{k}/{n}
Artikel {k} von {n}

L107 Saarbrücken-Brebach Richtung Aßweiler zwischen Fechingen und Eschringen Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle (08:39)

L107

Priorität: Dringend

-1°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
-1°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Tödliches Familiendrama in Fechingen: Viktor H. selbstmordgefährdet und depressiv?

image

Viktor H. (links) mit seinem Anwalt Volker Ochs vor Gericht. Foto: Katja Sponholz/dpa-Bildfunk.

War Viktor H. zum Tatzeitpunkt vollständig oder doch nur vermindert schuldfähig? Im Prozess um die tödlichen Schüsse auf einer Familienfeier in Fechingen, kam am Donnerstag eine Kölner Psychologin zu Wort. Darüber berichtet der „Saarländische Rundfunk“ (SR).

Sie sagte aus, dass Viktor H. zum Tatzeitpunkt selbstmordgefährdert und depressiv gewesen sein soll; bescheinigt ihm somit eine „schwere Depression“, schreibt der „SR“. Darüber hinaus sagte die Psychologin ebenso, der Angeklagte sei „behandlungsbedürftig gewesen“.

Im Vorfeld hatte sie zweimal - und das über mehrere Stunden hinweg - mit ihm gesprochen. Im Verlauf dieser Gespräche sei die Kölnerin zu ihrer Einschätzung gekommen, heißt es im Medienbericht.

Zweifel an dem Attest der Psychologin hegt allerdings die Nebenklage. Der Grund: Die Frau soll „im Auftrag einer Freundin“ von Viktor H. tätig gewesen sein, berichtet der SR. Für Donnerstag, 13. Dezember 2018, ist der nächste Gerichtstermin angesetzt.

Der 59-jährige Viktor H. gestand bereits im November vor dem Landgericht Saarbrücken, Mitte Mai seinen Sohn (35) und seinen Schwiegersohn (37) erschossen sowie seine Ex-Frau (60) und schwangere Tochter (30) durch Schüsse verletzt zu haben.

© WhatsBroadcast
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein