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B51 Grenzübergang Hanweiler - Saarbrücken zwischen Rilchingen-Hanweiler und Auersmacher in beiden Richtungen Gefahr durch Personen auf der Fahrbahn (22:44)

B51

Priorität: Dringend

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Anklage gegen fünf mutmaßliche Bordellbetreiber erhoben - Saarbrücken im Visier der Fahnder

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Im Saarbrücker Stadtteil Malstatt durchsuchte die Bundespolizei eine Einrichtung im Rotlichtmilieu. Foto: BeckerBredel.

Die Vorwürfe richten sich gegen vier thailändische und einen deutschen Staatsangehörigen im Alter zwischen 49 und 63 Jahren, wie Oberstaatsanwalt Alexander Badle am Mittwoch (15. Mai) mitteilte. Sie sollen gemeinsam mit weiteren Mittätern ein bundesweit agierendes Netzwerk aufgebaut haben, um unter anderen transsexuelle Frauen aus Thailand per Flugzeug nach Deutschland einzuschleusen, damit diese der Prostitution nachgehen.

Die Frauen arbeiteten in Bordellen zunächst in Siegen/Nordrhein-Westfalen und dann bundesweit an weiteren Orten, darunter Saarbrücken, Maintal/Hessen, Rodgau/Hessen, Gießen/Hessen, Rastatt/Baden-Württemberg und Speyer/Rheinland-Pfalz.

Vorgeworfen wird den Angeklagten auch gewerbs- und bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern, Ausbeutung von Prostituierten, Vorenthalten und Veruntreuung von Arbeitsentgelt sowie Steuerhinterziehung.

Durchsuchung auch in Malstatt

Mehr als 1500 Beamte der Bundespolizei hatten am 18. April vergangenen Jahres insgesamt 62 Bordelle, Wohnungen und Büros mit Schwerpunkten in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg durchsucht. Auch eine Rotlicht-Einrichtung im Saarland war Ziel der Fahnder.

Sieben Tatverdächtige wurden damals festgenommen, darunter die nun angeklagten. Zu den Festgenommenen gehörte auch ein 34-jähriger Thailänder, der in Saarbrücken-Malstatt gefasst wurde.

Den Angaben zufolge ermittelt die Frankfurter Behörde in dem Komplex noch gegen insgesamt 49 Beschuldigte. Verfahren gegen fünf Beschuldigte wurden an andere Staatsanwaltschaften abgegeben. Es war die bisher größte Durchsuchungsaktion in der Geschichte der Bundespolizei.

Verwendete Quellen:
• dpa
• eigener Bericht

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