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A8 Saarlouis Richtung Luxemburg zwischen Tunnel Pellinger Berg und Perl-Borg Fahrbedingungen haben sich gebessert (26.02.2020, 03:26)

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"Captain Maggi": Ein saarländischer Held

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Ein Local-Hero: Captain-Maggi. Foto: Captain Maggi - Instagram

Kennt ihr schon den saarländischen Superhelden "Captain Maggi"? Nein? Dann solltet ihr das dringend ändern! Denn kein bislang dagewesener Held verkörpert das Saarland so sehr wie er.

Über Instagram (Captain Maggi bei Instagram) und Facebook (Captain Maggi bei Facebook) könnt ihr die neuesten Abenteuer des Saar-Helden verfolgen. Wir haben die schönsten Beiträge des "Local Heros" in einem Best-of für euch zusammengestellt.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Heute abend gibt's mal einen Schwank aus meiner "Jugend". 😉 Ihr kennt doch sicherlich die Geschichte von Obelix und dem #Zaubertrank ?! Bei mir war das ähnlich. Nur mit dem Unterschied, dass ich als Baby-Saarländer 👶 zu tief in die #Maggiflasche geschaut hab! Dieses Ereignis in der Kindheit sollte bald dazu führen, dass nichts mehr so war wie früher..😉💪 Mit Superkräften durch das würzige #Wunderelixier 💪ausgestattet, habe ich den Feldzug auf mich genommen, ziehe in den Kampf 💫 gegen fad schmeckende #Grummbeerkischelscha, läppschen #Dibbelabbes und briehzischi #Schnibbelschesbohnesupp! Als dann vor ca. einem Jahr der Maggi-Konzern (besteht scheinbar nur aus Pälzern!) auf die dumme #Idee kam an der #Geschmacksschraube von unserem heiligen, saarländischen #Weihwasser zu drehen, haben wir mal gezeigt, dass man sich mit uns Saarländern besser nit anlegt!!! Es folgen Berichte in der #bild , #sol #saarlandonline und #blogs wie #andremampft oder der #popscene . Und siehe da: die Drohung in meinem #post an #maggi wurden wahr.. Das #Saarland erhob sich geschlossen und zog mit in den Kampf gegen die Vergewaltigung unseres #Ambrosia der Götter!!! Und wir haben es geschafft 😍❤!!! Maggi bleibt wie es ist! Und sollte ich wieder einmal irgendwo im Land, egal zu welcher Uhrzeit einen Hilferuf wegen fadem Geschmack vernehmen, so werde ich als Captain Maggi mit dem Schlachtruf "Hann isch do grad was vunn läppsch geheert?" zur Mission aufbrechen, um euch den Gaumen zu kitzeln und den Geschmack von deftig,würzigem Berschmanns-Schmaus zurück auf den Teller in der saarländischen Stube bringen! Alleh dann..!

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dpa/lrs

Wetter im Saarland: Temperaturen steigen deutlich an

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Das Saarland (hier der Bostalsee) erwartet ein Hauch von Frühling. Archivfoto.

Ein Hauch von Frühling macht sich ab der Wochenmitte im Saarland breit. Die Temperaturen steigen am Donnerstag (7. Februar) auf sechs bis acht Grad, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach vorhersagt.

Am Wochenende sind sogar bis zu zehn Grad möglich. Allerdings macht sich die Sonne dazu zumindest am Donnerstag rar und es kann immer wieder regnen. Dazu kommt ein frischer Wind, am Freitag auch Schneeregen.

Am Dienstag und Mittwoch sollen die Höchsttemperaturen zwischen drei bis sieben Grad liegen. Niederschläge sind keine zu erwarten.

Verwendete Quellen:
• dpa
• Deutscher Wetterdienst

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100 Jahre: So gratulieren Saar-Promis dem Saarland zum runden Geburtstag!

