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A8 Saarlouis Richtung Neunkirchen in Höhe Heusweiler Gefahr besteht nicht mehr (02:47)

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„Saarbrückens hässliches Spiegel-Bild“: Die Aussagen des Satire-Videos

Probleme nicht unter den Teppich kehren

Zunächst möchten wir klarstellen, dass wir mit unserem Video keineswegs die Botschaft absetzen wollen, dass Saarbrücken eine perfekte Stadt frei von Problemen sei. So hat „Spiegel TV" in seinem Beitrag „Saarbrooklyn - der Randbezirk der Gesellschaft“ real existierende Probleme der saarländischen Landeshauptstadt angesprochen. Diese gilt es dringend ernst zu nehmen. Unser Beitrag will folglich keine Probleme unter den Teppich kehren. Erst recht wollen wir uns mit unserem Video nicht über Missstände oder die Lebensprobleme von anderen Menschen lustig machen.

Kritik an der Methodik von „Spiegel TV"

Wir möchten mit unserem Video vielmehr in satirischer Weise Kritik an der Methodik der „Spiegel TV"-Redaktion üben. Aus unserer Sicht hat Spiegel TV in einer einseitigen und verzerrten Weise berichtet, die der Verantwortung eines Medienvertreters dieser Größenordnung in keinster Weise gerecht wird. An vielen Stellen wird der Eindruck vermittelt, dass die Filmemacher nicht an einer ausgewogenen Berichterstattung über die Stadt Saarbrücken interessiert sind. Es scheint vielmehr um die Konstruktion eines Skandals zu gehen.

„Saarbrooklyn“ als stigmatisierender Begriff

So heißt es bereits zu Beginn des Spiegel-TV-Beitrags: „Innenansichten aus einer Stadt, die im Volksmund nur noch Saarbrooklyn“ genannt wird. Da der Satzteil unmittelbar an Szenen mit Armut, Rassismus und Drogensucht angedockt ist, soll hier offensichtlich der Anschein erweckt werden, dass Saarbrücken ein finsterer Ort sei, den man besser meiden sollte. Dass der Begriff „Saarbrooklyn“ in seiner Entstehung allerdings positiv konnotiert ist und auf die Gemeinsamkeiten mit der urbanen Musik- und Kunstszene des New Yorker Stadtteils Brooklyn hinweisen soll, lässt „Spiegel TV" komplett unter den Tisch fallen. Zudem wird nicht erwähnt, dass die Saarbrücker den Begriff mit viel Selbstironie verwenden, weil die saarländische Landeshauptstadt eben alles andere als eine Großstadt ist.

„Die Heimatstadt der sonst so sauberen AKK“ … ist eigentlich Püttlingen

Kurze Zeit später fallen die Sätze: „Kinderarmut, Arbeitslosigkeit, Rauschgiftkriminalität: In Saarbrücken brennt es in allen Problembereichen. Ausgerechnet Saarbrücken, die Heimat der sauberen AKK“. Dass das Saarland aus mehreren Städten besteht und die Heimatstadt von Annegret Kramp-Karrenbauer eigentlich Püttlingen ist, wollen wir an dieser Stelle nur kurz erwähnen. Was uns deutlicher stört, sind zwei andere Dinge.

Zum einen wird hier der Anschein erweckt, dass Saarbrücken gesellschaftliche Probleme in höchster Intensität exklusiv für sich gepachtet hat. Zum anderen wird uns nicht ganz klar, was die Information mit Kramp-Karrenbauer an dieser Stelle zu suchen hat. Will man eine politische Botschaft absondern? Etwa, dass AKK bereits im Saarland verbrannte Erde hinterlassen habe und keineswegs als Bundeskanzlerin tauge? Wir wissen es nicht. In einem Beitrag über die Stadt Saarbrücken wirkt es eher wie ein Fremdkörper und zugleich wie ein politischer Seitenhieb.

Vermischte Bezugsgrößen für ein schlechtes Bild

Im gesamten Filmbeitrag verwendet „Spiegel TV" die Bezugsgrößen so, dass Saarbrücken möglichst schlecht dabei wegkommt. So vergleicht man beim Thema Arbeitslosigkeit nicht die Arbeitslosenquote von Saarbrücken mit der von Deutschland. Nein, man sucht sich das sozial schwächste Viertel aus und vergleicht dies mit dem Bundesdurchschnitt. Et voilá: Beim Zuschauer wird suggeriert, dass in Saarbrücken quasi jeder arbeitslos sei.

