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Saarbrücken zwischen Kreisverkehr und Einfahrt Saarbrücken-Sankt-Arnual Unfallstelle geräumt (13:31)

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Trampolin-Halle in Saarbrücken: Der Sprungpark eröffnet bald

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In Saarbrücken eröffnet im September die Trampolinhalle "Sprungpark". Symbolfoto: Jörg Carstensen/dpa-Bildfunk

Da hüpfen nicht nur Kinderherzen. In Saarbrücken eröffnet ein neuer Großspielplatz auch für Erwachsene. Der neue Sprungpark ist sowas wie eine überdimensionierte Hüpfburg mit besonderen Extras.

Die Attraktionen im Sprungpark

Trampolin-Bereiche im Sprungpark

Auf 2.000 Quadratmetern gibt es in dem Trampolinpark mehr als zehn verschiedene Actionbereiche, in denen sowohl sportlich wie auch spielerisch gesprungen werden kann.

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Der neue Sprungpark in Saarbrücken bietet auf 2000 Quadratmetern jede Menge Trampoline und mehr. Foto: Sprungpark

Wer einfach nach Lust und Laune hüpfen will, ist auf der 300 Quadratmeter großen Free-Jump-Fläche gut aufgehoben. Dort stehen mehr als 30 Trampoline. Nicht nur der Boden ist eine große Sprungebene. Auch an den Seiten befinden sich Trampoline, „die ein horizontales Abfedern ermöglichen", sodass in alle Richtungen gehüpft werden kann. 

Wenn ihr euch an ein paar Tricks heranwagen wollt, aber Angst vor Verletzungen habt, könnt ihr eure Trampolinkünste am besten im Foam-Jump-Bereich erproben. Dort springt man von den Trampolinen in eine Grube, die mit bunten Schaumwürfeln gefüllt ist und so eine sanfte Landung garantiert. 

Für die Sportler, die mal ein Salto, eine Schraube oder andere Kunstsprünge trainieren wollen, gibt es den Air Bag Jump. Bei dieser Attraktion federt ein Luftkissen jeden Fall ab. 

Einmal die Wände hochlaufen könnt ihr beim Walljump. Auf einem High-Performance-Trampolin könnt ihr immer höher springen und dann einen Versuch wagen, die Wand hoch und auf die Gegenseite zu springen. 

Hindernis-Parcours und Boulder-Bereich

Beim Hindernis Parcours müssen, wie der Name schon vermuten lässt, Hindernisse bezwungen werden. Sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene ist für jeden Schwierigkeitsbereich etwas dabei. Es wird balanciert, geschwungen, gehangelt und auch geklettert. 

In dem Parcours befindet sich nämlich auch ein kleiner Boulder-Bereich. In Absprunghöhe können hier auch ohne Klettererfahrung Wände bezwungen werden. Stürze werden durch Schaumstoffmatten oder Würfelgruben abgefangen. 

Bungee-Run und Gladiatorenkampf

Der Bungee-Run ist ein Wettlauf mit erschwerten Bedingungen. Zum einen laufen die Kontrahenten auf Bahnen aus Luftkissen. Zum anderen sind sie hinten an Bungeeseilen festgebunden, gegen deren Spannung sie anlaufen müssen.  

Auch beim Gladiatoren-Kampf treten zwei Duellanten gegeneinander an. Ziel des Spiels ist den Gegner mit einem Schaumstoff-Knüppel von einem schmalen Schwebebalken zu stoßen. Der Unterlegene landet natürlich weich in einer Schaumstoffgrube.

Ballsport mit Trampolin

Wer zum Dunken immer etwas zu klein war, hat im Sprungpark endlich die Chance beim Basketball wie ein Profi bis zum Korb zu Springen. Dank eines Trampolins erreichen auch weniger Sportliche mit Normalgröße die nötige Höhe und können einen Slam Dunk wie Michael Jordan landen. 

Auch wenn Völkerball kürzlich in der Kritik stand, ist die Gefahr beim Dodge Ball in der Sprunghalle auf ein Minimum reduziert. Hier wird mit Schaumstoffbällen auf das gegnerische Team geworfen. Dank der Trampoline ist Ausweichen hier nicht nur zur Seite, sondern auch nach oben möglich. 

