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A620 Saarlouis Richtung Saarbrücken Ausfahrt Wadgassen Gefahr durch defektes Fahrzeug, gefährliche Situation in der Ausfahrt (15:42)

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Eröffnung gegen Jahresende: In Saarbrücken entsteht ein neues Hotel

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Das Steigenberger Intercity Hotel gegenüber der Congresshalle soll Ende des Jahres 2019 eröffnen. Foto: SOL.DE

Mitten im Herzen von Saarbrücken baut die Altin Immobiliengruppe hier einen neuen Gebäudekomplex, in dem Geschäfts- und Städtereisende zentral unterkommen können. 

Auf 8.000 Quadratmetern sollen nicht nur 170 Zimmer für die Gäste entstehen. Wie die „SZ“ berichtet, soll auch ein Parkplatz mit 171 Stellplätzen an das Hotel angeschlossen sein. Der Bau kostet 40 Millionen Euro, schafft aber auch Arbeitsplätze für 30 Mitarbeiter, die das Hotel bewirtschaften sollen. Eine aufwendig gefaltete Klinkerfassade soll das Hotel von Außen zieren. Sie wird vom Architekturbüro Wandel-Lorch gestaltet. Das Büro des Mailänder Architekten Matteo Thun übernimmt die Innenraumgestaltung. 

In Saarbrücken bestehe ein Defizit an neuen Hotels, gleichzeitig werde der Standort hinsichtlich Tourismus immer attraktiver, so Geschäftsführerin Aylin Kern zur „SZ“. Neben dem Intercity-Hotel wird auch unmittelbar am Bahnhof in der alten Post ein neues Hotel in der Saarbrücker Innenstadt gebaut. Wichtiger Faktor sei dabei auch das neu entstehende Messegelände in Saarbrücken. Dieses soll nach aktuellen Plänen allerdings erst 2025 fertig sein. 

Neben dem Hotel hat die Altin Gruppe auch an Neubauten in Saarbrücken gearbeitet - etwa an einer Anlage mit 90 Wohnungen und Tiefgarage auf dem Knappenroth. Laut „SZ“-Berichten sei es dem Geschäftsführer Mehmet Altin dabei wichtig die Bezahlbarkeit für die Mieter zu gewährleisten, „vorausgesetzt, man möchte etwas für das Land tun.“

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
Altin Immobiliengruppe 

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Neue Burger King-Filiale kommt nach Saarlouis

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Fast Food-Fans kommen in Zukunft in der Saarlouiser Provinzialstraße gleich dreifach auf ihre Kosten. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-Bildfunk.

In der Provinzialstraße in Saarlouis soll eine „Burger King"-Filiale gebaut werden. Den entsprechenden Bebauungsplan segnete der Stadtrat am gestrigen Dienstag (6. Februar) ab, berichtet die „SZ".

Der neue Laden wäre das dritte Fast Food-Restaurant in unmittelbarer Nähe des Möbelhauses Ikea: In der Provinzialstraße finden sich nämlich schon ein „Kentucky Fried Chicken" und ein „McDonald's".

Im Saarland gibt es zurzeit neun „Burger Kings":
• Homburg: Zweibrücker Straße
• Merzig: Rieffstraße
• Neunkirchen: Bahnhofstraße und Saarpark-Center
• Saarbrücken: Bahnhofstraße und Am Römerkastell
• Saarlouis: Wallerfangerstraße
• St. Ingbert: Südstraße
• Sankt Wendel: August-Balthasar-Straße

Der Bebauungsplan sieht außerdem die Errichtung eines sogenannten Boardinghouses in der Provinzialstraße vor. Das ist eine Art Hotel für längere Aufenthalte. Firmen nutzen es häufig, um dort Mitarbeiter unterzubringen, die an einem Standort an längerfristigen Projekten arbeiten.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• eigene Recherche

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Zentrum für Geburtshilfe am CaritasKlinikum Saarbrücken St. Theresia

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Zentrum für Geburtshilfe am CaritasKlinikum Saarbrücken St. Theresia

Wenn es Ihnen beiden gut geht, streben wir ein sogenanntes 24h-Rooming-In an. So können Sie nah bei Ihrem Baby sein – das fördert die Bindung zwischen Mutter und Kind ab der ersten Stunde. Manche Paare möchten die Ankunft ihres Babys und die Dauer des Klinikaufenthaltes gemeinsam erleben und genießen. Hierfür ermöglichen wir, ein Familienzimmer. Sprechen Sie unser Personal auf der Mutter-Kind-Station gerne darauf an.

Direkt neben dem Kreißsaal befinden sich die Mutter-Kind-Station sowie unsere leistungsstarke Neonatologie. Alle Zimmer sind modernisiert und mit einer Wickeleinheit ausgestattet.

Für eine bestmögliche Versorgung Ihres Kindes arbeiten wir eng mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, des Klinikums Saarbrücken unter der Leitung von Professor Möller, zusammen. Damit ist auf unserer Neonatologie eine 24-stündige ärztliche Betreuung durch erfahrene Neonatologen gegeben, die bei Bedarf auch die Geburt selbst begleiten.

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Foto: Pixabay

Unsere Klinik erfüllt die strukturellen und qualitativen Voraussetzungen eines perinatalen Schwerpunktes. Wir versorgen Schwangere nach der 32. Schwangerschaftswoche (einschließlich Mehrlingsschwangerschaften) sowie nicht lebensbedrohlich erkrankte Neugeborene mit einem Geburtsgewicht von mehr als 1500 Gramm. In der medizinischen Versorgung von Frühgeborenen unter 32 Wochen besteht eine enge Kooperation mit der neonatologischen Abteilung des Klinikums Saarbrücken.

Auch vor und nach der Geburt unterstützen wir Sie dabei, die neue Lebenssituation möglichst stressfrei genießen zu können. Neben Elterninformationsabenden und Geburtsvorbereitungskursen bieten wir Ihnen auch Säuglingspflegeseminare und Stillberatungen an.

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Foto: Pixabay

Informationsabende für werdende Eltern

Informationsabend für werdende Eltern (Klinik):
Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat um 18:30 Uhr haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen unserer Informationsabende unser Team kennenzulernen und sich über die Geburtshilfe zu informieren. Ihre speziellen Fragen rund um die Entbindung beantworten unsere Hebammen, Ärzte aus Geburtshilfe, Kinderheilkunde und Anästhesie sowie Kinderkrankenschwestern. Im Anschluss können Sie die Kreißsäle, unsere Mutter-Kind-Station sowie das Kinderzimmer besuchen.

Informationsabend für werdende Eltern (Beleghebammen):
Jeden dritten Mittwoch im Monat um 19 Uhr haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen unserer Informationsabende die Beleghebammen kennenzulernen und sich über die Geburtshilfe zu informieren. Ihre speziellen Fragen rund um die Entbindung werden beantwortet. Im Anschluss können Sie die Kreißsäle, unsere Mutter-Kind-Station sowie das Kinderzimmer besuchen.

Die genauen Termine finden Sie unter http://www.caritasklinikum.de/Aktuelles-Presse/Veranstaltungshinweise

Nach Absprache führen wir auch gesonderte Kreißsaal-Besichtigungen durch.

Caritasklinikum Saarbrücken

Angebote unserer Elternschule

In unserer Elternschule erhalten werdende Mütter und Väter Informationen rund um die Geburt und Betreuung ihres neugeborenen Kindes. Auch nach der Geburt stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Nachfolgend finden Sie alle Kurse und Seminare, die Sie auf die Geburt vorbereiten und Ihnen die ersten Schritte im Alltag mit Ihrem Baby erleichtern:

Tapingsprechstunde
Taping kann gegen Schwangerschaftsbeschwerden, bei Muskelverspannungen, zur Stabilisation des Bewegungsapparates und zur Entlastung des Schwangerenbauches genutzt werden. Nähere Informationen erhalten Sie unter: (0681) 406-1380

Anmeldung zur Geburt
Sie haben sich für eine Entbindung in unserem Haus entschieden? Das freut uns. Vor der Geburt ist es sinnvoll, sich einmal in unserem Haus vorzustellen. Bitte vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin für die 35. Schwangerschaftswoche unter: (0681) 406-1370

Geburtsvorbereitungskurs
Ein Kind zur Welt zu bringen gehört zur elementarsten Erfahrung im Leben einer Frau und des werdenden Vaters. In unseren Geburtsvorbereitungskursen tauschen wir uns über den Geburtsverlauf und über die Zeit danach aus, üben Atemtechniken, machen Entspannungsübungen und vermitteln Ihnen Methoden zur Schmerzlinderung.

