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B41 Saarbrücken Richtung Idar-Oberstein zwischen Überleitung Neunkirchen und Ottweiler Gefahr besteht nicht mehr (02:03)

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Nach Tod von Polizistin Charlotte B.: Straßenglätte Ursache für Unfall?

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Bei einem Unfall in Saarbrücken-Güdingen starb die 22-jährige Polizistin Charlotte B. Fotos: HSV Püttlingen | BeckerBredel.

Nach dem tödlichen Unfall der 22 Jahre alten Polizistin Charlotte B. dauern die Ermittlungen zur Unfallursache an. Eine Sprecherin der Polizei sagte, dass der beauftragte Gutachter eventuell noch am Montag das Wrack des Polizeiautos untersuchen wird. Vor dem Ablauf von acht Tagen sei allerdings nicht mit dem Ergebnis des Gutachtens zu rechnen.

Unfall in Güdingen: Ursache unklar - Straßenglätte?

Charlotte B. war bei einer Einsatzfahrt am Samstagmorgen (16. Februar) tödlich verunglückt. Die junge Frau war laut der Sprecherin erst am 1. Februar zur Polizeikommissarin ernannt worden. Sie hatte als Beifahrerin in dem Polizeiauto gesessen, als es aus bisher ungeklärter Ursache in einem Kreisverkehr in der Großblittersdorfer Straße in Saarbrücken-Güdingen von der Straße abgekommen war, sich überschlagen hatte und gegen eine Laterne prallte. Wie die „Saarbrücker Zeitung" berichtet, könnte Straßenglätte bei dem Crash eine Rolle gespielt haben. Entsprechende Informationen hätte das Blatt durch Polizisten erhalten.

Die Feuerwehr hatte die junge Frau noch aus dem auf dem Dach liegenden Autowrack befreit. Sie erlag aber am Unfallort ihren schweren Verletzungen. 

Andere Fahrzeuge waren nicht am Unfall beteiligt. Der 34-jährige Fahrer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt, und in das Saarbrücker Winterbergklinikum gebracht. Mit seiner jungen Kollegin war er zusammen mit einem zweiten Einsatzwagen zu einem Zeugen unterwegs.

Er hatte einen „total betrunkenen Mann" gemeldet, der auf dem Weg ins nahe Frankreich gewesen sein soll. Der verunfallte Mercedes-C-Kombi war laut „SZ" mit Sondersignalen - also Lichtzeichen und/oder Tonsignalen - unterwegs gewesen.

Unfall in Güdingen: Franzose stellt sich freiwillig

Zum Zeitpunkt des Unfalls seien die Kollegen hinter dem verunglückten Wagen gefahren. Unter anderem sollen sie als Zeugen zum Unfallhergang befragt werden, sagte die Sprecherin. 

Auslöser des Einsatzes war ein 25 Jahre alter Franzose. Die Saarbrücker Polizei setzte sich mit der französischen Polizei in Verbindung, um den Mann zu finden. Sie fand ihn schließlich an seinem Wohnort in Frankreich. Er habe sich der Polizei in Deutschland freiwillig gestellt, sagte die Polizeisprecherin und betonte, der 25-Jährige sei nicht aktiv an dem Unfall beteiligt gewesen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Unfall in Güdingen: Trauer von Politik und Polizei

Vertreter aus der Landespolitik zeigten sich tief betroffen über den Tod der jungen Polizistin. „Diese schlimme Nachricht lässt Angehörige, Freunde, Kolleginnen und Kollegen fassungslos zurück", hieß es in einer Mitteilung des Landespolizeipräsidiums. Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sagte: „Ich bin erschüttert über den tragischen Tod einer saarländischen Polizistin im Einsatz." Innenminister Klaus Bouillon (CDU) bekundete sein tiefes Mitgefühl.

Auch Landespolizeipräsident Norbert Rupp zeigte sich tief erschüttert. Er half bei der Betreuung von Polizisten aus der betroffenen Dienststelle sowie von denen, die an dem Einsatz beteiligt waren.

Unfall in Güdingen: Handballmannschaften trauern um Charlotte B.

Der HSV Püttlingen, bei dem Charlotte B. Handball spielte, veröffentlichte am Samstagnachmittag ein Statement. „Dieses tragische Ereignis ist für uns unfassbar. Unser gesamtes Team und das Umfeld des HSV Püttlingen steht völlig unter Schock! Wir verlieren mit "Charly" einen tollen, immer fröhlichen und absolut liebenswerten Menschen", heißt es in einem Facebook-Post.

B.s ehemaliger Verein, bei dem sie langjährig aktiv war, zeigte sich "tief erschüttert": "Fassungslos gilt unser tief empfundenes Mitgefühl der Familie und Freunden", so die HSG Fraulautern-Überherrn.

Unfall in Güdingen: Kondolenz-Nachricht aus den USA

Im sozialen Netzwerk änderten viele ihr Profilbild und versahen es mit einer schwarzen Banderole. Angehörige von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Technischem Hilfswerk bekundeten ebenso ihre Trauer über den Tod von Charlotte B. Sogar aus dem fernen Massachusetts/USA kam ein Kondolenz-Post: „Die Männer und Frauen der Polizeistation in Wilmington sprechen der Familie und den Kollegen der getöteten Polizistin ihr Beileid aus. Möge unsere Schwester in Frieden ruhen."