Pause im Bistro

Wer vom vielen Toben ganz erschöpft ist, kann sich im Bistro ausruhen. Dort gibt es neben alkoholfreien Getränken auch Pommes, Ofen-Baguettes und Pizza. Das Mitbringen von eigener Verpflegung ist nicht gestattet. 

Eintritt, Reservierung und Sprungzeit

Erwachsene und Kinder ab fünf Jahren dürfen während der Öffnungszeiten gleichermaßen im Sprungpark springen. Für kleinere Kinder gibt es einen gesonderten Bereich. Allerdings sollten sie immer von einem Erwachsenen beaufsichtigt werden. Wer nur zur Aufsicht dabei ist, muss keinen Eintritt bezahlen, darf aber auch nicht auf die Trampoline. 

Alle Springer benötigen eine Einverständniserklärung, die auch vor Ort ausgefüllt werden kann. Kinder unter 15 Jahren, die ohne Begleitung eines Erziehungsberechtigten in den Sprungpark wollen, benötigen das Einverständnis der Eltern. Der Eintritt kostet für eine Stunde 12,50 Euro. Dazu kommen 2,50 Euro für wiederverwendbare Sprungsocken. Die sind obligatorisch, um die Trampoline zu betreten. Für Geburtstagspartys, Schulen und Vereine gelten Sondertarife.

Eine Reservierung im Sprungpark ist zwar kein Muss. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte allerdings vorab online seine Sprungzeiten buchen. In der Trampolinhalle angekommen, erhält jeder Besucher einen Eintrittsaufkleber, auf dem das Ende seiner Sprungzeit notiert ist. Ist eure Zeit abgelaufen, müsst ihr sie entweder im Halbstundentakt verlängern oder die Aktionsflächen verlassen.

Anfahrt und Öffnungszeiten

Der Sprungpark eröffnet In der Galgendell 56, in 66117 Alt-Saarbrücken. Gleich daneben liegt die Soccer Arena. Auch das Gelände der ZF ist nicht weit entfernt. 

Mit dem Auto ist die Adresse über die „Hohe Wacht" zu erreichen. Wer mit dem Bus kommt, kann mit den Linien 107, 123 und 106 bis zur Haltestelle Deutsch-Französischer-Garten fahren. Mit dem Bus 121 erreicht man die Haltestelle „Hohe Wacht", von der aus man in fünf Minuten beim Sprungpark ist.

Nach der Eröffnung am 4. September 2019 ist die Halle von Mittwoch bis Sonntag geöffnet. Mittwochs und donnerstags jeweils von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr, freitags von 13:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Am Wochenende geht es schon um 12:00 Uhr los. Der Sprungpark schließt dann wieder um 20:00 Uhr. Die Öffnungszeiten für Samstag und Sonntag gelten auch während der Schulferien und an Feiertagen im Saarland an jedem Tag der Woche. 

Verwendete Quellen:
Homepage Sprungpark Saarbrücken
• Facebook 

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Sexualbildung an Schulen: Saarland ist Vorreiter

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Archivfoto: dpa-Bildfunk/Julian Stratenschulte

Wenn es um die frühzeitige und umfassende Aufklärung über die Häufigkeit sowie die Ansteckungsgefahren verschiedenster sexuell übertragbarer Krankheiten oder Infektionen geht, sind die Schulen im Saarland gut aufgestellt. Das zeigt der aktuelle „STI-Report“ (vom englischen „sexually transmitted infections“) von „Fernarzt“.

Saarland ist bei Sexualbildung an Schulen Vorreiter

Für den Bericht analysierte die Telemedizin-Plattform die Lehrpläne aller 16 Bundesländer nach inhaltlichen sowie formellen Aspekten der Sexualbildung. Um die Daten vergleichend illustrieren zu können, nutzt der Report ein Punktesystem (von 0 bis 13). 

Das Ergebnis: Mit 9,5 von 13 Punkten ist das Saarland Vorreiter. Ein Element, das die Saar-Lehrpläne hervorhebt, sei beispielsweise die explizite Thematisierung „anderer“ Geschlechtskrankheiten neben HIV und Aids, wie zum Beispiel Chlamydien.

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Hier zu sehen: Die Gesamtbewertung den deutschen Schulen. Infografik: fernarzt.com/STI-Report

Den zweiten Platz innerhalb des Reports teilen sich Hessen und Sachsen mit 8 Punkten. Die letzten Plätze erreichten mit nur 4 beziehungsweise 3 von 13 möglichen Punkten Hamburg und Niedersachsen. Bei beiden seien deutliche Defizite in den Lehrplänen zu erkennen.

