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Wiebelskirchen, Römerstraße zwischen Tunnelstraße und Julius-Schwarz-Straße Feuerwehreinsatz beendet (12:42)

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Durststrecke? Saarländer tranken in diesem Jahr bislang weniger Bier

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Die Saarländerinnen und Saarländer trinken weniger Bier. Das belegen die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Demnach ging der Bierabsatz von Januar bis Juni 2019, verglichen mit dem Vorjahreszeitrum, um 5,5 Prozent zurück. Die Statistik fasst hier jedoch die Zahlen für das Saarland und Rheinland-Pfalz zusammen.

Im Detail liest sich die Tabelle so: Von Januar bis Juni 2018 betrug der Bierabsatz 308.276.600 Liter. Von Januar bis Juni 2019 ging diese Zahl auf 291.395.600 Liter zurück. Das ist übrigens die dreifache Menge, die in das Neunkircher Gasometer passen würde. Insgesamt beträgt der Rückgang zum Vorjahreszeitraum 16.881.000 Liter.

Bundesweit ging der Bierabsatz im ersten Halbjahr 2019 um 2,7 Prozent beziehungsweise 127 Millionen Liter zurück. Der höchste Schwund ist in Thüringen erkennbar (9,4 Prozent). Die zweithöchste Veränderung zu 2018 weisen Schleswig-Holstein und Hamburg mit 5,8 Prozent auf - dicht gefolgt vom Saarland und von Rheinland-Pfalz.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts setzen die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager zwischen Januar und Juni 2019 etwa 4,6 Milliarden Liter Bier ab.

Verwendete Quellen:
• Statistisches Bundesamt: Bierabsatz im 1. Halbjahr 2019 um 2,7 % niedriger als im Vorjahr.

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Mehr Geld für Familien, Azubis und Studierende: Das ändert sich zum 1. August

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Dank dem "Starke-Familie-Gesetz" sollen finanzschwache Familien mehr Förderung bekommen. Auch der Bafög-Satz steigt. Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa-Bildfunk

Im August treten Gesetze in Kraft, die Familien stärken und entlasten sowie Studierenden und Auszubildenden finanzielle Unterstützung geben sollen. 

Mehr Geld für finanzschwache Familien mit Kindern

Das "Starke-Familien-Gesetz" etwa sieht vor, dass Familien mit geringem Einkommen, die Grundsicherung, Kinderzuschlag, Wohngeld oder Asylbewerberleistungen bekommen, Anspruch auf mehr Geld aus dem Bildungspaket haben. Konkret heißt das: 

• 50 Euro mehr pro Kind für Schulmaterial (150 statt 100 Euro)
• 5 Euro mehr für Mitgliedschaft in Sportverein oder Musikschule (15 statt 10 Euro)
Mittagessen in Schule, Kita und Kindertagespflege wird kostenlos
• Für Schulbeförderung, etwa mit Bus und Bahn, wird kein Eigenanteil mehr fällig
Anspruch auf Nachhilfe unabhängig von akuter Versetzungsgefahr, sollten keine schulischen Angebote vorhanden sein

Das "Gute-Kita-Gesetz" schließt nun auch Familien mit ein, die einen Kinderzuschlag oder Wohngeld bekommen. Wie Familien, die Sozialleistungen beziehen, sind diese nun von Kitabeiträgen befreit. Insgesamt gilt dies dann für etwa 1,2 Millionen Kinder.

Im Saarland sinken zudem die Kita-Beiträge. Statt 25 Prozent der Personalkosten, werden nun nur noch 21 Prozent von den Eltern getragen. Sie sollen in den kommenden Jahren außerdem weiter reduziert werden. Eltern zahlen im Saarland vergleichsweise hohe Kita-Gebühren.

Bafög-Satz und Ausbildungsbeihilfe erhöht

Aufgrund steigender Mieten und Lebenshaltungskosten wurden die Bedarfssätze für Bafög angehoben. Die Sätze steigen um fünf Prozent in diesem Jahr und um weitere zwei Prozent 2020. Auch der Förderhöchstsatz steigt von 735 auf 861 Euro. Der Wohnzuschlag für Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen wird von 250 auf 325 Euro angehoben. 