Unfall in Güdingen: Seelsorger kümmern sich um Angehörige

Charlotte B. arbeitete in der Saarbrücker Polizeiinspektion in der Karcherstraße, wo sich nach dem verheerenden Crash Seelsorger, Psychologen und ein Polizeiarzt um ihre Kollegen kümmern.

Auch die Familie der Frau aus Bous wird betreut. B.s Freund, der ebenfalls bei der Polizei arbeitet, soll laut „SZ" noch am Morgen des Crashs an den Unfallort geeilt sein.

Verwendete Quellen:
• dpa
• eigene Recherche
• Bericht des Landespolizeipräsidiums
• Saarbrücker Zeitung
• Facebook-Post der Feuerwehr Güdingen
• Facebook-Post des HSV Püttlingen
• Facebook-Post der HSG Fraulautern-Überherrn
• Facebook-Post der Polizei Saarland
• Tweet der Polizei Wilmington

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Bierkönig Saarbrücken: Termin für Eröffnung steht fest

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So sieht der „Bierkönig" in der Großherzog-Friedrich-Straße in Saarbrücken aus. Foto: Tobias Krämer.

Die Freude war bei den Mallorca-Fans im Saarland groß, als im Dezember angekündigt wurde, dass ein „Bierkönig" in Saarbrücken öffnen soll. Doch aus der Riesen-Start-Fete wurde nichts: Weil die Lüftungsanlage im ehemaligen „Arizona Diner" in der Großherzog-Friedrich-Straße defekt war, musste die Eröffnungsparty abgeblasen werden.

Bierkönig in Saarbrücken: Eröffnung am Dienstag

Mehr als zwei Monate hat es gedauert, jetzt soll es endlich losgehen, erzählt „Bierkönig"-Betriebsleiter Tobias Krämer im SOL.DE-Interview. „Wir haben Nägel mit Köpfen gemacht und eine neue Lüftung eingebaut", so der 35-Jährige.

Bereits am morgigen Dienstag (19. Februar) öffnet die neue Location mit einem sogenannten „Soft Opening" - also ohne großen Knall. „Wir sind keine Party-Location, sondern ein mallorquinisches Wirtshaus", so Krämer. Live-Musik soll es trotzdem geben. „Einige Mallorca-Künstler werden auf jeden Fall auftreten. Wann genau, das wollen wir nach und nach planen", erklärt der „Bierkönig"-Chef. Besucher sollen sich jetzt erstmal an das Etablissement gewöhnen.

Als Wirtshaus will der neue Laden auch kulinarisch etwas bieten. „Bei uns gibt's auch Essen: Currywurst und Schnitzel finden sich zum Beispiel auf unserer Karte", sagt Krämer, und nennt auch Bier aus Mallorca als eines der Gaumen-Highlights.

Bierkönig in Saarbrücken: Öffnungszeiten

Los geht's im neuen „Bierkönig" am Dienstag um 15.00 Uhr. Der Laden hat dienstags bis donnerstags von 15.00 bis 24.00 Uhr geöffnet. Freitags und samstags ist der Betrieb länger offen; dann schließt er erst um 03.00 Uhr nachts.

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche
• eigene Berichte

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Reifen Blank in der Heusweiler Straße in Riegelsberg

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Foto: PR

Reifen Blank im Riegelsberger Gemeindeteil Walpershofen ist der Top-Spezialist, wenn es um Reifen geht. Die Experten weisen bereits jetzt auf den anstehenden Reifenwechsel für die Wintersaison hin. Frühzeitig einen Termin zu vereinbaren, empfiehlt sich.

Der Sommer verabschiedet sich leise, die Temperaturen werden niedriger; da ist es eindeutig: Der Winter naht in großen Schritten. Damit kommt auch die Zeit der nassen und verschneiten Straßenverhältnisse – man sollte also nicht mehr allzu lange darauf warten, sein Auto mit Winterreifen zu bestücken. „Grundsätzlich ist in Deutschland gesetzlich nicht vorgeschrieben, ab welchem Datum Winterreifen aufzuziehen sind“, erklärt Sylvia Blank. Sie teilt sich mit ihrem Vater Werner die Geschäftsführung von Reifen Blank in Heusweiler-Walpershofen und weist darauf hin, dass der perfekte Zeitpunkt vor allem vom Wetter abhängig ist. Das Gesetz schreibt vor: Winterreifen müssen genutzt werden, wenn Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis oder Reifglätte vorherrschen.

Als Bezugspunkt kann man sich an die „7-Grad-Regel“ halten. Diese besagt, dass man die Reifen am besten dann wechselt, wenn die Temperatur konstant unter 7 Grad liegt. Das ist jedoch eher als Richtlinie zu sehen. Nichtsdestotrotz rät sie dazu, bei über längerer Zeit niedriger Temperatur die Reifen zu wechseln. Der Fachbetrieb nimmt für den Umstieg auf die Winterreifen gerne den passenden Wunschtermin entgegen – so entfallen lange Wartezeiten. Beachten sollte man, dass der Terminkalender von Reifen Blank im Oktober bereits gut gefüllt ist, eine rasche Vereinbarung ist also von Vorteil.