Bundesweit variieren die Lehrpläne nicht nur stark, sondern sind teilweise rund 30 Jahre alt, heißt es. Der älteste Erlass zur „Aids-Vorsorge bei Erste-Hilfe-Maßnahmen in den Schulen“ für das Land Schleswig-Holstein stammt beispielsweise aus dem Jahr 1987.

Verwendete Quellen:
Studie von „Fernarzt“: STI-Report - Sexualbildung an deutschen Schulen teils mangelhaft
• Pressemitteilung von „Fernarzt“

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WhatsApp und Facebook-Messenger: So bekommst du die SOL.DE-News direkt auf dein Handy

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Den Newsletter von SOL.DE bekommt ihr über WhatsApp und den Facebook-Messenger. Die optionale App Notify benachrichtigt euch, sobald wir Inhalte für euch bereitgestellt haben.

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Newsletter über WhatsApp - So geht's

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11 Sätze, die ein Rocco-del-Schlacko-Besucher niemals sagen würde

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Das Rocco del Schlacko zieht jedes Jahr tausende von Menschen an. Symbolfoto: Andreas Noll/SOL.DE

Böse Zungen behaupten, dass „Ich räume meinen Müll weg" ein Satz sei, den man weder von Ehemännern noch von Festivalbesuchern freiwillig zu hören bekommt. Ob das wirklich stimmt, wissen wir nicht. Bei den folgenden Sätzen sind wir uns hingegen sicher, dass sie niemals von einem Besucher des Rocco-del-Schlacko-Festivals ausgesprochen werden.

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Sorge um Arbeitsplätze in Homburg: Bosch droht Stellenabbau

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Auch im Homburger Bosch-Werk könnten Stellen wegfallen. Foto: dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Noch arbeiten im Homburger Bosch-Werk rund 4.000 Menschen. Künftig könnte sich das allerdings ändern, denn dem Unternehmen steht ein Stellenabbau bevor. Das kündigte Bosch-Chef Volkmar Denner am Dienstag an.

Gegenüber dem „SR“ erklärte der Betriebsratsvorsitzende Oliver Simon, dass es bis Ende 2019 zu betriebsbedingten Kündigungen in Homburg kommen könnte - wenn keine neuen Betriebsbereiche dazukommen sollten.

Der genannte Grund für den drohenden Stellenabbau: die Dieselkrise. Da das Werk in Homburg auf die Produktion von Dieseleinspritzsystemen spezialisiert ist, war dort die „Stimmung nach der Ankündigung des Bosch-Chefs getrübt“, so SR.

Währenddessen erklärte Bosch, man wolle den bevorstehenden Stellenabbau sozialverträglich umsetzen. Das beinhalte unter anderem Schließtage im Werk oder Altersteilzeitregelungen.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk

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Aldi-Filiale soll im Karstadt Saarbrücken eröffnen

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Im Karstadt in Saarbrücken soll eine Aldi-Filale eröffnen.

Im Karstadt-Gebäude in Saarbrücken soll offenbar eine Aldi-Filiale eröffnen. Das berichtet die „Saarbrücker Zeitung". Laut Medienbericht sei Anfang Mai ein entsprechender Bauantrag bei der Unteren Bauaufsichtsbehörde eingereicht worden. Karstadt und Aldi kooperieren schon in anderen Städten, darunter Düsseldorf und Trier.

Die Gewerkschaft Verdi mahnt in der „Saarbrücker Zeitung" anlässlich der Zusammenarbeit zur Vorsicht. Mehr Details auf saarbruecker-zeitung.de. (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• eigene Recherche

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Angriff in Saarbahn: Mehrere Jugendliche schlagen auf Mann ein

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Ein Fall von gefährlicher Körperverletzung ereignete sich am Dienstag in der Saarbahn. Symbolfoto: BeckerBredel

Vorfall in der Saarbahn in Saarbrücken: Nach Angaben der Polizei kam es hier gegen 19.35 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung.

Saarbrücken: Jugendliche greifen Mann in Saarbahn an

Als die Saarbahn an der Haltestelle Kaiserstraße in Saarbrücken stand, wies ein junger Mann zunächst einen einsteigenden Jugendlichen darauf hin, seine noch glimmende Zigarette zu löschen. Daraufhin schlug eine Gruppe von Personen auf den Mann ein.

