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L102 Gersheim - Brenschelbach zwischen Gersheim und Medelsheim in beiden Richtungen Gefahr besteht nicht mehr (23.08.2019, 10:22)

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"Der Randbezirk der Gesellschaft" - Spiegel TV zeigt die Schattenseiten von Saarbrücken

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Der „Spiegel TV"-Schwerpunkt beleuchtete die Brennpunkte von Saarbrücken. Im Bild: Produzentin und Moderatorin Maria Gresz. Fotos: TVNOW & Werner Baum/dpa-Bildfunk

In dem Spiegel TV-Beitrag wird ein mehr als düsteres Bild der Stadt gezeichnet. In Saarbrücken brenne es in allen Ecken, erklärt Moderatorin Maria Gresz. Natürlich darf auch die „saubere AKK" zum Einstieg nicht unerwähnt bleiben, deren Heimat angeblich Saarbrücken ist. Stimmt ja fast. 

Verwahrlosung auf der Folsterhöhe

Der Bericht beginnt auf der Folsterhöhe. In den Wohnblocks herrscht Armut, es ist dreckig und die angekündigten Sanierungsarbeiten sind überfällig. Zwei Bewohner zeigen den Reportern die Gebäude. Die meisten hier leben von staatlichen Hilfen. Aber man helfe sich gegenseitig. „Der Zusammenhalt hier ist immer noch gut", erklärt einer der beiden selbsternannten Hausmeister. Spiegel TV zieht Bilanz: Die Arbeitslosigkeit auf der Folsterhöhe liege bei 25 Prozent, bundesweit jedoch nur bei gut 5 Prozent. Der Vergleich zwischen Problembezirk und der gesamten Bundesrepublik wirkt natürlich erschreckend. Allerdings liegt die Arbeitslosenquote im Regionalverband bei 8,6 Prozent, im gesamten Saarland bei 6 Prozent

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Auch auf Facebook finden einige User die Reportage ein wenig eindimensional. Screenshot: Facebook/Spiegel TV

Die Reporter ziehen weiter auf ihrem Streifzug durch die Brennpunkte. Sie zeigen eine Gruppe Jugendlicher mit Migrationshintergrund, die auf der Folsterhöhe ihre Zeit mit Kiffen und Rappen verbringen. Die Adresse brandmarke die Bewohner. Es gebe wenig Perspektiven. Wie um diese Aussichtslosigkeit zu beweisen, sitzen gleich daneben zwei ältere, arbeitslose Deutschstämmige. Die sehen die Schuld für ihre Lage allerdings woanders: Man kümmere sich nicht mehr um das eigene Volk. Unter Hitler wären sie glücklicher gewesen. Jeder solle dort bleiben, wo er herkommt. Mit den Jungs vom Platz verstehen sie sich jedoch. Die kommen schließlich auch von hier, können Saarländisch. 

Hilfe für die Ärmsten: Die Tafel und das Kinderhaus

An anderer Stelle sieht man in der Heimatverbundenheit auch das Problem der Saarländer. Alexandra Moser von der Tafel Saarbrücken meint, dass ein Teil des Problems auch daher rühre, dass die Menschen nicht bereit sind, aus dem Saarland wegzuziehen und lieber Arbeitslosigkeit und Elend in Kauf nehmen. 22 Prozent der Saarbrücker beziehen laut Spiegel TV staatliche Hilfen. Viele von ihnen kaufen ihre Lebensmittel bei der Tafel. 

Unter den fehlenden Mitteln leiden vor allem die Kleinsten. Die Kinderarmut liege bei 35 Prozent. Dennoch schafft es der Beitrag an dieser Stelle eine positive Perspektive einzunehmen. Es geht ins Kinderhaus Malstatt, wo eben diesen Kindern geholfen wird - bei Hausaufgaben, Essen und gegen die Langeweile. Hier tritt auch der heimliche Held der Schwerpunktsendung auf: der Schüler Brian, der begeistert erzählt, dass seine Noten sich verbessert haben, dass er im Kinderhaus über alles reden könne und er am liebsten gar nicht mehr weg wolle. Vor allem das gemeinsame Essen sei wichtig, erklärt ein Sozialarbeiter. Und auch die Betreuung bei den Hausaufgaben, da viele Eltern kaum Deutsch sprechen oder ihren Kindern aus anderen Gründen nicht helfen können. 

