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Völklinger Straße zwischen Abzweig nach Püttlingen und Püttlingen Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle (06:37)

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mit dpa

Pilotprojekt aus dem Saarland: Ultraschall-Scanner soll Alter junger Flüchtlinge bestimmen

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So sieht die ursprüngliche Version des mobilen Handscanners aus. Das Gerät wurde eigentlich im Kampf gegen den Menschenhandel entwickelt. Foto: © Fraunhofer IBMT

Saar-Forscher aus Homburg und Sulzbach arbeiten derzeit an der Weiterentwicklung eines „mobilen Ultraschall-Handscanners“. Das geht aus einem Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ (SZ) hervor. Der Scanner wurde ursprünglich vom Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik in Sulzbach entwickelt, um minderjährige Opfer von Menschenhandel zu identifizieren.

Zusammen mit Experten der Homburger Uniklinik gilt es nun zu prüfen, ob per Ultraschall auch das Alter von jungen Flüchtlingen bestimmt werden kann. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kommentierte dazu, man sei „auf die Altersbestimmung angewiesen“. Denn diese habe „Auswirkungen auf Asyl- und Strafverfahren“.

Bisher wurde im Saarland die Bestimmung des Alters, bestanden denn Zweifel an der Minderjährigkeit junger Flüchtlinge, über eine radiologische Untersuchung des Handgelenks durchgeführt, so „SZ“. Wie aus dem Medienbericht hervorgeht, konnten die Forscher mit dieser Methode bisher in etwa 35 Prozent der Fälle angeblich minderjähriger Personen das Gegenteil einschätzen.

Gänzlich frei von Kritik ist das Verfahren allerdings nicht. Der Präsident der saarländischen Ärztekammer, Dr. Josef Mischo, erklärt hierzu, bei den Wachstumsfugen der Handknochen seien auch Ausnahmefälle zu beobachten. Üblicherweise schließen sich diese Fugen bei Personen im Alter von etwa 18 Jahren. Mangelernährung, so ein Beispiel des Arztes, kann diese Entwicklung jedoch beeinflussen.

Bis 2020 sollen jedenfalls die Ergebnisse der potentiell neuen Bestimmung per Ultraschall-Handscanner vorliegen, berichtet SZ. Gefördert wird die Weiterentwicklung durch das Bundesgesundheitsministerium. Dazu können die Experten in Sulzbach und Homburg über Forschungsgelder in Höhe von einer Million Euro verfügen.

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mit dpa

Drei terrorverdächtige Syrer aus Saarlouis kommende Woche vor Gericht

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Links im Bild: Die Wohnung der drei terrorverdächtigen Syrer. Foto: BeckerBredel | Rechts: Symbolfoto/Fotolia

Drei terrorverdächtige Syrer, drei Hauptverhandlungen am Oberlandesgericht in Koblenz: Obwohl die Männer in einer gemeinsamen Wohnung in Saarlouis festgenommen wurden, komme es laut Staatsanwaltschaft zu keinem gemeinsamen Prozess. Denn zwischen den Vorwürfen bestehe kein Zusammenhang.

Was wir den Personen vorgeworfen? Einer der Angeklagten, Mamar A., soll sich 2014 der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen haben. Der zweite Festgenommene, Hussein A., versuchte wohl über das Internet, Personen aus Deutschland als Kämpfer für den syrischen Bürgerkrieg zu rekrutieren. Der dritten Person, die sich künftig vor Gericht verantworten muss (Moatasem A.), wird vorgeworfen, Mitglied terroristischer Vereinigungen zu sein.

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In diesem Haus nahmen Ermittler im April terrorverdächtige Syrer fest. Archivfoto: BeckerBredel.

Die Ermittlungen gegen die drei Syrer begannen bereits 2017. Am 12. April 2018 wurden sie schließlich durch Spezialeinheiten in Saarlouis festgenommen. Nun wird ihnen am 17., 21. und 28. Januar der Prozess gemacht. Hinweise darauf, dass Mamar A. oder seine Mitbewohner Anschläge auf europäischem Boden geplant haben, gibt es laut Erkenntnissen der Ermittlungen übrigens nicht.

