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Erzieher fordern in Brandbrief bessere Bedingungen an saarländischen Kitas

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Vor der Staatskanzlei versammelten sich gestern 50 saarländische Erzieher, um bessere Bedingungen zu fordern. Foto: BeckerBredel.

Die Früh-Pädagogen kritisieren vor allem die personelle Lage in den saarländischen Kindertagesstätten. Die Landesregierung lasse zu, dass Kitas zu „billigen Ramschläden und zu Aufbewahrungsanstalten“ verkommen. 

Es mangele nicht nur an Mitarbeitern, sondern auch an Räumen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten. Viele Erzieher seien am Limit. Die Gelder aus dem „Gute-Kita-Gesetz“ trügen nicht dazu bei, Kitas zu verbessern, da sie zum Großteil dazu verwendet werden, die Elternbeiträge zu senken.

Die Erzieher fordern daher mehr Personal und Ausbildungsplätze sowie kleinere Gruppen in den Kindertagesstätten und Zeit und Mittel für Fortbildungen. Bei der Protestaktion vor der Staatskanzlei wurden Ministerpräsident Tobias Hans und Bildungsminister Ulrich Commercon von Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot vertreten. Die versprach die notwendige personelle Ausstattung und Anzahl an Betreuungsplätzen. Den Erzieherinnen reicht das allerdings nicht aus. 

Die Reaktion auf die Verdi-Aktion „Kita-Personal am Limit“, bei der eine Petition an die Landesregierung übergeben wurde, mache den Erziehern wenig Hoffnung, dass man ihr Problem ernst nimmt. 

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• Saarländische Rundfunk

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