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 Persönlichkeiten aus Saar-Wirtschaft und -Kultur gratulieren dem Saarland zum 100.

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Michael Burkert und Peter Jacoby/Saartoto

"Das Saarland ist 100 Jahre, Saartoto fast 70 Jahre. In dieser Zeit ist das bekannte außerordentliche saarländische Wir-Gefühl entstanden. Wir Saarländer identifizieren uns stark mit unserem Bundesland und dem Gemeinwesen und verfügen über ein hohes Maß an Solidarität und Hilfsbereitschaft. In vielfacher Hinsicht unterstützt Saartoto jedes Jahr dieses Engagement.". (Michael Burkert/Peter Jakoby/Geschäftsführer Saartoto)

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Dr. Klaus-Peter Reimund, GF Marienhaus Kliniken GmbH

Marienhaus ist ein traditionsreicher Träger von sozialen Einrichtungen und fest im Saarland verwurzelt. In unseren Kliniken und Senioreneinrichtungen tun wir alles, damit es Ihnen gut geht – mit großer Leidenschaft, hoher Professionalität und Menschlichkeit. Alles Gute zum Geburtstag! (Dr. Klaus-Peter Reimund, GF Marienhaus Kliniken GmbH)

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Klaus-Peter Fuß, Vorsitzender des Verbandes der Volkshochschulen des Saarlandes

Die Volkshochschulen feiern mit. In allen Städten und Gemeinden bieten wir seit über 100 Jahren für alle Menschen Bildungsmöglichkeiten an.  Mit uns geht Bildung weiter. Wir wünschen dem Saarland auch in den nächsten 100 Jahren viel Freude am Lernen im Bewusstsein gelebter Demokratie.  (Klaus-Peter Fuß, Vorsitzender des Verbandes der Volkshochschulen des Saarlandes)

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Renate Dittgen, Geschäftsführerin Dittgen Bauunternehmen GmbH

Zukunft ist nur dort möglich, wo Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät, sondern als Bestandteil unserer Existenz gesehen wird. 

Die dittgen-Gruppe besteht aus unterschiedlich spezialisierten Firmen und bietet dem Kunden individuelle Lösungen für viele Bereiche des klassischen Baus an.

dittgen als Unternehmensgruppe entstand, als 1998 die Werkstatt und 1999 der Transportbetrieb als selbstständige Unternehmen ausgegründet wurden. Aus der Werkstatt entstand die basis GmbH, heute ein regionaler Anbieter von Reparatur- und Serviceleistungen rund um das Thema "Baumaschine" und "LKW-Fuhrpark".

Die trans GmbH stellt ihre Leistungen nicht nur der Gruppe intern zur Verfügung, sondern versteht sich weiterhin als Experte für Baustellenlogistik am saarländischen Baumarkt.

Seit 2017 betreibt die dittgen Bauunternehmen GmbH gemeinsam mit der Firma Juchem GmbH & Co. KG eine Mischanlage in Schmelz, Limbacher Straße. Die Firma heißt AMAsaar GmbH & Co. KG.

Alle Leistungen der unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche können mit eigenen Kompetenzen und Know-how realisiert werden.

(Renate Dittgen, Geschäftsführerin Dittgen Bauunternehmen GmbH)

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Nicole und Ralph Kindt, Plameco Fachbetrieb

Seit 1982 steht die Firma PLAMECO für Spanndecken - wir als Familienunternehmen mit drei Standorten im Saarland freuen uns, dass wir über 11.600 Saarländer undere Kunden nennnen dürfen". (Nicole und Ralph Kindt, Plameco Fachbetrieb)

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Sascha Klein, Geschäftsstellenleiter, BKK ZF & Partner

