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Bedarf von schwerbehindertem Markus Igel soll nochmals untersucht werden

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Nach der Demonstration will das Landesamt für Soziales die Bezüge von Markus Igel nochmals prüfen. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Nach einer Aussprache im Sozialausschuss am Mittwoch (6. Februar) sind Amt und Ministerium in Saarbrücken gewillt, die Höhe der Leistungen für Markus Igel noch einmal zu untersuchen.

In den kommenden Wochen soll reevaluiert werden, was dem schwerbehinderten jungen Mann zusteht. Für den heutigen Donnerstag ist laut „SR“ ein Gespräch zwischen Landesamt für Soziales und Markus Igel angesetzt.

Sozial-Staatssekretär Stephan Kolling äußerte in einem Telefonat mit dem „SR“, dass es hierbei nicht um Menschenrechte gehe, sondern darum einen individuellen Bedarf festzustellen. Seitens der SPD pflichtet ihm Sebastian Thul bei. Der Konflikt bestehe lediglich darin, dass Markus Igel mehr Bedarf sehe als ihm zugestanden wird. Der medizinische Dienst der Behörden hat 7.200 Euro für die Pflege des Schwerbehinderten errechnet. Laut eigenen Angaben braucht Igel jedoch etwa 13.000 Euro im Monat.

Anders sieht das die Linke. Die Partei kritisiert die intransparente Berechnung der Behörden. Ihr behindertenpolitischer Sprecher Ralf Georgi äußerte, dass die im April 2018 erfolgte Kürzung der Leistungen für einen bundesweiten Präzedenzfall sorgen könnte.

Markus Igel wird von Assistenten rund um die Uhr betreut. Das ermöglicht ihm, ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Kürzung hätte zur Folge, dass er entweder schlecht bezahlte Assistenten einstellen oder ins Heim ziehen müsste.

Mehr zum Fall von Markus Igel findet ihr hier: 

Schwerbehinderter Markus Igel (31) kämpft bei Demo in Saarbrücken um Selbstbestimmung
• Große Unterstützung für schwerbehinderten Markus Igel bei Demo in Saarbrücken

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk

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dpa/lrs

30 Jahre danach: Als der FC Homburg mit Kondom-Trikots auflief

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Die Spieler des FC Homburg liefen Ende der 80er mit dem Kondon-Hersteller „London" auf dem Trikot auf. Archivfoto: dpa-Bildfunk.

Fußballfans und Liebhaber konnten Ende der 80er-Jahre auf den gleichen Schriftzug stoßen: „London". Dieser Name stand auf vielen Kondompackungen, die Spieler des damaligen Bundesligisten FC Homburg trugen ihn auf der Brust. Der Werbedeal des Clubs mit dem Kondomhersteller „London Rubber Company“ führte zu einem kuriosen Streit.

Gericht entschied am 7. Februar 1989

Funktionäre des Deutschen Fußball-Bundes wurden damals zu Sittenwächtern. Sie drohten mit Punktabzug, belegten den Verein mit einer Geldstrafe von 100.000 Mark. Homburg verdeckte die Werbung zeitweilig mit einem schwarzen Balken. Nach einem Jahr der Rechtsstreitigkeiten befand das Landgericht Frankfurt am 7. Februar 1989, dass die Kondomwerbung auf den Trikots weder gegen Sitte noch Moral verstoße. Die Spieler des FC Homburg konnten wieder mit dem Logo auflaufen.

30 Jahre später erinnern sich die Homburger mit gemischten Gefühlen an die Trikots zurück. „Es gehört zu unserer Geschichte dazu", sagte der heutige FCH-Geschäftsführer Rafael Kowollik der Deutschen Presse-Agentur. Aber viele Fußballfans, glaubt Kowollik, erinnern sich im Zusammenhang mit dem FC Homburg vor allem an die Trikots. Der derzeitige Regionalligist werde darauf „schon sehr beschränkt".