Ab August haben außerdem mehr Studierende die Chance auf eine Förderung durch Bafög. Durch eine Hebung des Freibetrags auf das Einkommen der Eltern, der nicht in die Berechnung des Höchstsatzes einfließt, haben mehr Studierende Anspruch auf die Gelder. Insgesamt soll der Betrag um 16 Prozent steigen:

• Um 7 Prozent zum 1. August 2019 
• Um 3 Prozent 2020
• Um 6 Prozent 2021

Auch Azubis steht jetzt mehr Geld zu. Der Höchstbetrag für Wohnen und Lebensunterhalt steigt von 622 auf 716 Euro monatlich. Im kommenden Jahr soll er um weitere 7 Euro erhöht werden. Anspruch auf die Ausbildungsbeihilfe haben jedoch nur Auszubildende, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen, da der Betrieb zu weit entfernt ist. 

Bessere Eingliederung von Soldaten und Asylbewerbern

Das "Gesetz zur nachhaltigen Stärkung der Einsatzbereitschaft", das ebenfalls heute in Kraft tritt, sieht vor, dass Zeitsoldaten durch Praktika und Berufsberatung gefördert werden sollen. So soll den Bundeswehrleuten der Einstieg ins zivile Leben erleichtert werden. Angehörige von Soldaten, die im Einsatz geschädigt wurden, haben zudem den Anspruch kostenlos in eine Therapie einbezogen zu werden. 

Auch die Integration von Asylbewerbern soll verbessert werden. Sprach- und Integrationskurse stehen daher nun auch Asylbewerbern offen, bei denen noch nicht sicher ist, ob sie langfristig bleiben dürfen. Der Zugang soll zudem beschleunigt werden. Die Betroffenen müssen allerdings vor dem 1. August eingereist sein und seit mindestens drei Monaten geduldet werden. Auch für andere Ausländer, denen die Möglichkeit bislang verwehrt wurde, werden die Sprachkurse geöffnet. 


Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur
• Tagesspiegel
• Eigene Recherche

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Die besten Rallye-Piloten kämpfen um WM Punkte

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Foto: ADAC-Motorsport

Vom 22. bis 25. August sind die besten Rallye-Fahrer der Welt in unserer Region zu Gast. Dann steigt im St. Wendeler Land und im benachbarten Rheinland-Pfalz die ADAC-Deutschland-Rallye. Die Vorfreude auf das Event ist bei den Fahrern riesig, vor allem beim Sieger des deutschen WM-Laufs von 2014, dem Belgier Thierry Neuville.

 „Die ADAC-Deutschland-Rallye ist für mich quasi meine Heim-Rallye“, erklärt der 31-Jährige, der aus St. Vith, nahe der deutschen Grenze stammt. Nur knapp 80 Kilometer sind es von Neuvilles Heimatort bis zu den Wertungsprüfungen. „Es kommen immer sehr viele Fans aus Belgien um mich zu unterstützen“, berichtet der Ex-Weltmeister.

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Foto: ADAC-Motorsport

Auch sportlich schätzt der 31-Jährige die Herausforderungen: „Die Rallye ist sehr anspruchsvoll. Da sind die Wertungsprüfungen in den Mosel-Weinbergen und die im Saarland, die sich stark voneinander unterscheiden“, erzählt Neuville. „Und dann gibt es die berühmt-berüchtigte Panzerplatte. Das ist etwas ganz Besonderes, was es nur bei der ADAC Rallye Deutschland gibt. Das macht riesigen Spaß“, ergänzt der Belgier.

Für Neuville geht es dieses Jahr bei der ADAC-Deutschland-Rallye um wichtige WM-Punkte. Aktuell gibt es einen spannenden Dreikampf zwischen Neuville, dem Franzosen Sébastian Ogier und dem Finnen Ott Tänak (Sieger der Deutschland-Rallye 2018) um den Titel.

Die offizielle Startzeremonie der ADAC Rallye Deutschland wird am Donnerstag (22. August) erstmals im Servicepark am Bostalsee stattfinden. Dank seiner zentralen Lage bietet er ideale Vorrausetzungen, um auf kurzen Wegen zu allen Schauplätzen zu gelangen. Im Anschluss an die Eröffnung findet in direkter Nachbarschaft der sportliche Auftakt der ADAC Rallye Deutschland statt: Als neue erste Wertungsprüfung (WP) gibt die WP „St. Wendeler Land“ am Donnerstagabend einen Vorgeschmack auf die „Action“ der nächsten Tage.