Großes entsteht immer im Kleinen.“ Am 100. Geburtstag wird klar: Das Motto des Saarlands könnte nicht besser passen. Auch die BKK ZF & Partner hat vor 30 Jahren als Krankenkasse in Saarbrücken klein angefangen und wächst seitdem stetig. Verbunden mit den Menschen und der Region feiern und gratulieren wir als Partner für Ihre Gesundheit mit unserem Motto: Jahrhundertrund – Kunterbunt + Kerngesund. (Sascha Klein, Geschäftsstellenleiter, BKK ZF & Partner)

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Christiane Blatt, Oberbürgermeisterin der Stadt Völklingen

100 Jahre Saarland – 100 Jahre bedeutende Geschichte im Herzen Europas! Völklingen als Stadt mit Weltkulturerbe an der deutsch-französischen Grenze fühlt sich dem saarländischen Erbe aus Kohle und Stahl besonders verbunden. Alles Gute zum Jubiläum! (Christiane Blatt, Oberbürgermeisterin der Stadt Völklingen)

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Manfred Klein, Brillen Galerie

100 Jahre Saarland – wir gratulieren. Die Vielfalt unseres Bundeslandes bekommen wir (im Austausch mit unseren Kunden) jeden Tag hautnah zu spüren. Wir sind stolz, ein fester Bestandteil der Region zu sein. (Manfred Klein, Brillen Galerie)

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Andrea Schneider, Golfclub Saarbrücken e.V.

2020 besteht der Golfclub Saarbrücken e.V. seit nunmehr 59 Jahren. Zu Recht bezeichnet man unseren Club als den ältesten, mitgliederstärksten und schönsten des Saarlandes. Wir sind stolz, das Saarland seit nun beinahe sechs Jahrzehnten zu repräsentieren. (Andrea Schneider, Golfclub Saarbrücken e.V.)

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Dipl. Ing. Peter Schuler, Geschäftsführer KÜS DATA GmbH

100 Jahre alt wird das Saarland. Heute sind wir ein liebenswertes, offenes, modernes Bundesland, das optimistisch in die Zukunft blickt. Wir freuen uns, Teil des Saarlandes zu sein! Und 2020 außerdem den 40. Geburtstag der KÜS-Bundesgeschäftsstelle im Saarland zu feiern! (Dipl. Ing. Peter Schuler, Geschäftsführer KÜS DATA GmbH)

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Samuel und Klaus Ollig, seit 45 Jahren Teil des Saarlandes

Rollladen Sonnenschutz Ollig: Wir gratulieren meisterlich! (Samuel und Klaus Ollig, seit 45 Jahren Teil des Saarlandes)

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Uwe Kunzler, Geschäftsführer Vereinigte Feuerbestattung Saar GmbH

Das 100-jährige Jubiläum des Saarlandes ist eng mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Entstehung des Saarbrücker Hauptfriedhofes, zunächst als „Ehrenfriedhof (Soldatenfriedhof)“, verbunden. Teil dieser interessanten und wechselvollen deutsch-französischen Geschichte an diesem Ort der letzten Ruhe war von Anfang an das saarländische Krematorium auf dem Hauptfriedhof, das in diesem Jahr stolze 90 Jahre alt wird und sich gemeinsam mit dem 15 Jahre jungen Krematorium Völklingen grenzüberschreitend zu einer der größten deutschen Feuerbestattungsanlagen entwickelte. (Uwe Kunzler, Geschäftsführer Vereinigte Feuerbestattung Saar GmbH)

Die Wanderausstellung

Die Geschichte unseres Landes direkt zu den Menschen vor Ort bringen – das ist das Ziel einer Wanderausstellung, die im Laufe des Jahres an weiterführenden Schulen und in den Rathäusern saarländischer Kommunen zu sehen ist. Von St. Wendel bis St. Ingbert, von Bous bis Merzig, von Lebach bis Ottweiler.

