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Annegret Kramp-Karrenbauer ist die neue Vorsitzende der CDU

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Annegret Kramp-Karrenbauer ist zur neuen Vorsitzenden der CDU gewählt worden. Foto: Christian Charisius/dpa-Bildfunk.

Annegret Kramp-Karrenbauer ist die neue Bundesvorsitzende der CDU. Die Delegierten des Parteitages in Hamburg wählten die bisherige CDU-Generalsekretärin am Freitag (7. Dezember) in Hamburg mit knapp 52 Prozent der Stimmen zur Nachfolgerin von Angela Merkel, die aber Bundeskanzlerin bleiben wird.

Für den früheren Unionsfraktionsvorsitzenden Friedrich Merz entschieden sich gut 48 Prozent der Delegierten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn war im ersten Wahlgang ausgeschieden. Er erhielt 157 Stimmen und damit deutlich weniger als Kramp-Karrenbauer (450 Stimmen) und Merz (392 Stimmen).

Kramp-Karrenbauer hatte in ihrer Bewerbungsrede erklärt, die CDU müsse eine Partei sein, die Mut hat - anstatt „ängstlich nach rechts und nach links zu schauen". Die CDU müsse sich mutig gegen Populisten, Egoisten und Autokraten stellen. Sie gab sich betont fair und sagte: „Keiner von uns drei Kandidaten wird der Untergang für diese Partei sein."

Merz forderte, von diesem Parteitag müsse „ein Signal des Aufbruchs und der Erneuerung" ausgehen. Er sagte: „Ohne klare Positionen bekommen wir keine besseren Wahlergebnisse." Spahn sagte, Deutschland sollte „Digitalweltmeister" werden und endlich wieder in der Lage sein, Brücken rechtzeitig zu sanieren und funktionstüchtige Flughäfen zu bauen.

Wer wird Generalsekretär der CDU?

Kramp-Karrenbauer wollte noch auf dem Parteitag verkünden, mit wem sie als Generalsekretär der CDU zusammenarbeiten will. Sie reagierte gerührt auf das Vertrauen, dass ihr die Delegierten mit dem Wahlergebnis ausgesprochen haben.

Merkel rief ihre Parteifreunde in ihrer letzten Rede als Vorsitzende zur Geschlossenheit auf. Sie sagte, die CDU könne auch in Zeiten von Polarisierung und AfD gute Ergebnisse erringen, „wenn wir geschlossen und entschlossen kämpfen". Sie sagte: „Wohin uns nicht enden wollender Streit führt, dass haben CDU und CSU in den letzten Jahren bitter erfahren."

Merkel, die nach mehr als 18 Jahren an der CDU-Spitze nicht mehr für den Vorsitz antreten wollte, wurde von den 1001 Delegierten mit knapp zehn Minuten Applaus verabschiedet. Viele hielten Schilder mit der Aufschrift „Danke, Chefin" hoch.

Merkel schaut in Rede zurück

Merkel hatte Ende Oktober nach Kritik und Wahlschlappen in Bayern und Hessen ihren Rückzug von der CDU-Spitze erklärt. Den Parteitag nutzte sie auch für eine Blick zurück. Sie sagte, die CDU habe nach der Parteispendenaffäre unter Bundeskanzler Helmut Kohl nicht klein beigegeben, sondern „wir haben es allen gezeigt". Sie betonte, die Aussetzung der Wehrpflicht 2011 sei richtig gewesen, und verteidigte ihre Entscheidung von 2015, Flüchtlinge von der sogenannten Balkanroute in Deutschland aufzunehmen.

Es war das erste Mal seit 1971, dass die CDU-Delegierten bei der Wahl ihres Vorsitzenden zwischen mehreren Kandidaten entscheiden konnten. Angela Merkel hatte diesen Wettbewerb begrüßt: „Das ist Demokratie pur, wenn Auswahl besteht." Sie wird weiter Kanzlerin bleiben.

Die Stimmung zwischen Merz und Kramp-Karrenbauer hatte sich kurz vor dem Parteitag verschärft - vor allem nachdem sich Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble öffentlich hinter Merz gestellt hatte. Kramp-Karrenbauer erhielt kurz vor der Wahl noch Schützenhilfe von Armin Schuster aus Baden-Württemberg, einem der schärfsten innerparteilichen Kritiker Merkels während der Flüchtlingskrise. Der Bundestagsabgeordnete kündigte auf Twitter an, er wolle „AKK" wählen.

