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B268 Losheim - Saarbrücken zwischen Schmelz und Lebach in beiden Richtungen Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle, Gefahr durch ein totes Tier auf der Fahrbahn (00:24)

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mit dpa

Saar-Astronaut Matthias Maurer: Fliegt der Oberthaler zu Chinas Raumstation?

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Matthias Maurer könnt als erster Saarländer ins All fliegen. Foto: dpa-Bildfunk/Oliver Berg

Seit 2017 gehört Matthias Maurer aus Oberthal (Landkreis St. Wendel) zum Astronautenteam der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Und nicht nur das. Möglicherweise geht's für den 48-Jährigen bald (sehr) hoch hinaus. Denn er könnte als erster Saarländer ins All fliegen.

Herr Maurer, 2019 jährt sich die erste Mondlandung zum 50. Mal. Was empfinden Sie, wenn Sie Bilder der damaligen „Apollo 11“-Mission betrachten?
Für mich persönlich stehen diese bekannten Aufnahmen für den Forscherdrang des Menschen. Nach heutigen Maßstäben war die Mondlandung eine erstaunliche Leistung. Es war wohl das bisher aufregendste Abenteuer in der Geschichte der Menschheit.

Wie bewerten Sie den jüngsten Erfolg der Chinesen nach der geglückten Landung der Sonde „Chang'e 4“ und dem Start des chinesischen Mond-Rovers „Jadehase 2“?
Das war ein großer wissenschaftlicher Erfolg, keine Frage. Spannend dürfte es auch werden, wenn bei der Mission „Chang'e 5“ noch dieses Jahr Gesteinsproben vom Mond auf die Erde gebracht werden sollen. Wir planen eine vergleichbare, jedoch deutlich komplexere Mission zum Mars, die im Jahr 2026 starten könnte. Voraussetzung ist allerdings, dass die Esa-Ministerratssitzung der Finanzierung im November 2019 zustimmt.

Saarländer Matthias Maurer ist Astronaut der ESA

Steht der Mond zu Recht wieder im Fokus der Wissenschaft?
Ja, denn wir wollen dort etwa lernen, wie man Ressourcen auch auf dem Mars für dortige Aufenthalte nutzen kann. Insofern ist der Mond so etwas wie ein Sprungbrett zum Mars. Anders als bei „Apollo 11“ geht es nicht um eine reine Landemission. Wissenschaftliche und praktische Fragen stehen heute im Vordergrund. Gelingt es etwa, Sauerstoff und Trinkwasser aus dem Mondboden zu gewinnen und dort vorhandene Materialien mit einem 3D-Drucker zu formen, wäre das ein wichtiger Erkenntnisgewinn. Es besteht die berechtigte Hoffnung, dass dies dann auch auf dem Mars funktionieren könnte. Insofern bleibt der Mond auch 50 Jahre nach der ersten Landung interessant.

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Matthias Maurer will hoch hinaus zu den Sternen. Foto: Federico Gambarini

Bei der Esa lernen aktuell drei Astronauten Chinesisch – Sie gehören dazu. Einer davon könnte 2023 als erster Ausländer zur neuen chinesischen Raumstation fliegen. Das Überleben und die Rettung nach einer Notlandung im Meer haben Sie in China schon trainiert. Ihre Chancen stehen also gut?
Es wäre eine große Ehre, daran teilzunehmen. Und ein Traum, den ich als Erwachsener habe. Aber das ist noch nicht entschieden. Es gibt eine Absichtserklärung zwischen den Chinesen und der Esa. Gewünscht wird, dass zumindest ein Europäer zur chinesischen Raumstation fliegt.

Saar-Astronaut Matthias Maurer: „Ich würde einen Schwenker auf dem Mond aufbauen"

Davon abgesehen könnte es auch sein, dass Sie als Esa-Astronaut 2021 zur Internationalen Raumstation fliegen?
Ja. Aber auch das ist noch nicht entschieden, denn wir sind sieben Astronauten im Astronautenteam und jedes Jahr darf nur einer von uns zur ISS fliegen. Die Entscheidung darüber, wer fliegt, fällt der Generaldirektor der Esa in Rücksprache mit den Mitgliedsländern. Aber dass ich zur ISS fliege ist die wahrscheinlichste Option. Ich trainiere, bin optimistisch und lasse das auf mich zukommen.

Amerikaner, Russen, Franzosen, Italiener: Alle haben schon Frauen ins All geschickt. Deutschland nicht. Wie erklären Sie sich das?
Das ist eine Sache der Auswahl. Der Anteil der Frauen bei den Bewerbungen lag in Deutschland zuletzt bei etwa 13 Prozent. Ich gehe davon aus, dass zur neuen Astronautengeneration – sie wird eventuell schon ab 2020 ausgewählt – auch eine Frau gehört. Bei der Esa gibt es momentan sieben Astronauten, darunter Samantha Cristoforetti als zurzeit einzige Frau. Sie war monatelang auf der Internationalen Raumstation. Sie ist der lebende Beweis dafür, dass Frauen den Männern auch im All in nichts nachstehen.