Amphetamin-Hauptstadt Saarbrücken: „Drogen, Drogen, Drogen"

Nach diesem kurzen Ausflug auf die „Sonnenseiten" wird es richtig düster. Die Reportage wendet sich nun dem Drogenproblem Saarbrückens zu. Saarbrücken sei die Amphetamin-Hauptstadt Europas. Nirgendwo sonst werde im Verhältnis zur Einwohnerzahl so viel Speed und Kokain konsumiert wie hier. Es geht zurück auf die Folsterhöhe, in eine „kleine Drogenhöhle" in einem Schrebergarten. Die porträtierte Konsumentin erzählt von ihrem Schicksal. Nach einem Gefängnisaufenthalt kam sie nicht wieder auf die Beine. Von „harten Sachen" lasse sie aber die Finger.

Das gilt nicht für die Abhängigen, die an der Johanneskirche ihre Tage verbringen. Die Menschen dort haben alles verloren. Allerdings bekomme das keiner mit. Man sei ein Dorn im Auge, es werde nichts für sie getan, berichtet einer der Süchtigen. Die Reporterin begleitet einen Obdachlosen zu seinem „Fixpunkt". Dort geben sich die Junkies ihre Schüsse - bis zu siebenmal am Tag. Der Stoff ist durch Diebstähle finanziert oder wird vom Drogenhilfezentrum ausgegeben, sodass die Süchtigen wenigstens saubere Spritzen benutzen. 

Sogar die Stimme aus dem Off muss nun eingestehen, dass der Film an seinem Ende auch seinen Tiefpunkt erreicht. „Den Menschen in Saarbrücken geht es schlecht - nicht allen, aber viel zu vielen", fasst der Kommentator zusammen. Ob dieses Resümee der Stadt wirklich gerecht wird, liegt sicherlich im Auge des Betrachters. Sicher ist: Wer nur den Spiegel TV-Schwerpunkt gesehen hat, dürfte kein gutes Bild von Saarbrücken haben.

Den kompletten Spiegel TV-Schwerpunkt: "Saarbrooklyn - Der Randbezirk der Gesellschaft" vom 15. Juli 2019 gibt es zum Stream in der Mediathek

Verwendete Quellen:
• Spiegel TV
• Eigene Recherche

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Wohnhausbrand in Berus: Haus derzeit unbewohnbar

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Hier zu sehen: Löschtrupps der Feuerwehr kämpfen gegen den Wohnhausbrand in Berus an. Foto: Brandon Lee Posse

Einsatz für die Feuerwehr in Berus: Am späten Dienstagnachmittag rückten Löschtrupps dort zu einem Wohnhausbrand aus. Wie der Einsatzeiter der Freiwilligen Feuerwehr Altforweiler informiert, sorgte ein Wäschetrockner für die Flammen. Das Gerät war auf dem Balkon des Hauses abgestellt, von dort aus drang das Feuer in das Gebäudeinnere vor. Auch der Dachstuhl wurde in Brand gesetzt.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die Bewohner das Gebäude bereits verlassen; verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Löschtrupps, die mit drei Einsatzfahrzeugen vor Ort waren, konnten das Feuer innerhalb von etwa 30 Minuten löschen.

Aufgrund des Schadens ist das Haus - zumindest vorerst - unbewohnbar, so der Einsatzleiter. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Der Wäschetrockner entzündete sich wohl aufgrund eines technischen Defekts.

Verwendete Quellen:
• Eigene Recherche

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Zeig Deinen Freunden den Saarland-Style: jetzt mitmachen und gewinnen

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Foto: PR

Du hast Freunde oder gute Bekannte, die nicht das Glück wie du haben, im Saarland wohnen zu können? Prima! Und bei denen sind welche dabei, die gerne mal etwas Neues entdecken, zum Beispiel das Saarland?

Dann ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, diese „KRIENHORNS“ einzuladen, dich im Juli oder August Freitag, Samstag und/oder Sonntag zu besuchen. Begeistere sie für unser Land, erklär ihnen unsere Sprache und zeig ihnen, wie wir hier feiern und leben.

Belohnung? Klar!

Deshalb heißt die Sommeraktion ja auch „Ihr krien ebbes“. Zuerst einmal bekommt ihr ebenso wie eure Gäste ein wertvolles „Welcome Package“ überreicht. Dazu gibt es an sieben Freitag-Abenden* im Aktionszeitraum einen kleinen Empfang im „Kurze Eck“ im Nauwieser Viertel, bei dem du mit deinen Gästen „eincheckst“. Hier bekommt ihr wertvolle Informationen und vor allem die „Ihr krien ebbes“-Welcome Box.

