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Der Saargau-Dorfladen in Gisingen muss schließen

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Der Saargau Dorfladen in Gisingen soll 2020 geschlossen werden. Symbolfoto: Jens Wolf/dpa-Bildfunk

Zwar ist der Dorfladen ein Projekt, auf das die ganze Gemeinde stolz war und über das sogar das ZDF berichtete, dennoch wurde das Angebot nicht ausreichend angenommen.

Der Umsatz, den der Laden von Betreiberin Kerstin Hector generiert, reicht nicht aus, um ihre Kosten zu decken und schon gar nicht, um davon zu leben. Die 54-Jährige kann sich keinen Urlaub erlauben und kommt dennoch auf einen Stundenlohn von unter fünf Euro. Darum müsse sie 2020 schweren Herzens endgültig schließen.

 

Das Problem: 70 Prozent der Kunden kommen für Noteinkäufe. In dem Tante-Emma-Laden gibt es nur das Nötigste wie Milch, Brot von der lokalen Bäckerei oder Wurst vom lokalen Metzger. Die Produkte sind regional, dafür aber auch ein wenig teurer als im Supermarkt. Mit den Discounter-Preisen könne sie nicht mithalten, berichtet Kerstin Hector der „SZ“. Statt das lokale Angebot dankend anzunehmen, meckern manche Kunden über die Preise. Auch das gut besuchte Café, das zum Treffpunkt für die Älteren des Ortsteils geworden ist, reicht nicht aus, um die Kosten zu stemmen. 

 

Nicht nur die Betreiberin, sondern auch die Stammkundschaft ist unglücklich über die drohende Schließung. In Gisingen werde richtig was fehlen. „Alle, die jetzt jammern, müssen sich an die eigene Nase greifen, weil sie eben auch nicht dort kaufen“, meint der Beigeordnete Stefan Schirra stellvertretend für den Bürgermeister zur „SZ“. Die Gemeinde könne jedoch nicht unterstützend eingreifen, da es sich bei dem Dorfladen um einen privatwirtschaftlichen Betrieb handele. Umweltminister Reinhold Jost und Landrat Patrik Lauer wägen derweil Möglichkeiten ab, wie man den Laden dennoch fördern und somit retten könnte. Zur „SZ“ meint Lauer: „Wir wollen da gerne helfen, denn die Nahversorgung gerade im ländlichen Bereich ist immens wichtig.“ Man bräuchte jedoch die Unterstützung der Gemeinde

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• ZDF
• Facebook-Seite des Saargau-Dorfladens

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Pfleger klaut Merzigerin (70) Schmuck, Münzen und Bargeld im Wert von 20.000 Euro

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Der Seniorin wurden wertvoller Schmuck, zwei Münzsammlungen sowie Bargeld im Gesamtwert von 20.000 Euro gestohlen. Symbolfoto.

Die Polizei hat einen 27-jährigen Krankenpfleger festgenommen, der einer Seniorin aus Merzig erheblichen finanziellen Schaden zugefügt haben soll. Laut Angaben der Beamten kam es bereits am vergangenen Wochenende zu dem Diebstahl in dem Haus der Frau.

Die 70-Jährige hatte den Krankenpfleger aus dem Ausland erst wenige Tage zuvor zur häuslichen Pflege beschäftigt. Der Mann wohnte für die Anstellung bei der Frau und hatte Zutritt zu allen Zimmern und zum gesamten Inventar.

Am Montagmorgen (20. Mai) stellte die Seniorin fest, dass der Krankenpfleger das Haus mit unbekanntem Ziel verlassen hatte. Die Frau merkte, dass ihr wertvoller Schmuck, zwei Münzsammlungen sowie Bargeld im Gesamtwert von 20.000 Euro fehlten. Sie erstellte sofort Anzeige bei der Polizei, die anschließend eine Fahndung einleitete.

Wenige Stunden später gelang Beamten dann auf einer Autobahn nahe München die Festnahme. Dabei führte der 27-Jährige das Diebesgut mit sich. Er wurde dem Ermittlungsrichter vorgeführt und nach Erlass des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt in Bayern gebracht.

