{k}/{n}
Artikel {k} von {n}
12°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
12°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Messerattacke in Saarbrücken: 22-Jähriger sticht auf Mann (73) ein

image

Neben der Polizei waren bei dem Angriff in Altenkessel auch Rettungsdienste vor Ort. Foto: BeckerBredel

Am Dienstagnachmittag ereignete sich in Saarbrücken-Altenkessel ein tragischer Vorfall. Nach Angaben der Polizei griff dort ein 22-Jähriger einen Mann (73) mit einem Messer an. Darüber berichtet unter anderem die "SZ".

Der Angreifer, wohl mit psychischer Vorerkrankung, soll mehrmals auf das Opfer eingestochen haben. Dabei wurde der 73 Jahre alte Mann lebensgefährlich verletzt. Passanten griffen ein, um weitere Stiche zu verhindern, heißt es.

Laut des Medienberichts kam auch die Frau des Opfers zu Schaden. Ein Rettungswagen kümmerte sich um sie; derweil wird der Mann im Krankenhaus behandelt. Nach der Tat flüchtete der 22-Jährige, die Polizei konnte ihn jedoch fassen. Womöglich findet bereits morgen die Haftvorführung statt.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Die „Saarlandisierung" des Kabinetts: Haben Saarländer ein Händchen für Politik?

image

Heiko Maas, Annegret Kramp-Karrenbauer und Peter Altmaier sind die drei saarländischen Minister im Bundeskabinett. Fotos: Britta Pedersen & Michael Kappeler/dpa-Bildfunk

Obwohl das Saarland bekanntermaßen das kleinste Flächenland ist, ist es in der Regierung in Berlin jetzt überdurchschnittlich repräsentiert.

3 von 15 Ministern kommen aus dem Saarland

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) aus Ensdorf und Außenminister Heiko Maas (SPD) aus Saarlouis bekommen Verstärkung von der ersten Saarländerin im Kabinett: Der neuen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) aus Püttlingen, die am Mittwoch vereidigt wird.

Von den 15 Ministern kommen dann drei aus dem Saarland. „Dies hat es bislang noch nie gegeben", twitterte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) voller Stolz. Ob es in der Kantine bald Schwenker und Lyoner geben wird, ist nicht überliefert. Es werden jedoch misstrauische Stimmen über eine Saarlandisierung des Politik-Betriebs hörbar. Zum Vergleich: Nur die ungleich größeren Bundesländer Bayern und Nordrhein-Westfalen können noch mit dem Saarland mithalten, was die Ministerdichte im Kabinett angeht. Aus Niedersachsen etwa verbleibt nur noch Arbeitsminister Hubertus Heil. Der Osten ist ohnehin unterrepräsentiert. Wie hat es nun ein ähnlich strukturschwaches Bundesland wie das Saarland geschafft drei Minister zu stellen? Die Deutsche Presseagentur geht auf Spurensuche.

Wie kam es zu der „Saarlandisierung" des Kabinetts

Kabarettist Detlev Schönauer etwa sieht den Grund in der saarländischen Mentalität. „Bei uns im Saarland kennt jeder jeden oder kennt einen, der einen kennt. Und da schwätzt man miteinander und das auch über Parteigrenzen hinweg. Das ist ein großer Vorteil. Saarländer sind Netzwerker." Das habe auch in der Politik seine Vorteile. Der Zusammenhalt werde durch den Spott, den das Bundesland häufig einstecken muss, noch gestärkt. Außerdem seien die Saarländer„Macher", es wird „viel geschwätzt, aber dann auch gudd geschafft". Der Saarbrücker Bundestagsabgeordnete Oliver Luksic von der FDP mutmaßt, dass die weltoffene und gesellige Art der Saarländer in Berlin für frischen Wind sorgt. Zudem blieben Saarländer trotz großer Verantwortung bodenständig.

Politikwissenschaftler Uwe Jun glaubt eher an einen Zufall. Saarländer pflegten keinen anderen Politikstil als andere Politiker. Allerdings: „Die meisten Saarländer sind eher ein bisschen pragmatischer, aber wir sehen ja an Oskar Lafontaine (Linke), dass es auch nicht pragmatische Saarländer gibt." Dass der Zusammenhalt der Saarländer eine Rolle spielt, bezweifelt er. Ein wesentlicherer Faktor sei, dass die Saar-CDU, die das Land seit 20 Jahren regiert in der Partei als „Erfolgsfall" gelte und so mehr Einfluss habe.

