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Deutscher Wetterdienst warnt vor Gewitter und Unwetter im Saarland

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Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starken Gewittern im Saarland. Symbolfoto: Foto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

Starke Gewitter im Saarland erwartet

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt aktuell vor starken Gewittern im Saarland. So haben die Wetterexperten des DWD eine amtliche Warnung herausgegeben. Ab etwa 17:00 Uhr bestehe in allen saarländischen Landkreisen eine erhöhte Gewittergefahr.

Grund für die kräftigen Gewitter seien die Ausläufer eines Tiefs, das heute von der Nordsee südostwärts nach Polen zieht. Diese sorgten laut DWD für ein wolkenreiches und unbeständiges Wetter im Saarland. So soll es heute Abend nicht nur zu starkem Gewitter, sondern auch lokal begrenzt zu Unwetter mit heftigem Starkregen um die 40 l/qm sowie zu Sturmböen um die 85 km/h kommen.

Die Gewitter sollen laut den Prognosen des DWD erst in der Nacht abklingen.

Verwendete Quellen:
• Angaben des Deutschen Wetterdienstes vom 12.07.2019

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Kennametal schließt sein Vertriebszenrum in Neunkirchen: 80 Menschen droht der Jobverlust

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Der Werkzeughersteller Kennametal will seinen Standort in Neunkirchen schließen. Symbolfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild

Kennametal schließt Standort Neunkirchen

Der Werzeughersteller Kennametal will seinen Standort in Neunkirchen schließen. Nach SOL.DE-Informationen soll das Neunkircher Vertriebszentrum geschlossen werden, weil das amerikanische Unternehmen den Vertrieb an einen externen Logistikdienstleister auslagern möchte. Neben dem Standort in Neunkirchen sollen auch die Standorte in Essen und Lichtenau geschlossen werden.

Etwa 80 Mitarbeiter droht der Jobverlust

Damit droht den rund 80 Beschäftigten von Kennametal in Neunkirchen der Verlust ihres Arbeitsplatzes. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin stehe allerdings bislang weder fest, wann der Standort in Neunkirchen geschlossen wird und wie viele Mitarbeiter in Neunkirchen entlassen werden.

Die Arbeitnehmervertretungen wurden erst heute über die Pläne des Unternehmens informiert. Die Gewerkschaft IG-Metall möchte den Standort Neunkirchen noch nicht aufgeben und so viele Arbeitsplätze wie möglich erhalten. Zudem sollen mögliche Alternativen zur Schließung besprochen werden.

Deshalb wird es in den kommenden Tagen und Wochen Verhandlungen zwischen dem Unternehmen und den Arbeitnehmervertretungen geben. Wie es genau mit den rund 80 Mitarbeitern von Kennametall in Neunkirchen weitergeht, wird dann nach den Verhandlungen entschieden.

Verwendete Quellen:
• Eigene Recherche

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Die Expertise im Pflegebereich schärfen - Akademische Weiterbildung im Pflege- und Gesundheitswesen

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Bild: htw Saar

„Der Studiengang Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen richtet sich explizit an Mitarbeiter in Pflege- und Gesundheitsfachberufen, die bereits eine abgeschlossene Ausbildung mitbringen. Er bietet die Möglichkeit, sich akademisch weiterzubilden“, sagt Studienleiterin Riemer-Hommel. Somit können sich Absolventen der Fakultät für Sozialwissenschaften für neue Tätigkeiten in der pflegerischen oder gesundheitlichen Versorgung qualifizieren. „Man kann sich damit dann sehr unterschiedlichen Perspektiven eröffnen“, erklärt Prof. Petra Riemer-Hommel. 

So erwerben die Studierenden beispielsweise Kompetenzen im Management und können ihre Expertise im Pflege- und Gesundheitsbereich schärfen. Eine Vertiefungsrichtung muss dabei nicht gewählt werden. Management und Betriebswirtschaft gewinnen durch immer komplexer werdende Bedürfnisse im Pflege- und Gesundheitssektor zunehmend an Bedeutung. Das gelte etwa im Risiko- und im Qualitätsmanagement oder auch im Pflegecontrolling. Die akademisch fundierte Ausbildung ist in der Praxis für die systematische Analyse und für die qualitätsorientierte Weiterentwicklung dringend erforderlich. „Deswegen ist es sinnvoll, sich in dieser Richtung weiterzuentwickeln“, so die Studienleiterin. 