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Entdecken Sie Holland und die Weltstadt Amsterdam

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Eine der zahlreichen Grachten in Amsterdam. Foto: Pixabay/CC0

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Amsterdam, die sympathische Weltstadt an der Amstel

Amsterdam ist ein multikultureller Hotspot. Die niederländische Hauptstadt, die ihren Namen dem Fluß Amstel verdankt, zieht Menschen aus allen Erdteilen an. Sie sorgen dafür, dass Amsterdam eine offene und bunte Stadt ist. Hier, in der größten Pfahlbausiedlung der Welt, trifft Historisches auf Exotisches. Die „Unangepassten“, Paradiesvögel und Lebenskünstler finden in der liberalen Grachtenstadt mit ihren rund 160 Kanälen und 1200 Brücken einen Ort zum Anderssein. Amsterdam ist international, Amsterdam lockt an – und fasziniert Tag für Tag Besucher aus der ganzen Welt.

International ist auch die Küche von Amsterdam. Sie ist ein Spiegelbild der Stadt. Imbisse, Cafés, Kneipen, Bistros und Restaurants bieten eine Vielzahl an Leckereien an. Das Essen in Amsterdam ist seit jeher sehr nahrhaft. Die Einheimischen lieben bodenständiges Essen: Fleischkroketten, und in Blätterteig gehüllte Wurst, Hamburger und Pizza, belegte Brötchen, Heringe und Käse. Gerne gönnt man sich dazu ein Bier oder einen Genever.

Bur Busse bietet eine attraktive dreitägige Tour nach Amsterdam

Holländische Lebensart

Die Innenstadt von Amsterdam lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Ein Auto ist dabei eher hinderlich: zu Fuß kommt man schneller voran. So lassen sich die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Museen und Galerien der niederländischen Hauptstadt am besten entdecken. Das kulturelle Angebot der Stadt ist riesig und vielfältig. Im Zentrum können Besucher auch in den Warenhäusern stöbern, ein passendes Souvenir finden oder sich einfach von den zahlreichen Möglichkeiten zum Shopping inspirieren lassen.

Ein Kaleidoskop an Farben, interessanten Bauwerken und freundlichen Menschen erwartet den Besucher in einer Stadt, die schon vor Jahrhunderten eines der größten Handelszentren war. Die in den vergangenen Jahren umgesetzten modernen Architekturprojekte geben der Stadt einen interessanten Spannungsbogen in die Moderne. Eine ganz andere Perspektive eröffnet sich bei der Fahrt durch die Grachten. Vorbei an den Hausbooten, prunkvollen Patrizierhäusern und unzähligen Brücken genießen Besucher die Atmosphäre der Stadt vom Wasser aus!

Erleben Sie die holländische Grachtenstadt an der Amstel mit Bur Busse

Drei Tage: Amsterdam Weltstadt

1. Tag: Anreise - Käserei und Holzschuhmanufaktur

Fahrt über Saarbrücken - Trier - Lüttich - Eindhoven nach Amsterdam. Auf der Anreise nach Amsterdam werden Sie einem Holzschuhmacher bei der Arbeit zusehen und sich über die Herstellung der verschiedenen Käsesorten informieren. Eine Kostprobe gehört natürlich dazu. Anschließend fahren wir nach Amsterdam zum Hotelbezug.

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Ein Genuss: Käse aus Holland. Foto: Pixabay/CC0

2. Tag: Grachtenfahrt - Amsterdam

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von Amsterdam. Hier werden Sie bereits zur Grachtenrundfahrt erwartet. Genießen Sie vom Wasser aus die beliebtesten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Amsterdam. Nach einem Bummel entlang der idyllischen Grachten kommen wir zur Westerkerk und zum Anne Frank Haus. Anschließend bleibt noch Zeit für eigene Unternehmungen.

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Foto: Pixabay/CC0

3. Tag: Amsterdam - Rückreise

Aufenthalt in Amsterdam bis zur Mittagspause. Nutzen Sie die Zeit zu einem Bummel oder einer Besichtigung. Nach der Mittagspause treten wir die Rückreise an. Rückankunft in unseren Ausgangsorten, gegen 20.00 Uhr am Drehkreuz Betriebshof in Kleinblittersdorf. Änderungen möglich!

