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Rosenmontagsumzüge im Saarland in Gefahr? Das sagt der Leiter der Wetterstation-Saar

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Die Rosenmontagsumzüge im Saarland sind in Gefahr. Foto: Andreas Noll/SOL.DE

Das Wetter im Saarland soll zur diesjährigen Faschingszeit sehr ungemütlich werden: Regen und Sturm im Saarland an Fastnacht. Am Rosenmontag drohen laut dem Deutschen Wetterdienst und verschiedenen Wetterportalen solch starke Sturmböen, dass sogar die Rosenmontagsumzüge im Saarland abgesagt werden könnten: Fastnachtsumzüge im Saarland sind in Gefahr.

Wir haben Dominik Eder, den Leiter der Wetterstation-Saar, um eine Einschätzung der Lage gebeten. Auf unsere Anfrage führt er aus: "Solche Themen sind immer ganz schwierig zu beantworten. Aber erstmal von vorne. Aktuell rechnen die Wettermodelle der großen Superrechner der Wetterdienste mit Böen von bis zu 95 km/h. Laut Beaufortskala spricht man dabei von 'schweren Sturmböen' und erfahrungsgemäß ist bei solchen Geschwindigkeiten auch mit Schäden zu rechnen. Umstürzende Bäume, Schäden an Dächern und auch der ein oder andere Wagen bei einem Umzug hätte seine Probleme."

Es muss kurzfristig entschieden werden

Am Rosenmontag könnte schlimmstenfalls also eine solche Gefährdungslage für die Besucher vorliegen, sodass die Faschingsumzüge abgesagt werden müssten. Ob das der Fall sein wird, kann man allerdings nur sehr schwer im Vorhinein prognostizieren. Die Verantwortlichen werden also am jeweiligen Tag kurzfristig in enger Absprache mit der Polizei und der Feuerwehr entscheiden, ob der Umzug stattfindet oder nicht.

Auch Dominik Eder erklärt uns, dass man die konkrete Sturmgefahr nur sehr schwer im Vorfeld, teilweise erst wenige Stunden vorher sehen könne: "Die große Frage ist, wie sich die Wetterlage am Ende genau auf das Saarland auswirkt und ob jetzige Vorhersagen zutreffen. Wind ist ja quasi nur der Ausgleich zwischen einem Hoch- und Tiefdruckgebiet, vergleichbar mit einem aufgeblasenen Luftballon (Hochdruck) der in den Raum ausströmt (tieferer Druck). Umso größer der Druckunterschied umso schneller 'fließt' die Luft. Nun kommt es auf die Lage der Drucksysteme an und ob das Saarland genau oder am Rande dieser strömenden Luftmassen liegt."

Verlässliche Prognose ist schwierig

Das sei laut dem Leiter der Wetterstation-Saar aktuell nur sehr schwer zu bestimmen: "Teilweise sieht man es genau erst wenige Stunden vorher. Grundsätzlich kann man aber davon ausgehen, das auf exponierten, höheren Lagen höhere Windgeschwindigkeiten auftreten als in tieferen Lagen. Wie stürmisch es dann genau wird kann aktuell niemand verlässlich bestimmen."

Dominik Eder, der durch seine Tochter mit den Karnevalsvereinen mitfühlen kann, erklärt abschließend: "Nun bin ich selbst Papa eines 'Funkemariechens' und ich weiß, wie sehr die Vereine das ganze Jahr für die kurze Faschingszeit trainieren, hinarbeiten und sich darauf freuen. Somit ist ein abgesagter Umzug für die Vereine immer ein herber Verlust aber auf der anderen Seite geht Sicherheit immer vor. Ich rate den Veranstaltern sich auf die amtlichen Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes zu verlassen und dann entsprechende Entscheidungen zu treffen. Erfahrungsgemäß stehen auch die Wehrführer der örtlichen Feuerwehren den Veranstaltern bei solchen Entscheidungen mit Rat und Tat zur Seite."

Verwendete Quellen:
• Auskunft von Dominik Eder (Leiter der Wetterstation-Saar)
• Eigene Berichte

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Fastnachtssamstag im Saarland: Alle Fotos

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Am Fastnachts-Samstag 2019 war im Saarland wieder einiges los! Foto: Nico Schneider/SOL.DE

Das Saarland stand auch dieses Jahr am Fastnachtssamstag wieder Kopf: Von den diversen Umzügen, über Partys in Eventhallen bis hin zu Feiergelagen in den Discos des Landes wurde getanzt, bis die Perücken vom Kopf fielen.

