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Oberlinxweiler freilaufende Rinder, Gefahr (08:05)

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Schlägerei bei Fußballspiel zwischen SG Erbach und SV Reiskirchen: zwei Personen verletzt

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Symbolfoto: Fotolia

Schlägerei in Erbach: Laut einer Pressemitteilung der Polizei Homburg ereignete sich die Auseinandersetzung während eines Fußballspiels der SG Erbach und des SV Reiskirchen. Daran beteiligt waren ein Spieler und ein Zuschauer.

Beide Personen wurden bei der Schlägerei leicht verletzt, melden die Beamten. Die Einsatzkräfte fertigen nun entsprechende Strafanzeigen gegen die beiteiligten Männer an, heißt es. Darüber hinaus werden Zeugen gesucht.

Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer (06841)1060 entgegen.

Verwendete Quellen:
• Polizeiinspektion Homburg, 27.05.19

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dpa

Union und SPD mit herben Verlusten bei Europawahl - Grüne erstmals auf dem zweiten Platz

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Die SPD erlitt bei der Europawahl eine historische Schlappe. Foto: Wolfgang Kumm/dpa-Bildfunk.

Die Parteien der großen Koalition in Deutschland haben bei der Europawahl ersten Prognosen zufolge historisch schlecht abgeschnitten. Union wie SPD erzielten nach Berechnungen für ARD und ZDF so schwache Ergebnisse wie noch nie zuvor bei einer bundesweiten Wahl.

Trotzdem bleiben CDU und CSU zusammen stärkste Kraft. Die Sozialdemokraten dagegen fallen auf den dritten Platz. Erstmals bei einer bundesweiten Wahl kommen die Grünen auf den zweiten Rang, sie können über satte Zugewinne bei der Abstimmung am Sonntag jubeln. Die EU-skeptische AfD verbessert ihr Europawahl-Ergebnis deutlich, bleibt aber hinter ihrem Resultat bei der jüngsten Bundestagswahl.

Die Wahlbeteiligung lag bei 59,0 bis 60,0 Prozent - ein deutlicher Sprung nach oben: vor fünf Jahren waren es 48,1 Prozent. Diesmal waren bei der Europawahl in Deutschland 64,8 Millionen Menschen wahlberechtigt. 

Die 19.28-Uhr-Hochrechnung der ARD:
CDU: 28,6 Prozent (-6,8 im Vergleich zur Europawahl 2014)
Grüne: 20,9 Prozent (+10,2)
SPD: 15,3 Prozent (-12,0)
AfD: 10,8 Prozent (+3,7)
Linke: 5,4 Prozent (-2,0)
FDP: 5,4 Prozent (+2,0)
Die Partei: 2,3 Prozent (+1,7)
Freie Wähler: 2,2 Prozent (+0,7)
Tierschutz: 1,5 Prozent (+0,3)
ÖDP: 1,1 Prozent (+0,5)
Familie: 0,8 Prozent (+0,1)
Volt: 0,8 Prozent (+0,8)
Piraten: 0,6 Prozent (-0,8)

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Bau und Erhaltung einer modernen Abwasserinfrastruktur - zum Schutz der Gewässer

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Foto: EVS

Der Entsorgungsverband Saar (EVS) versteht sich als Dienstleister für die Saarländer*innen. Saarlandweit sind die engagierten Mitarbeiter* innen im Einsatz und sorgen dafür, dass die Abwässer nach modernen Standards gereinigt werden. Wichtige Ziele sind dabei einen Beitrag zum nachhaltigen Umweltschutz zu leisten und mit den Gebühren verantwortungsvoll umzugehen.

Der Entsorgungsverband Saar betreibt 137 Kläranlagen im Saarland. Sie sind das Herzstück einer flächendeckenden Infrastruktur für die Reinigung der Abwässer aus den privaten Haushalten und Gewerbebetrieben. Um technisch auf Stand zu sein und sämtlichen gesetzlichen Anforderungen auf EU-, Bundes- und Landesebene entsprechen zu können, müssen die älteren Kläranlagen im Saarland nach und nach saniert werden.

