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A62 Nonnweiler Richtung Landstuhl zwischen Nohfelden-Türkismühle und Birkenfeld Hindernisse beseitigt (14.11.2019, 23:50)

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Barbara Schöneberger liebt Charlotte-Eis aus dem Saarland

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Barbara Schöneberger ist jetzt Botschafterin für die Eismanufaktur Charlotte in St. Wendel. Foto: Charlotte Eismanufaktur/Benno Kraehahn

Barbara Schöneberger will als jemand wahrgenommen werden, der permanent isst. Weil es auch stimmt. Auf Essen liege ihr Hauptfokus.

Das berichtete die 45-Jährige der „SZ“ bei einem Interview in St. Wendel. Der Anlass: Schöneberger wird „Botschafterin“ für die Eismanufaktur Charlotte. Das Eis aus St. Wendel habe sie sofort überzeugt.

Die Kooperation zwischen Barbara und Charlotte

Schon beim ersten Probieren habe sie die saarländische Süßspeise sofort umgehauen. Und wie das im Saarland nun mal so läuft, kannte sie jemanden, der jemanden kannte: Ihr Tour-Manager war mit dem Hersteller Theo Schäfer gut befreundet und machte die beiden bekannt.

Das Produkt bringt für die Investorin alles mit, worauf es heute ankommt: Nachhaltigkeit, Regionalität und Natürlichkeit. Der Becher zum Beispiel ist abbaubar. Das Eis „enthält keinerlei künstliche Zusätze, Farbstoffe oder Aromen und besticht durch eine cremige Konsistenz ohne Eiskristalle“, so der Hersteller. Außerdem schmecke es natürlich auch wunderbar. Zwar hat sie noch nicht alle 160 Sorten, für die es Rezepte gibt, probiert, aber bislang findet sie alle Sorten super - besonders das Milchreis-Eis und Zitrone-Basilikum.

Aus der ersten Verliebtheit entstand eine Kooperation, die jetzt erste Früchte trägt. Charlotte-Eis gibt es jetzt in 16 Sorten in Supermarkt-Filialen von Globus, Rewe West und Südwest, Edeka Südwest sowie Wasgau. Schöneberger will das Eis groß rausbringen. Sie setzt sich dafür ein, das Produkt bekanntzumachen und prominent zu platzieren - auch in den Kühlregalen. Dabei hilft natürlich ihr Bekanntheitsgrad. Da sie auch begeisterte Köchin ist, will die Entertainerin zusammen mit Theo Schäfer an weiteren Geschmacksrichtungen feilen.

Schöneberger war schon einmal verliebt im Saarland

Barbara Schöneberger hatte bereits vor ihrer Liebschaft mit Charlotte romantische Verbindungen ins Saarland. Ihr erster Freund kam aus Lisdorf. Die Menschen seien hier einfach viel netter als in der Hauptstadt. Und auch genussfreudiger, was die Moderatorin auf den französischen Einschlag zurückführt.

Das Eis selbst ist übrigens nicht von den Franzosen inspiriert, sondern von Theo Schäfers Großmutter - Charlotte.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• Facebookseite der Eismanufaktur Charlotte
• Pressemitteilung

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dpa/lrs

Neunkirchen: Leiche von Kind in abgebranntem Haus gefunden

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Durch das Feuer in der Wellesweilerstraße in Neunkirchen kamen mindestens zwei Personen ums Leben. Foto: BeckerBredel.

Drei Tage nach dem Brand in Neunkirchen hat die Polizei eine Kinderleiche in dem Gebäude gefunden. Eine Obduktion bestätigte, dass es sich um das vier Jahre alte Kind der 33-jährigen Frau handelt, die am Dienstag tot in dem Haus worden war.

Die Frau war nach den Erkenntnissen einer Obduktion an einer Rauchgasvergiftung gestorben, ihr Kind und ihr 50 Jahre alter Mann gelten als vermisst. Die Polizei geht davon aus, dass auch sie in dem zerstörten Gebäude sind.

Das Feuer war am Sonntag ausgebrochen und hatte auf das ganze Haus übergegriffen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren laut Polizei mehrere Bewohner aus den Fenstern gesprungen. 13 Menschen wurden gerettet und kamen in umliegende Krankenhäuser. Die Brandursache sei weiter unklar, sagte eine Polizeisprecherin. Am Donnerstag solle ein Brandermittler vor Ort ermitteln.

Verwendete Quellen:
dpa

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Die Firma Pitschel in Zweibrücken ist Experte für Komplettbäder und Teilsanierung von Bädern

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Eine altersgerechte Badsanierung kann auch in einem bestehenden Badezimmer ohne größeren Aufwand und mit kleinem Geldbeutel realisiert werden.Foto: Nadine Lang.

Wer sich für eine Teilsanierung seines Badezimmers entscheidet, hat mittags um 12 Uhr unter Umständen schon die Hälfte des Umbaus geschafft. Innerhalb nur eines Tages tauscht die Firma Pitschel ein bodenstehendes WC in ein wandhängendes WC inklusive aller Verkleidungsarbeiten. Dies macht die Firma Pitschel in Zweibrücken zu etwas ganz Besonderem. Der Fachbetrieb für Heizung, Sanitär und Klempnerei ist derzeit einer der wenigen in der Stadt, der diese Art der Teilsanierung anbietet, wie Geschäftsführer Michael Pitschel erklärt.

So läuft eine Teilsanierung

Die Teilsanierung muss man sich so vorstellen: Ein älteres Badezimmer bleibt in seiner Grundsubstanz erhalten, bestehende Fliesen werden beispielsweise mit Paneelen überdeckt und WC, Badewanne oder Dusche ausgetauscht. Das ist besonders dann eine tolle Sache, wenn man sein Badezimmer mit kleinerem Geldbeutel aufwerten oder aber es altersgerecht umbauen möchte. Besonders Letzteres ist eine gute Möglichkeit, ohne großen zeitlichen Aufwand und ohne großen Schmutz das Badezimmer zu verändern. Mit einem in der Höhe angepassten WC oder einer bodentiefen Dusche wird damit besonders älteren Menschen der Alltag ein Stück einfacher gemacht.

Badezimmer als Ruheoase

In Kombination mit Farbe, Tapete, Putz und Paneelen kann der Raum so aufgewertet werden, dass er mit dem Stil der 60er oder 70er Jahre nichts mehr gemein hat. „Das Badezimmer ist heute nicht mehr nur ein Funktionsrahmen, sondern erfüllt Ansprüche in vielerlei Hinsicht“, weiß Michael Pitschel. Heute dient das Badezimmer auch als Ruheoase, in der man die Seele baumeln lassen kann. Und auch optisch hat sich einiges geändert. „Der Trend geht heute zur großflächigen, fugenlosen Wandverkleidung“, erklärt Michael Pitschel weiter. Durch eine gute Planung und Gestaltung lässt sich auf gleicher Fläche sogar mehr Platz erzielen. Zwei Teams sind bei der Firma Pitschel im Einsatz, um vor Ort die Wünsche der Kunden zu erfüllen. Jederzeit lösungsorientiert gehen diese selbst während der Sanierung auf Kundenwünsche ein und beraten fachgerecht vor Ort. Beratung ist überhaupt ein wichtiger Aspekt der Arbeit der Firma Pitschel, schließlich ist kein Badezimmer wie das andere und auch die Bedürfnisse der Nutzer unterscheiden sich erheblich.

Papierfreies WC kann getestet werden

Michael Pitschel möchte niemandem etwas verkaufen, das er nicht selbst sehen oder sogar testen konnte. Das gilt insbesondere für das papierfreie hygienische WC, welches auch im Alter eine echte Erleichterung darstellen kann. Wer dessen Funktion einmal selbst ausprobieren möchte, darf sogar nach Feierabend das Testgerät in den Räumlichkeiten der Firma Pitschel ganz ungestört ausprobieren.

Kontakt

Michael Pitschel
Etzelweg 132
66482 Zweibrücken
Telefon (0 633 2) 98 14 50
(24Stunden-Notdienst)

Wir empfehlen uns als Ihr Partner in Sachen Heizung, Sanitär, Bad und Klempnerei. Unsere Spezialgebiete sind: Brennwerttechnik, Solartechnik, Blechverarbeitung.
Unser Meisterbetrieb setzt sich aus acht qualifizierten Fachkräften zusammen und ist Mitglied der Innung Sanitär Heizung Klima. Außerdem sind wir Ausbildungsbetrieb.

E-Mail: mail@heizung-sanitaer-pitschel.de
Internet: www.heizung-sanitaer-pitschel.de

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Tierquälerei in Großrosseln: Unbekannte schneiden Pony den Bauch auf

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Auf einem Pferdehof in Nassweiler wurde einem Pony der Bauch aufgeschlitzt. Symbolfoto: Pixabay

Das 38-Jahre alte Pony „Paule“ befand sich auf dem Gnadenhof in Großrosseln-Nassweiler, einer Pferde und Ziegen-Alm. Auf dem Gelände leben alternde Tiere. 

Vermutungen der Leiterin zufolge bewegte sich das zutrauliche Pony am Dienstagmorgen zwischen 7:30 Uhr und 12:00 Uhr wie üblich frei auf den Wiesen des Hofes, als die Täter zustachen. Das berichtet die „SZ“. Als „Paule“ schwerfällig auf die Betreuer zukam, bemerkten diese, dass etwas nicht stimmte. Der Schnitt zieht sich von den Vorderläufen über den gesamten Bauch. Eine Tierärztin aus Überherrn-Altforweiler versorgte das Pony und übernahm sogar die Kosten für die Erstbehandlung. Die Wunde musste genäht werden. Das Tier trägt eine Ganzkörperbandage, um Infektionen vorzubeugen. Dennoch ist unklar, ob es die Verletzungen überstehen wird

Bereits vor fünf Jahren kam es auf dem Hof zu einem Fall von Tierquälerei. Wie die Betreiberin des Hofes der „SZ“ berichtete, brachen damals Tierquäler Ziegen die Beine. Sie konnten ausfindig gemacht werden. Die Polizei in Völklingen hat die Ermittlungen im aktuellen Fall aufgenommen, derzeit fehlt jedoch eine Spur. 

Die Pferde- und Ziegenalm sammelt nun Spenden für Paules medizinische Versorgung

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
Facebook-Seite der Pferde- und Ziegenalm Nassweiler e.V.

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Winterberg Klinikum in Saarbrücken: Ärzte streiken für bessere Bedingungen

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In ganz Deutschland streiken derzeit Klinik-Ärzte für mehr Freizeit und mehr Geld. Foto aus Stuttgart: Oliver Willikonsky/dpa-Bildfunk

Zwei freie Wochenenden im Monat, manipulationsfreie Arbeitszeiterfassung, eine verlässliche Dienstplangestaltung,  und klare Höchstgrenzen - für viele Ärzte in Deutschland sind diese Arbeitsbedingungen laut Marburger Bund noch fern. 

Eine Tarifverhandlungsrunde mit der VKA (Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände) Anfang Mai in Berlin ist gescheitert. Die Gewerkschaft fordert vor allem eine Verbesserung der Arbeitszeiten, aber auch eine fünfprozentige Gehaltserhöhung. Vor dem zweiten Versuch am 21. Mai plant die Gewerkschaft Streiks und Demonstrationen, um auf die Bedingungen auf den Stationen in Krankenhäusern aufmerksam zu machen.

Auch in Saarbrücken ist daher ein Warnstreik geplant. Am morgigen Donnerstag demonstrieren die Ärzte der Winterberg Klinik für eine Verringerung der Gesamtarbeitsbelastung. Im Anschluss findet auf dem St. Johanner Markt eine zentrale Kundgebung statt. Die Notfallversorgung im Klinikum ist dennoch sichergestellt. 

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Marburger Bund

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Geldwäsche-Verdacht: Zollfahnder entdecken in Schwalbach Cannabis-Plantage

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Eine Cannabis-Indoorplantage mit Pflanzen und Equipment ist in Schwalbach entdeckt worden (Foto: Zollfahndungsamt Frankfurt a.M.)

Professionelle Cannabis-Plantage im Keller
Zollfahnder haben im Keller eines Wohnhauses in Schwalbach (Landkreis Saarlouis) eine professionelle Cannabis-Plantage entdeckt. Das meldet das Zollfahndungsamt Frankfurt a.M. Demnach stellten die Beamten 144 Cannabispflanzen und das gesamte Plantagen-Equipment sicher. Der 56-jährige Tatverdächtige hatte zudem auf dem Dachboden eine illegale Manipulation am öffentlichen Stromnetz vorgenommen, um seinen erhöhten Stromverbrauch für den Betrieb der Plantage zu verschleiern.

20 Kilogramm Amphetamin
Auf die Spur des 56-Jährigen führten umfangreiche Ermittlungen gegen eine deutsch-italienisch-polnische Tätergruppierung. In deren Verlauf waren bereits im April 2018 nach der Durchsuchung eines Gehöfts im Raum Losheim 20 Kilogramm Amphetamin sichergestellt worden.

Durchsuchungsbeschluss erlassen
Auf Antrag der Saarbrücker Staatsanwaltschaft wurde ein Durchsuchungsbeschluss wegen des Verdachts der Geldwäsche gegen den Mann aus Schwalbach erlassen. Dieser wurde am Dienstag (14.05.2019) von Beamten des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main vollstreckt.

Anbau und Verkauf von Marihuana
"Die Cannabis-Plantage war im Keller hinter eine Holzverkleidung verborgen und nicht von außen einsehbar. Spezielle Absaugvorrichtungen über den Kamin dienten außerdem zur Vermeidung der Geruchsentwicklung. Das war alles in allem sehr professionell gemacht und sollte nach unserem bisherigen Kenntnisstand zum langjährigen gewerbsmäßigen Anbau und Verkauf von Marihuana dienen", so Hans-Jürgen Schmidt, Sprecher des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main.

Zusatzinformation
Die Ernte von Cannabispflanzen erfolgt nach etwa 10 Wochen. Geerntet werden die Blüten, in denen sich der größte THC-Wert befindet (15 bis 20 Prozent). In einem Jahr können fünf Ernten durchgeführt werden. Pro Pflanze werden 5 Gramm je Ernte geerntet (25 Gramm im Jahr), etwa 400 Gramm je Ernte pro m². 100 Cannabis-Pflanzen ergeben etwa 2,5 Kilogramm Ernte pro Jahr. Das ergibt einen Handelsertrag von 10.000 Euro (4.000/kg), der Straßenverkaufserlös beläuft sich auf 25.000 Euro (10.000 je kg).

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Saar-Landtag lehnt Senkung von Wahlalter ab

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AfD und Linke forderten eine Senkung des Mindestalters bei Wahlen von 18 auf 16 Jahre. Symbolfoto: Peter Endig/dpa-Bildfunk

Die Abgeordneten der großen Koalition aus CDU und SPD stimmten am heutigen Mittwoch (15. Mai) in Saarbrücken gegen eine entsprechende Neuregelung. 

Die AfD, die den Antrag stellte, positionierte sich bislang immer gegen eine Senkung des Mindestwahlalters auf 16 Jahre. Im Januar hatte das Bundesverfassungsgericht jedoch entschieden, dass auch Menschen, die in allen Angelegenheiten betreut werden, sowie wegen Schuldunfähigkeit verurteilte Straftäter wahlberechtigt sind. Der AfD-Fraktionsvorsitzende Josef Dörr argumentierte daraufhin: „Wenn praktisch alle wählen können, dann stellt sich auch für uns die Frage nach dem Wahlrecht für 16-Jährige neu.“

Auch die Linken stellten einen entsprechenden Antrag. Durch die Änderung „sollen die Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte Jugendlicher im Saarland an die Regelungen anderer Bundesländer angepasst werden.“ Die CDU vertreten von Alexander Zayer unterstrich ihre ablehnende Haltung zur Senkung des Wahlalters. Der Fraktionsvorsitzende der SPD Stefan Pauluhn zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass eine entsprechende Neuregelung spätestens in nächsten Legislaturperiode in Kraft trete. 

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur
• Anträge der AfD und Linke

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Anklage gegen fünf mutmaßliche Bordellbetreiber erhoben - Saarbrücken im Visier der Fahnder

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Im Saarbrücker Stadtteil Malstatt durchsuchte die Bundespolizei eine Einrichtung im Rotlichtmilieu. Foto: BeckerBredel.

Die Vorwürfe richten sich gegen vier thailändische und einen deutschen Staatsangehörigen im Alter zwischen 49 und 63 Jahren, wie Oberstaatsanwalt Alexander Badle am Mittwoch (15. Mai) mitteilte. Sie sollen gemeinsam mit weiteren Mittätern ein bundesweit agierendes Netzwerk aufgebaut haben, um unter anderen transsexuelle Frauen aus Thailand per Flugzeug nach Deutschland einzuschleusen, damit diese der Prostitution nachgehen.

Die Frauen arbeiteten in Bordellen zunächst in Siegen/Nordrhein-Westfalen und dann bundesweit an weiteren Orten, darunter Saarbrücken, Maintal/Hessen, Rodgau/Hessen, Gießen/Hessen, Rastatt/Baden-Württemberg und Speyer/Rheinland-Pfalz.

Vorgeworfen wird den Angeklagten auch gewerbs- und bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern, Ausbeutung von Prostituierten, Vorenthalten und Veruntreuung von Arbeitsentgelt sowie Steuerhinterziehung.

Durchsuchung auch in Malstatt

Mehr als 1500 Beamte der Bundespolizei hatten am 18. April vergangenen Jahres insgesamt 62 Bordelle, Wohnungen und Büros mit Schwerpunkten in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg durchsucht. Auch eine Rotlicht-Einrichtung im Saarland war Ziel der Fahnder.

Sieben Tatverdächtige wurden damals festgenommen, darunter die nun angeklagten. Zu den Festgenommenen gehörte auch ein 34-jähriger Thailänder, der in Saarbrücken-Malstatt gefasst wurde.

Den Angaben zufolge ermittelt die Frankfurter Behörde in dem Komplex noch gegen insgesamt 49 Beschuldigte. Verfahren gegen fünf Beschuldigte wurden an andere Staatsanwaltschaften abgegeben. Es war die bisher größte Durchsuchungsaktion in der Geschichte der Bundespolizei.

Verwendete Quellen:
• dpa
• eigener Bericht

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iPhone-Betrug in Saarbrücken: Wer kennt diesen Kriminellen?

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Wer kennt diesen Mann? Foto: Polizei.

Die Polizei fahndet öffentlich nach einem unbekannten Betrüger. Der Mann soll einem Geschädigten in einer Pizzeria in Saarbrücken gefälschte Smartphones verkauft haben.

Zu der Tat kam es laut Polizei bereits am 28. Dezember gegen 18.45 Uhr. Zunächst bot der Betrüger dem Opfer zwei vermeintliche iPhones XS Max für jeweils 1.000 Euro an. Das Opfer zahlte für die Smartphones am Ende jeweils 450 Euro und bekam dafür die Geräte.

Täter und Geschädigter vereinbarten, dass der restliche Betrag gezahlt wird, sobald das Opfer die Originalrechnungen erhält.

Dies geschah jedoch nie. Bei der Überprüfung der Seriennummern wurde festgestellt, dass es sich bei den vermeintlichen iPhones um Fälschungen handelt.

Hinweise an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, Tel. (0681)9321233, oder jede andere Polizeidienststelle.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 15.05.19

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Saarbrücken: Zoll konfisziert verbotene Lebensmittel von Türkeiurlaubern

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Bei der Zollkontrolle am Flughafen in Saarbrücken fanden die Beamten unerlaubte Lebensmittel. Symbolfoto: Jens Kalaene/dpa-Bildfunk

Der Reisende hatte den Kanal für anmeldefreie Waren passiert und wurde daraufhin routinemäßig befragt. Dabei gab er an tierische Lebensmittel mit sich zu führen. 

Das Zollamt nahm daraufhin sein Reisegepäck genauer in Augenschein und fand neun Kilogramm Käse und zwölf Kilogramm Honig in Waben. Diese bildeten einen Verstoß gegen geltende Hygienevorschriften sowie das Tiergesundheitsgesetz. Die verbotenen Urlaubsmitbringsel wurden sichergestellt und dem Landesamt für Verbraucherschutz übergeben. Dort sollen die Lebensmittel veterinärrechtlich untersucht und anschließend vernichtet werden

Bei der Einfuhr von tierischen Lebensmitteln sind neben den allgemeinen Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit auch Hygienevorschriften einzuhalten. Diese gelten zum Beispiel für Fleisch, Eier, Meeresfrüchte, Milchprodukte und Honig. Ein sogenannter Grenzveterinär muss die Waren zunächst untersuchen und die vorgeschriebenen Dokumente auf ihre Nämlichkeit prüfen, bevor sie eine zollrechtliche Bestimmung erhalten. Im Fall von Honig ist darüber hinaus eine Genusstauglichkeitsbescheinigung notwendig.

Wer plant aus dem nächsten Urlaub Leckereien tierischen Ursprungs mitzubringen, kann sich vorab auf der Seite des Zolls informieren, was dabei zu beachten ist. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung des Hauptzollamt Saarbrücken
• Website Zoll

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Drei Leichtverletzte und zwei Totalschäden bei Unfall in Remmesweiler

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Bei einem Unfall zwischen Remmesweiler und Mainzweiler ist am Dienstagmorgen (14.05.2019) vor allen Sachschaden entstanden. Foto: Ames/Polizei.