Unsere Fotografen waren mit dabei - und haben alles schonungslos dokumentiert. Hier findet ihr alle Fotos vom Fastnachtssamstag im Saarland 2019.

Fastnachtssamstag im Saarland 2019: Fotos

Faschingsumzug Wiesbach

Galerie

Faasenacht im Trimm-Treff Püttlingen

Galerie

Prunk-Gala-Kappensitzung Rohrbach

Galerie

Faschingsumzug Heidstock

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Rathaussturm Eppelborn

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Maskenball Ensheim

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Fastnachtsumzug Gresaubach

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Kostümball A8 Saarbrücken

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Nachtumzug in Holz

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Sound Dillingen Classics

Galerie

Blondes: Havanna Night

Galerie

Weitere Fastnachts-Fotos aus dem Saarland

Übrigens haben wir nicht nur die Bilder vom Fastnachtssamstag für euch. In unserer Übersicht findet ihr alle Bilder aus der Faschingszeit: Fastnacht-Fotos aus dem Saarland 2019.

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Familienbesuch im Kulturpark Bliesbruck-Reinheim: Natur und Geschichte im Herzen der Biosphäre

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Familie Schorr mit Hund Lotta und Gästeführerin Katrin Gruber Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Der Startpunkt der Tour durch den Kulturpark war bei Familie Schorr, bestehend aus Mutter Isabel, den beiden Kindern Milli und Fenja sowie dem Familienhund Lotta schnell gefunden: Das Grab der Fürstin von Reinheim. Schnell noch die Tickets am Eingang des Museums kaufen und schon kann es losgehen. Das besondere: Mit den Tickets können die musealen Bereiche sowohl auf der deutschen als auch auf der französischen Seite des Kulturparks besucht werden, ganz im Sinne des europäischen Miteinanders, das hier an jeder Ecke spürbar ist. Das Außengelände ist jederzeit frei zugänglich. Auch Hunde sind gern gesehene Gäste im Freigelände, natürlich angeleint. In den musealen Bereichen haben sie hingegen keinen Zutritt.

Das Fürstinnengrab und die beeindruckende Geschichte des Bliesgaus 

Bis zum 31.Oktober wird die Ausstellung "Der Bliesgau. Natur- Menschen - Geschichte" im Foyer des Fürstinnengrabes gezeigt. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, alles über den Lebensstil und die Geschichte des Bliesgaus zu erfahren. Interessiert betrachtet auch Familie Schorr die Kleidung, die die Menschen damals für die Arbeit auf dem Feld trugen und auch die Nachbildung eines Pflugs stößt auf reges Interesse. Ganz besonders spannend ist für sie jedoch die Tatsache, dass die Bewohner des Bliesgaus in 200 Jahren siebenmal die Nationalität gewechselt haben “Es ist extrem beeindruckend, wie viel europäische Geschichte sich im Bliesgau abgespielt hat, schwärmt die 15-jährige Milli.

Nach dem Besuch der Ausstellung gelangt die Familie schließlich in die Grabkammer der Fürstin. Zu Ihrer Überraschung sind sie allerdings nicht allein, sondern eine gewandete Dame wartet auf die Familie. Katrin Gruber ist regelmäßig als Gästeführerin tätig und hat sich extra in Schale geworfen, um die Familie zu begleiten. Sie erzählt, dass es sich bei dem Fürstinnengrab um eine Nachbildung handelt.“Der ursprüngliche Fundort  ist eine Kiesgrube, die heute in einem kleinen Weiher liegt und sich unweit des 1999 rekonstruierten und begehbaren Grabes befindet. Hier entdeckten Arbeiter im Jahr 1954 einen Griff von einem Spiegel, was den Anfang für die zahlreichen keltisch-römischen Entdeckungen bildete” erzählt sie.  