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Foto: ADAC-Motorsport

Am Freitag (23. August) stehen sechs Wertungsprüfungen im Streckenplan. Traditionsgemäß bilden die Weinberge der Moselregion in der Nähe von Trier den Schwerpunkt. Ein weiteres Highlight ist der Rundkurs „Wadern-Weiskirchen“.

Der Rallye-Samstag (24. August) erhält dieses Jahr eine neue Struktur. Am Vormittag treten die Rallye-Teams nahe St. Wendel jeweils zweimal bei den WP’s „Freisen“ und „Römerstraße“ an. Nach dem Mittagsservice am Bostalsee ist auf dem Truppenübungsplatz Baumholder spektakuläre „Action“ angesagt. Neben der zweimal zu absolvierenden, rund zehn Kilometer langen, WP „Arena Panzerplatte“ geht es auch zweimal über die legendäre „Königsprüfung“ mit ihrer Marathondistanz.

Die Entscheidung über den Rallye-Sieg 2019 fällt an der Mosel. Denn an ihrem Finaltag (25. August) kehrt der WM-Lauf zurück in die Weinberge. Eine XXL-Herausforderung bilden die Durchgänge der knapp 30 Kilometer langen WP „Grafschaft“. Nach 2016 wieder im Programm ist die WP „Dhrontal“ mit ihrer legendären Zuschauerzone „Galeria Dhron“.

Der zweite Durchgang der populären Weinberg-Prüfung wird zur neuen Powerstage, bei der es um wertvolle Sonderpunkte für die Rallye-Weltmeisterschaft geht. Im Anschluss kehrt der gesamte Tross zurück zum Servicepark, wo die Siegerehrung stattfinden wird.

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Foto: ADAC-Motorsport

Tickets für die ADAC Rallye Deutschland gibt es unter www.adac.de/rallye-deutschland. In dem offiziellen Online-Ticketshop sind sowohl Rallye-Pässe (für alle vier Tage) wie auch Tagestickets erhältlich. Für ADAC Mitglieder kostet der Rallye-Pass im Vorerkauf 65 Euro (Nicht-Mitglieder 70 Euro). Für fünf Euro Aufpreis lässt sich das Rallye-Pass Package bestellen, bei dem unter anderem das offizielle Veranstaltungsmagazin inbegriffen ist. Dieses kann auch einzeln zum Preis von fünf Euro erworben werden. Während der ADAC Rallye Deutschland beträgt der Preis für den Rallye-Pass vor Ort einheitlich 80 Euro. Die Tagestickets sind ab 25 Euro ausschließlich im Vorverkauf erhältlich.

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Schwerer Unfall in Lebach: Fußgänger (70) bei Kollision mit Lkw lebensgefährlich verletzt

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Bei dem Zusammenstoß in Lebach erlitt der Fußgänger lebensgefährliche Verletzungen. Foto: BeckerBredel

Die Polizeiinspektion Lebach meldet einen Unfall, zu dem es am Donnerstagmorgen in der Höhenstraße zwischen Eiweiler und Reisbach kam.

Nach Angaben der Beamten war hier gegen 8.15 Uhr ein Lkw-Fahrer unterwegs. Als dieser einen Fußgänger bemerkte, verlangsamt er die Geschwindigkeit seines Fahrzeugs. Kurz vor dem Erreichen des Passanten lief der Fußgänger allerdings unvermittelt auf die Fahrbahn - und ebenso auf den Lkw zu.

Trotz einer Vollbremsung und einem Ausweichversuch konnte der Fahrer eine Kollision nicht mehr vermeiden. Dabei erlitt der 70 Jahre alte Mann lebensgefährliche Verletzungen. Ein Gutachten wurde nun in Auftrag gegeben, heißt es.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizeiinspektion Lebach, 01.08.2019

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Missbrauchsskandal in Homburg: Verfahren gegen Staatsanwältin abgelehnt

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Das Verfahren gegen die Staatsanwältin, die verfügte die Ermittlungen an der Uniklinik einzustellen, wurde abgelehnt.Symbolfoto: BeckerBredel/Pixabay

Es habe sich bei der Prüfung der Anzeige kein Anfangsverdacht für eine mögliche Strafvereitelung oder Körperverletzung im Amt ergeben. Das berichtet die „SZ".

