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A8, A620 Neunkirchen Richtung Saarbrücken zwischen Dillingen-Süd und Saarlouis-Mitte Gefahr besteht nicht mehr (02:27)

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Tödliche Messerattacke in Blieskastel: Verdächtiger erheblich vorbestraft

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Bei der Messerattacke in der Saargemünder Straße in Blieskastel kam ein 35-Jähriger ums Leben. Foto: BeckerBredel.

Bei einer Messerattacke ist ein 35-Jähriger in Blieskastel (Saarpfalz-Kreis) getötet worden. Als Tatverdächtiger wurde ein 31-Jähriger festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Er war mit dem 35-Jährigen und dessen Bruder, einem 21-Jährigen, am späten Donnerstagabend (31. Januar) in Streit geraten. Der Tatverdächtige und der 21-Jährige wurden bei der körperlichen Auseinandersetzung verletzt und kamen in eine Klinik.

Streit mit Ex-Freundin löst tödliche Attacke aus

Auslöser war ein verbaler Beziehungsstreit, den der Tatverdächtige zuvor mit seiner Ex-Freundin geführt hatte. In diesen Streit hätten sich die Brüder eingemischt - die Ex-Freundin des Tatverdächtigen ist deren Schwester.

Zunächst habe die körperliche Auseinandersetzung der drei Männer im Flur oder Treppenhaus stattgefunden. Dabei sei es auch zu der tödlichen Verletzung durch einen Messerstich gekommen, sagte ein Polizeisprecher.

Anschließend habe sich der Streit zwischen dem 31- und dem 21-Jährigen auf den Bürgersteig vor dem Haus in der Saargemünder Straße verlagert. „Beide Männer wurden dabei nicht unerheblich verletzt."

Verdächtiger erheblich vorbestraft

Der Tatverdächtige sei bereits operiert worden. Er ist laut „SR" vorbestraft und soll mehr als 40 Einträge im Bundeszentralregister, vor allem wegen Körperverletzung und Drogen, haben.

Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf und den Hintergründen des Streits dauern noch an. Alle Beteiligten sind Deutsche.

Die Polizei sucht nach Zeugen unter der Tel. (0681)9622133.

Verwendete Quellen:
• Bericht des Landespolizeipräsidiums, 01.02.19
• Saarländischer Rundfunk

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Stadt Neunkirchen will Prostitution in der Innenstadt verbieten

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Die Stadt Neunkirchen will Prostitution in der Innenstadt verbieten. Symbolfoto: Andreas Arnold/dpa-Bildfunk

Obwohl das Thema nicht auf der Tagesordnung stand, fiel am Mittwoch (30. Januar) im Stadtrat von Neunkirchen eine Entscheidung über das Verbot von Prostitution im Stadtzentrum

Die bisherige Landesregierung hatte eine solche Verordnung in der Vergangenheit verhindert. Im Januar 2018 wurde Gemeinden über 30.000 Einwohnern jedoch zugestanden, Prostitution in Teilen ihres Gebiets zu verbieten. Dies geschehe „zum Schutz der Jugend und des öffentlichen Anstands“.

Der Stadtrat stimmte der Verordnung zu. Ausnahme: Die Linke. Die Parteimitglieder lehnten den Vorschlag ab. Das Verbot sei vergebens, zudem gäbe es nach seinem Wissensstand keine Probleme mit Prostitution in Neunkirchen, meinte Stefan Biehl. Sein Parteikollege Rudolf Berhard äußerte, dass legale Prostitution gut kontrollierbar sei, ein Verbot jedoch Raum für Kriminalität schaffe. Zudem würden die Etablissements dann aus dem Sperrgebiet in die Vororte ziehen.