Das ist schlichtweg eine unsaubere und äußerst fragwürdige Art der Darstellung. Um das zu illustrieren, konstruieren wir ein überspitztes Beispiel: Wenn wir über Kriminalität in München schreiben, dann können wir nicht einfach die Quote der Straftäter in der Münchener JVA mit dem Bundesdurchschnitt vergleichen und später behaupten, München sei ein höchst kriminelles Ghetto. Eine solche Vorgehensweise wäre verzerrend und unseriös.

Saarbrücken und die Sozialleistungen

Auch bei der Aussage „22 Prozent aller Saarbrücker beziehen Sozialleistungen“ bleibt der Beitrag intransparent. So wird beispielsweise nicht erwähnt, dass unter Sozialleistungen auch Förderungen nach dem BAföG fallen und die Quote in Städten mit Universitäten allein dadurch schon hochgetrieben wird.

Es wird weder aufgeschlüsselt, um welche Sozialleistungen es geht noch wird ein Bezug zu den Zahlen anderer Städte hergestellt. Dem Zuschauer wird auch an dieser Stelle schlichtweg suggeriert, dass es den Saarbrückern durchweg sehr schlecht gehe.

Saarbrücken und die Drogen

Bei der Darstellung der Drogenproblematik bleibt es bei der einseitigen Methodik. Während man bei der Veranschaulichung der Arbeitslosigkeit noch die Zahlen der Folsterhöhe in den Ring warf, wählt man bei der Zahl der Drogentoten nun die Zahl des gesamten Saarlandes. Diese ist natürlich höher als die in Saarbrücken und wirkt somit beeindruckender.

Warum man an dieser Stelle nicht die Zahlen für Saarbrücken wählt, legt man nicht offen. Auch fehlt für den Zuschauer wieder ein Vergleich mit anderen deutschen Städten, sodass dieser nicht einordnen kann, ob das eine hohe oder eine niedrige Zahl ist. Verbunden mit den Bildern von drogenabhängigen Menschen wird dem Zuschauer wiederum vermittelt, dass die Zustände in Saarbrücken prekär sind.

Harte Vorwürfe gegen Spiegel TV

Im Raum steht aktuell zudem der Vorwurf, dass die Spiegel TV-Redaktion einem Drogensüchtigen Geld gegeben habe, damit dieser sich vor laufender Kamera sein Suchtmittel spritzt: „Neue schwere Vorwürfe gegen Macher von „Spiegel TV"-Reportage über Saarbrücken".

Diese Vorwürfe hat Spiegel TV zurückgewiesen: „Spiegel TV will keinem Süchtigen Geld für Reportage über Saarbrücken bezahlt haben".

Einseitiges Bild von Saarbrücken

Unabhängig davon, ob „Spiegel TV" Menschen für bestimmte Kameraaufnahmen bezahlt hat oder nicht, wurden die Drehorte und das Filmmaterial offensichtlich so ausgewählt, dass die Saar-Hauptstadt von der schlechtesten Seite präsentiert wird. Als Zuschauer fällt es nun schwer, Saarbrücken nicht als trostloses Pflaster und absoluten sozialen Brennpunkt wahrzunehmen.

Fehlende Kommunikation mit der Stadt

Zudem habe man den Verantwortlichen der Stadt laut Oberbürgermeisterin Charlotte Britz keinerlei Gelegenheit gegeben, sich zu den „Vorwürfen“ zu äußern oder diese einzuordnen. Man habe lediglich Regionalverbandsdirektor Peter Gillo interviewt. Dessen Aussagen wurde in dem Beitrag allerdings nicht verwendet. Ob diese nicht in das Drehbuch der „Spiegel TV"-Redaktion gepasst haben oder ob sie aus anderen Gründen weggelassen wurden, ist ungeklärt.

