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mit dpa

Nach Fund von totem Säugling: Polizei Saarland unterstützt Suche nach Hinweisen

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Die Polizei sucht nach Hinweisen zu den Kleidungsstücken des Säuglings. Foto: Polizei.

Drei Monate nach dem Fund einer unbekannten Babyleiche in Geschwenda/Thüringen sucht die Polizei noch immer nach Hinweisen, die zur Klärung der Identität des Säuglings und der Kindesmutter führen könnten. In einem neuen Fahndungsaufruf bitten die Staatsanwaltschaft Erfurt und die Kriminalpolizei Gotha um Mithilfe aus der Bevölkerung. Im Fokus liegen folgende Fragen:

• Wer kennt Frauen, die zwischen 2017 und 2018 schwanger waren, aber kein Kind mehr haben?
• Wer kann Angaben zu den abgebildeten Kleidungsstücken machen?

Auffällig sei vor allem eine Babymütze, die seit 25 Jahren nicht mehr vertrieben werde. Todeszeitpunkt und Todesursache seien weiterhin nicht bekannt, sagte der Oberstaatsanwalt Hannes Grünseisen im April. Es stehe lediglich fest, dass das Kind bei seinem Tod höchstens drei Monate alt war.

Die Ermittler schließen seinen Worten nach einen Unfall, einen plötzlichen Kindstod oder eine tödlich verlaufene Infektion aus. Es laufe deshalb ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Totschlags, das sich in erster Linie gegen die noch unbekannte Mutter richte.

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Das Fahndungsplakat, mit dem die Polizei auf Mithilfe aus der Bevölkerung hofft. Foto: Polizei.

Der Fahndungsaufruf wurde am Dienstag (16. Juli) vom Twitter-Account der saarländischen Polizei geteilt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich die Mutter des toten weiblichen Babys auch in der Region aufhalten könnte. Das Kind war am Ostersamstag auf einer Streuobstwiese in einem Waldstück bei Geschwenda entdeckt worden.

Verwendete Quellen:
• Medieninformation der Polizei Thüren, 16.07.19
• Tweet der Polizei Saarland, 16.07.19
• dpa

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