Reisedetails zur attraktiven viertägigen Bus-Tour von Bur Reisen nach Holland/Amsterdam

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Amsterdam ist eine quicklebendige Stadt. Foto: Pixabay/CC0

 Das Angebot von Bur Busse umfasst folgende Leistungen:

- Busreise
- 2 x ÜF-Büfett
- 1 x Besichtigung Holzschuhmanufaktur
- 1 x Besichtigung Käserei mit Kostprobe
- 1 x Grachtenfahrt Amsterdam
- Rundfahrten wie beschrieben
- City-Taxe Mitfahrgelegenheit: € 85,-

Hotelbeispiel

4**** novotel Amsterdam City, im Geschäftsviertels von Amsterdam, Nähe RAI-Kongresszentrum, World Trade Center. Restaurant, Fitnessstudio und Wellness-Center mit Sauna und Ruheraum. Zimmer mit Bad DU/WC, Klimaanlage, Minibar, Safe, Flachbild-TV.

4**** Hotel Courtyard by mariott Amsterdam. Amsterdam-Zuidoost im Herzen des Geschäftsviertels, in Nähe des Zentrums der Stadt. Restaurant, Bar, Fitness-Center. 175 Zimmer, ausgestattet mit Bad DU/WC, Föhn,TV, Radio, Safe.

Weitere Informationen zur Reise und zum Programm der dreitägigen Fahrt nach Amsterdam gibt es hier.

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Holland ist bekannt für seine bunte Blumenpracht. Foto: Pixabay/CC0

Jetzt buchen: viertägige Bus-Tour von Bur Reisen nach Holland/Amsterdam

Vier Tage: Holland/Amsterdam und mehr

1. Tag: Anreise - Den Haag - Delft

Abfahrt am Morgen über Trier - Lüttich - Rotterdam nach Den Haag, dem Sitz der Niederländischen Regierung, sowie Residenz der Königlichen Familie. Stadtführung zu den Sehenswürdigkeiten, wie z.B. dem Binnenhof mit dem Mauritiushaus, St. Jakobskirche und das Friedenspalais, anschließend mit unserer Reiseleitung in das nahegelegene Delft, Stadtrundgang und nach einer Zeit zur freien Verfügung, Hotelbezug mit Abendessen.

2. Tag: Amsterdam

Den heutigen Tag verbringen wir in der niederländischen Hauptstadt und beginnen mit einer Stadtrundfahrt durch die interessantesten Stadtteile Amsterdams. Möglichkeit zu einer Bootsfahrt auf den Grachten (Kosten extra, zahlbar vor Ort), Sie sehen den Stadtkern mit den schönen Häuserfassaden aus den verschiedenen Epochen. Am Nachmittag Freizeit zum Stadtbummel über die bekannte Shoppingstraßen „Kalvastraat“ und dem „Damrak“ oder besuchen Sie das Rijksmuseum.

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Kinderdijk mit seinen vielen alten Windmühlen. Foto: Pixabay/CC0

3. Tag: Kinderdijk - Utrecht

Nach dem Frühstück fahren wir zuerst nach Kinderdijk um die vielen alten Windmühlen zu besuchen und zu fotografieren. Danach fahren wir durch die reizvolle typisch holländische Landschaft nach Utrecht. Stadtrundgang mit Führung durch die historische Altstadt und anschl. Möglichkeit zur Grachtenrundfahrt (Kosten extra, zahlbar vor Ort). Am späteren Nachmittag Fahrt zu Ihrem Hotel und Abendessen.

4. Tag: Rotterdam - Rückreise

Rückreise nach dem Frühstück nach Rotterdam, Gelegenheit zu einer Hafenrundfahrt (Kosten extra, zahlbar vor Ort). Danach Weiterfahrt über Maastricht zu unseren Zustiegsorten. Rückankunft gegen 20.00 Uhr am Drehkreuz Betriebshof in Kleinblittersdorf. Änderungen möglich!

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Die Skyline von Rotterdam. Foto: Pixabay/CC0

 

Das Angebot von Bur Busse umfasst folgende Leistungen:

- Busreise
- 3 x ÜF-Büfett
- 3 x Abendmenü
- Stadtführung Den Haag
- Stadtführung Delft
- Stadtführung Amsterdam
- Stadtführung Utrecht
- Rundfahrten wie beschrieben
Extra: Evtl. Kurtaxe/Aufenthaltssteuer zahlbar vor Ort

Hotelbeispiel 3***

Hotel Tulip inn Leiderdorp. Nur wenige km vom Zentrum von Leidern und nur 30 Minuten von Amsterdam entfernt. Rezeption, Frühstücks-Restaurants und vieles mehr. Alle Zimmer sind mit mit Bad DU/WC, TV, Abstellmöglichkeit u.v.m. ausgestattet.

Weitere Informationen zur Reise und zum Programm der viertägigen Fahrt nach Holland/Amsterdam gibt es hier.

Über Bur Busse

Wer gerne auf Reisen geht ist bei Bur Busse bestens aufgehoben. Das Familienunternehmen hat eine Tradition, die bis ins Jahre 1926 zurückreicht. Damals gründete Josef Bur in Bliesransbach das Unternehmen, heute wird es gemeinsam von Josef und Christoph Bur uns Maria Lang in dritter Generation geführt. Mittlerweile verfügt das Unternehmen über mehr als 20 Reisebusse und 20 weiteren Linienbussen und gilt als einer der größten Busreiseanbieter in der Region.

Geschwister Bur Reisen GmbH
Am Brichelberg 6
D- 66271 Kleinblittersdorf
Tel.: +49 (0) 6805- 1000
Fax: +49 (0) 6805- 8084

E-Mail: info@burbusse.de
Web: www.burbusse.de

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Vermisst: Wo ist Sina Leonie (15) aus Nohfelden?

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Wo ist Sina Leonie Weiland? Foto: Polizei.

Die Polizei fahndet jetzt öffentlich nach Sina Leonie Weiland. Die 15-Jährige wurde zuletzt am Mittwoch (2. Januar) gegen 8.00 Uhr am Bahnhof in Nohfelden-Türkismühle gesehen. Sie war bis zu diesem Tag in einer Wohngruppe im Nohfeldener Ortsteil Sötern untergebracht.

Nach ersten Ermittlungen könnte sich Sina Leonie zumindest vorübergehend im Raum Zweibrücken oder Pforzheim (Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg) aufhalten oder aufgehalten haben.

Die Vermisste wird von der Polizei wie folgt beschrieben:
• circa 165 Zentimeter groß
• schlank
• rückenlange, blond-rötliche Haare
• möglicherweise schwarze Jacke mit weißer Aufschrift auf beiden Armen

Sie wirkt laut den Beamten nach außen erkennbar älter als 15 Jahre.

Wo ist Sina Leonie Weiland? Hinweise an die Polizei St. Wendel, Tel. (06851)8980.

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„Der Kuss“ hängt jetzt in Übergröße an einer Gebäudefront in Saarbrücken

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An einer Hausfront bei der Wilhelm Heinrich Brücke hängt jetzt ein übergroßes Banner mit Masereels "Der Kuss". Foto: SOL.DE

Seit dem gestrigen Donnerstag (10. Januar 2019) hängt an der Front eines Bürohauses in Saarbrücken eine übergroße Version des Kunstwerks „Der Kuss“ von Frans Masereel.

Das Projekt wurde von der Kulturmanagerin Julia Hartnik und dem Lichtkünstler Henrik Elburn ins Leben gerufen. Gemeinsam mit der Frans-Masereel-Stiftung Saarbrücken initiierten sie die Installation des Kunstwerks am Neumarkt. Mithilfe einer Spendensammlung über die Crowdfunding-Plattform „Startnext“ wurde das Banner finanziert. Über 8.800 Euro kamen dafür zusammen. Das berichtet der „SR“.

25 mal 35 Meter misst das Banner, das noch bis April an dem Gebäude hängen soll. Sollte noch mehr Geld zusammenkommen, könnte es nachts sogar beleuchtet werden. 

Das Orginal „Le Baiser“ ist ein Holzschnitt des belgischen Künstlers Frans Masereel von 1924. Die Installation soll ein Zeichen gegen das Auseinandertreiben der Gesellschaft und für ein friedliches Europa setzen. Laut „SR“ steht das Motiv für das friedliche Miteinander von Menschen und Völkern. Masereel hatte einige Jahre lang in Saarbrücken gelehrt. Er setze sich Zeit seines Lebens für Frieden in Europa ein. 

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Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münzen in Deutschland gefordert

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Rund 220 Millionen Euro in Ein- und Zwei-Cent-Stücken liegen in deutschen Schubladen und Spardosen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk.

Gibt es bald keine Ein- und Zwei-Cent-Stücke mehr in Deutschland? Wenn es nach den Grünen geht, sollen die Münzen schnell abgeschafft werden. „Die Münzen sind komplett überflüssig und hauptsächlich ein Ärgernis in der Geldbörse", so der Fraktionsvize der Partei, Oliver Krischer, zur „Saarbrücker Zeitung" (SZ).

Ein Hauptargument für die Abschaffung der Mini-Münzen ist nach Ansicht der Grünen die Verschwendung von Geld und Metallen. Wie nämlich aus Zahlen des Finanzministeriums hervorgeht, wurden 2018 rund 453 Millionen Ein-Cent-Stücke und 479 Millionen Zwei-Cent-Stücke hergestellt.

Laut „SZ" hat die Deutsche Bundesbank in den letzten Jahren für die Produktion der 1er und 2er 416 Tonnen Kupfer und 7026 Tonnen Stahl benötigt. „Das ist schon eine große Verschwendung an Geld, Metallen und Energie“, so Krischer. Interessant auch: Die Prägung von einem Cent kostet laut Krischer rund 1,65 Cent; die von einer Zwei-Cent-Münze etwas mehr. Das sei nicht effizient, so der Abgeordnete.

In manchen Ländern wird abgerundet

Vorbilder könnten in Zukunft zum Beispiel Finnland und Irland sein. Die Zentralbanken dort stellen das Kleinstgeld nicht mehr her. Im Handel sind nur abgerundete Preise ausgezeichnet, „also die hinten eine 0 oder 5 stehen haben“, erklärt Krischer in der „SZ". Auch in den Niederlanden und Belgien gibt es ähnliche Modelle.

In Deutschland liegen nach Angaben des Finanzministeriums rund 220 Millionen Euro an Kleinstmünzen in Schubladen und Spardosen. Die Bundesbank fragt alle drei Jahre die Zahlungsgewohnheiten der Deutschen ab. 2017 ergab die Umfrage, dass die meisten die Ein- und Zwei-Cent-Stücke behalten wollen. Nächstes Jahr soll es wieder eine Befragung geben. „Die Verbraucher entscheiden“, so der Sprecher der Bundesbank laut „SZ".

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2019 soll es weniger Baustellen auf saarländischen Autobahnen geben

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Auf saarländischen Autobahnen soll es im kommenden Jahr weniger Baustellen geben. Symbolfoto: Carsten Rehder/dpa-Bildfunk

Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) zeigt sich in seiner Bilanz für das Jahr 2018 zufrieden mit den Sanierungsarbeiten auf saarländischen Straßen.

„Das vergangene Jahr bedeutet für uns einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu den ‚guten Straßen“, meint Werner Nauerz, der Leiter des LfS. Fast 120 Millionen Euro wurden in Baumaßnahmen auf saarländischen Straßen und Autobahnen gesteckt. 86 Millionen für Autobahnen und 33 Millionen für Landesstraßen. Auch in Arbeiten wie Reparaturen an Schildern und Ampeln, Lärm- und Umweltschutz sowie Radwege flossen mehrere Millionen.

Von den zur Verfügung gestellten Mitteln wurden etwa 96 Prozent verwendet. 7,3 Millionen Euro musste der LfS an den Bund zurückgeben. 3,3 Millionen davon sind lediglich zurückgestellt. Die Dichte der Baustellen ließ nicht zu, dass auch die übrigen Mittel verwendet werden konnten. Man habe „in der Baustellenkoordination die Schmerzgrenze der Belastung der Verkehrsteilnehmer, Anlieger, Industrie- und Gewerbe sowie des kompletten Straßennetzes erreicht“, so die LfS in ihrer Bilanz.

Insbesondere Pendler beklagten im vergangenen Jahr die Verkehrsbelastungen durch Baustellen. Obwohl sich die Anzahl der Arbeiten nicht deutlich erhöht hatte, kam es vielerorts zu umfassenderen Sanierungen, die dementsprechend länger dauerten. „Auf einzelnen Streckenzügen sahen sich Verkehrsteilnehmer – leider unvermeidbar - gleich mit mehreren Baustellen konfrontiert.“

Weniger Baustellen auf saarländischen Autobahnen

In diesem Jahr soll es nun weniger Sanierungsarbeiten auf saarländischen Autobahnen geben. Nur auf einzelnen Abschnitten wie etwa auf der A8 zwischen Schwarzenholz und Heusweiler oder Neunkirchen Oberstadt und Neunkircher Kreuz soll gebaut werden. Außerdem steht der Ersatzneubau der Grumbachtalbrücke auf der A6 und die grundhafte Sanierung einer Autobahnbrücke auf der A620 bei Wadgassen an. Auf beiden Brücken werden während der Arbeiten Fahrstreifen gesperrt.

