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Entwurf

Völklingen im Wandel: Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Dieses Foto aus der Ausstellung „Made im Saarland. Industriekultur – Fotografien von Robby Lorenz“ zeigt die Bergehalde Gleisheck im Saarkohlenwald in Heinitz. Foto: Robby Lorenz

25 Jahre Weltkulturerbe Völklinger Hütte – einer der spannendsten Orte der Welt feiert Jubiläum

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist das erste Industriedenkmal aus der Blütezeit der Industrialisierung, das in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde. Es ist das einzige Eisenwerk aus dieser Zeit, das vollständig erhalten ist. Nach der Stilllegung der Roheisenproduktion im Jahr 1986 wurde die Völklinger Hütte 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Anfänge der Völklinger Hütte reichen bis zum Jahr 1873 zurück. Der erste Hochofen wurde 1883 angeblasen. 7000 Meter Besucherwege führen zu Meilensteinen der Technikgeschichte wie dem weltweit einmaligen Erzschrägaufzug, der Sinteranlage oder den ebenfalls einmaligen Gebläsemaschinen. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt international herausragende Ausstellungen und ist Ort für außergewöhnliche Konzerte und Festivals.

Queen-Ausstellung bis 22. April verlängert

Aufgrund der außergewöhnlichen Besucherresonanz wurde die Ausstellung „Legende Queen Elizabeth II. Sammlung Luciano Pelizzari“ verlängert. Die Exponate zur Zeitgeschichte des zweiten elisabethanischen Zeitalters und zum Mythos Queen Elizabeth II. sind bis Ostermontag, 22. April, im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zu sehen. Sie zeichnen ein umfassendes Porträt der Queen Elizabeth II. und lassen 90 Jahre in Bildern der Queen lebendig werden. Die Ausstellung präsentiert Fotos, Gemälde, Briefmarken und Münzen aus einer der größten Sammlungen dieser Art, der Sammlung Luciano Pelizzari. Herausragende Exponate aus weiteren europäischen Sammlungen wie der Sammlung Marina Minelli, Ancona, der Museumsstiftung Post und Telekommunikation und dem Postal Museum London vervollständigen die Ausstellung. „Legende Queen Elizabeth II. Sammlung Luciano Pelizzari“ ist die erste Ausstellung zu Queen Elizabeth II. in Deutschland.

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Die „UrbanArt Biennale®“ geht am Samstag, 14. April, in ihre fünfte Auflage. Foto: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Oliver Dietze

Landschaften der Industriekultur entdecken

In der Möllerhalle zeigt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte bis Sonntag, 31. März, die Ausstellung „Made im Saarland. Industriekultur – Fotografien von Robby Lorenz“. In den Fotografien von Robby Lorenz sind die saarländischen Bergehalden mythische Landschaften. 15 großformatige Fotografien zeigen die Bergehalden der Saar in ihrer Schönheit und mit ihrer einzigartigen Aura zwischen Industriekultur und Naturidyll. Die Bilder laden dazu ein, die Faszination dieser saarländischen Industriekultur-Landschaften zu entdecken. Der Fotojournalist Robby Lorenz ist seit 2004 Art Director der „Saarbrücker Zeitung“. Die Fotografien zeigen bekannte und im Fokus der Öffentlichkeit stehende Halden wie Reden, aber auch unbekanntere Landschaften wie die Halde Grühlingstraße.
Ein Schwerpunkt im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist das Thema „Arbeiten auf der Völklinger Hütte“. Ottmar Hörl hat für das Weltkulturerbe Völklinger Hütte das aufregende Skulpturenprojekt „Second Life“ mit 100 Arbeitern konzipiert. In der Erzhalle hat Christian Boltanski den Hüttenarbeitern und ihrer täglichen Arbeit die Installation „Erinnerungen | Souvenirs | Memories“ gewidmet, die noch bis 31. August zu sehen ist.

5. Auflage der UrbanArt-Biennale ®

Am Sonntag, 14. April, startet die „5. UrbanArt Biennale® Unlimited“. Die „UrbanArt Biennale®“ des Weltkulturerbes Völklinger Hütte zeigt alle zwei Jahre die neuesten Entwicklungen und Positionen der internationalen UrbanArt. Sie ist das größte UrbanArt-Projekt der Welt. In den vergangenen vier „UrbanArt Biennalen“ seit 2011 hat das Weltkulturerbe Völklinger Hütte die 200 wichtigsten Künstler präsentiert, darunter Künstler wie Jef Aérosol, Banksy, Blek le Rat, Cope2, Shepard Fairey, Os Gêmeos, Swoon oder Vhils. Mehr als 400.000 Besucher haben die Biennalen besucht. Zentrum der „5. UrbanArt Biennale® 2019 Unlimited“ ist die große Möllerhalle, eine Erz-Siloanlage vom Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Zahlreiche internationale UrbanArt-Künstler werden auf einem Parcours von 100.000 Quadratmetern ortsfeste Installationen speziell für ‚ihren‘ Ort in der Völklinger Hütte erschaffen.

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„PharaonenGold – 3000 Jahre altägyptische Hochkultur“ ist der Titel der großen Kulturausstellung des Jahres, die ab Samstag, 18. Mai, zu sehen ist.

„PharaonenGold“ mit 150 Exponaten

Die große Kulturausstellung des Jahres ist „PharaonenGold – 3000 Jahre altägyptische Hochkultur“. Ab Samstag, 18. Mai, zeigt sie die Kultur des Alten Ägypten mit herausragenden Goldschätzen aus mehr als 3000 Jahren. Die 150 Exponate bilden die größte Sammlung von einzigartigen und magischen Goldexponaten aus dem Alten Ägypten. In dieser Form sind die Exponate zum ersten Mal zu sehen. Die Ausstellung eröffnet einen besonderen Blick auf das Gold, das für die alten Ägypter außergewöhnlich große religiöse und symbolische Kräfte besaß. Gold ist das Symbol der Ewigkeit und das heiligste Metall der alten Ägypter. Alle Exponate der Ausstellung "PharaonenGold" stammen aus Pharaonengräbern und geben einen seltenen Einblick in die Welt der Pharaonen und ihrer Beziehung zu Gold.

Kontakt:
Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur
66302 Völklingen
Tel.: 06898-9100-100
E-Mail: visit@voelklinger-huette.org
Internet: www.voelklinger-huette.org

Öffnungszeiten:
Winter: Täglich 10 bis 18 Uhr
Sommer (ab 14. April 2019): Täglich 10 bis 19 Uhr
Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember

Eintrittspreise:
Jugendliche und Schüler bis 18 Jahre: Eintritt frei
(Kinder bis 14 Jahre nur in Begleitung eines bevollmächtigten Erwachsenen)
Studierende, Schüler und Auszubildende: Eintritt frei
(bis 27 Jahre, mit gültigem Ausweis)
Ermäßigt: 15 Euro
Normal: 17 Euro
Zwei-Tages-Ticket: 20 Euro
Kompaktführung (ca. 1,5 Stunden, maximal 30 Personen): 110 Euro plus ermäßigter Eintrittspreis pro Person

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