Verwendete Quellen:
• Polizeiinspektion Merzig, 24.05.19

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Familienbesuch im Kulturpark Bliesbruck-Reinheim: Natur und Geschichte im Herzen der Biosphäre

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Familie Schorr mit Hund Lotta und Gästeführerin Katrin Gruber Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Der Startpunkt der Tour durch den Kulturpark war bei Familie Schorr, bestehend aus Mutter Isabel, den beiden Kindern Milli und Fenja sowie dem Familienhund Lotta schnell gefunden: Das Grab der Fürstin von Reinheim. Schnell noch die Tickets am Eingang des Museums kaufen und schon kann es losgehen. Das besondere: Mit den Tickets können die musealen Bereiche sowohl auf der deutschen als auch auf der französischen Seite des Kulturparks besucht werden, ganz im Sinne des europäischen Miteinanders, das hier an jeder Ecke spürbar ist. Das Außengelände ist jederzeit frei zugänglich. Auch Hunde sind gern gesehene Gäste im Freigelände, natürlich angeleint. In den musealen Bereichen haben sie hingegen keinen Zutritt.

Das Fürstinnengrab und die beeindruckende Geschichte des Bliesgaus 

Bis zum 31.Oktober wird die Ausstellung "Der Bliesgau. Natur- Menschen - Geschichte" im Foyer des Fürstinnengrabes gezeigt. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, alles über den Lebensstil und die Geschichte des Bliesgaus zu erfahren. Interessiert betrachtet auch Familie Schorr die Kleidung, die die Menschen damals für die Arbeit auf dem Feld trugen und auch die Nachbildung eines Pflugs stößt auf reges Interesse. Ganz besonders spannend ist für sie jedoch die Tatsache, dass die Bewohner des Bliesgaus in 200 Jahren siebenmal die Nationalität gewechselt haben “Es ist extrem beeindruckend, wie viel europäische Geschichte sich im Bliesgau abgespielt hat, schwärmt die 15-jährige Milli.

Nach dem Besuch der Ausstellung gelangt die Familie schließlich in die Grabkammer der Fürstin. Zu Ihrer Überraschung sind sie allerdings nicht allein, sondern eine gewandete Dame wartet auf die Familie. Katrin Gruber ist regelmäßig als Gästeführerin tätig und hat sich extra in Schale geworfen, um die Familie zu begleiten. Sie erzählt, dass es sich bei dem Fürstinnengrab um eine Nachbildung handelt.“Der ursprüngliche Fundort  ist eine Kiesgrube, die heute in einem kleinen Weiher liegt und sich unweit des 1999 rekonstruierten und begehbaren Grabes befindet. Hier entdeckten Arbeiter im Jahr 1954 einen Griff von einem Spiegel, was den Anfang für die zahlreichen keltisch-römischen Entdeckungen bildete” erzählt sie.  

Fürstinnengrab & Ausstellung "Der Bliesgau"

Aussicht über das gesamte Areal 

Im Anschluss führt Katrin Gruber die Familie weiter zu einem  Aussichtshügel, von dem sich das gesamte Areal bis nach Frankreich, überblicken lässt. Hierbei  erklärt sie, weshalb man sich nach der Entdeckung der Grundsteine dagegen entschieden hat, die römische Villa vollständig nachzubauen. “Man hat sich damals dafür entschieden, das Areal weitgehend so zu lassen wie es ist, um ein Gelände zu schaffen, auf dem das historische  im Vordergrund steht”. Darüber hinaus berichtet sie von in Bliesbruck kursierenden Geschichten, wonach bereits weit vor den folgenreichen Ausgrabungen zahlreiche Bauern auf der französischen Seite Steine entdeckt hatten,  und diese unter anderem für ihre Häuser nutzten, ohne zu wissen um welch historische Schätze es sich dabei handelte. 

Auch Familie Schorr ist von dem Aussichtspunkt begeistert. “Es ist der perfekte Ort, um sich ein Bild vom Areal zu machen oder um einfach die wunderschöne Aussicht zu genießen”, sagt die zwölfjährige Fenja begeistert. Was den Kindern vom Aussichtspunkt sofort ins Auge sticht, ist das keltische Dorf, welches unweit der römischen Grundsteine frei interpretiert angelegt wurde. Die nächste Station war also schnell gefunden. 

Aussichtspunkt mit Blick auf den Kulturpark

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Auf dem Weg zum keltischen Dorf entdeckt die Familie aber noch einen weiteren spannenden Ort: Den Kräutergarten der römischen Villa. Hier lassen sich zahlreiche Kräuter und Pflanzen begutachten und die verschiedensten Düfte erraten. Als die Gruppe im keltischen Dorf angelangt, steht erstmal eine wohlverdiente Pause an. Inmitten des keltischen Dorfes genießt die Familie Ihr Picknick und lässt die Seele baumeln. Gästeführerin Katrin Gruber erzählt, dass die Römer das Territorium der hiesigen Kelten eroberten. “Das ist sicher schwer gewesen, aber in diesem Zusammenhang kamen die Kelten in den Genuss diverser Annehmlichkeiten, beispielsweise die der Nutzung einer Fußbodenheizung“, erklärt sie. Das Keltendorf eignet sich zudem hervorragend für Kindergeburtstage. Die beiden Mädchen sind restlos begeistert: “Hier bekommen wir einen Eindruck davon, wie das Leben damals war”.