Freier Eintritt  in die Ausstellung

Während die Ausstellung an den Schulen meist nicht öffentlich zugänglich ist, ist die Bevölkerung herzlich in die Verwaltungsgebäude eingeladen, um dort bei freiem Eintritt die Ausstellung zu besuchen. Die Wanderausstellung „Saarhundert“ spiegelt die Geschichte des Saarlandes wider. Sie zeigt die verschiedenen Dimensionen und Entwicklungsstufen der saarländischen Geschichte mit besonderem Augenmerk auf Eigenständigkeit und europäische Integration.

Mit Inkrafttreten des Versailler Vertrages am 10.1.1920 wurde das „Saargebiet“ als erstes politisches Gebilde geboren, das den Namen „Saar“ in seinem Namen trug. Das Saargebiet stand unter dem Mandat des neu gegründeten Völkerbunds und wurde von einer fünfköpfigen internationalen Regierungskommission verwaltet, der stets ein Franzose und ein Saarländer angehören mussten.

Die sogenannte Völkerbundzeit ist der Beginn des „Saarländischen Sonderweges“, in dessen wechselvoller Geschichte die Saarländerinnen und Saarländer mehrere Nationalitätswechsel durchlebten und dem eine prägende Bedeutung für die Identitätsfindung des Landes zukommt. Auch die großen Themen der saarländischen Gegenwart – beispielsweise Europakompetenz, Wirtschaftsprofil und Selbstständigkeit – sind tief in dieser Zeit verwurzelt. Die Wanderausstellung ist ein Schwerpunkt im Rahmen der Kampagne „Saarhundert“, die zahlreiche Informationsangebote und -veranstaltungen rund um die saarländische Geschichte im Laufe des Jahres 2020 bündelt.

Geschichte unseres Landes direkt zu den Menschen

Da die Ausstellung möglichst viele Bürgerinnen und Bürger erreichen soll, haben Kommunen und Schulen die Chance, die Ausstellung kostenlos bei sich zu zeigen. Auch Vereine und interessierte Institutionen können das Angebot der Staatskanzlei nutzen. „Gerade die Zeit der 1920er Jahre und deren Wirkung auf die Entwicklung unseres Landes werden oftmals unterschätzt und treten zuweilen in der Wahrnehmung hinter den Ereignissen des ersten Saarreferendums zurück“, sagt Ministerpräsident Tobias Hans. „Daher ist es mein Ziel, die Geschichte unseres Landes direkt zu den Menschen vor Ort zu bringen.“

Erstmals öffentlich zu sehen ist die teilweise interaktive Ausstellung vom 2. bis 13. März im Rathaus der Kreisstadt Merzig. Eine Auflistung der bereits feststehenden Termine finden Sie übersichtlich dargestellt auf der Internetseite der Staatskanzlei (www.saarhundert.saarland. de). Die Termine werden ständig aktualisiert und neue Ausstellungsorte werden hinzugefügt. Grafisch und mit vielen Fotos aufbereitet, sind die Saarländer eingeladen auf eine Zeitreise durch die letzten einhundert Jahre.

Bürgerfahrten

Unter dem Titel „Saarhundert“ werden zahlreiche Veranstaltungen angeboten. Unter anderem wird es im ersten Halbjahr 2020 eine Busfahrt geben, die zu historisch relevanten Stätten führt, die maßgeblich zur Identität des Saarlandes beigetragen haben. Als Höhepunkt im zweiten Halbjahr ist eine Fahrt zum zweiten Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf geplant. Dort werden verschlossene Archive geöffnet und man kann einen Blick in eine der wenigen Originalurkunden des Versailler Vertrages werfen. Interessierte können sich ab Mitte März auf der Internetseite des Saarlandes unter www.saarland.de unter dem Themenpunkt Saarhundert bewerben.

