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Warum das Saarland der Bildungsgewinner 2019 ist

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Nach einer aktuellen Studie, dem „Bildungsmonitor 2019“, hat das Saarland im bundesweiten Vergleich in den letzten sechs Jahren die größten Fortschritte im Bildungswesen gemacht. Im „Monitor 2015“ belegte das kleinste Flächenland der Bundesrepublik noch Platz 15 - und gehörte somit zu den Schlusslichtern. Nun konnte sich das Saarland jedoch auf Platz 4 steigern.

Saarland rückt im Bildungswesen nach vorne

Besonders lobende Worte fand der „Bildungsmonitor 2019“ für die wenigen Schüler, die Klassen wiederholen müssen. Darüber hinaus seien die Bildungsausgaben pro Grundschüler hoch. Zudem bestehe hierzulande eine hohe Promotions- und Habilitationsquote. Und: Der Einfluss der sozialen Herkunft der Schüler auf ihre Bildung sei gering.

Nachbesserungsbedarf gebe es aber auch. Beispielsweise bei der beruflichen Bildung, hieß es in den Ergebnissen zum Bildungsvergleich der Länder. An beruflichen Schulen würden unter anderem nur wenige Schüler in Fremdsprachen unterrichtet. Außerdem seien Fortbildungsquoten bei jungen Erwachsenen eher gering.

Bildungsminister Ulrich Commerçon fand lobende Worte zum Ergebnis. Das Saarland sei „der große Bildungsgewinner“. Und auch Ministerpräsident Tobias Hans zeigte sich erfreut. Das Resultat der Studie beweise, dass man trotz schwieriger Haushaltskonsolidierungen die richtigen Prioritäten im Bildungsbereich gesetzt habe.

Bildungsmonitor 2019: Hintergründe

Die Studie wird jährlich (2019 zum 16. Mal) von der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) veröffentlicht. Finanzielle Unterstützung erfährt die Initiative durch die Arbeitgeberverbände in der Metall- und Elektroindustrie. Die Studie vergleicht die Reduzierung von Bildungsarmut, den Beitrag zur Fachkräftesicherung und die Wachstumsförderung.

Im Bildungsvergleich der Länder 2019 liegt Sachsen auf Platz eins, gefolgt von Bayern (Platz zwei) und Thüringen (Platz drei). Commerçon kündigte an, die anderen drei Länder auch noch überholen zu wollen.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung des Bildungs- und Kulturministeriums
• dpa

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