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Nach Vorfällen auf Emmes und in Freibädern: Saarlouiser OB Demmer fordert mehr Polizisten

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Auf der Emmes hat es in diesem Jahr deutlich mehr Straftaten und Zwischenfälle als im Vorjahr gegeben. Foto: Chris Schäfer/SOL.DE.

In einem Schreiben an Saarlands Innenminister Klaus Bouillon (CDU) hat der Oberbürgermeister von Saarlouis, Peter Demmer (SPD), mehr Polizeibeamte gefordert. Lediglich mit zusätzlichen Stellen in der Vollzugspolizei könne in Zukunft Sicherheit gewährleistet werden.

„Nur ein Mehr an Beamten auf der Straße bringt ein Mehr an Sicherheit und die Gewähr, dass wir auch noch in Jahren Herr der Lage in unseren Städten und Gemeinden sind“, heißt es in dem Brief, aus dem unter anderem der „SR" zitiert. Abends und am Wochenende sei die Situation besonders heikel, da gerade dann kaum noch Personal in der Stadt vorhanden sei.

Emmes und Freibäder als Beispiele genannt

Demmer nennt Vorfälle am Morgen nach dem Volksfest Emmes als Beispiel. „In der angrenzenden Altstadt kam es in den frühen Morgenstunden der Festtage immer wieder zu massiven Problemen mit Jugendbanden, die allesamt Migrationshintergrund haben. In einem Fall musste die Polizei den ,geordneten Rückzug’ antreten, da das polizeiliche Gegenüber derart in der Überzahl war, dass die Unversehrtheit der Beamtinnen und Beamten gefährdet war", so der Oberbürgermeister.

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Zudem gebe es laut Demmer eine gefühlte Zunahme von schweren Straftaten an den Bahnhöfen von Saarlouis. „Von den Problemen, die wir hier im Kreis bei Sommerwetter in unseren Freibädern mit französischen Jugendlichen haben, will ich erst gar nicht berichten." Das habe man in den Medien verfolgen können. Demmer fordert hier „kostenintensive Maßnahmen".

Er selbst war 39 Jahre bei der Polizei. „Wenn dann noch ehemalige Kolleginnen und Kollegen die Gewährleistung der Sicherheit in der Stadt infrage stellen, gehen bei mir alle Alarmglocken an.“

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GDP stimmt Demmer zu

„Es wurde Zeit, dass nun endlich der erste Oberbürgermeister einer großen Kommune öffentlich erklärt, dass die Polizei in dieser ausgedünnten Form kaum noch handlungsfähig ist", stimmte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GDP), David Maaß, zu. Die Polizei müsse handeln und dürfe das Problem der zusätzlichen Stellen nicht von Jahr zu Jahr verschieben.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Saarbrücker Zeitung
• Facebook-Post der Gewerkschaft der Polizei - Landesbezirk Saarland, 18.07.19
• eigene Berichte

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