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Nach Urteil: Mehrere Blitzer im Saarland abgeschaltet

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Der Verfassungsgerichtshof beschäftigte sich mit der Beschwerde über die Zuverlässigkeit eines Blitzgeräts. Foto: Jenoptik.

Nach dem Urteil des saarländischen Verfassungsgerichts zum Blitzer Jenoptik Traffistar S350 sind im Saarland mehrere Radarfallen abgeschaltet worden. Laut „Saarländischem Rundfunk" sind Anlagen in Friedrichsthal (Neunkircher Straße und Illinger Straße sowie die mobile Anlage), Ensdorf (Ortsausgang Richtung Schwalbach und mobiler Blitzer) sowie Saarlouis betroffen.

Hier stehen feste Blitzer im Saarland

 

Die Städte und Gemeinden wollen abwarten, bis der Hersteller die Blitzer nachgerüstet hat. Jenoptik hat entsprechende Nachbesserungen noch für den Juli angekündigt.

Das Verfassungsgericht hatte entschieden, dass Aufnahmen des Traffistar S350 nicht verwertet werden können. Auch Anlagen anderer Hersteller könnten von dem Urteil betroffen sein. 

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• eigene Berichte

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mit dpa/lrs

Schauer und Gewitter im Saarland erwartet

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Für das Saarland erwarten Experten in den nächsten Tagen Gewitter. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-Bildfunk.

Im Saarland wird es am Mittwoch (10. Juli) wieder wärmer. Wie der Deutsche Wetterdienst in Essen mitteilte, liegen die Höchsttemperaturen bei 23 bis 26 Grad. Ab Nachmittag ziehen immer dichter werdende Wolkenfelder auf, es soll aber zunächst trocken bleiben.

In der Nacht zu Donnerstag erwarten die Experten dann Schauer und teils kräftigen Regen. Dazu fallen die Temperaturen auf maximal 14 Grad ab. Auch am Donnerstag gibt es vielerorts Schauer und teilweise Gewitter. Die Höchstwerte liegen bei 22 bis 25 Grad.

Am Freitag soll es ebenfalls regnen. Dann sind Schauer und Gewitter, teils mit Starkregen und Hagel, möglich. Die Temperaturen erreichen 21 bis 26 Grad. Das Wochenende wird wechselhaft mit vereinzelten Schauern.

Verwendete Quellen:
• dpa
• Deutscher Wetterdienst

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Aus einer Hand: Experten-Tipps in Wohlfühl-Atmosphäre

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Einladend: Gemütliche Sitzecke mit Kaffeebar statt typischer Büroatmosphäre (Foto: Sparkasse/LBS).

Wer ein großes Projekt plant, muss meistens viele unterschiedliche Experten zu Rate ziehen. Im Normalfall bedeutet das: Die Lage sondieren, Tipps, Kostenvoranschläge und Gutachten von Fachleuten einholen und vor allem eines: Viele ermüdende Wege von A nach B bewältigen. Die Kreissparkasse Saarpfalz und die LBS Saar haben für dieses Problem jetzt die optimale Lösung gefunden: Zusammen mit ihren Tochterfirmen wurden in Homburg und St. Ingbert jeweils sogenannte Gemeinschaftsbüros eröffnet.

"Heimvorteil" für Kunden vor Ort

Das heißt konkret: Die Kundinnen und Kunden haben unter dem Slogan „#DeinHeimvorteil“ die Möglichkeit, in den neuen Beratungsbüros alle Anliegen rund ums Thema Immobilien und Wohnen bequem unter einem Dach zu erledigen. Das spart Zeit und Nerven!

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Begeistert vom Konzept: Sarah Bachmann von der LBS und Stefan Gessner von der Sparkasse. (Foto: Sparkasse/LBS).