*19.07. / 26.07. / 02.08. / 09.08. / 16.08. / 23.08. / 30.08.19 – jeweils von 20 bis 21 Uhr

500 Euro gewinnen!

Und am Ende belohnen wir noch eure Aktivität als #saarlandgastgeber: Wer die meisten Gäste im Juli und August begrüßen konnte*, gewinnt 500 Euro in bar.

Unter allen weiteren Gastgebern verlosen wir 15 spannende und hochwertige Saarland-Erlebnisse – die beste Gelegenheit, das Saarland noch besser kennen zu lernen.
*bitte beachte die Teilnahmebedingungen: Gezählt werden nur Gastgeber und Gäste, die auf einem der Empfänger eine Welcome-Box bekommen haben.

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Foto: PR

Was ist eigentlich ein Saarland Krienhorn?

Kalle lebt an einem Ort, den wir alle nicht kennen. Irgendwo hinter der Saarschleife, sagt man. Und weil er von Natur aus ein Krienhorn ist, wird er sein Leben lang „grün hinter den Ohren sein“ und nie wirklich etwas dazu lernen. Das ist ärgerlich, denn immer, wenn Kalle im Saarland war, fliegt er heim und möchte seiner Familie erzählen, wie cool es hier ist. Leider hat er es bis dahin wieder vergessen und hat sich nur gemerkt, dass das wunderbarste Stück Erde genau hier im Herzen Europas liegt.

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Kalle Krienhorn Foto: PR

Also kommt er immer wieder zurück und lernt immer wieder neu, was es alles Spannendes im Saarland gibt. Bei seinem Besuch im letzten Jahr hatte Kalle sich als Erinnerungsstütze das Saarland-Bubble-Logo auf seinen Po tätowieren lassen. Denn eins ist klar: Woanders will Kalle nicht mehr hin, seit er das Saarland kennt. Und er stellt verwundert fest, dass es rund um das Saarland ganz viele Krienhorns gibt, die zwar nicht so aussehen wie er, aber wohl auch alles übers Saarland vergessen haben. Komisch!

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Foto: PR

Mach mit!

Melde dich jetzt hier als Gastgeber an und versende an deine Freunde eine persönliche Einladung

Ein ultrabreites Grinsen fürs Saarland! #saarlandgastgeber #saarlandentdecker

Ihr krien ebbes! Nämlich einen tollen Selfie-Stick! Mit dem Stick könnt ihr eure Saarland-Erlebnisse festhalten. Das ist der Deal: Ihr behaltet den Stick und schickt uns euer Selfie-Video.

Noch Fragen?

Gerne beantworten wir dir deine Fragen zur Sommeraktion persönlich. Bitte ruf uns an unter Tel. 0681 - 9520 449 (im Aktionszeitraum Juli und August 2019, montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr) oder sende uns eine E-Mail.

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Schüsse in Köllerbach: Saarländer sammeln 15.000 Euro für Witwe des Opfers

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Der Physiotherapeut Patrick Schulz (46) wurde im Februar vor seiner Praxis erschossen. Foto: Privat | BeckerBredel

Über "Die Initiative - Hilfe für Einzelschicksale international e.V." wurden Spenden gesammelt. In nicht einmal zwei Wochen seit verschiedene Medien über die Aktion berichteten, kamen laut "SZ" 15.000 Euro zusammen. 

Patrick Schulz war vor seiner Praxis von Schüssen getroffen worden. Diese wurden vermutlich von seiner Ex-Freundin abgefeuert, der ab dem 26. Juli in der Sache der Prozess gemacht wird. Er hinterließ nicht nur seine Ehefrau Susanne, sondern auch einen fünfjährigen Sohn und ein kleines Baby. Da die Witwe zudem ein Kind aus erster Ehe hat, steht sie nun mit drei Kindern alleine da. 

Die Familie erhält keine Witwen- oder Halbwaisenrente, da Patrick Schulz selbstständig war. Die Rücklagen sind aufgebraucht, Patricks Lebensversicherung wurde vor seinem Tod aufgelöst. Dazu kommen Schulden auf dem gemeinsamen Haus. Mit ihrer Halbtagsstelle als Physiotherapeutin kann sich Susanne Schulz nicht als der finanziellen Misslage befreien. Für die Spenden und die Hilfe der Nachbarn sei sie daher laut "SZ" sehr dankbar.  

Wer für Susanne und ihre Kinder spenden möchte, kann das unter dieser Bankverbindung tun: DE44 5935 0110 0224 5077 72, BIC: KRSADE55XXX. Dazu das Stichwort „Susanne Schulz“ angeben.