Der damalige Spieler Roman Geschlecht glaubt, dass der Skandal heute in Zeiten der sozialen Netzwerke größer wäre. Für die Spieler sei es seinerzeit „keine große Geschichte" gewesen, sagt der 57-Jährige. Witzige Anmerkungen auf dem Platz habe es nicht gegeben.

Öffentlich gestritten hatten sich damals vor allem Clubpräsident Manfred Ommer mit DFB-Funktionären wie den mächtigen Gerhard Mayer-Vorfelder, denen die Trikotwerbung ein Dorn im Auge war.

Weitere Sponsor-Skandale im deutschen Fußball

Jahre später erinnerte sich der ehemalige Weltklasse-Sprinter Ommer, wie paradox ihm die Diskussion erschien: „Schiri Walter Eschweiler bat mich sogar mal vor einem Spiel, die Trikots nicht anzuziehen, sonst dürfe er nicht anpfeifen", wurde er im Oktober 2016 in „Bild" zitiert. „Dabei waren wir unserer Zeit, als plötzlich alle über AIDS sprachen, voraus. Von jeder Liftfass-Säule grüßte Gesundheitsministerin Rita Süssmuth mit Werbung für Kondome – ein Wahnsinn, dass wir es nicht duften."

Jede Zeit hat ihre Trikot-Skandale. 2017 warb der saarländische A-Ligist SV Oberwürzbach auf seinen Trikots für die Webseite einer Porno-Darstellerin. Der saarländische Fußballverband verbot es.

Die Statuten des DFB, der DFL und auch die von regionalen Verbänden untersagen weiterhin Werbung auf Trikots, die gegen „Ethik und Moral" verstoße. Doch was Ethik und Moral ist, das sieht natürlich jeder anders.

Was mit den Trikots passiert ist

Ebenfalls 2017 machte RW Frankfurt in der Hessenliga Werbung für einen Sauna-Club. Mario Basler wurde als Trainer zu dem Verein geholt und hatte gleich eine Meinung dazu: „Was soll das Gemecker? Der Verein braucht Geld. Sollen halt die anderen helfen und Geld geben, dann braucht Rot-Weiß keinen Saunaclub." Auch der Hessische Fußballverband (HFV) hatte nach einer Überprüfung nichts zu beanstanden

.Die „London"-Trikots der Homburger wurden laut Geschäftsführer Kowollig später „eingemottet". Anfang der 2000er-Jahre fand man sie wieder, „teilweise faulig und verschimmelt". Kowollik: „Es gibt kaum noch gut erhaltene Exemplare."

Verwendete Quellen:
• dpa

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Chance für Saar-Firmen: go-digital übernimmt Kosten für Shop oder Website

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Digital neue Geschäftsfelder erschließen: Ein Online-Shop kann zum Beispiel neue Kunden anlocken oder neue Absatzmärkte erschließen. Foto: Jenko Ataman

Die Corona-Krise hat Firmen vor Augen geführt, wie wichtig gute digitale Lösungen sind. Sei es die Online-Terminvergabe, ein Shop, eine informative Website oder ein guter Socialmedia-Auftritt. Damit gelingt es Unternehmen, mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben, Abhol-, Lieferdienste oder Click & Collect zu organisieren und Präsenz zu zeigen.

Mehr Infos zur Förderung

Das Bundeswirtschaftsministerium greift Firmen bei diesen Investitionen unter die Arme. Das Programm go-digital fördert Projekte mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme. Maximal übernimmt das Ministerium 16.500 Euro.

Im Mittelpunkt von go-digital stehen kleine und mittlere Unternehmen, die jetzt wichtige Digitalisierungsschritte gehen müssen: Die Firmen dürfen maximal 99 Mitarbeiter und nicht mehr als 20 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr erzielt haben.

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Beliebter Service: Kunden schätzen die Möglichkeit Termine direkt online buchen zu können. Foto: ra2 studio

Wie können Unternehmen im Saarland profitieren?

Was können Unternehmen im Saarland tun, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten? Klar ist: Viele müssen digital nachlegen. Ihre Präsenz verbessern, neue Wege gehen. Corona hat vieles beschleunigt. go-digital fördert diese Investitionen.