Diese Verdrängung in die Ortsteile befürchtet auch Siegfried Schmidt von der FDP. Und auch Oberbürgermeister Jürgen Fried von der SPD stimmte zu, dass man im Auge behalten müsse, wohin sich das Gewerbe verlagere. Karl Albert von der CDU argumentierte dagegen, dass es nicht darum gehe Prostitution per se zu verbieten, sondern lediglich in der Nähe von Schulen, Kitas und sozialen Einrichtungen

Für die Gleichstellungsbeauftragte Annette Pirrung geht es bei dem Verbot um mehr als das. „Das Geschäft mit der Ware Frau kann nicht akzeptiert werden. Die Stadt setzt mit einem Sperrbezirk ein klares Zeichen“, so Pirrung laut „SZ“. Zur kommenden Ratssitzung möchte sie darum auch einen Vertreter einer Beratungsstelle für Prostituierte einladen, um einen Einblick in den Alltag der Frauen zu bekommen. Laut Pirrung seien 90 Prozent aus Osteuropa und aus Armut zur Prostitution gezwungen

Dieser Bereich soll zum Sperrgebiet werden

Das vorgesehene Sperrgebiet umfasst 23 Schulen, Kindergärten und Kitas sowie drei Kinderstagespflegestellen. In der Innenstadt sei zudem der ÖPNV-Knotenpunkt und das Schulzentrum. Laut „SZ“ begründete die Stadt daher: „Es besteht also eine abstrakte Gefahr für die Jugend und den öffentlichen Anstand, die ein Verbot der Ausübung des Prostitutionsgewerbes rechtfertigt.“

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Berufswunsch Medienbranche: Wie den Einstieg schaffen?

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Foto: PR

Einen Überblick über diese Branche zu bekommen, ist aufwendiger als es auf den ersten Blick erscheint. Es gibt so viele unterschiedliche Angebote: Zeitungen, Magazine, Radio, Fernsehen, Außenwerbung und inzwischen vor allem eine unfassbar große Menge an digitalen Angeboten. Allen voran Google und Facebook. Aber auch all die großen Onlineportale, Apps und vielfältigen Social Media Angebote machen eine Entscheidung, wo man nun am besten einsteigen sollte, nicht einfacher.

Wer sich dafür interessiert, wie all diese Medien wirklich funktionieren und wie man sie für seine Zwecke einsetzen kann, ist gut in den Bereichen Medienmarketing und Media-Sales aufgehoben. Dabei ist vor allem Kommunikationsfähigkeit aber auch Kreativität gefragt sind. Das sind wichtige Schlüsselqualifikationen. Wer keine Scheu hat auf Menschen zuzugehen und auch Interesse für technische Hintergründe mitbringt ist hier genau richtig.

Spezialisierte Ausbildungsprogramme großer Medienunternehmen bieten dabei enorme Vorteile, da diese eine große Bandbreite verschiedenster Medien abdecken. Wir haben mit Trainees des „Expert in Media Sales“ Programms der Media Group Academy gesprochen. Dieses Programm wurde von der Mediengruppe Saarbrücker Zeitung ins Leben gerufen und bildet die Teilnehmer an den Standorten Saarbrücken und Trier genau mit dieser breiten Ausrichtung zu Medienprofis aus. Der Vorteil: Man arbeitete von Anfang in einem Medienunternehmen und wird mit laufenden Ausbildungsblöcken ausgebildet.

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Lea Erbach. Foto: PR

Fragen an Lea Erbach (28 Jahre), Trainee im Programm „Expert in Media Sales“ seit 2018

Warum hast du dich für das Traineeprogramm bei der Media Group Academy entschieden?
Lea: Das Programm ist vor allem vielseitig. Nicht nur wegen der Einblicke in die verschiedenen Abteilungen und Unternehmensbereiche, sondern auch wegen der qualitativen Fortbildungen. Ich habe bereits im ersten Jahr im Traineeprogramm sehr viele positive Erfahrungen sammeln können. Ich kann alle Facetten des späteren Berufs als Mediaberaterin kennenlernen und ausprobieren. Angefangen von der Entwicklung einer neuen Idee, über die Konzeption bis hin zur Vorstellung im Kundentermin. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und wir werden gezielt gefördert. Und mir war es wichtig einen Arbeitgeber zu finden, der mir die entsprechenden beruflichen Perspektiven aufzeigen kann.

