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B41 Saarbrücken, Dudweilerstraße bis Dudweiler Landstraße zwischen Meerwiesertalweg und Im Sauerbrod Unfall, Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn, Gefahr durch auslaufenden Kraftstoff (18:19)

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Brand in Homburg: Aktuelle Bilder und Videos vom Großbrand

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Aktuell Großbrand in Homburg. Foto: Brandon-Lee Posse

Brand in Homburg

Am heutigen Dienstagnachmittag (19.03.2019) kam es auf einem Industriegelände in der Mainzer Straße in Homburg zu einem Großbrand. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauern aktuell immer noch an. Das Feuer droht sogar auf angrenzende Gebäude überzugreifen. Alle aktuellen Informationen zum Brand in Homburg findet ihr unter: Großbrand in Homburg.

Aktuelle Bilder und Videos vom Großbrand in Homburg

Großbrand in Homburg (Fotos: Becker&Bredel)

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Landtagsfraktionen diskutieren über Steuersatz für Tampons und Binden

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Der Steuersatz auf Tampons, Binden und andere Hygieneartikel für Frauen ist bereits seit Jahren in der Kritik. Foto: Federico Gambarini/dpa-Bildfunk

Während beim Nachbarn in Luxemburg der Steuersatz für Tampons, Binden und andere Hygieneartikel auf drei Prozent gesenkt wurde, zahlen Frauen in Deutschland nach wie vor die Mehrwertsteuer von 19 Prozent

Linke: Steuersatz für Hygieneartikel ist Diskriminierung 

Seit Jahren gibt es Forderungen für diese Artikel künftig nur noch den Steuersatz von sieben Prozent zu erheben. Schließlich wurde die ermäßigte Mehrwertsteuer eingeführt, um den Endverbraucher beim Kauf von alltäglichen Produkten zu entlasten. Doch bislang herrscht bei diesem Thema in der Politik in Deutschland Stillstand. Da nur Frauen auf Damenhygieneartikel angewiesen sind, sehen vor allem Frauenrechtler darin eine Benachteiligung

Im Saarländischen Landtag herrscht bei der Frage, ob der Steuersatz gesenkt werden sollte, Uneinigkeit. Der Sprecher der Linken Dennis Lander plädierte für eine vollständige Abschaffung der Steuer auf Menstruationsprodukte. Auch die Linksabgeordnete Dagmar Ensch-Engel teilt diese Meinung. Frausein dürfe nicht zu steuerlicher Diskriminierung führen, man müsse den Satz zumindest senken. Dem pflichtet auch Oscar Lafontaine bei: „Ich habe heute gelesen, dass Kaviar einen niedrigen Steuersatz hat und sehr wertvolle Artikel für das tägliche Leben der Menschen den normalen Steuersatz. Das ist auf jeden Fall korrekturbedürftig.“

SPD: Nicht nur Steuer für Hygieneprodukte braucht Reform

In den anderen Fraktionen herrscht vielmehr die Argumentation vor, dass man die Steuer auf Damenhygiene nicht senken könne, da auch andere Produkte des täglichen Bedarfs mit dem normalen Satz versteuert werden. 

Die SPD etwa sieht zwar Handlungsbedarf - allerdings nicht nur für die Hygieneprodukte. Man müsse vielmehr die Mehrwertsteuer für verschiedene Waren überdenken. Die Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion äußerte: Babyartikel und Hygieneartikel sind Produkte, die mit ermäßigtem Steuersatz besteuert werden müssen, um erschwinglich zu sein.“ Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Magnus Jung dagegen meint: „Wenn man nur eins rausgreift, wird hinterher die Frage sein: Warum machen Sie dieses und jenes nicht.“ Man müsse das in Gänze tun. 