Nach dem Tod des Arztes, der an der Uniklinik mehrere Kinder sexuell missbraucht haben soll, hatte die betroffene Staatsanwältin verfügt, dass die Ermittlungen eingestellt werden, ohne zuvor die Eltern über den Sachverhalt zu informieren

Willger, die die Eltern eines Kindes vertritt, will nun prüfen, ob sie dennoch die Entscheidung eines Gerichtes gegen die Entscheidung der Generalstaatsanwaltschaft beantragt, heißt es in der „SZ". 

Missbrauchs-Vorwürfe in Homburg: Bisherige Artikel zum Thema

19.07.2019: Homburger Missbrauchs-Skandal: Mehr Fälle bekannt geworden

17.07.2019Sonderermittler soll Missbrauchs-Vorwürfe an Homburger Klinik untersuchen

10.07.2019: Homburger Missbrauchs-Vorwürfe: Kinder sollen während Untersuchungen geschrien haben

06.07.2019: Uniklinik will Kinderschutz ausbauen

04.07.2019: Wann wusste AKK von Vorwürfen gegen Arzt?

02.07.2019: Opferanwältin will jetzt Klinik und Staatsanwaltschaft anzeigen

28.06.2019: Klinik hatte schon 2011 Hinweis auf pädophile Veranlagung von Matthias S.

27.06.2019: Arzt soll mit zwölfjährigem Patienten gechattet haben

25.06.2019: So verteidigt die Klinik ihr Schweigen

24.06.2019: Pädophiler Arzt soll an Homburger Klinik Kinder missbraucht haben

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

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Ab heute: Kita-Beiträge sinken im Saarland

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Die Kita-Gebühren im Saarland werden reduziert. Symbolfoto: dpa-Bildfunk.

Die Reduzierung verlaufe so: Die Beiträge werden von derzeit noch höchstens 25 Prozent der Personalkosten in drei Schritten um jeweils vier Prozentpunkte und ab dem Kindergartenjahr 2022/23 um eine weiteren halben Prozentpunkt gesenkt. Langfristiges Ziel bleibe weiter die Beitragsfreiheit.

Konkret heißt das: Ab dem 1. August zahlen Eltern also maximal 21 Prozent der Personalkosten, ab dem 1. August 2020 maximal 17 Prozent, ab dem 1. August 2021 nur noch 13 Prozent und ab dem 1. August 2022 dann nur noch 12,5 Prozent – also die Hälfte der zuvor geltenden 25 Prozent der Personalkosten. Künftig dürfe auch der zu Beginn des Kindergartenjahres festgesetzte Beitrag in dem Zeitraum nicht mehr verändert werden, hieß es.

Bei der Finanzierung hilft das Gute-Kita-Gesetz: Insgesamt stelle das Land 93 Millionen Euro für die Beitragssenkung bereit, davon rund 47 Millionen Euro aus dem Gute-Kita-Gesetz. Mit dem Gesetz fließen insgesamt rund 65 Millionen Euro an die Saar.

Eltern zahlen im Saarland verhältnismäßig viel

Im Saarland zahlten Familien verhältnismäßig hohe Elternbeiträge, sagte eine Sprecherin. So koste ein Ganztagskindergartenplatz durchschnittlich fast 200 Euro und ein Krippenplatz rund 350 Euro monatlich. Das sei eine enorme finanzielle Belastung für viele Eltern, gerade vor dem Hintergrund, dass das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen im Saarland unter dem Bundesdurchschnitt liegt.

Mit dem Geld aus dem Gute-Kita-Gesetz werde zudem weiter in die Qualität der Kitas investiert. Zudem solle das Platzangebot weiter ausgebaut werden. Insgesamt stehen zurzeit saarlandweit 6.826 Krippenplätze (2012: 4.062) und 28.828 Kindergartenplätze (2012: 27.605) zur Verfügung.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur

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Vermisster aus Bexbach wieder aufgetaucht

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Die Polizei hatte nach diesem Vermissten gesucht. Foto: Polizei.

Die Öffentlichkeitsfahndung nach dem vermissten Bexbacher wird zurückgenommen. Laut Polizei wurde der 46-Jährige am Mittwochabend (31. Juli) unversehrt in Bochum/Nordrhein-Westfalen angetroffen.

Dort ist der Mann unter der Woche beruflich tätig. Laut Angaben der Beamten konnte er plausibel erklären, wo er sich seit Dienstagmorgen aufgehalten hatte.

