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Saarbrücken: Mann (44) durch Messerstich schwer verletzt

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Symbolfoto: Fotolia.

Wie die Polizei dem „SR“ mitteilte, ereignete sich in Saarbrücken-Scheidt möglicherweise eine Beziehungstat. Klar ist: Am Montag wurde ein 44-jähriger Mann in seiner Wohnung durch einen Messerstich verletzt. Die Ehefrau des Opfers alarmierte die Beamten.

Bei dem Vorfall erlitt der Mann schwere - jedoch keine lebensgefährlichen - Verletzungen. Er werde nun im Krankenhaus behandelt, hieß es seitens der Polizei. Ob die Ehefrau des Verletzten tatsächlich etwas mit dem Messerstich zu tun hat, steht noch nicht fest.

Laut des Medienberichts lebten der 44-Jährige und seine Ehefrau in einer „gemeinsamen ehelichen Wohnung“. Dort soll sich der Vorfall auch zugetragen haben.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk

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Nach Explosion in Ormesheim: Verstorbener zündete Haus selbst an

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Bei einer Explosion in Ormesheim kam ein 30-Jähriger ums Leben. Foto: BeckerBredel

Der 30-Jährige, der Mitte April bei einer Explosion im Mandelbachtaler Ortsteil Ormesheim ums Leben kam, ist selbst für seinen Tod verantwortlich. Nach SOL.DE-Informationen fand das Dezernat für Brandermittlungen bei einer Analyse des Brandschutts geringe Reste eines Brandbeschleunigers.

Dieser sei großflächig in der Wohnung verteilt worden. Der Mann habe wohl darauf gewartet, dass sich keiner der drei weiteren Hausbewohner - darunter seine Eltern - in dem Gebäude befindet, ehe er den Brandbeschleuniger entzündete und Selbstmord beging. Es gebe keine Hinweise darauf, dass jemand anderes für die Explosion verantwortlich gewesen sein könnte. Die Ermittlungen zur Sache sind nach SOL.DE-Informationen abgeschlossen.

Das zweistöckige Haus in der Adenauerstraße wurde durch die Explosion am 12. April fast vollständig zerstört. Es geriet in Vollbrand; die Feuerwehr war anschließend stundenlang mit der Sicherung des Gebäudes und dem Löschen des Feuers beschäftigt. Es entstand Sachschaden von rund 250.000 Euro.

Wir berichten normalerweise nicht über Suizide und Suizidversuche, um keine Nachahmer zu ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn du oder eine Person in deinem Umfeld Selbstmordgedanken hat, wende dich bitte umgehend an Hilfestellen. Informationen findest du hier.

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche
• eigene Berichte

Explosion in Ormesheim - Bisherige Artikel zum Thema:

27. April: Explosion in Ormesheim: Schaden von 250.000 Euro
25. April: Explosion in Ormesheim: Weiter Rätselraten um Ursache
15. April: Nach tödlicher Explosion in Ormesheim: Ermittler suchen nach Ursache
14. April: Nach schwerer Explosion in Ormesheim: Vermisster tot aufgefunden
13. April: Schwere Explosion in Ormesheim: Was wir wissen - und was nicht
13. April: Schwere Explosion in Ormesheim: Hausbewohner vermisst

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Familienbesuch im Kulturpark Bliesbruck-Reinheim: Natur und Geschichte im Herzen der Biosphäre

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Familie Schorr mit Hund Lotta und Gästeführerin Katrin Gruber Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Der Startpunkt der Tour durch den Kulturpark war bei Familie Schorr, bestehend aus Mutter Isabel, den beiden Kindern Milli und Fenja sowie dem Familienhund Lotta schnell gefunden: Das Grab der Fürstin von Reinheim. Schnell noch die Tickets am Eingang des Museums kaufen und schon kann es losgehen. Das besondere: Mit den Tickets können die musealen Bereiche sowohl auf der deutschen als auch auf der französischen Seite des Kulturparks besucht werden, ganz im Sinne des europäischen Miteinanders, das hier an jeder Ecke spürbar ist. Das Außengelände ist jederzeit frei zugänglich. Auch Hunde sind gern gesehene Gäste im Freigelände, natürlich angeleint. In den musealen Bereichen haben sie hingegen keinen Zutritt.

