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Barber Angels schneiden erstmals Bedürftigen in Losheim die Haare

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Die Barber Angels schneiden Obdachlosen und Bedürftigen kostenlos die Haare. Foto aus Saarlouis: Billart

Die „Barber Angels Brotherhood“ hat es sich zur Aufgabe gemacht Bedürftigen und Obdachlosen etwas Selbstwertgefühl und ein gepflegteres Aussehen zurückzugeben. 

Dazu schneiden sie bei Aktionen in Deutschland, Österreich, der Schweiz aber auch auf Mallorca und in den Niederlanden diesen Menschen kostenlos die Haare. Bei über 400 Einsätzen frisierten sie bereits über 40.000 Bedürftige

Um die Berührungsängste der Obdachlosen zu verringern, kleiden sich die „Angels“ nicht in Salonkleidung, sondern in Lederjacken und Jeans. Dank dem engagierten Friseur Björn Hary aus Dudweiler kamen die Barber Angels 2017 zum ersten Mal ins Saarland. Nach Einsätzen in Saarbrücken und Saarlouis, schneiden die Friseure am Wochenende nun auch in Losheim kostenlos Haare und Bärte. 

Die Losheimer Arbeitsmarktinitiative e.V. lud die „Bruderschaft“ in die Gemeinde ein. Der Verein beschäftigt sich mit der Schaffung von Arbeitsplätzen für langzeitarbeitslose Personen. 

Unter der Leitung von Hary frisieren die Barber Angels am kommenden Sonntag zwischen 10:00 Uhr und 13:00 Uhr im Vereinsheim der Losheimer Arbeitsmarktinitiative Bedürftige. Anmeldungen werden bis Donnerstag angenommen. 

 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Barber Angels
Homepage der Losheimer Arbeitsmarktinitiative
Eigener Bericht

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Gersweiler Brücke in Saarbrücken-Burbach wird saniert

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Die Gersweiler Brücke bei Saarbrücken-Burbach wird saniert. Archivfoto: BeckerBredel

 

Auch wenn die Stadt bemüht ist, die Störungen so gering wie möglich zu halten, sind Beeinträchtigungen im Verkehrsfluss während der Baumaßnahmen an der Gersweiler Brücke unvermeidbar.

Autobahnauffahrt während der Arbeiten gesperrt

Je nach Baufortschritt sind einzelne Ein- und Abbiegevorgänge nicht möglich. Die Arbeiten werden in drei Phasen durchgeführt. Die Brücke soll allerdings während der gesamten Bauzeit in jede Fahrtrichtung einspurig befahrbar sein. Für die Dauer der Maßnahmen ständig gesperrt ist aber die Auffahrt auf die A620 Richtung Saarbrücken. Ebenso das Abbiegen in die Mettlacher Straße in Richtung Burbach ist nicht möglich.

„Burbacher Brücke“ sollte zu Stoßzeiten umfahren werden

Vor allem bei hohem Verkehrsaufkommen empfiehlt es sich die sogenannte „Burbacher Brücke“ zu umfahren. Am Sonntag hatte die Landeshauptstadt daher bereits Umleitungsschilder aufgestellt. Für die erste Bauphase wurde außerdem eine Ampelschaltung eingerichtet. Diese soll bis Mitte Juni dauern.

Für Fahrradfahrer soll die Brücke durchgehend passierbar sein, Fußgänger werden allerdings je nach Bedarf auf Überwege umgeleitet. Im ersten Bauabschnitt ist etwa der Gehweg in Richtung Burbach gesperrt. Wer zu Fuß unterwegs ist, muss daher auf die gegenüberliegende Seite in Richtung Gersweiler ausweichen.

Brücke wird für 1,1 Millionen verkehrssicher

Bei den Arbeiten sollen die Fahrbahnoberfläche und die Gehwege instand gesetzt werden. Außerdem werden Betonschäden beseitigt und ein neues Geländer angebracht. Da die Brücke viel befahren ist, sind die Sanierungsarbeiten notwendig, um sie verkehrssicher zu halten. Rund 1,1 Millionen Euro kostet die Instandsetzung. Bis Mitte Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Die Stadt informiert kontinuierlich über den Fortschritt und die aktuelle Verkehrsführung. Das Servicecenter steht für Fragen zum Baugeschehen unter (0681) 9050 oder der Behördennummer 115 (Kurzwahlnummer ohne Vorwahl) zur Verfügung. Zudem gibt es unter dem Baustellencode T64 auf www.sb-schafft.de weitere Informationen.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Landeshauptstadt

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Wie Corona den Uni -Alltag verändert- Das Campus Extra Magazin der Universität des Saarlandes

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Foto: Christin Hume | Unsplash

Studieren während der Corona-Pandemie: Umfrage gibt Aufschluss   

Im Rahmen einer bundesweiten Umfrage des Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung konnten 2.100 Studierende der Universität des Saarlandes im Juni das diesjährige Sommersemester bewerten. Obwohl die Universitäten von der plötzlichen Situation überrascht wurden, geben die saarländischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem digitalen Lehrangebot eine gute Bewertung.

- Etwas mehr als die Hälfte der Studierenden zeigt sich zufrieden mit den digitalen Angeboten.
- 30 Prozent gaben ein neutrales Urteil ab
- Ähnlich zufrieden sind die Studierenden auch mit der Umsetzung von Online-Veranstaltung und der Erreichbarkeit der Dozentinnen und Dozenten
- Schlechter wird derweil der Service der Verwaltung und die Kommunikation in Bezug auf geänderte Abläufe gesehen. Nur 60 Prozent bewerteten dies mit guten oder neutrale Noten. Dies ist nach Auffassung der Universität keine Überraschung, da sich die Vorgaben schrittweise und oft kurzfristig änderten.
- Erfreulich ist dagegen, dass nahezu alle Umfrageteilnehmer (95 %), ihre Klausuren oder mündliche Prüfungen schreiben und ablegen konnten.  
- Den Lernstoff  alleine bewältigen zu müssen war allerdings für viele eine große Herausforderung. Etwa 60 Prozent bezeichnen dies als schwieriger und geben an, dass die Prüfungsvorbereitung anstrengender als gewöhnlich gewesen ist.
- Das schlimmste ist für eine große Mehrheit jedoch der fehlende persönliche Kontakt zu Mitstudentinnen und Studenten

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Christine Zehren und Björn Diehl verschönerten mit ihren Videos den Alltag der Studierenden Foto: Thorsten Mohr

Die Pflanzenwelt über Online Videos kennenlernen 

Auch die beiden Botanik-Experten Björn Diehl und Christine Zehren mussten ihre Lehrmethoden coronabedingt umstellen. Mit großem Aufwand produzierten sie - ohne Technik- Vorkenntnisse - Videos und brachten die Botanik-Seminare somit zu den Studentinnen und Studenten nach Hause. In normalen Zeiten bringen die Pflanzenexperten den angehenden Biologinnen und Biologen beim Mikroskopiepraktikum im Labor die Einzelheiten der Pflanzenwelt nahe. Da dies nicht möglich war, drehten sie Videos über das Bestimmen von Pflanzen in Feld, Wald und Flur – denn gemeinsame Exkursionen waren nicht möglich.  Die beiden verbrachten Stunden mit der Vorbereitung und dem Zuschneiden der Videos. Doch der Aufwand hat sich gelohnt: Die Studentinnen und Studenten zeigten sich von den informellen und unterhaltsamen Videos begeistert! Und nicht nur das: Die Experten kamen auch zu der Auffassung, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Stoff mithilfe der Videos besser und umfänglicher verstanden haben. 

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Foto: Universität des Saarlandes

Vereinfachte Vernetzung der Wissenschaft durch Corona

Im Zuge von Corona musste sich der wissenschaftliche Austausch notgedrungen stark verändern. Tagungen unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern waren in Präsenzform leider nicht möglich. Doch Online-Formate machten es plötzlich möglich, sich überall auf der Welt zu vernetzen und zum Beispiel Vorträge und Seminare am anderen Winkel der Welt zu besuchen. Amerikanistik-Professorin Astrid Fellner wusste diesen Vorteil von Beginn an zu nutzen und meldete ihr Team im Frühjahr zu einem virtuellen Seminar an einer kalifornischen Universität an. Hier nahmen Sie an der Lesung eines Wissenschaftlers und Schriftstellers teil, der als kleines Kind mit seinen Eltern aus Mexiko in die USA flüchtete und somit als sogenannter “Dreamer” mit seiner Abschiebung rechnen muss. Die Professorin nutzte die Chance und lud den Wissenschaftler als virtuellen Referent in ihr Hauptseminar nach Saarbrücken ein. Eine positive Erkenntnis, die Astrid Fellner aus der Krise zieht „Vieles ist einfacher geworden: Man kann leichter Leute aus aller Welt einladen, zudem erreicht man mehr Personen, und der Austausch findet häufiger statt“, so ihr Fazit.

Sprachen können auch per Videochat erlernt werden

Die Universität des Saarlandes verfügt auch im Bereich Sprachen über ein breites Angebot und Studierende haben die Möglichkeit, in rund 150 Sprachkursen 15 verschiedene Sprachen zu lernen. Hierzu gehören auch durchaus außergewöhnliche Sprachen wie beispielsweise Chinesisch, Russisch oder Gebärdensprache. Im Zuge der Krise musste das Angebot in den Online-Bereich verlagert werden. „Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir alle Kurse ins Internet verlagern, was zu unserer eigenen Überraschung erstaunlich gut funktioniert hat“, sagt Peter Tischer, Leiter des Sprachenzentrums. Insgesamt rund 50 Dozentinnen und Dozenten unterrichten jeweils etwa 15 Studierende in den Kursen und für das Wintersemester sind bereits zahlreiche Kurse belegt. „In den Online-Kursen mussten wir die Teilnehmerzahl reduzieren, damit wir wie im Präsenzunterricht individuell auf jeden Einzelnen eingehen können. Viele Studierende können sich den Sprachunterricht auch mit Leistungspunkten anrechnen lassen“, erläutert Tischer weiter. Die Kurse sind für alle Studierenden kostenlos und bieten ein breites Angebot. So kann in bestimmten Studiengängen, wie beispielsweise Jura oder Psychologie die englische Fachsprache gelernt werden. Des Weiteren können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch auf geplante Auslandssemester vorbereiten. Trotz der gut funktionierenden Online-Kurse sehnt man sich an der Universität jedoch trotzdem nach der Rückkehr zu dem klassischen Unterricht: „Sprachenlernen lebt ganz wesentlich von der Kommunikation, und die ist im Seminarraum vor Ort viel besser möglich“, betont der Leiter des Sprachenzentrums der Saar-Uni.

Weitere interessante Neuigkeiten aus dem Uni-Leben – beispielsweise wo Sportstudenten neben Spitzenathleten trainieren, welche Erfahrungen eine Studentin der Kulturwissenschaften während ihres Auslandssemesters in Italien machte und ein Einblick in die Faszinierenden Welten der Materialwissenschaften sind im neuen Uni-Magazin „Campus-Extra“ zu lesen.

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Foto: Universität des Saarlandes

Kontakt:

Universität des Saarlandes
Campus
66123 Saarbrücken
info@uni-saarland.de
Website: campus.uni-saarland.de

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„Fridays for Future“ im Saarland: Uni-Professoren schließen sich Klimaprotesten an

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Prof. Dr. Gerhard Wenz (Saar-Uni) sprach bei der Abschlusskundgebung der „Fridays-for-Future“-Aktion in Saarbrücken. Fotos: BeckerBredel

Die „Scientists for Future Saarland“ und die „Fridays-for-Future“-Bewegung verfolgen ein gemeinsames Ziel: Nämlich für einen besseren Klimaschutz aktiv zu sein.

Wie die „SZ“ berichtet, gehören mittlerweile mehrere Professoren der Saar-Uni den „Scientists for Future“ an. Die Gruppe möchte unter anderem „Bildungsangebote über die Klimakrise anbieten“. Chemie-Professor Gerhard Wenz teilte darüber hinaus mit, weitere Kolleginnen und Kollegen mobilisieren zu wollen.

Demonstrationen im Rahmen von „Fridays for Future“ gab es mittlerweile in Merzig, Neunkirchen, Saarbrücken, Saarlouis, St. Wendel und Wadern. Die nächste Aktion soll am 20. April erneut in der saarländischen Landeshauptstadt stattfinden.

Verwendete Quellen:
• Eigene Berichte
• Saarbrücker Zeitung

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Insolvenzantrag: Warum Saar-Unternehmen „Schröder“ in der Krise steckt

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Schröder beschäftigt über 450 Mitarbeiter im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Hier zu sehen: Die Lyonerproduktion. Symbolfoto: BeckerBredel

Schröder“ steckt in der Krise. Und zwar so erheblich, dass nun Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt wurde. Das geht aus mehreren Medienbeiträgen übereinstimmend hervor.

Wie unter anderem der „SR“ berichtet, kommentierte Insolvenzexperte Frank Abel dazu: Das Unternehmen sei weder überschuldet noch zahlungsunfähig. Da aber potentiell die Zahlungsunfähigkeit drohe, müsse der Betrieb nun saniert werden. Der erste Schritt dazu: Das Beantragen eines sogenannten „Schutzschirmverfahrens“, das zur Insolvenzverordnung gehört.

Doch wie kam es überhaupt zur Krise? Dazu äußerte sich Schröder-Geschäftsführer Roman Tschunky gegenüber dem SR. Laut Aussage Tschunkys habe sich das Einkaufsverhalten „dramatisch verändert“. Die aktuelle Vertriebsstruktur „bringe derzeit nicht genug Umsatz“.

Neben der Sanierung selbst soll es nun darum gehen, möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern. Dazu wurden  Verhandlungen angekündigt, die einen Sozialplan und Interessensausgleich beinhalten sollen.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Saarbrücker Zeitung

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Mysteriöser Vorfall in Saarbrücken: Schwer verletzter Mann gefunden

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An dieser Stelle der Saarbrücker Roonstraße entdeckte ein Autofahrer den schwer Verletzten. Foto: BeckerBredel

Schwer verletzter Mann in Saarbrücken gefunden

Am gestrigen Sonntagabend (7. April 2019) kam es in der Roonstraße in Saarbrücken zu einem ungewöhnlichen Einsatz für Polizei und Feuerwehr. Ein Autofahrer, der auf der Roonstraße unterwegs war, entdeckte plötzlich eine auf der Straße liegende Person. Beim Nachsehen wird klar, dass der Mann auf dem Asphalt schwer verletzt ist.

Rettungswagen sowie Notarzt rückten an und übernahmen umgehend die Erstversorgung des Mannes. Anschließend wurde der Schwerverletzte in eine Saarbrücker Klinik eingeliefert. Die Roonstraße wurde zunächst in beide Richtungen, später nur noch Richtung Hohenzollernstraße gesperrt. 

Da vieles darauf hindeutete, dass der Verletzte Opfer eines Verbrechens wurde, wurde auch die Polizei eingeschaltet. In der Folge übernahm der Kriminaldauerdienst die Ermittlungen.

Was ist mit dem Mann passiert?

Dass der Mann von der Brücke gesprungen oder gestürzt ist oder heruntergeworfen wurde, schließen die Beamten aus. Auch einen Zusammenstoß mit einem Fahrzeug, das anschließend geflüchtet ist, halten die Beamten aufgrund der Verletzungen des Opfers für unwahrscheinlich.

Bei einer ersten Untersuchung des Fundorts entdeckten die Polizeibeamten, dass sich die eigentliche Tat offenbar ein paar Meter entfernt abgespielt hat. Direkt unter der Westspange gibt es eine versteckt gelegene dunkle Ecke. Um dort nach Spuren suchen zu können, wurde die Freiwillige Feuerwehr angefordert. Sie leuchtete den Tatort weiträumig aus.

Identität des Schwerverletzten zunächst ungeklärt

Zivilbeamte der Kripo suchten stundenlang nach möglichen Spuren und fertigten Aufnahmen vom Ort des Geschehens an. Bislang ist noch unklar, um wen es sich bei dem Opfer handelt. Der verletzte Mann hatte keinerlei Papiere bei sich und passt nicht auf die Beschreibungen von aktuell vermissten Personen. Die Polizei will ihn im Laufe des Tages im Krankenhaus aufsuchen. Sollte der Mann dann ansprechbar sein, erhoffen sich die Beamten weitere Details zu dem Geschehen.

Update: Identität des Schwerverletzten mittlerweile geklärt

Auf SOL.DE-Anfrage teilte das Landespolizeipräsidium des Saarlandes mit, dass es sich bei dem Opfer um einen 40-jährigen Mann, der aus Ungarn stammt, handelt. Laut Angaben der Polizei geriet der verletzte Mann mit einem 36-jährigen, gebürtigen Polen in eine gewalttätige Auseinandersetzung. Wie es zu dem Streit kam, ist bislang noch unklar.

Der 36-Jährige fügte seinem 40-jährigen Kontrahenten massive Kopfverletzungen zu und schleifte den bewusstlosen Mann auf die Straße. Dort lag der 40-jährige Mann in hilfloser Lage auf der Abfahrt "Westspange - Alt Saarbrücken" mitten auf der unbeleuchteten Fahrbahn im Kurvenbereich.

Das Opfer musste aufgrund der schweren Verletzungen in ein Klinikum eingeliefert werden. Auf SOL.DE-Nachfrage gab die Polizei an, dass der Mann zu keiner Zeit in Lebensgefahr schwebte.

Nach Angaben der Polizei seien beide Männer ohne festen Wohnsitz und standen während des Streits unter erheblicher alkoholischer Beeinflussung.

Mutmaßlicher Täter heute vor Haftrichter

Laut SOL.DE-Informationen wird gegen den 36-jährigen Mann wegen versuchten Totschlags ermittelt. Der Tatverdächtige hat sich bislang noch nicht zur Tat eingelassen und soll noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Agentur Becker & Bredel
• Eigene Recherche

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Kohleausstieg: Saarland geht bei Milliarden-Strukturhilfen leer aus

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Das Kraftwerk Fenne ist eines der letzten beiden Kohlekraftwerke im Saarland. Foto: A. Josef Dernbecher/Wikicommons

In dem Eckpunkteplan des Bundeswirtschaftsministeriums, der dem Spiegel vorliegt, sollen nur die vier Braunkohleländer Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg vorkommen. Das Saarland profitiert also zunächst nicht von den Geldern. 

Kein Geld fürs Saarland: Rehlinger enttäuscht 

Weder im 240-Millionen-Euro-Sofortprogramm des Bundes noch im 40-Milliarden-Paket zur Stärkung der Wirtschaftsstruktur wird das Land berücksichtigt.  „Das ist eine Enttäuschung und wird dem Anspruch gleichwertiger Lebensverhältnisse in keiner Weise gerecht“, meint die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger zu diesen Plänen gegenüber der „SZ“. 

Sie fordert daher schnelle Unterstützung: „Ein tiefgreifender Strukturwandel im industriell geprägten Saarland ist mit Händen zu greifen. Es braucht jetzt Strukturhilfen des Bundes, damit wir nicht erst zu einer strukturschwachen Region werden.“

Zweites Gesetz soll auch Steinkohleregionen fördern

Peter Altmaier, selbst gebürtiger Saarländer, will das Gesetz bis zur Sommerpause durch den Bundestag bekommen. Laut des Eckpunktepapiers sei zur zweiten Jahreshälfte jedoch ein Weiteres geplant, das Finanzhilfen für die Steinkohlestandorte vorsieht. Berücksichtigt werden sollen dabei Regionen, in denen der Steinkohlesektor von erheblicher Bedeutung für die Wirtschaftsleistung war. Die Kreise Saarlouis, Saarpfalz und der Regionalverband Saarbrücken könnten für die Förderung infrage kommen. 

Allerdings haben bereits Bayern und Baden-Württemberg in einem Brief an die Kanzlerin Ansprüche bekundet. Die Vertreter aller saarländischen Kommunen wollen morgen in Berlin für die Strukturhilfen demonstrieren.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• Saarländischer Rundfunk

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Mann (46) in Köllerbach erschossen: Anklage gegen frühere Lebensgefährtin (57)

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Einer 58 Jahre alten Frau (Mitte des Bilder; weiße Hose) wird vorgeworfen, ihren ehemaligen Lebensgefährten erschossen zu haben. Foto: BeckerBredel

Am Montag (08. April 2019) gab die Staatsanwaltschaft Saarbrücken bekannt, gegen eine 57-Jährige Anklage erhoben zu haben. Der Frau wird vorgeworfen, ihren ehemaligen Lebensgefährten in Köllerbach erschossen zu haben.

Nach dem Ergebnis der Ermittlungen soll die Angeschuldigte dem Opfer vor dessen krankengymnastischer Praxis in Köllerbach aufgelauert haben. Als der Mann die Praxis verließ, habe die Angeschuldigte das Opfer angesprochen und unmittelbar mit einer Pistole vier Mal auf den 46-Jährigen geschossen. In der Absicht, ihn zu töten, so der Vorwurf.

Der Mann erlag noch am Tatort seinen Schussverletzungen. Anschließend ließ sich die Angeschuldigte widerstandslos festnehmen. Sie befindet sich seit dem Folgetag der mutmaßlichen Tat in Untersuchungshaft. Die Tatwaffe, das schreibt die Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung, hatte die Angeschuldigte als Mitglied eines Schützenvereins legal im Besitz.

Der Tatnachweis soll vor allem durch Zeugen und ein rechtsmedizinisches Gutachten geführt werden.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken, 08.04.2019

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Mit Messer bewaffnet: Unbekannter überfällt Kiosk in Merzig

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Mit einem Messer bedrohte der Unbekannte einen Ladenbesitzer in Merzig. Symbolfoto: Fotolia

Die Polizeiinspektion Merzig meldet einen Fall von räuberischer Erpressung, der sich am Sonntagabend in der Poststraße ereignete.

Wie die Beamten schildern, betrat ein bisher Unbekannter gegen 22 Uhr einen Kiosk. Dort bedrohte er den Ladeninhaber mit einem etwa 20 Zentimeter langen Messer und forderte so die Herausgabe von Bargeld. Aus Angst vor weiteren Repressalien, schildert die Polizei, händigte das Opfer dem Mann 350 Euro aus. Dieser steckte das Geld in seine Jacke und flüchtete.

Beschreibung des Täters:
• spricht akzentfreies Deutsch
• etwa 180 cm groß, schlank
• Dreitagebart
• trug eine schwarze Lederjacke, einen grauen Kapuzenpullover und blaue Jeans

Personen, die Hinweise machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Merzig, Telefon (06861)7040 in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Polizei, 08.04.2019

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Nächtlicher Brand in Differten: Vier Menschen verletzt

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45 Feuerwehrleute rief der Brand in Differten auf den Plan. Symbolfoto: BeckerBredel

Am Samstag rückten Feuerwehren mehrerer Löschbezirke zu einem Einsatz in die Schäfereistraße in Differten aus. Wie die „SZ“ berichtet, brach dort ein Brand in einem Wohnhaus aus. Dafür wohl verantwortlich: Ein technischer Defekt eines Elektrogerätes, das sich im Keller des Gebäudes befand.

Die vier Bewohner des Hauses wurden durch den Alarm des Rauchmelders geweckt - und brachten sich daraufhin selbst in Sicherheit. Dennoch erlitten sie laut SZ „mehr oder weniger starke Rauchvergiftungen“. Daher brachte ein Rettungswagen die Verletzten in Krankenhäuser.

Das Feuer konnten die Einsatzkräfte (insgesamt 45 waren vor Ort) schnell unter Kontrolle bringen.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

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Saar-Derby in Völklingen: Großaufgebot der Polizei bei Spiel von Saarbrücken gegen Homburg

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Ein Großaufgebot der Polizei sorgte beim Spiel des 1. FC Saarbrücken gegen den FC 08 Homburg für Sicherheit. Foto: BeckerBredel

Trifft der 1. FC Saarbrücken auf den FC 08 Homburg, so ist von einem sogenannten „Rotspiel“ die Rede. Konkret bedeutet das: Die Polizei stuft das Fanverhalten traditionell als „feindschaftlich“ ein. Dementsprechend werden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft, wie aus einer Pressemitteilung des Saar-Innenministeriums hervorgeht.

Am Samstag selbst waren über 250 Beamte im Dienst. Darunter Kräfte der Bereitschaftspolizei und der Operativen Einheit sowie eine „Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit“ aus Rheinland-Pfalz. Außerdem wurde erstmals eine Drohne eingesetzt. Diese nahm die Verkehrs- und Zuschauerströme auf.

Vor Beginn des Spiels begleiteten Einheiten der Polizei rund 100 Fans des FC 08 Homburg vom Bahnhof bis zum Stadion. Der Weg verlief friedlich. Während des Spiels kam es ebenso zu keinen Ausschreitungen oder Vorfällen. Minister Bouillon kommentierte abschließend: „Wir werden als Sicherheitsbehörden alles dafür tun, dass das Aggressivitätspotenzial insbesondere bei Fußballspielen zurückgeht und die Randalierer endgültig den Spaß verlieren.“

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung des Saar-Innenministeriums
• Pressedienst Becker&Bredel

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Party in Zweibrücken eskaliert: 32-Jähriger schlägt Mann (30) Weinflasche auf den Kopf

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Mit einer Weinflasche wurde in Zweibrücken ein Mann verletzt. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Gegen 23.50 Uhr alarmierten Anwohner der Zweibrücker Max-Planck-Straße die Polizei: Am Telefon schilderten sie, dass eine Schlägerei zwischen mehreren Personen stattfinden würde.

Daraufhin rückten die Beamten aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Hintergrund des Vorfalls eine private Feier von vier Personen im Alter zwischen 26 und 32 Jahren war. Zunächst kam es zu einem Streit zwischen einem 32-Jährigen und einem 30 Jahre alten Mann.

Dieser Streit eskalierte allerdings; der 32-Jährige schlug dem anderen Partygast eine Weinflasche auf den Kopf. Dabei erlitt der Geschädigte eine Platzwunde am Kopf sowie eine leichte Schnittwunde an der Schulter. Der Täter selbst verletzte sich durch Glassplitter an der Hand.

Ein Alkoholtest der Polizei ergab, dass beide Personen betrunken waren.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Polizei, 07.04.2019

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