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L102 Gersheim - Brenschelbach zwischen Gersheim und Medelsheim in beiden Richtungen Gefahr besteht nicht mehr (10:22)

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A. Tietz/SOL.DE

Saarländer Lars Willmes ist Deutscher Meister im E-Bike

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Frisch gebackener Deutscher Meister: Lars Willmes aus Überherrn-Berus. Foto: Patrick Reisdorf.

Das Saarland hat wieder einen Deutschen Meister: Lars Willmes aus Überherrn-Berus hat am Wochenende in der Altersgruppe der Senioren die Deutsche Meisterschaft im E-Bike gewonnen.

Die wurde in Bad Wildbad/Baden-Württemberg ausgetragen. In insgesamt fünf Disziplinen mussten sich die Teilnehmer beweisen. Als Erstes stand eine Cross Country-Strecke an. Zehnmal mussten die Teilnehmer den Rundkurs mit 1,5 Kilometern und 60 Höhenmetern absolvieren.

So wird das Schummeln verhindert

„Die haben doch ein E-Bike - einfach Motor an und los", denken sicherlich manche. Doch dem ist nicht so. Wie Lars Willmes SOL.DE erzählt, gab es für die erlaubten Akkuladungen strenge Regeln: „Die fünf Disziplinen waren auf zwei Tage aufgeteilt. Pro Tag hatte man nur eine Akkuladung zur Verfügung. Das wurde kontrolliert, indem die Motoren nach dem Aufladen versiegelt wurden. So war eine regelwidrige Zwischenladung nicht möglich."

Willmes weiter: „Man musste sich seine Akkuladung sehr gut über den Tag aufteilen und konnte nicht alle Strecken auf höchster Stufe fahren. Auch wurden die Bikes darauf kontrolliert, dass sich der Motor bei 25 Kilometern pro Stunde ausschaltet." Wer also schneller fahren wollte, musste pure Muskelkraft einsetzen, um das circa 22 Kilogramm schwere Sportgerät in Schwung zu bringen.

Downhill-Strecke besonders anspruchsvoll

Die Strecken waren mit einem Mountainbike ohne Motor nicht zu schaffen gewesen, so der Beruser. „Vor allem der Uphill-Trail am zweiten Wettkampftag hatte es in sich. Mit einem normalen Bike wäre man da rückwärts wieder heruntergefahren.“ Selbst mit einem E-Bike war das also eine körperliche Höchstleistung.

Eine Enduro-Runde (eine Mischung aus Anstiegen und Abfahrten) mit 17,5 Kilometern Länge und 620 Höhenmetern mit Steinfeldern, Wurzelteppichen und Steilkurven verlangte ebenfalls alles von den Fahrern ab.

Die Downhill-Strecken in Bad Wildbach zählen zu den anspruchsvollsten im deutschsprachigen Raum. Im Video, welches von Lars Willmes' Mitstreiter Patrick Reisdorf während eines Probelaufs aufgezeichnet wurde, bekommt ihr einen kleinen Einblick in die Schwierigkeiten der Strecke:

Eine Dual Slalom-Strecke mit Anliegern und Sprüngen sowie ein Sprint bildeten die letzten beiden Disziplinen des Rennens und somit die finale Chance, noch Punkte zu sammeln.

Willmes fährt Sieg ein und will nächstes Jahr wieder antreten

Ein schweres Unwetter in der Nacht zuvor hatte Lars Willmes und Patrick Reisdorf vom Team „Bikesport Scheid – Pinkbommel" offensichtlich nicht erschüttert. Hier mobilisierte Willmes noch einmal alle Kräfte für die letzten Disziplinen fuhr somit den 22 Mitstreitern in seiner Altersklasse davon und den Sieg ein. Echte Saarländer sind eben hart im Nehmen!

„Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Auf Feldbetten unter einem Pavillon wurde genächtigt und am nächsten Morgen mit dem Kärcher geduscht. Dann ist auch das letzte bisschen Müdigkeit aus dem Körper verschwunden und wir konnten voller Energie in den Wettkampf starten.“

Nächstes Jahr möchte Lars seinen Titel auf jeden Fall verteidigen. „Vielleicht sollte ich mich dann ein bisschen besser vorbereiten und aufrüsten. Die Beliebtheit von E-Bikes wird immer größer und somit wird auch das Interesse an diesen Wettkämpfen steigen.“

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche
• emtb-news.de

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Saarland: Blitzer-Fotos in Urteil für ungültig erklärt

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Der Verfassungsgerichtshof beschäftigte sich mit der Beschwerde über die Zuverlässigkeit eines Blitzgeräts. Foto: Jenoptik.

Von einem bestimmten Blitzgerät gemachte Temposünder-Fotos sind nach Auffassung des Verfassungsgerichtshofes des Saarlandes in Bußgeldverfahren nicht verwertbar. Damit feierte ein Fahrer, der innerorts mit 27 Stundenkilometern zu viel erwischt worden und eigentlich 100 Euro zahlen sollte, einen beachtlichen juristischen Erfolg.

Der Verfassungsgerichtshof hob mit seinem am Dienstag (9. Juli) veröffentlichten Urteil Entscheidungen des Amtsgerichts Saarbrücken sowie des Saarländischen Oberlandesgerichts auf.

Zudem kündigten die Verfassungsrichter in Saarbrücken an, in gleich gelagerten Fällen abweichende Entscheidungen saarländischer Gerichte ebenfalls zu korrigieren. Über das Saarland hinaus entfaltet das Urteil den Angaben zufolge aber keine bindende Wirkung.

Bei dem Messgerät handelt es sich nach Angaben des Verfassungsgerichtshofs um das Modell Traffistar S 350 des Herstellers Jenoptik. Dem Innenministerium in Saarbrücken zufolge gibt es von diesem Blitzgeräte-Typ derzeit rund 30 Exemplare in saarländischen Kommunen.

Im Kern hatte der betroffene Fahrer, der in Friedrichsthal geblitzt worden war, moniert, dass das von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zugelassene Gerät nicht alle Messdaten speichere. Es sei ihm daher nicht möglich, Messfehler aufzuzeigen. Der Fahrer beantragte im Bußgeldverfahren, ein Gutachten eines Sachverständigen einzuholen. Das taten den Angaben zufolge weder das Amts-, noch das Oberlandesgericht - sehr wohl aber nach der Verfassungsbeschwerde der Verfassungsgerichtshof.

Angehört wurden von ihm Experten der Uni des Saarlandes, der PTB sowie ein Verkehrssachverständiger. Anschließend kamen die Verfassungsrichter zu dem Schluss, dass die derzeit von dem Gerät gespeicherten Daten „keine zuverlässige nachträgliche Kontrolle des Messergebnisses" erlauben. Die Speicherung der Rohdaten sei aber technisch ohne größeren Aufwand möglich. Insofern seien die Grundrechte des Beschwerdeführers auf ein faires Verfahren und eine effektive Verteidigung verletzt.

Ein Betroffener müsse die Möglichkeit haben, die „Validität" der standardisierten Messung zu prüfen, urteilten die Verfassungsrichter. Und zwar auch dann, wenn er zunächst keinen auf der Hand liegenden Einwand vorbringen

Verwendete Quellen:
• dpa
• eigener Bericht

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Auch mit Hallux Valgus den richtigen Wanderschuh finden

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Interessante Einblicke: Der 3D-Fußscanner erzeugt ein dreidimensionales Bild vom Fuß (Fotos: HDW).

Frauen sind von der Verformung meist häufiger betroffen als Männer. „Der Schiefstand der Großzehe macht es zudem oft beschwerlich, die richtigen Schuhe zu finden. Das gilt insbesondere für Wanderschuhe“, sagt Jörg Welker, Geschäftsführer bei Sporthaus Kohlen. Das Schuhwerk ist während einer Wanderung schließlich ganz entscheidend für das Wohl der Füße und Knie. Die richtigen Wanderschuhe bieten Halt, vermitteln Trittsicherheit und sind bequem.