Ein Beratungsbüro der "besonderen Art"

Laut Sarah Bachmann, Geschäftsführerin der LBS Vertriebs GmbH, und Stefan Gessner, Bereichsleiter Vorstandsstäbe der Kreissparkasse Saarpfalz, ist das Konzept der neuen Beratungsbüros in Deutschland einzigartig. „Mit unserem Konzept haben wir ein umfassendes Dienstleistungspaket geschaffen. Das heißt für unsere Kunden, dass wir ihnen bei allen Themen rund ums Wohnen sowie bei Fragen zur Immobilie weiterhelfen können“ erläutert Stefan Gessner die Gründe für die Eröffnung der Gemeinschaftsbüros „der besonderen Art“. Den Kunden kann auf diese Weise direkt kompetent weitergeholfen werden. Denn: Erfahrungsgemäß ergeben sich bei der Immobiliensuche und Finanzierung bis hin zur Renovierung viele Unklarheiten so Stefan Gessner. Da ist man als „Immobilienlaie“ froh, wenn Fachleute unmittelbar mit Tipps zur Seite stehen und Entscheidungen erleichtern können.

Alle Experten unter einem Dach

Auch die Geschäftsführerin der LBS Vertriebs GmbH, Sarah Bachmann, hat die Vorteile für die Kunden erkannt und weiß sie zu schätzen: „Wir haben in den gemeinsamen Büros Immobilienberater (Makler), Finanzierungsberater, Gutachter, Hausverwalter, Versicherungsberater und Interessentenbetreuer. Dabei profitieren unsere Kunden von einem sehr umfassenden Beratungsangebot“.

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Die Leistungen der Beratungsbüros (Grafik: LBS/Sparkasse).

Nah am Kunden und offen für alle Fragen

Kunden werden erfahrungsgemäß von einer Flut von Fragen beschäftigt – auf die sie meist keine Antwort haben: Was kann ich mir leisten? Welche Immobilie passt zu mir und wie finde ich sie? Wie bekomme ich eine Finanzierungsbestätigung? Welche Investitionskosten muss ich für meine Immobilie kalkulieren? Und nicht zu vergessen: Welchen Versicherungsschutz brauche ich? Hier helfen die sogenannten „Interessentenbetreuer“ zuverlässig und kompetent in angenehmer Atmosphäre.

Stichwort Ambiente: Auch in der Finanzwelt wird es immer wichtiger, dass sich der Kunde in einer Beratung auch räumlich rundum wohlfühlt. Dieser Gedanke wurde für die Kunden bei der Gestaltung in Homburg berücksichtigt und umgesetzt. Laut Stefan Gessner werden die Kunden in den Beratungsbüros bereits in einer angenehmen Wohn- und Esszimmeratmosphäre empfangen: „Dabei wurde auf einen gemütlichen sowie modernen Charakter geachtet und auch an die Kleinsten wurde gedacht. Die Kinder können sich während der Beratung in der Spielküche ausprobieren oder in der Malecke beschäftigen.“

Zukunftssicher auch im Online-Zeitalter

Die Zukunftsfähigkeit eines Beratungsbüros im digitalen Zeitalter beurteilt Geschäftsführerin Sarah Bachmann übrigens positiv: „Neben einer optisch modernen Ausstattung haben wir den Fokus auch auf die neueste Technik gelegt. Unseren Beratern bieten sich dadurch viele Möglichkeiten, den Kunden online oder auch zu Hause zu beraten. Somit hat der Kunde immer die Wahl zwischen räumlicher Nähe oder Beratung von zu Hause aus. Das ist natürlich gerade in Zeiten von Corona von besonderer Bedeutung“ . Hier lautet das Motto „Alles kann, nichts muss.“ Kunden werden auf Wunsch von den Interessentenbetreuern beispielsweise zu Besichtigungsterminen begleitet und erhalten von ihnen konkrete Angaben zu finanziellen Rahmen, Wertermittlungen oder Gutachten. Sarah Bachmann: „Uns ist es einfach wichtig, in der Nähe unserer Kunden zu sein und sie in allen Situationen bestmöglich zu unterstützen“.

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Alberina Karaxha und Martina Bettinger (Fotos: LBS/Sparkasse)

Was macht ein Interessentenbetreuer?

Alberina Karaxha und Martina Bettinger sind Interessentenbetreuerinnen im Saarpfalz- Kreis. Sie erzählen mit wenigen Worten, was ihre Aufgaben sind.

„Dein Projekt ist unser Projekt.“ Das ist unser grundsätzlicher Antritt in Richtung unserer Kunden. Viele junge Menschen – gerade im Saarland – wissen schon früh, dass sie in den nächsten Jahren ins Eigenheim möchten. Dabei brauchen sie Unterstützung. Angefangen bei der Planung ihres Wohntraums, der Suche, Finanzierung bis hin zur späteren Realisierung gibt es ganz viele Zwischenschritte. Insbesondere bei der Suche nach einer Immobilie können wir auf einen eigenen Bestand an Häusern und Wohnungen zugreifen und haben viele Kontakte zu Drittmaklern. Auch bei der Suche nach Handwerkern für anstehende Renovierungsmaßnahmen steht uns das A1-Netzwerk mit vielen Handwerkern und vielen guten Empfehlungen zur Seite, damit der Wohntraum unserer Kunden in Erfüllung gehen kann.

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Logo: LBS

Beratungsbüro Homburg
#DeinHeimvorteil

Talstraße 7, 66424 Homburg
Telefon: 06841 - 100 20 50

Beratungsbüro St. Ingbert

Am Markt 3 – 5, 66386 St. Ingbert
Telefon: 06841 - 100 20 50
Servicezeiten: 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr,
13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Terminvereinbarungen zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr möglich

 

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Baumaßnahmen in den Sommerferien: Regionalverband Saarbrücken saniert Schulen

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Bei den Sanierungen an Schulen im Regionalverband soll vor allem die Digitalisierung vorangetrieben werden, etwa mit Smartboards. Symbolfoto: Daniel Reinhardt/dpa-Bildfunk

Für die Sanierung der Schulen nimmt der Regionalverband Saarbrücken 5,3 Millionen Euro in die Hand. Die werden an 41 Schulstandorten investiert. Das Bauamt und die Handwerksbetriebe nutzen für die Arbeiten die schulfreie Ferienzeit

Die Schulen sollen vor allem digitaler werden. „Um interaktive Whiteboards, Laptops oder Tablets sinnvoll im Unterricht einsetzen zu können, bedarf es der passenden Infrastruktur“, so Regionalverbandsdirektor Peter Gillo. Darum investiere man in ein „Klassenzimmer der Zukunft“. In den Schulräumen werden daher Server-Schränke eingerichtet und Netzwerkzugänge in den Klassenzimmern installiert. Unter anderem in der Gemeinschaftsschule Dudweiler, am Albert Einstein Gymnasium in Völklingen, am Theodor-Heuss-Gymnasium in Sulzbach sowie an drei Saarbrücker Gymnasien stehen in den Sommermonaten größere EDV-Arbeiten an.

An anderen Schulen im Regionalverband werden die Schulräume saniert. Für 115.000 Euro werden etwa an der Gemeinschaftsschule Riegelsberg Verwaltung und Klassenräume auf Vordermann gebracht werden. Zudem schreiten die Arbeiten am Erweiterungsbau voran. Auch in Völklingen und Güdingen wird neu gebaut. Der Rohbau für die Erweiterung der Werklehre in Güdingen soll zum Ende des Sommers stehen. In Völklingen entsteht ein neues Oberstufengebäude. In Heusweiler wird die Sporthalle der Friedrich-Joachim-Stengel-Schule renoviert

An verschiedenen Schulen stehen außerdem energetische Sanierungen an. So zum Beispiel am technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum II in Saarbrücken. An dessen Nordfassade werden für 350.000 Euro die fast 60 Fenster ausgetauscht. Die Kosten sind durch Fördermittel des Bundes größtenteils gedeckt.

Verwendete Quellen:
• 
Pressemitteilung des Regionalverbands Saarbrücken

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B41 im Nordsaarland wird für einen Monat voll gesperrt

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Betroffen ist eine Strecke von rund vier Kilometern. Grafik: LfS.

Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) wird am morgigen Donnerstag (11. Juli) mit den Fräs- und Asphaltarbeiten auf der B41 in Nohfelder Ortsteil Wolfersweiler beginnen. Betroffen ist nach Angaben der Behörde die gesamte Ortsdurchfahrt sowie die freie Strecke bis zum Ortseingang Nohfelden auf einer Strecke von circa vier Kilometern.

