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Kampagne „Heimat shoppen“: Stadt Püttlingen sucht Models

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Aktuell ist die Stadt Püttlingen auf der Suche nach Models allen Alters. Wie aus einem Bericht des „SR“ hervorgeht, sollen diese dann im Rahmen eines Fotoshootings für die Werbekampagne „Heimat shoppen“ abgelichtet werden.

Das Ziel der Kampagne sei es, den lokalen Einzelhandel zu stärken - indem man Bürger dazu bewege, selbst mehr vor Ort einzukaufen. Wer sich traut, als Werbegesicht zu agieren, kann sich in noch in den nächsten Tagen per E-Mail an zentrum@puettlingen.de wenden.

Das Fotoshooting soll in etwa zwei Wochen stattfinden. Eine Altersgrenze gibt es nicht.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk

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Einbruch bei „Richy Mode“ in Saarbrücken: Beute in Höhe eines sechsstelligen Betrags

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Symbolfoto: Fotolia

Wertvolle Beute machten Unbekannte bei einem Einbruch am vergangenen Wochenende - als sie in das Bekleidungsgeschäft „Richy Mode“ in der Saarbrücker Fürstenstraße eindrangen. Dort entwendeten die Langfinger nämlich hochwertige Kleidung, Taschen sowie Accessoires.

Einbruch bei „Richy Moden“ in Saarbrücken: Täter gesucht

Zwischen Samstag (10. August 2019), 18.00 Uhr, und Montag (12. August 2019), 08.00 Uhr, gelangten die Einbrecher auf noch unbekannte Weise zunächst durch die Haupteingangstür in das Treppenhaus des vierstöckigen Gebäudes. Von dort aus drangen sie weiter in die Geschäftsräume ein. Den Tatort verließen sie - mit dem Diebesgut - vermutlich über den gleichen Weg, so die Einschätzung der Polizei.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben können, wenden sich an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0681)962-2133 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Übrigens: Erst vor wenigen Tagen kam es in Saarbrücken zu einem Einbruch in das Juweliergeschäft „Goldschmiede Herding" in der Saarbrücker Fröschengasse. Auch hier gelang den Tätern die Flucht.

Verwendete Quellen:
• Bericht des Landespolizeipräsidiums Saar, 12.08.2019

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Die SOL.DE-Buchtipps: Was lohnt sich im Augenblick zu lesen?

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Wir haben in die Bücherkiste gegriffen: Was lohnt aktuell zum Lesen. Foto: Kevin Lehtla / Unsplash.

Wir hoffen, wir haben in unserer heutigen Ausgabe für jeden von euch etwas dabei. Ein Hinweis in eigener Sache: Wer möchte, kann die Bücher per Klick sofort bestellen (Link zu Amazon), kauft aber gerne auch bei eurem Buchändler vor Ort. Für Tipps und Auswahl der Bücher ist allein SOL.DE verantwortlich. Wenn Ihr Lese-Tipps für uns habt, schreibt uns gerne an: redaktion@sol.de

Alle reden über Elon Musk. Ist der Tesla-Gründer der Retter der Auto-Industrie? Oder doch deren Totengräber (zumindest der deutschen, noch immer Verbrenner-fixierten Unternehmen)? Der "Buchreport" nennt ihn den "Leonardo da Vinci des 21. Jahrhunderts". Die Biografie ist auch deshalb spannend, weil sie aus dem Jahr 2015 stammt - jetzt aber wieder in die Bestseller-Listen aufgestiegen ist. Stimmen die Annahmen und Prognosen von damals noch? Der Titel des Buchs lautet: "Wie Elon Musk die Welt verändert" - und Elon Musk hat selbst an seiner Biografie mitgeschrieben, was durchaus Beleg für sein unerschütterliches Selbstbewusstein ist.