In der Folge konnte die Polizei den Jugendlichen, der zuvor mit der Zigarette einsteigen wollte, festnehmen. Die Beamten bezeichnen ihn als „Hauptaggressor“. Bei der Festnahme leistete er noch Widerstand.

Im Anschluss stellte sich heraus, dass der junge und alkoholisierte Täter bereits im Vorfeld bei einem versuchten Diebstahl eines Rollers am Hauptbahnhof festgestellt wurde. Zur Verhinderung weitere Straftaten musste er die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen.

Zeugen, die Hinweise zu den flüchtigen Tätern oder dem Ablauf des Vorfalls an der Haltestelle geben können, werden gebeten, diese an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt zu melden. Tel.: (0681)9321-233.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Saarbrücken-Stadt, 07.08.2019

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Gibt es dieses Jahr besonders viele Heubrände im Saarland?

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In Überherrn brannten Ende Juli rund 1000 Heuballen. Foto: BeckerBredel.

Das Landespolizeipräsidium Saarland hat die Heu- und Strohballenbrände seit dem 1. Januar 2017 ausgewertet. SOL.DE präsentiert die wichtigsten Erkenntnisse:

Wie viele Brände gab es dieses Jahr?

Im Saarland hat es bisher 19 Stroh- und Heubrände gegeben. Die Beamten betrachteten in ihrer Analyse dafür den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 1. August 2019.

Gab es dieses Jahr besonders viele solcher Feuer?

Das Landespolizeipräsidium rechnet hoch: Bleibt es bei dem aktuellen Schnitt, wird es bis zum Ende 2019 insgesamt 29 Heu- und Strohbrände gegeben haben. Damit läge das laufende Jahr im Trend: 25 Strohbrände habe es 2017 gegeben, 2018 waren es 29.

Wo und wann brennt es am häufigsten?

Die Polizei nennt in ihrer Auswertung zwei Schwerpunkte: Demnach habe es seit dem 1. Januar 2017 in den Bereichen Wadern/Weiskirchen (Landkreis Merzig-Wadern) und Wallerfangen (Landkreis Saarlouis) vergleichsweise häufig gebrannt. Besonders betroffen sind die Monate Mai bis September, im Winter kommt es selten zu Heu- und Strohbränden.

Was ist die häufigste Brandursache?

In den allermeisten Ballen-Bränden wurden die Feuer von Brandstiftern gelegt. Nur „sehr, sehr selten" käme es vor, dass es eine sogenannte Selbstentzündung gebe, so Polizeisprecher Georg Himbert im „SR". Für das laufende Jahr gehe die Polizei von verschiedenen Tätern aus. Es gibt also nicht den einen „Feuerteufel", der sein Unwesen treibt.

Wie genau ist die Analyse der Polizei?

Fehlende oder ungenaue Erfassungen können laut den Beamten nicht ausgeschlossen werden. Ein Fall werde erst nach Abschluss des Vorgangs in der offiziellen Kriminalstatistik erfasst. Das könne Monate bis hin zu Jahren dauern.

Woher kommt das Gefühl, die Zahl sei angestiegen?

Die Brände diesen Sommer waren teils heftig, kamen oft an aneinander folgenden Tagen und blieben so möglicherweise länger im Gedächtnis hängen. Das erzeugt das Gefühl, es gäbe mehr solcher Feuer. In Überherrn brannten Ende Juli beispielsweise 1000 Heuballen auf einmal. Zudem gab es Ende Mai beziehungsweise Anfang Juni im Raum Tholey sechs Stroh- und Heu-Brände binnen weniger Tage. Diese Feuer sollen auf das Konto eines 16-Jährigen gehen.

Verwendete Quellen:
• Bericht des Landespolizeipräsidiums, 06.08.19
• Saarländischer Rundfunk
• eigene Recherche

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mit dpa/lrs

Heftige Unwetter im Südwesten: Ein Toter und zwei Verletzte bei Unfällen

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Die Feuerwehren hatten unter anderem mit umgestürzten Bäumen zu kämpfen. Foto: Dirk Schäfer/Feuerwehr St. Wendel.

Ein Unwetter hat am Dienstagabend (6. August) im Saarland besonders den Landkreis St. Wendel getroffen. Nach Angaben der Feuerwehr mussten rund 70 Einsatzkräfte nach Tholey, Marpingen-Alsweiler und St. Wendel-Bliesel ausrücken.