Der LfS geht davon aus, dass die Bauarbeiten nach vier bis fünf Wochen beendet sein werden. Mit Blick auf die Bedeutung der Strecke insbesondere für den Berufs- und Schlbusverkehr baue die Behörde in der relativ verkehrsarmen Ferienzeit.

Erneuert wird die Fahrbahn, einschließlich Markierung. Aus Gründen der Arbeitsstättensicherheit sei das nur unter Vollsperrung möglich. Die überregionale Umleitung erfolgt aus Richtung Hirstein auf der L315 durch Asweiler und Freisen zur A62 - Anschlussstelle Freisen (5), dort weiter auf der A62 zur Anschlussstelle Birkenfeld (4) und analog in umgekehrter Richtung. Dem kleinräumigen Verkehr stehen innerörtliche Ausweichstrecken zur Verfügung.

Die Baumaßnahme wurde im Vorfeld mit dem öffentlichen Personennahverkehr abgestimmt. Sie hat Auswirkungen auf die Linienführung des Busverkehrs. Nähere Infos sind an den Haltestellen oder auf den Onlineportalen der Linienbetreiber NVG und Saar-Mobil zu finden.

Verwendete Quellen:
• Landesbetrieb für Straßenbau, 10.07.19

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dpa/lrs

Thyssenkrupp investiert in Homburg 80 Millionen Euro

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Das Logo von Thyssenkrupp steht auf dem Gelände der Hauptzentrale des Unternehmens. Foto: Guido Kirchner/Archivbild

„Die Erweiterung der bestehenden Fertigung in Homburg ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Standortes", sagte CEO (Spartenchef) Alexander Becker am Mittwoch (10. Juli) einer Mitteilung zufolge. Durch die Neuinvestition werden in den kommenden Jahren rund 70 neue Arbeitsplätze bei Thyssenkrupp in Homburg entstehen.

Für die Investition wurden langfristige Lieferverträge mit Lastwagen-Herstellern abgeschlossen. „Unsere Kunden haben sich ganz bewusst für den Standort Homburg entschieden„, sagte Becker. Die Kunden hätten ihre Aufträge im Saarland platziert, um sich in Zeiten internationaler Zollrisiken und steigender Logistikkosten eine verlässliche Zulieferung dieser Spezialbauteile innerhalb Europas zu sichern. „In Sachen Fertigungs-Knowhow, Produktqualität und Liefertreue können wir damit die spezifischen Stärken des Standortes Homburg im internationalen Wettbewerb ausspielen", sagte Becker.

Baustart für die dem Unternehmen zufolge weltweit modernste Schmiedelinie ist 2020, die Fertigstellung ist für 2021 geplant. Herzstück ist eine rund 10 Meter hohe und 1700 Tonnen schwere Presse mit einer Kraft von 16.000 Tonnen. Das entspricht dem Gewicht von rund 30 Passagierflugzeugen. Der Standort gilt als Marktführer für geschmiedete Kurbelwellen. Das Werk hat derzeit 750 Mitarbeiter.

Verwendete Quellen:
• dpa

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Homburger Missbrauchs-Vorwürfe: Kinder sollen während Untersuchungen geschrien haben

Neue Details im mutmaßlichen Missbrauchs-Skandal am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg: Wie die Anwältin Claudia Willger berichtet, sollen verschiedene Zeugen der Krankenhausleitung über Matthias S.' auffälliges Verhalten gegenüber Kindern berichtet haben.

Laut Willger sei es bei einer Asienreise während des Studiums, der Au-Pair-Zeit in Spanien und während eines Praktikums im Allgäu zu Zwischenfällen gekommen, so die „Rheinpfalz". S. habe immer wieder versucht, Kinder zu treffen. Das UKS behauptet, mit einer anonymen Anzeige im Jahr 2011 von den Vorwürfen gegen den Assistenzarzt erfahren zu haben. Matthias S. hatte von Ende 2003 an in Homburg studiert. Er war von 2010 bis 2014 an der Uniklinik angestellt. Laut Klinikum hatte er in dieser Zeit mehr als 300 Kinder untersucht.