Mehr Infos zur Förderung

Kunden binden: Eine professionelle Website, ein Shop oder digitales Marketing helfen dabei, mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Das sichert langfristig Umsatz.

Neue Kunden gewinnen: 90 Prozent der Kunden in den kaufrelevanten Zielgruppen informieren sich vor einer Kaufentscheidung oder einer Anbietersuche zuerst digital. Eine gut gemachte Website dient hier als wichtiger Erstkontakt.

Konkurrenzfähig bleiben: Für lokale Händler gilt: Attraktiv bleiben, auf sich aufmerksam machen. Online-Marketing, zum Beispiel über Google und Facebook, ist deutlich günstiger und meist effizienter als klassische Werbemaßnahmen.

Förderung für Shop, Website, Marketing

Für die digitale Markterschließung ist im Saarland die Agentur N49 qualifiziert. Die Experten für Webdesign und digitales Marketing sitzen in der Saarbrücker Gutenbergstraße.

Mehr Infos zur Förderung 

"Beratungstermine finden aktuell vor allem unkompliziert per Videokonferenz statt", sagt Christian Lauer, Chef der Digitalagentur. Termine können ganz unkompliziert über die Website gebucht werden. "Die Erstberatung ist selbstverständlich kostenlos", sagt Christian Lauer. "Nach 30 Minuten können wir sagen, ob eine Förderung durch das go-digital-Programm möglich ist und in welche Richtung es gehen kann." Damit möglichst viele Saar-Unternehmen die Chance haben, das Förderprogramm zu nutzen, hat N49 kürzlich auch im Rahmen eines Webinars bei IHK Rgional über go-digital informiert.

Das go-digital-Programm fördert den Aufbau einer professionellen Website, die Einführung eines Online-Shops, Digitales Marketing (z.B. Google, Facebook, Socialmedia etc.) sowie die Entwicklung einer grundsätzlichen Online-Marketing-Strategie.

Mehr als 100 Unternehmen bisher beraten

Seit Januar hat die Saarbrücker Agentur rund 100 Unternehmen zu go-digital beraten. Zu den Kunden der Saarbrücker Agentur gehören kleinere und mittlere Unternehmen, genauso wie saarländische Städte und Gemeinden, Verbände oder Ministerien.

"Wir analysieren gemeinsam mit unseren Kunden den Bedarf und definieren die Schritte für eine erfolgreiche, digitale Umsetzung", sagt Manuel Trutter. Er leitet die Digitalberatung bei N49. Insgesamt kümmern sich 35 Agenturmitarbeiterinnen und -mitarbeiter um die Kunden. "Digitalisierungsideen finden wir eigentlich immer", sagt Manuel Trutter, "wenn wir es schaffen, ein saarländisches Unternehmen ein Stück zukunftsfähiger zu machen, freut uns das besonders."

Mehr Infos zur Förderung 

Damit nicht nur Amazon & profitieren

In der aktuellen Krise profitieren aktuell die großen Online-Händler. Amazon hat kürzlich aktuelle Zahlen veröffentlicht: Der Gewinn von Amazon hat sich während der Corona-Krise verdoppelt. Kunden gewöhnen sich an die Vorteile des Online-Shoppings. 50% der Menschen haben im Jahr 2020 Produkte im Internet gekauft, die sie zuvor noch nie online kauften. Plötzlich liebgewonnene Gewohnheiten legen Kunden wahrscheinlich auch nach der Krise nicht mehr so leicht ab. Das sollte nicht so bleiben. Deshalb unterstützt go-digital insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. 

Kontakt:

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N49 Agentur für Konzept und Performance GmbH
Gutenbergstraße 11-23
66117 Saarbrücken

www.n49-beratung.de

hallo@n49.de
Tel. 0681 502-3633

Bürozeiten: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr

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Faultiere, Knoblauch und Rollstühle: Diese neuen Emojis könnt ihr bald verschicken

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Die neuen Emojis sind ab dem 5. März bei Facebook, Whatsapp und in vielen anderen Apps verfügbar. Fotos: Emojipedia

Eigentlich sind es nur 59 kleine Piktogramme, die sich ab März bei Facebook, WhatsApp und diversen anderen Messengern verwenden lassen. 