Weitere Wahlen stehen an

Neben dem Vorsitzenden, den fünf Stellvertretern, dem Schatzmeister und fünf weiteren Präsidiumsmitgliedern werden in Hamburg auch 26 Mitglieder des Bundesvorstands sowie 19 Beisitzer gewählt.

Außerdem soll der Parteitag nach dem Willen des Bundesvorstands einen Beschluss zum umstrittenen UN-Migrationspakt fassen. Dazu wird es aber voraussichtlich erst am Samstag kommen. Die Wähler reagierten zunächst positiv auf die Wechselstimmung bei den Christdemokraten. Im neuen ARD-Deutschlandtrend gewannen CDU und CSU vier Prozentpunkte hinzu und kamen somit auf 30 Prozent.

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„Rosins Restaurants“: So war Frank Rosins Besuch in der Saarbrücker „Rodenhofklause“

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Bereits zum zweiten Mal gastierte Frank Rosin in Saarbrücken. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Henning Kaiser

Frank Rosins TV-Format „Rosins Restaurants“ hat viele Fans. Gewiss liegt das zum einen daran, dass Sendungen rund um das Thema „Essen“ seit einigen Jahren einen Aufschwung erleben. Sei es dank Shows wie „The Taste“, „Mein Lokal, Dein Lokal“ oder „Das perfekte Dinner“. Doch auch Netflix verdeutlicht mit verstärkt lebensmittelorientiertem Programm à la „Chef's Table“, dass (gutes) Essen eben die breite Masse erreicht. So auch im Falle von Rosins Show.

Zum anderen spielt der Popularität der „Kabel-eins“-Sendung natürlich der „Aschenputtel-Faktor“ in die Hände. Denn die (meist) unschönen Restaurants werden binnen weniger Tage herausgeputzt; neue Gerichte landen auf der Speisekarte, strahlende Gesichter runden den Abend beim „Testessen“ ab. Doch hinter den Kulissen geht es nicht immer so rosig zu. Das stellte beispielsweise ein Wirtepaar aus Saarbrücken-Bübingen fest. Im September 2018 erhoben sie Vorwürfe, die Sendung habe sie in ein falschen Licht gerückt - und maßgeblich zum Untergang des Restaurants beigetragen.

In der aktuellen Folge jedenfalls, die Rosins Besuch in der „Rodenhofklause“ zeigt, scheint die Ausgangssituation für Pächterin und Köchin Gloria Mahr nicht einfach zu sein. Dennoch, um hier bereits vorzugreifen, ist die Rodenhofklause weiterhin geöffnet. Auch Monate nach den Dreharbeiten.

Frank Rosin: Besuch der Rodenhofklause in Saarbrücken

15.000 Euro Schulden, Schimmel, eine Chefin, die laut Aussage der Mitarbeiter eigentlich mehr Kollegin als Vorgesetzte sei. Das musste Fernsehkoch Rosin zu Beginn feststellen. Dennoch nahm er sich der Aufgabe an, Gloria Mahr unter die Arme zu greifen. indem er beispielsweise das Lokal renovierte, Fyler verteilte oder auch Gerichte erarbeitete.

Beim Testessen am Ende der Sendung zeige sich: Die Arbeit von Mahr, Rosin und allen Beteiligten trägt Früchte. So bewerteten die Gäste den Abend mit 46 von 50 möglichen Punkten -  ein voller Erfolg. Allein das Ambiente steigerte sich in der Wertung von drei auf neun Punkte. Vor- und Hauptspeise bekamen beim ersten Essen lediglich vier Punkte. Nach Rosins Maßnahmenplan vergaben die Testesser jeweils neun Punkte. „Wettschulden sind Ehrenschulden": Damit beendet Rosin seinen fünftägigen Besuch in der Rodenhofklause. Und überreicht Pächterin Mahr sowie den Helfern einen Karton voll Maggi.