Hauptsächlich beseitigten die Helfer umgestürzte Bäume und pumpten vollgelaufene Keller ab. Außerdem sicherte die Feuerwehr beschädigte Strom- sowie Telefonleitungen. Einsätze gab es auch wegen weggeflogenen Dachziegeln und Kaminabdeckungen sowie überfluteten Straßen. Verletzt wurde niemand. Es kam teils zu Verkehrsbehinderungen. Am heutigen Mitttwoch sollen die Rest-Schäden beseitigt werden.

Blitz schlägt in Gartenhaus ein

Das Unwetter verlief in den anderen Landkreisen des Saarlands glimpflich. In Saarbrücken-Bübingen (Regionalverband) stürzte ein Baum um; zudem wurde hier eine Straße überspült. In Lebach-Dörsdorf (Landkreis Saarlouis) brannte ein Gartenhaus, nachdem dort ein Blitz eingeschlagen war. Der Wetterdienst Kachelmannwetter registrierte in Tholey (Landkreis St. Wendel) 100 Kilometer pro Stunde Windgeschwindigkeit.

Mann stirbt beim Baden

Heftig von Gewittern und Unwetter getroffen wurden hingegen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Allein in Ludwigshafen/Rheinland-Pfalz gingen in kurzer Zeit mehr als 100 Notrufe bei der Feuerwehr ein, wie diese mitteilte. Auch über Pforzheim/Baden-Württemberg und dem Umland entluden sich starke Gewitter. Die Retter rückten am Abend zu rund 120 Wetter-Einsätzen aus.

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Die Gewitter trafen vor allem das Saarland, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Foto: Einsatz-Report24/dpa-Bildfunk.

Bei einem Badeunfall in der Nähe von Karlsruhe/Baden-Württemberg starb am Abend ein junger Mann - das Unwetter erschwerte die Suche nach dem vermissten Schwimmer sehr. „An der Einsatzstelle angekommen, entschied sich die Einsatzleitung aufgrund des tobenden Unwetters zunächst, keine Boote einzusetzen", berichtete ein Sprecher. „Im weiteren Verlauf kamen diese jedoch trotzdem zum Einsatz." Nach etwa 45 Minuten fanden Taucher den leblosen Körper des 26-Jährigen. Jede Hilfe kam aber zu spät.

Zwei Verletzte nach Unfällen

Die schweren Regenfälle führten in der Nähe von Koblenz/Rheinland-Pfalz zu mindestens zwei Unfällen auf der Autobahn. Es gab eine Schwerverletzte, wie die Polizei berichtete. Die Unfälle passierten auf der A48. Bei Weitersburg überschlug sich ein Auto mehrfach, eine Frau wurde schwer verletzt. Am Autobahnkreuz Koblenz raste ein Auto bei Starkregen in die Mittelleitplanke. Der Fahrer wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Auch am Mittwoch kräftige Gewitter möglich

Im Süden und Westen können sich im Lauf des Mittwochs wieder kräftige Gewitter bilden, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Erneut besteht also die Gefahr von Unwettern.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
Bericht der Feuerwehren im Landkreis St. Wendel, 07.08.19
Bericht der Feuerwehr Stadt Lebach, 06.08.19

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Rauchsäule über Kilometer sichtbar: Fast zeitgleich Brände in Homburg

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Die Rauchsäule war über Kilometer hinweg sichtbar. Foto: Feuerwehr Homburg.

Auf dem gemeinsamen Werksgelände von „Eberspächer" und „Reichhart Logistik" sind am Dienstagabend (6. August) aus noch ungeklärten Gründen hunderte Reifen in Brand geraten. Fast zeitgleich gab es auch in der etwa 300 Meter Luftlinie entfernten Firma „Loacker" ein Feuer. Dort brannte ein Container mit Kunststoff.

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Die Feuerwehr war rund vier Stunden im Einsatz. Foto: Feuerwehr Homburg.

Der brennende Gummi der Reifen verursachte eine riesige Rauchsäule, die über Kilometer hinweg sichtbar war. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

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Hunderte Reifen standen in Homburg in Brand. Foto: NonStopNews.

Die Ursache für die beiden Brände ist noch unklar. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus. Der Einsatz dauerte von circa 19.20 bis 23.00 Uhr.

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche
• NonStopNews

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