Berufsbegleitendes Arbeiten möglich

Da die Studierenden in der Regel mitten im Berufsleben stehen, ist der Studiengang in Blockseminare unterteilt. „Dadurch ist berufsbegleitendes Arbeiten möglich“, erläutert sie. Viele Unternehmen hätten die Vorteile des Studiums erkannt, würden diese als Bereicherung des Arbeitslebens sehen und die internen Dienstpläne darauf anpassen. Der Studiengang Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen umfasst sechs Semester und gliedert sich in Grund- und Hauptstudium. Die ersten drei Semester umfassen die Grundlagen, im Hauptstudium folgen die vertiefenden Module und Wahlpflichtangebote aus den Bereichen Management und Expertise. Ein Studienprojekt ist in die Semester vier und fünf integriert. Ihre Kompetenzen können die Studierenden in einem zwölfwöchigen Praktikum vertiefen. Sie wenden dort das Erlernte direkt in der Praxis an. Dieses Praktikum kann auch genutzt werden, um einen neuen Arbeitsbereich zu erschließen. Das Studium wird mit der Bachelor-Arbeit abgeschlossen. Für den Studiengang sind zumindest grundlegende Kenntnisse der englischen Sprache von Vorteil. Hierbei unterstützt die htw saar ihre Studierenden mit zahlreichen Sprachkursen.  

Auslandsaufenthalt im Praktikum möglich 

Angeboten wird auch die Möglichkeit, während des Praktikums einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. Durch Kooperationen mit anderen Hochschulen sowie durch das Erasmus-Programm können Studierende Praktika in europäischen Nachbarländern absolvieren oder gar in das Gesundheitswesen von Myanmar oder Neuseeland „reinschnuppern“. „Für Studierende, die etwas ganz anderes sehen wollen“, wie Prof. Petra Riemer-Hommel ergänzt. Sie selbst ist Auslandsbeauftragte der htw saar und hat unter anderem länger in den Vereinigten Staaten gearbeitet.

Tätigkeitsfelder und Jobaussichten

Nach dem Studium gibt es sehr viele mögliche Tätigkeitsfelder. Eine, die ihr Glück im Case Management gefunden hat, ist Carina Hottenbacher. Die 30-Jährige beendete ihr Studium an der htw saar im März und beantwortet die Frage, ob sie dies nochmal so machen würde, mit: „Definitiv ja!“ Natürlich gebe es auch stressige Momente, gerade in Klausurphasen. Das Leben als Studentin sei komplett neu für sie gewesen, etwa das Beantragen von BAföG, das ihr positiv beschieden wurde. Dennoch stellt sie mit Bezug auf den erfolgreichen Abschluss klar: „Das ist absolut machbar.“ Von Haus aus Physiotherapeutin, arbeitete sie knapp vier Jahre in ihrem Beruf und erkannte die immer schwieriger werdenden Bedingungen im Gesundheitswesen. „Da kam ich auf die Idee, mich nach einem Studium umzuschauen“, erklärt die 30-Jährige. Bei der htw saar wurde sie fündig, und obwohl die Anmeldefrist bereits verstrichen war, wurde ihre Bewerbung zeitnah akzeptiert. Trotz ihrer langjährigen Erfahrung in der praktischen Arbeit gibt sie unumwunden zu: „Ich habe vieles von einer neuen Seite kennengelernt.“

Ihr Praxissemester absolvierte sie im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement in einem Unternehmen. In einer anderen Firma arbeitete sie dann weitere sieben Monate, um noch mehr Erfahrung zu sammeln und sich so einen optimalen Berufseinstieg zu ermöglichen. Dort schrieb Carina Hottenbacher auch ihre Bachelorarbeit. Nun arbeitet sie an der Uniklinik in Homburg im Case Management. Sie erklärt: „Meine Hauptaufgabe als Case Managerin ist aktuell, Schnittstellen zu finden, um einen besseren Ablauf innerhalb des Krankenhauses, beispielsweise bei Verlegungen, zu generieren. Ich versuche, ressourcenorientiert meine Kollegen zu unterstützen und neue Prozesse einzuführen. Die Betreuung der Schnittstellen um Ärzte, Pflege und zentrale Koordination, aber auch Medizincontrolling und IT stellt einen wesentlichen Anteil meiner Arbeit dar.“ 

Neben sehr vielen neuen Dingen, die sie lernen konnte, wuchs sie auch als Persönlichkeit: „Ich habe mich als Mensch weiterentwickelt, bin viel selbstbewusster geworden.“ An der htw saar profitierte sie vom Wissen der Professorinnen und Professoren, die oftmals aus der Praxis kommen. Durch das Studium eröffnen sich zudem in puncto Fort- und Weiterbildung sowie bei Qualifizierung und Zertifizierungen neue Möglichkeiten. Davon abgesehen können Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs auch mit einem deutlich höheren Verdienst rechnen. 

