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Tödlicher Brand in Wiebelskirchen: Toni S. muss ins Gefängnis

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Toni S. (links) wurde heute zusammen mit seinem Komplizen Sebastian M. vom Landgericht Saarbrücken verurteilt. Archivfoto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE.

Das Landgericht Saarbrücken hat am Dienstagnachmittag (12. März) den 29-jährigen Toni S. wegen Brandstiftung mit Todesfolge in Tateinheit mit Körperverletzung schuldig gesprochen. Die Richter verurteilten ihn zu acht Jahren Gefängnis. Sein Komplize erhielt wegen Beihilfe zu besonders schwerer Brandstiftung in Tateinheit mit Diebstahl als erzieherische Maßnahme eine sogenannte Betreuungsweisung. Ihm wird ein Betreuer zugeteilt.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Toni S. Mitte April 2018 zusammen mit seinem Komplizen Sebastian M. in ein Wohn- und Geschäftshaus im Neunkircher Stadtteil Wiebelskirchen eindrang und dort einen Kinderwagen in Brand steckte. Das Feuer hatte sich daraufhin im Treppenhaus ausgebreitet und das Gebäude unbewohnbar gemacht. Bei dem Brand kam ein 38-jähriger Hausbewohner ums Leben. 14 Personen mussten durch die Feuerwehr gerettet werden, vier von ihnen wurden verletzt.

S. wollte es „Ausländern heimzahlen"

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft sei Toni S. am Tattag wütend darüber gewesen, dass ein Ausländer seine Freundin beleidigt hätte. Toni S. habe seinem mutmaßlichen Komplizen und einem Zeugen daher angekündigt, es „diesen Ausländern heimzuzahlen". Das gab S. vor Gericht zu.

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In der Wiebelskircher Kuchenbergstraße gab es in der Nacht zu Mittwoch (18.4.2018) einen Toten bei einem Brand. Foto: BeckerBredel.

Er sei daraufhin mit Sebastian M. zum Tatort in der Kuchenbergstraße gegangen, wo er den mutmaßlichen Beleidiger vermutete. Während S. den Kinderwagen anzündete, hatte M. Schmiere gestanden.

Beide seien laut Anklage ausgesprochene Fans der Feuerwehr gewesen und hätten viel über das Thema kommuniziert. S. habe mehrmals versucht, Mitglied bei der Feuerwehr zu werden. Das war aber mangels Eignung abgelehnt worden.

Brandstifter vermindert schuldfähig?

Laut „SR" schilderte die Staatsanwaltschaft, der Angeklagte habe in der Vergangenheit gezündelt und soll - wie sein Komplize - intellektuell stark eingeschränkt sein. Ein psychiatrischer Sachverständiger sagte im Prozess aus, dass der 30-Jährige aufgrund einer Minderbegabung und Alkoholkonsum vor der Tat vermindert schuldfähig sei. 

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Das Gebäude mit hölzernem Treppenhaus wurde zum Raub der Flammen. Foto: Polizei.

Verwendete Quellen:
• dpa
• eigene Berichte
• Saarländischer Rundfunk

Tödlicher Brand in Wiebelskirchen: Was bisher geschah
• 13. März: Tödlicher Brand in Wiebelskirchen: Toni S. wohl vermindert schuldfähig
• 14. Februar: Tödlicher Brand in Wiebelskirchen: Beide Angeklagte große Fans der Feuerwehr
• 23. Januar: Prozess um tödlichen Brand in Wiebelskirchen: Ausländerfeindlichkeit mögliches Tatmotiv
• 26. Juli: Tödliches Feuer in Neunkirchen: Toni S. schon wegen Brandstiftung vorbestraft
• 25. Juli: Tödliches Feuer in Neunkirchen: Polizei fasst mutmaßlichen Mörder
• 20. April: Tödliches Feuer in Wiebelskirchen war Brandstiftung
• 19. April: Staatsschutz ermittelt in tödlichem Brand von Neunkirchen
• 18. April: Ein Toter bei Brand in Neunkircher Wohnhaus

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Amazon kommt ins Saarland: Verteilerzentrum soll in Völklingen entstehen

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In Völklingen-Wehrden soll ein Amazon-Verteilerzentrum entstehen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Peter Steffen

Amazon kommt ins Saarland. Als Standort eines neues Verteilerzentrums hat sich das Unternehmen das Gelände des ehemaligen Kraftwerks in Völklingen-Wehrden ausgesucht. Darüber berichtet die „SZ“.

Geplant ist der Bau eines Gebäudes, das rund 15 Meter hoch und über eine Hallenfläche von 6.700 Quadratmeter verfügen soll. Bis zu 110 neue Arbeitsplätze könnte die Ansiedlung mit sich bringen; im Winter soll die Zahl der Beschäftigten auf rund 200 steigen.

Amazon im Saarland: Online-Riese will in Völklingen bauen

Das Gebäude soll durch eine Düsseldorfer Immobilienfirma gebaut und von dieser weiter an Amazon vermietet werden, so SZ. Die Räumlichkeiten werde man planmäßig für die sogenannte „letzte Meile“ verwenden, also den finalen Transportweg der Ware bis zur Haustür des Kunden.

Gänzlich in trockenen Tüchern ist das Projekt allerdings noch nicht. Zustimmen muss letztlich noch der Stadtrat. Laut des Medienberichts hänge die Entscheidung an mehreren Faktoren. Etwa der potentiellen Lärmbelastung. Nicht zuletzt sollen die Anwohner zu Wort kommen. Dafür wird es wohl am 9. Mai eine Info-Veranstaltung in Wehrden geben.

Sollten alle erforderlichen Freigaben für den Baubeginn glücken, sei mit einer Fertigstellung des Verteilerzentrums bis 2020 zu rechnen.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

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Fit in Beruf oder Ehrenamt: Diese Webinare bringen mich weiter

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Foto: Villa Lessing

Die Schlüsselwörter für ein erfolgreiches berufliches oder ehrenamtliches Wirken lauten derzeit  „Networking“, „Work-Life-Balance“, „Videokonferenz“. Denn es gilt weiterhin, den Zugang und Kontakt zu wichtigen Ansprechpartnern zu erhalten und zu  pflegen, “Privates” und “Offizielles” richtig zu trennen sowie online professionell aufzutreten. Auch ohne Corona-Hintergrund sind das Herausforderungen, die regelmäßig bewältigt werden müssen. Gerade jetzt sind deshalb besondere Strategien und Ideen gefragt.

Die Villa Lessing in Saarbrücken zum Beispiel bietet zu den Themen Networking, Videomeetings und Work-Life-Balance zum Jahresbeginn interessante und nützliche Online-Crashkurse an, die ihre Teilnehmer in kürzester Zeit fit machen für Netzwerkstrategien, Zeitmanagement und erfolgreiches Auftreten in Videomeetings – auch nach der Pandemie.

Netzwerken mit Abstand: Strategie, Analyse, Pflege

Wie Netzwerke zielorientiert aufgebaut werden können und welche vorhandenen Ressourcen hierfür hilfreich sein können erklärt die Villa Lessing in dem  Crashkurs „Networking mit (digitalem) Abstand trotz AHA-Formel + L + C – Netzwerke strategisch aufbauen und pflegen“, der am 13. Januar und am 2. Februar jeweils ab 8 Uhr stattfindet Die renommierte Referentin Ina-Carola Enseroth ist selbständige Beraterin und Trainerin bei schmidt gramoll partner. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen in den Bereichen Personalentwicklung, Führungstrainings, Organisations- und Strategieberatung. Darüber hinaus entwickelt und trainiert sie Personen des öffentlichen Lebens im Bereich Auftrittsstrategien und Personal Branding. Ina-Carola Enseroth ist eine Expertin im Networking und selbst seit vielen Jahren in der Politik aktiv. 

Im Webinar will sie Anworten zu wichtigen Fragen geben wie beispielsweise:

Wie entwickle ich die richtige Netzwerkstrategie?
Wie sieht der korrekte Aufbau einer Netzwerkanalyse aus?
Wie pflege ich meine Netzwerke effektiv und nachhaltig?

Natürlich werden auch individuelle Fragen und Diskussionsanstöße der Teilnehmer berücksichtigt.

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Foto: Villa Lessing

Zeitmanagement : Berufs- und Privatleben optimieren, Stress vermeiden

Im Webinar Work-Life/ Life-Work-Balance- Optimales Zeitmanagement- “nicht nur” im Homeoffice sollen Teilnehmer einen Überblick über wichtige Zeitmanagement-Tools und Arbeitsmethoden erhalten und so Qualität und Effizienz der eigenen Arbeit steigern können.

Es ist der tägliche Drahtseilakt: Arbeit, Freizeit und Familie müssen von jedem Einzelnen Tag für Tag unter einen Hut gebracht werden. Nicht selten entwickeln sich dabei individuelle Bedürfnisse und die täglichen zu erfüllenden Anforderungen zu unvereinbaren Gegenpolen, die uns zu zerreißen drohen.

Sich selbst führen heißt hier die Devise – das sagt der Experte Klaus Schmidt. Der Kommunikationstrainer und Geschäftsführer von schmidt gramoll partner arbeitet mit Führungskräften und Teams in den Themenbereichen Rhetorik und Kommunikation, Gesprächs- und Verhandlungsführung, Konfliktmanagement, Führung, Personalentwicklung und Recruitment, Organisationsentwicklung und Marketing. Der Film- und Fernsehwissenschaftler berät Politiker und Mandatsträger, ihre Auftrittssituationen und Medienkompetenz zu professionalisieren. 

Den Webinar-Teilnehmern will er in seinen Crashkursen am 21.Januar und am 12. März zeigen, wie durch richtige Zielsetzung und effektive Planung wertvolle Zeit und Energie gespart werden können. Und wie die Ressourcen, die so geschaffen werden, auch das Privatleben positiv beeinflussen.

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Foto: Villa Lessing

Videomeeting – fit werden  für den souveränen Online-Auftritt

Menschenansammlungen, Treffen, Kontakte – in Zeiten der Pandemie sind derartige Veranstaltungen nicht mehr denkbar. Wer weiß, wie lange noch? Doch gerade im Berufsleben ist es oft unerlässlich, dass Menschen sich treffen, Konferenzen abhalten, sich in Arbeitsgruppen besprechen. Dank Digitalisierung können virtuelle Räum von beliebig vielen Personen gleichzeitig genutzt werden – ohne die Gefahr des direkten Kontaktes. Um Argumente und Gespräche erfolgreich zu vermitteln und sich die Aufmerksamkeit aller Teilnehmer uneingeschränkt zu sichern, bedarf es jedoch gesonderter rhetorischer Fähigkeiten.

Auch hier kann der Kommunikationsexperte Klaus Schmidt nützliche Tipps und Tricks vermitteln, die dabei helfen, im Online-Meeting professionell aufzutreten, überzeugend zu wirken und die Zuhörerschaft in den Bann zu ziehen. In seinen Webinaren „Rhetorik, Präsentation und Körpersprache im Videomeeting“ verrät er am 28. Januar und am 24. Februar Techniken für eine authentische Körpersprache, die auch über den Computer-Monitor effektiv bleibt. Er demonstriert, was zu einer verständlichen und begeisternden Sprechtechnik gehört  und macht die Teilnehmer fit  für den souveränen Auftritt in allen Online-Formaten.

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Foto: Villa Lessing

Alle Veranstaltungen beginnen um 8 Uhr und finden ausschließlich online statt. Um schriftliche Anmeldung zu den Veranstaltungen wird unter: veranstaltungen@villa-lessing.de gebeten. Im Anschluss erhältst du eine Anmeldebestätigung. Die entsprechenden Zugangsdaten für das Zoom-Webinar bekommst du ca. 48 h vor Beginn der Veranstaltung per Mail zugesendet.

Weitere Infos zu den Veranstaltungen der Villas Lessing findest du auf der Website https://www.villa-lessing.de/

"Das Ende des Geldes, wie wir es kennen"- Diskussion zum Thema Finanzen

Auch für alle, die sich für das Thema Finanzen interessieren, bietet die Villa Lessing am Mittwoch, den 20. Januar ab 19 Uhr unter dem Titel “Das Ende des Geldes, wie wir es kennen” eine spannende Veranstaltung. 

Schon lange lohnt sich für die meisten Menschen das Sparen nicht mehr und die Finanzwelt steht vor enormen Veränderungen. Der Ökonom Alexander Hagelüken, zeigt in seinem Buch “Das Ende des Geldes, wie wir es kennen”-Der Angriff auf Zinsen, Bargeld und Staatswährungen, welche Kräfte diese Entwicklungen vorantreiben, wie weit diese international gediehen sind und worauf wir uns einstellen müssen.

Gemeinsam mit dem Präsidenten der Hauptverwaltung der Bundesbank in Rheinland-Pfalz und dem Saarland, Bernd Kaltenhäuser, diskutiert der leitende Redakteur für Wirtschaftspolitik bei der Süddeutschen Zeitung, Alexander Hagelüken, über sein Buch und die Zukunft des Finanzsystems. Moderiert wird die Veranstaltung von Wolfgang Wirtz-Nentwig, dem Leiter der SR-Wirtschaftsredaktion.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 20. Januar 2021 um 19:00 Uhr statt. Interessierte können die Veranstaltung über >> Facebook Villa Lessing, den YouTube Kanal: >> YouTube Villa Lessing oder Zoom: >> Zoom-Webinar verfolgen. 

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Foto: Villa Lessing

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KONTAKT:

Villa Lessing
Lessingstraße 10

66121 Saarbrücken
Telefon: (0681) 967080
Internet: www.villa-lessing.de
E-Mail: info@villa-lessing.de

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Oberbürgermeister-Kandidaten für Saarbrücken stehen endgültig fest

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Acht Kandidaten wollen Oberbürgermeister von Saarbrücken werden. Montage: SOL.DE.

Am 26. Mai sind im Saarland Kommunalwahlen und in 34 der 52 Städte und Gemeinden werden Bürger- beziehungsweise Oberbürgermeister gewählt. Auch die Saarbrücker sind dann aufgerufen, an die Urne zu gehen und ihr Kreuz zu machen. Der Gemeindewahlausschuss ließ bei seiner Sitzung am Donnerstag (28. März) folgende acht Kandidaten für die Wahl des Saarbrücker Oberbürgermeisters zu:

Sollte keiner der Kandidaten es schaffen, im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit zu erreichen (mehr als 50 Prozent der Stimmen), kommt es zwei Wochen später zu einer Stichwahl (Pfingstsonntag, 9. Juni).

Gewählt wird in der Landeshauptstadt am 26. Mai neben dem Oberbürgermeister auch der Direktor des Regionalverbands Saarbrücken. Zudem steht die Wahl der Vertreter der Bezirksräte und die Stadtrats- sowie die Regionalversammlungswahl auf dem Plan. Die Saarbrücker gehen außerdem wegen der Wahl des 9. Europäischen Parlaments (Europawahl) zur Urne.

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Messerattacken im Saarland: Das sind die häufigsten Vornamen der Täter

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Bild: Fotolia

Mit sogenannten Anfragen können Abgeordnete in deutschen Parlamenten die Regierungen zu diversen Themenkomplexen aushorchen. Nachdem im letzten Jahr eine Statistik zu Stichwaffen- und Messervorfällen im Saarland herausgegeben wurde, hat der AfD-Abgeordnete Rudolf Müller dazu jetzt eine Anfrage gestellt.

Das Lagebild zeigt 1.490 solcher Vorfälle zwischen dem 1. Januar 2016 und dem 30. April 2018. Darunter waren 842 Fälle, bei denen tatverdächtige deutsche Staatsangehörige festgestellt wurden. Müller, sicher mit versteckter Intention, wollte von der Landesregierung wissen, welche Vornamen bei den Tatverdächtigen am häufigsten vorkommen. Die Landesregierung schlüsselte diese auf:
Michael - 24 Fälle
Daniel - 22 Fälle
Andreas - 20 Fälle
Sascha - 15 Fälle
Thomas - 14 Fälle
Christian - 13 Fälle
Kevin - 13 Fälle
Manuel - 13 Fälle
Patrick - 13 Fälle
David - 12 Fälle
Jens - 12 Fälle
Justin - 11 Fälle
Sven - 11 Fälle

Ebenso wollte der AfD-Abgeordnete wissen, wie viele der 842 deutschen Tatverdächtigen möglicherweise eine doppelte Staatsangehörigkeit besitzen. Auch hier dürfte Müller auf eine andere Antwort gehofft haben: Laut Landesregierung besitzen in 14 der 842 Fälle die mutmaßlichen Täter eine doppelte Staatsangehörigkeit:
deutsch-türkisch - 4 Fälle
deutsch-kasachisch - 3 Fälle
deutsch-syrisch - 2 Fälle
deutsch-italienisch - 2 Fälle
deutsch-französisch - 1 Fall
deutsch-georgisch - 1 Fall
deutsch-russisch - 1 Fall

Verwendete Quellen:
Antwort der saarländischen Landesregierung auf die Anfrage des Abgeordneten Rudolf Müller (AfD) (Drucksache 16/783 (16/750)) (PDF)
• eigener Bericht

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Saar-Uni sucht Menschen mit Schlangen-Angst

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Eine Kornnatter wie diese wird bei der Studie eingesetzt.

Vielen Menschen wird beim Anblick einer leibhaftigen Schlange ein bisschen mulmig. Es gibt aber auch Zeitgenossen, die tatsächlich in einen schlimmen Angstzustand verfallen, wenn ihnen eines der geschuppten Reptilien über den Weg kriecht.

Um den psychologischen Mechanismen auf den Grund zu gehen, die hinter der Schlangenangst und Angsterkrankungen im Allgemeinen stehen, suchen Roxanne Sopp und Sarah Schäfer, Psychologinnen der Saar-Uni, Freiwillige, die an Schlangenangst leiden

Probanden begegnen Isolde

Die Probanden schauen sich Videos von Schlangen an und werden im Rahmen eines Annäherungstests auch mit einer echten Schlange konfrontiert. Die Kornnatter der Psychologinnen ist allerdings ein höchst harmloses Exemplar. Denn Isolde, so ihr Name, ist ungiftig, heißt es in einer Pressemitteilung der Uni.

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Roxanne Sopp (links) und Sarah Schäfer forschen an der Saar-Uni mithilfe der Kornnatter Isolde die Schlangenangst. Foto: Universität des Saarlandes.

Das sind die Teilnahmebedingungen

Die Freiwilligen sollten zwischen 18 und 40 Jahre alt sein, nicht an einer psychologischen Erkrankung (außer natürlich einer spezifischen Phobie vor Schlangen) leiden sowie keine chronischen körperlichen Erkrankungen aufweisen oder dauerhaft Medikamente einnehmen.

Der zeitliche Aufwand beläuft sich – neben der ambulanten Erfassung des Schlafs durch eine Art Fitnessuhr – auf rund sechs Stunden insgesamt, die sich auf vier Termine an der Universität verteilen. Die Teilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung von 45 Euro.

Bei der Studie handelt es sich explizit nicht um eine Therapie der Schlangenangst, sondern um psychologische Grundlagenforschung. Wer über die Teilnahme an der Studie hinaus Interesse oder Bedarf an einer Therapie seiner Angststörung hat, kann sich gerne an die psychotherapeutische Universitätsambulanz wenden.

Bei Interesse mit Telefonnummer an folgende E-Mail-Adresse wenden: snakestudy.uds@gmail.com.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Universität des Saarlandes, 29.03.19

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Mit Küchenmesser und Pistole bewaffnet: Unbekannter überfällt Tankstelle in Homburg

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Unter anderem führte der Unbekannte bei dem Überfall in Homburg eine Pistole mit sich. Symbolfoto: Fotolia

Wie die Polizeiinspektion Homburg meldet, überfiel ein bislang unbekannter Täter am Donnerstag die Tankstelle auf der A6 in Höhe Homburg.

Mit einem Küchenmesser sowie einer schwarzen Pistole bewaffnet, forderte der Täter die Herausgabe des Kasseninhalts. Dabei sprach er gebrochenes Deutsch.

Ein Mitarbeiter stellte daraufhin die Geldkassette auf den Tresen. Der Unbekannte entnahm daraus einen „nicht näher bezifferbaren Bargeldbetrag“, steckte das Geld in eine Plastiktüte und flüchtete in Richtung eines Verbindungsweges nach Homburg-Reiskirchen. Dort stieg er vermutlich in einen „hellen Kleinwagen“ ein.

So wird der Täter beschrieben:
• männlich
• etwa 165 bis 170 cm groß
• schlanke Statur
• trug einen schwarzen Kapuzenpullover mit weißer Aufschrift auf rechtem Arm
• war vermummt mit einem Schal
• spricht gebrochenes Deutsch

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (06841)1060 entgegen.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Polizei, 29.03.2019

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Auto erfasst Fußgängerin auf Autobahn bei Rohrbach

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Bei einem Unfall auf der A6 (in Höhe St. Ingbert-Rohrbach) ereignete sich am Freitag ein schwerer Unfall. Symbolfoto: BeckerBredel

Verkehrsunfall bei Rohrbach: Nachdem ein Auto auf der A6 eine Frau erfasste, schwebt diese nun in Lebensgefahr. Darüber berichtet der „SR“.

Am Freitagmorgen bemerkten Verkehrsteilnehmer eine Person im Bereich der Mittelleitplanke auf der A6, heißt es im Medienbericht. Daraufhin wurde die Polizei verständigt. Auf dem Weg zur Gefahrenstelle gingen bei den Beamten weitere Anrufe ein. Demnach sei die Frau von einem Fahrzeug erfasst worden.

Am Unfallort angekommen, bestätigten sich die Aussagen der Verkehrsteilnehmer. Die Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Aufgrund der Unfallaufnahme kommt es im Bereich der Anschlussstelle Rohrbach aktuell zu Behinderungen im Verkehr, meldet der SR.

Update: Laut Angaben der „SZ“ ist der entsprechende Autobahnabschnitt derzeit voll gesperrt. Ein Gutachter sei vor Ort. Bis etwa 15 Uhr soll die Vollsperrung anhalten.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk

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Frau und Hund retten sich bei Brand in Saarbrücken

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Symbolfoto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk.

Wie die Feuerwehr Saarbrücken berichtet, stand die Wohnung im Kellergeschoss beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand.

Die Bewohnerin konnte sich mit ihrem Hund ins Freie retten. Weitere Bewohner in den darüber liegenden Wohnungen wurden durch die Feuerwehr geweckt und in Sicherheit gebracht. Durch intensive Löschmaßnahmen bekam die Feuerwehr den Brand schnell in den Griff.

Zum Glück kam bei dem Brand niemand zu Schaden. Alle Bewohner konnten rechtzeitig das Haus verlassen. Im Verlaufe des Einsatzes musste ein Feuerwehrmann ärztlich untersucht und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden, das er mittlerweile aber wieder verlassen konnte. Alle Bewohner kamen für den Rest der Nacht bei Bekannten beziehungsweise bei Familienmitgliedern unter.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Feuerwehr Saarbrücken, 29.03.19

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Fahndung im Saarland: Wer kennt diese Kriminellen?

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Die Polizei sucht aktuell nach mindestens drei Männern, die für Einbrüche in St. Ingbert-Rohrbach verantwortlich sein sollen. Von zwei Personen konnten Phantombilder gefertigt werden. Grafik: Polizei.

Das Landespolizeipräsidium Saarland fahndet mit Phantombildern nach Kriminellen. Mindestens drei Männer versuchten am 23. Mai 2018 gegen 12.00 Uhr in ein Wohnhaus in der Oberen Kaiserstraße im St. Ingberter Stadtteil Rohrbach einzubrechen.

Aufmerksame Passanten bemerkten den Einbruchsversuch. Dadurch fühlten sich die Täter gestört und flüchteten mit einem silberfarbenen Mercedes Kombi (älteres Modell, französisches Kennzeichen) auf die Autobahn 6 in Richtung Saarbrücken. Bei dem Einbruchsversuch entstand an dem Haus ein Sachschaden in vierstelliger Höhe.

Die drei Männer werden von der Polizei wie folgt beschrieben:

1. Täter (linkes Phantombild):
• circa 175 Zentimeter groß
• 20 bis 25 Jahre alt
• südländischer Typ
• normale Statur
• schwarze, kurze Haare
• dunkel gekleidet

2. Täter (rechtes Phantombild):
• circa 180 Zentimeter groß
• circa 20 bis 25 Jahre alt
• südländischer Typ
• kräftiges, rundliches Gesicht
• schwarze, kurze Haare
• dunkel gekleidet

3. Täter (bisher kein Phantombild):
• circa 175 Zentimeter groß
• circa 20 bis 25 Jahre alt
• südländischer Typ
• dunkel gekleidet

Hinweise zu den unbekannten Männern an den Kriminaldauerdienst, Tel. (0681)9622133.

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Anne Tietz / SOL.de

Germany's next Topmodel 2019: Jobs...Jobs...Jobs!

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So eine handliche Tasche ist echt das perfekte Accessoire! Foto: Twitter

Seid ihr bereit für Spiel, Spaß und Spannung? Na dann... Raketenstart!

1. Aus aktuellem Anlass: DANKE AXEL!

2. Oh Honey, wir vermissen dich! Honey arbeitet jetzt übrigens in einem Fitnessstudio und will sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Fun Fact:

3. Gute Preise... gute Besserung!

4. Du warst nicht wirklich im Ikea, wenn du nicht komplett eskaliert bist!

5. Doppelt gedrehter Axel mit einem gestreckten Hecht und einer Otterrolle als Abgang! Glanzleistung!

6. Was ist eigentlich aus Opel Adam geworden?

7. It's a sad sad situation!

8. Copy... aaaaaand paste! Filter, Filter, Filter! Sättigung hoch und fertig!

9. Erstmal Kaffee!

In der Vorschau zur nächsten Woche sehen wir, wie Theresa Heidi parodiert. Außerdem sehen wir Thomas Gottschalk in einem sehr fragwürdigen Outfit als Gastjuror. Das wird Fremdschämen-Deluxe. Wir sind entzückt!

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Gemeinsam für Jessica und Lothar: In Völklingen werden Stammzellenspender gesucht

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Lothar (58) und Jessica (38) kämpfen gegen Leukämie und brauchen dringend Spender. Fotos: DKMS

Die Suche nach einem genetischen Zwilling verlief für beide bislang erfolglos. Doch eine Stammzellenspende ist für Jessica und Lothar die einzige Chance. 

Bei Jessica wurde im Februar Blutkrebs festgestellt. Das Leben der jungen Mutter wurde durch die Diagnose auf den Kopf gestellt. „Ich war fassungslos. Mein erster Gedanke war, dass ich sterben muss und mein Kind nicht aufwachsen sehen kann. Im vergangenen Herbst starb mein Vater an Krebs und jetzt trifft es auch mich.“ Für ihre Familie will die 38-Jährige kämpfen, dabei helfen ihr tägliche Telefonate mit ihrem dreijährigen Sohn.

Familiäre Unterstützung und Rückhalt durch Freunde geben auch dem 58-jährigen Lothar Kraft. Der Familienvater erhielt die Diagnose Leukämie im Januar. „Ich befand mich in einem Schockzustand, mein Leben änderte sich mit einem Schlag“, erzählt Lothar. „Doch ich kämpfe und bin positiv gestimmt. Meine Familie, die große Anteilnahme und das Engagement von lieben Freunden und Kollegen und mein Glaube helfen mir sehr.“

Die Freunde und Familien der beiden Patienten organisieren nun mit der DKMS eine Typisierungsaktion in Völklingen. „Jeden Menschen kann die gleiche Diagnose treffen. Durch eine Registrierung kann jeder Einzelne helfen, ein Leben zu retten!“ appellieren Jessica und Lothar. In die Spenderdatenbank der DKMS kann jeder aufgenommen werden, der zwischen 17 und 55 Jahre alt und gesund ist. Bei der Registrierung wird lediglich mit einem Wattestäbchen ein Abstrich der Wangenschleimhaut entnommen. Nach der Aufnahme in die Spenderkartei stehen die Daten weltweit für Patienten zur Verfügung.

Am 14. April von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr könnt ihr euch in der Hermann-Neuberger-Halle in der Stadionstraße in Völklingen typisieren und in der DKMS aufnehmen lassen. 

Jede Registrierung kostet die gemeinnützige Gesellschaft etwa 35 Euro. Darum können auch Spenden der DKMS helfen. 

DKMS-Spendenkonto
Commerzbank
IBAN: DE67 7004 0060 8987 0000 46
Verwendungszweck: Jessica & Lothar

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