Frank Rosin in Saarbrücken: Zwei Monate später

Einige Wochen nach den Dreharbeiten zeigt sich: Die Rodenhofklause läuft. Zwar seien einige Stammgäste abgesprungen, verrät Gloria Mahr. Dafür habe die Sendung jedoch für einen Schwung neuer Gäste gesorgt. Die sind sehr zufrieden, wie aus dem Nachdreh in Saarbrücken zu entnehmen ist. Derweil wünscht sich die Pächterin noch mehr Reservierungen. Um künftig wieder einen Koch anstellen zu können, der sie entlastet.

Die komplette Folgen ist in der „7TV"-Mediathek verfügbar. Hier könnt ihr euch das Ganze anschauen: Rodenhofklause: Rosin gibt diesmal alles!

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XXL Das Köllertal hat's: Optik Steinebrey in Heusweiler

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Mit hochmodernen Geräten kann das Team von Optik Steinebrey die Sehschärfe und den Augendruck messen.Foto: Stefan Bohlander

Optik Steinebrey verhilft zum optimalen Durchblick in allen Lebenslagen – Kunden wissen die persönliche Beratung zu schätzen

Mit dem Optikermeister und zwei ausgebildeten Optikerinnen deckt das Fachgeschäft in Heusweiler eine breite Palette an Dienstleistungen rund ums Auge ab. Neben Sehschärfenbestimmungen, Augeninnendruckmessungen und Reparaturen ist das Unternehmen noch auf etwas anderes spezialisiert.


Es sind die klassischen Dienstleistungen, mit denen das Team von Optik Steinebrey punktet. Inhaber Jürgen Steinebrey und die Augenoptikerinnen Eva Naumann und Iris Rischmann stehen für qualitativ hochwertige Produkte, persönlichen Kontakt und fundierten Service. Dieser ist dank langjähriger Erfahrung und ständiger Weiterbildung möglich und bei den Kunden aus dem ganzen Köllertal ebenso bekannt wie beliebt. „Manchmal kommt auch einfach mal jemand auf eine Tasse Kaffee vorbei“, erzählt Jürgen Steinebrey schmunzelnd.

Von modisch bis klassisch

Doch neben einem guten Gespräch bekommt man natürlich auch alles, was mit Fragen rund um die Augen zu tun hat. So ist Optik Steinebrey eine amtlich anerkannte Führerscheinsehteststelle und man kann den Test nach Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses absolvieren. Für eine Sehschärfenbestimmung, die etwas länger dauert, empfiehlt es sich, einen Termin auszumachen. Für Kunden stehen übrigens direkt vor dem Geschäft Parkplätze und weitere ausgewiesene in der Saarlouiser Straße zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung.

Ist die Sehschärfe bestimmt, folgt das Aussuchen der idealen Brillenfassung. „Wir haben als Brillenfassungen Qualitätsprodukte namhafter Hersteller vor Ort“, sagt Jürgen Steinebrey. So kann man sicher sein, dass man aus einer großen Auswahl aus modischen und klassischen Modellen auswählen kann. Die sorgfältige Verarbeitung der Wunschbrille findet zudem in der hauseigenen Werkstatt direkt vor Ort statt: „Hier werden die optischen Rohlinge mit der von uns bestimmten Sehschärfe geschliffen beziehungsweise facettiert und in die ausgesuchte Fassung eingepasst.“

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Hier werden die Gestelle ganz nach dem indivduellen Wunsch des Kunden angefertigt. Foto: Stefan Bohlander

Gläser und Fassungen

Durch ein intensives Vorgespräch werden die Bedürfnisse des Kunden bezüglich. der Gläser ermittelt. Neben vielfältigen Glasvarianten bei Einstärkenbrillen für Ferne oder Nähe gibt es auch diverse Möglichkeiten, diese Sehbereiche durch entsprechende Gleitsicht- oder Arbeitsplatzbrillen in nur einem Glas zu vereinen. Optik Steinebrey ist Spezialist für Gleitsichtbrillen. „Auf diese geben wir eine Verträglichkeitsgarantie“, so der Inhaber.
Das gilt ebenso für unsere Arbeitsplatzbrillen, etwa Office- oder Relaxgläser.

