

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In diesen Boxen befanden sich die Tiere. Foto: Zoll Frankfurt

Mit einer Bestrafung muss die Besitzerin des Koffers, zumindest gegenwärtig, nicht rechnen. Denn zum Zeitpunkt des Auffindens der Aale saß die 47-Jährige bereits im Flieger nach Vietnam. Die Aale werden nun am Rhein angesiedelt.

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Polizei kündigt verstärkte Alkoholkontrollen vor Weihnachten an

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Die Polizei will verstärkt Kontrollen in der Weihnachtszeit durchführen. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk.

Die Polizei St. Wendel hat für die Vorweihnachtszeit verstärkte Alkoholkontrollen angekündigt. Wie die Beamten mitteilen, sei Alkohol immer noch eine wesentliche Ursache für schwere Verkehrsunfälle.

So seien allein im vergangenen Jahr im Dienstgebiet der Inspektion St. Wendel 40 Unfälle gezählt worden, bei denen Alkohol oder andere berauschenden Mittel Hauptursache waren. Dabei kam eine Person ums Leben. Zwölf Menschen wurden schwer und elf Personen leicht verletzt. Insgesamt habe es durch die Unfälle Sachschaden in Höhe von über einer Viertel Million Euro gegeben.

Ab 0,3 Promille schon Beeinträchtigungen

Die St. Wendeler Beamten weisen daraufhin, dass schon ab einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 Promille erste Beeinträchtigungen der Verkehrstüchtigkeit bestehen. So verengt sich das Sehfeld und Entfernungen können zunehmend ungenauer eingeschätzt werden. Ab 0,5 Promille lässt die Reaktionszeit deutlich nach und das Unfallrisiko hat sich bereits verdoppelt. Bei 1,1 Promille liegt das alkoholbedingte Unfallrisiko bereits zehn mal so hoch wie in nüchternem Zustand.

Durch die vermehrten Kontrollen wolle die Polizei keinem den Besucher einer Feier oder eines Weihnachtsmarktes madig machen. Ziel sei vielmehr die Bekämpfung einer Hauptunfallursache im Straßenverkehr. Es gelte der Grundsatz „Don't Drink and Drive!".

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Auf Lkw ins Saarland geschmuggelt: Polizei nimmt drei Migranten bei Heusweiler fest

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Drei Männer nahm die Polizei vorläufig fest. Symbolbild: Christoph Schmidt/dpa-Bildfunk.

Die Polizei hat in der Nähe des Parkplatzes Heusweiler-Kutzhof drei Migranten vorläufig festgenommen. Die Personen im Alter von 15, 16 und 24 Jahren hatten sich laut Bundespolizei in Arlon/Belgien Zutritt zu einem Lkw verschafft, in dem sie die Dachplane aufschlitzen.

Ursprünglich haben die Migranten aus dem Sudan nach England reisen wollen. Als sie begriffen, dass das Fahrzeug nach Deutschland fuhr, machten sie sich bemerkbar.

Der Fahrer des Lastwagens entdeckte dann am vergangenen Freitag (30. November) bei Heusweiler-Kutzhof die blinden Passagiere auf seiner Ladefläche. Die drei verließen anschließend den Lkw und flüchteten über die Autobahn. Die Polizei nahm sie wenig später in der Nähe des Tatorts vorläufig fest.

Die Bundespolizei hat Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und Sachbeschädigung eingeleitet. Die Jugendlichen wurden der Clearingstelle „Schaumbergerhof" übergeben. Der Erwachsene wurde an die Landesaufnahmestelle Lebach verwiesen.

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Unfall in Riegelsberg: Feuerwehr befreit eingeschlossene Frau aus Auto

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Einsatz für die Feuerwehr in Riegelsberg. Aufgrund eines Unfalls war eine Frau in ihrem Auto eingeschlossen. Screenshot: Facebook/Freiwillige Feuerwehr Riegelsberg

In der Saarbrücker Straße in Riegelsberg kam es am Dienstagmorgen zu einem Unfall. Aufgrund der nassen Fahrbahn verlor eine Frau die Kontrolle über ihr Auto, kam so ins Schleudern und krachte in eine Mauer. Das Fahrzeug blieb auf der Fahrerseite liegen; selbstständig konnte sich die Frau nicht mehr aus dem Wagen befreien.

Nach einer Erstbetreuung der Fahrerin wurden umgehend Sicherungsmaßnahmen eingeleitet. Die Feuerwehr befreite letztlich die Frau, indem die Einsatzkräfte die Frontscheibe des Wagens entfernten. Weitere Maßnahmen, das meldet die Feuerwehr auf ihrer Facebook-Seite, waren nicht nötig.

Die Fahrerin des Unfallwagens wurde „sichtbar verletzt“. Ihr Auto war durch die Kollision nicht mehr fahrbereit.

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dpa/lrs

Klaus Meiser legt Landtags-Mandat nieder

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Klaus Meiser (CDU) hat nun auch sein Mandat als Abgeordneter des saarländischen Landtags abgelegt. Archivfoto: BeckerBredel.

Wegen der Finanzaffäre im Saar-Sport hat der ehemalige Landtagspräsident Klaus Meiser (CDU) jetzt auch sein Mandat als Abgeordneter im saarländischen Landtag niedergelegt.

Er ziehe sich „von öffentlichen wie politischen Aufgaben" zurück, teilte er am Montag (3. Dezember) in einer Erklärung mit. Ab Ende Februar 2019 muss sich Meiser vor dem Landgericht Saarbrücken wegen Untreue und Vorteilsgewährung verantworten. Der 64-Jährige war im vergangenen Februar im Zuge der Affäre bereits als Landtagspräsident zurückgetreten. Meiser saß seit 1999 im Landtag.

Meiser war seit Ende 2014 als Präsident des Landessportverbands für das Saarland (LSVS) tätig. Diesen Posten hatte er im April niedergelegt. Der hochdefizitäre LSVS soll über Jahre unkontrolliert mehr Geld ausgegeben als eingenommen haben. Es geht um Millionen. Mit einem Sanierungskonzept und einem neuen Präsidium sind mittlerweile die Weichen für einen Neustart gestellt.

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