Einige davon gibt es allerdings in verschiedenster Ausführung: Ob Geschlecht, Haut oder Haarfarbe - für fast jeden sollte die passende Variante verfügbar sein. Und auch darüber hinaus steht bei den neuen Emojis Diversität im Vordergrund. 

Rollstuhlfahrer, Blindenhunde und Taubstumme

Bei vergangenen Emoji-Updates wurden bereits verstärkt weibliche Figuren und Emojis mit verschiedenen Hautfarben eingeführt. Beim Neuzugang im März liegt der Fokus offenbar bei körperlichen Einschränkungen. Zu den neuen Emojis gehören nicht nur Figuren mit Blindenstock, sondern auch Rollstuhlfahrer und Hörgeräte. Auch ein Blindenhund ist mit dabei und sogar Arm- und Beinprothesen. 

Pärchen in allen Konstellationen

Einen Emoji gibt es sogar in über 70 Versionen: Ein Pärchen, das sich an den Händen hält. Die beiden Figuren können dabei sowohl Männer, als auch Frauen sein oder auch Figuren, die der Unicode schlicht als „people“ bezeichnet und deren Geschlecht nicht eindeutig zu erkennen ist. Natürlich können die beiden jeweils mit verschiedenster Haar- oder Hautfarbe angepasst werden. 

Tiere, Essen und Kram

Nicht minder wichtig ist natürlich die Einführung einiger der sympathischsten und beliebtesten Tiere überhaupt: Faultiere und Otter zählen endlich zum Repertoire der Emojiwelt. Aber auch Flamingos, Stinktiere und Orang-Utans können endlich verschickt werden. 

Außerdem kann die Aufforderung, endlich die 60-Grad-Wäsche zu waschen, jetzt mit einem formvollendeten Unterhosen-Emoji unterstrichen werden. Und auch die Einkaufsliste wird mit Butter, Zwiebel und Knoblauch-Emoji gleich viel anschaulicher. 

Für die Hipster unter euch gibt es Mate in einem traditionellen Mate-Gefäß. Wer es gern etwas teurer und exklusiver mag, kann seine Freunde via Emoji zum Austernessen einladen. (Wir vermuten allerdings, dass dieser Emoji in kürzester Zeit ein Äquivalent zum Honigtopf beim Sexting wird.). Außerdem gibt es allerlei Nützliches wie Stühle, Ballettschuhe und Eiswürfel, für die ihr sicher eine angemessene Verwendung findet. 

 Alle neuen Emojis könnt ihr euch im Vorstellungsvideo ansehen:

Verwendete Quellen:
• Unicode-Konsortium
• Emojipedia

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Fahndung: Gewalttätiges Diebes-Duo aus Saarbrücker Europa-Galerie gesucht

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Wer erkennt den unbekannten Mann und die unbekannte Frau? Foto: Polizei.

Die Polizei hat nach dem räuberischen Diebstahl in einer Parfümerie in der Europa-Galerie in Saarbrücken jetzt eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet. Laut den Beamten ereignete sich die Tat bereits am 13. Juli 2018.

Gegen 16.15 Uhr betraten ein unbekannter Mann und eine unbekannte Frau den Laden. Der Mann steckte mehrere hochwertige Produkte in eine Tasche, während seine Begleiterin Schmiere stand.

Als der Langfinger von einem Zeugen angesprochen wurde, griff der Dieb diesen brutal an und warf ihn zu Boden. Anschließend flüchteten beide Täter. Das Diebesgut blieb zurück, wurde aber teilweise zerstört.

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Ein weiteres Foto der Überwachungskamera. Foto: Polizei.

Die Täter wurden von der Überwachungskamera der Parfümerie aufgezeichnet. Dabei ist zu erkennen, dass der auf den Bilder zu sehende männliche Täter eine Glatze hat.

Hinweise an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, Tel. (0681)9321233, oder jede andere Polizeidienststelle.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Polizei, 07.02.2019

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Anne Tietz / SOL.de

Der Bachelor 2019 - Romantik pur und fragwürdiges Augen-Make-Up

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Der GRÖBAZ heute im Schmetterlings-Look! Foto: TVNOW

Genauso wenig wie der Bachelor, enttäuschen uns die Trash-Lover auf Twitter. Deswegen wieder ganz exklusiv für euch, die besten Reaktionen zur sechsten Episode:

First things first:

Diese Date Set-Ups kommen aber auch immer völlig überraschend und wie aus dem Nichts.

Das wäre schön!

Aktenzeichen XY ungelöst:

So viele Tränen immer:

Da ist sie, unsere nächste Dschungelkandidatin:

Ich will Toffifee...JETZT!!1!11!!

Ich war gestern bei DM und habe 341,29 € ausgegeben.

Oder wenn man noch keine 341,29€ auf dem Konto hat.

Wer kennt es nicht?

Oh Gott, wir haben schon fast vergessen, wie man das trinkt! Etwa mit einem Eiswürfel und Maracujasaft?

Zum Schluss noch einmal STIMMUNG!

So, jetzt heißt es Warm-Up für "Germanys next Topmodel". Wir sind mal wieder im Trash-TV-Himmel!

Bis bald! Gruß und Kuss!

Alle Episoden von "Der Bachelor" bei TVNOW: www.tvnow.de.

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Raub in Völklingen: Trio verprügelt 20-Jährigen und klaut ihm die Kleider

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Bild: Fotolia

Drei Räuber haben am Mittwochabend (6. Februar) im Völklinger Stadtteil Fenne auf einen 20-Jährigen eingetreten und eingeschlagen. Anschließend nahmen sie ihm die Oberbekleidung und die Umhängetasche ab, berichtet die Polizei.

Das spätere Opfer hatte zunächst mit zwei ihm unbekannten Personen in der Völklinger Innenstadt Alkohol und Drogen konsumiert. Anschließend fuhr das Trio in die Saarbrücker Straße nach Fenne, wo sich eine vierte Person dazugesellte.

Diese habe den Geschädigten sofort körperlich angegangen. Die beiden anderen, mit denen der 20-Jährige vorher noch Drogen konsumiert hatte, solidarisierten sich mit dem Täter: Die Drei gingen den Geschädigten mit Tritten sowie Schlägen an und klauten ihm seine Kleider und seine Tasche.

Zwei der drei mutmaßlichen Täter konnten durch die Polizei vorläufig festgenommen werden. Die Ermittlungen nach dem dritten Täter dauern an.

Hinweise an die Polizeiinspektion Völklingen, Tel. (06898)2020.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Polizei, 07.02.2019

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„Dubioser Fall": Fund von schwerverletztem Mann (34) in Dudweiler lässt Polizei rätseln

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Die Polizei ermittelt im Fall des schwerverletzten 34-Jährigen. Foto: BeckerBredel.

Die Polizei schließt nach dem Fund eines schwerverletzten 34-Jährigen in Saarbrücken-Dudweiler aktuell ein Gewaltverbrechen nicht aus. Der St. Ingberter syrischer Herkunft gab laut „SR" bei den Beamten an, er sei von mehreren Tätern angegriffen und mit einem Messer verletzt worden.

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In diesem silbernen Ford Focus (rechts im Bild) wurde der Verletzte aufgefunden. Fotos: BeckerBredel

Nähere Angaben zum Tatort oder eine Beschreibung der Täter gab es keine. Laut einem Polizeisprecher, den die „SZ" zitiert, drängte sich während der Vernehmung des Opfers der Verdacht auf, dass der Mann an einer Strafverfolgung „nicht wirklich interessiert ist". Ein „dubioser Fall", so der Sprecher weiter.