Das Fürstinnengrab und die beeindruckende Geschichte des Bliesgaus 

Bis zum 31.Oktober wird die Ausstellung "Der Bliesgau. Natur- Menschen - Geschichte" im Foyer des Fürstinnengrabes gezeigt. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, alles über den Lebensstil und die Geschichte des Bliesgaus zu erfahren. Interessiert betrachtet auch Familie Schorr die Kleidung, die die Menschen damals für die Arbeit auf dem Feld trugen und auch die Nachbildung eines Pflugs stößt auf reges Interesse. Ganz besonders spannend ist für sie jedoch die Tatsache, dass die Bewohner des Bliesgaus in 200 Jahren siebenmal die Nationalität gewechselt haben “Es ist extrem beeindruckend, wie viel europäische Geschichte sich im Bliesgau abgespielt hat, schwärmt die 15-jährige Milli.

Nach dem Besuch der Ausstellung gelangt die Familie schließlich in die Grabkammer der Fürstin. Zu Ihrer Überraschung sind sie allerdings nicht allein, sondern eine gewandete Dame wartet auf die Familie. Katrin Gruber ist regelmäßig als Gästeführerin tätig und hat sich extra in Schale geworfen, um die Familie zu begleiten. Sie erzählt, dass es sich bei dem Fürstinnengrab um eine Nachbildung handelt.“Der ursprüngliche Fundort  ist eine Kiesgrube, die heute in einem kleinen Weiher liegt und sich unweit des 1999 rekonstruierten und begehbaren Grabes befindet. Hier entdeckten Arbeiter im Jahr 1954 einen Griff von einem Spiegel, was den Anfang für die zahlreichen keltisch-römischen Entdeckungen bildete” erzählt sie.  

Fürstinnengrab & Ausstellung "Der Bliesgau"

Aussicht über das gesamte Areal 

Im Anschluss führt Katrin Gruber die Familie weiter zu einem  Aussichtshügel, von dem sich das gesamte Areal bis nach Frankreich, überblicken lässt. Hierbei  erklärt sie, weshalb man sich nach der Entdeckung der Grundsteine dagegen entschieden hat, die römische Villa vollständig nachzubauen. “Man hat sich damals dafür entschieden, das Areal weitgehend so zu lassen wie es ist, um ein Gelände zu schaffen, auf dem das historische  im Vordergrund steht”. Darüber hinaus berichtet sie von in Bliesbruck kursierenden Geschichten, wonach bereits weit vor den folgenreichen Ausgrabungen zahlreiche Bauern auf der französischen Seite Steine entdeckt hatten,  und diese unter anderem für ihre Häuser nutzten, ohne zu wissen um welch historische Schätze es sich dabei handelte. 

Auch Familie Schorr ist von dem Aussichtspunkt begeistert. “Es ist der perfekte Ort, um sich ein Bild vom Areal zu machen oder um einfach die wunderschöne Aussicht zu genießen”, sagt die zwölfjährige Fenja begeistert. Was den Kindern vom Aussichtspunkt sofort ins Auge sticht, ist das keltische Dorf, welches unweit der römischen Grundsteine frei interpretiert angelegt wurde. Die nächste Station war also schnell gefunden. 

Aussichtspunkt mit Blick auf den Kulturpark

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Auf dem Weg zum keltischen Dorf entdeckt die Familie aber noch einen weiteren spannenden Ort: Den Kräutergarten der römischen Villa. Hier lassen sich zahlreiche Kräuter und Pflanzen begutachten und die verschiedensten Düfte erraten. Als die Gruppe im keltischen Dorf angelangt, steht erstmal eine wohlverdiente Pause an. Inmitten des keltischen Dorfes genießt die Familie Ihr Picknick und lässt die Seele baumeln. Gästeführerin Katrin Gruber erzählt, dass die Römer das Territorium der hiesigen Kelten eroberten. “Das ist sicher schwer gewesen, aber in diesem Zusammenhang kamen die Kelten in den Genuss diverser Annehmlichkeiten, beispielsweise die der Nutzung einer Fußbodenheizung“, erklärt sie. Das Keltendorf eignet sich zudem hervorragend für Kindergeburtstage. Die beiden Mädchen sind restlos begeistert: “Hier bekommen wir einen Eindruck davon, wie das Leben damals war”.

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Grillen mitten im Kulturpark

Weiter geht es zum Grillplatz mitten im Kulturpark. Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Parks und zuständig für Tourismus und Veranstaltungen, erklärt: “Jeder ist herzlich dazu aufgerufen, sich hier niederzulassen und den Tag zu genießen, ob beim Picknicken auf den Wiesen oder dem Grillen am Grillplatz. Das lässt sich Familie Schorr natürlich nicht zweimal sagen und begibt sich prompt auf die Suche nach passendem Feuerholz. Große Hilfe hatten sie dabei von ihrem Hund, der seine gesammelten Stöckchen aber nicht ganz so bereitwillig wieder abgibt. Schließlich freut sich die Familie schon auf den Abschluss des Tages: Das Essen in der Römischen Taverne. 

Grillen im Kulturpark

Speisen wie die Römer in der Taverne

Auf der Terrasse der Taverne lässt die Familie ihren Tag  gemütlich ausklingen. Kulinarisch können sich Besucher hier über römische Spezialitäten wie eine römische Brotzeit freuen, aber auch klassische Gerichte, wie beispielsweise Pizza, werden angeboten. Betreut wird die Taverne von dem CJD Homburg, ein soziales Unternehmen, das Jugendlichen mit Handicap eine berufliche Perspektive bietet. “Mit jeder Bestellung tut man somit etwas Gutes”, schwärmt Mutter Isabel. Bei der Essensauswahl entscheidet sich die Familie für eine römische Brotzeit sowie zwei Pizzen für die Kinder. Ein gelungener und vor allem leckerer Tagesabschluss. 

Speisen wie die Römer in der Taverne

Deutsch-französische Völkerverständigung im Vordergrund

Während des Essens nutzt die Familie die Gelegenheit und lässt ihren Besuch noch einmal Revue passieren. Der Höhepunkt für Isabel Schorr war zweifelsohne das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen “Es gibt nur wenige Orte, an denen keltisch-römische Geschichte und die deutsch-französische Freundschaft derart spürbar sind wie hier”, schwärmt sie. Laura Rekowski vom Kulturpark hebt diese Besonderheit nochmals hervor und betont, dass die deutsch-französische Grenze mitten durch den Kulturpark verläuft. “Dementsprechend pflegen wir hier auch ein intensives Miteinander und bieten sowohl Führungen in deutscher als auch in französischer Sprache an", erzählt sie. Für die zwölfjährige Fenja war das Fürstinnengrab der Höhepunkt des Tages “Es ist unglaublich, mit wie vielen Schätzen die Fürstin damals begraben wurde”, sagt sie beeindruckt. Ihre Schwester Milli plant derweil bereits ihren nächsten Besuch, möchte das nächste Mal aber mit dem Fahrrad nach Reinheim fahren. “Ich fahre sehr gerne Fahrrad und habe gehört, dass es zahlreiche Fahrradstrecken hierher gibt”, freut sich die 15-Jährige. Auch Laura Rekowski erzählt, dass zahlreiche Gäste mit dem Fahrrad in den Kulturpark kommen. “Über den Bliestal-Freizeitweg, der Teil des Bliesgau-Radweges ist oder von Saargemünd kommend einen Teil des Blies-Glan-Radweges fahren, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Drahtesel hier herzukommen. Aber auch Wanderer und Spaziergänger kommen gern, ergänzt sie. Alles in allem sei das Publikum im Kulturpark bunt gemischt “Es kommen viele Familien zu Besuch, die den autofreien Park genießen, aber auch zahlreiche Gäste, die einfach abschalten und ein paar ruhige Stunden hier verbringen möchten. Und natürlich kommen auch alle Kultur- und Geschichtsinteressierten auf ihre Kosten”, sagt Laura Rekowski abschließend. 

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Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Kulturparks (Veranstaltungen und Tourismus) Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2
66453 Gersheim-Reinheim 
Tel. +49 (0) 6843 900211
info@europaeischer-kulturpark.de 
Website: www.europaeischer-kulturpark.de 
Der Kulturpark auf Facebook

Öffnungszeiten 
15. März bis 31. Oktober 
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 
Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00
1.Mai geschlossen

 

 

 

 

 

 

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Saarland: Lehrerverbände fordern kleinere Klassen

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Bei den Forderungen der saarländischen Lehrerverbände geht es um das Herabsetzen des sogenannten „Klassenteilers“. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Daniel Reinhardt

Nachdem sich bereits die Bildungsgewerkschaften GEW und SLLV für kleinere Klassen an Saar-Grund- und Gemeinschaftsschulen ausgesprochen hatten, zog nun ebenso der Verband Reale Bildung (VRB) nach. Darüber berichtet die „Saarbrücker Zeitung“.

Gefordert wird eine Absenkung des sogenannten „Klassenteilers“ von 29 auf 23. Dieser ist als Grenzwert der Klassenstärke zu verstehen. Bei einer Überschreitung des Wertes folgt die Klassenaufteilung.

Darüber hinaus fordert der VRB, dass Inklusionsschüler „doppelt zählen“ müssten. Denn die „pauschale Teilung bei 23 Schülern schaffe weitere Ungleichheiten [...].“

Eine Reaktion auf die Forderungen steht noch aus.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

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Schwerstbehinderter Markus Igel soll mehr Geld vom Saarland bekommen

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Markus Igel wurde im Rechtstreit vorläufig mehr Geld zugesprochen. Foto: BeckerBredel

Das Landessozialgericht in Mainz hat in einem Eilbeschluss entschieden, dass dem von Geburt an gelähmten Markus Igel mehr finanzielle Unterstützung zusteht. 

Zusätzlich zu den bislang gezahlten 7.221 Euro pro Monat soll der 31-Jährige nun 5.400 Euro mehr bekommen. Das berichtet die Saarbrücker Zeitung. Diese Entscheidung gilt allerdings nur bis zum Urteil des Hauptverfahrens

Markus Igel ist rund um die Uhr auf Betreuung angewiesen. Für seine Pflegekräfte benötigt er nach eigenen Angaben 12.700 Euro. Doch das Landessozialamt kürzte seine Bezüge. Dagegen wehrte sich der Schwerstbehinderte mit einer Verfassungsbeschwerde. Und das erfolgreich: Im März entschied das Bundesverfassungsgericht, dass sein Fall neu verhandelt werden müsse.

Bisherige Artikel zu Markus Igel

22. Januar 2019: Schwerbehinderter Markus Igel (31) kämpft bei Demo in Saarbrücken um Selbstbestimmung
24. Januar 2019: Große Unterstützung für schwerbehinderten Markus Igel bei Demo in Saarbrücken
7. Februar 2019: Bedarf von schwerbehindertem Markus Igel soll nochmals untersucht werden
19. März 2019: Erfolg für schwerbehinderten Markus Igel (31): Gericht muss Fall neu entscheiden

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• Eigene Artikel

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„Fast & Furious 6": Busfahrer aus dem Saarland schaut Film auf Autobahn

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Während der Fahrt schaute der Busfahrer Netflix. Ein Leserreporter von „L'Essentiel" nahm ihn dabei auf. Foto: YouTube/L'Essentiel | Kenntlichmachung von SOL.DE.

Während einer Fahrt auf der A1 hat sich ein Busfahrer aus dem Saarland einen Film auf Netflix angesehen. Der Mann wurde dabei von einem Leserreporter des luxemburgischen Nachrichtenportals „L'Essentiel" erwischt und auf Video aufgenommen. SOL.DE-Analysen ergaben, dass es sich bei dem Film um den sechsten Teil der Actionfilm-Reihe „The Fast and the Furious" handelt.

Laut Angaben des Mediums war der Fahrer am Freitagmorgen (17. Mai) zwischen Saarburg/Rheinland-Pfalz und der Luxexpo unterwegs. Auf der Strecke, die auch über die A1 führt, habe der Mann immer wieder seine WhatsApp-Nachrichten gecheckt und sich einen Film auf Netflix angeschaut. 60 Fahrgäste seien dabei an Bord gewesen.

Das Busunternehmen, die Firma „Müller-Nies" aus Perl, will es bei einer Abmahnung für den Busfahrer belassen. Er sei schon lange bei der Firma tätig und habe sich bisher noch nichts zuschulden kommen lassen, so die Firma auf „L'Essentiel"-Anfrage. Er dürfte jetzt aber in Luxemburg keinen Bus der Firma mehr fahren. Das Vertrauen der Fahrgäste sei zu sehr gestört worden. Er wird laut „Trierischem Volksfreund" jetzt stattdessen im Raum Merzig eingesetzt.

Schon im Januar war es zu einem ähnlichen Vorfall in Luxemburg gekommen, als sich ein Busfahrer während einer Fahrt ein Video anschaute.

Verwendete Quellen:
• L'Essentiel
Video: Busfahrer schaut auf der A1 bei voller Fahrt Netflix
• eigene Recherche

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Saar-Linker wegen Drogenhandel zu Haftstrafe verurteilt

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Der Linken-Politiker Nikolaus Staut wurde am 7. November wegen Verdacht auf Drogenhandel verhaftet. Symbolfotos: Pixabay

Wegen gemeinschaftlichen Drogenhandels ist der Politiker Nikolaus Staut aus Saarlouis zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Über das Urteil des Landgerichts in Saarbrücken berichtet „Bild".

Demnach soll der 66-Jährige zusammen mit seinem 30-jährigen Lebensgefährten aus der gemeinsamen Wohnung in Lisdorf mit Marihuana, Haschich und Amphetamin gehandelt haben. Die beiden Angeklagten waren vor Gericht geständig. Stauts Lebensgefährte bekam eine Strafe von einem Jahr und vier Monaten auf Bewährung und muss 150 Stunden soziale Arbeit leisten.

Bei einer Durchsuchung waren im November bei den beiden unter anderem zwei Kilo Haschisch im Verkaufswert von 20.000 Euro gefunden worden. Ausgangspunkt für die Durchsuchung bei Staut waren Drogenazzien in Costa Rica. Dabei seien die Ermittler auf den Namen des Politikers gestoßen. Das FBI informierte daraufhin das Bundeskriminalamt, das die Ermittlungen einleitete.

Verwendete Quellen:
• Bild
• eigener Bericht

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dpa/lrs | kub

Gewitter und Regen: So wird die Wetter-Woche im Saarland

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Zum Wochenbeginn sind im Saarland Gewitter und Starkregen nicht auszuschließen. Archivfoto: Harald Tittel/dpa-Bildfunk.

Auch die neue Woche beschert Saarländern wieder Schauer und Gewitter. Örtlich sind am Montag (20. Mai) auch Gewitter mit Starkregen nicht auszuschließen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.

Die Temperaturen steigen auf bis zu 21 Grad. Nach einer vielerorts verregneten Nacht bringt der Dienstag viele Wolken und teils kräftige Schauer. Es wird bis zu 18 Grad warm.

In der Nacht lässt der Regen nach. Am Mittwoch ist es zunächst noch wechselnd bewölkt, später wird es zunehmend heiter. Die Temperaturen steigen auf 16 bis 21 Grad. Der Donnerstag bleibt mit Höchstwerten zwischen 18 und 23 trocken und wird teils heiter, teils bewölkt.

 Verwendete Quellen:
• dpa
• Deutscher Wetterdienst

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Unbekannte erfasst Jungen (14) in Neunkirchen und fährt einfach weiter

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Symbolfoto: Andreas Gebert/dpa-Bildfunk.

Die Polizei sucht nach einem Unfall in Neunkirchen nach einer jungen Autofahrerin. Laut Angaben der Beamten hatte die Unbekannte am Freitagmittag (17. Mai) mit ihrem Pkw einen 14-Jährigen erfasst, als dieser die Adolf-Kolping-Straße überquerte. Anschließend entfernte sie sich, ohne sich um den Jungen zu kümmern.

Der Junge wurde bei dem Unfall am Bein verletzt und für weitere Untersuchungen vorsorglich in die Klinik im Stadtteil Kohlhof gebracht. Über die Schwere der Verletzungen ist derzeit nichts bekannt.

Die Autofahrerin wird wie folgt beschrieben:
• circa 20 Jahre alt
• braune Haare

Bei ihrem Auto soll es sich um einen weißen VW Polo, möglicherweise mit Saarlouiser Kennzeichen (SLS), handeln.

Hinweise an die Polizei Neunkirchen, Tel. (06821)2030.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Neunkirchen, 20.05.19

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Polizei führt Großkontrolle in Saarbrücken durch

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55 Beamte waren bei der siebenstündigen Kontrollaktion in Saarbrücken im Einsatz. Symbolfoto: BeckerBredel.