Er war zuletzt am Tag zuvor gesehen worden. Der Bexbacher gilt als sehr zuverlässig, weswegen die Polizei nicht ausgeschlossen hatte, dass ihm ein Leid zugestoßen war.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizeiinspektion Homburg, 01.08.19

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Tod nach Behandlungsfehler? Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Homburger Klinikdirektor

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Gegen den Direktor der Klinik für Thorax- und Herz-Gefäß-Chirurgie in Homburg ermittelt die Staatsanwaltschaft. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk.

Wegen fahrlässiger Tötung ermittelt die Saarbrücker Staatsanwaltschaft gegen Professor Dr. Hans-Joachim Schäfers. Der Mann ist am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg als Direktor der Klinik für Thorax- und Herz-Gefäß-Chirurgie tätig.

Wie die „SZ" berichtet, hat ein Mediziner aus Österreich Schäfers angezeigt. Dessen schwer behinderte Tochter war nach einem Notfall-Eingriff in der Homburger Herzchirurgie Anfang Mai gestorben. Bei einer vorangehenden Operation am offenen Herzen der 32-Jährigen soll es einen Behandlungsfehler gegeben haben, vermutet der Vater. Demnach hätte die 32-Jährige schwer geblutet, was allerdings nicht nach den Regeln ärztlicher Kunst behandelt worden sei, so der Anzeigensteller laut „SZ".

Zudem seien der Leiche der Tochter Organe entnommen worden, ohne dass Angehörige dem zugestimmt hätten, so der Zahnmediziner. „Bei dem tragischen Tod der Patientin ist von einem schicksalhaften Ereignis auszugehen. Die Vorwürfe gegen meinen Mandanten werden zurückgewiesen. Wir kooperieren selbstverständlich mit den Ermittlungsbehörden", so der Anwalt von Klinikdirektor Schäfers, Joachim Giring,  in der „SZ".

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

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A620 nach Unfall voll gesperrt

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Daniel Bockwoldt.

Update: Die Sperrung wurde aufgehoben, die Straße ist wieder frei.

Weil ein Lastwagen am Donnerstagmorgen (1. August) seinen Auflieger im Baustellenbereich der A620 zwischen den Anschlussstellen Völklingen-Wehrden und Wadgassen verloren hat, sperrte der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) die Strecke in Richtung Luxemburg voll. Inzwischen ist die Strecke wieder frei.

Live-Ticker in den SOL.DE-Verkehrsmeldungen

Verwendete Quellen:
• Mitteilung des Landesbetriebs für Straßenbau, 01.08.19
• eigene Recherche

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Amoklauf an Uni Trier angedroht: Anklage gegen 24-jährigen Studenten

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Im November 2017 sorgte die Androhung eines Amoklaufs an der Universität Trier für Aufsehen. Archivfoto: Birgit Reichert/dpa-Bildfunk.

Im sozialen Netzwerk „Jodel" soll ein heute 24-Jähriger im November 2017 angekündigt haben, Amok an der Universität in Trier zu laufen. Er hatte damals gedroht, am nächsten Tag mit einer halbautomatischen Waffe eine Jura-Vorlesung im Audimax stürmen zu wollen, um gezielt Menschen zu töten, so die Staatsanwaltschaft. Jetzt hat sie Anklage gegen den Studenten erhoben.

Zahlreiche Zeugenhinweise und die Zusammenarbeit mit den Betreibern von „Jodel" brachten die Ermittler damals auf die Spur des 24-Jährigen. Ein Spezialkommando nahm ihn schließlich wenige Stunden nach der Drohung fest.

Polizei sperrte Uni-Campus

Die Polizei hatte nach der Festnahme des Studenten zuerst von einer „herausragenden Bedrohungslage" gesprochen. Denn zunächst war unklar, ob der junge Mann noch einen Komplizen hatte. Um jedes Restrisiko auszuschließen, sperrte die Polizei das Audimax-Gebäude, in der die Strafrechtsvorlesung stattfinden sollte, mitsamt der angrenzenden Mensa ab. Zudem wurde der Uni-Campus über Stunden abgeriegelt.

Eine Waffe konnte bei der Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen nicht gefunden werden. Es habe keine Anhaltspunkte gegeben, dass der 24-Jährige wirklich einen Amoklauf habe durchführen wollen, so Oberstaatsanwalt Manfred Stemper zum „Trierischen Volksfreund".

Gutachten: Student leidet unter psychischer Störung

Die Ermittler werfen dem 24-Jährigen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten vor. Ein Gutachten ergab, dass er unter einer psychischen Störung leide und im Zustand verminderter Schuldfähigkeit gehandelt hatte. Das Amtsgericht muss jetzt entscheiden, ob es die Anklage der Staatsanwaltschaft zulässt und ob es zu einer Verhandlung kommt.