Ein Kinofilm für Schulklassen und Bürger

Mit Unterstützung des Saarlandes wird ein Film für die ARD über das Saarland in der Völkerbundzeit produziert. Im Frühsommer 2020 wird es vor der TV-Ausstrahlung eine exklusive Erstaufführung in einem Saarbrücker Kino geben. Einen Tag lang wird der Film dann kostenlos für Schulklassen und interessierte Bürger angeboten. mki

 

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Die Frau am Grill

Ob Krapfen, Berliner oder Faasendkichelcher - So macht ihr das Fastnachtsgebäck

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Faasendkichelcher wie man sie im Saarland nennt, heißen anderswo Krapfen oder Berliner. Foto: Matthias Würfl

Heißt es nun Fasching oder Karneval? (Oder etwa - wie im Saarland - Faasend?) Sagt man Krapfen oder Berliner? (Oder doch Faasendkichelche?) Egal, Hauptsache Italien, antwortet der Legende nach einst Fußballprofi Andi Möller, als er gefragt wurde, ob er denn nun zu einem Verein in Mailand oder Madrid wechseln würde. 

Was das alles mit dem heutigen Rezept zu tun hat? Möller war es anscheinend einerlei, in welcher Stadt sein neuer Arbeitgeber sitzt (abgesehen davon, dass sich nicht beide Städte in Italien befinden). Und genauso wird es dem Fan von Süßspeisen, die es besonders in der fünften Jahreszeit gibt, egal sein, wie man sie nennt – zumindest, wenn dieser Fan mit Heißhunger davorsteht. So lange sie eben schmecken kann etwas wie die Bezeichnung schnell lapidar sein…

Krapfen und Berliner

Darum sollte die Überschrift eigentlich „Krapfen und Berliner“ heißen. Denn generell wird dasselbe darunter verstanden – egal, wo man sich befindet. Ein Hefegebäck, das im heißen Fett herausgebacken wird, sehr luftig und locker schmeckt und im besten Fall noch eine süße Füllung sowie ein buntes und visuell ansprechendes Topping enthält.

Die böse Variante des Krapfens beziehungsweise Berliners soll es auch geben – und eine sehr üble Überraschung beinhalten. Dann nämlich, wenn der Ahnungslose voller Vorfreude in den Krapfen beißt, sich fragt an welcher süßen Marmelade oder welchem leckeren Pudding er sich nun gleich erfreut und: Es dann doch bloß mittelscharfer Senf ist.

Ein paar ernste Worte dürfen aber an dieser Stelle auch nicht fehlen. Wichtig bei der Zubereitung von Krapfen und
Berlinern ist: Bitte die Butter geschmolzen beigeben. Und die Milch lauwarm. Ob der Teig Aussicht darauf hat einen tollen Krapfen oder Berliner abzugeben sieht man, wenn dieser nach dem „Gehen“ schön fluffig daherkommt.

Sicherheitshinweis:
Besonders bei Kindern erfreuen sich Krapfen und Berliner großer Beliebtheit. Ebenso wie beim Plätzchenbacken vor Weihnachten sind sie deshalb gerne mal bei der Zubereitung dabei. Doch Achtung: Krapfen werden in siedend heißem Fett herausgebacken. Darum bitte immer ein Auge auf die Sicherheit der lieben Kleinen haben!

Rezept

Für 10 Portionen 
Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Zubereitungszeit: 10 Minuten
Wartezeit: 60 Minuten

Zutaten

500 g Mehl
42 g Hefe (frisch)
50 g Zucker
250 ml Milch (lauwarm)
3 Stk Eigelb
1 TL Salz
100 g Butter (zerlassen)
750 g Backfett (Palmin oder Sonnenblumenöl möglich)
50 g Puderzucker
1 Glas Marmelade