Welker: „Für Menschen mit Hallux Valgus produzieren daher viele Hersteller inzwischen Schuhe, die mehr Platz im Bereich des Vorfußes bieten, allen voran die Firma Hanwag.“

Hans Wagner – daher der Name Hanwag – hat das Unternehmen mit Sitz im bayerischen Vierkirchen 1921 gegründet. Welker: „Hanwag hat einen speziellen Leisten entwickelt, den so genannten Bunion-Leisten.“ Schuhe der Bunion- Serie - diese reicht vom Halbschuh bis zum Bergstiefel – sind im Bereich des Vorfußes breiter. Welker: „Beim Hallux Valgus verschiebt sich das Grundgelenk der großen Zehe in Richtung des anderen Fußes. Dadurch wird der Vorfuß, der Ballen deutlich breiter und braucht mehr Platz, den die Hanwag-Schuhe der Bunion-Serie bieten.“

Doch die Schuhe sind nicht einfach nur breit. Eine vorgeformte Wölbung schafft an genau der richtigen Stelle Platz, damit sich der betroffene Ballen exakt in den Schuh schmiegen kann. Und nicht nur das: auch die so genannte Zehenbox des Schuhs bietet mehr Raum. Welker: „Menschen mit Hallux können sich die Zehen des betroffenen Fußes manchmal über- oder unterlappen. Sie schieben sich also über oder unter den schief stehenden großen Zeh.“ Was bedeutet, dass auch die Zehen im Schuh mehr Platz brauchen.

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Die Skizze lässt den Hallux Valgus deutlich erkennen (Foto: HDW).

Ob ein Schuh aus der Bunion-Serie von Hanwag der richtige sein kann oder ob ein Modell eines anderen Herstellers in Frage kommt, das ermittelt das Team bei Sporthaus Kohlen mit Unterstützung des 3D-Fußscanners. Welker: „Die Kamera des Scanners erzeugt in Verbindung mit einem ausgeklügelten Computerprogramm ein dreidimensionales Bild des Fußes.“ Und nicht nur das: Kollege Computer macht ganz automatisch Vorschläge, welcher Wanderschuh in Frage kommen könnte. Welker: „Die Ergänzung durch diese Technik macht es uns – in Verbindung mit unserer Fachkompetenz – im Dialog mit dem Kunden möglich, den für ihn richtigen Schuh zu finden.“ Gudrun Walker

 

KONTAKT

Sporthaus Kohlen
Sulzbachstraße 1
66111 Saarbrücken
Tel.: (06 81) 9 36 72-40
Öffnungszeiten: Mo bis Fr von 10 bis 19 Uhr, Sa von 10 bis 18 Uhr

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Graffitis, Schäden und Stolperfallen: Saarland geht gegen Verwahrlosung der Bahnhöfe vor

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Auch der Bahnhof in Güdingen hatte die Verschönerungen nötig, die das Saarland nun vornehmen lässt. Archivfoto: BeckerBredel

 Der Zustand vieler Bahnhöfe im Saarland lässt zu wünschen übrig. Die Wände sind mit Graffiti besprüht, an den Bänken blättert dafür die Farbe ab, unebene Böden bilden Stolperfallen an den Gleisen und die Scheiben von Unterständen sind gesprungen.

Die Deutsche Bahn und das Verkehrsministerium wollen nun gegen die Verwahrlosung vorgehen. Seit Anfang Juli ist ein Team aus zwei Personen vor allem an kleinen Bahnhöfen im Einsatz. Die beiden sogenannten Inspektoren überprüfen die Stationen auf Mängel und beheben diese - falls möglich - sofort. Im nächsten Jahr sollen 40 saarländische Bahnhöfe aufgehübscht werden.