Hat das Bundesland Vorteile von dem hohen Minister-Anteil?

Ob der hohe Anteil von Saarländern im Kabinett sich auf das Bundesland auswirken wird, bleibt abzusehen. Einige Vorteile könnte es schon geben. Böse Zungen etwa unterstellen, dass die Infrastruktur in Bayern davon profitiert habe, dass das Verkehrsministerium seit vielen Jahren von der CSU geführt wird.

Die Posten, die die Saar-Minister bekleiden, sind nun allerdings nicht prädestiniert, um Vorteile für die eigene Heimat herauszuschlagen. Während Maas als Außenminister meist nicht einmal in Deutschland ist, wird Kramp-Karrenbauer im Verteidigungsministerium auf dem „schwersten Posten überhaupt" kaum dazu kommen für das Saarland zu mauscheln.

Einzig Peter Altmaier hat als Wirtschaftsminister die Möglichkeit positiven Einfluss auf seine Heimat zu nehmen. Beim Kohleausstieg etwa könnte das Saarland nun profitieren. Während des schrittweisen Ausstiegs bis 2038 sollen nun nicht mehr - wie ursprünglich geplant - nur Braunkohlegebiete, sondern auch strukturschwache Steinkohlestandorte Millionenhilfen bekommen. Das betrifft vor allem das Saarland.

Allerdings könnte sich gerade für Altmaier die Zeit im Kabinett allmählich dem Ende zuneigen. Sollte es zu Neuwahlen kommen, dürfte er als enger Vertrauter von Angela Merkel (CDU) als Minister auf der Kippe stehen. Unabhängig davon, ob die große Koalition bis 2021 hält oder nicht - in einer neuen Regierung dürfte es drei Minister aus dem Saarland kaum geben.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
Anzeige

Kultur live im Netz: Veranstaltungen erleben in Zeiten von Corona

image

Ein Hoch auf das digitale Jahrtausend und seine Toolsammlung für Online-Veranstaltungen – sie gibt den gebeutelten Kulturschaffenden die Möglichkeit, auch weiterhin ihr Publikum zu erreichen und umgekehrt den daheimgebliebenen Kulturkonsumenten eine digitale Teilhabe, um nicht ganz auf geistige Nahrung, Unterhaltung und kulturellen Input verzichten zu müssen. Wir haben vermutlich sogar mehr Zeit, bewegen uns vermehrt online und können problemlos vom Sofa aus dazu schalten.

Per Klick zum Live-Event

Die Vorgehensweise ist denkbar einfach: Erreichbar sind die Angebote in der Regel über einen vom Organisator bereitgestellten Link plus Passwort. Oder einfach via Facebook: Mit einem Klick auf den angekündigten Termin auf der Seite des Veranstalters kann man dem Geschehen beiwohnen als wäre man live vor Ort.

image

Auch die Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar in Saarbrücken hat die Vorteile erkannt und schnell gehandelt: Geplante Veranstaltungen zu den Themen Politik, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft im Saarland wurden angesichts der Corona-Schutzmaßnahmen kurzerhand zu Online-Events umfunktioniert und termingenau direkt aus der schmucken Villa in der Saarbrücker Bismarckstraße in die heimischen Wohnzimmer übertragen!

Fachvortrag zum Thema Gesundheit im Saarland

Und schon steht auch der nächste Termin der Veranstaltungsreihe „Mit der Villa durch die Zeit“ an – und das Thema könnte den Nerv der Zeit nicht stärker treffen.

Unter dem Motto "Blick nach vorn - Fachgespräch zur Gesundheit" diskutieren

- Dr. med. Gunter Hauptmann, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland
- Dr. med. Helmut Isringhaus, Gesundheitspolitischer Sprecher und stv. Landesvorsitzender der FDP Saar
und
- Volker Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Landesgruppe Saarland, Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

mit Dr. Andreas Kindel, Chef vom Dienst der SR-Hörfunk-Nachrichten
Live am Donnerstag, 14. Mai 2020 um 19:00 Uhr auf der Facebook Seite der Villa Lessing und im Anschluss auf der Homepage der Villa.

Diskussion erwünscht!

Das Thema liegt gerade in diesen Zeiten vielen Saarländerinnen und Saarländern besonders am Herzen - und wir möchten mit Euch ins Gespräch kommen. Unsere Experten beantworten deshalb gerne Fragen. Diese können vorab oder während der Sendezeit an veranstaltungen@villa-lessing.de oder auf Facebook direkt gestellt werden.