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Sophie Wild. Foto: PR

Fragen an Sophie Wild (28 Jahre), Trainee im Bereich Business Solutions

Wie bist du zu dem Trainee-Programm gekommen?
Sophie: Zu dem Zeitpunkt, als ich auf die Trainee-Stelle aufmerksam geworden bin, befand ich mich in einer beruflichen Sackgasse. Das Traineeprogramm bringt mir eine fundierte Ausbildung in einem zukunftsorientierten Bereich und somit auch bessere berufliche Perspektiven. Ich kann mich auf unterschiedlichen Gebieten weiterbilden, sei es durch die Seminare oder im Austausch mit Kollegen. Ich habe mich dafür entschieden innerhalb von zwei Jahren auch als Suchmaschinenoptimiererin ausgebildet zu werden. Besonderen Spaß macht mir die abteilungsübergreifende oder auch kundenorientierte Arbeit, durch welche ich immer wieder neue Einblicke in fachfremde Ressorts bekomme. Besonders spannend finde ich Workshops, in welchen Teams des SZ-Medienhauses zusammen mit Kunden in angeregten Diskussionen Personas für die Erstellung von Werbekampagnen konstruieren. Diese abteilungsübergreifende und kundenorientierte Arbeit ist für mich als Suchmaschinenoptimiererin super interessant.

Welche Voraussetzungen muss man für die Bewerbung erfüllen?

Die meisten Bewerber verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium. Es sollten bereits erste Berührungspunkt mit dem Thema Verkauf und Digitalthemen vorhanden sein. Wer sich beispielsweise schon in seinem Verein um die Onlinethemen gekümmert hat oder wer nebenbei auch schon im Verkauf gejobbt hat, bringt erste Erfahrungen mit und kann besser einschätzen, ob ihm diese Felder auch tatsächlich liegen. Aber auch wer am Ende sein Studium abgebrochen hat, weil es vielleicht doch nicht das richtige war, kann hier eine spannende Perspektive finden, wenn er dafür anderweitige Berufserfahrungen mitbringt.

Die meisten Bewerber wollen sich noch einmal weiter qualifizieren und sind überwiegende im Alter von Anfang 20 bis 30 Jahre alt. Wichtig ist auch zu wissen, dass man bereits ab Beginn der Ausbildung Geld verdient. Auch die spannenden Berufsperspektiven und Möglichkeiten nach der Ausbildung innerhalb der Mediengruppe locken viele.

Weitere Erfahrungsberichte von Teilnehmern unter https://www.mediagroupacademy.de/erfahrungsberichte

Wann startet das nächste Programm?

Das nächste Trainee-Programm „Expert in Media Sales“ startet im September 2019 und läuft über zwei Jahre. Wer interessiert ist, sollte also schnell seine Bewerbungsunterlagen einreichen.

Weitere Infos findet man unter
Web: www.mediagroupacademy.de
E-Mail: info@mediagroupacademy.com
Info-Telefon: 06 81 / 5 02 – 14 01

Die Media Group Akademie ist eine Initiative der Mediengruppe Saarbrücker Zeitung

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Taxifahrer verletzt in Völklingen 26 Personen durch Pfefferspray-Einsatz

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Am gestrigen Donnerstag (31. Januar 2019) hat ein Taxifahrer 26 Menschen in der SHG-Klinik in Völklingen durch den Einsatz eines Pfeffersprays verletzt. Foto: Carsten Rehder/dpa-Bildfunk

Taxifahrer besprüht Fahrgast in Völklingen mit Pfefferspray

Am Donnerstagmittag gegen 11.00 Uhr fuhr ein Taxifahrer einen Fahrgast zur SHG-Klinik nach Völklingen. Hier kam es zu einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen den beiden Parteien, da der Fahrgast zur Begleichung der Taxi-Rechnung zunächst eine Station der Klinik aufsuchen musste.