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Grillen mitten im Kulturpark

Weiter geht es zum Grillplatz mitten im Kulturpark. Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Parks und zuständig für Tourismus und Veranstaltungen, erklärt: “Jeder ist herzlich dazu aufgerufen, sich hier niederzulassen und den Tag zu genießen, ob beim Picknicken auf den Wiesen oder dem Grillen am Grillplatz. Das lässt sich Familie Schorr natürlich nicht zweimal sagen und begibt sich prompt auf die Suche nach passendem Feuerholz. Große Hilfe hatten sie dabei von ihrem Hund, der seine gesammelten Stöckchen aber nicht ganz so bereitwillig wieder abgibt. Schließlich freut sich die Familie schon auf den Abschluss des Tages: Das Essen in der Römischen Taverne. 

Grillen im Kulturpark

Speisen wie die Römer in der Taverne

Auf der Terrasse der Taverne lässt die Familie ihren Tag  gemütlich ausklingen. Kulinarisch können sich Besucher hier über römische Spezialitäten wie eine römische Brotzeit freuen, aber auch klassische Gerichte, wie beispielsweise Pizza, werden angeboten. Betreut wird die Taverne von dem CJD Homburg, ein soziales Unternehmen, das Jugendlichen mit Handicap eine berufliche Perspektive bietet. “Mit jeder Bestellung tut man somit etwas Gutes”, schwärmt Mutter Isabel. Bei der Essensauswahl entscheidet sich die Familie für eine römische Brotzeit sowie zwei Pizzen für die Kinder. Ein gelungener und vor allem leckerer Tagesabschluss. 

Speisen wie die Römer in der Taverne

Deutsch-französische Völkerverständigung im Vordergrund

Während des Essens nutzt die Familie die Gelegenheit und lässt ihren Besuch noch einmal Revue passieren. Der Höhepunkt für Isabel Schorr war zweifelsohne das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen “Es gibt nur wenige Orte, an denen keltisch-römische Geschichte und die deutsch-französische Freundschaft derart spürbar sind wie hier”, schwärmt sie. Laura Rekowski vom Kulturpark hebt diese Besonderheit nochmals hervor und betont, dass die deutsch-französische Grenze mitten durch den Kulturpark verläuft. “Dementsprechend pflegen wir hier auch ein intensives Miteinander und bieten sowohl Führungen in deutscher als auch in französischer Sprache an", erzählt sie. Für die zwölfjährige Fenja war das Fürstinnengrab der Höhepunkt des Tages “Es ist unglaublich, mit wie vielen Schätzen die Fürstin damals begraben wurde”, sagt sie beeindruckt. Ihre Schwester Milli plant derweil bereits ihren nächsten Besuch, möchte das nächste Mal aber mit dem Fahrrad nach Reinheim fahren. “Ich fahre sehr gerne Fahrrad und habe gehört, dass es zahlreiche Fahrradstrecken hierher gibt”, freut sich die 15-Jährige. Auch Laura Rekowski erzählt, dass zahlreiche Gäste mit dem Fahrrad in den Kulturpark kommen. “Über den Bliestal-Freizeitweg, der Teil des Bliesgau-Radweges ist oder von Saargemünd kommend einen Teil des Blies-Glan-Radweges fahren, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Drahtesel hier herzukommen. Aber auch Wanderer und Spaziergänger kommen gern, ergänzt sie. Alles in allem sei das Publikum im Kulturpark bunt gemischt “Es kommen viele Familien zu Besuch, die den autofreien Park genießen, aber auch zahlreiche Gäste, die einfach abschalten und ein paar ruhige Stunden hier verbringen möchten. Und natürlich kommen auch alle Kultur- und Geschichtsinteressierten auf ihre Kosten”, sagt Laura Rekowski abschließend. 

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Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Kulturparks (Veranstaltungen und Tourismus) Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2
66453 Gersheim-Reinheim 
Tel. +49 (0) 6843 900211
info@europaeischer-kulturpark.de 
Website: www.europaeischer-kulturpark.de 
Der Kulturpark auf Facebook

Öffnungszeiten 
15. März bis 31. Oktober 
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 
Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00
1.Mai geschlossen

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Anne Tietz / SOL.de

Germany's next Topmodel Finale 2019: Passiert das hier gerade wirklich?