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Foto: EVS

Wo läuft eigentlich Ihr Abwasser hin?

Die Sanierung von Kläranlagen, die häufig annähernd einem Neubau gleichkommt, ist jeweils ein überaus komplexer, zeitintensiver und anspruchsvoller Prozess, denn sie erfolgt grundsätzlich im laufenden Betrieb der Altanlage. Kläranlagen dienen dem Schutz der Gewässer und müssen daher 365 Tage im Jahr rund um die Uhr zuverlässig ihre Arbeit tun.

Alle Informationen über die moderne Abwasserinfrastruktur und weitere spannende Themen der EVS gibt es hier.

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Unfall in Eppelborn: Motorradfahrer (59) schwer verletzt

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Symbolfoto: BeckerBredel

Wie die Polizeiinspektion Neunkirchen meldet, kam es am Samstag, gegen 16.00 Uhr, zu einem Unfall in der Illinger Straße in Eppelborn-Dirmingen.

Zuvor befuhr ein 59-jähriger Motorradfahrer die Illinger Straße in Richtung Wustweiler. Dieser erkannte jedoch eine Bremsung des vor ihm fahrenden Pkw offensichtlich zu spät, sodass er auf den Wagen auffuhr und zu Fall kam.

Durch die Kollision und den Sturz erlitt der 59-Jährige schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte den Biker anschließend in ein Krankenhaus, so die Polizei.

Verwendete Quellen:
• Polizeiinspektion Neunkirchen, 27.05.19

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mjs

Kriminalfälle im Saarland: Diese Verbrechen schockierten ganz Deutschland

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Pascal Zimmer aus Saarbrücken-Burbach verschwand am 30. September 2001 spurlos. Foto: dpa-Bildfunk.

Entführung, Erpressung, Mord und mehr: Einige der bekanntesten deutschen Kriminalfälle haben sich im Saarland zugetragen. Der wohl aufsehenerregendste darunter: Das Verschwinden von Pascal Zimmer.

Der „Fall Pascal“

Das Verschwinden des Jungen gehört zu den größten ungeklärten Kriminalfällen der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Der mutmaßlich ermordete Junge aus Burbach verschwand am 30. September 2001. Drei Jahre später begann der Prozess gegen zwölf Verdächtige. Sechs von ihnen waren wegen Mordes angeklagt, die anderen wegen sexuellen Missbrauchs. Doch aufgrund der fehlenden Leiche, mangelnden Hinweisen sowie von Alkoholkrankheiten und Minderbegabungen der Angeklagten folgte 2007 der Freispruch. Ein Urteil, das in der Öffentlichkeit heftige Kritik hervorrief.

Pascal bleibt bis heute verschwunden. Laut Polizei ist der Fall jedoch nicht abgeschlossen. Gibt es neue Hinweise, so wollen die Beamten erneut aktiv werden. Da die Eltern des Vermissten mittlerweile verstorben sind, kann nur die Staatsanwaltschaft Pascal für tot erklären. Die gesamte Geschichte haben wir hier für euch aufgearbeitet: Pascal wäre heute 23 Jahre alt geworden.

Der Soldatenmord von Lebach

1969 kam es in einem Bundeswehr-Depot in Lebach zu einem Massaker: Zwei Männer drangen in das Gelände ein und töteten vier schlafende Soldaten. Eine Bluttat, die ganz Deutschland schockierte.

In der Nacht zum 20. Januar suchten zwei Männer die Wachbaracke des Bundeswehr-Depots des Fallschirmjägerbataillons 261 in Lebach-Landsweiler auf. Im Inneren angekommen, richteten sie drei schlafende Soldaten förmlich hin. Überleben konnte ein damals 21-jähriger Wachsoldat - trotz Schussverletzung und 13 Wunden durch Messerstiche.