Fürstinnengrab & Ausstellung "Der Bliesgau"

Aussicht über das gesamte Areal 

Im Anschluss führt Katrin Gruber die Familie weiter zu einem  Aussichtshügel, von dem sich das gesamte Areal bis nach Frankreich, überblicken lässt. Hierbei  erklärt sie, weshalb man sich nach der Entdeckung der Grundsteine dagegen entschieden hat, die römische Villa vollständig nachzubauen. “Man hat sich damals dafür entschieden, das Areal weitgehend so zu lassen wie es ist, um ein Gelände zu schaffen, auf dem das historische  im Vordergrund steht”. Darüber hinaus berichtet sie von in Bliesbruck kursierenden Geschichten, wonach bereits weit vor den folgenreichen Ausgrabungen zahlreiche Bauern auf der französischen Seite Steine entdeckt hatten,  und diese unter anderem für ihre Häuser nutzten, ohne zu wissen um welch historische Schätze es sich dabei handelte. 

Auch Familie Schorr ist von dem Aussichtspunkt begeistert. “Es ist der perfekte Ort, um sich ein Bild vom Areal zu machen oder um einfach die wunderschöne Aussicht zu genießen”, sagt die zwölfjährige Fenja begeistert. Was den Kindern vom Aussichtspunkt sofort ins Auge sticht, ist das keltische Dorf, welches unweit der römischen Grundsteine frei interpretiert angelegt wurde. Die nächste Station war also schnell gefunden. 

Aussichtspunkt mit Blick auf den Kulturpark

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Auf dem Weg zum keltischen Dorf entdeckt die Familie aber noch einen weiteren spannenden Ort: Den Kräutergarten der römischen Villa. Hier lassen sich zahlreiche Kräuter und Pflanzen begutachten und die verschiedensten Düfte erraten. Als die Gruppe im keltischen Dorf angelangt, steht erstmal eine wohlverdiente Pause an. Inmitten des keltischen Dorfes genießt die Familie Ihr Picknick und lässt die Seele baumeln. Gästeführerin Katrin Gruber erzählt, dass die Römer das Territorium der hiesigen Kelten eroberten. “Das ist sicher schwer gewesen, aber in diesem Zusammenhang kamen die Kelten in den Genuss diverser Annehmlichkeiten, beispielsweise die der Nutzung einer Fußbodenheizung“, erklärt sie. Das Keltendorf eignet sich zudem hervorragend für Kindergeburtstage. Die beiden Mädchen sind restlos begeistert: “Hier bekommen wir einen Eindruck davon, wie das Leben damals war”.

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Grillen mitten im Kulturpark

Weiter geht es zum Grillplatz mitten im Kulturpark. Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Parks und zuständig für Tourismus und Veranstaltungen, erklärt: “Jeder ist herzlich dazu aufgerufen, sich hier niederzulassen und den Tag zu genießen, ob beim Picknicken auf den Wiesen oder dem Grillen am Grillplatz. Das lässt sich Familie Schorr natürlich nicht zweimal sagen und begibt sich prompt auf die Suche nach passendem Feuerholz. Große Hilfe hatten sie dabei von ihrem Hund, der seine gesammelten Stöckchen aber nicht ganz so bereitwillig wieder abgibt. Schließlich freut sich die Familie schon auf den Abschluss des Tages: Das Essen in der Römischen Taverne. 

Grillen im Kulturpark

Speisen wie die Römer in der Taverne

Auf der Terrasse der Taverne lässt die Familie ihren Tag  gemütlich ausklingen. Kulinarisch können sich Besucher hier über römische Spezialitäten wie eine römische Brotzeit freuen, aber auch klassische Gerichte, wie beispielsweise Pizza, werden angeboten. Betreut wird die Taverne von dem CJD Homburg, ein soziales Unternehmen, das Jugendlichen mit Handicap eine berufliche Perspektive bietet. “Mit jeder Bestellung tut man somit etwas Gutes”, schwärmt Mutter Isabel. Bei der Essensauswahl entscheidet sich die Familie für eine römische Brotzeit sowie zwei Pizzen für die Kinder. Ein gelungener und vor allem leckerer Tagesabschluss. 