Freut Euch übrigens auf eine weitere interessante Online-Veranstaltung am 20. Mai!

image

Kontakt:

Villa Lessing Lessingstraße 10
66121 Saarbrücken
Telefon: (0681) 967080
Internet: www.villa-lessing.de
E-Mail: info@villa-lessing.de

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Neue schwere Vorwürfe gegen Macher von „Spiegel TV"-Reportage über Saarbrücken

image

Der „Spiegel TV"-Schwerpunkt beleuchtete die Brennpunkte von Saarbrücken. Im Bild: Produzentin und Moderatorin Maria Gresz. Fotos: TVNOW & Werner Baum/dpa-Bildfunk

Die Stadt Saarbrücken hat bei der zuständigen Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein Programmbeschwerde gegen den Bericht von „Spiegel TV" mit dem Titel „Saarbrooklyn: Der Randbezirk der Gesellschaft“ eingelegt. Die amtierende Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) sagte, Medien seien verpflichtet, „ausgewogen und sachlich" zu berichten. Über das Schreiben der Oberbürgermeisterin berichtet die „Saarbrücker Zeitung" (SZ).

Medien seien nicht „zur Darstellung von Halbwahrheiten, einseitiger und verzerrter Berichterstattung“ berechtigt. „Spiegel TV" habe den verantwortlichen Stellen Gelegenheit „zu Äußerung und Bewertung“  geben müssen, so Britz laut „SZ" weiter. Das sei in dieser Reportage nicht geschehen. Zwar hätte das TV-Magazin Regionalverbandsdirektor Peter Gillo interviewt. Dessen Aussagen wurden allerdings nicht in dem Film verwendet.

image

Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) hat Programmbeschwerde eingelegt. Archivfoto: Tobias Ebelshäuser/SOL.DE.

Schwere Vorwürfe kommen auch vom Leiter des Drogenhilfezentrums von Saarbrücken, Peter Becker. Die Reporter hätten einem Drogensüchtigen 20 Euro bezahlt, damit dieser sich vor laufender Kamera Drogen spritzt. Becker kenne den Abhängigen durch die Arbeit im Hilfezentrum. Das Team hätte den Mann nach dem Spritzen alleine gelassen, ohne sich um ihn zu kümmern. Ihm sei weiteres Geld versprochen worden, dass „Spiegel TV" dem Mann aber nicht mehr bezahlt habe. In der Reportage ist zudem die Rede, dass der Süchtige Drogen am Drogenzentrum bekommen habe. Diese Aussage sei falsch; das Ausgeben von Drogen sei eine Straftat, so Becker laut „SZ".

Der Bericht, der Anfang vergangener Woche ausgestrahlt wurde, hatte für viel Unmut in den sozialen Netzwerken und in der Stadt Saarbrücken gesorgt. „Spiegel TV" hat sich laut „SZ" noch nicht zu den neuen Vorwürfen geäußert.

image

Peter Becker ist Geschäftsführer des Drogenhilfezentrums Saarbrücken. Er ist ehemaliger Polizeichef der Landeshauptstadt. Archivfoto: BeckerBredel.

„Spiegel TV"-Reportage über Saarbrücken: Bisherige Artikel zum Thema

20. Juli: Folsterhöhe-Anwohner verteidigen Wohngebiet

18. Juli: Saarbrücker Gruppe will mit "Saarbrooklyn-Buttons" ein Zeichen setzen

17. Juli: Spiegel TV über Saarbrücken: So reagieren Uwe Conradt und Charlotte Britz auf den Bericht

16. Juli: "Der Randbezirk der Gesellschaft" - Spiegel TV zeigt die Schattenseiten von Saarbrücken

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• eigene Berichte

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Vergleichsweise geringe Gehälter im Saarland

image

Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Arno Burgi

Im Vergleich zeigt sich: Die Saar-Gehälter sind eher niedrig. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit erhielten sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte ein mittleres monatliches Bruttogehalt von 3.392 Euro.

Für Westdeutschland errechnete die Bundesagentur einen Lohn von 3.434 Euro. Allerdings schneidet das Saarland im Vergleich zu Gesamtdeutschland, wenn auch nur im wenige Euro, besser ab. Hier liegt das mittlere monatliches Bruttogehalt nämlich bei 3.304 Euro.

Das sind die 10 reichsten Saarländer

Die höchsten Löhne gibt es in Hamburg. Dort zahlen die Arbeitgeber einen Mittelwert von 3.718 Euro. Knapp dahinter: Baden-Württemberg mit 3.651 Euro. Und die Nachbarn in Rheinland-Pfalz? Hierfür errechnete die Bundesagentur für Arbeit ein mittleres monatliches Bruttogehalt von 3.265 Euro.