Bis zum Auftakt der Großbaustellen soll eine länger währende „Perlenkette“ von nahe beieinander gelegenen Deckensanierungsmaßnahmen auf den Autobahnen vermieden werden.

Verwendete Quellen:
•  Landesbetrieb für Straßenbau: Bilanz 2018

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dpa/lrs

Bombendrohung an Saarbrücker Landgericht: Gebäude evakuiert

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Das Landgericht Saarbrücken musste in Folge einer Bombendrohung geräumt werden. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk.

Das Landgericht Saarbrücken ist am Freitag (11. Januar) nach einer Bombendrohung vorübergehend geräumt worden. Nachdem das Gebäude von der Polizei mit Sprengstoffspürhunden durchsucht worden sei, sei es wieder freigegeben worden, teilte ein Sprecher der Polizei in Saarbrücken mit.

Es wurde kein gefährlicher Gegenstand gefunden. Nach Angaben des Landgerichts war eine Mail mit einer entsprechenden Drohung eingegangen. Daraufhin sei die Polizei am Morgen alarmiert worden. Das Gebäude sei vorübergehend gesperrt gewesen. „Jetzt läuft der Betrieb wieder ganz normal", sagte eine Sprecherin.

Auch in mehreren anderen Landeshauptstädten waren Landgerichte nach Bedrohungen geräumt worden. Betroffen waren auch das Justizzentrum in Wiesbaden sowie Gebäude in Potsdam, Magdeburg, Erfurt und Kiel.

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mit BeckerBredel

Auto erfasst Radfahrer in Saarbrücken: Junger Mann (19) schwer verletzt

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Der Radfahrer stürzte auf die Motorhaube des Wagens. Fotos: BeckerBredel

Am Donnerstagabend (10. Januar 2019) übersah ein Autofahrer (81) einen 19-Jährigen, der gerade am Schneidershof in Saarbrücken, an der Kreuzung Mainzer Straße, auf seinem Rad fuhr: Dabei kam es zur Kollision.

Der Radfahrer stürzte zunächst auf die Motorhaube des Wagens und kam schließlich auf der Straße zu Fall. Dabei erlitt der junge Mann eine Verletzung am Kopf; einen Helm trug er nicht. Passanten und ein Rettungssanitäter leisteten Erste Hilfe. Ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr brachte den Verletzten schließlich in ein Krankenhaus.

Gegenüber der Polizei räumte der Unfallverursacher ein, den Radfahrer im Dunkeln übersehen zu haben. Das Fahrrad sowie der Wagen wurden teilweise stark beschädigt. Die polizeilichen Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

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Weitere Aufnahme der Unfallstelle in Saarbrücken. Foto: BeckerBredel

Zeugen des Verkehrsunfalls werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter der Telefonnummer (0681)9321 233 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Saarbrücken: Spur von entführter Prostituierten (23) führt nach Spanien

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Ermittler untersuchten unter anderem Wohnhäuser in Völklingen und dessen Stadtteil Wehrden. Foto: BeckerBredel.

Die Anfang Dezember in Saarbrücken entführte Prostituierte soll nach Südspanien verschleppt worden sein und dort zur Prostitution gezwungen werden. Darüber berichtet die „Saarbrücker Zeitung" (SZ) mit Berufung auf die Ermittler.

Demnach sei die Entführung dem Bereich der organisierten Kriminalität zuzuordnen. Die beiden mutmaßlichen Täter, die zwischen 25 und 30 Jahre alt sein und aus Rumänien stammen sollen, werden einer europaweit agierenden Bande zugeordnet, die im Bereich der Prostitution hauptsächlich in Deutschland und Spanien tätig ist, so die „SZ". Nähere Infos gaben die Beamten zunächst nicht heraus; der Entführten soll es aber gut gehen, wie ein Sprecher vor einigen Wochen sagte.

Die 23-jährige Sexarbeiterin Nicoletta S. aus Rumänien war am 1. Dezember in der Nähe der Kufa in der Dudweiler Straße von den beiden Tatverdächtigen in ein Auto gezerrt worden. Bei dem Wagen soll es sich laut Zeugenaussagen um einen BMW mit möglicherweise französischem Kennzeichen gehandelt haben. Die Polizei hatte anschließend mehrere Anlaufstellen der Prostituierten untersucht, darunter Wohnhäuser in Völklingen und dessen Stadtteil Wehrden.

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