CDU: Angst vor Mindereinnahmen durch Steuersenkung

Hermann Josef Scharf von der CDU begründete den bisherigen Stillstand der Reform damit, dass man Angst habe, ein System zu wählen, durch das Mindereinnahmen entstehen. Für eine gerechtere Welt wäre es jedoch sinnvoll „in Klausur zu gehen und darüber nachzudenken.“ Auch in der Fraktion der Christdemokraten herrscht allerdings die Meinung vor, dass die Mehrwertsteuer insgesamt einer Reform unterzogen werden müsse. Dabei müsse jedoch gewährleistet sein, „dass sowohl Land als auch Kommunen keine verminderten Steuereinnahmen zu verzeichnen hätten“.

Die AfD dagegen ist gegen eine Absenkung der Steuer. Sie will die Mehrwertsteuer vollständig abschaffen, da diese sehr ungerecht gegenüber der Bevölkerung sei. 

Bis zu einem Fortschritt in der Frage um die Steuern auf Tampons und Binden dürfte es dank der konträren Meinungen und hochgesteckten Ziele wohl noch etwas dauern. 

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Saarbrücker Zeitung

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Den Suzuki „Way of Life!“ im Autohaus am Petersberg in Bexbach spüren

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Automobilkaufmann Marc Schindler und Automobilkauffrau Salome Kratz mit einem Suzuki Ignis, dem sportlichen Micro-SUV aus dem Hause Suzuki.Fotos: Elisabeth Heil

Ein bewegtes Leben braucht den nötigen Antrieb. Darum entwickelt Suzuki Fahrzeuge für Menschen, die in Mobilität einfach mehr sehen als nur Losfahren und Ankommen. Es geht um das Gefühl, begeistert unterwegs zu sein. Seinen eigenen „Way of Life!“ zu verfolgen. Und auch andere dafür zu begeistern. Diese Leidenschaft verbindet – und hat mit Suzuki einen gemeinsamen Lebensweg gefunden.

Mehr als nur Suzuki

Ob auf der Straße oder im Gelände, die Fahrzeuge sind immer optimal für ihren Fahrer ausgelegt. Das ist es auch, was Daniel Sanchez Valence an den japanischen Fahrzeugen so sehr begeistert. Seit 2011 ist er Chef des Autohauses am Petersberg in Bexbach. „Als Vertragshändler liegt unser Schwerpunkt natürlich auf der Marke Suzuki, aber auch in Bezug auf andere Fabrikate verfügen wir über umfassende und kompetente Kenntnisse“, sagt Sanchez Valence. „So haben wir zum Beispiel Großkunden, für die wir seit über 15 Jahren Fahrzeuge aller Marken reparieren.“

Wer im Autohaus am Petersberg übrigens ein Gebrauchtfahrzeug kauft, kann sicher sein, dass es zuvor in der Werkstatt genau unter die Lupe genommen wurde. „Ein Gebrauchtfahrzeug birgt natürlich immer ein gewisses Risiko. Gute Erfahrungen auf lange Sicht haben wir aber in all den Jahren mit der japanischen Marke gemacht“, betont er.

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Autohaus am Petersberg. Fotos: Elisabeth Heil

Service- und Werkstattleistungen

„Zum Erfolgsrezept unseres Unternehmens gehört aber nicht nur die attraktive Suzuki-Modellpalette, sondern auch das Bestreben, es immer ein wenig besser zu machen, als es der Kunde vielleicht erwarten würde. Dafür habe ich tolle Mitarbeiter an meiner Seite. Die Atmosphäre im Team ist sehr gut, und mir ist es wichtig, dass sich alle wohlfühlen. Die Marke Suzuki hilft uns übrigens dabei, diese Philosophie zu leben. Kunden, die Suzuki fahren, sind wirklich tolle Kunden“, freut er sich.

Die Werkstatt im Autohaus am Petersberg ist hervorragend ausgestattet, das Fachpersonal hochqualifiziert. Beste Voraussetzungen für erstklassige, schnelle und zuverlässige Service- und Werkstattleistungen. „In diesem Zusammenhang wurden wir bereits ausgezeichnet“, verrät Daniel Sanchez Valence. Als gelernter KFZ-Mechaniker und Automobilkaufmann bringt er natürlich beste Voraussetzungen mit. So kennt er sich in beiden Abteilungen eines Autohauses bestens aus. „Deshalb arbeiten wir hier auch abteilungsübergreifend. Auszubildende zum Automobilkaufmann zum Beispiel verbringen Zeit in der Werkstatt, ich selbst springe ein, wenn es nötig ist“, betont er.

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Mirco Bech absolviert die Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker. Fotos: Elisabeth Heil

Autohaus und Werkstatt sind übrigens durchgehend geöffnet. „Viele Kunden nutzen gerne die Mittagspause, um ihr Fahrzeug abzugeben oder auch wieder abzuholen“, sagt Sanchez Valence. Für die Zukunft sieht er sich im Übrigen gut aufgestellt. „Suzuki wird jetzt Hybrid-Marke Nr. 1“, verrät er. Plan des Herstellers sei es, jedes Fahrzeug in einer Hybrid-Variante anzubieten. „Darüber hinaus hat Suzuki für 2020 drei neue Modelle angekündigt. Auch ein Voll-Elektrofahrzeug wird kommen“, sagt er. Ansonsten legt Suzuki sehr viel Wert auf einen guten Service und Kundenzufriedenheit. „Wir bieten die 3-Jahres-Neuwagengarantie sowie die 3-Jahres-Anschlussgarantie. Für den nötigen Fahrspaß gibt es jedes Suzuki-Modell mit Allrad“, so der Chef. ⇥elb

Kontakt:

Autohaus am Petersberg
Hochstraße 10
66450 Bexbach
Telefon (06826) 188816

Webseite: www.autohaus-petersberg.com

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Projekt "Gastfamilie" soll Menschen mit Behinderung ein normales Leben ermöglichen

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Das Projekt "Gastfamilien" der Diakonie Saar soll Menschen mit einer Behinderung ein normales Leben ermöglichen. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk

Die Diakonie Saar hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hilfsbedürftige zu unterstützen, Menschen Beratungen anzubieten sowie ihnen Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben zu kreieren. Oberstes Ziel ist dabei stets das Eintreten für eine gerechtere Gesellschaft. Unter dieser Prämisse hat die Diakonie Saar das Modellprojekt "Gastfamilien" gestartet, dass Menschen mit Behinderung ein weitestgehend normales Leben ermöglichen möchte.

Familiärer Rahmen für Menschen mit Handicap

Das Modell "Gastfamilien" ist eine Alternative für behinderte Menschen, die nicht alleine in einer eigenen Wohnung oder einer betreuten Wohnform, wie etwa einer Wohngruppe, leben möchten. Das Leben in einem familiären Rahmen soll Menschen mit Handicap neue Beziehungsmöglichkeiten und gleichzeitig ein hohes Maß an Sicherheit und persönlicher Freiheit eröffnen. Die Diakonie Saar bietet das Modell "Gastfamilien" aktuell in den Landkreisen Saarlouis und Merzig-Wadern an.

Diakonie Saar sucht Gastfamilien und Gäste

Die Diakonie Saar sucht für das Modellprojekt weitere Gastfamilien, die bereit sind, einen Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung in die eigene Familie aufzunehmen. Die Familien sollen den Menschen im Alltag und bei der Freizeitgestaltung unterstützen und seine Selbstständigkeit fördern. Da das Vorhaben in fachlicher Hinsicht seitens der Diakonie betreut wird, sind keine Fachkenntnisse zur Begleitung in der Familie erforderlich.

Die Gastfamilien werden von den Mitarbeitenden der Diakonie Saar, insbesondere von den Projektverantwortlichen Marion Bößhenz und Nadine Berwanger-Alt, unterstützt und erhalten für ihr Engagement eine monatliche Betreuungspauschale in Höhe von 420 Euro. Zusätzlich zahlt der örtliche Träger der Sozialhilfe bei geringem Einkommen des aufzunehmenden Gastes die Kosten der Unterkunft und einen Anteil an den Lebenshaltungskosten in der Gastfamilie.

Wie läuft die Zusammenkunft ab?

Die Mitarbeitenden informieren vor der Aufnahme eines Menschen mit Beeinträchtigungen ausführlich über dessen persönliche Situation, seine besonderen Fähigkeiten und Schwierigkeiten. Gleichzeitig erhält der Gast vor dem Einzug Informationen über die Situation der aufnehmenden Familie. Danach lernen sich Familie und Gast kennen.

Verläuft der Kontakt positiv und besteht Interesse am „gemeinsamen Wohnen“, gibt es erst einmal die Möglichkeit sich weitergehend kennenzulernen. Im Anschluss kann dann bei Bedarf ein „Probewohnen“ vereinbart werden. Gemeinsam wird dann entschieden, ob es zu einem dauerhaften Wohnen in der Gastfamilie kommen soll.

Weitere Informationen über das Projekt "Gastfamilien"

Alle Menschen, die an dem Projekt "Gastfamilien" interessiert sind oder weitere Informationen erhalten möchten, können mit Marion Bößhenz und Nadine Berwanger-Alt Kontakt aufnehmen. Diese sind über das in Dillingen gelegene Beratungsbüro unter den folgenden Kontaktdaten erreichbar:
• telefonisch unter 06831/ 7647247
• per E-Mail unter gastfamilien@dwsaar.de.

Gerne können Sie während der Sprechstunde, die Montag von 10-12 Uhr und Donnerstag von 14-16 Uhr stattfindet, auch persönlich vorbeischauen. Das Beratungsbüro befindet sich in der Stummstraße 25 in Dillingen.

Verwendete Quellen:
• Informationen der Projektverantwortlichen Marion Bößhenz und Nadine Berwanger-Alt von der Diakonie Saar
• Eigene Recherche

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Erfolg für schwerbehinderten Markus Igel (31): Gericht muss Fall neu entscheiden

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Markus Igel (31) will ein selbstbestimmtes Leben führen. Dafür demonstrierte er vor dem Landesamt für Soziales in Saarbrücken. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Der 31 Jahre alten Markus Igel ist aufgrund einer frühkindlichen Hirnschädigung, auf eine Rund-um-die-Uhr-Assistenz angewiesen. Doch die Neunkircher Kreisverwaltung und das Amt für Soziales Saarland hatten ihm die dafür notwendigen finanziellen Mittel gekürzt, berichtet die „SZ“. Eine Begrenzung, der das Landessozialgericht Mainz zustimmte. Monatlich fehlten Igel so rund 5.000 Euro.

Dagegen ging Igel mit einer Verfassungsbeschwerde vor - und das mit Erfolg. Die obersten Richter des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe bescheinigten dem 31-Jährigen, das Sozialgericht habe seine Bedürfnisse nicht genügend berücksichtigt. Daher muss nun der Beschluss, Igel ein gekürztes Budget auszuzahlen, aufgehoben worden, so die „SZ“.

Im gleichen Atemzug resultiert das Urteil in einer erneuten Entscheidung am Sozialgericht. „Herr Igel muss solange versuchen, sich mit dem deutlich zu niedrigen Geldbetrag zu behelfen, den er jetzt erhält“, erklärte dessen Anwalt Oliver Tolmein.

Verwendete Quellen:
dpa
Saarbrücker Zeitung
eigene Berichte

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Ingo Appelt und Mario Barth wollen Homburger Detektiv-Affäre aufdecken

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Nächste Woche will Mario Barth (rechts) in seiner Sendung die Detektiv-Affäre von Homburg behandeln. Ingo Appelt fungiert als „Spürhund" und war vor Ort. Archivfotos: Uwe Anspach & Jörg Carstensen/dpa-Bildfunk.

Comedian Mario Barth wird in seiner Sendung „Mario Barth deckt auf" die Homburger Detektivaffäre behandeln. Das berichtet die „SZ".

„Mario Barth deckt auf" in Homburg

In der Sendung, die kommende Woche Mittwoch (27. März) ausgestrahlt wird, soll das Thema genauer aufgedröselt werden. Barths Komiker-Kollege Ingo Appelt besucht als „Spürhund" für die RTL-Show das Rathaus in Homburg, „wo es zu den Gepflogenheiten zu gehören scheint, sich als Bürgermeister oder dessen Stellvertreter hemmungslos aus dem Stadtsäckel bedienen zu dürfen", heißt es von RTL-Seite zur „SZ".

Appelts Beitrag sei kurz vor Prozessbeginn gegen Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (SPD) gedreht worden. Schneidewind war im Februar zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten auf Bewährung und einer Geldbuße in Höhe von 10.000 Euro verurteilt worden.

Die Sendung wird am Mittwoch, 27. März, um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• eigener Bericht

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Saarbrücken kritisiert Drogen-Studie

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Amphetamin ist auch als Speed und Pep bekannt und hat eine aufputschende Wirkung. Symbolfoto: David Ebener/dpa-Bildfunk.

Der Sicherheitsdezernent von Saarbrücken, Harald Schindel (Die Linke), hat die Ergebnisse der Studie zum Drogenkonsum in europäischen Städten als „fragwürdig" bezeichnet. Schindel kritisiert, Abwässer in den beiden hiesigen Kläranlagen würden nicht nur aus Saarbrücker Haushalten, sondern auch aus anderen saarländischen und einigen lothringischen Gemeinden gespeist. Der Anteil aus Fremd-Abwässern liege bei 30 Prozent.

Zudem sei eine falsche Bezugsgröße genutzt worden: Die Forscher hätten die Einwohnerzahl für Saarbrücken mit 203.983 angegeben. „Das ist zweifach falsch: Die Einwohnerzahl Saarbrückens liegt zwar unter 200.000, aber die Zahl der Einwohner, deren Abwässer in die beiden Kläranlagen eingeleitet werden, ist weit höher. Sie liegt bei etwas über 250.000", erklärt Schindel. Hätten die Wissenschaftler diese Zahl herangezogen, wären niedrigere Konsum-Werte für Saarbrücken herausgekommen.

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Harald Schindel (Die Linke) kritisiert die Abwasser-Studie der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD). Archivfoto: BeckerBredel.

Hoher Amphetamin-Wert „kann nicht nur Zufall sein"

Weiterer Kritikpunkt: An der Untersuchung, in der Saarbrücken europaweit Platz eins beim Konsum von Amphetaminen belegt, hätten sehr viele deutsche Großstädte nicht teilgenommen, so Schindel. Darauf entgegnet Professor Ludwig Kraus, Ansprechpartner für die Studie in Deutschland und Epidemiologe vom Institut für Therapieforschung (IFT) in München, in der „SZ":  Bei der Untersuchung sei es nicht darum gegangen, eine Hitliste aller Städte aufzustellen. Die Forscher wollten interessierte Kommunen darauf hinweisen, in welchen Bereichen es Probleme gebe. Kraus betonte zum Thema Amphetamin-Konsum in Saarbrücken: „Zwei Mal hintereinander hohe Werte – das kann nicht nur Zufall sein", so die „SZ". Saarbrücken hatte in der Studie bereits im letzten Jahr Platz drei in Europa belegt.

Die Studie der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) hatte ergeben, dass 1.000 Saarbrücker am Tag durchschnittlich 407,4 Miligramm Amphetamin am Tag konsumieren. Das ist fast doppelt so viel wie in der isländischen Hauptstadt Reykjavík, die europaweit auf Platz zwei landet.

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Aktuelle Zahlen zeigen: Saarbrücken ist nicht nur die Amphetamin-Hauptstadt von Deutschland, sondern auch von Europa. Screenshot: EBDD.

Unentdecktes Labor Verursacher?

Der Drogenbeauftragte der saarländischen Landesregierung, Stephan Kolling (CDU), hatte nach der Veröffentlichung der Analyse diese Woche „Werkstattgespräche mit allen Akteuren" angekündigt. Dort wolle man die Ursachen für den Amphetamin-Konsum herausfinden. Das Gesundheitsministerium untersucht laut „SR" derzeit auch, ob nicht ein unentdecktes Drogen-Labor, das Amphetamin herstellt, der größte Einleiter ist.

Verwendete Quellen:
Pressemitteilung von Harald Schindel
• eigene Berichte
• Saarbrücker Zeitung
• Saarländischer Rundfunk

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dpa/lrs

Polizisten im Saarland machten 2018 fast 100.000 Überstunden

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Einsätze bei Fußballspielen mit erhöhtem Risiko sorgten laut Landesregierung für Überstunden bei der saarländischen Polizei. Symbolfoto: Axel Heimken/dpa-Bildfunk.

Gleichzeitig konnten im vergangenen Jahr knapp 100.500 Mehrdienststunden, die sich auf den Konten der Beamten angesammelt hatten, abgebaut werden. Damit sei der Bestand Ende 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um rund 6000 Stunden auf knapp 242.500 Stunden gesunken, teilte die Landesregierung mit.

Die Mehrarbeit der Polizisten ist den Angaben zufolge vor allem bei Einsätzen anlässlich von Fußballspielen mit erhöhtem Risiko sowie bei bestimmten Versammlungen oder Veranstaltungen angefallen. Zudem habe die Arbeit von Ermittlungsgruppen, Mord- und Sonderkommissionen viele Überstunden notwendig gemacht.

Schließlich seien zahlreiche Extra-Stunden (insgesamt fast 10.000) wegen Einsätzen in anderen Bundesländern angefallen. Als Beispiele wurden die „Versammlungslag" zum 200. Geburtstag des Philosophen Karl Marx in Trier (Mai), der Bundesparteitag der AfD in Augsburg (Juni) und Einsatzmaßnahmen im Hambacher Forst (September) genannt.

Verwendete Quellen:
• dpa

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105 saarländische Polizisten im Dienst verletzt

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Im Dienst sind 105 saarländische Polizeibeamte 2018 verletzt worden. Symbolfoto: BeckerBredel.

105 saarländische Polizeibeamte sind im vergangenen Jahr bei der Ausübung ihres Berufs verletzt worden. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor.

2017 hatte die Regierung noch 132 „Dienstunfälle aufgrund von Gewalthandlungen" gezählt, wie es im Beamtendeutsch heißt. 2016 gab es 98 Verletzte. Von den 105 Verletzten waren 2018 33 durch den Angriff dienstunfähig geworden.

Verwendete Quellen:
Antwort auf Anfrage von Dennis Lander (Die Linke) (Drucksache 16774 (16/737)) (PDF)

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Großbrand auf Firmengelände in Homburg: Polizei und Feuerwehr warnen

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Aktuell ist eine große Rauchsäule zu sehen. Ihren Ursprung hat diese in Homburg. Screenshot: Facebook/Johann Fichter

Großbrand in Homburg

Laut Angaben der Polizei des Saarlandes ist es in Homburg auf einem Firmengelände in der Mainzer Straße zu einem Großbrand gekommen. Die Feuerwehr ist aktuell mit einem Großaufgebot vor Ort, um den Brand zu bekämpfen. Zahlreiche Einsatzkräfte arbeiten mit Hochdruck an der Brandbekämpfung. Personenschäden sind bislang noch keine bekannt, können aber nicht ausgeschlossen werden.

Brand von Kunststoffgranulat

Nach ersten SOL-Informationen brennt eine größere Menge Kunststoffgranulat, sodass auch das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz eingeschaltet wurde. Anwohner werden darum gebeten, alle Fenster und Türen wegen der starken und vermeintlich giftigen Rauchentwicklung geschlossen zu halten. Auch Klima- und Lüftungsanlagen sollen deaktiviert werden. Laut Angaben der Polizei gehe allerdings keine Gefahr von weiteren chemischen Stoffen aus.

Auf welchem Unternehmensgelände der Brand ausgebrochen ist, konnten wir bislang noch nicht in Erfahrung bringen. Auf SOL-Nachfrage erklärte die Pressestelle des Landespolizeipräsidiums, dass man selbst noch keine gesicherte Informationen habe, die man an die Presse herausgeben könne (Stand: 16:22 Uhr). Spekulationen, die derzeit in sozialen Medien kursieren, wonach es sich bei dem Firmengelände um das von "Michelin", "Karlsberg" oder dem "Homburger Eisenwerk" handele, erteilte die Polizei des Saarlandes eine Absage.

So erklärte ein Pressesprecher des Landespolizeipräsidiums gegenüber SOL.DE, dass er "diese drei Unternehmen klar negieren könne".

Update (17:22 Uhr): Teile der Halle eingestürzt

Der Brand in Homburg ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Nach unseren Informationen sind bereits Teile der brennenden Werkhalle eingestürzt. Zudem droht das Feuer auf die angrenzenden Gebäude überzugreifen. Diese werden deswegen gerade von den Einsatzkräften geräumt.

Die Straßen im Industriegebiet sind laut Angaben der Polizei aktuell weiträumig gesperrt.

Update (17:57 Uhr): Weitere Einsatzkräfte angefordert

Laut unseren Informationen kämpft die Feuerwehr aktuell weiterhin mit dem Brand. Mittlerweile wurde sogar weitere Einsatzkräfte von der Feuerwehr Zweibrücken angefordert, die die Feuerwehrleute vor Ort unterstützen sollen.

Update (18:26 Uhr): 120 Feuerwehrleute im Einsatz

Laut SOL.DE-Informationen befinden sich rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehren aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz vor Ort und bekämpfen das Feuer. Hinzu kommen etwa zwanzig Polizisten.

Update (18:36 Uhr): Feuerwehr weiterhin mit Löscharbeiten beschäftigt

Die Feuerwehr kämpft weiterhin gegen das Feuer. Da weitere Einsatzkräfte von anderen Feuerwehren angefordert wurden, die zum Einsatzort ausrücken müssen, bittet die Polizei darum, den Bereich um die Mainzer Straße in Homburg weiträumig zu umfahren, um den Fahrtweg für die heraneilenden Einsatzkräfte freizuhalten.

Die Feuerwehr hat wegen des Großbrands in Homburg mittlerweile ein Bürgertelefon eingerichtet: 06841/ 9241 150.

Update (19:13 Uhr): Warnung für umliegende Gebiete

Die Feuerwehr ist nach wie vor mit der Löschung des Brands beschäftigt und warnt die umliegenden, auch etwas weiter entfernten Gebiete vor der giftigen Rauchentwicklung. Da der Wind sich zu drehen scheint, sollen auch die Bürger in Neunkirchen und Umgebung dringend ihre Fenster und Türen geschlossen halten.

Update (20:15 Uhr): Feuer unter Kontrolle

Laut den neuesten Informationen der Feuerwehr konnte das Feuer inzwischen unter Kontrolle gebracht werden. Die Löscharbeiten sollen allerdings noch bis in die Nacht andauern. An dem Einsatz sind inzwischen rund 200 Feuerwehrleute aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz beteiligt.

Wir halten euch auf dem Laufenden.

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