Kleinere Arbeiten werden umgehend erledigt. Zum Beispiel überstreichen die beiden Bahnmitarbeiter Schmierereien, beheben Bodensenkungen oder reinigen Glasscheiben. Für die Verschönerung der Bahnhöfe werden insgesamt 220.000 Euro investiert. Die Kosten für das Material übernimmt die Bahn, das Verkehrsministerium bezahlt die Inspektoren. Das berichtet Martin Landegl, der Bahnhofsmanager der Deutschen Bahn im „SR“. Der neue Chef des Saarbrücker Hauptbahnhofes hat sich der Sauberkeit an den Bahnhöfen verschrieben. Es seien noch lange nicht alle im gewünschten Zustand.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk

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Saarbrücken: Bürgermeister Latz wirft Untreue-Vorwürfe als "haltlos" zurück

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Saarbrückens Bürgermeister Ralf Latz wirft Untreue-Vorwürfe als haltlos zurück. Foto: Becker & Bredel

Aufgrund einer anonym verfassten Strafanzeige leitete die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ein Ermittlungsverfahren gegen den Saarbrücker Bürgermeister Ralf Latz ein. Ihm wird in der Anzeige vorgeworfen, öffentliche Gelder veruntreut zu haben. Den Tatvorwürfen nach soll Latz 4.000 Euro aus dem persönlichen Verfügungsfonds der Oberbürgermeisterin Charlotte Britz an den Verein „Denkwerkstatt" veranlasst haben. Latz selbst soll als Kassenwart und seine Frau als Präsidentin des Vereins tätig sein. Nähe Informationen zu den Vorwürfen findet ihr unter: „Saarbrückens Bürgermeister Ralf Latz wird Untreue vorgeworfen".

Latz weist Untreue-Vorwürfe als haltlos zurück

Über eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung wies Bürgermeister Latz die Untreue-Vorwürfe am heutigen Dienstag als haltlos zurück. Er erklärte hierzu: „Es ist zu keinem Zeitpunkt städtisches Geld in das in Rede stehende Projekt geflossen, daher ist der Vorwurf der Untreue haltlos. Ich werde die Ermittlungen in der Sache unterstützen und bin zuversichtlich, die Vorwürfe vollumfänglich entkräften zu können.“

Gegenüber dem „SR" erklärte die Stadtverwaltung heute Mittag, dass das Geld nicht aus dem Verfügungsfonds der Oberbürgermeisterin stamme, sondern dass es sich vielmehr um eine Spende der Sparkasse Saarbrücken handele. Bei dieser habe die Oberbürgermeisterin Britz bereits vor Monaten nach Absprache mit dem Kulturdezernenten um eine entsprechende Zuwendung gebeten. So sei das Geld für ein Buchprojekt namens "Film-Rausch" bestimmt gewesen.

Stadt, Sparkasse Saarbrücken und Kulturamt halten sich bedeckt

Auf SOL.DE-Nachfrage wollte die Pressestelle der Stadt Saarbrücken am heutigen Nachmittag kein weiteres Statement zu den Vorwürfen abgeben. So teilte man uns am Telefon mit: „Wir möchten aktuell keine weiteren Angaben tätigen. Es wird im Laufe des Tages aber noch Presseinformationen geben."

Auch eine direkte SOL.DE-Anfrage beim Saarbrücker Kulturamt brachte keine weiteren Erkenntnisse. So erklärte uns der stellvertretende Amtsleiter, dass man auch in der Amtsleitung nicht befugt sei, Auskünfte zu geben und dass jegliche Presseanfragen über die Pressestelle der Stadt erfolgen müssten. Damit bleibt vorerst ungeklärt, ob das Kulturamt in die Finanzierung des Buchprojekts eingeweiht gewesen ist.