Bis zu 4000 Modelle aller namhaften Hersteller

Der Fachbetrieb, der seit 1963 in der Heusweiler Straße zu finden ist, hat alle gängigen Größen von allen namhaften Herstellern stets auf Lager. In der Hochsaison können Kunden so aus bis zu 4000 Modellen für Pkw, Lkw, Leicht-Lkw, Motorräder, Roller und AS-Reifen auswählen. Daneben können Alufelgen oder Kompletträder aufgezogen werden. Die bereits 1960 gegründete Firma montiert im Pkw- und Offroad-Bereich Reifen bis zu einer Größe von 28 Zoll und im AS-Bereich bis zu einer Größe von 52 Zoll. Aktuelle Angebote sind im Herbstprospekt einsehbar, den man online abrufen kann.

Werkstattleiter Walter Scherer erklärt eine weitere Dienstleistung von Reifen Blank: die Achsvermessung. „Dadurch wird der Reifen weniger verschlissen und das Fahrwerk optimal eingestellt“, so Scherer. Durch starke Belastung im täglichen Verkehr, beispielsweise durch Schlaglöcher, Bordsteinkanten und Fahrbahnschäden, kann sich die Achsgeometrie verstellen. Das wirkt sich auf die Fahrsicherheit aus. Durch die 3D-Vermessung erkennen die Fachkräfte genau, wo Hand angelegt werden muss und bringen das Fahrzeug im wahrsten Sinne des Wortes wieder sicher auf die Spur. Einseitig abgefahrene Reifen gehören somit der Vergangenheit an. Die Achsvermessung sollte auch bei Unfall-Fahrzeugen oder nach einer Tieferlegung durchgeführt werden.

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Foto: PR

Überragendes Know-how

Als Reifenfachhändler und Mitglied der Einkaufsgesellschaft freier Reifenfachhändler (EFR) hat sich das qualifizierte Fachpersonal von Reifen Blank in fast sechs Jahrzehnten ein überragendes Know-how und ein umfangreiches Serviceangebot erarbeitet. Dazu gehören neben dem großen Reifensortiment beispielsweise Reifenreparaturen, fachgerechte Einlagerung von Sommer- und Winterreifen sowie Reinigung und Aufbereitung von Felgen, etwa bei starker Verschmutzung durch Streusalz. Seit vielen Jahren betreut Reifen Blank viele namhafte Leasing- und Flottenfuhrparks, beispielsweise von Lease Plan, Deutsche Leasing, Athlon, Sixt, Mobility Concept und viele weitere mehr. Somit können Leasing- und Flottenkunden auf ein weitgehend einheitliches Serviceangebot zugreifen.

Ein weiteres Angebot von Reifen Blank ist das Auslesen und die Neuprogrammierung des Reifendruckkontrollsystems (RDKS). Beim RDKS überwachen Sensoren den Druck der Reifen und melden einen auftretenden Druckabfall unverzüglich ins Cockpit. „Damit werden gefährliche Unfälle deutlich reduziert“, erklärt Sylvia Blank. Doch nicht nur das: durch die stetige Kontrolle und das rasche Beseitigen eines falschen Druckes werden auch der Kraftstoffverbrauch optimiert und unnötiger Verschleiß vermieden. PR/bo

Kontakt:

Reifen Blank
Heusweiler Straße 18
66292 Riegelsberg

Telefon (06806) 6674
E-Mail: info@reifen-blank.de
Internet: www.reifen-blank.de

Öffnungszeiten
Montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr; samstags von 8 bis 12 Uhr

Aktion:

Meilen sammeln ist jetzt auch auf dem Asphalt möglich. Wer bei Reifen Blank Reifen von Michelin kauft, profitiert von der Partnerschaft des Reifenherstellers mit Miles & More. Einfach Reifen kaufen, Rechnung behalten und diese bei der Miles & More-App hochladen. Innerhalb von sechs Wochen werden die Meilen gutgeschrieben. Alle Infos und Vorteile auch unter miles-and-more.com/michelin. PR/bo

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Nach Diebstahl in Homburger Tankstelle: Polizei sucht diesen Mann

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Dieser Mann wurde während der Tat von einer Überwachungskamera aufgezeichnet. Währenddessen wartete ein zweiter Täter (nicht im Bild) mit dem Fluchtfahrzeug vor der Tankstelle in Homburg. Foto: Polizei

Wie aus einer Pressemitteilung der Polizei hervorgeht, ereignete sich am 02. November 2018 ein Diebstahldelikt in einer Homburger Tankstelle (Richard-Wagner-Straße): Zwischen 13:07 und 13:15 Uhr klauten zwei bislang unbekannte Männer aus dem Lagerraum Zigaretten im Wert von über 7000 Euro.