Der Weg zum Studium 

Bewerbungen für das Wintersemester sind noch bis zum 22. August 2020 möglich.

Für Interessierte ohne Hochschulzugangsberechtigung besteht in begrenzter Zahl und in einem besonderen Verfahren die Möglichkeit einer Zugangsprüfung oder eines Probestudiums. Bitte beachten Sie, dass hierzu ein Antrag bis zum 1. April des Jahres bei der htw saar gestellt werden muss. Voraussetzungen sind: 

- Eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung mit qualifiziertem Ergebnis (Abschlussnote mindestens 2,5) in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf mit einer regulären Ausbildungszeit von mindestens zwei Jahren

- Hauptberufliche Tätigkeit für mindestens zwei Jahre in dem erlernten oder einem verwandten Beruf

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Kontakt: 

htw saar- Haus des Wissens 

Gebäude 11 

Malstatter Straße 17 | 66117 Saarbrücken 

Sozialwissenschaften Sekretariat Pflege und Gesundheit

Raum 11.05.05

Telefon (06 81) 58 67 - 765 

pg-sek@htwsaar.de 

www.htwsaar.de/htw/sowi

Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr

 

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dpa/lrs

„Eins der schlimmsten Reisewochenenden": ADAC erwartet Staus im Saarland und in Rheinland-Pfalz

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Autofahrer sollten sich laut ADAC auf eines der schlimmsten Reisewochenenden einstellen.

Mit Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen könnte es am Wochenende auch auf den Straßen im Saarland und in Rheinland-Pfalz noch voller als sonst werden. Bundesweit steht laut ADAC „eines der schlimmsten Reisewochenenden" bevor.

Neben den Urlaubern aus NRW erwartete der Autoclub am Freitag (12. Juli) auch eine zweite Reisewelle aus Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Zudem seien viele Reisende aus den Niederlanden auf den deutschen Straßen unterwegs.

Als Strecken mit besonders hoher Staugefahr gelten die Autobahn 6 zwischen Saarbrücken und Mannheim und die A61 zwischen Koblenz und Ludwigshafen. Nach dem Ferienbeginn an Rhein und Ruhr haben fast alle Bundesländer schulfrei - bis auf Bayern und Baden-Württemberg.

Verwendete Quellen:
• dpa
ADAC-Stauprognose für das Wochenende

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Saar-Spektakel 2019: Programm steht fest

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Mit auf dem Saar-Spektakel 2019 dabei: Chris Norman. Pietro Lombardi und Loona (von links). Fotos: dpa-Bildfunk.

Die Macher des Saar-Spektakels haben am Donnerstag (11. Juli) das Programm für die 21. Ausgabe des beliebten Saarbrücker Festes bekannt gegeben. Von Freitag, dem 2. August, bis zum Sonntag, dem 4. August, sind auch in diesem Jahr wieder einige Stars am Start.

Doro

Die unangefochtetene „Queen of Metal" tritt am Freitag, um 22.30 Uhr, auf der Radio Salü-Bühne vor dem Staatstheater auf. Sie ist aktuell mit ihrem Erfolgsalbum „Forever Warriors, Forever United" unterwegs.

Luca Hänni

Der Schweizer dürfte „DSDS"-Zuschauern noch bestens bekannt sein: Hänni gewnan 2012 die neunte Staffel der Castingshow. 2019 trat er für sein Land beim „Eurovision Song Contest" auf. Er spielt am Samstag ab 18.45 Uhr auf der Radio-Salü-Bühne.

Chris Norman

Highlight des Samstagabends wird der Auftritt von Chris Norman. Wer kennt nicht seine Hits „Living Next Door to Alice" und „Lay Back in the Arms of Someone".