Bei einer Kontrollaktion in der Saarbrücker Innenstadt hat die Polizei in der Nacht auf Sonntag (19. Mai) 211 Personen überprüft. Die Beamten leiteten während des siebenstündigen Einsatzes 23 Strafverfahren beziehungsweise Ordnungswidrigkeitsverfahren ein - eine „durchaus positive Bilanz", wie die Polizei mitteilt. Unter anderem geht es dabei um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Trunkenheit im Verkehr.

Bei einer sich anbahnenden Schlägerei unter vier Männern (20, 21, 22 und 28 Jahre alt) in der oberen Berliner Promenade in Höhe der Ufergasse schritt die Polizei ein und verhinderte eine Eskalation der Situation. Die Männer wurden getrennt und erhielten Platzverweise. Verletzt wurde niemand.

An der Kontrollaktion beteiligten sich neben der Inspektion Saarbrücken-Stadt auch die Bereitschaftspolizei und weitere Dienststellen. Insgesamt 55 Beamte waren an Orten im Einsatz, an denen es in der Vergangenheit häufig zu Straftaten und Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung kam.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 19.05.19

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Unbekannter Exhibitionist zeigt Frau in Bexbach seinen Penis

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Die Polizei sucht nach dem exhibitionistischen Vorfall in Bexbach Zeugen. Symbolfoto.

Ein Exhibitionist hat eine Frau  auf der Höhe des Park-and-Ride-Parkplatzes an der B423 im Bexbacher Stadtteil Kleinottweiler belästigt. Laut Polizei kam es am Freitag, dem 17. Mai, gegen 14.00 Uhr zu dem Vorfall.

Der unbekannte Täter zog demnach vor der vorbeiradelnden 48-Jährigen seine Hose herunter und präsentierte sein leicht erigiertes Geschlechtsteil.

Er wird wie folgt beschrieben:
• männlich
• zwischen 35 und 45 Jahre alt
• circa 175 Zentimeter groß
• kurze blonde Haare
• dickliche Statur
• blasse Haut
• Kleidung: rote Jogginghose, weißes T-Shirt

Zeugen sollen sich bei der Polizei in Homburg melden, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Homburg, 20.05.19

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Neunkirchen: Vier Unbekannte schlagen auf Kneipengäste ein

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Symbolfoto: Fotolia

Vorfall in Neunkirchen: Die Polizei meldet eine Kneipenschlägerei in einer Gaststätte in der Wellesweilerstraße. Gegen 03.20 Uhr betraten zunächst vier unbekannte Personen das Etablissement. Plötzlich fingen sie grundlos an, auf die anderen Gäste einzuschlagen, heißt es. Dabei gingen auch Gläser und Mobiliar zu Bruch. Und nicht nur das.

Die Unbekannten verwendeten auch abgebrochene Tischbeine, um die Gäste des Lokals zu attackieren. Anschließend flüchteten die vier Täter in einem dunkelfarbenen Mercedes; weitere Details sind nicht bekannt. Laut Polizei liegt auch nur eine „sehr vage Personenbeschreibung“ vor.

Hinweise an die Polizeiinspektion Neunkirchen, Tel. (06821)2030.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Neunkirchen

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Saarbrücken: Radfahrer bei Verkehrsunfall verletzt

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Bei dem Unfall in Saarbrücken wurde ein Radfahrer verletzt. Foto: BeckerBredel

Der Radfahrer war in der Franz-Josef-Röder-Straße aus Richtung Wilhelm-Heinrich-Brücke unterwegs, als ein Paketdienstfahrer von rechts in die Straße einbiegen wollte. 

Daraufhin stürzte der 67-Jährige. Ob es zu einer Kollision kam, ist unklar. Die Polizei kann bislang keine Aussagen zum Unfallhergang oder zur Schwere der Verletzungen machen. Der Radfahrer wurde in ein Saarbrücker Krankenhaus gebracht.

Zwei Polizeikommandos und ein Rettungswagen waren im Einsatz. Die Franz-Josef-Röder-Straße war für zwanzig Minuten voll gesperrt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. 

Verwendete Quellen:
• BeckerBredel

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