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A8 Saarlouis Richtung Luxemburg zwischen Merzig-Wellingen und Perl-Borg Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle (07:41)

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„Echte Gilde der Marktschreier“ ab heute in Saarbrücken

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Bei „Wurst-Achim“ gibt's Würste - und Schreie gratis dazu. Foto: BeckerBredel

DieEchte Gilde der Marktschreier legt auf ihrer Deutschland-Tour einen Zwischenhalt in Saarbrücken ein. Für fünf Tage (Mittwoch bis Sonntag) verwandelt sich der Bereich vor der Saarbrücker Europagalerie dann in einen lautstarken Umschlagplatz für kilogrammschwere Wurstpakete, bunte Blumensträuße und Co.

Wer sich an den Ort des Geschehens wagt, wird mit Angeboten und durchaus bekannten Persönlichkeiten belohnt. Beispielsweise Wurst-Achim, der 2013 zum Deutschen-Marktscheier-Meister gekürt wurde und Weltrekordhalter „in der Lautstärke“ ist. Das bekundet ein Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. 110 Dezibel soll sein Organ auf die Messgeräte bringen. Zum Vergleich: So viel Lärm macht sonst ein Presslufthammer.

Neben dem wohl „lautesten Lebewesen der Welt“ bittet auch der „Blumen-Holländer“ zur Theke. Wie aus einem Bericht der „Bild“ hervorgeht, versucht dieser einen Weltrekord. Sein Ziel: An einem einzigen Tag insgesamt 1.357 Orchideen verkaufen. Das ganze Line-up der Gilde besteht übrigens aus den Persönlichkeiten „Aal-Ole“, „Gewürze-Uwe“, „Nudel-Anne“, „Kuchen-Olli“ und „Wurst-Achim“.

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Hier zu sehen: der „Blumen-Holländer“. Foto: BeckerBredel

Auf einen Blick:
Was? „Echte Gilde der Marktschreier“
Wo? Ecke Reichsstraße/Trierer Straße, 66111 Saarbrücken
Wann? Mittwoch (21.08.) bis Samstag, täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr. Sonntag: 11.00 bis 18.00 Uhr.

Verwendete Quellen:
• Homepage „Echte Gilde der Marktschreier“
• Bild Saarland

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E.Coli nachgewiesen: Trinkwasser in weiten Teilen von Blieskastel verunreinigt

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Wasser ist in Teilen von Blieskastel verunreinigt. Symbolfoto: Lino Mirgeler/dpa-Bildfunk.

In einigen Ortsteilen von Blieskastel ist zurzeit das Trinkwasser mikrobiologisch verunreinigt. Betroffen sind nach Angaben der Stadtwerke Bliestal vom Dienstag (20. August) Blieskastel-Mitte, Lautzkirchen, Alschbach, Webenheim, Mimbach und Bierbach. Nicht betroffen seien demnach Altheim, Aßweiler, Ballweiler, Biesingen, Blickweiler, Böckweiler, Breitfurt, Niederwürzbach, Seelbach, Wecklingen. Die Ursache der Verunreinigung werde derzeit geklärt. Rohre würden gespült und desinfiziert. Laut „SZ" seien E.Coli-Bakterien in einem Hochbehälter nachgewiesen worden. Diese können Magen-Darm-Probleme auslösen.

Wasser in Blieskastel soll abgekocht werden

Um Gefahren für die Gesundheit auszuschließen, sollen die Bewohner der betroffenen Ortsteile ihr Wasser sicherheitshalber drei Minuten sprudelnd kochen lassen. Dies gelte laut Stadtwerken für:

• die Zubereitung von Nahrung, insbesondere für Säuglinge, Kleinkinder, Alte und Kranke
• das Abwaschen von Salaten, Gemüse und Obst
• das Herstellen von Eiswürfeln zur Kühlung von Getränken
• das Zähneputzen
• medizinische Zwecke (Reinigung von Wunden, Nasenspülung, und so weiter)

Beim Duschen aufpassen

Bei der Körperpflege könne weiterhin nicht abgekochtes Leitungswasser benutzt werden. Es soll jedoch darauf geachtet werden, dass das Wasser nicht getrunken wird und nicht auf offene Wunden kommt. Für Haustiere und Vieh wird kein abgekochtes Leitungswasser benötigt.

