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Klinik-Angriff im Saarland: Hacker wollten Lösegeld erpressen

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Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen im Saarland waren von einem Cyber-Angriff betroffen. Symbolfoto: Martin Schutt/dpa-Bildfunk.

Nach dem Cyberangriff auf Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Saarland und in Rheinland-Pfalz gibt es noch keinen Tatverdächtigen. Die umfassende Analyse der Daten laufe noch, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz am Freitag (26. Juli) auf Anfrage mit. Dort sitzt die Landeszentralestelle für Cybercrime.

Betrieb läuft wieder

Das Netzwerk des Krankenhaus- und Heimverbundes war am 13. Juli mit Schadsoftware befallen worden, Server und Datenbanken wurden kryptisch verschlüsselt. Mittlerweile laufen laut der DRK-Trägergesellschaft Süd-West die Hauptsysteme an allen Standorten wieder. Nur an Schnittstellen gebe es noch vereinzelt Störungen, teilte die Gesellschaft in Mainz mit. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens könnten noch keine Angaben gemacht werden.

Unter dem Dach der Trägergesellschaft Süd-West sind elf Krankenhäuser (unter anderem Saarlouis und Mettlach) sowie vier Altenpflegeeinrichtungen (Dillingen, Hülzweiler, Lebach und Wadgassen) im Saarland und in Rheinland-Pfalz organisiert.

Hacker wollten Lösegeld

Laut Generalstaatsanwaltschaft benutzten der oder die Täter einen Verschlüsselungstrojaner. In den sei eine Botschaft auf Englisch integriert gewesen. Es seien 7.500 US-Dollar in Form von Bitcoins für die Entschlüsselung gefordert worden, die seien nicht gezahlt worden.

In der Botschaft sei kein Hinweis gewesen, dass es ein bewusst auf Einrichtungen der Gesundheitsvorsorge - also auch Kliniken - gerichteter Angriff gewesen sei. "Auch die Höhe der Geldforderung deutet eher darauf hin, dass der Angriff nicht gezielt auf Gesundheitseinrichtungen gerichtet worden ist", teilte die Generalstaatsanwaltschaft weiter mit.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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