Dies verärgerte den Taxifahrer derart, dass dieser unvermittelt und ohne Vorwarnung im Krankenhaus ein Pfefferspray zog und dem Fahrgast mehrere Sekunden direkt ins Gesicht sprühte. Nach der Attacke verließ der Fahrer das Gelände der Völklinger Klinik unter dem Vorwand, sein Taxi zur Seite fahren zu müssen.

25 weitere Menschen verletzt

Durch den Pfefferspray-Einsatz wurden der Fahrgast und durch die Freisetzung der Reizstoffe noch weitere 25 Besucher und Mitarbeiter der SHG-Klinik in Völklingen verletzt.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei

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In den Bauch statt in die Tonne: Gastronom im Saarland gibt kostenloses Essen an Bedürftige

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Nuri Karaca sucht Mitstreiter. Er bietet Bedürftigen im Feri's Inn kostenlos Essen an. Foto: Nuri Karaca

Nuri Karaca bietet Bedürftigen kostenlos Essen an

Nuri Karaca betreibt das Feri's Inn in Wolfersweiler in der Gemeinde Nohfelden. Dort gibt es Pizza, Kebab, Schnitzel und Salatgerichte. Seit 15 Jahren läuft der Familienbetrieb bereits. 

Seit rund zehn Jahren bietet Nuri Karaca einen besonderen Service an. Bedürftige können bei ihm ein kostenloses Essen bekommen. Es gibt, was immer gerade da ist und wenn möglich das, was den Abnehmern schmeckt.  „Es geht nicht darum, was sie bekommen, sondern dass sie nicht hungrig ins Bett gehen müssen“, sagt der 40-Jährige gegenüber der „SZ“. 

Gastronomen entsorgen am Ende des Tages so viele genießbare Lebensmittel, dass man viele bedürftige Menschen davon satt machen könne. Nuri Karaca ist der Meinung, dass in Deutschland niemand hungern müsse, wenn man lernt zu teilen. Was Hunger ist, hat er als Kind am eigenen Leib erfahren. Heute geht es ihm dank des Restaurants und seinem Hauptberuf als Dolmetscher gut, aber das gelte längst nicht für alle Menschen.

Das Angebot funktioniert auf Vertrauensbasis

Das Angebot von Karaca hat bereits einige Stammkunden gefunden und wird gut angenommen. Es gibt Tage an denen bis zu zehn Bedürftige am Tag kommen. An anderen Tagen sind es nur ein oder zwei Menschen, manchmal nimmt auch keiner den Service in Anspruch. Vor allem gegen Monatsende gibt Caraca vermehrt kostenloses Essen aus. 

Die Abnehmer sind häufig auch Kinder oder ältere Menschen, deren Rente nicht ausreicht. Das Angebot funktioniert auf Vertrauensbasis. „Man kann als hilfsbedürftiger Mensch in das Lokal kommen, das Gespräch suchen und anschließend eine warme Mahlzeit erhalten“, meint Ferhan Karaca, Nuris Sohn, auf SOL.DE-Nachfrage. Nuri Karaca glaubt, dass nur wer wirklich bedürftig ist, die Hemmschwelle überwindet, zuzugeben, dass er sich kein Essen leisten kann. Selbst wenn unter denen, die den Service wahrnehmen, schwarze Schafe sind, ist Karaca zuversichtlich: „Und wenn von zehn Menschen, die zu uns kommen, nur drei wirklich bedürftig sind, dann habe ich die Gewissheit, drei hungrige Mägen gefüllt zu haben“, meint er zur „SZ“.

Zudem habe er mittlerweile ein Gespür dafür entwickelt. Er sieht den Kunden bereits beim Betreten des Ladens an, ob sie zahlen können oder nicht. 

Damit niemand hungrig ins Bett geht: Mitstreiter gesucht

Anfang Januar hat Nuri Karaca nun eine Kampagne gestartet. Er möchte auch andere Gastronomen dazu bewegen mitzumachen. Mit den Lebensmitteln, die weggeworfen werden, könne man auch Sinnvolleres machen. Darum sucht er im Saarland und in Rheinland-Pfalz nach Mitstreitern. Via Facebook rief er darum andere Restaurantbetreiber dazu auf, sich zu beteiligen. „Es soll sich ein kleines Netzwerk bilden, was natürlich im Idealfall wachsen soll. Zunächst wurden Gastronomien im Sankt Wendeler Bereich angesprochen, die auch sehr begeistert waren“, meint Ferhan Karaca. 