Da die Stadtverwaltung gegenüber dem "SR" angab, dass die 4.000 Euro nicht aus dem OB-Verfügungsfonds, sondern von der Sparkasse Saarbrücken stammten, haben wir uns mit der Sparkasse Saarbrücken in Verbindung gesetzt. Auf SOL.DE-Anfrage erklärte uns Dirk Dumont, der Pressesprecher der Saarbrücker Sparkasse, dass sich die Sparkasse generell nicht über Spenden äußere. Zudem sei man über den Vorgang noch nicht hinreichend informiert.

Weitere Informationen der Saarbrücker Stadtverwaltung soll es im Laufe des heutigen Tages geben. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Verwendete Quellen:
• Eigene Recherche
• Bericht des Saarländischen Rundfunks

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Flugzeugabsturz in Bexbach: Ursache steht fest

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Mit seinem Ultraleichtflugzeug stürzte ein 61-jähriger Pilot in Bexbach ab. Foto. BeckerBredel.

Die Ursache für den Absturz des Ultraleichtflugzeugs auf dem Flugplatz in Bexbach steht fest. Der 61-jährige Pilot soll beim Landeanflug einen Fehler gemacht haben, so das Landespolizeipräsidium auf SOL.DE-Anfrage. Das hätten Ermittlungen von Gutachtern ergeben.

Bei dem Absturz hatte sich der Mann aus Homburg laut Polizeisprecher Stephan Laßotta am Donnerstagabend (4. Juli) eine Platzwunde zugezogen. Der Pilot konnte sich noch selbst aus dem Wrack befreien und wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Medienberichte, wonach der 61-Jährige „wie im Film" vor dem Absturz aus der Maschine sprang, hatte die Polizei ins Reich der Märchen verwiesen. Schon am nächsten Tag konnte der Pilot das Krankenhaus wieder verlassen.

 

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche
• eigene Berichte

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Freibad Saarlouis: Bürgermeisterin will mit Stacheldraht und Alkoholverbot gegen Randalierer vorgehen

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Die Zäune im Freibad Saarlouis sollen mit Stacheldraht Eindringlinge abwehren. Symbolfoto: Roland Weihrauch/dpa-Bildfunk

Die Stadt Saarlouis will nun Maßnahmen durchsetzen, die einerseits unerlaubtes Eindringen in das Freibad verhindern, andererseits die Sicherheit auf dem Gelände verstärken sollen. Man wolle vor allem die Familien schützen.

Zunächst wurden die Zäune um das Freibad mit Stacheldraht versehen, um „illegale Eindringlinge" abzuwehren. „Passt man einen Moment nicht auf, wollen die über den Zaun klettern“, meint Schwimmmeister Thomas Trenz zu „Bild". In seinen 15 Jahren als Schwimmmeister sei es noch nie so schlimm gewesen. Die Bürgermeisterin würde am liebsten mit Kameras gegen die Störenfriede vorgehen, allerdings stünden rechtliche Grenzen im Weg. Rund um das Bad waren zuvor bereits Barrieren aufgestellt worden.

Auch die insolvente Security-Firma soll ersetzt werden. Sechs Sicherheitsmitarbeiter sollen an den Wochenenden nun im Freibad für Ordnung sorgen. Sie können Randalierer vom Gelände verweisen und ihren Namen notieren, um den Unruhestiftern in Zukunft den Zutritt zu verweigern. Zwar seien Fotos nicht erlaubt, aber „meistens kennt man seine Pappenheimer“, so Jost laut Medienbericht.

In Verdachtsfällen können außerdem Taschen auf unerlaubte Mitbringsel untersucht werden. Dazu zählt auch Alkohol. Der ist nicht nur im Gepäck verboten, sondern wird ab 18.00 Uhr künftig auch nicht mehr im Freibad verkauft.

Ob es eine Selektion am Eingang der Freibäder geben wird, wie in der vergangenen Woche diskutiert, ist noch nicht klar. Ein solcher kontrollierter Zugang wäre nur mit Schwierigkeiten ohne Diskriminierung zu gestalten.