Geschwisterkurs
Geschwisterkinder tun sich oft schwer mit der Ankunft eines Babys, fühlen sich weniger beachtet und allein gelassen. Im Geschwisterkurs bereiten wir die Kinder auf die neue Familiensituation vor. Wir zeigen ihnen, wie sie auch mit negativen Empfindungen wie Eifersucht umgehen können. Wir möchten dem Kind das Gefühl vermitteln, nun etwas ganz Besonderes zu sein: ein Geschwisterkind! Anmeldung über Petra Freichel: (06834) 49626

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Säuglingspflegeseminar
In unserem Säuglingspflegeseminar möchten wir Sie optimal auf die Ankunft Ihres Babys vorbereiten. In diesem Kurs werden Eltern bereits vor der Geburt über Ernährung, Pflege und Entwicklung eines Neugeborenen eingehend informiert. Anmeldung über Petra Freichel: (06834) 49626

Nachsorge
Auch nach der Geburt steht Ihnen und Ihrem Kind die Betreuung durch eine Hebamme zu. Kleine Anfangsschwierigkeiten sowie normale Alltagssituationen können so mit einer kompetenten Beraterin besprochen werden. Nähere Informationen erhalten Sie unter: (0681) 406-1380

Rückbildungsgymnastik
Bestimmte Übungen unterstützen die Rückbildungsvorgänge Ihres Körpers nach der Geburt. Wir trainieren dabei insbesondere die Muskulatur des Beckenbodens, damit die ursprüngliche Festigkeit wiedererlangt wird.

Stillberatung
Muttermilch ist die beste Nahrung für Ihr Baby. Am Anfang ist das Stillen aber nicht immer ganz einfach. Auf unserer Mutter & Kind Station steht Ihnen regelmäßig eine speziell ausgebildete Stillberaterin zur Verfügung.

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Erste Hilfe am Baby
Dieser Kurs vermittelt Ihnen Grundkenntnisse bei der richtigen Versorgung Ihres Kindes im Notfall und richtet sich an Eltern, Großeltern und Interessierte. Dieses Seminar soll Ihnen helfen, im Notfall Erste Hilfe zu leisten und akute Gefahren zu erkennen.  Anmeldung über den Kreißsaal: (0681) 406-1380

Babys in Bewegung
Babys erobern mit all ihren Sinnen die Welt. Mit diesem Kurs werden Babys ab dem 3. Monat in ihrer Entwicklung begleitet und unterstützt.  Anmeldung über Petra Freichel: (06834) 49626

Kontakt Geburtshilfe

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Dr. Mustafa Deryal , Chefarzt

Dr. Mustafa Deryal 

Chefarzt

Ambulanz: (0681) 406-1370
geburtshilfliche Sprechstunde
Pränataldiagnostik und Therapie
Kreißsaal: (0681) 406-1380
Neonatologie: (0681) 406-1350
Mutter & Kind Station: (0681) 406-1310

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CaritasKlinikum Saarbrücken
St. Theresia
Rheinstraße 2
66113 Saarbrücken
Tel.: (0681) 406-0
info@caritasklinikum.de
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Mann greift Schaffnerin in Zug bei Völklingen an

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Am Bahnhof in Völklingen flüchtete der 23-Jährige aus dem Zug. Foto: Wikimedia Commons/ Geogast/ CC-BY-4.0-Lizenz.

In einer Regionalbahn von Kaiserslautern nach Merzig hat ein Fahrgast randaliert und eine Schaffnerin verletzt. Nach SOL.DE-Informationen ereignete sich der Vorfall am Mittwochnachmittag (6. Februar).

Ersten Ermittlungen zufolge habe der 23-Jährige im Zug Radau gemacht, nachdem die Schaffnerin ihm sein angebliches Alter - er gab sich als 14-Jähriger aus und fuhr mit einer Karte für Jugendliche - nicht glaubte.

Dabei habe der Mann die 35-Jährige in den Schwitzkasten genommen und mit seinen Fingernägeln am Hals verletzt. Anschließend flüchtete er über die Gleise am Bahnhof in Völklingen in Richtung Weltkulturerbe.

Die alarmierte Bundespolizei konnte den 23-Jährigen finden und nahm ihn vorläufig fest. Im Bahnverkehr kam es zwischenzeitlich zu Verzögerungen von bis zu 45 Minuten.

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche

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Deutsche Bahn stellt im Saarland dieses Jahr rund 160 neue Mitarbeiter ein

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Rund 160 Stellen möchte der DB-Konzern im Saarland noch dieses Jahr besetzen. Symbolfoto: BeckerBredel

Die DB erweitert ihren Personalbestand: Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Rund 160 neue Mitarbeiter sollen noch in diesem Jahr für „für eine bessere Bahn“ sorgen. Dazu werde man unter anderem 40 neue Lokführer sowie 30 Instandhalter einstellen. Doch auch weitere Fahrdienstleiter sowie Servicekräfte sollen 2019 ihren DB-Vertrag unterschreiben.

Bundesweit, so die Ankündigung des Unternehmens, sei in diesem Jahr die Einstellung von 22.000 neuen Mitarbeitern geplant. Um neues Personal an Bord zu holen, setze die DB etwa „auf Castings an Bahnhöfen“. Oder macht laut eigener Aussage „Berufe mit VR-Brillen hautnah erlebbar“.

Wer sich für eine offene Position interessiert, findet hier weitere Informationen dazu.

Verwendete Quellen:
Pressemitteilung der Deutschen Bahn

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Auftritt vermeintlich „rechtslastiger“ Bands in Hassel: Gute Stimmung bei Benefizkonzert

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Das „Auf-all-die-Jahre“-Festival in der alten Schulturnhalle in Hassel fand am Samstag (2. Februar) planmäßig statt, obwohl sich kurz davor zunehmend Widerstand regte. Der Auslöser des Unmuts war die Frage, ob vermeintlich „rechtslastige“ Bands auftreten werden.

Um diese Frage zu klären, fand eine öffentliche Dringlichkeitssitzung statt. Im gleichen Atemzug forderte Sven Meier, der Vorsitzende der SPD Stadtratsfraktion St. Ingbert, die Show „frühzeitig zu unterbinden“. Doch das Konzert fand statt - und zwar „ohne besondere Vorkommnisse“, schreibt die „SZ“.

Bei dem Auftritt, der rund 180 Besucher nach Hassel lockte, schaute auch die Polizei routinemäßig vorbei. Laut den Beamten kam es zu keinen Vorfällen. Im Gegenteil: Aus dem „SZ"-Bericht geht hervor, die Stimmung sei „bei den vorwiegend männlichen Besuchern“ lebhaft und positiv gewesen.

Bleibt also die Frage nach der mutmaßlich „rechtslastigen“ Gesinnung der Bands. Thomas Enders, „Brennstoff“-Sänger und Organisator des Konzerts, sagte zur „SZ": „Mit diesen Vorwürfen hat jede Oi!- und Punk-Band“ zu kämpfen“. „Brennstoff“ hätte mit rechts nichts am Hut. Und auch die Besucher des „Auf-all-die-Jahre“-Festival sehen das wohl so.

Verwendete Quellen:
Pressemitteilung der SPD St. Ingbert
• Saarbrücker Zeitung

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Immer mehr Fälle von Krätze im Saarland

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Die ansteckende Hautkrankheit Krätze verbreitet sich seit einigen Jahren zunehmend im Saarland. Symbolfoto: Henning Kaiser/dpa-Bildfunk

Allein im Regionalverband Saarbrücken hat sich die Zahl der Krätze-Infektionen innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Waren es 2017 noch 41 gemeldete Fälle, lag die Zahl 2018 bei 96.

Bereits von 2016 auf 2017 waren die Krätze-Meldungen in die Höhe gestiegen. Und eine Besserung ist nicht in Aussicht. Im Januar dieses Jahres wurden bereits 20 Fälle bestätigt. Das berichtet der „SR“. Vor allem Gemeinschaftseinrichtungen im Saarland sind betroffen. Und auch nur solche Einrichtungen - wie Schulen, Kindergärten oder Pflegeheime sind bei einem Auftreten der Krankheit meldepflichtig. Da also einzelne Erkrankungen nicht an das Gesundheitsamt gemeldet werden, liegt die Dunkelziffer wahrscheinlich weitaus höher.

Ist Migration ein Grund für die Verbreitung?

Verursacht wird die Krätze oder Scabies durch Milben, die unter der Haut ihre Eier legen, was zu starkem Juckreiz führt. Übertragen werden die Milben durch direkten Hautkontakt

Darum glauben Experten, dass das verstärkte Auftreten der Krankheit mit Migrations- und Fluchtbewegungen zu tun hat. Das Robert Koch Institut bestätigt, dass es hier häufiger zu Ausbrüchen kommt: „Einer­seits stammen insbesondere Asyl­suchende häufig aus Ländern, in denen die Prävalenz der Skabies hoch ist, andererseits erhöhen die Verhältnisse während der Flucht das Risiko, dass Krätze­milben von einer Person auf andere Personen übertragen werden. Drittens handelt es sich bei diesen Personen häufig um Kinder und Jugendliche und damit eine besonders vulne­rable Bevölkerungs­gruppe.

Durch das enge Zusammenleben in Gemeinschaftsunterkünften unter wenig hygienischen Bedingungen wird das Verbreiten der Milbe begünstigt. Aber auch gute Körperhygiene kann eine Infektion laut „SR“ nicht ausschließen. 

Krätze: Ansteckung, Symptome und Heilung

Krätze galt lange Zeit als nahezu ausgerottet, allerdings gab es in besonders gefährdeten Personengruppen - wie zum Beispiel bei Obdachlosen - zu allen Zeiten Fälle der Krankheit. 

Laut Robert Koch Institut ist für eine Ansteckung mit Scabies ein längerer Hautkontakt von fünf bis zehn Minuten notwendig. Händeschütteln oder Umarmungen sind jedoch nicht weiter riskant. Engere Kontakte wie gemeinsames Schlafen in einem Bett sollten bei einer Erkrankung allerdings vermieden werden. 

Symptome treten erst nach zwei bis fünf Wochen auf, wenn das Immunsystem auf die abgelegten Eier und Ausscheidungen der Milben reagiert. Es kommt zu einem Brennen und Jucken der Haut, gepaart mit stecknadelgroßen Bläschen, Knötchen oder Pusteln. 

Krätze ist allerdings eine vergleichsweise gut behandelbare Krankheit. Mit Salben und anderen Milben-Mitteln ist Scabies für gewöhnlich innerhalb von zwei Wochen überstanden

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Ratgeber des Robert Koch Instituts

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Besteht überhaupt Bedarf an Waffenverbotszonen im Saarland?

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Saarländischen Städten kann es in Zukunft erlaubt sein, Waffenverbotszonen einzuführen. Symbolfoto: Symbolfoto: Christian Charisius/dpa-Bildfunk.

Das Innenministerium unter Führung von Klaus Bouillon (CDU) hat Montag (4. Februar) verkündet, dass bald alle Kommunen im Saarland eigenständig Waffenverbotszonen einführen dürfen.

Nachdem die Stadt Saarbrücken das im vergangenen Jahr zweimal am Hauptbahnhof gemacht hatte und dort mehrere Waffen konfiszieren konnte, scheinen viele Städte und Gemeinden im Saarland jedoch laut einem „Bild"-Bericht keinen Bedarf an Waffenverbotszonen zu haben.

St. Wendel und St. Ingbert beispielsweise sehen keine Probleme mit Waffen in ihrer Stadt. „In St. Ingbert geht's friedlich zu", zitiert die „Bild" einen Sprecher.

Auch Homburg und Blieskastel haben eine ähnliche Meinung: Blieskastel sei „zu ländlich geprägt", am Busbahnhof gebe es eher Probleme wegen Lärmbelästigung und Drogen, so ein Sprecher zu „Bild". Die Stadt Homburg habe schon in Bereichen, in denen sie Bedarf sieht, reagiert.

Saarlouis sieht durch die Einrichtung von Waffenverbotszonen eher ein anderes Problem: Die Mitarbeiter der Ortspolizeibehörde seien nicht geschult und ausgerüstet für die Kontrolle von potenziellen Träger von Waffen. „Aus Eigensicherungsgründen und Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeitern", so ein Sprecher zu „Bild", sieht die Stadt Saarlouis die Verbotszonen also kritisch.

Keine generellen Absagen dieser Zonen erteilten laut „Bild"-Umfrage Merzig, Neunkirchen und Saarbrücken. Sie wollen die Errichtung zumindest prüfen.

Verwendete Quellen:
• Bild
• eigene Berichte

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Brutaler Überfall in Neunkirchen: Maskierter Täter verletzt Frau (40) - Schnittwunde am Bauch

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Das Opfer gab an, der Unbekannte wäre maskiert gewesen. Symbolfoto: Fotolia

Gegen 19.30 Uhr parkte am Dienstag (05. Februar 2019) eine 40 Jahre alte Frau ihr Auto zunächst auf dem Parkplatz des Kauflands in Neunkirchen. Als sie aus dem Fahrzeug ausstieg, bemerkte sie, dass sich ein Unbekannter von hinten näherte. Dann drehte sich die 40-Jährige um. In diesem Moment schlug ihr ein maskierter Mann unvermittelt mit der Faust ins Gesicht.

Das war allerdings noch nicht alles. Außerdem wurde das Opfer, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung, mit einem nicht näher bekannten Gegenstand attackiert. Dabei erlitt sie eine blutende Schnittwunde im Bauchbereich. Nach der Tat flüchtete der Unbekannte mit einem Fahrzeug - vermutlich ein BMW.

Im Anschluss setzte sich die Geschädigte wieder in ihren Wagen. Erst dort bemerkte sie ihre Wunde - und fuhr daher in ein Krankenhaus. Nach der ambulanten Behandlung konnte sie dieses wieder verlassen. Den Täter beschrieb die Frau wie folgt:

• männlich, maskiert
• etwa 175 cm groß
• dunkel gekleidet
• kräftige Gestalt

Darüber hinaus gab das Opfer an, Passanten hätten den Vorfall beobachtet. Nun bittet die Polizei um Hinweise.

Informationen nimmt die Polizeiinspektion Neunkirchen unter der Telefonnummer (06821)2030 entgegen.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizeiinspektion Neunkirchen, 06.02.19

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Schwer verletzter Mann in seinem Auto in Dudweiler gefunden

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In diesem silbernen Ford Focus (rechts im Bild) wurde der Verletzte aufgefunden. Fotos: BeckerBredel

Die Polizei ermittelt aktuell wegen Messerstichen auf einen 34-Jährigen. Der St. Ingberter mit syrischer Herkunft war am späten Dienstagabend (5. Februar) im Bereich Fischbachstraße/Neuhauser Weg/Camphauser Straße in Saarbrücken-Dudweiler in seinem Pkw sitzend aufgefunden worden.

Das Opfer war durch Messerstiche verletzt und musste laut „Bild" nach seinem Fund notoperiert werden. Die Beamten schließen derzeit ein Gewaltverbrechen nicht aus.

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Weitere Aufnahme vom Tatort. Foto: BeckerBredel

Hinweise an den Kriminaldauerdienst, Tel. (0681)9622135.

Verwendete Quellen:
• Bericht des Landespolizeipräsidiums, 05.02.19
• Bild

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Polizei schnappt Mietnomaden-Pärchen aus Saarlouis

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Bild: Fotolia

Für ein Ehepaar aus dem Landkreis Saarlouis endete eine Serie von Betrugsstraftaten mit einer Festnahme. Laut Polizeiangaben begingen der 47-jährige Mann und seine 43-jährige Frau in den vergangenen Monaten in verschiedenen Kommunen mehrere sogenannte „Einmietbetrügereien".

Sie zeigten dabei gefälschte Dokumente, täuschten ihre Zahlungsfähigkeit vor und mieteten ganze Häuser und einzelne Gästezimmer. Anschließend verschwanden sie, ohne die Miete bezahlt zu haben.

Die beiden Mietnomaden konnten nach umfangreichen Ermittlungen der Beamten ausfindig gemacht und am Montag (4. Februar) gefasst werden. Offenbar gerade noch rechtzeitig, denn das Ehepaar hatte für den gleichen Tag schon wieder eine Unterzeichnung für einen Mietvertrag vereinbart.

Die beiden sitzen jetzt getrennt in JVAs in Saarbrücken und Zweibrücken in U-Haft.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizeiinspektion Saarlouis, 06.02.19

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