Einer der beiden Täter gelangte offensichtlich, so die Polizei, unbemerkt über den Verkaufsraum in den Lagerraum. Dort entwendete der Gesuchte etliche Zigarettenkartons und verließ die Räumlichkeiten über eine Notausgangstür. Währenddessen wartete der zweite Täter mit einem Fluchtfahrzeug draußen. Anschließend entfernten sich die beiden Täter mit dem Wagen unbemerkt von dem Tankstellengelände.

Zu dem Mittäter und dem Fluchtfahrzeug liegen keine weiteren Erkenntnisse vor.

Hinweise an die Polizei in Homburg, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei, 18.02.2019

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So war AKKs Auftritt als Putzfrau Gretel in der Narrenschau

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Annegret Kramp-Karrenbauer stand bei der saarländischen Narrenschau wieder als Putzfrau Gretel auf der Bühne. Foto: BeckerBredel

Annegret Kramp-Karrenbauer ist in ihrer Paraderolle. Mit karierter Kittelschürze, Kopftuch und Kehrbesen steht die CDU-Chefin als Putzfrau Gretel auf der Bühne - und räumt auf.

Die Regierung in Berlin habe im vergangenen Jahr immer nur geredet und nichts geschafft: „Viel geschwätzt und nichts beschlossen“, bilanzierte sie bei der Narrenschau des Verbandes Saarländischer Karnevalsvereine am Sonntagabend in St. Ingbert. Dabei würde die Regierung ja gerne arbeiten: „Aber die dürfen nicht, weil die Deutsche Umwelthilfe hat das verboten. Die haben gesagt, wenn ihr jetzt anfangt zu schaffen in der Regierung, dann wirbelt das zu viel Staub auf.“

AKK als Putzfrau vom Konrad-Adenauer-Haus

Mit ihrem neuen Amt als CDU-Chefin hat AKK auch als Putzfrau ihren närrischen Arbeitsort geändert. Sie habe sich jetzt zur „Putzfrau vom Konrad-Adenauer-Haus“ hochgearbeitet. „Nee, nee, nee. Hat sich nicht viel geändert“, sagte sie vor rund 1100 Narren. „So ein Schlamassel. Ich weiß gar nicht, wie ich da reingerutscht bin. Ich kann euch sagen: Ich habe schon ein bisschen Heimweh.“ Berlin sei „komisch: Allein wie die schwätzen, die können kein Saarländisch.“

Vor ihrem Wechsel nach Berlin war die ehemalige Ministerpräsidentin des Saarlandes (bis Februar 2018) noch als „Putzfrau am Landtag“ aufgetreten - und zog so Politiker aller Couleur durch den Kakao. Ihr Auftritt gehört seit 2009 bei den Saar-Narren zu den Highlights. Doch dieses Mal war der Medienrummel besonders groß. „So was haben wir noch nie erlebt“, sagte der Präsident des VSK, Hans-Werner Strauß. „Es gab einen Riesen-Hype.“ Im Fokus stand der 26-minütige Vortrag von Kramp-Karrenbauer, den sie wie immer frei hielt.

„Sie macht das richtig gut“, sagte der Präsident vom Bund Deutscher Karneval (BDK), Klaus-Ludwig Fess. „Das, was sie auf der Bühne abliefert und dann auch noch situationsbedingt einfließen lässt - da ich kann ich nur sagen: Respekt und Hut ab!“. Das Publikum war begeistert: Zig Lacher und minutenlanger Beifall waren der Lohn für ihren Einsatz.

Gretel teilt gegen Trump, Friedrich Merz und Jens Spahn aus

Und weiter ging's: Was die Regierung aber könne, sei gute Namen ausdenken, sagte Kramp-Karrenbauer. Nicht nur gebe es nun ein „Gute-Kita-Gesetz“ - der Koalitionsausschuss heiße jetzt „Stuhlkreis für piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb“. Und da könne man sich vorstellen, wie SPD-Chefin Andrea Nahles auch mal „Bätschi“ sage.

Für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sei es im letzten Jahr so schwer gewesen, dieses Kabinett zusammenzukriegen. „Da ist so eine Castingshow von 'Deutschland sucht den Superstar' nichts dagegen“, sagte sie. AKK teilte auch aus: Was solle US-Präsident Donald Trump „sonst anderes sein als Pfälzer?“ Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kümmere sich „um alles, außer um Gesundheit“.

Und Friedrich Merz, der habe bei den Regionalkonferenzen im Vorfeld der Wahl zum CDU-Parteivorsitz „richtig provozieren“ wollen. Er sei da aufgestanden und habe gesagt: „Wer ist hier auch der Meinung, dass er nicht ganz so schlau ist, der soll jetzt aufstehen“, sagte sie. Dann wäre von hinten die AKK kurz „uffgestanden“. Da habe Merz gesagt: „Aha, ich hab's doch gewusst: Denkst du, du bist nicht so schlau?“ Da habe die AKK erwidert: „Nee, aber ich wollte dich nicht alleine da vorne stehenlassen.“

Begeisterung bei den Saar-Politikern

Auch Vertreter der saarländischen Landesregierung freuten sich über das närrische Comeback von AKK an der Saar. Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sagte dazu: „Wie alle Saarländer finde ich das natürlich total klasse. Sie zeigt damit, dass sie weiterhin zu unserer saarländischen Karnevalstradition steht und eine echte Faasenachterin ist.“ Und: Sie mache es „total großartig“, sagte Hans, der mit seiner Frau Tanja als höfisches Paar verkleidet kam.