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Weitere Aufnahme vom Tatort. Foto: BeckerBredel

Passanten hatten ihn am Dienstagabend (5. Februar) an der Kreuzung der Camphauser Straße und Am Neuhauser Weg in seinem Ford sitzend entdeckt. Der Mann war so schwer verletzt, dass er notoperiert werden musste. Die Polizei hatte das Auto, in dem der 34-Jährige gefunden wurde, sichergestellt.

Hinweise an den Kriminaldauerdienst, Tel. (0681)9622135.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Saarbrücker Zeitung

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Unbekannter legt in Tholey Hundeköder mit Nägeln aus: Labrador „Eddi" kämpft mit dem Tod

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Ein Hundeköder mit eingearbeiteten Nägeln wurde dem Tier fast zum Verhängnis. Archivfoto: Polizei

Wie die Polizeiinspektion St. Wendel mitteilt, ermitteln die Beamten derzeit wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Ein unbekannter Täter legte - zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt - im Tholeyer Ortsteil Überroth einen Hundeköder mit eingearbeiteten Nägeln aus. Am Dienstagabend (05. Februar 2019) fand Eddi, der Labrador eines 34-jährigen Mannes, diesen Köder im Garten seines Herrchens und fraß ihn auch auf.

Nachts erlitt der Labrador erste Brechanfälle. Der Hund konnte nur durch das rasche Eingreifen eines Tierarztes gerettet werden, schreibt die Polizei. Beim späteren Absuchen des Geländes wurde noch ein weiterer Köder vorgefunden. Dieser bestand aus Hundefutter, das zu einer Kugel geformt war. Darin enthalten: mehrere Nägel.

Nach ersten Erkenntnissen richtete sich die Tat gezielt gegen den Hund des 34-Jährigen.

Wer hat etwas Auffälliges gesehen oder kann Angaben zum Täter machen? Hinweise an die Polizeiinspektion St. Wendel, Tel (06851)8980.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Polizeiinspektion St. Wendel, 07.02.2019

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Bewaffneter Raubüberfall auf Tabakladen in Großrosseln: Maskierter Täter bedroht Frau

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Ein bisher Unbekannter überfiel am Donnerstagabend einen Tabakladen in Naßweiler. Symbolfoto: BeckerBredel

Um zirka 18 Uhr betrat ein maskierter Mann einen Tabakladen auf dem Bremerhof in Naßweiler. Das bestätigt die Polizeiinspektion Völklingen auf SOL-DE-Anfrage. Unter Vorhalt eines dunklen Revolvers forderte der Täter die Kassiererin (54) auf Französisch dazu auf, die Kasse leer zu räumen.

Nachdem er selbst rund 2.500 Euro aus der geöffnete Kasse entnahm, bedrohte der Räuber die 54-Jährige weiter; forderte ebenso die Herausgabe von Tabak. Auch dieser Aufforderung kam die Frau nach - und händigte dem Räuber mehrere Stangen Zigaretten aus. Doch der Mann ließ nicht locker und verlangte, die Angestellte solle den Tresor öffnen.

Erst nachdem die Kassiererin erklärt hatte, dass der Tabakladen über keinen Safe verfüge, trat der Täter die Flucht an. Laut Angaben der Polizei rannte der Räuber wohl in Richtung Frankreich. Die Frau verständigte währenddessen die Beamten. Sowohl saarländische Polizisten als auch Einsatzkräfte aus Frankreich rückten an, um den Täter zu stellen. Doch von ihm fehlt bislang jede Spur.

Den Täter beschrieb die Kassiererin als etwa 180 - 185 cm großen Mann. Er trug bei der Tatausführung eine schwarze Jacke, schwarze Hose, schwarze Schuhe, schwarze Handschuhe und war mit einer schwarzen Sturmmaske vermummt. 

Wer hat etwas gesehen? Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Völklingen unter der Telefonnummer (06898)2020 entgegen.