Tödliche Schüsse in Köllerbach: Bisherige Artikel zum Thema

8. Juli: Schüsse in Köllerbach: Nachbarn sammeln Geld für Witwe von getötetem Physiotherapeuten (†46)
8. April: Mann (46) in Köllerbach erschossen: Anklage gegen frühere Lebensgefährtin (57)
8. Februar: Tödliche Schüsse in Köllerbach: Michaela R. und Patrick S. vor langer Zeit Paar gewesen
8. Februar: Mann (46) in Köllerbach erschossen - Polizei nimmt Frau fest

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• eigene Recherche
• eigene Berichte

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Tödliche Messerattacke in Blieskastel: Prozess beginnt vor Landgericht

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Dem Angeklagten wird Totschlag sowie versuchter Totschlag mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen. Foto: Brandon Lee Posse

Am 31. Januar 2019 gegen 21.40 Uhr am Abend wollten die beiden Brüder (21 und 35 Jahre alt) einen Streit zwischen dem Angeklagten und ihrer Schwester schlichten, die zum Tatzeitpunkt in einer Beziehung mit dem Beschuldigten war, so die Anklage der Staatsanwaltschaft.

Dazu begaben sie sich zu einem Haus in der Saargemünder Straße in Blieskastel, in dem der 32-Jährige auf sie wartete. Laut Anklage öffnete er den Besuchern die Tür und begann dann unvermittelt, mit einem etwa 20 Zentimeter langen Messer auf den 21-Jährigen einzustechen. Dieser wurde an Gesicht und Oberbauch verletzt. Es kam zu einem Gerangel zwischen allen Beteiligten, in dessen Verlauf der 35-Jährige von mutmaßlich bis zu drei tiefen Stichen tödlich verletzt wurde. Er erlag den Stichwunden noch am Tatort. 

Sein Bruder soll den Angreifer laut Staatsanwaltschaft daraufhin auf die Straße verfolgt haben, wo er jedoch zu Boden fiel. Der Beschuldigte beugte sich daraufhin über ihn und versuchte nach Ansicht der Staatsanwaltschaft erneut, auf den 21-Jährigen einzustechen. Dieser konnte das Messer jedoch fassen und wegwerfen. Dabei zog er sich jedoch erhebliche Schnittwunden an den Händen zu.

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Bei der Messerattacke in der Saargemünder Straße in Blieskastel kam ein 35-Jähriger ums Leben. Foto: BeckerBredel.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, den Tod der Angegriffenen zumindest billigend in Kauf genommen zu haben. Daher wird er des Totschlags sowie versuchten Totschlags mit gefährlicher Körperverletzung beschuldigt. 

Der Angeklagte machte vor Gericht keine Aussage zur Tat. Er möchte sich erst Anfang August äußern. Es sind noch sechs Verhandlungstermine angesetzt.

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche

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Nach Tweet von AfD St. Wendel: Staatsschutz ermittelt

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Ein Tweet der AfD im Landkreis St. Wendel hat weitreichende Folgen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Lukas Schulze

Der Staatsschutz im Saarland ermittelt wegen einer Twitter-Nachricht der AfD St. Wendel. In dem Tweet war von „ausländischen Triebtätern" die Rede, die „kastriert" und ins Meer geworfen werden sollten, wie ein Polizei-Sprecher im Saarland, am Montag (15. Juli) sagte. Darüber hinaus war dem Account - in einer Antwort auf die Frage eines Twitter-Nutzers („Und darum kann man Menschen ins Meer schmeißen?“) - ebenso diese menschenverachtende Aussage zu entnehmen: „An die Haie verfüttern, ja. [...].“

Der Staatsschutz prüfe nun, wegen welcher Straftaten genau ermittelt werde, sagte der Polizei-Sprecher. Es könnte um den Tatbestand der Volksverhetzung gehen, berichtet die „SZ". Der Autor der Nachricht habe den Social-Media-Kanal betreut, sagte der St. Wendeler Kreisvorsitzende der Partei, Edgar Huber.

Der Mann sei mittlerweile aus der Partei ausgetreten und damit einem Ausschluss zuvorgekommen. Huber und der Landesvorstand der AfD Saar distanzierten sich von dem Tweet. Huber nannte ihn „menschenverachtend", der Landesgeschäftsführer Christoph Schaufert sprach von einer „Katastrophe".

Er habe erst am Samstag von der bereits am vergangenen Mittwoch abgesetzten Twitter-Nachricht erfahren, sagte Huber. Der Tweet ist inzwischen gelöscht worden; auch der Account der AfD St. Wendel ist offline.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• eigener Bericht

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Umfrage: Saarländer immer zufriedener mit Tobias Hans

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Ministerpräsident Tobias Hans hat an Beliebtheit bei den Saarländern gewonnen. Foto: BeckerBredel.