Insgesamt belegen die Zahlen, dass die Bruttoverdienste (im Vergleich zu 2017) um knapp drei Prozent gestiegen sind. Nach Einschätzung einer Statistikexpertin der Bundesagentur liegt das unter anderem am wachsenden Anteil gut qualifizierter Beschäftigter. Darüber hinaus wurden mittlerweile auch einige Tarifgehälter erhöht.

Verwendete Quellen:
• dpa

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Auch im Saarland verkauft: „Tchibo" ruft Unterhosen zurück

image

„Tchibo" ruft diese Pantys und Slips zurück. Foto: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

„Tchibo" ruft Kinder-Pantys und -Slips zurück. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen bei Nachprüfungen Spuren von Nickel festgestellt. Das Metall sei durch einen Maschinenfehler bei der Bedruckung des Stoffes in die Ware gelangt, so „Tchibo". Nickel in Textilien könne zu leichten Hautirritationen führen.

Verkauft wurden die Unterhosen in allen Bundesländern, darunter auch im Saarland. Betroffen sind die Produkte mit den Artikelnummern 73956 – 373962, 373963 – 373966, 374460 – 374462, 373967 – 373970, 374463 – 374465 sowie den Bestellnummern 101676, 101677, 101678.

Personen, die die Produkte gekauft haben, sollen sie bei „Tchibo" wieder zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet.

Verwendete Quellen:
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
• Tchibo

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Stadt Saarbrücken verbietet Grillen an der Saar

image

Grillen an der Saar ist vorerst verboten. Foto: BeckerBredel.

Grill-Verbot in Saarbrücken
Keine guten Nachrichten für alle Saarbrücker Schwenker-Fans: Die Stadt Saarbrücken untersagt ab sofort das Grillen auf den öffentlichen Grünanlagen entlang der Saar und in den Grillhütten im Stadtwald. Grund dafür ist die lang anhaltende Trockenheit. Dadurch sei die Gefahr derzeit zu hoch, dass es zu Bränden in Grünanlagen und im Wald durch Funkenflug kommen könnte.

Grill-Verbot nur vorläufig
Gleichzeitig teilte die Stadt Saarbrücken mit, dass es sich nur um ein vorläufiges Grillverbot handele. So heißt es in einer Erklärung der Stadt: Sobald sich die Gefahr durch längere Regenfälle verringert hat, darf gerne wieder gegrillt werden."

Besonderes Augenmerk sollte außerdem auf der umsichtigen Entsorgung von Glasflaschen und Zigarettenkippen liegen, die – achtlos weggeworfen – häufig die Ursache für Brände sind.  Die Landeshauptstadt hat angekündigt, darüber zu informieren, wenn die Regelung zum Grillverbot wieder aufgehoben ist.

Weitere Informationen zum Grillen in Saarbrücken findet ihr unter www.saarbruecken.de/grillen

Verwendete Quellen:
• Mitteilung der Stadt Saarbrücken, 23.07.19

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Saarländer sorgen sich am meisten um die Zukunft

image

Die Saarländer sind besonders pessimistisch, was ihre wirtschaftliche Zukunft angeht. Symbolfoto: Pixabay

Die Hälfte aller Bundesbürger glaubt derzeit, dass sich die ökonomischen Verhältnisse langfristig verschlechtern werden. Bereits seit einigen Monaten sorgen sich die Deutschen verstärkt um die Zukunft. 

Das ergab eine Forsa-Umfrage von RTL und NTV. Immerhin 14 Prozent glauben, dass sich die Situation verbessern wird. 34 Prozent denken, dass alles beim alten bleibt. Besonders pessimistisch schauen Saarländer in die Zukunft. 64 Prozent rechnen hier mit einer Verschlechterung, nur 11 Prozent mit einer Verbesserung der ökonomischen Verhältnisse an der Saar. Und nicht nur das: Die meisten Bewohner des Saarlandes glauben, dass die wirtschaftliche Entwicklung des Landes in ihrem Bundesland schlechter verlaufen wird als in ganz Deutschland. 

Diese Befürchtung in Hinblick auf das jeweilige Bundesland teilen auch Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Alle anderen Bundesländer glauben, dass sie im Vergleich zur gesamten Republik wirtschaftlich noch gut abschneiden werden.