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Matthias Maurer aus Oberthal ist der erste saarländische Astronaut der ESA. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Verwendete Quellen:
• dpa-Interview mit Matthias Maurer
• eigene Recherche

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Tafel in Homburg sucht dringend Helfer

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Die Tafel in Homburg ist auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. Foto von Tafel in Völklingen: BeckerBredel

Die Tafel in Homburg hat es sich vor Jahren zur Aufgabe gemacht, bedürftige Menschen mit qualitativ einwandfreien Lebensmitteln zu versorgen. 

Dazu sammelt der Verein übrig gebliebene Waren in Bäckereien, Supermärkten und anderen Läden und gibt sie für einen symbolischen Beitrag an Bedürftige weiter. Das geschieht sowohl direkt durch die Ausgabe in der Tafel, als auch indirekt durch das Beliefern von entsprechenden Einrichtungen. So werden nicht nur Bedürftige mit dem Nötigsten versorgt, sondern auch Lebensmittel vor dem Wegwerfen bewahrt. Bei der Homburger Tafel gibt es sogar eine eigene kleine Kleiderkammer. Der Leitspruch: „Jeder gibt, was er kann.“ Getreu dieses Mottos spenden viele auch ihre Freizeit, um zu helfen. 

So könnt ihr euch bei der Tafel in Homburg engagieren

Die Ehrenamtler werden an vielerlei Stelle gebraucht. Sie geben das Essen an die Bedürftigen aus, holen die Lebensmittel bei den Märkten ab und sortieren sie und unterstützen den Verein bei der Organisation. Ein paar Stunden am Tag, in der Woche oder im Monat reichen schon aus, um einen Beitrag zu leisten. Bundesweit engagieren sich 30.000 Menschen als Tafelhelfer. Dennoch fehlt es in Homburg an helfenden Händen. Die Tafel in Homburg braucht an Montagen und Freitagen Fahrer, Beifahrer und auch Helfer in der Ausgabe.

Wer sich engagieren möchte, kann nicht nur Zeit investieren. Auch die Tafel muss Miete und Transportkosten zahlen, darum werden auch Geldspenden immer dankend angenommen. Und natürlich können auch Lebensmittel beim Verein abgegeben werden. 

Weitere Informationen über ehrenamtliches Engagement bei der Homburger Tafel gibt es unter (0176)43055230 und auf der Homepage. 

Verwendete Quellen:
Homepage der Tafel in Homburg
• Saarbrücker Zeitung

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Dramatische Rettungsaktion: Saarbrücker stürzt beim Schneewandern in Felsspalte

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Die Bergwacht Krün konnte den verunglückten Mann aus Saarbrücken erfolgreich aus der Felsspalte retten. Symbolfoto: Pixabay

Ein Saarbrücker musste am Sonntag (27. Januar) in einer dramatischen Rettungsaktion bei Garmisch Patenkirchen aus dem Schnee gerettet werden. 

Gefangen in einer Felsspalte

Der 43-Jährige war ausgerüstet mit Schneeschuhen von der Wallgauer Alm ins Tal unterwegs. Das Gebirge war tiefverschneit. Offenbar verfehlte er den unter eineinhalb Metern Schnee liegenden Steig und geriet in eine schmale Felsspalte. Der Graben wurde immer enger und es gelang dem Saarbrücker nicht sich daraus zu befreien. Wie der Merkur berichtet, verlor er in seinen Schneeschuhen den Halt und rutschte. Der Saarländer fiel etwa zehn Meter einen kleinen Wasserfall hinunter und landete knietief im eisigen Wasser auf einem Schotterbett. 

Der Rand der Spalte lag nun zu hoch, um wieder hinauf zu kommen. Darum versuchte der Mann - an die Felswand gedrückt - per Handy den Notruf zu erreichen. 40 Mal schlugen seine Anrufe fehl, bis er schließlich dank eines starken Akkus ein Signal ins A-1 Netz fand und die Alpinpolizei alarmierte. Diese schaltete schließlich die Krüner Bergwacht ein. 

Bergwacht suchte auf Skiern nach dem Saarbrücker

Gegen 20:00 Uhr machte sich die Bergwacht auf die Suche nach dem Verunglückten. Der Saarländer konnte leider seine Position nicht genau angeben, was die Suche für die 16 Bergwachtmänner und zwei Polizisten schwierig machte. Sie grenzten das Suchgebiet systematisch ein, jedoch machte auch ihnen der Schnee einen Strich durch die Rechnung. 

Sowohl das Allterrain Vehicle, ein Quad mit Raupen, als auch der Pistenbully kamen nur langsam voran und stießen letztlich an ihre Grenzen. Da der Polizeihubschrauber keine Starterlaubnis erhielt und die Zeit drängte, musste der Suchtrupp auf Tourenskiern mit Fellen, die ein Abrutschen verhindern, die Suche fortsetzen.

Saarländer kam mit Unterkühlung davon

Schließlich entdeckten die Retter die Abstiegspur des Wanderers. Etwa 200 Meter tiefer fanden sie den Saarbrücker, der in dem Graben verzweifelt um Hilfe rief. Die Männer der Bergwacht zogen ihn mit Skianker und Seil aus der Felsspalte und versuchten zunächst den stark unterkühlten Mann mit Wärmebags und umgehängtem Biwaksack zu wärmen.

Da ein Weiterkommen zunächst nur zu Fuß möglich war, zogen sie dem Saarbrücker auch seine aus dem Wasserfall geborgenen Schneeschuhe wieder an. Die Bergwachtleute gruben durch mehrfaches Auf- und Abgehen eine Schneise in den Schnee und brachten den Verunglückten so zum Pistenbully. Erst gegen Mitternacht gelang es den 43-Jährigen mit dem Gefährt aufzunehmen und nach Wallgau zu transportieren. 

Der Mann war stark unterkühlt und wurde mit einem Krankenwagen ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht. Nur dank einer gehörigen Portion Glück endete der Unfall glimpflich.  Ein Helfer der Bergwacht Krün bezeichnete die geglückte Rettung als "Lotto-Sechser mit Zusatzzahl".

Verwendete Quellen:
• Merkur.de
• Saarbrücker Zeitung
• Bergwacht Krün

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„Hitler-Glocke“ von Herxheim darf hängen bleiben

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So sieht die Hitlerglocke aus. Foto: Uwe Anspach/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

„Verspottung und Verhöhnung der Opfer des Hitlerterrors“ oder doch „Mahnmal gegen Gewalt und Unrecht“? Die „Hitler-Glocke“ in Herxheim war nicht nur Gegenstand hitziger Diskussionen. Sondern auch zentrales Thema vor Gericht.

Die umstrittene Glocke, das entschied der Gemeinderat von Herxheim zu Beginn des vergangenen Jahres, soll hängen bleiben. Man wolle den historischen Gegenstand als „Anstoß zur Versöhnung und Mahnmal gegen Gewalt und Unrecht“ erhalten. Gegen diesen Beschluss klagte allerdings ein Mann jüdischen Glaubens.

In einer ersten Entscheidung des Verwaltungsgerichts Neustadt wurde sein Antrag, die Glocke abhängen zu lassen, bereits abgelehnt. Und auch das Oberverwaltungsgericht entschied nun: Die Institution in Neustadt wies den Antrag des Mannes zu Recht ab.

Die Entscheidung, die Glocke „als Anstoß zur Versöhnung und gegen Gewalt und Unrecht weiterhin hängen zu lassen“, werde das Schicksal der Juden unter dem menschen­verachtenden national­sozialistischen Regime weder gutgeheißen noch ver­harmlosen, heißt es.

Verwendete Quellen:
Pressemitteilung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz

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Schnee im Saarland - die Fotos der SOL.DE-User

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User von SOL.DE haben ihre Schnee-Impressionen geschicht. Foto: Elke Kämpfer.

Der Schnee hat am Mittwoch (30. Januar) das Saarland fest im Griff. Während es auf den Straßen zu Verkehrsbehinderungen kommt, zeigt sich das Winterwetter in den Städten und Gemeinden auch von seiner schönen Seite.

Auf unserem WhatsApp-Kanal und unseren Facebook-Seiten „SOL.DE - Saarland Online" und „Blaulicht Saarland" haben wir die User aufgerufen, uns ihre schönsten Schnee-Fotos aus dem Saarland zuzuschicken. Wir sagen „Danke!" für die zahlreichen Einsendungen und präsentieren hier eine (subjektive) Auswahl der tollsten Impressionen:

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dpa/lrs

Bombe in Eppelborn: Entschärfung erst in 11 Tagen

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Die Fliegerbombe wurde bei Gleisarbeiten gefunden. Foto: Gemeinde Schiffweiler.

Bei Gleisarbeiten in Eppelborn haben Arbeiter eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe gefunden. Die Weltkriegsbombe liege nahe einem Altenwohnheim in einem bewohnten Gebiet, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Experten des Kampfmittelräumdienstes sicherten die Bombe und richteten einen Sicherheitsbereich ein, in dem auch das Altenwohnheim liegt. Nach Angaben der Gemeinde wird der Fundort nun von Bahnbediensteten rund um die Uhr bewacht.