Speisen wie die Römer in der Taverne

Deutsch-französische Völkerverständigung im Vordergrund

Während des Essens nutzt die Familie die Gelegenheit und lässt ihren Besuch noch einmal Revue passieren. Der Höhepunkt für Isabel Schorr war zweifelsohne das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen “Es gibt nur wenige Orte, an denen keltisch-römische Geschichte und die deutsch-französische Freundschaft derart spürbar sind wie hier”, schwärmt sie. Laura Rekowski vom Kulturpark hebt diese Besonderheit nochmals hervor und betont, dass die deutsch-französische Grenze mitten durch den Kulturpark verläuft. “Dementsprechend pflegen wir hier auch ein intensives Miteinander und bieten sowohl Führungen in deutscher als auch in französischer Sprache an", erzählt sie. Für die zwölfjährige Fenja war das Fürstinnengrab der Höhepunkt des Tages “Es ist unglaublich, mit wie vielen Schätzen die Fürstin damals begraben wurde”, sagt sie beeindruckt. Ihre Schwester Milli plant derweil bereits ihren nächsten Besuch, möchte das nächste Mal aber mit dem Fahrrad nach Reinheim fahren. “Ich fahre sehr gerne Fahrrad und habe gehört, dass es zahlreiche Fahrradstrecken hierher gibt”, freut sich die 15-Jährige. Auch Laura Rekowski erzählt, dass zahlreiche Gäste mit dem Fahrrad in den Kulturpark kommen. “Über den Bliestal-Freizeitweg, der Teil des Bliesgau-Radweges ist oder von Saargemünd kommend einen Teil des Blies-Glan-Radweges fahren, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Drahtesel hier herzukommen. Aber auch Wanderer und Spaziergänger kommen gern, ergänzt sie. Alles in allem sei das Publikum im Kulturpark bunt gemischt “Es kommen viele Familien zu Besuch, die den autofreien Park genießen, aber auch zahlreiche Gäste, die einfach abschalten und ein paar ruhige Stunden hier verbringen möchten. Und natürlich kommen auch alle Kultur- und Geschichtsinteressierten auf ihre Kosten”, sagt Laura Rekowski abschließend. 

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Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Kulturparks (Veranstaltungen und Tourismus) Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2
66453 Gersheim-Reinheim 
Tel. +49 (0) 6843 900211
info@europaeischer-kulturpark.de 
Website: www.europaeischer-kulturpark.de 
Der Kulturpark auf Facebook

Öffnungszeiten 
15. März bis 31. Oktober 
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 
Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00
1.Mai geschlossen

 

 

 

 

 

 

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AKK empört mit Witzen über intergeschlechtliche Menschen

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Annegret Kramp-Karrenbauer sorgte beim "Stockacher Narrengericht" mit Scherzen über intergeschlechtliche Menschen für Empörung. Foto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk

Am 28. Februar 2019 trat die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer beim traditionellen "Stockacher Narrengericht" als "Angeklagte" auf. Bei ihrem Auftritt, der zur Primetime im Süwestrundfunk (SWR) ausgestrahlt wurde und noch in der Mediathek des Rundfunksenders nachgeschaut werden kann ("Stockacher Narrengericht 2019"), machte sich die Politikerin unter anderem über intergeschlechtliche Menschen lustig.

So führte AKK während ihrer Performance aus: "Guckt euch doch mal die Männer von heute an! Wer war denn von euch vor kurzem mal in Berlin, da seht ihr doch die Latte-Macchiato-Fraktion, die die Toiletten für das dritte Geschlecht einführen." AKK weiter: "Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen. Dafür – dazwischen – ist diese Toilette."

Witz sorgt für Empörung

Dass dieser "Toilettenwitz" ein ganz schöner Griff ins Klo war, zeigt die Welle der Empörung, die der Scherz deutschlandweit ausgelöst hat. So wurde AKK in den sozialen Netzwerken (allen voran bei Facebook und Twitter) rasch zur Zielscheibe von Anfeindungen. 