Besonders optimistisch ist man in Sachsen und Thüringen. Hier glauben sogar mehr Bewohner an eine Verbesserung als eine Verschlechterung der ökonomischen Lage im eigenen Bundesland. In allen anderen Ländern blickt man eher pessimistisch als optimistisch in die Zukunft.

Professor Manfred Güllner, der Chef von Forsa, äußerte gegenüber RTL: "Die Ergebnisse zeigen, wie stark im Bewusstsein vieler Bürger das Gefühl verankert ist, dass in Deutschland noch lange keine gleichen Lebensverhältnisse in allen Regionen vorzufinden sind. Und dass in drei der fünf ostdeutschen Länder deutlich weniger pessimistische Erwartungen als in den meisten alten Bundesländern vorhanden sind, zeigt, dass sich - bis auf die Anhänger der AfD - viele Ostdeutsche keineswegs als ökonomisch 'Abgehängte' fühlen."

Verwendete Quellen:
RTL/n-tv-Trendbarometer

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Erhöhte Waldbrand-Gefahr im Saarland: Diese Regeln müssen beachtet werden

image

Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Julian Stähle

Im Saarland ist es aktuell heiß. Und es wird in den kommenden Tagen noch heißer. Schon heute müssen sich die Saarländerinnen und Saarländer auf bis zu 36 Grad einstellen. Am Donnerstag könnten die Thermometer des kleinsten Flächenlandes der Bundesrepublik sogar 40 Grad anzeigen.

Mit den Temperaturen und besonders der Trockenheit steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gilt ab Mittwoch, 24. Juli 2019, die zweithöchste Gefahrenstufe des Waldbrandindexes. Und das im gesamten Saarland.

Hitze im Saarland: In diesen Ausnahmefällen muss der Chef Hitzefrei geben


Aufgrund der erhöhten Waldbrandgefahr müssen folgende Hinweise beachtet werden:

• Keine Zigarettenreste aus Fahrzeugen werfen
• Nicht auf (oder an) Grasflächen sowie Feldwegen parken. Unter anderem der heiße Auspuff des Wagens könnte trockenes Gras entzünden
• Offene Feuer sowie Grillen am (oder im) Wald unterlassen
• Grillplätze nie unbeaufsichtigt lassen
• Glas im Müll - und nicht in der Vegetation - entsorgen. Scherben können wie Brenngläser wirken
• Zufahrten freihalten, sodass Löschfahrzeuge ihre Einsatzorte schnell erreichen können

Verwendete Quellen:
• dpa
• Eigene Artikel

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Im Saarland blitzt es deutschlandweit am häufigsten

image

Im Saarland blitzt es auf den Quadratkilometer gerechnet am häufigsten. Symbolfoto: Thomas Rensinghoff/dpa-Bildfunk.

In keinem anderen deutschen Bundesland gab es im vergangenen Jahr pro Quadratkilometer Fläche so viele Blitze wie im Saarland. Zugleich war Saarbrücken die blitzreichste Hauptstadt eines Bundeslandes, wie aus dem Blitz-Informationssystem des Unternehmens Siemens hervorgeht. Danach wurden 2018 deutschlandweit rund 446.000 Blitzeinschläge verzeichnet - etwa 3.000 mehr als im Jahr zuvor. In Saarbrücken gab es 3,0 Blitze pro Quadratkilometer.

Unter den Bundesländern belegten das Saarland mit 2,4 und Rheinland-Pfalz mit 2,1 Blitzen pro Quadratkilometer die ersten Plätze. Damit lagen beide Bundesländer deutlich über dem deutschen Durchschnittswert von 1,3 registrierten Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer. Besonders häufig blitzte es in Rheinland-Pfalz im Landkreis Birkenfeld - hier wurden 3,5 Blitzeinschläge pro Quadratkilometer festgestellt. Die Südliche Weinstraße und der Landkreis Neuwied kamen auf 2,7 Blitze pro Quadratkilometer. Bundesweit die meisten Blitzeinschläge je Quadratkilometer wurden im bayerischen Schweinfurt (5,0) gezählt.

Das Blitz-Informationssystem hilft bei der Feststellung, ob ein Blitzeinschlag einen Schaden oder Ausfall verursacht hat, sagte Stephan Thern, Leiter des Informationsdienstes. Denn Blitze könnten die Elektronik in Fernsehern, Satellitenempfängern, Waschmaschinen oder Industriesteuerungen selbst dann beschädigen, wenn der Blitz in größerer Entfernung einschlägt, hieß es.

Verwendete Quellen:
• dpa

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein