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Fraktionschef: Annegret Kramp-Karrenbauer wird nächste Kanzlerkandidatin der Union

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Wird Annegret Kramp-Karrenbauer die nächste Kanzlerkandidatin der CDU? Foto: Michael Kappeler/dpa-Bildfunk

Brinkhaus äußerte gegenüber der Deutschen Presseagentur, dass die CDU-Chefin derzeit viel mit der Neuaufstellung der Christdemokraten zu tun habe. „Und sie wird auch unsere nächste Kanzlerkandidatin sein“, ergänzte der Unionsfrakionschef. 

Daher sei es die Entscheidung von Kramp-Karrenbauer, was der beste Weg und Zeitpunkt für ihren Eintritt ins Kabinett der Kanzlerin Angela Merkel sei. Sollte sie sich für einen Wechsel ins Kabinett entscheiden, hätte Annegret Kramp-Karrenbauer mehr Möglichkeiten, Politik umzusetzen - und sich mit öffentlichen Auftritten zu profilieren. 

Viel Kritik an AKK

Die CDU-Vorsitzende musste in den vergangenen Wochen viel Kritik einstecken. Nicht nur das schlechte Ergebnis der CDU in der Europawahl, sondern vor allem der Umgang der Partei mit dem „Zerstörungs-Video“ von Youtuber Rezo sorgte in den Medien für Negativschlagzeilen. Und auch Kramp-Karrenbauer selbst trat mit ihrer Bemerkung zur Meinungsmache im Internet in ein Fettnäpfchen. Auch intern wurde daraufhin ihre Eignung zur Kanzlerschaft infrage gestellt. 

Und die Uneinigkeit der Union über die nächste Kanzlerkandidatur hält an. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet betonte gegenüber der Welt am Sonntag, dass in dieser Frage noch nichts beschlossen sei. „Annegret Kramp-Karrenbauer hat vorgeschlagen, die Kanzlerkandidatur auf dem CDU-Parteitag Ende 2020 zu entscheiden. Ende 2020 ist nicht heute und nicht jetzt“, so Laschet.

Aus der konservativen Werte-Union kam derweil der Vorschlag, in einer Abstimmung der Parteimitglieder über den nächsten Kanzlerkandidaten zu entscheiden. „Die Werte-Union fordert angesichts der verheerenden Umfragewerte eine Urwahl des Kanzlerkandidaten durch die Mitglieder und startet kurzfristig eine Initiative zu deren Umsetzung“, so der Bundesvorsitzende Alexander Mitsch am Dienstag in der „Welt“. 

Bis zur nächsten Bundestagswahl sind noch zwei Jahre Zeit, um nicht nur in der CDU, sondern auch in der SPD einen geeigneten Kandidaten zu bestimmen, der das Erbe von Angela Merkel antreten soll. Es sei denn, die GroKo zerbricht. Dann käme es zu Neuwahlen. Trotz der Fehltritte hat Annegret Kramp-Karrenbauer dann noch gute Chancen die Kandidatur der CDU zu übernehmen. 

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur
• Eigene Artikel

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