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Auszug der Facebook-Reaktionen auf AKKs Scherze über intergeschlechtliche Menschen. Screenshot: Facebook

AKK wurde bereits "Miss Homophobia"

Annegret Kramp-Karrenbauer sorgte übrigens nicht zum ersten Mal für Empörung mit ihren Aussagen. So wurde sie unter anderem von der Menschenrechtsinitiative "Enough is enough"  zur "Miss Homophobia 2018" gewählt: "Annegret Kramp-Karrenbauer zur Miss Homophobia 2018 gewählt". Den Negativ-Preis "gewann" AKK für ihre Aussagen im Hinblick auf die "Ehe für alle". Damals äußerte die CDU-Politikerin, dass durch die Öffnung der Ehe, andere Forderungen nicht auszuschließen seien wie „etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen.“

Verwendete Quellen:
• Eigene Recherche

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Spiesen-Elversberg: Schusswaffengebrauch nach häuslicher Auseinandersetzung - Mann schwer verletzt

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Beamte der Polizei Neunkirchen mussten am Samstagabend nach einer häuslichen Auseinandersetzung zu ihrer Schusswaffe greifen. Foto: Leserreporter

Am Samstagabend (02. März 2019) wurde die Polizei Neunkirchen zu einer häuslichen Auseinandersetzung in die "Erzpfuhlstraße" in Spiesen-Elversberg gerufen. Als die Polizeibeamten am Einsatzort ankamen, stellten sie fest, dass ein 48 jähriger Mann sich in einem psychischen Ausnahmezustand alleine in seiner Wohnung befand und diese demolierte.

Mann in psychischem Ausnahmezustand bedroht Polizisten

Als die Einsatzkräfte den 48-Jährigen einschreiten wollten und den Mann ansprachen, bedrohte dieser die Polizisten mit einer Schusswaffe. Im Verlauf dieser Bedrohungslage, mussten die Polizeibeamten von ihrer Schusswaffe Gebrauch machen. 

Schwer verletzter Mann muss operiert werden

Durch den polizeilichen Schusswaffengebrauch wurde der 48-Jährige am Bein getroffen und schwer verletzt. Er wurde umgehend notärztlich versorgt und in einem Krankenhaus operiert. Er befindet sich laut unseren Informationen nicht in Lebensgefahr. 

Verwendete Quellen:
• Angaben des Landespolizeipräsidiums

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Blitzer im Saarland: Hier steht die Polizei diese Woche

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Die saarländische Polizei hat Blitzerkontrollen angekündigt. Symbolfoto: Ralf Hirschberger/dpa-Bildfunk.

In der Zeit von Montag, 04. März 2019, bis Sonntag, 10. März 2019, werden durch die saarländische Polizei an nachfolgend aufgeführten Örtlichkeiten Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt:

 

Montag, 04.03.2019

- L 111 zwischen St. Ingbert und Blieskastel
- B 268 zwischen Schmelz und Losheim am See
- BAB 623 zwischen der AS Saarbrücken-Herrensohr und dem AD Friedrichsthal

 

Dienstag, 05.03.2019
- Stadtbereich Saarbrücken
- B 51 zwischen Völklingen und Saarlouis
- BAB 1 zwischen dem AK Saarbrücken und der AS Eppelborn
- BAB 620 zwischen dem AD Saarbrücken und dem AD Saarlouis

 

Feste Blitzer im Saarland: Übersicht

 

Mittwoch, 06.03.2019
- Homburg
- L 126 zwischen Quierschied und St. Ingbert
- B 10 zwischen Eppelborn und Neububach
- BAB 62 zwischen dem AD Nonnweiler und der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz

 

Donnerstag, 07.03.2019
- Merzig
- L 157 zwischen Weiskirchen und Losheim am See
- BAB 620 zwischen dem AD Saarbrücken und dem AD Saarlouis

 

Freitag, 08.03.2019
- St. Wendel
- B 51 zwischen Saarhölzbach und Merzig
- B 269 zwischen Dillingen und Tholey
- BAB 623 zwischen der AS Saarbrücken-Ludwigsberg und dem AD Friedrichsthal

 

 Samstag, 09.03.2019
- B 41 zwischen St. Wendel und Neunkirchen
- BAB 620 zwischen dem AD Saarbrücken und dem AD Saarlouis
 

Sonntag, 10.03.2019
- ---------------

 

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Wadern: Berauschte Frau liefert sich Verfolgungsfahrt mit der Polizei

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Foto: Carsten Rehder/dpa

Verfolgungsfahrt in Wadern

Am Freitagabend lieferte sich 37-jährige Frau aus einem Waderner Stadtteil gegen etwa 21.30 Uhr eine Verfolgungsfahrt mit einer Funkstreifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Nordsaarland. Die Frau war mit einem nicht zugelassenen Leichtkraftrad in Dagstuhl unterwegs und missachtete Anhaltezeichen der Polizei. An der 125 ccm starken Maschine war ein abgelaufenes Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2013 angebracht. Die Verfolgungsfahrt führte über mehrere Straßen und einen Feldweg.