Saar-Umweltminister Reinhold Jost (SPD) in Huhn-Kostüm („natürlich bio und freilaufend“) meinte: „Alles, was dazu beiträgt, dass die Narretei der Faasend, Spaß und der Faschingskult im Saarland beibehalten bleibt, wird von uns und mir unterstützt.“ Vize-Regierungschefin Anke Rehlinger (SPD) kam als Sterneköchin.

Karnevalsfan AKK steht zum Saarland

Dass Kramp-Karrenbauer auch als Bundesvorsitzende der CDU noch die Putzfrau gibt, freut die Saar-Narren. „Es zeigt uns vor allem, sie ist bodenständig. Sie hat Heimatgefühl und steht zum Saarland“, sagte Oberkarnevalist Fess, ebenfalls Saarländer. AKK ist Karnevalsfan seit ihrer Kindheit. Sie war als Jugendliche schon in der Schautanzgruppe aktiv. Und Sketche und Büttenreden hat sie damals schon gerne gemacht.

Kramp-Karrenbauer macht ihr karnevalistisches Hobby unter „Alleh Hopp“-Rufen - wie es an der Saar statt Helau-Rufen üblich ist - Spaß. Vor ihrem Putzfrau-Auftritt schunkelte sie ausgelassen im Publikum mit. Bisher musste sie nur einmal den Narren einen Korb geben: 2018 - wegen der Koalitionsverhandlungen in Berlin. Und für den 9. Februar 2020 haben die Saarländer ihre Putzfrau schon wieder eingeladen.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur
• Presseagentur BeckerBredel

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Homburg: 16-jähriger Halbstarker richtet "Handfeuerwaffe" auf Autofahrer

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In Homburg hat ein 16-jähriger Jugendlicher mit einer täuschend ähnlich aussehenden Handfeuerwaffen-Nachbildung auf einen 44-jährigen Autofahrer gezielt. Foto: Fotolia

Straßenverkehrsgefährdung durch Bedrohung mit täuschend echt aussehender Handfeuerwaffe

Am vergangenen Freitag (15. Februar 2019) befuhr ein 44-jähriger Mann aus Blieskastel mit seinem Fahrzeug gegen etwa 10:30 Uhr die Robert-Bosch-Straße in Homburg in Fahrtrichtung Innenstadt. Rund 200 Meter vor der Einmündung zur Straße “In den Rohrwiesen“ bemerkte er auf dem parallel zu seiner Fahrbahn verlaufenden Fußgänger- und Fahrradweg eine Gruppe von vier männlichen Jugendlichen.

Laut Angaben des Mannes habe einer dieser Jugendlichen plötzlich aus der Gruppe heraus einen Sprung gemacht und sei im weiteren Verlauf bis zu der unmittelbar an die Fahrbahn angrenzende Schutzplanke gesprungen. Hierbei habe der Jugendliche eine dunkle Handfeuerwaffe hervorgeholt, auf das vorbeifahrende Fahrzeug des 44-Jährigen gezielt und mehrmals den Abzug der Waffe betätigt.

Nach Angaben des Geschädigten sei es nur dem Zufall zu verdanken, dass es daraufhin nicht zu einem Verkehrsunfall gekommen sei. Im Rückspiegel habe der bedrohte Mann erkennen können, dass mindestens ein weiterer Fahrzeugführer in gleicher Art gefährdet worden sei.

Polizei ergreift die Jugendlichen

Die vier Jugendlichen konnten von den eingesetzten Polizeibeamten festgestellt, ihre Personalien ermittelt und die mitgeführten "Handfeuerwaffen", bei denen es sich um Nachbildungen echter Schusswaffen gehandelt hat, sichergestellt werden.

Gegen den 16-jährigen Täter, der bereits polizeibekannt ist, wurden strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und Bedrohung eingeleitet. Zeitgleich ergaben sich weitere strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung durch Anbringen von Graffiti und wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Polizei Homburg sucht Zeugen

Zeugen und mögliche Geschädigte werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06841/ 1060 bei der Polizeiinspektion in Homburg zu melden.

Verwendete Quellen:
• Polizei Homburg

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Das sind die vier schlimmsten Fastnachts-Kostümtrends 2019

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Seid stark - und verzichtet 2019 auf Einhorn-Kostüme. Quelle "Hund im Kostüm": maskworld.com

Das Einhorn
Okay, wir haben es verstanden. Der Einhorn-Trend schwappt tragischerweise auch auf 2019 über - und wir können es nicht verhindern. Nachdem wir vor zwei Jahren selbst Opfer dieses fragwürdigen Trends wurden (wir haben Einhorn-Chips getestet), gehen wir auf die Barrikaden. Sag auch du „Nein!" zu Einhorn 2019!