Schlagerparty mit Jürgen Milski

Der „Big Brother"-Zweite von 2000 verfolgt momentan eine erfolgreiche Karriere als Schlagersänger. Er kommt am Sonntag um 19.45 Uhr auf die Bühne vorm Staatstheater.

Loona

Loona bringt am Sonntag ab 20.30 Uhr Sommerfeeling nach Saarbrücken. Ihre Hits „Vamos a la Playa" oder „Bailando" kann fast jeder im Schlaf mitsingen.

Pietro Lombardi

Den Abschluss auf dem Saar-Spektakel macht am Sonntag ab 21.30 Uhr Sänger Pietro Lombardi. Bekannt wurde er als Gewinner der achten Staffel von „DSDS" und seinen zweifelhaften Rosenkrieg mit Frau Sarah („Du bist 'ne Schlampe, ich bin normaler Mensch"). Hauptsache Alessio geht's gut!

Das Programm auf dem Saar-Spektakel 2019 wird durch weitere Bands und Künstler sowie spannende Aktionen wie dem Drachenbootrennen abgerundet.

Verwendete Quellen:
Website des Saar-Spektakel

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Es geht um 200.000 Euro: Verdacht der Untreue am Saarländischen Staatstheater

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Die Staatsanwaltschaft führt Ermittlungen gegen Verantwortliche des Saarländischen Staatstheaters. Foto: BeckerBredel.

Haben Verantwortliche des Saarländischen Staatstheaters Waren im Wert von 200.000 Euro veruntreut? Diesem Verdacht geht jetzt die Staatsanwaltschaft Saarbrücken nach. Stein des Anstoßes war das Schreiben eines ehemaligen Theater-Mitarbeiters, berichtet der „SR".

Der 53-Jährige hatte in einem Brandbrief im Herbst von einer großen Materiallücke gesprochen. Sachen im Gesamtwert von 200.000 Euro, darunter Stoffe, Vorhänge, Tanzteppiche und zwei Propangasflaschen, seien bei einer Inventur nicht mehr auffindbar gewesen. Es bestünde der Verdacht, dass das Material privat abgezweigt worden war. Der Ingenieur hatte seinen Brief unter anderem an den Landesrechnungshof und den Aufsichtsrat des Staatstheaters geschickt.

Letztgenannter ließ die Vorwürfe laut „SR" untersuchen. Die Vorwürfe seien haltlos, sagt das Kultusministerium. Die Sachen seien nicht verschwunden gewesen. Der Ex-Mitarbeiter habe bei der Inventur den Bestand in den Theaterwerkstätten in der Heinrich-Böcking-Straße erfasst. Das entsprechende Material sei jedoch im Haupthaus gelagert gewesen. Laut Medienbericht sehen das Kultusministerium und die Theaterverantwortlichen den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft also gelassen entgegen.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk

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dpa/lrs

Saarländer gehen bundesweit am seltensten zum Zahnarzt

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Saarländer gehen im Bundesvergleich am seltensten zum Zahnarzt. Foto: dpa-Bildfunk.

Wie aus einer Untersuchung der Krankenkasse Barmer hervorgeht, waren nur 65,2 Prozent der Saarländer im Jahr 2017 mindestens einmal beim Zahnarzt.

Bundesweit habe der Schnitt bei 71,5 Prozent gelegen, berichtete die Barmer am Donnerstag (12. Juli) in Berlin bei der Vorlage ihres „Zahngesundheitsatlas". Spitzenreiter in dieser Statistik sind die Sachsen mit einem Anteil von 77,1 Prozent.

Auch liegt das Saarland laut Barmer bei der Zahnvorsorge von Kindern und Heranwachsenden hinten: So nahmen 2017 nur 27,7 Prozent der Kinder zwischen zweieinhalb und sechs Jahren an einer solchen Untersuchung teil, der Bundesdurchschnitt liegt bei 35,9 Prozent. Bei den 6- bis 17-Jährigen betrug der Anteil 58,0 Prozent (Bund: 65,9 Prozent).

Weniger Geld als andere gaben die Saarländer für Zahnersatz aus. Bundesweit lagen die Gesamtausgaben für Brücken, Kronen und Co. bei 1524 Euro, im Saarland bei 1506 Euro pro Jahr und behandeltem Versicherten. Der Eigenanteil, den gesetzlich Versicherte bezahlen müssen, belief sich im Saarland auf 797 Euro (bundesweit: 879 Euro). Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen für Zahnersatz einen festen Zuschuss, wer mehr will als die Regelversorgung, muss die Mehrkosten selbst bezahlen.

Als mögliche Gründe für die vergleichsweise geringeren Ausgaben und den kleineren Eigenanteil im Saarland gab die Barmer an, „dass für viele Versicherte ästhetische Aspekte und Tragekomfort weniger im Vordergrund stehen und daher seltener der aufwendigere Zahnersatz gewählt wird, der teurer ist als die Regelversorgung".

Die Barmer hat im Saarland rund 124.000 Versicherte. Laut den Autoren der Studie sind bei der verhältnismäßig kleinen Datenbasis größere statistische Schwankungen möglich als in anderen, bevölkerungsstärkeren Ländern.

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Nur 65,2 Prozent der Saarländer waren 2017 beim Zahnarzt. Grafik: Barmer.

Verwendete Quellen:
• dpa

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„Mein Lokal, dein Lokal“ im Saarland: Freitag der Burgerwoche im „Marie Curry“ in Quierschied

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Das Marie Curry in Quierschied bildet den Abschluss der Burgerwoche bei „Mein Lokal, dein Lokal" im Saarland. Foto: Marie Curry

Zum Wochenfinale am Freitag (12. Juli) testen die saarländischen Gastronomen und Profikoch Mike Süsser bei „Mein Lokal, dein Lokal" die Burger im „Marie Curry" in Quierschied. Der Laden versteht sich als Schnittstelle zwischen Imbiss und Diner, ist also das einzige Nicht-Restaurant in der Burgerwoche. 

Den Titel als „schärfster Imbiss des Saarlandes" hat Andreas Wallstein dem Lokal zwar selbst verliehen, dennoch ist er durchaus gerechtfertigt. Im Marie Curry gibt es Saucen in verschiedenen Schärfegraden mit bis zu vier Millionen Scoville. Zum Vergleich: Der handelsübliche Tabasco liegt etwa bei 2.500.

Burger, Hotdogs und Ü-18-Saucen: Die Speisekarte im Marie Curry

Die Küche in dem Imbiss in Quierschied ist schlicht, aber vielseitig. Burger gibt es in 20 verschiedenen Varianten - klassisch mit einem Patty aus Rinderhack oder auch mit Pulled Pork oder Putenfleisch. Auch eine Veggie-Variante mit Gemüsefrikadelle findet sich auf der Karte. Die Brötchen stammen vom Bäcker aus Dudweiler, die Saucen und Dips können nach Belieben kombiniert werden und sind nach eigenem Rezept gekocht. 

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Bog Bacon doppelt Fleisch doppelt Geschmack hmmmmmm

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Neben den Burgern gibt es außerdem Hotdogs, die im Marie Curry mit viel mehr als nur Würstchen und Röstzwiebeln belegt sind. Außerdem werden im Imbiss Gyros, Schnitzel und Currywurst serviert. Letztere verleiht dem Lokal natürlich seinen Namen und wird mit den berüchtigten scharfen (oder weniger scharfen) Saucen serviert. Während die Varianten „Sanfter Engel", „Marie-Curry" und „Feurige Jungfrau" noch für alle Altersklassen verkraftbar sind, wird die „Scharfe Braut" nur an Volljährige oder Jugendliche über 16 Jahren in Begleitung eines Erziehungsberechtigten ausgegeben. Es gibt ganze zwölf Schärfegrade

Natürlich werden im „Marie Curry" auch andere traditionelle Imbissbudengerichte angeboten, von Pommes bis zum Fleischkäse. Die Preise sind dabei günstig: Der Pulled Pork-Burger kostet gerade mal 7,50 Euro. Vorspeisen gibt es zwar keine, dafür aber Desserts wie das Tiramisu des Hauses, zubereitet von Andreas Wallsteins Frau Marion. 

Das Marie Curry in der Burgerwoche bei „Mein Lokal, dein Lokal" 

Der Imbiss aus Quierschied ist sicher der Underdog in der Burgerwoche von „Mein Lokal, dein Lokal" im Saarland. Während die Mitstreiter moderne bis edle Restaurants und Bars führen, geht es hier bodenständiger zu. Die Woche über hat sich Andreas Wallstein einen Spaß daraus gemacht, seine Konkurrenten erstmal ein wenig aufzuziehen, um ihnen dann doch Lob und faire Punkte zu schenken. Ob sich die Strategie nun umdreht, wird sich zeigen. Wie der Koch und Betreiber schonmal durchsickern ließ, habe man sich über die erreichte Punktzahl sehr gefreut

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Die Kandidaten der Burgerwoche bei „Mein Lokal, dein Lokal" im Saarland. Foto: Marie Curry

Ausgestrahlt wird die Folge von „Mein Lokal, dein Lokal - der Profi kommt" aus dem Marie Curry in Quierschied am Freitag, den  12. Juli 2019 um 17.55 Uhr auf Kabel Eins. Die Episode ist danach auch im Stream in der Mediathek zu sehen. 

"Mein Lokal, Dein Lokal" im Saarland: Diese Restaurants treten diese Woche im TV gegeneinander an

Adresse und Öffnungszeiten

Da das Marie Curry eben kein Restaurant ist, sondern viel mehr Anlaufstelle in der Mittagspause, hat der Laden nur an den Wochentagen geöffnet. Von Montag bis Freitag von 11.00 Uhr bis 15.30 Uhr und von 16.30 Uhr bis 21.00 Uhr kann hier gegessen werden. 

Der Imbiss befindet sich Am Bahnhof 6 in Quierschied, schräg gegenüber der Bahnstation und auch ganz in der Nähe der Autobahn. 

 Verwendete Quellen:
• Mein Lokal, dein Lokal" auf Kabel Eins
Marie Curry

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Saarländer verunglücken bei Unfall in Hessen: Fünf Personen teils schwer verletzt

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Vier Saarländer sowie eine schwangere Frau wurden bei dem Unfall verletzt. Symbolfoto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk.

Bei einem Autounfall auf der A5 in der Nähe von Bad Hersfeld/Hessen sind am Donnerstag (11. Juli) fünf Menschen teils schwer verletzt worden. Unter den Opfern waren auch mehrere Feuerwehrleute aus St. Ingbert.

Nach Angaben der Polizei befuhr ein 32-Jähriger die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Alsfeld und Homberg, als er gegen 18.15 Uhr plötzlich verkehrsbedingt abbremsen musste.  Das führte dazu, dass ein 43-jähriger Feuerwehrmann aus dem Saarland auf den Pkw auffuhr. Er war zusammen mit drei weiteren Feuerwehrleuten in einem Mannschaftstransportwagen unterwegs.

In der Folge stieß das Auto eines 31-Jährigen auf das verunfallte Feuerwehrauto auf. Dabei verletzten sich seine 29-jährige, schwangere Beifahrerin und die vier Insassen des Mannschaftstransportwagens. Die Schwangere sowie ein Feuerwehrmann wurden schwer verletzt, die drei weiteren St. Ingberter Feuerwehrleute leicht. Sie konnten noch am Abend ins Saarland zurückkehren. Der schwer verletzte Saarländer musste zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.

Es entstand Sachschaden von rund 35.000 Euro. Die Autobahn musste für etwa eine halbe Stunde voll gesperrt werden.

Die vier Feuerwehrleute waren nach Angaben der Feuerwehr St. Ingbert-Mitte auf dem Rückweg von einer Arbeitsbesprechung in der Nähe von Lüneburg/Niedersachsen.

Verwendete Quellen:
• Bericht des Polizeipräsidiums Oberhessen, 11.07.19
Facebook-Post der Feuerwehr St. Ingbert, 12.07.19

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dpa/lrs

Pferd sorgt für Sperrung der A623 bei Sulzbach

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Das Pferd graste am Straßenrand und lief dann einfach über die Fahrbahn. Symbolfoto: YouTube/probrovideos.

Ein Pferd hat am Freitagmorgen (12. Juli) eine kurzzeitige Sperrung der A623 im Saarland ausgelöst. Es habe zunächst am Straßenrand gegrast und sei dann zwischen den Anschlussstellen Sulzbach und Altenwald über die Fahrbahn gelaufen, sagte ein Sprecher der Polizei.

Aktuelle Verkehrsmeldungen im SOL.DE-Ticker

Der betroffene Abschnitt sei für 15 Minuten in Richtung Friedrichsthal gesperrt worden. Ein Passant habe das Pferd eingefangen, sodass es wohlbehalten zurück zu seiner Koppel nahe der Autobahn gebracht werden konnte.

Verwendete Quellen:
• dpa

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