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Tödlicher Brand in Wiebelskirchen: Toni S. legt Revision gegen Urteil ein

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Das Gebäude mit hölzernem Treppenhaus wurde zum Raub der Flammen. Foto: Polizei.

Der Prozess gegen Toni S. um den tödlichen Brand im Neunkircher Stadtteil Wiebelskirchen geht in eine weitere Runde. Wie eine Sprecherin des Landgerichts Saarbrücken auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, legte der 30-Jährige Revision ein. Darüber entscheide nun der Bundesgerichtshof (BGH).

S. war vor elf Tagen wegen besonders schwerer Brandstiftung mit Todesfolge und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt worden.

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Das Landgericht Saarbrücken hatte Toni S. (30) wegen besonders schwerer Brandstiftung mit Todesfolge und gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Archivfoto: BeckerBredel.

Für seinen 19-jährigen Komplizen verhängte die Jugendkammer wegen Beihilfe zu besonders schwerer Brandstiftung in Tateinheit mit Diebstahl als erzieherische Maßnahme eine sogenannte Betreuungsweisung. Die Staatsanwaltschaft hatte für den Hauptangeklagten neun Jahre Haft gefordert, der Verteidiger vier Jahre plus Unterbringung in einer forensischen Einrichtung.

Der damals 29-Jährige soll am 17. April 2018 in einem Mehrfamilienhaus, in dem auch Flüchtlinge wohnten, einen Kinderwagen im Hausflur angezündet haben. Offenbar sei er darüber wütend gewesen sein, „dass Ausländer seine Mutter oder seine Freundin beleidigt hatten", sagte die Gerichtssprecherin. Die Flammen hatten das gesamte Gebäude in Brand gesetzt. Dem zweiten Angeklagten war vorgeworfen worden, dabei „Schmiere gestanden" zu haben.

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In der Wiebelskircher Kuchenbergstraße gab es in der Nacht zu Mittwoch (18.4.2018) einen Toten bei einem Brand. Foto: BeckerBredel.

14 Menschen wurden von der Feuerwehr über eine Drehleiter gerettet, ein 38-Jähriger kam in seiner Wohnung ums Leben. Eine 77-jährige Frau erlitt eine Rauchgasvergiftung.

Verwendete Quellen:
• dpa
• eigene Berichte

Tödlicher Brand in Wiebelskirchen: Was bisher geschah
• 29. März: Tödlicher Brand in Wiebelskirchen: Toni S. muss ins Gefängnis
• 14. Februar: Tödlicher Brand in Wiebelskirchen: Beide Angeklagte große Fans der Feuerwehr
• 23. Januar: Prozess um tödlichen Brand in Wiebelskirchen: Ausländerfeindlichkeit mögliches Tatmotiv
• 26. Juli: Tödliches Feuer in Neunkirchen: Toni S. schon wegen Brandstiftung vorbestraft
• 25. Juli: Tödliches Feuer in Neunkirchen: Polizei fasst mutmaßlichen Mörder
• 20. April: Tödliches Feuer in Wiebelskirchen war Brandstiftung
• 19. April: Staatsschutz ermittelt in tödlichem Brand von Neunkirchen
• 18. April: Ein Toter bei Brand in Neunkircher Wohnhaus

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Kohle fürs Saarland: Saar-Bürgermeister protestieren in Berlin

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Alle saarländischen Bürgermeister protestierten in Berlin geschlossen für Strukturhilfen für das Saarland. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Bildfunk

Alle 52 saarländischen Bürgermeister, Landräte und weitere Funktionsträger protestierten in Berlin gegen die Ungleichbehandlung der deutschen Bergbauregionen

Saarland werde beim Kohleausstieg benachteiligt

„Es ist ungerecht, dass den Braunkohlerevieren beim Kohleausstieg Strukturhilfen in Höhe von 40 Milliarden Euro in Aussicht gestellt werden, während das (Steinkohle-Revier) Saarland vor Jahren mit ein paar Millionen abgespeist wurde“, meinte der Lebacher Bürgermeister Klauspeter Brill (parteilos) bei der Aktion. 

In der Hauptstadt führte man Gespräche mit Bundestagsabgeordneten und Vertretern der Bundesregierung. Die Forderung: Eine Nachbesserung bei Strukturhilfen. Die Resonanz sei enorm, so Brill im Reichstag. Auch mit Exil-Saarländer und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) soll am Nachmittag verhandelt werden.

Saarland bei 40-Milliarden-Euro-Förderpaket außen vor

Die Hilfe wird dringend benötigt. „Ohne die Unterstützung des Bundes wird das Saarland den erforderlichen Strukturwandel nicht schaffen“, fügte Nalbachs Bürgermeister Peter Lehnert (parteilos) hinzu. Diese Befürchtung teilt auch die saarländische Ministerin Anke Rehlinger. Es brauche die Strukturhilfen des Bundes, damit das Saarland nicht zu einer strukturschwachen Region werde. 

Ein Eckpunktepapier des Bundeswirtschaftsministeriums sieht vor, dass von einem 40-Milliarden-Euro-Förderpaket zum Kohleausstieg nur die Braunkohleländer Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen profitieren sollen. Das Steinkohleland Saarland würde leer ausgehen. Der Abbau war hier 2012 beendet worden. 

Kohleausstieg: Saarland geht bei Milliarden-Strukturhilfen leer aus

 

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• Saarländischer Rundfunk

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Trumps Comeback auf Twitter

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Heute erfahren wir ...
... was the Donald wieder auf Twitter treibt.

Außerdem ...
... geht es heute um den Facebook Ad-Manager: Denn "This is, where the Magic happens". Bzw. die Manipulation.

Aber dazu gleich mehr.
Zunächst das Wetter: "Wechselhaft" wäre untertrieben. Denn es bleibt bei Regen, Graupel, Schnee, Sonne, Gewitter & Sturmböen. 7-14°C.

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Alle Infos dazu ...
... findet ihr unter fruehstart-newsletter.de. Also: Haut rein!

IRGENDWELCHE Fragen?
Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

 

Donald is back!

 

The Donald himself ...
... ist bei Twitter bekanntlich lebenslang gesperrt.

Aber er war es ja gar nicht.
Sondern sein "Schreibtisch". Der hatte nämlich gestern einen eigenen Twitter-Account.

Aha.
Die Anliegen von Büromöbeln (maximale Papierbelastung, Missbrauch durch "auf den Tisch hauen", Kampagnen für leichtere Monitore, Tipps zur Holzwurmhygiene ...) sucht man hier aber Vergebens. Der Tisch konzentrierte sich auf die Verlautbarungen seines Herrn: Er kopierte Trumps neue "Pseudo-Tweets" (Kurzbeiträge in Tweet-Länge, die er auf seinem neuen Blog veröffentlicht) ins echte Twitter.

Kindergarten pur!
Aber kann man ja mal probieren. Denn wer den Twitter-Chef Jack Dorsey kennt, der weiß: Er hätte seinen Quotenbringer vielleicht ganz gerne wieder an Bord. Denn Hipstertum & Zottelbart hin, Nasenring & Yoga her: Trump war seine "Rampensau": Er steigerte die "Time on App" & das Engagement der Twitter-User im Alleingang um mehrere Prozentpunkte. Und für Social Networks bedeutet sowas: Bares Geld!

Ganz so dummdreist, ...
... kann er den Donald dann aber doch nicht durchkommen lassen. Daher endet unsere Bildergeschichte ...
... wie sie enden musste: Damit @Jack Dorsey nicht behaupten kann, ihm sei das ja alles gar nicht aufgefallen, ließ die Twittergemeinde in den USA permanent #RemoveTrumpJack trenden. Und bald darauf war der Ofen dann auch wieder aus.

Und die Moral von der Geschicht?
Vergesst den lieben Donny nicht! Denn er hat sich mitnichten von seinen Influencer-Ambitionen verabschiedet.

Und sein neuer Blog ...
... mag vielleicht nicht, wie angekündigt, das größte und beste Social Network aller Zeiten sein. (Keine Ahnung, ob er das wirklich so gesagt hat. Aber wäre doch seltsam, wenn nicht.)

Er tut aber seinen Zweck:
Er kann darauf seine Verlautbarungen verbreiten. Und die sind in Tweet-Länge portioniert, damit jeder Jünger sie schnell & einfach in den Twitter-Kosmos einspeisen kann: Die entsprechenden Share-Button prangen auch schon neben jedem einzelnen Bonmot. Der "Schreibtisch-Account" war eventuell also nur eine Anleitung, wie Donny das gerne hätte.

Soviel zu Twitter.
Denn selbst wenn Trump dort irgendwie wieder seine alte (Omni-)Präsenz anknüpfen könnte, fehlt ihm immer noch Facebook. Dort war er persönlich zwar nicht allzu aktiv. Aber für seine Kampagnen war der dortige Ad-Manager eine Wunderwaffe: Hier konnten seine Spin-Doctors jedem potenziellen Trump-Wähler seine individuelle zusammengemischte Dosis Gift servieren (wie das funktioniert, besprechen wir heute unter READ THIS TODAY). 

Und hier ...
... ist das letzte Wort auch noch nicht gesprochen! Mark Zuckerberg wollte die Entscheidung über den Trump-Bann ja bequem an sein "Oversight-Bord" weiterreichen. Das tut ihm diesen Gefallen aber nicht - und spielt ihm den schwarzen Peter nun einfach wieder zurück: Facebook selbst müsse erstmal genauere Regeln für einen solchen Fall definieren, bevor man als "Gericht" darüber entscheiden könne.

Round II, FIGHT!!!
Denn wer denkt, der Donald lasse sich kampflos vom allmächtigen Ad-Manager ausschließen, der hat sich geschnitten: Druck auf die Social Media auszuüben, ist - neben Schmähkampagnen für untreue Republikaner - nämlich die Top-Prio seiner neuen "Öffentlichkeitsarbeit".

 

Klima: Geht doch!


Bislang ...

... war in der Klimapolitik jedes einzelne Kilo CO2-Reduktion ein eigenes Drama. 

Aber wenn man wirklich will, ... 
... ist es anscheinend doch gar nicht sooo schwer: Binnen einer Woche hat die Bundesregierung beschlossen, Schland einfach mal fünf Jahre früher klimaneutral zu machen.

Wie kommts?
Grüne im Umfragenhoch, deren Programm vom BVerG geadelt wird - das ergibt wohl die ultimative "Klimazange"

Aufhebung der Impfstoff-Patente: Geht auch?

 


Gar nicht so einfach!

Das hört man auch zu der Forderung, den Patentschutz für die Impfstoffe aufzuheben: mRNA ist so kompliziert ..., das kann nicht jeder ..., eh zu wenig Rohstoffe ...

Mag ja sein.
Aber selbst wenn: SCHADEN würde eine Aufhebung des Patentschutzes dann ja trotzdem nicht. Außer eben der Pharma-Industrie.

Was bislang fehlte ...
... ist ein "BVerG-Moment" - eine Autorität, die sagt: Machen! Und genau das wurde jetzt wohl erreicht: Die USA unterstützen dieses Anliegen auf einmal. Daher könnte auch hier nun alles ganz schnell gehen ...

GEWINNER DES TAGES

 

Sascha Lobo. Denn bislang kannte man ihn vor allem als Cyber-Schwurbler. In Merkels Spätphase zeigt er nun aber ein erstaunliches Gespür für die richtigen Wunden - und legt jedes Mal den Finger rein.

VERLIERER DES TAGES

 

Der Spiegel. Denn Humor ist bekanntlich keine deutsche Stärke. Aber wenn einem wirklich nichts besseres einfällt, sollte man das mit dem Cartoon vielleicht einfach lassen.

Made in China. Denn bislang hatten solche Produkte den Ruf, nicht sonderlich haltbar zu sein. Und dann baut man im Reich der Mitte mal eine nahezu unkapputbare Raketenstufe, die selbst den Wiedereintritt in die Erdathmosphäre übersteht - und nun ist es auch wieder nicht Recht ...

READ THIS TODAY

 

Im "Ad-Manager" ...
... sieht man Facebooks wahres Gesicht. Denn hier kann man seine Zielpersonen heraussuchen: Alter, Geschlecht, Interessen, Beziehungsstatus, "hat vor kurzem ein Auto gekauft" ...

Nebenbei ...
...lassen sich über ein paar Tricks auch bestimmte Einkommensschichten herauspicken: Apple-User haben meist die dickeren Taschen (man kann sogar die Besitzer neuerer Smartphones (jünger als zwei Jahre) herausfiltern). Oder man geht einfach über das Geo-Targeting - und zielt ausschließlich auf gewisse Wohnviertel. Über die Spracheinstellungen (Bsp. Deutsch plus Türkisch) findet man auch schnell bestimmte Communities. Selbst schwarze Amerikaner lassen sich dort recht schnell von ihren weißen Mitbürgern trennen.

Und das ist erst der Anfang.
Denn wenn Facebook einmal eine gewisse Anzahl von Menschen gefunden hat, die auf eine bestimmte Anzeige überdurchschnittlich gut reagieren, kommt die KI ins Spiel: Sie findet heraus, was genau diese Menschen gemeinsam haben. Und dann sie sucht sie andere Facebook-User, die dieses Muster teilen. 

Das ist Facebooks heiliger Gral.
Denn es hat einen Weg gefunden, unglaublich schnell und unglaublich billig herauszufinden, wer sich von welcher Message überzeugen lässt. Das ist der feuchte Traum aller Marketer (und aller Manager politischer Kampagnen). Kein Wunder hängen sie alle am Ad-Manager, wie der Chunky an der Nadel. 

Und es funktioniert auch mit Fake News.
Genau das hat Cambridge Analytica für Trump gemacht: Man hat große Mengen an Verschwörungsmärchen produziert. Und den Ad-Manager herausfinden lassen, welcher User welchen Blödsinn hören will.

Hier hilft auch noch der Algorithmus:
Denn der ist auf "Engagement" programmiert. Und je empörender ein Post, desto mehr Reaktionen löst er aus - und desto stärker wird er dann vollautomatisch weiterverbreitet ...

Und Keep in Mind:
Die Insta-Werbung läuft ebenfalls über besagten Ad Manager.

Die App Signal ...
... hat nun eine Facebook-Ad geschaltet, die zeigt, wie Facebook Ads funktionieren. Und bezeichnenderweise hat Facebook diese Ad gesperrt.

 

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Zeckensaison im Saarland hat begonnen

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Mit steigender Temperatur werden auch Zecken im Frühling wieder aktiv. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

Laut Robert Koch-Institut (RKI) gab es im Land bereits die ersten Infektionen mit Borreliose, die zu den beiden gefährlichsten, von Zecken übertragenen Krankheiten zählt. 

Obwohl diese Ansteckungen eigentlich das ganze Jahr über vorkommen könnten, machen sich steigende Temperaturen in den Infektionszahlen bemerkbar. Das liegt zum einen daran, dass die Zecken bei über 8 Grad Celsius wieder aktiv werden. Zum anderen hängt es damit zusammen, dass Menschen auch im Freien wieder kürzere Kleidung tragen.

Auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird über die Parasiten übertragen. Anders als der Name vermuten lässt, nicht nur im Frühsommer, sondern von Frühjahr bis Herbst. Bei der Verbreitung des Erregers kommt es aus ungeklärten Gründen stark auf die Region an. So sind in Bayern und Baden-Württemberg nahezu alle Landkreise betroffen. Im Saarland besteht nur im Saar-Pfalz-Kreis ein erhöhtes FSME-Risiko. Infektionen gab es in diesem Jahr allerdings noch keine. Auch in den vergangenen Saisons kam es laut RKI landesweit nie zu mehr als zwei oder drei Ansteckungen landesweit. 

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur
• Robert-Koch-Institut

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dpa/lrs

Obdachloser (40) in Saarbrücken zum Sterben auf Straße geschleift

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Ein Autofahrer entdeckte einen Obdachlosen auf einer Saarbrücker Straße liegend. Foto: BeckerBredel

Ein 40-jähriger Obdachloser ist in Saarbrücken zusammengeschlagen und anschließend auf einen unbeleuchteten Straßenabschnitt geschleift worden. Der Mann war am Sonntag (7. April) mit einem anderen 36 Jahre alten Obdachlosen in Streit geraten, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Beide sollen zu diesem Zeitpunkt unter erheblichem Alkoholeinfluss gestanden haben. Der Jüngere habe schließlich auf den 40-Jährigen eingeschlagen und ihm so schwere Kopfverletzungen zugefügt. Anschließend soll er den bewusstlosen Mann über den Asphalt gezogen und im Kurvenbereich der nicht beleuchteten Abfahrt „Westspange - Alt-Saarbrücken" abgelegt haben.

Ein Autofahrer, der diese Abfahrt befuhr, bemerkte das Opfer noch rechtzeitig und konnte verhindern, dass er den Mann überrollte. Der 40-jährige Obdachlose wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der mutmaßliche Täter wurde an seinem Schlafplatz nahe der Abfahrt von der Polizei festgenommen. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchter Tötung.

Verwendete Quellen:
• dpa
• eigener Bericht

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Wetter im Saarland: So werden die nächsten Tage

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Das Wetter wird im Saarland in den nächsten Tagen eher ungemütlich: Wolken, Regen und Schauer werden erwartet. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild

Wetter am Saarland: Dienstag grau und regnerisch

Wolken, Regen, teils Schauer: Im Saarland sollten die Menschen am Dienstag die Regenschirme griffbereit halten. Bei vielerorts starker Bewölkung könne es laut Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) immer wieder Schauer, ab der Mittagszeit auch einzelne Gewitter geben. Mit Temperaturen zwischen 14 und 17 Grad werde es dabei allerdings nicht allzu kühl.

Donnerstag zwar kühl, aber trocken

Das ändert sich nach Angaben der Meteorologen jedoch in den nächsten Tagen. Am Mittwoch liegen die Höchstwerte bei maximal 15, am Donnerstag nur noch bei 13 Grad. Mit den zurückgehenden Temperaturen zögen sich aber auch die Wolken langsam zurück, hieß es laut Experten des DWD. Am Donnerstag sei es dann wieder trocken und vielfach sogar sonnig.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur
• Deutscher Wetterdienst

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Rolf Ruppenthal/SOL.DE

Feuerwehr rettet Senior aus Vier-Meter-Schacht in Schwalbach

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Bei Arbeiten in seinem Vorgarten in Schwalbach stürzte ein 73-Jähriger in eine drei bis vier Meter tiefe Zisterne. Foto: Rolf Ruppenthal/SOL.DE.

Dramatischer Zwischenfall am Montagmittag (8. April) in der Straße VII. Gartenreihe in Schwalbach: Ein 73-jähriger Mann war nach Polizeiangaben in seinem Vorgarten in eine unterirdische Zisterne gestürzt.

Als er auf die hölzerne Abdeckung getreten war, gab diese unter der Last nach, sodass der Mann durch den Schacht drei bis vier Meter in die Tiefe stürzte. Der Verunglückte hatte jedoch Glück im Unglück: Ein Querrohr dämpfte den Aufprall.

Allerdings war die Feuerwehr notwendig, um den 73-Jährigen aus seiner misslichen Lage in dem Wassertank zu befreien. Feuerwehrkräfte aus Schwalbach und Bous hievten in einem spektakulären Rettungseinsatz den verunglückten Mann wieder oben.

Eigentlich wollte der Anwohner danach in seinem Vorgarten weiter arbeiten, der Notarzt bestand jedoch auf eine intensive Untersuchung des anscheinend nur Leichtverletzten im Krankenhaus.

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche
Facebook-Post der Feuerwehr Bous, 08.04.19

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