Zubereitung

1. Mehl in eine Schüssel geben und die Hefe in Flocken darüber verteilen.
2. Milch, Zucker, Eigelb, Salz und zerlassene Butter zugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
3. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur "gehen lassen" bis er sich verdoppelt hat.
4. Anschließend den Teig in etwa faustgroße Kugeln formen (schleifen), auf eine Backunterlage legen und etwas plattdrücken und weitere 15 Minuten unter einem Tuch abgedeckt "gehen lassen".
5. Die rohen Krapfen ins heiße Backfett/Öl legen und ca. drei Minuten hellbraun ausbacken, am besten Deckel schließen.
6. Dann den Deckel abnehmen und die Krapfen wenden und weitere 2-3 Minuten ausbacken.
7. Die Krapfen mit einem Schaumlöffel herausnehmen und zum Abtropfen auf ein Küchenpapier legen.
8. Die Krapfen vorsichtig im Zucker wenden.
9. Mit Hilfe einer Gebäckspritze können die Krapfen nun mit Marmelade gefüllt und ein Topping nach Belieben platziert werden.

Wer das nicht verstanden hat, kann sich aber auch einfach das Tutorial von der Frau am Grill ansehen: 

Verwendete Quellen:
Die Frau am Grill by Anja Auer

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Linke im Landtag: Paragraf zu Angriffen auf Polizisten soll gestrichen werden

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Bild: Fotolia

Die Fraktion der Linken im saarländischen Landtag fordert die Abschaffung des Paragrafen 114 Strafgesetzbuch, der den tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte zur Strafe stellt.

„Natürlich müssen Polizisten vor Gewalttaten geschützt werden, ebenso wie Feuerwehrleute und Rettungskräfte und genau wie jeder andere Bürger auch“, so Dennis Lander, Innenpolitiker und rechtspolitischer Sprecher der Fraktion.

Schon bei der Einführung des Gesetzes im Jahr 2017 habe es allerdings keinen Bedarf für die Schaffung des Paragrafen gegeben, denn „natürlich waren gefährliche, einfache oder auch nur versuchte Körperverletzungen an Polizeibeamten strafbar – so wie bei allen anderen Menschen auch", erklärt Lander.

Demonstranten könnten durch Gesetz eingeschüchtert werden

Rechtsexperten wiesen zudem darauf hin, dass unter „tätlicher Angriff" nicht nur schwere körperliche Gewalttaten verstanden werden, sondern bereits zum Beispiel das bloße Schubsen eines Polizeibeamten mit mindestens drei Monaten Gefängnis bedroht wird.

„Ein ‚besonders schwerer Fall‘ liegt bereits vor, wenn man bei der Handlung nicht alleine, sondern zu zweit ist, oder wenn man ein Taschenmesser oder ein anderes ‚gefährliches Werkzeug‘ bei sich trägt - auch wenn man gar nicht vorhat, dieses auch zu verwenden", sagt Dennis Lander.

Bei Demonstrationen etwa könnten sich friedliche Bürger durch das Gesetz eingeschüchtert fühlen, sagt die Linke. Lander: „Mehr Sicherheit für Polizeikräfte gäbe es dagegen, wenn es auch mehr Polizeikräfte gäbe, und nicht immer weiter am Personal gespart werden würde".

Verwendete Quellen:
Pressemitteilung der Linksfraktion Saarland

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Körperverletzung und Raub: Saar-Landgericht erlässt doch Haftbefehle gegen Schläger

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Unter anderem mit einem Schlagring griffen O. und M. in Kleinblittersdorf zwei 18-Jährige an. Symbolfoto: Wikimedia Commons/Apostoloff/CC3.0-Lizenz

Warum setzte der Haftrichter O. und M. wieder auf freien Fuß? Unser Ursprungsartikel „Gefährliche Körperverletzung und Raub: Richter in Saarbrücken lässt zwei 24-Jährige laufen“ sorgte auf der SOL.DE-Facebookseite für Diskussionen. Und das wohl nicht zu Unrecht. Denn das Landgericht korrigierte jetzt die ursprüngliche Entscheidung des Richters, O. und M. laufen zu lassen. Darüber berichtet die „Saarbrücker Zeitung“ (SZ).