Ein Wirtschaftsvisionär aus dem Saarland ist ohne Zweifel David Zimmer, Gründer des Saarlouiser IT-Unternehmens Inexio. Seine Idee: Schnelles DSL dorthin bringen, wo es für Telekom und Co. nicht rentabel ist. Er versorgte ländliche Regionen Deutschlands mit dem Internet. Jetzt hat er sein Unternehmen für knapp über eine Milliarde Euro verkauft - ist aber weiter an Bord. Dennoch Zeit, kurz Rückschau zu halten: Dabei war sein Weg noch oben alles andere als geradlining: Kein Schulabschluss, dann die erste Firmen-Pleite, schließlich eine Krebserkrankung. Sein Fazit: Keine Krise ist größer als Deine Chance.

In der aktuellen Corona-Krise fällt ein Land nach dem anderen als Reiseziel aus. Stichwort: Risikogebiet. Wie gut, dass das Schöne direkt vor unserer Haustür liegt. Das Buch "Die Mosel: Unterwegs zwischen Perl und Koblenz" führt an wunderschöne Ecken in der Region. Ein kompakter und schön bebilderter Reiseführer. Esther Brenner, Redakteurin der Saarbrücker Zeitung, findet in ihrer Bespechung, das Buch sei ideal für Wochenendausflügler. Dann mal los.

Es ist ja Volkssport hierzulande, eifrig mitzuraten, an welchem Ort wohl was gedreht worden ist, wenn eine TV-Produktion im Saarland spielt. Bei Saar-Tatorten ist das ein besonders beliebtes Spiel. Aber auch bei Büchern lässt sich dieser Beschäftigung wunderbar nachgehen: An welche hiesige Orte führt uns wohl der Saarland-Krimi "Zappeduschder" von Jacqueline Lochmüller? Sie lässt ihre Kommissarin einen Fall am Bostalsee lösen. Die Autorin ist sonst übrigens auf Franken-Krimis spezialisiert und tut sich mit der saarländischen Dialektsprache mitunter etwas schwer - was neben dem Orte-Raten weiteres Amüsement beim Lesen bringt.

Verweilen wir noch kurz im Saarland. Eine geheimnisvolle Kugel ermöglicht vier Freunden den Blick in die Vergangenheit. Mit "The Chronos Sphere - Die Retter der Zeit" hat Ben Calvin Hary ein Fantasy-Jugendbuch vorgelegt, das in Saarbrücken spielt und die Elemente Zeitreise, Krimi-Geschichte und Erwachsenwerden lesenswert miteinander verbindet. Das schreiben wir übrigens nicht nur, weil Ben "im Nebenberuf" im Team der Saarbrücker Agentur N49 arbeitet, zu der auch SOL.DE gehört.  

Quartalsirrer, Größenwahnsinniger oder gewiefter Taktiker? Welches Bild von Donald Trump stimmt? Mary L. Trump hat als Nichte des US-Präsidenten Innenansichten aus dem direkten Familienkreis. Besonders spannend: Sie ist promovierte klinische Psychologin und kann so den US-Präsidenten auch professionell deuten. "Ihre Insiderperspektive in Verbindung mit ihrer fachlichen Ausbildung ermöglicht einen absolut einmaligen Einblick in die Psyche des unberechenbarsten Mannes, der je an der Spitze einer Weltmacht stand", schrieb der englische Guardian. Zu viel ist nie genug - der Titel macht neugierig.

Wie schaffen wir nun den Übergang von Donald Trump zu "Foodporn"? Egal! Das Buch der Food-Bloggerin Bianca Zapatka steht seit 2019 auf der Bestsellerliste und gibt Einblicke in ihre 100 liebsten Gerichte. Wenn sie die Frage hört, "wow, und das ist vegan?!", ist der größte Teil der Überzeugungsarbeit schon geschafft. Wir nennen zur Kostprobe mal ein paar Gerichte aus "Vegan Foodporn": Vanille-Pancakes mit Blaubeer-Creme und weißer Schokolade, Burrito-Samosas mit Guacamole, Tortellini mit Mandel-Ricotta oder Erdnussbutter-Schokoladen-Torte. Na, schon Hunger?