Die (sexy) Soldatin
Auch hier wären wir bei einem Thema, das aus 2018 übergeschwappt ist. Und aus 2017, 2016 sowie auch den 21 vorangegangenen Jahren. Frauen dieser Faasend-Umzüge, so höret zu: Schluss mit dem Militär-Look! 

Lederhose und Dirndl
Wie es diese (nicht golden!) Oldies auf die Trendlisten 2019 geschafft haben, ist uns ein Rätsel. Wie wäre es denn, wenn wir uns jene „Verkleidungen" für die Oktoberfeste aufheben? Davon gibt's auch im Saarland genug. Außerdem: „O'zapft-hopp" ist viel zu kompliziert, um das Ganze mit zwei Promille noch rufen zu können. 

Minions
Ernsthaft: Warum in aller Welt tauchen Minions in den Kostümtrends für 2019 auf? Reicht es nicht, dass es Minions-Müllermilch, Minions-Magische-Handtücher und Minions-Zahnpastaspender gibt? Der Gedanke, ausgewachsene, feierwütige menschliche Wesen in knallgelben Kreatur-Kostümen zu sehen, tut weh - sehr sogar.

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Landsweiler-Reden: Autofahrer (65) verwechselt Gas mit Bremse - und landet im Sinnerbach

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Aufnahme von der Unfallstelle in Landsweiler-Reden. Foto: Facebook/Feuerwehr Landsweiler-Reden

Am Samstagnachmittag (16. Februar 2019) reinigte ein 65 Jahre alter Autofahrer seinen Mercedes an der Waschanlage in der Kreisstraße in Landsweiler-Reden. Als der Mann sein Fahrzeug von außen fertig gesäubert hatte, fuhr er zur Autostaubsauger-Anlage weiter.

Dort allerdings „kam der Fahrer beim Rangieren versehentlich auf das Gaspedal“. Dieses verwechselte er laut Polizei mit der Bremse. Die Folge: Der Wagen brach nach vorne aus, krachte durch einen Stahlzaun, rutschte dann noch die dahinter liegende Böschung hinunter und kam letztendlich im Bachbett des Sinnerbachs zum Stehen.

Der Fahrer konnte selbstständig den Pkw verlassen. Seine Beifahrerin, eine 62-Jährige, „wurde vorbildlich von Unfallzeugen betreut“, schreibt die Feuerwehr in einem Facebook-Beitrag. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Frau „mittelschwer verletzt war“. Mit einer Trage befreiten die Feuerwehrleute die 62-Jährige aus dem Unfallwagen. Den im Auto befindlichen Hund betreuten die Einsatzkräfte, heißt es darüber hinaus.

Das Fahrzeug wurde bei dem Unfall nur leicht beschädigt. Ein Abschleppdienst zog den Wagen aus dem Bachlauf.

Verwendete Quellen:
Facebook-Beitrag der Feuerwehr Landsweiler-Reden
• Bericht der Polizeiinspektion Neunkirchen, 17.02.19

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Vermisst: Wo ist Wolfgang D. (72)?

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Wolfgang D. ist körperlich offenbar unversehrt. Foto: Polizei.

Update: Wolfang D. ist wieder aufgetaucht, die Öffentlichkeitsfahndung ist beendet.

 

Die Polizei fahndet öffentlich nach Wolfgang D. aus Wiltingen/Landkreis Trier-Saarburg. Der Ort liegt nur rund 20 Kilometer von der saarländischen Grenze entfernt.

Nach den bisherigen Ermittlungen verließ der 72-Jährige am Mittwochnachmittag (6. Februar) seine Wohnung mit seinem roten Auto in unbekannte Richtung.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Trier, 18.02.19

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Unbekannte verüben Brandanschlag auf Feuerwehr in Merzig

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Großer Sachschaden entstand an einem historischen Fahrzeug der Feuerwehr. Fotos: Facebook/Feuerwehr Merzig

Bislang unbekannte Täter verübten am frühen Sonntagmorgen (17. Februar 2019) in Ballern einen Brandanschlag auf das Gerätehaus der Feuerwehr. Dafür zündeten sie gleichzeitig einen Holzstapel sowie ein historisches Feuerwehrfahrzeug an.

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Auch einen Holzstapel zündeten die bisher unbekannten Täter an. Foto: Facebook/Feuerwehr Merzig

Dank eines aufmerksamen Passanten und dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr in Ballern konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Gerätehaus selbst verhindert werden. An dem historischen Fahrzeug entstand dennoch großer Sachschaden.

Auf Facebook kommentierten die Feuerwehrleute den Vorfall folgendermaßen: „Es ist einfach traurig und macht fassungslos, dass es immer wieder in Deutschland zu solch feigen Angriffen auf Einsatzkräfte und deren Ausrüstung kommt.“ Gesucht werden nun die Täter des Brandanschlags.

Wer Hinweise zu dieser Tat machen kann, soll sich bei der Polizei in Merzig, Tel. (06861)7040, melden.