Circa drei Tage lang soll die Abkoch-Vorschrift bestehen bleiben. Die Stadtwerke wollen darüber informieren, wenn das Leitungswasser wieder uneingeschränkt genutzt werden kann.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung der Stadtwerke Bliestal, 20.08.19

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Mozarts „Le nozze di Figaro“ im Großen Haus des Saarländischen Staatstheaters

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Foto: Pixabay

Von zweideutigen Scharaden und anderem Lustgewinn

Die Historiker mögen verzeihen, aber das letzte Drittel des 18. Jahrhunderts war im Habsburger Reich vergleichsweise friedlich. Ein Bayerischer Erbfolgekrieg, der auch spöttisch »Kartoffelkrieg« genannt wurde, konnte ohne einen Schuss am grünen Tisch beendet werden. Und überhaupt tauschten die Potentaten lieber Staatsgebiet, als dafür Blutzoll zu entrichten. Bei Hofe kam daher mitunter Langeweile auf. Die bekämpfte man am besten mit zweideutigen Scharaden oder anderem Lustgewinn. Rokoko oho, möchte man witzeln. In Mozarts Oper »Le Nozze di Figaro« kann man die feudale Langeweile und die erotisch aufgeladenen Ablenkungen davon förmlich mit Händen greifen. Schließlich konnte damals ein falsch gehaltener Fächer oder ein Augenzwinkern fatale Wirkungen in der Geheimsprache der feudal Gelangweilten haben.

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Foto: Saarländisches Staatstheater

Kommt uns das bekannt vor? Aber sicher! In unseren Tagen, wo man sich »klassisch« im Internet kennenlernt, kann ein kleiner »Wisch« fatale Folgen haben, oder das ganz große Glück bringen. Diesen Nervenkitzel hat Mozart schon damals mitkomponiert, und es darf nicht wundern, dass die Komödie vom Hochadel kritisch beäugt wurde. Immerhin wird darin das Recht des Fürsten auf »die erste Nacht« mit einer Frau offen kritisiert und nicht nur hinterm Fächer bekichert. Skandal! Trotz aller Aufklärung: Diese Form der Übergriffigkeit und des Machtmissbrauchs ist auch 233 Jahre nach der Uraufführung ein Dauerthema.

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Mehrfach für ihre Regiearbeiten von den Fachzeitschriften nominiert – als »Beste Nachwuchskünstlerin«, für »Beste Regie«, die »Beste Produktion« und mit dem Götz-Friedrich-Preis ausgezeichnet – Eva-Maria Höckmayr, eine junge Regisseurin, bescherte letzte Saison mit einer umjubelten »Krönung der Poppea« an der Staatsoper Unter den Linden der Opernwelt einen »Abend für die Geschichtsbücher«, wie es in der Kritik hieß. Feinfühlige psychologische Präzision in packendem Theater, das ist ihr Markenzeichen.

Mehr zu Mozarts „Le nozze di Figaro“ im Großen Haus des Saarländischen Staatstheaters und weiteren Programmhighlights in den anderen Spielstätten gibt es in der aktuellen Ausgabe der Theaterzeitung.

Weitere Infos rund um das Saarländische Staatstheater:

Saarländisches Staatstheater im Internet
Saarländisches Staatstheater auf Facebook
Saarländisches Staatstheater auf YouTube
Saarländisches Staatstheater auf Instagram

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Grenzkontrolle auf A6 bei Saarbrücken: Einfuhr von Drogen, unerlaubte Einreise und mehr

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Am Einsatz bei Saarbrücken beteiligt: rund 100 Polizisten. Foto: BeckerBredel

Am Grenzübergang „Goldene Bremm, zwischen Saarbrücken und Stiring-Wendel sowie Spichern/Frankreich gelegen, fand am Dienstag eine große Kontrollaktion statt.

Um den einreisenden Verkehr akribisch zu überprüfen, setzte die Polizei bei der Aktion auf gemeinsame Kräfte: Von 14.00 bis 20.00 Uhr begutachteten so die Bundespolizeiinspektion, das Hauptzollamt Saarbrücken, die Landespolizei und die französische Gendarmerie gemeinsam die Verkehrsteilnehmer sowie ihre Fahrzeuge.

