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Frank Thelen investiert in saarländisches Start-Up

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Frank Thelen beteiligt sich mit 20 Prozent an dem saarländischen Start-Up „Kraftblock“. Foto: Jens Kalaene/dpa-Bildfunk

Frank Thelen, bekannt aus der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ investiert in ein saarländisches Unternehmen. Er beteiligt sich mit 20 Prozent an dem Start-Up „Kraftblock“

Die junge Firma hat ein Speichermedium entwickelt, das hohe Temperaturen speichern kann. Das Granulat kann bis zu 1.300 Grad Celsius aufnehmen und abgeben. Mit dieser Energie kann nicht nur Prozesswärme erzeugt werden, sondern auch Strom und Kälte. 

Das Medium soll mithilfe des Investors verwendet werden, um erneuerbare Energien voranzutreiben. Das Granulat könnte überschüssige Energie aus Windkraft- und Fotovoltaikanlagen speichern und bei Bedarf abgeben. So könnten Stromschwankungen im europäischen Netz abgemildert werden. Das Granulat könnte aber auch für verschiedenste andere Prozesse eingesetzt werden. 

Auch andere Faktoren dürften Frank Thelen von dem Produkt der Gründer Martin Schichtel und Susanne König überzeugt haben. Das Speichermedium ist zu 85 Prozent aus Recyling-Material, mobil und umweltfreundlich. Außerdem ist das Granulat langlebiger und kostengünstiger als Lithium-Ionen-Batterien.

Die Gründer haben beide an der Universität des Saarlandes studiert. Martin Schichtel ist Chemiker und promovierter Materialwissenschaftler. Bei der Vermarktung wird er unterstützt von der Betriebswissenschaftlerin Susanne König. Die Firma sitzt auch im Starterzentrum der Uni Saar. Mit Frank Thelen soll die Technologie nun schnell den Markt erobern. 

„Das Engagement von Frank Thelen eröffnet nicht nur große Wachstumschancen für das junge Unternehmen, es ist auch ein wichtiger Schritt für die Start-up-Szene im Saarland, die dringend externe Investoren benötigt. Es bestärkt uns darin, dass wir mit unseren Aktivitäten im Rahmen des Gründer-Campus Saar auf dem richtigen Weg sind. Diese zielen auch darauf ab, das Saarland für externe Gründer und Gründerinnen sowie Investoren attraktiv zu machen“, sagt Martina Sester, Vizepräsidentin für Forschung und Technologietransfer an der Universität des Saarlandes.

© WhatsBroadcast
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