Sollte übrigens mal ein Glas oder eine Fassung kaputtgehen, kann Optik Steinebrey natürlich auch in diesem Fall helfen. Reparaturen aller Art werden von den Fachleuten vor Ort ausgeführt. So sind Lackierungen oder Farbbeschichtungen der Brillenfassungen aufzufrischen kein Problem. Das gilt auch für Schweißungen von Metall- und Titanbrillen. Letztere werden seit 30 Jahren in einem Spezial-Labor repariert, mit dem Optik Steinebrey vertrauensvoll zusammenarbeitet.

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Einladend, hell und in angenehmer Optik begrüßen einen die Räumlichkeiten in Heusweiler. Foto: Stefan Bohlander

Kontaktlinsen und Leselupen

Für den Fall, dass jemand den täglichen Umgang mit der Brille nicht schätzt, eine Sehhilfe jedoch unerlässlich ist, helfen die Fachkräfte gerne bei der Auswahl von Kontaktlinsen. Optik Steinebrey hat die gebräuchlichsten, die zur Korrektur von Kurz- oder Weitsichtigkeit verwendet werden. Ebenso wie Kontaktlinsen, die zum Ausgleich bei Hornhautverkrümmung notwendig sind. Natürlich sind hier auch Kontaktlinsen für den täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Gebrauch zu haben.

Auch bei einer weiteren Sehhilfe haben Jürgen L. Steinebrey und sein Team ein umfangreiches Sortiment: Leselupen und spezielle Lesegläser. „Gerade bei Patienten mit einer Makuladegeneration gehen grundlegende Kompetenzen des Alltags verloren“, erklärt der Inhaber. Um dem zumindest ein wenig gegenzusteuern und beispielsweise das Lesen zu erleichtern, wird mithilfe eines umfangreichen Lupensets die korrekte Stärke ermittelt. Das Lupenset umfasst auch beleuchtete Hilfsmittel.

Hohe Kompetenz des Teams

Das Komplettangebot von Optik Steinebrey umfasst weiterhin Kinderbrillen ab 25 Euro bei Vorlage eines gültigen Rezeptes oder Kontaktlinsen-Pflegemittel der eigenen Hausmarke. Man bietet natürlich auch Sitzkontrolle der Brille, Ultraschallreinigung, Nasenpadwechsel oder Schraubenkontrolle an. Aber am einfachsten dürfte es sein, einfach mal in der Trierer Straße vorbeizuschauen. Dort kann man sich von der Kompetenz des Teams überzeugen, die durch regelmäßige Weiterbildungen sichergestellt ist. „Das hält das Interesse am Beruf wach“, erklärt Jürgen Steinebrey.

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Kontakt:

Optik Steinebrey
Trierer Straße 1
66265 Heusweiler

Telefon (06806) 5543
E-Mail: info@optik-steinebrey.de
Internet: www.optik-steinebrey.de

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag: 9 – 12.30 Uhr
Montag bis Freitag: 14 – 18 Uhr

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Saarbrücken: Bruder (30) sticht auf eigene Schwester mit Schere ein

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Die Polizei konnte den Verdächtigen in der Gersweilerstraße stellen. Symbolfoto: BeckerBredel

Ein 30-Jähriger ist in der Nacht auf Freitag (7. Dezember) in Saarbrücken festgenommen worden. Er soll sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden und mit einer Schere auf seine Schwester eingestochen haben.

Laut Polizeiangaben sei die 22-Jährige durch die Stiche schwer verletzt worden, aber außer Lebensgefahr. Zunächst sei der Verdächtige nach den Scherenstichen geflüchtet, konnte aber in der Nähe des Tatorts, einem Mehrfamilienhaus in der Gersweilerstraße, gestellt werden. Bei der Festnahme habe er massiven Widerstand geleistet.

Eine Blutprobe muss jetzt klären, ob der 30-Jährige alkoholisiert war oder unter sonstigem Drogeneinfluss stand. Laut einem Polizeisprecher sei der Deutsche bereits wegen Körperverletzungsdelikten polizeibekannt. Der Deutsche habe nicht in dem Haus gewohnt und soll seine Schwester in ihrer Wohnung aufgesucht haben.