Die Resonanz sei positiv. Sogar in der Hauptstadt sei die Aktion angekommen. Ein Gastronom aus Berlin wolle sie umsetzen, da die Not dort noch größer sei. Und auch auf Tiere soll das Konzept ausgeweitet werden. Die Tierfreunde Birkenfeld wollen Bedürftige künftig mit Tierfutter und Impfungen etwa für ihre Hunde und Katzen versorgen. 

Aber auch Privatpersonen und Geschäftsleute unterstützen die Aktion. So spendete etwa ein Geschäftsmann kiloweise Schokolade, die Nuri Karaca an bedürftige Kinder verteilte. 

Er bittet in seinem Aufruf nicht nur um Beteiligung von Gastronomen, sondern vor allem darum die Kampagne zu verbreiten und so Aufmerksamkeit auf die Aktion zu lenken. Je mehr Menschen erreicht werden, desto mehr können mithelfen - damit niemand hungrig ins Bett geht

Verwendete Quellen:
• Facebook-Post von Nuri Karaca
• Korrespondenz Ferhan Karaca 
• Saarbrücker Zeitung

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Verdacht der Volksverhetzung: Erneut Ermittlungen gegen Jacky Süßdorf (NPD)

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Hier zu sehen: Jacky Süßdorf (NPD). Screenshot: Twitter/@Stoppmissbrauch

Jacqueline Süßdorf, besser bekannt als Jacky Süßdorf, ist kein unbeschriebenes Blatt. Im Gegenteil: Die Saarbrücker NPD-Funktionärin ist bereits wegen Volksverhetzung vorbestraft. Darüber hinaus sorgte Süßdorf beispielsweise für Empörung, als sie im vergangenen Jahr eine Bastelanleitung für Hakenkreuze auf Facebook veröffentlichte. Nun steht die NPD-Frau, wie die „Saarbrücker Zeitung“ (SZ) berichtet, „erneut im Visier der Ermittler“.

Demnach besteht gegen sie ein „Anfangsverdacht der Volksverhetzung". Auf „SZ“-Anfrage bestätigte das ein Pressesprecher der Saarbrücker Staatsanwaltschaft. Derzeit ermittele noch die Polizei. Was Süßdorf getan haben soll, ist aktuell noch nicht bekannt.

Verwendete Quellen:
 • Saarbrücker Zeitung

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Mann (35) durch Messerstiche in Blieskastel getötet

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Bei der Auseinandersetzung kam ein 35-Jähriger ums Leben. Fotos: BeckerBredel.

Ein 35-jähriger Mann ist bei einem Streit in Blieskastel durch Messerstiche getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein 31 Jahre alter Tatverdächtiger kurz darauf festgenommen.

Der blutigen Attacke am späten Donnerstagabend (31. Januar) war eine Auseinandersetzung zwischen dem späteren Opfer, dem Tatverdächtigen und einem 21-Jährigen vorangegangen.

Zu den genauen Hintergründen des Streits in der Saargemünder Straße machten die Behörden zunächst keine Angaben. Wie „Bild" mit Berufung auf einen Polizeisprecher berichtet, kannten sich der mutmaßliche Täter und das Opfer vor der Tat.

Verwendete Quellen:
 • dpa
 • Bericht des Landespolizeipräsidiums, 01.02.19
 • Bild

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Glatteis im Saarland: Weitere Unfälle und Sperrungen - Polizei bittet um Vorsicht

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Aufgrund der aktuellen Witterung ist saarlandweit mit Verzögerungen im Verkehr zu rechnen. Foto: BeckerBredel

Das Schneetreiben im Saarland hält an. Und damit auch die Reihe an Unfällen sowie Behinderungen im Verkehr.