Fliegerbombe in Eppelborn: Entschärfung im Februar

Entschärft werden soll die Bombe der Gemeinde zufolge am Sonntag kommender Woche (10. Februar). Vorsorglich müssten Menschen in einem Radius von rund 300 Metern um die Fundstelle ihre Häuser oder Wohnungen verlassen. In dem Bereich liegt auch das Altenwohnheim. Die Zahl der insgesamt betroffenen Anwohner war zunächst noch nicht bekannt.

Arbeiter hatten die Bombe am Dienstag bei Bauarbeiten im Schotterbett neben Gleisen auf dem Gelände des Eppelborner Bahnhofs gefunden und die Polizei alarmiert. Nach dem Fund wurde der Zugverkehr zwischen Lebach-Jabach und Illingen (Saar) eingestellt - um Erschütterungen zu vermeiden - und ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Die Gemeinde Eppelborn hat ein Bürgertelefon unter den Telefonnummern (06881)969117 und -969123 bereitgestellt.

Verwendete Quellen:
• dpa
Mitteilung der Gemeinde Eppelborn

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Saarland kämpft jetzt mit Elektrozaun gegen Afrikanische Schweinepest

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Als weitere Maßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest setzt das Saarland künftig einen Elektrozaun ein. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Franziska Kraufmann

Bereits 100.000 Euro investierte das saarländische Umweltministerium, um diverse Maßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest zu ergreifen - beispielsweise die Errichtung von Kadaver-Sammelstellen oder die Anschaffung von Drohnen. Nun ebenso im Saar-Repertoire: ein 40.000 Euro teurer Elektrozaun. Darüber berichtet der „SR“.

Mehr zum Thema: Saarland will Drohnen gegen Wildschweine einsetzen

Der Zaun soll allerdings nur zum Einsatz kommen, wenn die Krankheit tatsächlich ausbricht. Laut Angaben des Umweltministeriums, so der „SR", könne der Elektrozaun dann aber ein Gebiet von 17 bis 18 Quadratkilometern einzäunen. Die darin gefangen Tiere würde man anschließend bejagen.

Verwendete Quellen:
• Bericht des Saarländischen Rundfunks

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Schnee sorgt im Saarland für zahlreiche Verkehrsbehinderungen

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Auf den Straßen im Saarland ist Vorsicht geboten. Archivfoto: BeckerBredel.

Selbst ohne Schneeradar und Wetterfrosch zu erkennen: Im Saarland hat es in der Nacht auf Mittwoch (30. Januar) geschneit. Das sorgt aktuell für Verkehrsbehinderungen. Betroffen sind allerdings nicht nur Autofahrer. Auch Fahrgäste von Bus und Bahn müssen mit Verzögerungen rechnen.

Wetter im Saarland: Schnee sorgt für Unfälle

Laut Landespolizeipräsidium habe es saarlandweit bisher 82 wetterbedingte Unfälle gegeben. Dabei sind größenteils Blechschäden entstanden. „Die Mehrzahl ist zum Glück glimpflich ausgegangen“, sagte ein Polizeisprecher. Am späteren Vormittag habe sich die Verkehrslage jedoch beruhigt, die Unfallmeldungen seien langsam zurückgegangen.

Lediglich auf der L 280 zwischen Ludweiler und Werbeln wurden bei einem Frontalzusammenstoß am Morgen zwei Personen leicht verletzt. Sicherheitshalber brachte man sie in ein Krankenhaus. Querstehende Lkws auf Land- und Bundesstraßen wie der B423 machen zudem aktuell das Weiterkommen schwer.

Alle Behinderungen und Unfälle im Saarland

Verkehrsbetriebe fahren im Moment Höhenlagen nicht an, sodass mit Verspätungen von Bussen zu rechnen ist. Saarbahn teilte mit, dass die S-Bahn Linie S1 nach Plan fährt.

Im Laufe des Tages sollen die Temperaturen leicht über den Nullpunkt steigen; der Schnee könnte dann auftauen.

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Tätlicher Angriff nahe Saarbrücker Johanneskirche: 15-Jähriger mit Messer verletzt

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Bild: Fotolia

Schwer verletzt worden ist 15-Jähriger am Dienstagabend (29. Januar) in der Nähe der Saarbrücker Johanneskirche. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei kam es zwischen 18.15 und 18.30 Uhr zu dem Angriff.

Der 18-jährige Tatverdächtige aus Saarbrücken traf das Opfer vermutlich mit einem Messer unterhalb des Schulterblatts. Der 15-Jährige erlitt zudem eine Lungenverletzung und musste stationär behandelt werden.

Die genauen Tatumstände sind noch unklar, die Ermittlungen beim Kriminaldienst Saarbrücken laufen.

Die Polizei sucht Zeugen, Tel. (0681)9321233.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Polizei

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