Kurz und knapp:

Wir wollen die Spiegel TV-Redaktion mit unserem satirischen Beitrag daran erinnern, dass sie aufgrund der hohen Reichweite ihres Formats eine große Verantwortung trägt. Sie hat durch ihre Informationsfunktion einen unmittelbaren Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung. Dieser Aufgabe wird sie nur dann gerecht, wenn sie vollständig, ausgewogen und sachlich berichtet. Das ist ihr unserer Meinung nach bei dem Beitrag über Saarbrücken nicht gelungen.

Das Video gibt es auch auf YouTube

 

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Screenshot aus dem Video "Saarbrückens hässliches Stadtbild" von SOL.DE in Zusammenarbeit mit Tobias Ebelshäuser

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche
• eigene Berichte

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Bombe in Überherrn gefunden - Sprengung noch am Nachmittag

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Bild: Fotolia

Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Donnerstag (25. Juli) bei Baggerarbeiten in Überherrn entdeckt worden. Nach Informationen des „SR" handelt es sich um einen 250 Kilogramm schweren Blindgänger. Fundort ist das Industriegebiet Häsfeld im Ortsteil Altforweiler.

Die Bombe soll noch am Nachmittag kontrolliert gesprengt werden, da sie nicht entschärft werden kann. Der Bereich um den Fundort wurde nach „SR"-Angaben im Radius von 300 Metern evakuiert. Mehrere hundert Menschen sind betroffen.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• eigene Recherche

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Erleben Sie im Dezember und Januar im Staatstheater: Musicals, Konzerte und vieles mehr!

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Foto: Martin Kaufhold

 

Erleben Sie das Musical „Marguerite“ von Michel Legrand zum ersten Mal auf deutscher Bühne.  Die Uraufführung des Stückes fand 2008 im Theatre Royal in London statt. Jetzt können Sie dieses Highlight der Musical-Szene in Saarbrücken bestaunen.  Die Liebesgeschichte zwischen einer ehemaligen Chansonette (Marguerite) und dem jungen Jazz Musiker (Armand) spielt im besetzten Paris der Jahre 1942-1944. Marguerite ist die Geliebte eines hochrangigen Nazi Offiziers.  Armandes aufkeimende Gefühle für Marguerite bringen seine Freunde, die im Untergrund organisiert sind, in höchste Gefahr.

Hochkarätige Interpreten der europäischen Musicalszene wurden für dieses Meisterwerk verpflichtet. Freuen Sie sich unter anderem auf Katja Reichert als Marguerite und Julian Culeman als Armand.

Die Premiere findet am 7. Dezember im Großen Haus statt.

Mehr Informationen zum Musical finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Theaterzeitung.

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Das Saarländische Staatstheater in Saarbrücken. Foto: Katja Sponholz/Archiv

Auch in dieser Spielzeit bieten das Carreau, Scène nationale de Forbach et le l’Est mosellan und das Saarländische Staatstheater wieder den Publikumsaustausch an. Mit dem Bus geht es am 20.12. ganz bequem nach Forbach ins „Le Carreau“ und wieder zurück.

In „Les Limbles“ nimmt Sie dort der bekannte Illuminationskünstler Etienne Saglio mit auf eine Reise ohne Kompass. Verlieren Sie sich in einem schemenhaften Zwischenreich. Dort liefert sich eine rot gekleidete Figur alleine auf der Bühne einen Kampf gegen ein Double das die Gestalt wechselt. Mal ist es ein Schatten, mal eine Marionette. Die visuellen Effekte ziehen Sie in ihren Bann und es stellt sich die Frage: Wer greift hier wen an?

Lassen Sie sich in Saglio´s wundersames und phantastisches Paralleluniversum entführen!

Am 8. Dezember findet anlässlich des 200. Geburtstages von Theodore Gouvy das erste Inspirationskonzert  der Saison statt. Die Musik des 1819 im heutigen Saarbrücker Schafbrücke geborenen Sohn einer französischen Industriellenfamilie ist heute fast in Vergessenheit geraten. Die Dirigentin Beatrice Berrut und das Saarländische Staatsorchester lassen die vergessenen Schätze des wahrscheinlich wichtigsten Komponisten der Region wieder aufleben.  

Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Theaterzeitung. 

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Foto: pixabay / geralt

Prosit Neujahr ! Am 1. & 5. Januar findet im Großen Haus das Neujahrskonzert statt. Starten Sie gut gelaunt und festlich ins Jahr 2020. Justus Thorau und das Saarländische Staatsorchester führen Sie unter anderem mit Johann Strauss „Die Dämonen“ oder Hugo Alvéns „Sommerregen“ ins neue Jahr.

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Foto: Martin Kaufhold

Sie sind noch auf der Suche nach einem ganz besonderen Weihnachtsgeschenk? Verschenken Sie doch wunderschöne uns erlebnisreiche Stunden im Theater!

Das Staatstheater bietet Ihnen eine Vielzahl  an Geschenkmöglichkeiten.  Wie wäre es zum Beispiel mit einem Abo? Egal ob, Geschenk-Abo, Drei-Häuser-Abo oder Wahl-Abo, Sie haben die Wahl.

Der Vorverkauf hat begonnen! Überraschen Sie Ihre Lieben zum Beispiel  mit einem festlichen Musikdinner oder lassen Sie sich gemeinsam in die Welt des Barocks entführen.  

Diese und weitere Geschenkideen finden Sie in der aktuellen Theaterzeitung.

 

 

 

 

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Als „Rassist" bezeichnet: Detlev Schönauer verliert vor Gericht

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Detlev Schönauer klagte gegen einen Blogger, der ihn als "Rassisten" bezeichnet hatte. Die Klage wurde abgewiesen. Foto: BeckerBredel

Unter der Überschrift "Detlev Schönauer - Rassismus ist kein Kabarett" hatte sich der Blogger kritisch mit dem Programm „Doppelhirn" auseinandergesetzt. In seinem Text bezeichnete Caspari Schönauer unter anderem als „Rassisten". Er hatte zudem einen Veranstalter eines Kabarettabends in einer E-Mail darauf aufmerksam gemacht, dass der Inhalt von Schönauers Programm nicht mit der politischen Agenda des Veranstalters zu vereinbaren sei. 

Schönauer wollte gegen den Beitrag vorgehen und reichte Klage ein, um den 32-Jährigen davon abzuhalten, ihn weiterhin als „rassistisch" zu bezeichnen. Zudem sollte dem Blogger untersagt werden, Veranstalter zu kontaktieren und sie aufzufordern, Schönauer nicht mehr zu buchen. Die Unterlassungsanträge hatten jedoch keinen Erfolg. Die Klage wurde abgewiesen.

Die 4. Zivilkammer erklärte, dass der Kabarettist zwar durch die Bezeichnung als „Rassist" in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt werde. Allerdings seien die Äußerungen nicht rechtswidrig, da sie durch die Meinungsfreiheit gedeckt werden. Anders als bei einer „Schmähkritik" stünde in dem Beitrag die Sache selbst, nicht die bloße Diffamierung von Schönauer als Person im Vordergrund. Caspari habe sich inhaltlich mit dem Programm auseinandergesetzt und seine Beurteilungen an den Äußerungen des Kabarettisten festgemacht. 

Vor allem, da Schönauer mit seinem Kabarett in der Öffentlichkeit stehe, müsse er Kritik hinnehmen. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht wiege in diesem Fall weniger stark, als das Recht des Verfassers auf Meinungsfreiheit. Auch die E-Mail sei durch letzteres gedeckt, da der Blogger darin lediglich eine Bewertung ausspreche, jedoch nicht zu einem Boykott aufrufe. 

In seinem Text wirft Caspari „Jaque" neben Rassismus auch Islamfeindlichkeit vor. Die Kritik untermauert er mit Zitaten aus dem Programm des Kabarettisten. Der Blogbeitrag erfreut sich derzeit gesteigerter Aufmerksamkeit. Blogger „Uwe" nutzt diese für einen guten Zweck und fordert in einem Pop-Up-Fenster Besucher dazu auf, an SeaWatch zu spenden.

Verwendete Quellen:
• 
Pressemitteilung des Landgerichts Saarbrücken
• Blog "UCas' Life"

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Saarländischer Hitze-Rekord eingestellt

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40 Grad wurden am Mittwoch in Saarbrücken-Burbach gemessen. Symbolfoto:Fredrik von Erichsen/dpa-Bildfunk.