Am Dienstagmorgen (14. Mai) ereignete sich gegen 8.30 Uhr ein folgenreicher Unfall im Einmündungsbereich der Landstraßen zwischen Remmesweiler, Urexweiler und Mainzweiler. Wie aus einer Pressemitteilung der Polizei St. Wendel hervorgeht, hatte eine 18-jährige aus Urexweiler kommend die Vorfahrt eines 44-jährigen missachtet, der in Richtung Mainzweiler unterwegs war. 

Beide Fahrzeuge kollidierten im Einmündungsbereich frontal miteinander. Die 18-Jährige selbst, ihre 47-jährige Mitfahrerin und der Unfallgegner wurden leicht verletzt und mussten mit Anzeichen eines Schocks in ein Krankenhaus eingeliefert werden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Während der Unfallaufnahme kam es zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei St. Wendel, 15.05.19

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Vermisster Student aus Kaiserslautern tot aufgefunden

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Der Student wurde seit dem 3. Mai vermisst. Foto: Polizei.

Der seit fast zwei Wochen vermisste 26-jährige Student aus Kaiserslautern ist tot. Suchmannschaften fanden ihn nach Polizeiangaben am Dienstagvormittag (14. Mai) im Wald östlich des Humbergturms. Hinweise auf eine fremde Gewalteinwirkung bestehen aktuell nicht; eine Obduktion soll in den nächsten Tagen die Todesursache klären.

Der Kaiserslauterer war seit dem 3. Mai als vermisst gemeldet. Er war Jäger und hatte eine Waffe bei sich. Die Polizei suchte unter anderem mit einem Hubschrauber nach ihm und schloss nicht aus, dass er sich in einer hilflosen Lage befand.

Wir berichten normalerweise nicht über Suizide und Suizidversuche, um keine Nachahmer zu ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn du oder eine Person in deinem Umfeld Selbstmordgedanken hat, wende dich bitte umgehend an Hilfestellen. Informationen findest du hier. 

Verwendete Quellen:
• Bericht des Polizeipräsidiums Westpfalz, 14.05.19
• eigene Berichte

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kub

Drittes Geschlecht: Wenige Anträge im Saarland

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Seit Dezember gibt es in Deutschland offiziell das dritte Geschlecht. Symbolfoto: Jan Woitas/dpa-Bildfunk.

Seit Dezember können Menschen in Deutschland offiziell nicht nur entweder männlich oder weiblich sein, sondern auch divers. Damals führte die Bundesregierung das sogenannte „dritte Geschlecht" ein für Menschen, bei denen männliche und weibliche Geschlechtsmerkmale medizinisch nachweisbar sind.

Bisher haben sich 69 Menschen bundesweit als divers eintragen lassen, so die Bundesregierung nach Anfrage der Grünen. Im Saarland waren es bisher nur zwei Personen.

Der deutsche Ethikrat schätzt, dass in Deutschland etwa 80.000 Menschen männliche und weibliche Geschlechtsmerkmale haben.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk

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Neunkirchen: Leiche nach Großbrand identifiziert

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Bei der gefundenen Toten handelt es sich um die 33-jährige Mutter einer Familie. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE.

Zwei Tage nach einem Feuer in einem Wohnhaus in Neunkirchen haben Einsatzkräfte die Leiche einer Frau aus dem zerstörten Gebäude geborgen. Dabei handelte es sich um die 33 Jahre alte Mutter einer dreiköpfigen Familie, wie eine Polizeisprecherin in Saarbrücken am Dienstag (14. Mai) sagte. Eine Obduktion habe ergeben, dass die Frau an einer Rauchgasvergiftung gestorben sei.

Am Vorabend waren erste Versuche zur Bergung der Leiche, die Einsatzkräfte beim Löschen gesichtet hatten, zunächst abgebrochen worden. Von Vater (50) und Kind (4) der dreiköpfigen Familie fehlte nach Polizeiangaben vom Dienstagnachmittag weiter jede Spur.

Da es bisher keine weiteren Erkenntnisse gebe, gehe man davon aus, dass Vater und Kind noch im Gebäude seien. Die Polizei hat das Gebäude übernommen und will am Mittwoch weiter ermitteln.

Das Feuer war am Sonntagmorgen im Keller des Hauses ausgebrochen und hatte auf das ganze Haus übergegriffen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren laut Polizei mehrere Bewohner aus den Fenstern gesprungen. 13 Menschen wurden gerettet und in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Verwendete Quellen:
• dpa

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