Verwendete Quellen:
Facebook-Beitrag der Feuerwehr Merzig

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mit BeckerBredel

Wohnmobil brennt bei Klarenthal komplett ab

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Der Wohnwagen geriet in Vollbrand. Foto: BeckerBredel

Am Montagvormittag (18. Februar 2019) befuhr ein Mann mit seinem Wohnmobil aus Velsen kommend die L163 in Richtung Klarenthal. Plötzlich bemerkte er Qualm am Fahrzeug; nur kurz darauf gingen erste Flammen aus dem Wohnmobil hervor.

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Weitere Aufnahme der Löscharbeiten. Foto: BeckerBredel

Daraufhin rückte die Feuerwehr an und löschte das Fahrzeug vollständig ab. Dennoch wurde der Wohnwagen bei dem Brand vollständig zerstört. Der Fahrer blieb unverletzt. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch nicht gänzlich geklärt. Derzeit wird von einem technischen Defekt als Brandursache ausgegangen.

Verwendete Quellen:
• Presseagentur Becker&Bredel

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mit dpa/lrs

16 Hühner und vier Tauben in Neunkirchen geköpft

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16 Hühner köpfte ein bislang unbekannter Täter in Neunkirchen. Symbolfoto.

In einem Stall in Neunkirchen hat ein Unbekannter 16 Hühner geköpft. Die Köpfe ließ er zurück, den Rest der Tiere nahm er mit, wie die Polizei am Sonntag (17. Februar) mitteilte.

Außerdem habe er in der Nacht zum Freitag auch vier Tauben vom Grundstück in der Fernstraße mitgenommen. Diese seien sehr wahrscheinlich auch getötet, ihre Köpfe aber nicht gefunden worden. Zuvor hatte der Unbekannte noch eine Gartenlaube aufgebrochen und aus daraus 30 Eier geklaut.

Der 62-jährige Stallbesitzer habe gesagt, dass ihm bereits vor einigen Wochen 27 Hühner gestohlen worden seien. Damals habe er aber keine Anzeige erstattet. 

Hinweise an die Polizeiinspektion Neunkirchen, Tel. (06821)2030.

Verwendete Quellen:
• dpa
• Bericht der Polizeiinspektion Neunkirchen, 17.02.19

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mit dpa/lrs

Völklingerin (23) bedroht bei Facebook Kleinkind - Polizei rückt zu Einsatz aus

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Auf Facebook drohte eine 23-Jährige aus Völklingen-Heidstock einem Kind. Symbolfoto.

Eine 23 Jahre alte Frau aus Völklingen-Heidstock muss eine Scherz-Veröffentlichung auf Facebook vermutlich teuer bezahlen. Wie die Polizei am Sonntag (17. Februar) mitteilte, suchten sie Beamte in ihrer Wohnung auf.

Andere Facebook-Nutzer hatten die Polizei zuvor wegen des Verdachts alarmiert, dass ein Kleinkind in Gefahr sei. Die Frau hatte eine Meldung im sozialen Netzwerk veröffentlicht, die darauf hinwies, hieß es vonseiten der Polizei. Wie genau die Formulierung im Post lautete, gaben die Beamten nicht bekannt.

Weil sich der Beitrag als „schlechter Scherz" herausgestellt habe, muss die junge Frau wohl die Kosten für den Polizeieinsatz tragen.

Verwendete Quellen:
• dpa
• Bericht der Polizeiinspektion Völklingen, 17.02.19

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Sexueller Missbrauch in Freisen: Pfarrer erwartet nun ein kirchliches Strafverfahren

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Nach den Missbrauchsvorwürfen: Jetzt folgt das kirchliche Strafverfahren. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Das hat die Glaubenskongregation in Rom nach Prüfung der kirchenrechtlichen Voruntersuchung des Bistums Trier gegen den Priester mitgeteilt. Da der frühere Pfarrer die gegen ihn erhobenen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger nach wie vor bestreitet, hat die Glaubenskongregation die Klärung in einem Gerichtsverfahren angeordnet.

Es findet am kirchlichen Gericht des Erzbistums Köln statt: Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hatte die Kongregation gebeten, das Verfahren nicht innerhalb der Diözese Trier zu führen. Damit werde eine größtmögliche Neutralität sichergestellt, heißt es aus dem Bistum.

Fast anderthalb Jahre liefen die kirchlichen Voruntersuchungen im Bistum Trier. Im September des vergangenen Jahres waren diese abgeschlossen. Von einem „erhärteten Verdacht“ war damals die Rede. Bischof Stephan Ackermann hatte den Untersuchungsbericht mit einem Votum auf Eröffnung eines kirchlichen Strafverfahrens dem Vatikan zugeleitet. Die dortige Glaubenskongregation sollte über das weitere Vorgehen entscheiden.

Mit Verwendung von SZ-Material (Melanie Mai).

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Missbrauchsverdacht gegen ehemaligen Freisener Pfarrer erhärtet sich

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Symbolfoto: Pexels (CC0-Lizenz)

Das Bistum Trier hat die kirchenrechtliche Voruntersuchung gegen den früheren Pfarrer von Freisen wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch Minderjähriger abgeschlossen. In der Voruntersuchung habe sich der Verdacht gegen den heute im Ruhestand lebenden Geistlichen in mehreren Fällen erhärtet.