Verfolgungsfahrt mündet in Verfolgungslauf

Schließlich hielt die Frau an und versuchte wegzulaufen. Nach einem Verfolgungslauf konnte die Frau schließlich in der Bahnhofstraße in Dagstuhl zwischen zwei Häusern ergriffen werden. Dort stellten die verfolgenden Beamten fest, dass es sich bei der Fahrerin um eine Frau handelte, die nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. 

Flüchtige ist polizeibekannt

In den vergangenen Wochen war diese Frau bereits mehrfach als Fahrerin verschiedener Fahrzeuge auffällig geworden. Darüber hinaus hatte sich diese Frau vor wenigen Wochen mit der Polizei im Waderner Stadtteil Lockweiler schon einmal eine Verfolgungsfahrt geliefert.

Laut durchgeführtem Drogenvortest stand die Frau unter dem Einfluss verschiedener Betäubungsmittel. Die Polizei leitete eine Strafanzeige wegen verschiedener Verkehrsstraftaten und wegen Urkundenfälschung ein. Wie die Frau in den Besitz des von ihr gebrauchten Versicherungskennzeichens kam, steht noch nicht fest.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Nordsaarland

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Fastnacht in Vöklingen: Polizei hat alle Hände voll zu tun

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Die Polizei Völklingen musste am Wochenende zu zahlreichen Einsätzen ausrücken, da es im Rahmen von Faschingsveranstaltungen immer wieder zu Ärger kam. Foto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk

Die Völklinger Polizei hatte am Wochenende alle Hände voll zu tun. Vor allem zum Wehrdener Nachtumzug und zu einer Faschingsveranstaltung in Heidstock mussten die Einsatzkräfte mehrmals anrücken.

Polizeieinsätze zum Wehrdener Nachtumzug

Am Rande des Nachtumzugs in Völklingen-Wehrden musste die Völklinger Polizei am Freitagabend mehrmals wegen alkoholisierter Besucher einschreiten.

Ein 21-jähriger Völklinger pöbelte in stark alkoholisiertem Zustand andere Umzugsbesucher an und verhielt sich anschließend renitent gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten. Diese kamen nicht umhin, den jungen Mann vorübergehend in Gewahrsam zu nehmen.

Das gleiche Schicksal ereilte einen 62-jährigen aus Wadern bereits im Vorfeld des Umzugs. Er pöbelte völlig betrunken Passanten am Völklinger Bahnhof an und konnte in diesem Zustand sich nicht mehr selbst überlassen werden.  Beamte der Polizeiinspektion Völklingen nahmen den Mann in Gewahrsam, der die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen musste.

Ein 53-jähriger Völklinger kam während des Umzuges in Folge übermäßigen Alkoholkonsums am Straßenrand zu Fall und erlitt nicht unerhebliche Kopfverletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert.

Schlägereien nach dem Heidstocker Faschingsumzug

Nach dem friedlich verlaufenen Heidstocker Faschingsumzug wurde die Polizei Völklingen zu zwei Schlägereien gerufen, die sich am Samstagabend um die Veranstaltungshalle in der Neckarstraße ereigneten.

Eine erheblich alkoholisierte 18-jährige Völklingerin war von zwei ihr namentlich bekannten Frauen attackiert worden, die die Geschädigte an den Haaren ziehend zu Boden geworfen und dann auf sie eingetreten haben sollen.
Die Geschädigte wurde durch die Tat leicht verletzt. Die Täterinnen konnten von der hinzugerufenen Polizei nicht mehr angetroffen werden.

Ein 28-jähriger wurde nach einer Schlägerei mit einem 20-jährigen leicht verletzt. Die beiden aus Völklingen stammenden Männer waren in Streit geraten, als der Geschädigte die Begleitung des Täters für dessen Geschmack offenbar zu herzlich begrüßte. Der 20-jährige versetzte seinem Gegenüber daraufhin einen Faustschlag ins Gesicht.