Einige Monate nach der Tat gelang den Einsatzkräften die Festnahme der Verantwortlichen: Dank einer Sendung von „Aktenzeichen XY...ungelöst“ kam die SOKO den Tätern auf die Spur. Eine besondere Rolle spielte dabei eine im Saarland geborene Sinti-Wahrsagerin. Alle Details des Falls gibt es hier zum Nachlesen: Der Soldatenmord von Lebach: Ein Massaker im Saarland schockierte ganz Deutschland.

Amoklauf am Saarbrücker Ludwigsgymnasium

Der Fall um den Gymnasiasten Julius Becker gilt als der erste dokumentierte Amoklauf an einer deutschen Bildungseinrichtung.

Am 25. Mai 1871 schoss Julius, der Opfer von Mobbing gewesen sein soll, auf zwei seiner Mitschüler. Während des Unterrichts erhob er sich wortlos von seinem Platz, griff zur Waffe und zielte auf den Kopf des neben ihm sitzenden Gustav Eybisch. Nach einigen Schüssen brach dieser zusammen. Zwei Kugeln trafen einen weiteren Schüler. Trotz schwerster Kopfverletzungen überlebten beide Opfer den Angriff.

Nach dem Amoklauf ließ sich Becker widerstandslos verhaften. Den Gerichtssaal verließ er zunächst als freier Mann - doch einige Jahre später wurde der Amokläufer in eine Merziger Irrenanstalt eingeliefert. Die Hintergründe zur Geschichte haben wir hier für euch zusammengefasst: Schüsse in der Schulbank: 1871 schoss Saarbrücker Gymnasiast auf zwei Mitschüler.

Der Polizistenmord von Bexbach

Karl Klein, ein ehemaliger Bürgermeister Bexbachs, ermordete 1945 den Polizisten Johann Kerner. Für die Tat saß Klein 24 Jahre im Gefängnis. Während des Haftaufenthalts gelang ihm eine der spektakulärsten Fluchten aus einem deutschen Gefängnis.

Am 20. April 1945 starb der Polizist Johann Kerner durch zwei Schüsse. Zunächst war unklar, wer hinter dem Vorfall steckt. Bei Befragungen stellten die Beamten jedoch fest, dass der Hausmeister Edmund Neufang kein Alibi hatte. Dieser räumte schließlich ein, zusammen mit Klein für die Schüsse verantwortlich gewesen zu sein. Erst in einem zweiten Verfahren (1948) kam ein Schuldspruch zustande, der für Klein mit der Todesstrafe endete. 1949 wurde das Urteil jedoch in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt.

Besonderes Aufsehen erregte der Fall, als Klein in einer Mülltonne aus dem Gefängnis Lerchesflur flüchtete. Seine Freiheit konnte er allerdings nur wenige Tage genießen. Nach dem Absitzen der Strafe lebte Klein weitere 19 Jahre in Bexbach, bis er 1993 in einem Seniorenheim verstarb.

Die Entführung Gernot Egolfs

1976 kam es deutschlandweit zu gleich mehreren Entführungen. Ein prominenter Fall ereignete sich dabei im Saarland: Gernot Egolf, Neffe des damaligen Karlsberg-Brauerei-Chefs Paul Weber, wurde von zwei Tätern gekidnappt und in einem Bunker festgehalten. Während der Gefangenschaft starb Egolf.

Um Geldnöten zu entkommen, beschlossen Andreas Leiner (damals 22) und Joachim Müller (damals 21) die Entführung Gernot Egolfs. Das Kidnapping selbst fand am 19. Oktober 1976 statt. Nachdem die Täter Egolf überwältigt hatten, hielten sie ihn angekettet in einem Bunker gefangen. Währenddessen verlangten sie ein Lösegeld von zwei Millionen Mark. Während der Verhandlungen kam das Opfer allerdings ums Leben - wahrscheinlich aufgrund von Unterkühlung. Regenfälle ließen die nur 150 cm hohe Bunkerruine volllaufen.