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat den Untersuchungsbericht mit einem Votum auf Eröffnung eines kirchlichen Strafverfahrens dem Vatikan zugeleitet. Dort wird nun über das kommende Vorgehen entscheiden. 

Dem Priester bleibt auch weiterhin die öffentliche Ausübung des priesterlichen Dienstes untersagt.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Darum stellt die Staatsanwaltschaft jetzt Ermittlungen gegen Freisener Pfarrer ein

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Seit 2002 ist Pfarrer V. vom Dienst suspendiert. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

V. soll im Stift Klosterneuburg (Österreich) einen Ministranten missbraucht haben. Allerdings habe das Opfer selbst keine Angaben zum Vorfall machen wollen. Aus Mangel an Beweisen wurde das Verfahren vergangene Woche eingestellt. Doch die Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelte weiter -  zumindest bis vor Kurzem.

Auf Anfrage der „Saarbrücker Zeitung“ teilte Oberstaatsanwalt Boris Raufeisen jetzt mit, dass auch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft eingestellt wurden. Der Grund: Verjährung sei bereits eingetreten. Der mutmaßliche Missbrauch ereignete sich 1993.

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Darum wurde das Missbrauchsverfahren gegen Freisener Pfarrer jetzt eingestellt

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Seit 2002 ist Pfarrer V. vom Dienst suspendiert. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Auf Nachfrage der „Saarbrücker Zeitung“ teilte Staatsanwalt Friedrich Köhl mit: Das Verfahren gegen den Pfarrer V. sei nun eingestellt. „Aus Beweisgründen“, so Köhl.

Angaben zum Vorfall habe das Opfer nämlich nicht machen wollen. Das ist nach österreichischem Recht auch unproblematisch. Und weitere Beweismittel seien eben nicht vorhanden. Laut „SZ“ dauern die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft weiterhin an.

Der Pfarrer V. soll 1993 einen Ministranten missbraucht haben. Auf der Homepage des „Stifts Klosterneuburg“ liest man dazu: „Das Stift Klosterneuburg lehnt das Verhalten des Herrn V. aufs Entschiedenste ab. Es ist keinesfalls entschuldbar und zutiefst verwerflich.“ Seit 2002 ist V. vom Dienst suspendiert.

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Saarländer gewinnt Oscar für technische Errungenschaft

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Markus Gross aus dem Saarland gewann bei den diesjährigen Sci-Tech Awards seinen zweiten Oscar. Foto: Matt Petit / ©A.M.P.A.S.

Es ist bereits der zweite Oscar für Markus Gross aus dem Saarland. Der Direktor von Disney Research Zürich erhielt schon 2013 den sogenannten „Technical Achievement Award“ der „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“. 

Zusammen mit seinen Kollegen Bernd Bickel, Thabo Beeler und Derek Bradley entwickelte er die Software Medusa, mit der man die Mimik von animierten Figuren realistischer gestalten kann. Das Motion Capture System überträgt Gesichtsausdruck und Bewegungen eines Schauspielers ohne Hilfsmarkierungen in eine Grafik, die am Rechner bearbeitet werden kann. 

Das Programm wurde bereits in zahlreichen Filmen und Computerspielen verwendet. Unter anderem die Marvel-Figuren Thanos und Hulk aus „Infinity War“ verdanken ihre realistischen Gesichtszüge der Arbeit von Markus Gross. Aber nicht nur die Avengers, sondern auch Helden aus „Solo: A Star Wars Story“ wurden mithilfe der Software zum Leben erweckt. 

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Thanos aus „Avengers: Infinity War“ wurde mithilfe der Software Medusa von Markus Gross animiert. Foto: Walt Disney Germany/dpa-Bildfunk

Markus Gross begann seine Karriere an der Universität des Saarlandes, wo er Elektrotechnik und Informationstechnologie studierte und 1989 seinen Doktortitel erhielt. Zwar führte ihn seine Laufbahn in der Folge aus dem Saarland weg, jedoch ist er bis heute im wissenschaftlichen Beirat des Instituts für künstliche Intelligenz am Campus in Saarbrücken. Seit 2008 arbeitet er als Direktor in einer Forschungseinrichtung von Disney in Zürich. Dort entwickelte er auch das Verfahren zur Simulation von Rauch- und Explosionseffekten, das ihm 2013 seinen ersten Oscar einbrachte. 

Für Saarland-Medien Geschäftsführer Uwe Conradt ist die Auszeichnung auch eine Bestätigung für das Saarland als Standort für Forschung und Entwicklung im technischen Bereich: „Der Technical Achievement Award für Markus Gross zeigt, dass das Saarland nicht nur mit Regisseuren wie Günter Rohrbach oder Max Ophüls, sondern auch in technologischer Hinsicht in der Top-Liga der internationalen Filmszene mitspielen kann. Darüber hinaus verdeutlicht dieser Erfolg aber auch, dass das Saarland gerade im Informatikbereich das Know-how besitzt, die Grundpfeiler einer digitalen modernen Gesellschaft zu formen und diese sowohl für Kultur als auch Unterhaltung verwertbar zu machen.“

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung von Saarland Medien
Bericht der ETH Zürich

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