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Wenn man nicht mehr weiß, in welchem Universum man sich gerade befindet! Foto: Twitter

Twitter ist gestern Abend natürlich wieder heiß gelaufen. Ja, fast schon übergekocht. Das Finale hat aber auch so viele Vorlagen geliefert, dass es eine Schande wäre, diese nicht zu nutzen. Lehnt euch zurück und genießt noch ein letztes Mal für 2019 die besten Tweets zu GNTM! 

 Und es geht los:

Service Tweet - ESC und GNTM Finale für euch zusammengefasst:

Lasset die große „Wir-promoten-fragwürdige-Shows-und-machen-Werbung-für-alles-mögliche-anstatt-uns-auf-die-Finalistinnen-zu-konzentrieren-Show“ beginnen!

Du hast Aufschlag!

Thomas Gottschalk - Highlight des Abends!

Oh, Honey!

 Muss man dabei gewesen sein...

und dann ist das hier passiert:

und wir alle so...

und Thomas so...

Dann kam Tokio Hotel (Warum nur? mhm,mhm... wer weiß, wer weiß...) und die einzige Frage, die wir uns ALLE gestellt haben ist:

Diese drei Stunden unseres Lebens bekommen wir nie wieder zurück:

Gut, wir sind dann mal weg...

Party People, wir haben es geschafft! Die letzte Hürde hat uns hart mitgenommen, aber wir haben es überstanden. Was uns nicht umbringt, macht uns nur stärker. Jetzt ruht euch aus und sammelt Kraft. Denn bald geht es weiter. Im Juli kommt das „Sommerhaus der Stars“ und die Kandidaten sind vielversprechend. Ich sage nur Wendler und Gina-Lisa & Anton, Antonino, Antonio, Toni! Das wird schön, hör ma, richtig, richtig schön!

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SR Ferien Open Air: Diese Bands und Künstler kommen nach St. Wendel

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Treten beim SR Ferien Open Air in St. Wendel auf: Max Giesinger (links) und Bosse. Fotos: (links) dpa-Bildfunk/Axel Heimken | (rechts) dpa-Bildfunk/Britta Pedersen

In rund vier Wochen dürfen sich die Schülerinnen und Schüler im Saarland auf die schönste Ferienzeit des Jahres freuen - die Sommerferien. Für viele Kids und Jugendliche damit fest verbunden: das beliebte SR Ferien Open Air.

Auch in diesem Jahr konnten die Veranstalter wieder bekannte deutsche sowie internationale Bands und Künstler nach St. Wendel holen. Wen genau, das verraten wir euch hier:

Bosse

Max Giesinger

Summer Cem

Moritz Garth

EstA

Bars & Melody

Los geht's am Freitag, 28. Juni 2019, um 13.00 Uhr im Alten Bosenbachstadion St. Wendel. Einlass ist um 11.30 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.

Verwendete Quellen:
• Unserding

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kub

Kinderporno-Verdacht: Saar-Ministerium will Beamten rauswerfen

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In mindestens einem Fall soll der Steuerbeamte kinderpornografisches Material bestellt haben. Symbolfoto: David Ebener/dpa-Bildfunk.

Das saarländische Verwaltungsgericht verhandelt am Montag (27. Mai) den Fall eines Steuerbeamten, der sich Kinderpornografie aus dem Internet beschafft haben soll. Das Finanzministerium, in dem der Mann beschäftigt ist, will ihn aus dem Dienst entfernen, so die „Saarbrücker Zeitung".

Der Beamte bestreitet die Vorwürfe gegen sich: Er habe im Gerichtsverfahren 2015 einen Strafbefehl (Geldstrafe von 90 Tagessätzen) nur akzeptiert und die Schuld auf sich genommen, weil er eine öffentliche Verhandlung vermeiden wollte.

Ermittler des Bundeskriminalamts (BKA) hatten auf dem privaten Computer des Steuerbeamten eine „Vielzahl kinder- und jugendpornographischen Materials auf verschiedenen Speichermedien" gefunden, so die „SZ" mit Berufung auf Angaben des Verwaltungsgerichts. Er habe in mindestens einem Fall unter Angabe seiner E-Mail-Adresse und mit seiner Kreditkarte kinderpornografisches Material im Ausland bestellt.