Der Saarbrücker Stadtteil Burbach war am Mittwoch (24. Juli) einer der heißesten Orte Deutschlands. Laut Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) wurden dort am Nachmittag 40,0 Grad gemessen. Dieser Wert stellte den bisherigen Saarland-Rekord ein: Am 12. August 2003 hatte das Thermometer in Perl-Besch ebenfalls 40,0 Grad angezeigt. Ursprünglich hatte der DWD 40,2 Grad Temperatur für Burbach angeben, weswegen zunächst ein neuer Saarland-Rekord vermeldet wurde.

Neuer Allzeit-Rekord in Geilenkirchen geknackt

Der bei einer Messstation in Geilenkirchen in Nordrhein-Westfalen gemessene Temperatur-Höchstwert wurde inzwischen offiziell anerkannt. Mit 40,5 Grad ist es der höchste Wert seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Die Daten der Wetterexperten gehen bis ins Jahr 1881 zurück.

Es soll noch heißer werden

Das Ergebnis der Prüfung könnte aber nur kurze Zeit Bestand haben: Die DWD-Experten gehen von weiter steigenden Temperaturen aus. „Es wird noch heißer", kündigte ein DWD-Sprecher an. Eine Stadt in Nordrhein-Westfalen könnte auf der offiziellen DWD-Hitze-Hitliste die neue Nummer eins werden. Die Region zwischen Kölner Bucht und Niederrhein haben die Fachleute dabei besonders im Blick.

Abkühlung am Wochenende

Auch an den Orten, an denen nicht mit Rekorden zu rechnen ist, soll es am Donnerstag laut DWD sehr heiß bleiben. Für das Saarland rechnen die Meteorologen erneut mit Temperaturen um die 40 Grad. Auch der Freitag bleibt demnach äußerst warm. Erst ab Samstag können Saarländer mit Abkühlung rechnen. Der Sonntag soll mit Temperaturen von maximal 27 Grad deutlich kühler werden als die bisherigen Tage der Woche.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• Deutscher Wetterdienst

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mjs

Nach brutalem Messerangriff in Saarbrücken-Altenkessel: Das ist der aktuelle Stand

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Der 22-Jährige soll für ein versuchtes Tötungsdelikt in Saarbrücken-Altenkessel verantwortlich sein. Foto: Brandon Lee Posse

Nach dem versuchten Tötungsdelikt in Altenkessel befindet sich der mutmaßliche Täter (22) in einer psychiatrischen Klinik. Am Mittwoch (24. Juli 2019) stellte ein Arzt bei der Untersuchung des Mannes den „Verdacht einer akuten psychischen Störung fest“. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar hervor.

Nach der richterlichen Vorführung wurde der 22-Jährige in einer Klinik untergebracht. Dort muss er nun auf seine Verhandlung warten. Unklar ist allerdings, warum sich der Messerangriff ereignete. Bislang machte der mutmaßliche Täter keine Angaben zu dem Vorwurf des versuchten Totschlags sowie der gefährlichen Körperverletzung.

Angriff in Saarbrücken-Altenkessel: Anwohner berichten von auffälligem Täter

Laut eines Berichts von „NonstopNews“ hatten Anwohner erklärt, es sei „nur eine Frage der Zeit“ gewesen, „bis die Eskalation folgte“. Der mittlerweile Verhaftete wäre nämlich bereits in der Vergangenheit aggressiv aufgetreten. Nach von der Polizei bestätigten Informationen der „SZ“ kam es demnach bereits im Frühjahr zu einem Streit mit einem anderen Nachbarn (nicht dem 73-Jährigen). Dieser endete „allerdings nicht blutig“ - sondern in wechselseitigen Anzeigen.

Nach Informationen von „NonstopNews“ soll es sich bei dem Nachbarn um A. (Name von der Redaktion gekürzt) handeln. In einem Interview erklärte dieser, die Anwohner hätten Angst vor dem 22-Jährigen gehabt, denn er sei ein „wirklich ein gefährlicher Mann“. In diesem Kontext berichtete A. zudem, dass der mutmaßliche Täter oft aus seinem Fenster schaute und die Nachbarn beobachtete. Das kam ihm unheimlich vor.

Saarbrücken: Mann greift Senior mit Messer an

Der mutmaßliche Täter soll am Dienstag (23. Juli) seinen 73-jährigen Nachbarn mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt haben. Zudem sei der 22-Jährige wohl für einen weiteren Angriff verantwortlich, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.

Nach der Attacke auf den 73-Jährigen soll der junge Mann einen weiteren, 67 Jahre alten Nachbarn mit dem Messer attackiert und leicht verletzt haben. Erst gemeinsam mit einem weiteren Helfer gelang es dem 67-Jährigen, den Angreifer aufzuhalten. Die eintreffenden Polizeikräfte nahmen den Mann schließlich fest.

Das erste Opfer des Mannes befindet sich mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr, schreibt die SZ. Aufgrund der schweren Verletzungen sowie des fortgeschrittenen Alters des Mannes bleibe dennoch ein Risiko.

Verwendete Quellen:
• NonstopNews
• Saarbrücker Zeitung
• Bericht der Polizei Saarbrücken-Stadt

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Polizei in Saarbrücken identifiziert mutmaßlichen Kriminellen

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Der mutmaßliche Täter konnte dank Zeugenhinweisen von der Polizei identifiziert werden. Foto: Polizei Saarbrücken

Mithilfe von Zeugenhinweisen konnte ein bislang unbekannter Dieb in Saarbrücken identifiziert werden. Der mutmaßliche Täter hob am 20. Februar im Saarbasar 1.000 Euro mit einer gestohlenen EC-Karte ab. 

Die Karte befand sich in dem zuvor gestohlenen Portemonnaie eines 84-Jährigen. Als diese im Anschluss von dem mutmaßlichen Dieb verwendet wurde, zeichnete eine Überwachungskamera im Einkaufscenter die Tat auf. 

Da es keine Hinwiese zur Identität des Mannes gab, suchte die Polizei mittels einer Öffentlichkeitsfahndung nach ihm. Diese wurde nun zurückgenommen.

Verwendete Quellen:
• Polizeiinspektion Saarbrücken
• Eigene Artikel

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Nach „XY": Wenige neue Hinweise zu vermisster Natalie aus Altforweiler

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In dem „Aktenzeichen XY... ungelöst"-Spezial ging es um vermisste Kinder. Darunter: Natalie Leonhard aus Altforweiler Fotos: Polizei | Nadine Rupp/ZDF.

Nach der Ausstrahlung der Spezial-Ausgabe „Wo ist mein Kind?" von „Aktenzeichen XY... ungelöst" am Mittwochabend (24. Juli) sind bei der Polizei nur wenige neue Hinweise zu der vermissten Natalie Leonhard eingegangen. Das sagte das Landespolizeipräsidium zu SOL.DE.

Durch die Hinweise sei auch kein neuer Ermittlungsansatz denkbar, so ein Sprecher. Dennoch will die Polizei nicht aufgeben: Die Telefone seien noch offen und über soziale Medien könne sich der Zeugenaufruf in den nächsten Tagen noch weiter verbreiten.

Mutter und Schwester bei „XY" zu Gast

In „Aktenzeichen XY... ungelöst"  kamen neben Natalies ehemaligen Schulfreundinnen auch ihre kleinere Schwester Eileen und ihre Mutter zu Wort. „Für mich ist es, als wäre es gestern gewesen. Es schmerzt", sagte Mutter Evelin Hemmer in „XY". In einem Einspielfilm wurde der Vermisstenfall zusammengefasst: Natalie aus Überherrn-Altforweiler, damals 14, kapselt sich ab, ist in einen zweifelhaften Freundeskreis geraten. Dort experimentiert sie auch mit Drogen. Am 13. Juni soll sie nachsitzen und anschließend zu ihrer Oma zum Mittagessen kommen. Doch sie kommt nicht.

Am nächsten Tag fährt Natalie mit einem Freund nach Saarbrücken, um dort Rauschmittel zu besorgen. Der Fahrer gibt an, das Mädchen an der Wilhelm-Heinrich-Brücke aus dem Wagen gelassen zu haben. Dann sei sie Richtung Saarufer gelaufen. Hier verliert sich ihre Spur. Im Film heißt es, an dem Platz unterhalb der Brücke sei früher viel mit Drogen gehandelt worden.

Natalie hatte auffälligen Rucksack dabei

Als Natalie Leonhard verschwand, war sie 14 Jahre alt und circa 165 bis 170 Zentimeter groß. Sie hatte blaue Augen und trug ihre Haare als Pagenschnitt. Bekleidet war sie damals mit schwarzen Springerstiefeln, einem schwarzen T-Shirt, einer braunen „Home-Boy-Jeans". Als Schmuck trug sie einen türkisfarbenen Stein und lila-blaue Freundschaftsbändchen am rechten Handgelenk. Ein auffälliges Accessoire: Natalies Bundeswehr-Rucksack, auf dem ihre Freunde unterschrieben hatten.

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Wer weiß, wo sich Natalie Leonhard aufhält? Fotos: Polizei.

Die Polizei sucht weiter nach Hinweisen. Besonders interessiert die Beamten die Frage, wer Natalie am Saarufer gesehen hat und weiß, mit wem sie sich möglicherweise getroffen hat. Tipps an die Telefonnummer (0681)9622133.

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche
• eigener Bericht
„Aktenzeichen XY... ungelöst"-Spezial „Wo ist mein Kind?" vom 24.07.19

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Mutmaßlicher Krimineller von Saarbrücken gefasst

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Symbolfoto

Per Öffentlichkeitsfahndung suchte die Polizei am Donnerstag (25. Juli 2019) nach einem mutmaßlichen Kriminellen - und das erfolgreich. Bereits am Tag der öffentlichen Ausschreibung gelang es den Einsatzkräften, den mutmaßliche Täter zu fassen. Zeugen hätten entscheidende Hinweise geliefert, so die Beamten.

Der Mann soll am Montagmorgen, 22. April, mit einer EC-Karte Geld an der Volksbank in Saarbrücken abgehoben haben. Dabei soll es um einen vierstelligen Betrag gehen. Eine Überwachungskamera des Bankomaten zeichnete den Gesuchten bei der Tatausführung auf.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 28.06.19

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mit dpa/lrs

Ein Toter bei Brand in Neunkirchen - drei Polizisten verletzt

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Ein Mann ist bei einem Brand in seiner Neunkircher Dachgeschosswohnung gestorben. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE.

Ein Mann ist in Neunkirchen in seiner Dachgeschosswohnung verbrannt. Dabei soll es sich laut "SR" um einen 64-Jährigen handeln.

Am späten Mittwochabend (24. Juli) gegen 23.00 Uhr kam die Feuerwehr nach Polizeiangaben zu dem Wohnungsbrand eines Mehrfamilienhauses in der Bahnhofstraße. Der Mann, dessen Zimmer gebrannt hatte, wurde leblos gefunden. Eine Obduktion soll ihn jetzt identifizieren.

Bewohner im Haus und eines Nachbaranwesens seien ins Freie gerettet worden. Drei Polizisten, die die Wohnung für Ermittlungen betraten, kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Die Polizei muss jetzt die Brandursache klären. Das Gebäude ist laut "SZ" vorerst nicht bewohnbar.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Recherche
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

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DLRG rettet vier Kinder vor Ertrinken im Bostalsee

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Hier zu sehen: Eine Rettungsschwimmerin am Bostalsee in Nohfelden: Foto: Foto: Simone Groß

Die hochsommerlichen Temperaturen lockten am vergangenen Wochenende zahlreiche Badegäste an den Bostalsee in Nohfelden. Daher mussten auch die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) vermehrt Hilfeleistungen ausrichten.

Bostalsee: DLRG-Schwimmer retten Kinder

Am Samstagabend (20. Juli 2019) holten die Schwimmer am Strandbad Gonnesweiler ein 18 Monate altes Kleinkind aus dem Wasser. Dieses war - unbemerkt von den Eltern - ins Wasser gelaufen und hatte plötzlich keinen Boden mehr unter den Füßen.

Ungefähr zeitgleich versuchten drei (etwa) Achtjährige im Strandbad Bosen zur Badeinsel zu schwimmen. Allerdings hatten sie ihr eigenes Können überschätzt. Daher eilten die Rettungsschwimmer auch hier zur Hilfe. Eines der Kinder konnte selbst umkehren. Die anderen angehenden Schwimmer wurden zur Badeinsel gebracht. Von dort aus ging's mit dem Boot zurück an Land. 