Verwendete Quellen:
• Berichte der Polizei

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Kneipenschlägerei mit Barhocker in Wadern-Büschfeld: Mann eskaliert völlig

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Ein 33-jähriger Mann hat in einem Wirtshaus in Büschfeld mit einem Barhocker auf mehrere Gäste eingeschlagen. Foto: Fotolia.

Ein 33-jähriger Mann aus einem Waderner Stadtteil geriet in der vergangenen Nacht von Samstag auf Sonntag (03. März 2019) in einer Gaststätte in Büschfeld gegen etwa 02:30 Uhr mit mehreren Gästen in Streit. Im Rahmen der Auseinandersetzung ergriff der 33-Jährige plötzlich einen Barhocker und schlug damit wild auf verschiedene Gäste des Wirtshauses ein. Durch die wuchtigen Schläge wurden zwei Männer im Alter von 38 und 45 Jahren aus Weiskirchen im Gesicht verletzt. Zudem erlitt ein 34 Jähriger aus Wadern bei dem Gerangel eine Handverletzung.

Zwei Verletzte mussten ins Krankenhaus

Zwei der Verletzten wurden nach einer Erstversorgung durch einen Notarzt verschiedenen Krankenhäusern zur Weiterbehandlung zugeführt.

Der vom Tatort geflüchtete Schläger konnte später durch ein Unterstützungskommando der Saarlouiser Polizei ergriffen und an die aufnehmenden Beamten der Polizeiinspektion Nordsaarland übergeben werden.

Diebstahl, Körperverletzung und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz

Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Polizeibeamten ein Handy, das zuvor in der Gaststätte gestohlen worden war. Auch hatte der Festgenommene Betäubungsmittel bei sich. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde dem 33 Jährigen eine Blutprobe entnommen. Hiernach wurde der Festgehaltene entlassen.

Der Mann hat sich durch seine Eskalation vergangene Nacht Anzeigen wegen des Verdachts der gefährlichen  Körperverletzung, des Diebstahls und wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingehandelt.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei.

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Fastnachtsfreitag im Saarland: Alle Bilder

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Bei SOL.DE findest du alle Bilder vom Fastnachtsfreitag im Saarland 2019. Foto: Andreas Noll/SOL.DE

Auch am Freitag (1. März) hat das Saarland Fastnacht zelebriert, zum Beispiel beim beliebten Event im Trimmtreff in Püttlingen oder auf den diversen Umzügen des Landes. Bei uns findet ihr alle Fotos vom Fastnachtsfreitag im Saarland 2019.

Fastnachtsfreitag im Saarland 2019: Fotos

Speck-Freida mit Mia Julia

Galerie

Närrische Disco - Fasching im Trimm Treff Püttlingen

Galerie

Faasend Wolfersweiler 2019

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Fastnachtsumzug Theley

Galerie

Nachtumzug Hassel

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HaLuWeBa 2019

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Grün-Weiße-Nacht 2019 im Festzelt Oppen

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KGVs Ball der Roten Rüssel im Elements Nightclub Saarlouis

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Dark Carnival im Club Caesar Neunkirchen

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Weitere Fastnachts-Fotos aus dem Saarland

Übrigens haben wir nicht nur die Bilder vom Fastnachtsfreitag für euch. In unserer Übersicht findet ihr alle Bilder aus der Faschingszeit: Fastnacht-Fotos aus dem Saarland 2019.

Außerdem für euch: Alle Bilder von Weiberfastnacht 2019 im Saarland.

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Warum das Apothekensterben im Saarland weiter voranschreitet

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Ole Spata

2009 gab es im Saarland 342 Apotheken. Zehn Jahre später sind es nur noch 294, also fast 50 Apotheken weniger. Darüber berichtet die „Saarbrücker Zeitung“ (SZ).

Bezüglich diesem Negativtrend sendet die Apothekerkammer des Saarlandes ein deutliches Warnsignal aus. Sonst könne es zu einem „dramatischen Rückgang" kommen. Als Hauptgrund für das Apothekensterben nennt die Kammer die schlechte Vergütung der Apotheker, so „SZ“.