Verwendete Quellen:
• Eigene Recherche
• Pressemitteilung der Polizei, 07.02.2019

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dpa/lrs

Kinderporno-Urteil: Erzieher aus Homburg bekommt Strafe auf Bewährung

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Zu einer Bewährungsstrafe ist ein 49-jähriger Mann aus Homburg wegen des Besitzes von Kinderpornos verurteilt worden. Symbolfoto: David Ebener/dpa-Bildfunk.

Ein ehemaliger Erzieher einer Kindertagesstätte im westpfälzischen Bruchmühlbach-Miesau ist wegen des Besitzes von Kinderpornos zu neun Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

Der 49-Jährige habe sich die Filme, die den Missbrauch von Kindern und Kleinstkindern zeigen, aus dem Internet herunterladen, sagte Richterin Antje Sattler am Mittwoch (6. Februar) am Amtsgericht in St. Ingbert. Was da zu sehen sei, sei „einfach nur ekelhaft". Es sei nicht nachvollziehbar, „wie man sich so etwas auch nur ausschnittsweise anschauen kann".

Kinder sind zwischen vier und elf Jahre alt

Zuvor hatte der 49-Jährige ein umfassendes Geständnis abgelegt. „Es tut mir alles ganz furchtbar leid. Ich habe einen Riesenfehler gemacht", sagte er. „So etwas wird mir nie wieder passieren." Er wisse selber nicht mehr, warum er sich so etwas angeschaut habe. Er beteuerte, nicht alle Filme gesehen zu haben. Er befinde sich seitdem in psychotherapeutischer Behandlung.

Insgesamt ging es um 20 Filmdateien auf einer Speicherkarte und sechs weitere auf seinem Laptop. Die missbrauchten Kinder seien zwischen „höchsten vier" bis elf Jahre alt gewesen, sagte Staatsanwalt Markus Kehl. Die Filme zeigten nicht nur irgendwelches „Posing", sondern „Hardcore-Aufnahmen" auch von Kleinstkindern. „Es handelt sich um den Bodensatz der Pornografie", sagte er, bevor er neun Monate auf Bewährung forderte. Die Verteidigung plädierte auf fünf Monate.

Leiterin fand Pornos in der Kita

Aufgeflogen war die Sache, nachdem die Kita-Leiterin im Januar 2018 seine Speicherkarte mit Kinderpornos auf einem Stuhl im Büro der Kita gefunden hatte. „Wir hätten ihm alle so etwas nicht zugetraut. Wir waren entsetzt", sagte sie vor Gericht. In der Kita habe es in den mehr als 20 Jahren seiner Tätigkeit keine Auffälligkeiten gegeben. „Die Kinder hatten gerne mit ihm zu tun."

In den Filmen gab es keinen Bezug zur Einrichtung: Auf dortigen Rechnern fanden die Ermittler keine kinderpornografischen Dateien. Auch zeigte das Bildmaterial keine Jungen und Mädchen der Kita. Seit dem Fund der Speicherkarte darf der Mann nicht mehr dort arbeiten.

Richterin Sattler sagte, den Grund, warum der 49-Jährige sich das Material besorgte, habe man im Prozess nicht genau herausfinden können. Er selbst sagte dazu, es sei „Blödheit, Dummheit oder Neugierde" gewesen - und beteuerte, er habe „keine Neigung". Fakt sei aber, betonte die Richterin in ihrem Urteil, dass man durch das Anschauen solcher Filme einen Markt schaffe: „Man kann sich gar nicht vorstellen, was diese Kinder ertragen haben müssen."

Die Bewährungszeit beträgt drei Jahre. Zudem muss der Mann 1000 Euro an den deutschen Kinderschutzbund zahlen. Das Urteil ist rechtskräftig. Der Prozess fand im Saarland statt, weil der Ort der Tat - das Herunterladen der Bilder aus dem Internet - an seinem Wohnort in Homburg war. Dort wurde auch das Laptop sichergestellt. Der Fall hatte in der Kita im Januar 2018 für Aufregung gesorgt.

Verwendete Quellen:
• dpa

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