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Projekt "Gastfamilie" soll Menschen mit Behinderung ein normales Leben ermöglichen

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Das Projekt "Gastfamilien" der Diakonie Saar soll Menschen mit einer Behinderung ein normales Leben ermöglichen. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk

Die Diakonie Saar hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hilfsbedürftige zu unterstützen, Menschen Beratungen anzubieten sowie ihnen Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben zu kreieren. Oberstes Ziel ist dabei stets das Eintreten für eine gerechtere Gesellschaft. Unter dieser Prämisse hat die Diakonie Saar das Modellprojekt "Gastfamilien" gestartet, dass Menschen mit Behinderung ein weitestgehend normales Leben ermöglichen möchte.

Familiärer Rahmen für Menschen mit Handicap

Das Modell "Gastfamilien" ist eine Alternative für behinderte Menschen, die nicht alleine in einer eigenen Wohnung oder einer betreuten Wohnform, wie etwa einer Wohngruppe, leben möchten. Das Leben in einem familiären Rahmen soll Menschen mit Handicap neue Beziehungsmöglichkeiten und gleichzeitig ein hohes Maß an Sicherheit und persönlicher Freiheit eröffnen. Die Diakonie Saar bietet das Modell "Gastfamilien" aktuell in den Landkreisen Saarlouis und Merzig-Wadern an.

Diakonie Saar sucht Gastfamilien und Gäste

Die Diakonie Saar sucht für das Modellprojekt weitere Gastfamilien, die bereit sind, einen Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung in die eigene Familie aufzunehmen. Die Familien sollen den Menschen im Alltag und bei der Freizeitgestaltung unterstützen und seine Selbstständigkeit fördern. Da das Vorhaben in fachlicher Hinsicht seitens der Diakonie betreut wird, sind keine Fachkenntnisse zur Begleitung in der Familie erforderlich.

Die Gastfamilien werden von den Mitarbeitenden der Diakonie Saar, insbesondere von den Projektverantwortlichen Marion Bößhenz und Nadine Berwanger-Alt, unterstützt und erhalten für ihr Engagement eine monatliche Betreuungspauschale in Höhe von 420 Euro. Zusätzlich zahlt der örtliche Träger der Sozialhilfe bei geringem Einkommen des aufzunehmenden Gastes die Kosten der Unterkunft und einen Anteil an den Lebenshaltungskosten in der Gastfamilie.

Wie läuft die Zusammenkunft ab?

Die Mitarbeitenden informieren vor der Aufnahme eines Menschen mit Beeinträchtigungen ausführlich über dessen persönliche Situation, seine besonderen Fähigkeiten und Schwierigkeiten. Gleichzeitig erhält der Gast vor dem Einzug Informationen über die Situation der aufnehmenden Familie. Danach lernen sich Familie und Gast kennen.

Verläuft der Kontakt positiv und besteht Interesse am „gemeinsamen Wohnen“, gibt es erst einmal die Möglichkeit sich weitergehend kennenzulernen. Im Anschluss kann dann bei Bedarf ein „Probewohnen“ vereinbart werden. Gemeinsam wird dann entschieden, ob es zu einem dauerhaften Wohnen in der Gastfamilie kommen soll.

Weitere Informationen über das Projekt "Gastfamilien"

Alle Menschen, die an dem Projekt "Gastfamilien" interessiert sind oder weitere Informationen erhalten möchten, können mit Marion Bößhenz und Nadine Berwanger-Alt Kontakt aufnehmen. Diese sind über das in Dillingen gelegene Beratungsbüro unter den folgenden Kontaktdaten erreichbar:
• telefonisch unter 06831/ 7647247
• per E-Mail unter gastfamilien@dwsaar.de.

Gerne können Sie während der Sprechstunde, die Montag von 10-12 Uhr und Donnerstag von 14-16 Uhr stattfindet, auch persönlich vorbeischauen. Das Beratungsbüro befindet sich in der Stummstraße 25 in Dillingen.

Verwendete Quellen:
• Informationen der Projektverantwortlichen Marion Bößhenz und Nadine Berwanger-Alt von der Diakonie Saar
• Eigene Recherche

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