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat deutlich an Zustimmung in der Bevölkerung gewonnen. Sein Beliebtheitswert ist im RTL/n-tv-Trendbarometer im Vergleich zum Sommer 2018 um elf Prozentpunkte gestiegen, wie es in den am Montag (15. Juli) veröffentlichten Ergebnissen des Instituts Forsa heißt. Nur Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) habe stärker zugelegt.

45 Prozent der Bürger seien mit Hans' Arbeit zufrieden. Damit befinde er sich auf dem zehnten Platz der Beliebtheitsskala. Seit März 2018 ist der 41-Jährige Ministerpräsident des Saarlandes.

Die Experten hatten für die repräsentative Umfrage bundesweit gut 7900 Menschen in Deutschland via Telefon gebeten, folgende Frage zu beantworten: „Sind Sie mit der Arbeit des Ministerpräsidenten ... zufrieden/ nicht zufrieden?" Pro Bundesland hätten knapp 500 Wahlberechtigte teilgenommen. Nur Bremen ist nicht dabei, da dort ein Wechsel im Amt des Präsidenten des Senats bevorsteht.

Spitzenreiter ist demnach Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Schlusslicht der Berliner Regierungschef Michael Müller (SPD).

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur

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Nach Tweet von AfD St. Wendel: Staatsschutz ermittelt

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Ein Tweet der AfD im Landkreis St. Wendel hat weitreichende Folgen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Lukas Schulze

Der Staatsschutz im Saarland ermittelt wegen einer Twitter-Nachricht der AfD St. Wendel. In dem Tweet war von „ausländischen Triebtätern" die Rede, die „kastriert" und ins Meer geworfen werden sollten, wie ein Polizei-Sprecher im Saarland, am Montag (15. Juli) sagte. Darüber hinaus war dem Account - in einer Antwort auf die Frage eines Twitter-Nutzers („Und darum kann man Menschen ins Meer schmeißen?“) - ebenso diese menschenverachtende Aussage zu entnehmen: „An die Haie verfüttern, ja. [...].“

Der Staatsschutz prüfe nun, wegen welcher Straftaten genau ermittelt werde, sagte der Polizei-Sprecher. Es könnte um den Tatbestand der Volksverhetzung gehen, berichtet die „SZ". Der Autor der Nachricht habe den Social-Media-Kanal betreut, sagte der St. Wendeler Kreisvorsitzende der Partei, Edgar Huber.

Der Mann sei mittlerweile aus der Partei ausgetreten und damit einem Ausschluss zuvorgekommen. Huber und der Landesvorstand der AfD Saar distanzierten sich von dem Tweet. Huber nannte ihn „menschenverachtend", der Landesgeschäftsführer Christoph Schaufert sprach von einer „Katastrophe".

Er habe erst am Samstag von der bereits am vergangenen Mittwoch abgesetzten Twitter-Nachricht erfahren, sagte Huber. Der Tweet ist inzwischen gelöscht worden; auch der Account der AfD St. Wendel ist offline.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• eigener Bericht

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Saarland bekommt doch Europa-Abgeordnete

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Manuela Ripa soll ab Februar 2020 für die ÖDP ins Europaparlament einziehen. Foto: ÖDP.

Erst schien es, als würde nach der Europawahl im vergangenen Mai kein Abgeordneter das Saarland im neuen Europaparlament vertreten. Doch am Montag (16. Juli) kam die Wendung: Im Februar 2020 soll die Saarländerin Manuela Ripa ein Mandat bekommen.

Die stellvertretende Landesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) wird dann Klaus Buchner (78) ersetzen. Der Spitzenkandidat will sein Mandat Anfang des nächsten Jahres niederlegen. Wie der Vorsitzende der ÖDP Saar, Jorgo Chatzimarkakis, dem „SR" sagte, stehe aber kein genauer Termin fest.

Ripa ist 43 Jahre alt und in Saarbrücken geboren und aufgewachsen. Ihr Abitur legte sie ebenfalls in der Landeshauptstadt ab. Die Mutter zweier Kinder arbeitet seit 2011 in der saarländischen Landesvertretung in Brüssel.

Manuela Ripa wird der Fraktionen der Grünen angehören und laut „SZ" im Hauptausschuss „Energie, Industrie, Forschung und Technologie“ sitzen. „Das ist für das Saarland der beste Ausschuss. Hier werden alle Klimaschutzentscheidungen getroffen“, sagte Chatzimarkakis der Zeitung.