Die genauen Hintergründe des Streits sind noch unklar. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

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Brutaler Raubüberfall in Merzig: Mehrere Personen treten auf Opfer (24) ein

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Mehrere Personen traten auf den Merziger ein. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Nach bisherigen Ermittlungen, schreibt die Polizei, war am Dienstag gegen 17 Uhr ein 24-jähriger Merziger mit seiner Bekannten im Stadtpark in Merzig verabredet. Nachdem sie sich trafen, traten plötzlich zwei unbekannte Männer aus dem Dunkeln an sie heran.

Die erste Person sprach die Frau an, der zweite Unbekannte fragte den Merziger nach einer Zigarette - und schlug sofort auf ihn ein. Währenddessen seien drei weitere Männer aus den Büschen hervorgetreten und hätten gemeinsam auf das (zwischenzeitlich auf dem Boden liegende) Opfer, eingeschlagen sowie eingetreten.  

Einer der Täter habe hierbei die Gelegenheit genutzt und dem 24-Jährigen das Handy und den Geldbeutel geklaut.  Die Angreifer flüchteten im Anschluss aus dem Stadtpark in unbekannte Richtung. Das Opfer wurde bei dem Überfall leicht verletzt.

Nach der Tat konnte der Geschädigte der Polizei Hinweise zur Identität der Täter geben. Demnach sollen diese aus dem benachbarten Saarburg und Konz stammen. Durch umfangreiche Ermittlungen, melden die Einsatzkräfte, konnten die Angreifer tatsächlich aufgefunden werden. Bei den fünf Personen handelt es sich um einen Jugendlichen, drei Heranwachsende und einen jungen Erwachsenen, die bereits polizeilich in Erscheinung getreten sind.

Die Saarburger Polizisten nahmen drei Tatbeteiligte vorläufig fest. Ebenso wurden - auf richterliche Anordnung - deren Wohnungen im benachbarten Rheinland-Pfalz durchsucht. Gegen sämtliche Beschuldigte leiteten die Einsatzkräfte ein Verfahren wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung ein. Derjenige, der dem Opfer das Handy stahl, muss sich zudem wegen des Verdachts des Raubes verantworten.

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Tödliches Familiendrama in Fechingen: Viktor H. selbstmordgefährdet und depressiv?

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Viktor H. (links) mit seinem Anwalt Volker Ochs vor Gericht. Foto: Katja Sponholz/dpa-Bildfunk.

War Viktor H. zum Tatzeitpunkt vollständig oder doch nur vermindert schuldfähig? Im Prozess um die tödlichen Schüsse auf einer Familienfeier in Fechingen, kam am Donnerstag eine Kölner Psychologin zu Wort. Darüber berichtet der „Saarländische Rundfunk“ (SR).

Sie sagte aus, dass Viktor H. zum Tatzeitpunkt selbstmordgefährdert und depressiv gewesen sein soll; bescheinigt ihm somit eine „schwere Depression“, schreibt der „SR“. Darüber hinaus sagte die Psychologin ebenso, der Angeklagte sei „behandlungsbedürftig gewesen“.

Im Vorfeld hatte sie zweimal - und das über mehrere Stunden hinweg - mit ihm gesprochen. Im Verlauf dieser Gespräche sei die Kölnerin zu ihrer Einschätzung gekommen, heißt es im Medienbericht.

Zweifel an dem Attest der Psychologin hegt allerdings die Nebenklage. Der Grund: Die Frau soll „im Auftrag einer Freundin“ von Viktor H. tätig gewesen sein, berichtet der SR. Für Donnerstag, 13. Dezember 2018, ist der nächste Gerichtstermin angesetzt.

Der 59-jährige Viktor H. gestand bereits im November vor dem Landgericht Saarbrücken, Mitte Mai seinen Sohn (35) und seinen Schwiegersohn (37) erschossen sowie seine Ex-Frau (60) und schwangere Tochter (30) durch Schüsse verletzt zu haben.

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Unbekannte zerstören viele Blitzer entlang der Grenze

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Blitzer nahe der französisch-saarländischen Grenze haben Unbekannte unbrauchbar gemacht. Symbolfoto: Daniel Reinhardt/dpa-Bildfunk.

Bislang Unbekannte haben mehrere Radargeräte nahe der saarländischen Grenze in Frankreich zerstört.

Laut der Zeitung „Républicain Lorrain", in deren Bericht auch Bilder zu sehen sind, sind Blitzer in Bitche, Bouzonville, Forbach, Großblittersdorf, Rosbrück und Saareguemines unbrauchbar gemacht worden. Sie seien besprüht, zerstört oder abgedeckt worden, berichtet das Medium. Verschont geblieben sei nur ein Radargerät bei Freyming. Die Zeitung vermutet die „Gelben Westen" hinter der Aktion: In Frankreich seien schon bis zu 600 Blitzer von den Protestlern zerstört worden.

Je nach Schwere der Tat muss mit einer Geldstrafe zwischen 3.750 bis 75.000 Euro gerechnet werden, mahnen die Behörden. Die Reparatur der Blitzer wird mit 500 Euro pro Gerät veranschlagt.

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mit dpa

Stefanie Tücking (†56): Staatsanwaltschaft gibt Todesursache bekannt

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Stefanie Tücking moderierte unter anderem die ARD-Kultsendung „Formel Eins". Archivfoto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-Bildfunk.

Ihr Tod kam überraschend, die Ursache gab Rätsel auf. Nun steht fest: Die Moderatorin Stefanie Tücking ist an einer Lungenembolie gestorben. Das habe die Obduktion ergeben, teilte der Südwestrundfunk (SWR) unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Baden-Baden mit.

Stefanie „Steffi" Tücking war am vergangenen Samstag (1. Dezember) im Alter von 56 Jahren überraschend gestorben. Eine Freundin Tückings fand sie am Morgen tot in ihrem Bett. „Der Wecker hatte geklingelt und hörte nicht auf. Die Freundin ging zu ihr, schüttelte Stefanie. Als die sich nicht bewegte, rief sie den Notarzt", zitiert „Bild" Stefanies Vater, Manfred Tücking.

Stefanie Tücking war rund 30 Jahre lang Moderatorin bei der Popwelle SWR3 (früher SWF3). Bundesweit bekannt wurde sie in den 80er Jahren durch die ARD-Kultsendung „Formel Eins".

Stefanie Tücking präsentierte beim SWR Formate wie die „SWR3 Morningshow", Musiksendungen wie den „SWR3 Popshop" und auch die „ARD Popnacht". Sie moderierte außerdem auf den Bühnen großer Festivals. Für ihre Moderation bei „Formel Eins" erhielt sie bereits 1987 im Alter von 24 Jahren die Goldene Kamera.

Stefanie Tücking: Todesursache Lungenembolie

Als Lungenembolie bezeichnen Mediziner den Verschluss einer Lungenarterie. Die Ursache dafür ist meistens ein eingeschwemmtes Blutgerinnsel aus dem Bein- oder Beckenbereich. Solche Gerinnsel werden Thromben genannt. Werden sie fortgeschwemmt, können sie in einem Blutgefäß der Lunge steckenbleiben und dieses unter Umständen verstopfen. Wenn ein größeres Gefäß verschlossen wird, besteht für den Betroffenen Lebensgefahr. Eine Lungenembolie kann zu Atemnot und durch eine Überlastung der rechten Herzkammer zum Tod durch Herzversagen führen.

Das Risiko einer Lungenembolie steigt unter anderem bei längerer Bettlägerigkeit, aber zum Beispiel auch nach Operationen, Entbindungen oder bei manchen Vorerkrankungen wie Blutgerinnungsstörungen.

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Rosins Restaurants: Frank Rosin dreht wieder in Saarbrücken

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Zusammen mit seinem Team soll Frank Rosin die Rodenhofklause in Saarbrücken retten. Foto: dpa-Bildfunk/Caroline Seidel

Die Rodenhofklause in Saarbrücken steht vor so einigen Problemen. Um die Existenz der Gastronomie zu sichern, soll nun Fernsehkoch Frank Rosin Abhilfe schaffen, berichtet die „Saarbrücker Zeitung" (SZ). Dafür kam er vor wenigen Tagen auf den Rodenhof. Im Gepäck: das Team der TV-Sendung „Rosins Restaurants".