Schon in seinem ersten Arbeitsjahr sei laut Anwältin Claudia Willger Teilen des Klinikpersonals aufgefallen, dass S. Mädchen eine Scheidensalbe verabreicht habe. Vorgeschrieben sei allerdings, dass das eine Schwester oder Pflegepersonal tut. Willger vertritt zwei mutmaßliche Opfer des sexuellen Missbrauchs und deren Eltern.

Kinder sollen während Intim-Untersuchungen geschrien haben

Weiter sagt die 58-Jährige, der Beschuldigte habe vor allem in der Ausscheidungsambulanz Jungs untersucht und an ihnen immer wieder überflüssige Untersuchungen im Intimbereich durchgeführt. Kinder hätten während der Untersuchungen geschrien, zum Beispiel beim Abtasten des Afters. Das habe Personal mitbekommen, so die Anwältin in der „Rheinpfalz", und es berichtet. Passiert sei damals nichts. Matthias S. war in der Ambulanz angestellt, um inkontinente Kinder zu behandeln. Die Klinik weist die Vorwürfe zurück. Es gebe keine dokumentierten Meldungen über schreiende Kinder.

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Der Assistenzarzt war an der Kinder- und Jugendpsychatrie des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg angestellt. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk.

S. starb neben elfjährigem Jungen

Matthias S. starb 2016 im Alter von 36 Jahren eines natürlichen Todes. Seinen leblosen Körper fand ein elfjähriger Junge, der bei S. übernachtet hatte. Beide kannten sich aus einem Judoclub, in dem der Assistenzarzt als Trainer tätig war. Auch im Sportverein hätte Matthias S. Kontakte zu kleinen Jungs gepflegt.

Anwältin hat Anzeigen erstattet

Laut Claudia Willger hätte an der Uniklinik Schlimmeres verhindert werden können, hätte das UKS schon 2010 auf die Auffälligkeiten des Matthias S. reagiert. Die Uniklinik hatte es dem Arzt zwar 2011 verboten, Kinder alleine zu untersuchen. Doch laut Willger wurden diese Auflagen nie kontrolliert.

Sie hat gegen den Chefarzt und Klinikleiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie am UKS, eine Oberärztin, die Klinikums-Justiziarin und gegen die damals ermittelnde Staatsanwältin Strafanzeige erstattet. Sie will wissen, wer von der Uniklinik und womöglich von politischer oder staatsanwaltschaftlicher Seite versagt hat.

AKK fordert „lückenlose Aufklärung"

Die damalige Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer, die als Wissenschaftsministerin für das staatliche Universitätsklinikum verantwortlich war, sagt, sie habe erst am Karfreitag (19. April) 2019 Informationen zu den Missbrauchsvorwürfen erhalten. Sie fordert eine „lückenlose Aufklärung" der Geschehnisse.

Missbrauchs-Vorwürfe in Homburg: Bisherige Artikel zum Thema

06.07.2019: Uniklinik will Kinderschutz ausbauen

04.07.2019: Wann wusste AKK von Vorwürfen gegen Arzt?

02.07.2019: Opferanwältin will jetzt Klinik und Staatsanwaltschaft anzeigen

28.06.2019: Klinik hatte schon 2011 Hinweis auf pädophile Veranlagung von Matthias S.

27.06.2019: Arzt soll mit zwölfjährigem Patienten gechattet haben

25.06.2019: So verteidigt die Klinik ihr Schweigen

24.06.2019: Pädophiler Arzt soll an Homburger Klinik Kinder missbraucht haben

Verwendete Quellen:
• Rheinpfalz
• Saarbrücker Zeitung
• eigene Berichte

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Vietnamesen eingeschleust und in Nagelstudios beschäftigt: Razzien in Saarbrücken und Rheinland-Pfalz

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Die beiden Hauptbeschuldigten sollen Vietnamesen nach Deutschland eingeschleust und sie mit gefälschten Papieren in Nagelstudios beschäftigt haben. Symbolfoto: dpa-Bildfunk.

Beamte der Bundespolizei haben am Mittwoch (10. Juli) mehrere Razzien gegen mutmaßliche Menschenschleuser durchgeführt. In 16 Wohnungen und Geschäftsräumen in Saarbrücken, Kaiserslautern, Pirmasens und Neustadt an der Weinstraße habe es nach Angaben eines Sprechers entsprechende Durchsuchungen gegeben.