Körperverletzung, illegaler Eintritt und mehr: Freibad-Saison in Saarlouis eskaliert

Verwendete Quellen:
• Bild-Zeitung
• Eigene Artikel

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Saarbrücken nimmt Flüchtlinge vorerst nicht auf

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Der Stadtrat hatte Saarbrücken zum sicheren Hafen erklärt. Symbolfoto: Fabian Heinz/dpa-Bildfunk.

Die Stadt Saarbrücken wird vorerst keine Bootsflüchltlinge aufnehmen. Obwohl der Stadtrat die Stadt vergangene Woche mit großer Mehrheit zum sicheren Hafen erklärte und damit den Vorschlag von Bürgermeister Ralf Latz (SPD) unterstützte, bis zu 60 Flüchtlinge unbürokratisch in die Landeshauptstadt zu verlegen, schob das Bundesinnenministerium dem Ganzen einen Riegel vor.

In einer Antwort stellte die Behörde klar, dass nicht die Bundesregierung verantworlich sein, sondern das Bundesland Saarland. Die Verteilung von Flüchtlingen sei Ländersache, zitiert die „SZ" aus der Antwort.

Laut „SR" zeigte sich Bürgermeister Latz enttäuscht. Er nannte die Antwort politisches Hick-Hack. Er wolle jetzt Saarlands Innenminister Klaus Bouillon (CDU) auf eine Lösung ansprechen.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• Saarländischer Rundfunk

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Aufsehenerregender Einsatz: Polizei nimmt in St. Ingbert Mann nach mehrstündiger Fahndung in Gewahrsam

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Die Polizei nahm den Mann nach rund sieben Stunden in der Alten Bahnhofstraße in St. Ingbert in Gewahrsam. Symbolfoto: BeckerBredel.

Die Polizei hat am Montagabend (8. Juli) einen 28-Jährigen aus St. Ingbert nach mehrstündiger Fahndung in Gewahrsam genommen. Der Mann hatte zuvor am Mittag gegenüber Angehörigen gedroht, sich umbringen zu wollen. Die alarmierten Einsatzkräfte suchten daraufhin die Wohnung des 28-Jährigen auf, öffneten die Tür gewaltsam, fanden ihn dort allerdings nicht.

Ein anschließender Fahndungseinsatz in der Innenstadt von St. Ingbert sowie einem Waldgebiet blieb dann für mehrere Stunden erfolglos. Die Beamten entdeckten den 28-Jährigen schließlich gegen 20.00 Uhr in der Alten Bahnhofstraße in St. Ingbert und nahmen ihn dort in Gewahrsam. Er befand sich nach Angaben der Polizei in einem psychischen Ausnahmezustand und wurde zur weiteren Behandlung ins Universitätsklinikum nach Homburg gebracht.

Die Fahndungsmaßnahmen sowie die Ingewahrsamnahme sorgte unter St. Ingbertern für viel Aufsehen. In sozialen Netzwerken hätte der Einsatz teilweise für Verunsicherung unter den Bürgern gesorgt, so die Polizei. Im Einsatz waren Beamte der Polizeiinspektionen St. Ingbert und Sulzbach, drei Diensthundeführer, die Operative Einheit, die Bereitschaftspolizei, mehrere Spezialkräfte sowie der Rettungsdienst und die Freiwillige Feuerwehr. Zeitweise seien 35 Beamte beteiligt gewesen.

Wir berichten normalerweise nicht über Suizide und Suizidversuche, um keine Nachahmer zu ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn du oder eine Person in deinem Umfeld Selbstmordgedanken hat, wende dich bitte umgehend an Hilfestellen. Informationen findest du hier.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizeiinspektion St. Ingbert, 09.07.19

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"Mein Lokal, dein Lokal" im Saarland: Dienstag der Burger-Woche im Frischbier's in Schmelz

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Das Frischbier's in Primsweiler ist der zweite Kandidat bei „Mein Lokal, dein Lokal“ im Saarland. Foto: LoKiLeCh/CC-BY-SA-3.0

Am heutigen Dienstag (9. Juli) ist in der Burgerwoche bei „Mein Lokal, dein Lokal“ Torsten Frischbier an der Reihe. Sein Eventrestaurant „Frischbier's“  gibt es schon seit 10 Jahren in Schmelz-Primsweiler. Er ist nicht nur Inhaber, sondern auch der Koch des Lokals. 

Das Frischbier's ist in erster Linie eine Erlebnisgastronomie. Das heißt: Hier gibt es Krimidinner, Grillabende und Eventdinner. In regelmäßigen Abständen finden außerdem „Burgerversammlungen“ statt. Dann serviert Frischbier neue Burgerkreationen und die Gäste können abstimmen, welche davon es auf die Karte schaffen. 

Klein, aber oho: Die Speisekarte im Frischbier's

Nur zwei Burger finden sich auf der reduzierten Karte des Frischbier's, die regelmäßig und saisonal angepasst wird. Die sind mit Klassikern wie Rinderpatties, aber auch mit außergewöhnlichen Zutaten wie Cranberrysalsa garniert. 

Daneben werden vor allem Fleischliebhaber fündig. Die Karte bietet Steak, Schnitzel und Entenbrust. Für Vegetarier gibt es im Menü ein Pastagericht. Auch die Vor- und Nachspeisen können sich sehen lassen. Darunter finden sich etwa Roastbeef Carpaccio und Garnelen oder Organensoufflé und Eis von Henry's.

Passend zum eher gehobenen Menü gibt es eine umfassende Weinkarte. Die Preise befinden sich eher im oberen Mittelfeld. Der klassische Burger mit Beilagen kostet 13,50 Euro. Glaubt man Saar-Foodblogger Andre ist das Essen es allemal wert. 

Das Frischbier's bei „Dein Lokal, mein Lokal“

Das Eventrestaurant in Schmelz ist am Dienstag der zweite Anwärter auf den goldenen Teller in der Saarland-Woche bei „Mein Lokal, dein Lokal“, in der sich alles um Burger dreht. Im Frischbier's setze man alles daran, um die Gäste zu begeistern. Wie die Vorschau vermuten lässt, könnte das bei den Konkurrenten schwieriger werden. Mike Süsser dagegen ist vorab schonmal von Torsten Frischbiers Style überzeugt. Und auch sein Grill, auf dem er bei Barbecue-Events die Gäste bekocht, hinterlässt Eindruck beim Profi. 

Ausgestrahlt wird die Folge von "Mein Lokal, dein Lokal - der Profi kommt" aus dem Frischbier's in Schmelz am Dienstag, 9. Juli 2019 um 17:55 Uhr auf Kabel Eins. Die Episode ist danach auch im Stream in der Mediathek zu sehen. 

 "Mein Lokal, Dein Lokal" im Saarland: Diese Restaurants treten diese Woche im TV gegeneinander an

Adresse und Öffnungszeiten

Wer sich selbst von den Burgern, Events oder dem Grill im Frischbier's überzeugen lassen will, findet das Restaurant in der Lebacher Straße 54 im Ortsteil Primsweiler in Schmelz

Da der Fokus auf den Specials und Events liegt, ist das Frischbier's nur an vier Tagen in der Woche geöffnet, nur an dreien gibt es Essen á la Carte. Am Samstag finden Feierlichkeiten statt. Donnerstags und Freitags ist das Restaurant von 17.30 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet. An diesen Tagen finden auch Aktionen wie die Spareribswoche statt. Am Sonntag können Gäste von 11.30 Uhr bis 14.00 Uhr und von 17.30 bis 21.00 Uhr im Frischbier's essen. 

Verwendete Quellen:
• Foto: Wikimedia Commons/LoKiLeCh (CC3.0-Lizenz)
 
"Mein Lokal, dein Lokal" Kabel Eins
•  Frischbier's

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