An insgesamt fünf Drehtagen, so „SZ", soll die Rodenhofklause jetzt umgekrempelt werden. Dazu gehören unter anderem neue Küchengeräte, das Renovieren der Speiseräume und das Überarbeiten der Speisekarte. Doch alleine das Essen sei nicht das Problem, sagte Rosin bei einem Pressetermin.

Pächterin und Köchin Gloria Mahr (42) könne gut kochen, so der Fernsehkoch. „Mir schmeckt fast alles“, kommentierte er. Allerdings hat die 42-Jährige keine gastronomische Ausbildung. Diesen Missstand kann Rosin gewiss nicht beheben. Dennoch setzen er und sein Team binnen der wenigen Tage alles daran, größtmögliche Hilfe zu leisten. Dies allein reicht jedoch nicht, um eine Gastronomie dauerhaft zu retten.

Bereits 2016 griff das TV-Format dem Bübinger Restaurant „Degott Schleppiunter die Arme. Doch nur kurze Zeit nach Rosins Besuch musste der Betrieb dauerhaft schließen. Welches Schicksal die Rodenhofklause ereilen wird, bleibt abzuwarten. Ausgestrahlt wird die Sendung in den kommenden Monaten, berichtet die „SZ". Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

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Erst ausgesetzt, dann ausgebildet: Findel-Welpe wird zum Polizeihund

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Jack wurde als Welpe ausgesetzt, nun ist er auf dem Weg zum Polizeihund. Foto: Polizeidirektion Flensburg

Zehn Wochen war Jack, der Malinoisrüde, alt, als seine unbekannten Besitzer ihn bei Minusgraden auf einem Gewerbegrundstück in Flensburg aussetzten

Der Welpe war zwischen Europaletten eingesperrt und wäre erfroren, hätte ihn nicht zufällig ein Polizeibeamter entdeckt. Da er es nicht übers Herz brachte, Jack ins Tierheim zu geben, nahm der Polizist den zitternden kleinen Hund im Streifenwagen mit nach Hause. Die Familie des Beamten nahm den Hund auf. Schnell wurde klar, dass in Jack mehr steckte als ein Familienhund.

Auch der Leiter der Hundestaffel erkannte das Potenzial des belgischen Schäferhundes und beschloss ihn auszubilden. Seither ist Jack im Training zum Polizeidiensthund. Schon im nächsten Jahr könnte er seinen Vorgänger Simba als Schutzhund ablösen und in den aktiven Dienst wechseln. Der Hund, der vor zwei Jahren selbst Schutz brauchte, wird nun selbst zum Beschützer. 

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mit dpa/lrs

Prozess um Axt-Killer von Bischmisheim geht in die nächste Runde

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Der Angeklagte (rechts) mit seinem Anwalt Franz-Josef Gerdung vor Gericht. Foto: Brandon Lee Posse/SOL.DE.

Der Mordprozess gegen den Axtkiller von Bischmisheim geht in eine neue Runde. Sowohl Verteidigung als auch Staatsanwaltschaft haben gegen das Urteil des Landgerichts Saarbrücken Revision eingelegt.

Nun muss der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe die Entscheidung des Gerichts prüfen. Das Landgericht hatte Christian R. in der vergangenen Woche wegen Mordes zu 13 Jahren Haft verurteilt.

Das Gericht war damit unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft geblieben, die eine lebenslange Freiheitsstrafe für den 40-Jährigen beantragt hatte. Der Verteidiger hatte auf Totschlag im Zustand erheblich verminderter Schuldfähigkeit plädiert und eine Freiheitsstrafe von nicht mehr als fünf Jahren gefordert.

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Zum Tod der Frau kam es in einem Wohnhaus in Saarbrücken-Bischmisheim. Foto: BeckerBredel.

R. hatte vor Gericht gestanden, seine sechs Jahre jüngere Frau mit einer Axt gegen den Kopf geschlagen zu haben, während sie schlief. Dabei wurde sie „nahezu vollständig enthauptet", so die Staatsanwaltschaft.

Das Gericht begründete sein Urteil damit, dass nicht auszuschließen sei, dass bei dem 40-Jährigen bei der Tat im Mai eine psychische Störung vorlag, die seine Steuerungsfähigkeit erheblich gemindert habe.

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Der Mann ließ sich ohne Widerstand festnehmen. Foto: BeckerBredel.

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