Das Ermittlungsverfahren richtet sich gegen einen 49-jährigen Vietnamesen und einen 36-Jährigen, der angeblich aus Bulgarien stammen soll. Die beiden sollen zusammen mit weiteren, größtenteils unbekannten Beschuldigten Vietnamesen nach Deutschland eingeschleust haben. Dann hätten sie die Personen mit gefälschten bulgarischen Dokumenten ausgestattet und in Nagelstudios beschäftigt.

Die 104 Einsatzkräfte stellten am Mittwoch umfangreiches Beweismaterial sicher. Sie trafen 18 Personen an, die im Verdacht stehen, sich unerlaubt in Deutschland aufzuhalten. Gegen sie wurde nun ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Aufenthaltes eingeleitet.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Bundespolizeidirektion Koblenz, 10.07.19

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Zahl der Ladendiebstähle im Saarland gestiegen

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Im Saarland stahlen Diebe Waren im Wert von mehr als 350.000 Euro. Symbolfoto: Katharina Heimeier/dpa-Bildfunk.

Im Saarland hat es im vergangenen Jahr mehr Ladendiebstähle gegeben als noch im Jahr 2017. 2018 sei es zu 4.300 solcher Taten gekommen, das sind rund 140 Ladendiebstähle (circa drei Prozent mehr) als im Vorjahr, berichtet der „SR" mit Berufung auf Angaben des Landespolizeipräsidiums.

Das Saarland liege damit im bundesweiten Schnitt. Der Wert der gestohlenen Waren im Bundesland soll sich auf mehr als 350.000 Euro belaufen.

Am häufigsten gestohlen werden in Deutschland nach einer Studie des EHI Handelsforschunginstituts Parfum, Alkohol, Videospiele, Smartphones und Kleidung. Der Gesamtschaden liegt bundesweit bei 3,75 Milliarden Euro. In der ganzen Republik ist die Zahl der Ladendiebstähle laut Medienbericht gestiegen.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• eigene Recherche

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Durchschnittliche Rente ist im Saarland am höchsten

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Im Schnitt erhalten Saarländer 1.452 Euro Altersrente im Monat, Saarländerinnen bekommen 996 Euro. Symbolfoto: Stephan Scheuer/dpa-Bildfunk.

Die Altersrente fällt im bundesweiten Vergleich im  Saarland am höchsten aus. Dort liegt der Betrag im Schnitt bei 1.343 Euro im Monat, wie aus neuen Daten der Deutschen Rentenversicherung (Stand Ende 2018) hervorgeht. Männer erhalten im Saarland demnach 1.452 Euro, Frauen 996 Euro.

Viele Männer im Saarland hätten früher in gut bezahlten Jobs im Bergbau gearbeitet und erhielten deshalb vergleichsweise hohe Renten, hieß es zur Erklärung. Der Kohlebergbau ist im Saarland mittlerweile Geschichte.

Bundesweit stieg die Durchschnittsrente nach mindestens 35 Jahren Versicherungszeit auf 1.219 Euro im Monat. Am niedrigsten war sie in Thüringen mit 1.102 Euro. In Rheinland-Pfalz lag der Durchschnittsbetrag bei 1.247 Euro im Monat. Männer kamen im bundesweiten Schnitt auf 1.362 Euro, Frauen auf 991 Euro.

Diese Daten beinhalten nicht sehr niedrige Renten etwa von Hausfrauen und Selbstständigen, die auch nur kurz in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Bezieht man alle mit ein, ergab sich im vergangenen Jahr bundesweit eine durchschnittliche Altersrente von 905 Euro im Monat, wie die „Bild"-Zeitung (Dienstag) berichtete.

Verwendete Quellen:
• dpa

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„Mein Lokal, dein Lokal“ im Saarland: Mittwoch der Burgerwoche in der A&B EssBar in Mettlach

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In der Burgerwoche bei „Mein Lokal, dein Lokal“ im Saarland geht es am Mittwoch in die A&B EssBar in Mettlach. Foto: Agnes Roth/A&B EssBar

Am heutigen Mittwoch (10. Juli) versucht die junge Gastwirtin der EssBar in Mettlach in der Kabel Eins Show, ihre Gäste von ihrem Laden zu überzeugen. Der Mix aus Feinkostladen und Restaurant ist erst seit dem letzten Jahr eröffnet. 

In der A&B EssBar kann man sowohl Feinkost, als auch Streetfood kaufen oder auch zum Essen bleiben. Der Laden bietet regionale Produkte an, die auch in den Gerichten verarbeitet werden. Unter anderem eben in den Burgern, bei denen vom Brot über das Patty bis zur Sauce alles selbstgemacht ist. 

Burger und geladene Fritten: Die Speisekarte im A&B EssBar

In der A&B EssBar gibt es alles, was Freunde von gepflegtem Futtern brauchen. Vom Frühstücksburger, über eine vegetarische Alternative bis zur Pulled Pork Variante finden sich auf der Speisekarte jede Menge Kreationen, die das Burger-Herz höher schlagen lassen sollten. Auch in Sachen Pommes mangelt es nicht an Auswahl: nicht nur die handelsüblichen Fritten, sondern auch Parmesan- und Süßkartoffelpommes können als Beilage gewählt werden. 

Aber auch als Hauptgericht gibt es die frittierten Kartoffeln - als „Loaded Fries“ mit Käse überbacken und allerlei Saucen und Toppings. Wer's traditioneller mag, kann in der EssBar auch Pizza oder Flammkuchen bekommen. Und natürlich den Klassiker unter den Streetfoods: Currywurst. In dem kleinen Restaurant mit nur 25 Plätzen können Gäste allerdings auch ein komplettes Dreigangmenü verspeisen. Auf der aktuellen Speisekarte finden sich auch einige Vorspeisen und Desserts - natürlich auch selbstgemacht aus regionalen Feinkostprodukten. 

Die A&B EssBar in Mettlach bei „Mein Lokal, dein Lokal“

Profikoch Mike Süsser zeigt sich in der Vorschau zur dritten Folge von „Mein Lokal, dein Lokal“ im Saarland schonmal beeindruckt von dieser Speisekarte. Und auch den Laden ansich findet er „schnuckelig“ und „gemütlich“. Sogar das Konzept aus Feinkost und Streetfood gefällt dem Profi. Die ersten Aussichten sind also schonmal gut. 

Wie sich das gehört, kommen aber in der Preview auch kritische Stimmen auf. Der Kollege aus Riegelsberg scheint nicht so begeistert von seiner Vorspeise. Aber das hat ja noch lange nichts zu heißen. Der erste Teaser der Saarlandwoche ließ jedenfalls vermuten, dass ebendiesem Konkurrenten der Burger dafür mehr als nur geschmeckt hat. Und das ist in der Burgerwoche schließlich die Hauptsache. 

Ausgestrahlt wird die Folge von "Mein Lokal, dein Lokal - der Profi kommt" aus der A&B EssBar am Mittwoch, 10. Juli 2019 um 17:55 Uhr auf Kabel Eins. Die Episode ist danach auch im Stream in der Mediathek zu sehen. 

"Mein Lokal, Dein Lokal" im Saarland: Diese Restaurants treten diese Woche im TV gegeneinander an

Adresse und Öffnungszeiten

Da die EssBar eben nicht einfach Restaurant, sondern Feinkostladen mit Streetfood und Tagesbar ist, ist das Lokal jeden Tag geöffnet. Von 11:30 Uhr bis 21:00 Uhr kann hier gegessen und eingekauft werden.  

Ihr findet den Laden in der Fußgängerzone der Mettlacher Innenstadt in der Freiherr-vomStein-Straße 31, ganz in der Nähe des Langweihers.

Verwendete Quellen:
• "Mein Lokal, dein Lokal" Kabel Eins
A&B EssBar

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Brutaler Raub auf 30-Jährigen am Bahnhof in Saarlouis-Roden - Weiter Zeugen gesucht

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Am Bahnhof in Saarlouis wurde ein 30-Jähriger zum Opfer eines brutalen Raubes. Symbolfoto: Fotolia

Raub in Saarlouis-Roden

Die Polizei sucht noch immer nach Zeugen, die Hinweise zu einem Raub in Saarlouis abgeben können. Der Überfall hat sich bereits am Samstag, den 29. Juni, am Bahnhof in Saarlouis-Roden ereignet. Ein 30-jähriger Mann, der mit seinem Fahrrad unterwegs war, wurde plötzlich von einem jungen Mann attackiert. Der bislang unbekannte Täter schlug dem 30-Jährigen mehrfach mit voller Wucht ins Gesicht, um ihm dann anschließend das Fahrrad zu entreißen. Als dem Räuber dies gelang, flüchtete er in Richtung der Straße „Am Bahndamm“ bzw. in die Nähe des dortigen Aldi-Einkaufsmarktes.

Raubopfer erleidet schwere Gesichtsverletzungen

Durch den brutalen Angriff erlitt der 30-jährige Mann Absplitterungen der unteren Schneidezähne sowie weitere schwere Gesichtsverletzungen. Sein Fahrrad wurde wenige Tage später im Bereich der „Vaubanstraße" in Saarlouis wieder aufgefunden.

Beschreibung des Täters

Der Täter wird von dem 30-jährigen Raubopfer wie folgt beschrieben:
• 18-23 Jahre alter Mann
• schlanke Figur
• etwa 1,7 Meter groß
• kurze dunkle lockige Haare
• dunkler Hautteint
• 3-Tage Bart
• saarländischer Dialekt
• trug eine kurze Hose und ein weißes Unterhemd.

Polizei Saarlouis sucht Zeugen des Raubs

Die Polizei sucht Zeugen des Raubüberfalles, der sich am Samstagnachmittag, gegen etwa 16:44 Uhr auf dem Bahnhofsgelände in Saarlouis-Roden ereignete. Wer Angaben zum Tatgeschehen bzw. zum Täter machen kann, soll sich bitte bei der Polizeiinspektion Saarlouis unter der Telefonnummer: 06831/9010 melden.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Saarlouis vom 10.07.2019

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Wohnhausbrand in Wadgassen: Feuerwehrfrau bei Einsatz verletzt

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In Wadgassen kam es am heutigen Mittwoch zu einem Wohnhausbrand. Foto: Laszlo Pinter

Wohnhausbrand in Wadgassen

In einem Zweifamilienhaus in Wadgassen brach am heutigen Mittwochabend gegen etwa 18:40 Uhr ein Feuer aus. Innerhalb kurzer Zeit griffen die Flammen auch auf den angrenzenden Wintergarten des Hauses über. Das Feuer breitete sich derart schnell aus, dass ein Löschen seitens der Feuerwehr aus dem Inneren des Hauses nicht möglich war. Die Feuerwehr, die mit 43 Einsatzkräften vor Ort war, musste das Dach via Drehleiter öffnen, um sich Zugang zu dem Brandherd zu verschaffen.

Bewohner können sich aus Haus retten

Die Bewohner des Hauses konnten sich noch selbständig aus dem Haus retten. Ein Mann, der den Brand löschen wollte, erlitt bei dem Löschversuch leichte Verbrennungen. Alle anderen Hausbewohner blieben unverletzt.

Feuerwehrfrau beim Einsatz verletzt

Bei dem kräftezehrenden Einsatz in Wadgassen hat sich allerdings eine Feuerwehrfrau während der Löscharbeiten verletzt. Ursache für die Verletzung war ein geplatzter Schlauch. Die Frau wurde inzwischen von einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Während des Einsatzes gingen der Feuerwehr laut SOL.DE-Informationen die Atemschutzgeräte aus, sodass neue Schutzgeräte aus Saarlouis angefordert werden mussten.

Das Feuer konnte inzwischen bekämpft werden, die Nachlöscharbeiten dauern allerdings aktuell (Stand 22:15 Uhr) noch an.

Haus unbewohnbar - Spendenkampagne für Familie gestartet

Update (Stand 11. Juli, 13:21 Uhr): Durch den Brand wurde das Haus so stark beschädigt, dass es laut Angaben der Polizei Saarlouis unbewohnbar ist. Inzwischen wurde eine Spendenaktion für die Familie, die ihr Haus verloren hat, gestartet: Familie verliert bei Brand in Wadgassen alles - Spendenaktion gestartet.

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