Ein weiterer Grund: Ärzte würden sich vermehrt aus dem Land zurückziehen. Und dafür in Städten niederlassen, heißt es. Deswegen sei auch die Zahl der Apotheken auf dem Land zurückgegangen, insbesondere im Nordsaarland.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Saarbrücker Zeitung

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Saarland als Arbeitsort für Pendler weiterhin attraktiv

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Viele „Einpendler“ reisen mit dem Zug ins Saarland. Symbolfoto: BeckerBredel

Wie die Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Arbeitsagentur am Freitag (01. März 2019) mitteilte, bleibt das Saarland als Arbeitsort für Pendler weiterhin attraktiv. Fast 58.000 Menschen aus anderen Regionen reisen unter der Woche zum Arbeiten in das kleinste Flächenland der Bundesrepublik.

Weiterhin heißt es, dass die Zahl der sogenannten „Einpendler“ seit 2009 um mehr als sieben Prozent gestiegen sei. Alleine aus Rheinland-Pfalz kamen im vergangenen Jahr, so die Erhebung der Arbeitsverwaltung, 27.500 Arbeitnehmer ins Saarland. Aus Frankreich waren es 17.000 Personen.

Und wie sieht es mit den „Auspendlern“ aus? In die Gegenrichtung wurden 33.900 Saarländer verzeichnet. 17.600 davon pendelten zum Arbeiten nach Rheinland-Pfalz.

Verwendete Quellen:
• dpa

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9 Dinge, die du am Fastnachtsumzug unbedingt dabei haben solltest

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Bei den Rosenmontagsumzügen zeigen sich einige Feierlustige besonders erfinderisch. Foto: Chris Schäfer/SOL.DE.

Brasilianer, die Einwohner von Santa Cruz de Tenerife und Saarländer haben eine Sache gemeinsam. Na gut, vielleicht sind es auch mehrere, wenn man essenzielle Dinge wie erstklassigen Fußball und die Leidenschaft zum Grillen (=Schwenken) mit berechnet.

Die Sache, um die es uns geht, ist jedoch die Fastnacht (=Karneval). Und die wurde schon, wenn auch in einer ursprünglichen Form, schon vor tausenden von Jahren gefeiert. Bereits damals war das Ganze ein öffentliches Fest, bei dem exzessiv gespeist und getrunken wurde. Noch besser: Die Römer verschoben sogar Hinrichtungen wegen der Fastnachts-Feierei!

Große Übersicht: Fastnachtsumzüge im Saarland 2019

 

Jetzt aber genug Geschichte. Kommen wir zum Hier und Jetzt. Damit ihr für die kommenden Umzüge an Fastnacht 2019 bestens ausgestattet seid, haben wir, nett wie wir sind, einen kleinen Survival-Guide für euch zusammengestellt. Viel Spaß und Alleh hopp!

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Wetter im Saarland: Regen und Sturm an Fastnacht

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Das Wetter im Saarland soll an Fastnacht 2019 laut DWD bewölkt, regnerisch und teils stürmisch werden. Foto: Axel Heimken/dpa-Bildfunk

Schlechte Nachrichten für die Fastnachts-Fans im Saarland: Die Meteorologen des Deutschen Wetterdiensts (DWD) kündigen regnerisches und stürmisches Wetter für die Faschingstage im Saarland an. 

Wetter im Saarland: Samstag und Sonntag bewölkt

Am Fastnachtssamstag soll das Wetter im Saarland laut Wetterexperten bereits ungemütlich werden. Der Tag soll dunkel und bewölkt bleiben und darüber hinaus soll es vereinzelt zu Regenschauern kommen. Das trübe Wetter soll sich auch am Fastnachtssonntag fortsetzen. Neben dichten Wolkenwänden und Regen soll es auch zu leichten Stürmen kommen.

Wetter im Saarland am Rosenmontag

Auch die Wetterprognose für Rosenmontag fällt für alle "Faasebooze" im Saarland ernüchternd aus. Gewitter und Schauer könnten zu Sturmböen führen und damit zahlreiche Rosenmontagsumzüge gefährden: Fastnachtsumzüge im Saarland sind in Gefahr. Daneben seien auch vereinzelte Gewitter möglich.

Wetter im Saarland: Fastnachtsdienstag

Auch für den Fastnachtsdienstag prognostizieren die Meteorologen des DWD schlechtes Wetter. Viele Wolken und teils kräftiger Regen könnten auch an diesem Tag Faschingsumzüge "ins Wasser fallen" lassen.

Verwendete Quellen:
• Angaben des Deutschen Wetterdiensts

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