Der Knackpunkt der Geschichte: Die beiden mutmaßlichen Täter sollen nicht nur am Montag (21. Januar 2019) in Kleinblittersdorf zwei junge Männer unter Einsatz eines Schlagrings verprügelt und bestohlen haben. Die Staatsanwaltschaft gab ebenso bekannt, dass O. und M. bereits wegen einigen Gesetzesübertretungen „erheblich“ in Erscheinung getreten waren - unter anderem aufgrund von schwerer räuberischer Erpressung. Darüber hinaus, das sollen Informationen der „SZ“ belegen, habe einer der beiden Schläger „mehr als 100 Einträge im Polizeicomputer“.

Dennoch setzte der Haftrichter beide Männer nach dem Vorfall in Kleinblittersdorf auf freien Fuß. Von „keinem nachvollziehbaren Grund, um dafür Untersuchungshaft anzuordnen“, war seitens des Pressestaatsanwalts Mario Krah die Rede. Das Landgericht war wohl anderer Meinung.

Wie die SZ berichtet, hatten sich Ermittler beschwert. Und siehe da: Die Entscheidung des Richters, den Haftbefehlsantrag der Staatsanwaltschaft zurückzuweisen, korrigierte das Landgericht in erster Instanz. Somit bestehen nun Haftbefehle gegen O. und M. - wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

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Waffenverbotszonen bald in allen Kommunen des Saarlandes möglich

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Daniel Karmann

Die Stadt Saarbrücken macht es vor und hat in der Vergangenheit schon mehrfach Waffenverbotszonen eingerichtet. Jetzt soll es schon bald auch anderen Kommunen und Städten im Saarland möglich sein, solche Zonen zu errichten. Das hat das Innenministerium mitgeteilt.

Demnach ermächtigte der Ministerrat in der letzten Woche das Innenministerium, eine entsprechende Verordnung zu erlassen. Die Kommunen können dann selbst entscheiden, wo sie eine Verbotszone einrichten wollen.

Dies geht an Orten, an denen sich eine „herausragende Kriminalitätsbelastung" abzeichnet, so das Innenministerium. Saarbrücken führte zeitweilig im September 2018 und an Silvester Waffenverbotszonen am Hauptbahnhof ein. Innerhalb einer Waffenverbotszone sind grundsätzlich Waffen und waffenähnliche Gegenstände (wie zum Beispiel Taschenmesser, Teppichmesser und Küchenmesser) verboten.

Innenminister Klaus Bouillon (CDU) begrüßt die Entscheidung des Ministerrats, denn „mit dem Verbot von Waffen an bestimmten öffentlichen Orten" könne „für mehr Sicherheit gesorgt werden".

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung des Innenministeriums, 05.02.19
• eigene Berichte

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Kontrolle in Saarbrücken: Mann (28) hat Drogen, Machete, Klappmesser und mehr dabei

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Diesen Fund machte die Bundespolizei bei einem 28-Jährigen am Hauptbahnhof in Saarbrücken. Foto: Polizei.

Am Sonntagnachmittag (3. Februar) kontrollierte die Bundespolizei den Saarbrücker Hauptbahnhof. Gegen 15.30 Uhr konnten die Beamten beobachten, wie ein Mann offensichtlich gerade Drogen konsumierte. „Grund genug, genauer hinzuschauen“, so heißt es in einer Pressemitteilung.

Bei der Durchsuchung des 28-Jährigen wurden die Polizisten fündig: Der Verdächtige führte Haschisch, Amphetamin, Marihuana, eine Machete, ein Klappmesser und ein „Nunchako“ mit sich. Das „Nunchako“ war zudem mit der Aufschrift „A.C.A.B“ (Abkürzung für „all cops are bastards“, zu Deutsch etwa „alle Bullen sind Schweine“) versehen.

Gegen den 28-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz eingeleitet.

Verwendete Quellen:
Pressemitteilung der Bundespolizei Bexbach, 05.02.2019

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