Verwendete Quellen:
• Trierischer Volksfreund
• Deutsche Presse-Agentur

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Zweiter Mordversuch? Mutmaßlicher Brandstifter von Lebach soll Mann bewusstlos geprügelt haben

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Artur I. soll für einen weiteren Mordversuch verantwortlich sein. So lautet zumindest der Vorwurf. Foto: Brandon Lee Posse

Bislang stand Artur I. (28) wegen des Vorwurfs des versuchten Mordes in Zusammenhang mit einem Feuer in der Lebacher Tafel vor Gericht. Aktuell wird der Prozess jedoch nicht fortgesetzt. Dafür sorgte ein neuer Vorwurf, der den 28-Jährigen eines weiteren Mordversuchs beschuldigt, so „SR“.

Der mutmaßliche Brandstifter soll einen Bekannten in Dirmingen bewusstlos geschlagen haben. Aufgrund dieser neuen Anschuldigung liegt der aktuelle Prozess erst einmal auf Eis. Laut des Medienberichts muss die Verhandlung „auf Antrag des Verteidigers nun neu aufgerollt werden“.

Im bisherigen Verlauf des Prozesses schwieg Artur I. Zuvor hatte der Angeklagte die Tat bei der Polizei zugegeben. Diese Aussage zog er jedoch später zurück. Bei dem Brand in Lebach entstand Sachschaden von mehr als 270.000 Euro. Beinahe kamen zwei Menschen ums Leben.

Nach Informationen der „SZ“ ist der 28-Jährige mehrfach vorbestraft. Unter anderem wegen Körperverletzung.

Brand bei der Lebacher Tafel: Bisherige Artikel zum Thema

30.07.: Versuchter Mord? Artur I. wegen Brandstiftung bei Lebacher Tafel vor Gericht
10.04.:
Versuchter Mord: Mann (27) nach Brand bei Lebacher Tafel angeklagt

15.02.: Feuer bei Lebacher Tafel: Polizei fasst Brandstifter
14.02.: Nach Brand in Lebach: Tafel ab heute wieder geöffnet - im Notbetrieb
14.01.: Feuer zerstört Tafel in Lebach - Wohl Brandstifter am Werk

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Saarbrücker Zeitung
• eigene Berichte

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Großbrand bei Marpingen: Fläche von sieben Fußballfeldern in Flammen

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Wohl bei Mäharbeiten entstand ein Brand von rund fünf Hektar Getreide in Marpingen. Foto: Dirk Schäfer/Feuerwehr St. Wendel.

Nach Angaben der Feuerwehr wurden die Einsatzkräfte gegen 14.00 Uhr alarmiert. Bereits auf Anfahrt zur Brandstelle sei eine starke Rauchentwicklung sichtbar gewesen. Durch den starken Wind konnten sich die Flammen auf eine Fläche von rund sieben Fußballfeldern ausbreiten.

Unterstützt von Landwirten und ihren Traktoren sowie Gerätschaften gelang es der Feuerwehr nach rund einer Stunde, den Brand zu löschen. Das Feuer wurde wohl bei Mäharbeiten ausgelöst, als ein Steinschlag im Mähwerk eines Geräts zu Funkenbildung führte.

Im Einsatz waren rund 70 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Marpingen, Oberthal/Gronig, Hasborn-Dautweiler, St. Wendel, Oberlinxweiler sowie Rettungswagen der DRK-Wache St. Wendel, die Polizei und der Energieversorger Strom und Wasser.

Verwendete Quellen:
Bericht der Feuerwehren Landkreis St. Wendel, 31.07.19

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Großeinsatz in Saarbrücken-Dudweiler: Zwei Personen bei Brand verletzt

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40 Kräfte der Feuerwehr rückten zu dem Brand in Dudweiler aus. Foto: BeckerBredel

Einsatz in der Saarbrücker Straße in Dudweiler: Kurz nach 15.00 Uhr wurde die Feuerwehr Saarbrücken über einen Brand in einer Wohnung alarmiert. Daraufhin rückten Kräfte der Saarbrücker Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Dudweiler und Scheidt aus.

Bereits sechs Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Feuerwehrleute an der Einsatzstelle ein. Eine Durchsuchung des Gebäudes ergab: Alle betroffenen Personen konnten sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen.

Zwei Anwohner des Nachbarhauses atmeten allerdings während ihrer Flucht Qualm ein; dadurch wurden sie leicht verletzt. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die beiden Personen. Währenddessen führte die eingeleitete Brandbekämpfung schnell zum Erfolg.

Durch das Feuer sind das betroffene Ein-Zimmer-Appartement und einige der Nachbarwohnungen aktuell nicht bewohnbar. Im Einsatz befanden sich insgesamt 48 Kräfte, darunter 40 Feuerwehrleute und acht Helfer des Rettungsdienstes. Wie es zu dem Brand kam, ist noch nicht bekannt.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Feuerwehr, 31.07.19
• Pressedienst BeckerBredel

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BMW-Fahrer zieht in Saarlouis „Donuts“ - und kracht in Straßenmast

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Symbolfoto: Wikimedia Commons/Tony Hisgett (CC2.0-Lizenz)

Nach Angaben der Polizei war in der Nacht zu Sonntag ein BMW-Fahrer im Kreuzungsbereich der Hauptstraße und der Wallerfanger Straße in Beaumarais unterwegs. Das Besondere daran: Der Autofahrer zog sogenannte „Donuts“ auf der Fahrbahn.

Bei dieser speziellen Fahrtechnik wird Gummiabrieb der Reifen auf dem Asphalt erzeugt, sodass dieser deutliche Fahrspuren aufweist. Während des Manövers verlor der Mann jedoch die Kontrolle über seinen BMW M4. Das Ergebnis: Nachdem er mit seinem Wagen über eine Verkehrsinsel gerutscht war, krachte der Fahrer in einen Straßenmast.

Der Unfallverursacher ließ seinen beschädigten Pkw abschleppen. Er verließ zwar im Anschluss unerlaubt die Unfallstelle, meldete den Unfall jedoch noch telefonisch bei der Polizei.

Nun suchen die Beamten Zeugen des Verkehrsunfalls. Hinweise an die Polizeiinspektion Saarlouis unter der Telefonnummer (06831)9010.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Saarlouis, 01.08.2019

Verwendetes Foto:
• Wikimedia Commons/Flickr/Urheber:Tony Hisgett (CC2.0-Lizenz; Bildausschnitt angepasst)

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Anne Tietz / SOL.de

Bachelorette 2019 - Neffin und Bananenkuchen

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Sockenverkäufer hassen diese Show! Foto: TV NOW / Arya Shirazi

Die dritte Bachelorette-Folge 2019: Das ist passiert

Was sonst noch in der dritten Folge der Bachelorette passiert ist? Mudi (der "Tänzer") hat angeblich eine feste Beziehung mit Nathalia (aus der GRÖBAZ "der größte Bachelor aller Zeiten" Staffel).

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Zu Erinnerung - das ist Nathalia, die angeblich schon während Sie beim Bachelor war, mit Mudi in einer festen Beziehung war. Da haben sich wohl zwei gefunden! Foto: MG RTL D

Er bestreitet es, weil er schon seit einem Jahr, oder doch erst seit ein paar Monaten, Single ist. Jedoch bekommt Mudi in der Nacht der Rosen so plötzlich wieder Gefühle für Nathalia, dass er direkt freiwillig nach Hause geht. 

Außerdem ist ein neuer Kandidat in die Villa eingezogen. Alexander Hindersmann, der Gewinner der letzten Bachelorette Staffel. Es war dann wohl doch nicht die große Liebe mit Nadine Klein. Egal, er versucht es einfach direkt noch einmal.

Jetzt aber ohne weitere Umschweife:

Die besten Tweets der dritten Folge

Die Bachelorette hat einen starken Konkurrenten.

Harald ist und bleibt #ehrenmann! 

Wir sind mit den Veränderungen auch nicht besonders glücklich.

Oh, Honey!

Genau das richtige Format dafür ausgesucht.

Noice... Smart!

Excuse me for a second... muss kurz in die Mediathek abtauchen.

Oggy weiß, wie es läuft!

Das fragen sich deine Bros auch!

Werft den Schwenker an, ihr Lappen! Die Königin verspürt Hunger.

Harald hat echt gute Karten!

Die perfekte Lösung für jede Lebenslage.

 Huch, wo kommt denn Ross auf einmal her.

 Zum Abschluss: das Highlight der Folge!

 Ok! Danke! Tschüss!

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