Der Steuerbeamte sagte im Disziplinarverfahren gegen sich, er habe den Computer nicht alleine genutzt. Ihm sei nicht bekannt gewesen, dass sich die Dateien auf seinem PC befunden hätten, so die „SZ".

Die Untersuchungen des BKA liefen damals unter dem Namen „Operation Selm". Bundesweit wurde 2013 gegen 800 Verdächtige, darunter auch gegen den damaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy, ermittelt.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• eigene Recherche

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dpa/lrs

Schüsse in Dillingen: Mann verletzt - SEK im Einsatz

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Das SEK der Polizei nahm einen Mann in Dillingen fest. Foto: BeckerBredel.

Bei einem Streit zwischen zwei Männern in Dillingen sind Schüsse gefallen. Zu der Auseinandersetzung zwischen einem 29- und einem 27-Jährigen - beide polizeibekannt - sei es am Donnerstag (23. Mai) vor einer Wohnanlage gekommen, teilte die Polizei in Saarbrücken mit. Warum die beiden aneinandergeraten waren, war zunächst nicht bekannt.

Den Angaben zufolge fielen Schüsse aus einer Schreckschusswaffe. Das mutmaßliche Opfer habe dem Täter die Waffe entrissen. Daraufhin habe dieser ein Messer gezückt und den 27-Jährigen leicht an der Hand verletzt. Zeugen berichteten, der Schütze sei in eine Wohnung in der Anlage geflüchtet. Das Sondereinsatzkommando (SEK) der Polizei nahm den 29-Jährigen kurz darauf fest, als er die Wohnung wieder verlassen wollte. Andere Personen waren nicht dort. Die Waffe wurde sichergestellt.

Während des Einsatzes war der Bereich um die Wohnanlage großräumig abgesperrt. Die Polizei riet zwischenzeitlich im Kurznachrichtendienst Twitter, das Gebiet um den Creutzwalder Ring großräumig zu meiden. Nach rund anderthalb Stunden gab sie dann Entwarnung. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden.

Verwendete Quellen:
• dpa
• Presseagentur BeckerBredel

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Brutaler Raub in Dudweiler: Mann (19) von zwei Unbekannten überfallen

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Symbolfoto: Pexels (CC0-Lizenz)

Geldbeutel und Handy gefordert
Ein 19-Jähriger ist am Mittwochabend (22. Mai) im Saarbrücker Stadtteil Dudweiler von zwei Unbekannten ausgeraubt worden. Wie aus einer Pressemeldung der Polizei Sulzbach hervorgeht, war der junge Mann gegen 19.50 Uhr auf einem Fußweg an der St. Avolder Straße unterwegs, als sich ihm zwei bislang unbekannte männliche Personen in den Weg stellten und seinen Geldbeutel sowie sein Handy forderten.

Bestohlen, geschlagen und getreten
Als er sich weigerte, wurde er von den Unbekannten körperlich angegangen: Einer von ihnen zog den Geldbeutel des 19-Jährigen aus dessen Hosentasche. Der andere versetzte ihm einen Faustschlag ins Gesicht, sodass er zu Boden stürzte, wo er noch mit Fußtritten traktiert wurde.

Opfer  leicht verletzt
Nach der Tat flüchteten die zwei Täter zu Fuß vom Tatort in Richtung Friedenstraße. Aus dem entwendeten Geldbeutel entnahmen sie während der Flucht das darin befindliche Bargeld (45 Euro) und warfen die Geldbörse im Anschluss fort. Das Opfer erlitt durch den Überfall mehrere leichtere Verletzungen an Kopf und Oberkörper.

Die beiden Täter werden von der Polizei wie folgt beschrieben:
Täter 1:
• südländischer Phänotypus (gegebenenfalls Nordafrikaner)
• dunkelhäutig (hellbraun)
• circa 20 Jahre,
• hauptsächlich schwarze Haare, vorne braun getönt, Mittelscheitel - seitlich Haare abrasiert (undercut),
• Drei-Tage-Bart
• circa 185 Zentimeter groß
• schmale/drahtige Statur
• braune Augen
• schmale Nase
• schwarze Lederjacke

Täter 2:
• südländischer Phänotypus (gegebenenfalls Landsmann von Täter 1)
• circa 19 Jahre
• dunkle gelockte Haare
• circa 170 Zentimeter groß
• schmale Statur
• schwarzer Pullover mit weißer Aufschrift

Beide Täter sprachen gut Deutsch mit Akzent.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Sulzbach unter der Telefonnummer (06897)9330 zu melden.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizeiinspektion Sulzbach, 24.05.19

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