Im vergangenen Europaparlament hatte noch der Saarländer Jo Leinen (SPD) gesessen. Ihm gelang es bei der diesjährigen Wahl aber nicht, seinen Platz zu halten. Die CDU hat seit 2014 keinen Abgeordneten mehr im Parlament.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Saarbrücker Zeitung
• eigener Bericht

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mit dpa

Nach Fund von totem Säugling: Polizei Saarland unterstützt Suche nach Hinweisen

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Die Polizei sucht nach Hinweisen zu den Kleidungsstücken des Säuglings. Foto: Polizei.

Drei Monate nach dem Fund einer unbekannten Babyleiche in Geschwenda/Thüringen sucht die Polizei noch immer nach Hinweisen, die zur Klärung der Identität des Säuglings und der Kindesmutter führen könnten. In einem neuen Fahndungsaufruf bitten die Staatsanwaltschaft Erfurt und die Kriminalpolizei Gotha um Mithilfe aus der Bevölkerung. Im Fokus liegen folgende Fragen:

• Wer kennt Frauen, die zwischen 2017 und 2018 schwanger waren, aber kein Kind mehr haben?
• Wer kann Angaben zu den abgebildeten Kleidungsstücken machen?

Auffällig sei vor allem eine Babymütze, die seit 25 Jahren nicht mehr vertrieben werde. Todeszeitpunkt und Todesursache seien weiterhin nicht bekannt, sagte der Oberstaatsanwalt Hannes Grünseisen im April. Es stehe lediglich fest, dass das Kind bei seinem Tod höchstens drei Monate alt war.

Die Ermittler schließen seinen Worten nach einen Unfall, einen plötzlichen Kindstod oder eine tödlich verlaufene Infektion aus. Es laufe deshalb ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Totschlags, das sich in erster Linie gegen die noch unbekannte Mutter richte.

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Das Fahndungsplakat, mit dem die Polizei auf Mithilfe aus der Bevölkerung hofft. Foto: Polizei.

Der Fahndungsaufruf wurde am Dienstag (16. Juli) vom Twitter-Account der saarländischen Polizei geteilt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich die Mutter des toten weiblichen Babys auch in der Region aufhalten könnte. Das Kind war am Ostersamstag auf einer Streuobstwiese in einem Waldstück bei Geschwenda entdeckt worden.

Verwendete Quellen:
• Medieninformation der Polizei Thüren, 16.07.19
• Tweet der Polizei Saarland, 16.07.19
• dpa

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mit dpa/lrs

Frau aus Pirmasens druckt Geld aus, um damit Auto zu bezahlen

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Für ihr selbst gedrucktes Geld nutzte die Frau einen handelsüblichen Tintenstrahldrucker und gewöhnliches Papier. Foto: Polizei.

Eine 20-Jährige hat in Kaiserslautern versucht, ein Auto mit 15.000 Euro Falschgeld zu kaufen. Wie die Polizei und die Staatsanwaltschaft Zweibrücken am Montag (15. Juli) mitteilten, wurde die Frau noch vor Ort in dem Autohaus festgenommen.

Bei der anschließenden Durchsuchung ihrer Wohnung in Pirmasens beschlagnahmten die Ermittler weiteres Falschgeld im Gesamtwert von 13.000 Euro. Es handelte sich dabei laut Polizei fast ausschließlich um kopierte Banknoten im Wert von 50 und 100 Euro.

In einem handelsüblichen Tintenstrahldrucker lag noch ein frischer Ausdruck mit Falschgeld. Dafür hatte die 20-Jährige gewöhnliches Druckerpapier benutzt. Die Ermittlungen dauern an. Der Vorfall ereignete sich bereits am Freitag.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• Bericht der Polizeidirektion Pirmasens, 15.07.19

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dpa

Annegret Kramp-Karrenbauer wird neue Verteidigungsministerin

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Annegret Kramp-Karrenbauer wird die neue Verteidigungsministerin. Foto: Michael Kappeler/dpa-Bildfunk

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer wird überraschend neue Verteidigungsministerin. Das bestätigte Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstagabend in Berlin. Kramp-Karrenbauer wird damit Nachfolgerin von Ursula von der Leyen, die das Europaparlament zuvor zur neuen EU-Kommissionspräsidentin gewählt hatte.