Wie die Polizei in Saarbrücken am Freitagmorgen (1. Februar 2019) mitteilte, habe es in der Nacht etwa 30 witterungsbedingte Einsätze gegeben. Unter anderem rückten die Beamten aufgrund von umgestürzten Bäumen aus. Daher kam es vielerorts zu gesperrten Fahrbahnen.

Alle Behinderungen und Unfälle im Saarland

Ein weiterer Grund für die Einsätze: Unfälle auf den saarländischen Straßen. Diese beschränkten sich laut Polizei bislang nur auf Blechschäden. Allerdings weisen die Beamten darauf hin, dass Verkehrsteilnehmer sehr vorsichtig fahren und mehr Zeit für den Arbeitsweg einplanen sollen.

Verwendete Quellen:
• dpa

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Tödlicher Unfall in Oberbexbach: Fußgängerin (74) von Fahrzeug erfasst

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Eine Fahrerin erwischte mit ihrem Opel die Fußgängerin und verletzte sie tödlich. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE.

Ein tödlicher Unfall hat sich am Donnerstagabend (31. Januar) in Bexbach ereignet. Dabei kam eine 74-jährige Bexbacherin ums Leben.

Eine 30-jährige Autofahrerin aus Saarbrücken war laut Polizeiangaben gegen 19.00 Uhr auf der L 116 - Obere Hochstraße - im Ortsteil Oberbexbach mit ihrem Opel unterwegs, als die 74-Jährige die Straße überquerte. Der Opel erfasste sie und verletzte die Fußgängerin so schwer, dass sie kurze Zeit später in der Universitätsklinik Homburg starb. Nähere Angaben zur Unfallursache konnten noch nicht gemacht werden.

Im Einsatz waren zwei Rettungswagen und ein Notarzt. Die Straße war bis zum Ende der Unfallaufnahme voll gesperrt. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Zeugen sollen sich bei der Polizei Homburg, Tel. (06841)1060, melden.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Homburg, 01.02.19

Korrektur: In einer früheren Version des Artikel schrieben wir davon, dass das Opfer männlich war. Das ist nicht der Fall. Wir haben den Fehler korrigiert.

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Experten diskutieren zum Thema Organspende in Saarbrücken

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2018 haben bundesweit 955 Menschen nach ihrem Tod ein Organ gespendet. Symbolfoto: David-Wolfgang Ebener/dpa-Bildfunk.

Sich über die Organ- und Gewebespenden Gedanken zu machen, ist nicht selbstverständlich, denn dieses Thema bedeutet auch, sich mit dem Tod und der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen.

Eine Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende ist wichtig, da sonst im Fall der Fälle die Angehörigen entscheiden müssen. Um die eigene Entscheidung wahren zu können, sollte diese dokumentiert und den Angehörigen mitgeteilt werden.  Das ist ein emotional herausfordernder Weg. Wer hilft, ihn zu gehen?

2018 haben bundesweit 955 Menschen nach ihrem Tod ihre Organe für schwerkranke Patienten gespendet, das entspricht 11,5 Spendern pro Million Einwohner. Im Vergleich zum Vorjahr (797 Spender) bedeutet das eine Steigerung von knapp 20 Prozent. Ist die Organspende damit aus der Krise? Und welche Verbesserung bringt die gesetzliche Neuerung, die Widerspruchslösung, die mancher Bürger vehement ablehnt?

All diese Fragen bieten Grund genug, sich diese wichtigen Themen auf die Fahnen zu schreiben: Die Saarbrücker Zeitung lädt daher alle Interessierten zur Podiumsdiskussion zum Thema Organspende für Dienstag, 5. Februar, ein.

Podiumsdiskussion zur Organspende: Das sind die Gäste

Den einleitenden Impulsvortrag wird die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) halten. Podiumsteilnehmer sind Professor Jörg Loth, Vorstand IKK Südwest, Markus Hardt, leitender Oberarzt und transplantationsbeauftragter Arzt an den SHG-Kliniken in Völklingen, Anne-Bärbel Blaes-Eise, Deutsche Stiftung Organtransplantation, Professor Ralf Ketter vom Universitätsklinikum des Saarlandes und Jörg Metzinger, Pfarrer aus Saarbrücken, der eine erfolgreiche Herz-Transplantation hatte.

Cathrin Elss-Seringhaus, Reporterin der Saarbrücker Zeitung, moderiert die Veranstaltung. Sie findet im Forum der Saarbrücker Zeitung in der Gutenbergstraße 11 bis 23 in Saarbrücken statt und beginnt um 17.30 Uhr.

Kostenlose Anmeldung per E-Mail: veranstaltung@sz-sb.de

Nach der Veranstaltung gibt es Gelegenheit, das Thema weiter zu vertiefen.

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Super Bowl 2019: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum großen Football-Spektakel

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Football und Super Bowl begeistern weltweit hunderte Millionen Fans und Zuschauer. Foto: Elizabeth Flores/Star Tribune via ZUMA Wire/dpa-Bildfunk.

Macht es Tom Brady schon wieder und gewinnt mit seinen New England Patriots zum zweiten Mal in den letzten vier Jahren den Super Bowl? Oder schaffen es die Los Angeles Rams um Quarterback Jared Goff? Am Sonntag, dem 3. Februar, klärt sich, wer sich NFL-Champion nennen darf.

Den Super Bowl schauen weltweit hunderte Millionen Menschen und auch in Deutschland ist Football beliebt. Wir haben daher hier die wichtigsten Fragen zum Super Bowl 2019 für euch beantwortet.

Super Bowl 2019: Welche Mannschaften spielen gegeneinander?

Im Finale der aktuellen NFL-Saison, dem Super Bowl LIII (53), treffen der Champion der American Football Conference (AFC), die New England Patriots, und die Gewinner der National Football Conference (NFC), die Los Angeles Rams, aufeinander. Das Team der Patriots hat den Super Bowl schon fünf Mal gewonnen; die Mannschaft der Rams könnte zum zweiten Mal im Super Bowl erfolgreich sein.

Super Bowl 2019: An welchem Termin findet er statt?

Der Super Bowl 2019 findet deutscher Zeit in der Nacht von Sonntag, 3. Februar, auf Montag statt.

Super Bowl 2019: Zu welcher Uhrzeit geht's los?

Kickoff des Super Bowl 2019 ist um 0.30 Uhr Uhr deutscher Zeit. Das Event wird wohl rund vier Stunden gehen - durchmachen oder kurzfristig Urlaub nehmen ist also angesagt.

Super Bowl 2019: Wo läuft die Übertragung im TV?

Der Super Bowl 2019 läuft im Fernsehen auf ProSieben. Die Übertragung beginnt schon um 22.45 Uhr. Vorher läuft noch eine Countdown-Show auf ProSieben MAXX; sie startet um 20.15 Uhr.

Super Bowl 2019: Wo finde ich einen Stream?

Legal könnt ihr den Super Bowl 2019 im Stream auf ProSieben.de anschauen. Dafür ist eine kostenlose Registrierung notwendig. Daneben gibt es einen Stream auf ran.de.

Auch Stream-Anbieter DAZN zeigt im Internet den Super Bowl 2019. Hier könnt ihr zwischen einer Übertragung mit US-amerikanischem Kommentar im Originalton und einer mit deutschem Kommentar wählen.

Super Bowl 2019: Welcher Künstler spielt in der Halbzeitshow?

Die Halbzeitshow gehört mittlerweile zum Super Bowl dazu wie die Cheerleader und der Football. Beim Super Bowl 2019 wird die Band Maroon 5 dem Publikum einheizen. Es wird gemunkelt, dass neben Maroon 5 auch die Rapper Big Boi von Outkast und Travis Scott auftreten. Für die Halbzeitshow wird die Halbzeitpause übrigens von den üblichen 15 Minuten auf 30 Minuten verlängert.

Hier die Künstler der letzten zehn Super Bowls:
2018: Justin Timberlake
2017: Lady Gaga
2016: Coldplay, Beyoncé, Bruno Mars, Mark Ronson
2015: Katy Perry, Lenny Kravitz, Missy Elliott
2014: Bruno Mars, Red Hot Chili Peppers
2013: Beyoncé, Destiny's Child
2012: Madonna, LMFAO, Nicky Minaj, M.I.A., Cee Lo Green
2011: The Black Eyed Peas, Usher, Slash
2010: The Who
2009:  Bruce Springsteen

Super Bowl 2019: In welchem Stadion wird er ausgetragen?

Der Super Bowl 2019 findet in der Großstadt Atlanta (Bundestaat Georgia) statt. Das Mercedes-Benz Stadium, in dem der Super Bowl 2019 ausgetragen wird, fasst rund 75.000 Plätze.

Hier die Stadien der letzten zehn Super Bowls:
2018: Minneapolis: U.S. Bank Stadium
2017: Houston: NRG Stadium
2016: Santa Clara: Levi's Stadium
2015: Glendale: University of Phoenix Stadium
2014: East Rutherford: MetLife Stadium
2013: New Orleans: Mercedes-Benz Superdome
2012: Indianapolis: Lucas Oil Stadium
2011: Arlington: Cowboys Stadium
2010: Miami Gardens: Sun Life Stadium
2009: Tampa: Raymond James Stadium

Super Bowl: Wer sind die Sieger?

Hier eine Auflistung der letzten zehn Gewinner des Super Bowl:
2018: Philadelphia Eagles
2017: New England Patriots
2016: Denver Broncos
2015: New England Patriots
2014: Seattle Seahwaks
2013: Baltimore Ravens
2012: New York Giants
2011: Green Bay Packers
2010: New Orleans Saints
2009: Pittsburgh Steelers

Die Spieler der siegreichen Mannschaft erhalten jeweils einen der legendären Super Bowl-Ringe - echte Unikate!

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REWE testet Plastikverzicht bei Bio-Obst und -Gemüse in saarländischen Supermärkten

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Auf Plastikverpackungen bei Obst und Gemüse will REWE künftig zunehmend verzichten. Foto: Arno Burgi/dpa-Bildfunk

Ab April führt der REWE-Konzern in Supermärkten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland eine Testphase im Obst- und Gemüsebereich durch. Das Ziel: Plastik reduzieren

Die Supermarkt-Kette will weitestgehend auf Plastikverpackungen verzichten und stattdessen umweltfreundlichere Materialien einsetzen. Dadurch will man etwa 90.000 Kilogramm an Verpackung sparen - 55.000 davon aus Kunststoff. 

Sukzessive soll bei Obst und Gemüse auf Plastik verzichtet, der Kunststoffanteil reduziert oder die Verpackung umweltfreundlicher gestaltet werden. 107 Produkte aus dem Bio-Bereich sollen mit nachhaltigen Lösungen angeboten werden. In der Testphase soll sich dann zeigen, ob und wie sich die Maßnahmen auf die Frische, Haltbarkeit und Praktikabilität der Produkte auswirken. Natürlich auch, ob sie von den Kunden angenommen werden. Bei einigen schlecht haltbaren Produkten wie Beeren oder Blattsalaten oder nicht einzeln etikettierbarem Gemüse wie Karotten kann auf den Kunststoff nicht verzichtet werden. 

Über 1.000 Verpackungen bei REWE sind bundesweit schon umweltfreundlicher gestaltet worden. Dadurch werden jährlich 7.000 Tonnen Plastik gespart. Die Supermarkt-Kette hat beispielsweise die Folienstärke reduziert und das Mehrwegfrischenetz eingeführt. Dadurch sollen Kunden vermehrt zu losem Obst und Gemüse greifen. 

Einweg-Plastikhalme wurden durch Edelstahl-, Glas- und Papiertrinkhalme ersetzt. Auch Einweggeschirr soll aus dem Sortiment gestrichen werden. Bis 2030 will REWE alle Eigenmarkenverpackungen umweltfreundlicher machen.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung von REWE

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