Währenddessen schauten die Eltern der Kinder vom Ufer aus zu. Später beschwerten sie sich, dass die ganze Rettungsaktion zu lange gedauert hätte. Dazu kommentiert Kathrin Angnes, Sprecherin der DLRG: „Die Aufsichtspflicht der Eltern endet nicht mit Betreten eines Schwimmbads oder einer bewachten Badestelle. Die Bademeister und Rettungsschwimmer unterstützen die Eltern nur.“

Verwendete Quellen:
Bericht der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) Landesverband Saar e.V., 24.07.2019

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Rohrbach: Streit um Hund in Weiher eskaliert - Junge Männer verletzen 54-Jährigen schwer

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Mit Schlägen und Tritten traktierten die Angreifer ihre beiden Opfer in Rohrbach. Symbolfoto: Fotolia

Eine Schlägerei mit einer schwer verletzten Person meldet die Polizei in St. Ingbert. Nach Angaben der Beamten ereignete sich der Vorfall gegen 19.00 Uhr auf der Liegewiese des Glashütter Weihers im Stadtteil Rohrbach.

Dort entwickelte sich zunächst ein Streitgespräch zwischen zwei Parteien. Daran beteiligt: ein 18- und ein 19-Jähriger aus dem Saarland sowie ein 40- und ein 54-Jähriger aus Rheinland-Pfalz. Der Auslöser des Streits war der Hund der Männer aus Rheinland-Pfalz. Dieser soll durch das Wasser gelaufen sein und dabei die beiden Saarländer nass gespritzt haben.

Nach dem Wortgefecht stießen die Angreifer die beiden älteren Männer plötzlich zu Boden. Im Anschluss traten und schlugen sie mehrfach auf die Geschädigten ein, heißt es. Dabei wurde der 54-Jährige schwer und sein 40 Jahre alter Begleiter leicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte den schwer Geschädigten ins Krankenhaus.

Während der Tat befanden sich um die Angreifer noch etwa 15 weitere Personen (Bekannte der mutmaßlichen Täter), meldet die Polizei. Diese hätten jedoch nicht in das Geschehen eingegriffen. Gegen den 18- und den 19-Jährigen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Verwendete Quellen:
Bericht der Polizei St. Ingbert, 25.07.2019

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Unbekannter Exhibitionist zeigt erigiertes Glied in Rohrbach: Polizei sucht Zeugen

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Die Polizei in St. Ingbert sucht aktuell einen Exhibitionisten. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

In einem Fall von Exhibitionismus sucht die Polizei St. Ingbert derzeit Zeugen. Das Vorkommnis ereignete sich am Mittwochabend, gegen 20.00 Uhr, am Ufer des Glashütter Weihers in Rohrbach.

Drei Frauen meldeten sich bislang bei den Beamten: Ein Mann habe am Weiher an seinem erigierten Glied gespielt und somit die Besucher des Weihers belästigt.

Einsatzkräfte konnten den Unbekannten allerdings nicht mehr vor Ort feststellen. Auch in der Umgebung fand die Polizei den Exhibitionisten nicht. Nun bitten die Beamten um Hinweise.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei St. Ingbert, Tel. (06894)1090, zu melden.

Verwendete Quellen:
Bericht der Polizei St. Ingbert, 25.07.2019

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Anne Tietz / SOL.DE

Bachelorette 2019 - wenn selbst beim Zwiebelschälen keiner weint!

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Kann es wirklich Liebe sein? Foto: TV NOW

 Ohne große Umschweife, weil heiß, kommen wir direkt zur Sache.

 Service-Tweet an alle: Gerda möchte nicht angeschaut werden!

 Sie wird Liebe finden. Wir sind uns sicher!

 Martini, anyone?

 Immer getrennt... IMMER!

Wir freuen uns jetzt schon riesig.

...und nicht vom Beckenrand springen!

Er ist der Mann aller Männer!

Das ist alles unglaublich wichtig.

Ich bin Pilot. Ich fliege Gleitschirme und Dronen! Ok. WOW!

Yannic-Logik 2.0:

 Toupedico <3

 Fabio geht freiwillig... schade... not!

Daniel in seiner ganzen Pracht.

 ... blank...

 Harald ist weiter, zum Glück!

 Yipeeee...

 Und noch eine kleine Vorschau...

Ok, jetzt aber Pool und Eis! Danke... Tschüss!

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