Die 20er des vergangenen Jahrhunderts liegen gerade im Trend. Die TV-Serie "Babylon Berlin" beleuchtete die schillernde Zeit zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Aktuell reist die ZDF-Serie "Oktoberfest 1900“ ebenfalls bis in die Golden Zwanziger. Michael Kipp macht sich in seinem Buch "Das Saargebiet: Eine Reise zu den Anfängen des Saarlandes" auf die Spur, wie die Saarländer diese Zeitspanne zwischen 1920 und 1935 erlebt haben. Es ist die Geburtsstunde des späteren Bundeslandes Saarland - und der Beginn unseres "Wir-Gefühls". Vor allem die Vielzahl historischer Fotos machen das Buch des SZ-Redakteurs so spannend.

Das waren unsere Buchtipps.
Viel Spaß beim Lesen - und bis zum nächsten Mal.

Wenn Ihr Lese-Tipps für uns habt, schreibt uns gerne an: redaktion@sol.de

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Ludwigspark wird später fertig

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Das alte Ludwigspark-Stadion in Saarbrücken wird derzeit erneuert. Archivfoto: BeckerBredel.

Das neue Ludwigspark-Stadion wird aller Voraussicht nach zwei Monate später als geplant fertig sein. Das berichtet der „SR". Demnach ist mit einer Fertigstellung erst im Juli 2020 zu rechnen, so die Stadtverwaltung laut Medienbericht. Dass der 1. FC Saarbrücken sein erstes Heim-Match der Saison 2020/21 im Ludwigspark spielen kann, soll trotz der Verzögerungen möglich sein. Ursprünglich war der Mai als Termin der Fertigstellung angepeilt worden.

Wie der „SR" schreibt, sei es bei der Ausschreibung für die Außenanlagen zu formalen Verfahrensmängeln gekommen. Die neuen Toiletten und der Kiosk seien mit den eingegangen Angeboten zu teuer gewesen. Die Kosten für das Ludwigspark-Stadion sollen trotz der Verzögerungen bei 38 Millionen Euro bleiben.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk

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„Fridays for Future“ im Saarland: Erneut Großdemo in Saarbrücken geplant

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In Saarbrücken fanden bislang schon mehrfach Demos der Klimaaktivisten statt. Foto: BeckerBredel

Die Klimaaktivisten von „Fridays for Future“ im Saarland rufen für Freitag, 20. September, erneut zur Großdemo in Saarbrücken auf. Willkürlich ist das Datum dabei keineswegs gewählt. Denn an diesem Tag wird über ein Gesetzespaket für Deutschlands Klimaziele 2030 verhandelt.

Wie aus einem „SZ“-Bericht hervorgeht, erhoffen sich die Veranstalter diesmal noch „mehr Teilnehmer, als bei der großen Demonstration Ende Mai“. Damals gingen rund 1.500 Personen auf die Straße. Bis es jedoch soweit ist, sollen im Saarland weitere (kleine) Aktionen stattfinden.

Zur Teilnahme an der bundesweiten Demo am 20. September rief auch Frank Bsirske, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Verdi, auf. Zwar nicht in Form eines Generalstreiks, so wie die Klimaaktivisten. Dafür aber im Rahmen der Möglichkeiten, die einem als Arbeitnehmer zur Verfügung stehen.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

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mit dpa/lrs

Ex-Freund in Köllerbach erschossen: Michaela R. gesteht Tat vor Gericht

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Michaela R. hat vor Gericht zugegeben, dass sie ihren Ex-Freund Patrick Schulz getötet hat. Fotos: privat | BeckerBredel.

Im Mordprozess hat Michaela R. gestanden, ihren früheren Lebensgefährten getötet zu haben. Vor dem Landgericht Saarbrücken räumte die 58-Jährige am Montag (12. August) über ihren Verteidiger den Vorwurf ein. Die Motive sollen laut Anwalt Marius Müller „Wut und Eifersucht" gewesen sein. „Sie bereut das, was passiert ist, zutiefst. Mehr möchte sie dazu nicht sagen", sagte er.

Die Anklage wirft der Masseurin vor, Patrick Schulz am Abend des 7. Februar 2019 mit vier Schüssen getötet zu haben, als der 46-Jährige gerade seine Krankengymnastik-Praxis im Püttlinger Stadtteil Köllerbach abschließen wollte. Laut Staatsanwaltschaft besaß die Frau die Waffe als Mitglied eines Schützenvereins legal. Bis zur Trennung 2012 seien die Angeklagte und das Opfer „geraume Zeit" miteinander liiert gewesen.

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Der Physiotherapeut Patrick Schulz (46) wurde im Februar vor seiner Praxis erschossen. Foto: Privat | BeckerBredel

Die Verteidigung hatte zum Prozessauftakt angekündigt, dass die 58-Jährige an diesem zweiten Sitzungstag eine umfassende schriftliche Einlassung abgeben wolle. „Nach der letzten Hauptverhandlung ist sie jedoch fest dazu entschlossen, nur noch drei Sätze zu dem Vorfall zu sagen", teilte ihr Anwalt der Deutschen Presse-Agentur mit.

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Einer 58 Jahre alten Frau (Mitte des Bilder; weiße Hose) wird vorgeworfen, ihren ehemaligen Lebensgefährten erschossen zu haben. Foto: BeckerBredel

Das Verfahren wird am Montag und Dienstag mit Zeugenaussagen und einem psychiatrischen Gutachten fortgesetzt. Das Urteil könnte am Mittwoch fallen. Wird Michaela R. verurteilt, droht ihr eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Tödliche Schüsse in Köllerbach: Bisherige Artikel zum Thema

27. Juli: Tödliche Schüsse auf Ex-Freund in Köllerbach: Michaela R. will Tat nicht geplant haben
16. Juli: Schüsse in Köllerbach: Saarländer sammeln 15.000 Euro für Witwe des Opfers
8. Juli: Schüsse in Köllerbach: Nachbarn sammeln Geld für Witwe von getötetem Physiotherapeuten (†46)
8. April: Mann (46) in Köllerbach erschossen: Anklage gegen frühere Lebensgefährtin (57)
8. Februar: Tödliche Schüsse in Köllerbach: Michaela R. und Patrick S. vor langer Zeit Paar gewesen
8. Februar: Mann (46) in Köllerbach erschossen - Polizei nimmt Frau fest

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• eigene Berichte

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dpa/lrs

Bitburger will bald glutenfreies Bier verkaufen

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Jan Niewodniczanski, Geschäftsführer für Technik und Umwelt der Bitburger Braugruppe, stellt die neuen Pläne für glutenfreies Bier vor. Foto: Harald Tittel/dpa-Bildfunk.

Es gebe dafür einen Markt, sagte der Geschäftsführer für Technik und Umwelt bei der Braugruppe, Jan Niewodniczanski, der Deutschen Presse-Agentur in Bitburg. Immer mehr Menschen litten an einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) oder entschieden sich, im Zuge einer gesundheitsbewussten Ernährung auf Gluten zu verzichten.

Es gibt bereits ein paar Anbieter von glutfreien Bieren auf dem deutschen Markt. Dazu gehören eine Tochtergesellschaft der Radeberger Gruppe, die bayerische Brauerei Neumarkter Lammsbräu und die Brauerei Schleicher in Itzgrund (Bayern). Laut Deutschem Brauerbund handelt es sich aber um einen Nischenmarkt.

Bitburger hofft auf ein Zusatzgeschäft. Die Braugruppe setzte 2018 mit 6,6 Millionen Hektolitern 2,7 Prozent weniger ab als im Vorjahr. Der deutsche Biermarkt schrumpft seit Jahren kontinuierlich.

Durststrecke? Saarländer tranken in diesem Jahr bislang weniger Bier

Das Klebereiweiß Gluten ist in vielen Getreidesorten enthalten - auch in Braugerste. Bitburger hat ein Verfahren entwickelt, bei dem Gluten durch das natürliche Enzym Protease abgebaut wird.

Von einer Glutenunverträglichkeit sind nach Angaben der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft in Stuttgart rund 800.000 Menschen in Deutschland betroffen. „Wir sind sehr dankbar, dass immer mehr Produkte kommen", sagte ein Sprecher. Zöliakie kann eine chronische Erkrankung des Dünndarms mit Bauchkrämpfen, Durchfall und Verdauungsbeschwerden hervorrufen.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• eigener Bericht

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Rocco del Schlacko 2019: Saar-Polizei zieht Bilanz

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Bis zu 20.000 Besucher feierten täglich beim Rocco del Schlacko 2019. Foto: BeckerBredel

Von Donnerstag bis Sonntag (11. August) fand auf dem Püttlinger Sauwasen das Rocco del Schlacko 2019 statt. Täglich zog das Festival dabei bis zu 20.000 Besucher an - sodass auch die Präsenz der Polizei vor Ort gefragt war.

Noch bevor die Feierei am Donnerstag begann, veröffentlichten die Beamten einen Vorabhinweis zum starken Verkehrsaufkommen. Durch die neu gestaltete Anfahrt konnte die Anreise jedoch „etwas stressfreier“ ablaufen. Zudem wurde der restliche Verkehr durch das Festival „weniger beeinträchtigt“, heißt es.

Rocco del Schlacko 2019: Polizei zieht positive Bilanz

Nach Angaben der Beamten herrschte während der gesamten drei Tage „eine friedliche und äußerst freudige Stimmung“. Die Polizei musste nur zu sehr wenigen „festivaltypischen“ Anlässen einschreiten, beispielsweise zu Sachbeschädigungen oder hilflosen Personen.

Den Großteil der polizeilichen Arbeit machten die Anzeigenaufnahmen in der eingerichteten mobilen Wache aus. Dort wurden hauptsächlich Diebstähle oder Verluste von Handys sowie Geldbörsen zur Anzeige gebracht.

Verwendete Quellen:
Bericht der Polizei Völklingen, 12.08.2019

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dpa/lrs

Deutsches Rotes Kreuz schlägt Alarm und sucht dringend Blutspender

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Das Deutsche Rote Kreuz sucht Blutspender. Foto: DRK.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) beklagt Engpässe bei den Blutvorräten. Dringend würden vor allem Spenden der Blutgruppe 0 (negativ und positiv) benötigt, teilte der DRK-Blutspendedienst West am Montag für das Versorgungsgebiet Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit.

Die längere Ferienzeit, in der weniger Spender kommen, wirkt sich demnach mittlerweile stark auf die Bestände aus - und somit auf die Versorgung der Krankenhäuser mit Blutkonserven. Nach DRK-Angaben werden in dem Versorgungsgebiet täglich mindestens 3.000 Blutspenden benötigt, um die Belieferung der Krankenhäuser sicherzustellen.

Die „Komfortzone" liege jedoch bei einem Dreitagesvorrat, um jederzeit auf einen steigenden Blutbedarf oder Krankheitswellen reagieren zu können. Derzeit seien die Bestände vor allem bei der Blutgruppe 0 Rhesus negativ „durchaus kritisch": Die Vorratssituation liege bei unter einem Tag.

Blutgruppe 0 Rhesus negativ sei deshalb so wichtig, weil sie nur sechs Prozent der Bevölkerung habe, sie aber bei fast allen Patienten eingesetzt werden könne. Sie spiele daher in der Notfallmedizin eine große Rolle. Aber auch der Bestand der Blutgruppe 0 Rhesus positiv sinke derzeit täglich, hieß es. Daher ruft der DRK-Blutspendedienst alle gesunden Menschen der Blutgruppe 0 auf, jetzt Blut zu spenden.

Infos zum Thema Blutspenden sowie Termine sind auf der Website des Blutspendedienstes West zu finden.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur

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Einsatz am Saarbrücker Hauptbahnhof: Passanten mit Augenreizungen

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Für die Bundespolizei und die Feuerwehr gab es am Sonntagnachmittag am Hauptbahnhof Saarbrücken einen Einsatz. Archivfoto: BeckerBredel.

Zu einem Einsatz von Bundespolizei und Feuerwehr ist es am Sonntagnachmittag (11. August) am Hauptbahnhof in Saarbrücken gekommen. Fünf Personen hatten gegen 15.45 Uhr am Drogeriemarkt Rossmann über Augenreizungen und Störungen der Atemwege geklagt. Nach Auskunft von Polizeisprecher Dieter Schwan zu SOL.DE sei noch unklar, was diese Beschwerden ausgelöst hatte.

Es seien mehr Personen betroffen gewesen, das hätten Auswertungen von Videoaufnahmen gezeigt, so Schwan. Nicht jeder Geschädigte habe sich bei der Polizei gemeldet.