Noch am gleichen Tag konnten Einsatzkräfte die Entführer festnehmen. Eine Freundin Müllers lieferte der Polizei den entscheidenden Hinweis. Nach der Verurteilung brachte sich Leiner im Gefängnis um. Müller saß eine lebenslange Freiheitsstrafe ab.

Der Saarbrücker Bombenanschlag

09. März 1999: Während einer Wehrmachtsausstellung am Saarbrücker VHS-Zentrum explodiert eine Bombe. Es entsteht Sachschaden von mehreren hunderttausend Euro. Die Ermittler nehmen an, dass die Tat dem rechtsterroristischen Milieu zuzuordnen ist.

Um 04.40 Uhr explodierte am VHS-Zentrum in Saarbrücken ein Sprengsatz. Dieser beschädigte nicht nur das Gebäude der Volkshochschule - auch die benachbarte Schlosskirche wurde in Mitleidenschaft gezogen. Zur Zeit des Vorfalls war im VHS-Zentrum die Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ zu sehen.

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Foto: dpa-Bildfunk/Werner Baum

Nach dem Anschlag nahm die Polizei ihre Arbeit auf. Das Ergebnis: Rechtsterroristen seien wohl für den Sprengsatz verantwortlich. Dennoch führten die Ermittlungen bis heute, also 20 Jahre nach dem Vorfall, zu keinem Ergebnis. Wer hinter der Tat steckt, ist noch immer unklar.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Saarbrücker Zeitung
• 3Sat-Doku „Der Mörder in der Mülltonne“
• Wikipedia
• Spiegel-Bericht
• Zeit-Bericht

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clp

Sie verzauberte das Kunz-Theatre: Todes-Drama um Star-Artistin Alla (33)

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Alla Klyshta bei einem ihrer letzten Auftritte im Januar 2019 bei der Show von Kunz Theatre in Saarbrücken. Foto: Lauer

Sie war der umjubelte Star der Dinner Show in "Kunz Theatre" am Saarbrücker Deutschmühlental: Alla Klyshta. In einer spektakulären Hula-Hoop-Nummer ließ sie mehr als ein Dutzend Reifen um Arme, Beine, Hals und Hüfte kreisen - hoch unter dem Dach der Manege. Die 33-jährige Ukrainerin war eine der Publikumslieblinge in der Saarbrücker Dinnershow. Sie bestritt mit ihrem Partner sogar die Finalnummer der Saarbrücker Show. Jetzt ist sie tot.  Spaziergänger fanden ihren leblosen Körper am Samstag vor einer Woche am Rheinufer bei Rust in Baden-Württemberg.

Allas Ex-Freund steht in dringendem Tatverdacht

Alla Klyshta hatte zuletzt dort ein Engagement in einer Show im Europapark. Die attraktive Ukrainerin sollte eigentlich in Frankfurt auftreten, erschien dort aber nicht. Für die Artistin war dies völlig untypisch. Sie galt als absolut zuverlässig und professionell. Ihr Bruder reiste schließlich aus der Ukraine an und meldete sie als vermisst. Nach dem schrecklichen Fund der Spaziergänger am Rheinufer und der Obduktion vor einer Woche war klar: Bei der Toten handelt sich um Alla Klyshta.

Einen Tag nach der Obduktion nahm die Polizei den Ex-Freund der getöteten Artistin, fest, berichtet die Münchner Zeitung "tz". Die Staatsanwaltschaft Freiburg teilte mit, dass gegen den 30-Jährigen dringender Tatverdacht des Totschlags bestehe. Möglicherweise eine Beziehungstat. Mittlerweile ermittelt eine Sonderkommission. Der Verdächtige ist ebenfalls Artist. Bei der vergangenen Kunz Dinner Show in Saarbrücken bestritten er und die getötete Alla Klyshta die Finalnummer der Show. "Kunz Theatre" zeigt auf seiner Website weiter ein Porträt der Künstlerin. 

Das Team von Kunz Theatre rund den St. Wendeler Sternekoch Alexander Kunz zeigt sich tief betroffen vom plötzlichen Tod ihrer Künstlerin und Kollegin. In einem Instagram-Post drückte es seine tiefe Trauer aus und zeigte sich "fassungslos". Mittlerweile ist der Post wieder gelöscht. Ihre Show war einer der Glanzpunkte der Saison 2018/19, auch Bundesaußenminister Heiko Maas ließ sich mit der Künstlerin fotografieren, als er im Winter bei "Kunz Theatre" in Saarbrücken zu Gast war.

Der Münchner Sänger und Entertainer Chris Kolonko hatte Alla und ihren Ex-Freund zuletzt im Winter bei "Kunz Theatre" in Saarbrücken getroffen. Kolonko wollte die beiden für ein Engagement in Augsburg gewinnen. "Sie hatten eine sensationelle Nummer mit Pole-Akrobatik", sagte Kolonko der "tz". Auch Kolonko ist in Saarbrücken kein Unbekannter: In der Saison 2016 führte er mit seiner Travestie-Comedy-Show durch das Dinner- und Akrobatik-Programm im Saarbrücker Spiegelpalais.

Beziehung war ein "Auf und Ab"

Kolonko sagt, Beziehungsprobleme zwischen den beiden Artisten hätten damals schon eine Rolle gespielt: Die Beziehung der beiden sei ein Auf und Ab gewesen. Alla Klyshta habe ihm gesagt, sie seien "kein Paar mehr, würden aber trotzdem zusammenarbeiten“, vertraute Kolonko der "tz" an. In ihrer letzten Show im Europapark in Rust trat Alla mit einem neuen Partner auf. Bilder zeigt sie auf ihrem Instagram-Profil. Dort nehmen Fans und Freunde auch Abschied von ihr: "RIP sweatheart - be strong in the sky, Alla."

Die Ukrainerin war übrigens auch im Fernsehen keine Unbekannte: 2010 nahm sie an der RTL-Show "Das Supertalent" teil. Es war der Start ihrer Karriere in Deutschland: Anschließend trat sie in verschiedenen Shows auf, zum Beispiel in der "teatro"-Dinnershow des Münchener Sternekochs Alfons Schuhbeck. Und natürlich bei Alexander Kunz in Saarbrücken. „Schockierend, so etwas ist fürchterlich. Das ganze Haus trauert“, sagte Schuhbeck der Münchener Zeitung "tz".

Der letzte Facebook-Eintrag vom März zeigt die Ukrainerin - entspannt und glücklich im Urlaub in Thailand. Entertainer-Kollege Chris Kolonko hatte sie damals noch einmal zufällig in Phuket getroffen. Sie sei glücklich gewesen. Kaum zwei Monate später fanden Spaziergänger ihre Leiche in Deutschland. „Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass ihr Tod mit ihrem Freund zu tun hat“, sagt Chris Kolonko der "tz".

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Berichterstattung der "tz" München
- Instagram-Account von Alla Klyshta
- Facebook-Seite von Alla Klyshta
- Instagram-Account von Kunz Theatre

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dpa/lrs | kub

Gewitter zum Wochenstart im Saarland - sommerliche Temperaturen am Wochenende erwartet

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Regentropfen haben sich auf einer Autoscheibe gesammelt. Foto: Ralf Hirschberger/Archivbild

Die neue Woche bringt Regen und auch Gewitter ins Saarland. Am Sonntag bleibt es allerdings noch trocken, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.

Am Sonntag zeige sich Richtung Saar und Pfalz vielerorts die Sonne. Die Temperaturen kletterten auf 19 bis 23 Grad, im Bergland sei es etwas kühler.

Tags darauf ziehen laut DWD am Vormittag dichte Wolken auf und es regnet. Erst gegen Abend lasse der Regen etwas nach. Die Temperatur soll fast unverändert bei 18 bis 22 Grad bleiben.

Am Dienstag gebe es erneut starke Bewölkung und schauerartigen Regen, auch mit Blitz und Donner sei zu rechnen. Die Temperaturen rangierten zwischen 14 und 18 Grad, der Wind wehe schwach bis mäßig.

Die weiteren Aussichten: Der Mittwoch wird wolkig mit heiteren Abschnitten und trocken bei Höchsttemperaturen von 16 Grad. Ab dann steigen die Temperaturen: Am Wochenende könnten 25 Grad geknackt werden.

Verwendete Quellen:
- dpa
- Deutscher Wetterdienst

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Blitzer im Saarland: Hier steht die Polizei diese Woche

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Ein Messgerät zur Geschwindigkeitsmessung, umgangssprachlich Blitzer genannt, steht am Strassenrand. Foto: Martin Gerten/Archivbild

In der Zeit von Montag, 27. Mai 2019, bis Sonntag, 2. Juni 2019, führt die saarländische Polizei an folgenden Orten Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt

Montag, 27.05.2019

• B 41 zwischen St. Wendel und Neunkirchen
• L 108 zwischen St. Ingbert und Fechingen

Übersicht: Feste Blitzer im Saarland

Dienstag, 28.05.2019

• Heusweiler
• BAB 620 zwischen dem AD Saarbrücken und dem AD Saarlouis

Mittwoch, 29.05.2019

• BAB 1 zwischen der AS Eppelborn und der AS Riegelsberg
• L 158 zwischen Mettlach und Losheim

Donnerstag, 30.05.2019

• BAB 62 zwischen dem AD Nonnweiler und der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz
• BAB 620 zwischen dem AD Saarbrücken und dem AD Saarlouis

Freitag, 31.05.2019

• Ottweiler
• B 269 zwischen Saarlouis und Lebach

Samstag, 01.06.2019

BAB 6 zwischen der AS Fechingen und der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz

Sonntag, 02.06.2019

L 241 zwischen Spiesen-Elversberg und Rohrbach

Warum blitzt die Polizei dort?

Bei den angekündigten Messstellen handelt es sich um Unfallörtlichkeiten, die nach Unfallhäufung, Unfallfolgen und Unfallursachen ausgewählt wurden.

Über die angekündigten Kontrollen hinaus sind weitere Geschwindigkeitskontrollen möglich. Aus einsatztechnischen Gründen können auch angekündigte Kontrollen entfallen.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung des Landespolizeipräsidiums

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kub

Reizgas-Angriff auf Saarbrücker NPD-Kandidat Otfried Best

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Otfried Best tritt für die NPD bei der Oberbürgermeisterwahl in Saarbrücken an. Foto: Becker & Bredel

Der Saarbrücker Oberbürgermeisterkandidat der NPD, Otfried Best, ist am Samstagmorgen (25. Mai) angegriffen worden.

Nach SOL.DE-Informationen soll der 62-Jährige im Bereich Schafbrücke mit Tränengas besprüht worden sein. Entsprechende Infos bestätigten Landespolizeipräsidium und die Inspektion Saarbrücken-Stadt auf SOL.DE-Nachfrage.

Mit Blick auf das "laufende Ermittlungsverfahren" wollten beide Behörden zunächst keine weiteren Angaben zum Vorfall machen. Offen bleibt so auch aktuell die Frage, ob der oder die Täter gefasst werden konnten oder ob sie noch frei herumlaufen.

In eigener Sache zur OB-Wahl: Warum wir kein Interview mit dem NPD-Kandidaten geführt haben

Otfried Best hatte am Morgen bei Facebook gepostet, er sei beim Plakatieren mit dem NPD-Landesvorsitzenden Peter Marx attackiert und besprüht worden. Daraufhin sei er zur ärztlichen Versorgung in Krankenhaus auf dem Winterberg gebracht worden, das der Handelsvertreter "auf eigene Verantwortung" wieder verlassen habe, so der Politiker.

Best kandidiert am morgigen Sonntag für den Posten des Saarbrücker Oberbürgermeisters sowie das Amt des Regionalverbandsdirektors.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Facebook-Post von Otfried Best

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mjs

„Hähnewettkrähen“ im Mandelbachtal: Möge der Nervigste gewinnen

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Wer nervt, gewinnt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Oliver Weiken

Hähne - oder anders formuliert: männliche Haushühner - sind eine Zuchtform des sogenannten „Bankivahuhns“. Dabei handelt es sich wiederum um eine Wildhuhnart aus Südostasien. Na, gewusst? Wir auch nicht. Aber dafür gibt's ja Wikipedia. Oder noch besser: die Experten des Rassegeflügelzuchtverein (RGZV) Heckendalheim. Und die laden für Samstag und Sonntag kommender Woche (1. und 2. Juni) zum Hähnewettkrähen ein.

Die Regeln sind dabei denkbar einfach. Der aufdringlichste Hahn gewinnt. Okay, zugegeben, ein wenig komplexer ist es doch: Im Wettbewerb treten mehrere Züchterinnen und Züchter mit ihren Hähnen gegeneinander an. Derjenige, dessen Gockel innerhalb von 30 Minuten am meisten Kräher von sich gibt, geht als Sieger hervor.

Fun-Fact: So manch stolzer Hahn, der seinen Schnabel gerne einmal allzu weit und allzu oft aufreißt, verstummt plötzlicher unter Wettbewerbsbedingungen, erklärt die Gemeinde Mandelbachtal. Auch Geflügel hat also Lampenfieber. Wieder einmal etwas gelernt. Wer nicht kräht, geht allerdings nicht leer aus. Gänzlich stille Vögel erhalten eine Urkunde als „nachbarschaftsfreundlichster Hahn“.

Los geht's am Samstag, 1. Juni, um 17 Uhr. Das Wettkrähen findet auf dem Dorfplatz statt.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Gemeinde Mandelbachtal
• Wikipedia-Eintrag: „Huhn“

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dpa/lrs

Großalarm bei Saarbrücker Post: Flüssigkeit in Paket entdeckt

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Das Verteilerzentrum musste zwischenzeitlich geräumt werden. Foto: BeckerBredel.

Im Verteilzentrum der Deutschen Post in Saarbrücken ist eine Flüssigkeit aus einem Paket ausgelaufen. Nach dem Vorfall am Freitagabend (24. Mai) klagten drei Mitarbeiter über Augenreizungen, wie ein Polizeisprecher in der Nacht auf Samstag sagte.

Laut Feuerwehrangaben handelte es sich bei der Flüssigkeit um Formaldehyd zur Konservierung. Dies habe aufgrund des Absenders, des Empfängers und des Leitenden Notarztes festgestellt werden können.

Die mehr als 40 Mitarbeiter des Verteilzentrums in der Untertürkheimer Straße mussten dieses zeitweise verlassen. Die Feuerwehr konnte aber bald Entwarnung geben. Gefahr bestehe nicht. Zwei Mitarbeiter mit Augenreizungen wurden ins Krankenhaus gebracht.

Verwendete Quellen:
- dpa
- Bericht der Feuerwehr, 25.05.19

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kub

Quierschieder AfD-Flyer sorgt für Ärger: Steag will gerichtlich gegen Partei vorgehen

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Die AfD hatte ein Foto des Kraftwerks Weiher in Quierschied benutzt, ohne sich mit Steag abzusprechen. Foto: Steag.

Wegen eines Wahl-Flyers der AfD will das Energieunternehmen Steag jetzt gerichtlich gegen die Partei vorgehen. Laut "SR" hatte die AfD auf einer Werbung für die Kommunalwahl in Quierschied das Foto des Steag-Kraftwerks Weiher benutzt. Das sei mit dem Unternehmen nicht abgesprochen gewesen.

Ein Konzernsprecher sagte zum "SR", das Foto stelle eine Verbindung zwischen Steag und der AfD her, die es nicht gebe. Der gute Ruf des Essener Unternehmens in der Bevölkerung sei durch die Partei missbräuchlich zur Werbung benutzt worden.

Der AfD-Kreisvorsitzende Michael Dörr sagte, die übrig gebliebenen Flyer würden jetzt nicht mehr verteilt. Seine Partei habe niemandem auf die Füße treten wollen, zitiert ihn die "SZ".

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

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mjs

„Fridays for Future“ in Saarbrücken: 1.500 Menschen demonstrieren für besseren Klimaschutz

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Rund 1.500 Menschen gingen in Saarbrücken auf die Straße. Foto: BeckerBredel

Wie der „SR“ berichtet, begaben sich am Freitag rund 1.500 Teilnehmer in die Saarbrücker City, um dort für einen besseren Klimaschutz zu demonstrieren. Die Protestaktion fand unter anderem angesichts der bevorstehenden Europawahl statt - mit dem Ziel, „auf die Bedeutung der Wahl für unser globales Klima aufmerksam zu machen“, kündigten die Veranstalter zuvor im Facebook-Event an.

Laut des Medienberichts nahmen erstmals auch Jugendliche aus Frankreich an einer Demo von „Fridays for Future Saarland“ teil. Susanne Speicher von der Schülerinitiative teilte im Rahmen der Veranstaltung mit, dass „auch im Saarland auf Landes- und Kommunalebene mehr für den Klimaschutz getan werden müsse“.

Bei der Abschlusskundgebung, die auf dem Saarbrücker Schlossplatz stattfand, sprachen unter anderem Vertreter von „Parents and Scientists for future“, so der "SR".

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk

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Oberbürgermeisterwahl in Saarbrücken: Die Kandidaten im Interview

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Acht Kandidaten wollen Oberbürgermeister von Saarbrücken werden. Montage: SOL.DE.

Wahl in Saarbrücken - Interviews mit den Kandidaten

Am 26. Mai 2019 sind Europa- und Kommunalwahlen im Saarland. In Saarbrücken steht am nächsten Sonntag damit auch die Oberbürgermeisterwahl an. Acht Kandidaten gehen ins Rennen. Wir haben sieben davon für euch interviewt.

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dpa/lrs

Super-Wahltag heute im Saarland

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800.000 Saarländer können heute wählen. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk.

Im Saarland haben die Wahlen zum EU-Parlament und den kommunalen Vertretungen begonnen. Um 8.00 Uhr öffneten die Wahllokale. Insgesamt etwa 800.000 Menschen sind dazu aufgerufen, kommunale Räte und die Vertreter für das Europäische Parlament zu wählen. In 37 Orten wird außerdem über Bürgermeister und Landräte abgestimmt, in Saarbrücken wird ein Oberbürgermeister gewählt. Die Wahllokale sind bis 18.00 Uhr geöffnet.

Die Europawahl gilt als Stimmungstest für die Parteien im Saarland, dessen frühere Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer nun als CDU-Bundesvorsitzende um Stimmen für ihre Partei kämpft. Bei der Europawahl 2014 hatte die CDU 34,9 Prozent der Stimmen erreicht, die SPD kam auf 34,4 Prozent. Dahinter folgten AfD (6,8) Linke (6,6) und Grüne (6,0). Die Wahlbeteiligung lag bei 54,1 Prozent. Bei den Kreistagswahlen 2014 war die CDU auf 38,3 Prozent gekommen, die SPD erzielte 34,7 Prozent.

Seit 1979 finden die allgemeinen Kommunalwahlen im Saarland zeitgleich mit der Europawahl statt. Bislang hatten zwei Abgeordnete mit Wohnsitz im Saarland ein Mandat im EU-Parlament. Das diesjährige Landesergebnis der Europawahl wird nach Auskunft des Landeswahlleiters nicht vor 23.00 Uhr veröffentlicht, da erst dann die Wahllokale in Italien schließen.

Verwendete Quellen:
- dpa

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