AKK wird Verteidigungsministerin - Wechsel kommt überraschend

Der Wechsel kommt überraschend, weil es immer geheißen hatte, Kramp-Karrenbauer (56) wolle nicht ins Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel gehen, sondern sich auf die Aufgabe als CDU-Chefin konzentrieren. AKK sagte noch vor zwei Wochen zu „Bild": „Ich habe mich bewusst entschieden, aus einem Staatsamt in ein Parteiamt zu wechseln. Es gibt in der CDU viel zu tun.“

Kanzleramtschef Helge Braun sagte der Deutschen Presse-Agentur, es sei ein starkes Signal von Kramp-Karrenbauer an die Bundeswehr, dass sie als CDU-Vorsitzende dieses traditionell schwierige Amt übernehme.

Vereidigung von Kramp-Karrenbauer schon am Mittwoch

Ansonsten sind keine Veränderungen im Bundeskabinett geplant. Die Vereidigung sei für diesen Mittwoch vorgesehen. Somit nimmt Merkel an ihrem 65. Geburtstag ihre Wunschnachfolgerin als Kanzlerin in ihre Regierungsmannschaft auf.

Jens Spahn war als Verteidigungsminister gehandelt worden

Die frühere saarländische Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer hatte erst im Dezember den CDU-Vorsitz übernommen und sich dabei gegen den früheren Unions-Fraktionschef Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn durchgesetzt. Letzterer war zuletzt für den Posten des Verteidigungsministers gehandelt worden. Dass die Wahl dann auf Kramp-Karrenbauer fiel, war eine Überraschung.

AKK wird Nachfolgerin von der Leyens

Merkel hatte Stunden zuvor bereits angekündigt, die wichtige Funktion könne man nicht unbesetzt lassen. "Es wird eine sehr schnelle Neubesetzung geben. Das Bundesverteidigungsministerium, der Verteidigungsminister oder die Ministerin, sind Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt. Das kann man nicht lange offen lassen", sagte die Kanzlerin in Berlin.

Von der Leyen hatte am Montag erklärt, ihr Amt schon am Mittwoch zur Verfügung zu stellen. „Die Bundeskanzlerin ist über diesen Schritt informiert und wird die notwendigen Schritte für einen verantwortungsvollen Übergang im Sinne der Bundeswehr und der Sicherheit Deutschlands einleiten", hieß es in einem Schreiben der scheidenden Ministerin an die Truppe.

Das werden die Hauptaufgaben von AKK als Verteidigungsministerin

Die Verteidigungsministerin ist Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt über die deutschen Streitkräfte (IBuK). Sie muss im Notfall schnelle Entscheidungen treffen. Politische Hauptaufgabe der neuen Ministerin wird die laufende Modernisierung der Bundeswehr sein. Diese leidet nach langen Jahren der Einsparungen unter erheblichen Problemen bei Waffen, Gerät und Ausrüstung.

Außerdem hat sie zunehmend Schwierigkeiten, auf dem Arbeitsmarkt mit Fachkräftemangel noch Nachwuchs zu bekommen. Unter von der Leyen war die finanzielle Wende hin zu wieder steigenden Verteidigungsausgaben eingeleitet worden.

Kann Kramp-Karrenbauer Verteidigungsministerin?

Verteidigungspolitisch ist Kramp-Karrenbauer bislang kaum in Erscheinung getreten. In einem „Spiegel"-Interview verlangte sie im März Nachbesserungen beim Verteidigungshaushalt. Deutschland habe sich verpflichtet, den Anteil der Verteidigungsausgaben zu erhöhen. „Das ist im Etatentwurf nicht ausreichend abgebildet. Und das müssen wir bei den Haushaltsberatungen im Parlament möglichst korrigieren", sagte Kramp-Karrenbauer seinerzeit.

Annegret Kramp-Karrenbauer: Steckbrief

Die in Völklingen geborene Kramp-Karrenbauer war von 2011 bis 2018 Ministerpräsidentin im Saarland und CDU-Landesvorsitzende gewesen. Zuvor war sie in diesem Bundesland schon in mehreren Ressorts Ministerin gewesen.

Die CDU-Politikerin hatte nach dem Abitur Rechts- und Politikwissenschaften studiert. In die CDU trat sie 1981 ein. Kramp-Karrenbauer ist verheiratet und hat drei Kinder.

Verwendete Quellen:
• dpa

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dpa/lrs

Homburger Missbrauchs-Vorwürfe: Sondersitzung soll heute Fragen klären

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An der Uniklinik in Homburg soll ein Assistenzarzt mehrere Kinder sexuell missbraucht haben. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk.

Mit den möglichen Missbrauchsvorfällen am Uniklinikum des Saarlandes (UKS) beschäftigt sich am heutigen Dienstag (16. Juli) der Sozialausschuss des Landtags in einer Sondersitzung. Ziel ist den Koalitionsfraktionen von SPD und CDU zufolge eine „zeitnahe und lückenlose Aufklärung".

Auf der Tagesordnung stehen Berichte des UKS und des Westpfalz-Klinikums Kaiserslautern sowie der beiden Ärztekammern und ein Gutachten der Staatskanzlei. Zudem will die Landesregierung berichten, wann und wie sie über die Vorwürfe informiert wurde und welche Maßnahmen sie veranlasst habe. Eine Opferanwältin wird in Saarbrücken über die Aufklärung und Aufarbeitung berichten.

Ende Juni war bekannt geworden, dass ein inzwischen gestorbener Assistenzarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie am UKS in Homburg von 2010 bis 2014 womöglich mehrere Kinder sexuell missbraucht hat. Er soll „nicht medizinisch notwendige Untersuchungen" im intimen Bereich vorgenommen haben.

Die Eltern der meist fünf bis acht Jahre alten Kinder wurden bis vor kurzem nicht informiert. Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen der Behandlung von 34 Patienten. Nach dem Tod des Arztes 2016 wurden die Ermittlungen eingestellt.

Missbrauchs-Vorwürfe in Homburg: Bisherige Artikel zum Thema

10.07.2019: Kinder sollen während Untersuchungen geschrien haben

06.07.2019: Uniklinik will Kinderschutz ausbauen

04.07.2019: Wann wusste AKK von Vorwürfen gegen Arzt?

02.07.2019: Opferanwältin will jetzt Klinik und Staatsanwaltschaft anzeigen

28.06.2019: Klinik hatte schon 2011 Hinweis auf pädophile Veranlagung von Matthias S.

27.06.2019: Arzt soll mit zwölfjährigem Patienten gechattet haben

25.06.2019: So verteidigt die Klinik ihr Schweigen

24.06.2019: Pädophiler Arzt soll an Homburger Klinik Kinder missbraucht haben

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur

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dpa

Mondfinsternis heute im Saarland wohl gut zu sehen

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Eine partielle Mondfinsternis wird es in der kommenden Nacht geben. Archivfoto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk.

Schaulustige können in der kommenden Nacht über Deutschland wieder eine partielle Mondfinsternis beobachten. Zwischen 22.00 Uhr am Dienstag (16. Juli) und 1.00 Uhr am Mittwoch liegen Teile des Erdtrabanten im Kernschatten der Erde und der Mond wird rostrot am Himmel schimmern.

Mondfinsternis im Juli 2019: So wird das Wetter im Saarland

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) werden vor allem im Süden Deutschlands Schaulustige das kosmische Spektakel beobachten können. Auch das Saarland dürfte Glück haben: Der DWD sagt lockere Bewölkung für die meisten Teile der kommenden Nacht hervor.

Eine Mondfinsternis kann es nur bei Vollmond geben. Mond, Erde und Sonne stehen dann auf einer Linie. Die von der Sonne angestrahlte Erde wirft nach Angaben der Vereinigung der Sternenfreunde im hessischen Heppenheim wie ein Sonnenschirm einen Schatten in den Weltraum. Wenn der Mond dann durch diesen Schatten läuft, sehe man eine Mondfinsternis. Stehe der Trabant im vollen Umfang in diesem Schatten, spricht man von einer totalen Finsternis. Das ist in der kommenden aber nicht der Fall. Der Mond werde zu rund 65 Prozent in den Kernschatten eintauchen.

Mondfinsternis im Juli 2019: Uhrzeit

Den Sternenfreunden zufolge wird der Mond gegen 20.40 Uhr zunächst in den Halbschatten und gegen 22.00 Uhr dann in den Kernschatten eintauchen. Das Maximum der Finsternis wird demnach gegen 23.30 Uhr erreicht sein. Am Mittwochmorgen um 1.00 Uhr verlässt dann der Mond den Kernschatten wieder, um 2.20 Uhr ist das Spektakel endgültig vorbei.

Der Mond ist im Mittel rund 380 000 Kilometer von der Erde entfernt. Sein Durchmesser beträgt etwa 3470 Kilometer - gut ein Viertel der Erde.

Totale Mondfinsternis 2018: Live-Übertragung

Im Sommer hatte es zuletzt eine totale Mondfinsternis gegeben, die auch im Saarland gut zu sehen war. SOL.DE übertrug das Spektakel live mittels eines Teleskops. Wer es sich nochmal anschauen möchte, kann das hier tun (ab Minute 33 geht's los):

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• Deutscher Wetterdienst

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