Die Feuerwehr hatte den Bereich um die Drogerie untersucht, die sonntags geöffnet hat. Es konnten allerdings keine Rückstände mehr gefunden werden. Die Einsatzkräfte lüfteten den Bereich schließlich durch.

Die Beamten hoffen jetzt auf weitere Zeugen, die Auskunft über die Vorkommnisse am Rossmann machen können. Hinweise an die Bundespolizei unter der Tel. (06826)5220, der kostenfreien Servicenummer der Bundespolizei, Tel. (0800)6888000 oder über bundespolizei.de.

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche

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Alkoholisiert und zu schnell: Fahrer streift bei Heusweiler LKW und wird schwer verletzt

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Bild: Fotolia

Unfall bei Einfahrt auf Parkplatz

Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagabend (11.08.2019) auf der A8 bei Kutzhof ist ein Autofahrer schwer verletzt worden. Wie die Polizei Völklingen berichtet, war der 28-Jährige in seinem Nissan Micra gegen 19.35 Uhr in Richtung Luxemburg unterwegs und wollte über den Verzögerungsstreifen zum Parkplatz Kutzhof einfahren.

Alkoholisiert und zu schnell

Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und alkoholischer Beeinflussung streifte der Nissan einen geparkten Lkw. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Der 28-Jährige wurde zur Behandlung in die Klinik nach Püttlingen eingeliefert.

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Tödliche Schüsse auf Ex-Freund in Köllerbach: Michaela R. will heute aussagen

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Michaela R. wird seit Ende Juli der Mord-Prozess gemacht. Sie soll ihren Ex-Freund auf offener Straße in Püttlingen-Köllerbach erschossen haben. Foto: BeckerBredel.

Vor dem Landgericht Saarbrücken wird am heutigen Montag (12. August) der Mordprozess gegen Michaela R. fortgesetzt. Die 58-Jährige soll am Abend des 7. Februar 2019 mit vier Schüssen ihren früheren Lebensgefährten Patrick Schulz getötet haben, als er gerade seine Krankengymnastik-Praxis im Püttlinger Stadtteil Köllerbach abschließen wollte.

Laut Staatsanwaltschaft besaß die Frau die Waffe als Mitglied eines Schützenvereins legal. Bis zur Trennung 2012 seien die Angeklagte und das Opfer „geraume Zeit" miteinander liiert gewesen.

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Der Physiotherapeut Patrick Schulz (46) wurde im Februar vor seiner Praxis erschossen. Foto: Privat | BeckerBredel

Die Verteidigung hatte zum Prozessauftakt angekündigt, dass die 58-Jährige an diesem zweiten Sitzungstag eine umfassende schriftliche Einlassung abgeben wolle. „Nach der letzten Hauptverhandlung ist sie jedoch fest dazu entschlossen, nur noch drei Sätze zu dem Vorfall zu sagen", teilte ihr Rechtsanwalt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Diese Einlassung solle er für sie abgeben.

Insgesamt sind in dem Verfahren vier Verhandlungstage vorgesehen. Das Urteil könnte am Mittwoch fallen.

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Einer 58 Jahre alten Frau (Mitte des Bilder; weiße Hose) wird vorgeworfen, ihren ehemaligen Lebensgefährten erschossen zu haben. Foto: BeckerBredel

Tödliche Schüsse in Köllerbach: Bisherige Artikel zum Thema

27. Juli: Tödliche Schüsse auf Ex-Freund in Köllerbach: Michaela R. will Tat nicht geplant haben
16. Juli: Schüsse in Köllerbach: Saarländer sammeln 15.000 Euro für Witwe des Opfers
8. Juli: Schüsse in Köllerbach: Nachbarn sammeln Geld für Witwe von getötetem Physiotherapeuten (†46)
8. April: Mann (46) in Köllerbach erschossen: Anklage gegen frühere Lebensgefährtin (57)
8. Februar: Tödliche Schüsse in Köllerbach: Michaela R. und Patrick S. vor langer Zeit Paar gewesen
8. Februar: Mann (46) in Köllerbach erschossen - Polizei nimmt Frau fest

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur

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