Bilanz der Kontrolle am Grenzübergang „Goldene Bremm“

Insgesamt gab es „relativ wenige Beanstandungen“, heißt es. Auffällig war jedoch die große Anzahl an Verstößen gegen die sogenannten Sozialvorschriften (39 Verstöße, überwiegend gegen die Lenk- und Ruhezeiten).

Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte „diverse zoll-, grenz-, transport-, und einreiserechtliche Verstöße“ fest. Dazu gehörten unter anderem die Einfuhr von Betäubungsmitteln sowie die unerlaubte Einreise. Ebenso kam es zu einer Vollstreckung von Steuerschulden. Drei Fahrzeugführern wurden Blutproben entnommen, da sie durch Drogen beeinflusst waren. Gegen drei weitere Personen bestanden Haftbefehle.

Für Verwunderung sorgte der Fall eines französischen Verkehrsteilnehmers: Der Mann war ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs, daher wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Im Anschluss rief er einen Bekannten an, der ihn abholen sollte. Der Bekannte fuhr allerdings ebenso ohne gültigen Versicherungsschutz vor. Nun erwartet auch ihn ein Bußgeld. Nach der achtstündigen Kontrolle zogen alle beteiligten Behörden eine positive Bilanz.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar
• Pressedienst BeckerBredel

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Jäger im Saarland schießen weniger Wildschweine, aber mehr Dachse

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Jäger haben im vergangenen Jagdjahr deutlich weniger Schwarzwild als zuvor erlegt. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa-Bildfunk.

Trotz wachsender Wildschweinbestände haben die saarländischen Jäger im vergangenen Jagdjahr (bis 31. März 2019) weniger Schwarzkittel geschossen. Mit gut 6.800 erlegten Wildschweinen standen rund 2.000 Stück weniger in der Statistik als im Jahr zuvor, sagte der Geschäftsführer der Vereinigung der Jäger des Saarlandes, Johannes Schorr, der Deutschen Presse-Agentur in Saarwellingen.

Dies sei aber eine Schwankung „im Rahmen des Üblichen". In den vergangenen Jahren hätten sich die Abschusszahlen beim Schwarzwild immer zwischen 5.000 bis über 8.000 bewegt. Vor dem Jahr 2000 lagen sie noch bei 2.000.

Nachtzielgeräte gefordert

Ein Grund für den „Zickzackkurs" sei die „extrem schwierige Bejagung" der Tierart. „Vieles hängt da von Zufällen ab." Zudem seien die Schwarzkittel gerne nachts unterwegs, wo sie schwer erkennbar seien. Um die Jagd auf Wildschweine zu verbessern, fordern die Saar-Jäger schon länger die Freigabe von Nachtzielgeräten. Mit einer künstlichen Lichtquelle an der Zieloptik könnten die Tiere besser gesehen werden. Nach wie vor ist die Montage von Nachtzielgeräten an Waffen durch das Waffengesetz verboten. „Das ist eine Bundessache", sagte Schorr.

Wenig Hasen und Fasane erlegt

Eine „nach wie vor unbefriedigende Situation" gebe es laut Statistik des vergangenen Jagdjahres beim sogenannten Niederwild, zu dem auch Hasen (129), Kaninchen (31) und Fasane (51) gehörten. Die Population dieser Tierarten sei so gering geworden, weil deren Lebensraum weggefallen sei, sagte Schorr. In Projekten mit der Landwirtschaft versuche man nun unter anderem in den Kreisen Saarlouis und St. Wendel, geeignete Flächen für die Tiere wieder anzulegen.

Neuer Rekord bei Dachsen

Die Rehwild-„Strecke" lag bei gut 10.000 und damit im langjährigen Mittel. Auch konstant geblieben seien die Abschusszahlen bei den Füchsen (3.289). Die einzige Tierart, die immer mehr bejagt werde, sei der Dachs, sagte Schorr. Mit 377 erlegten Tieren sei im Saarland ein neuer Rekord aufgestellt worden. Im Jahr zuvor waren es 330 Dachse.

Immer mehr Frauen werden Jäger

Es gebe immer mehr Jäger im Saarland, berichtete der Geschäftsführer weiter. Ende 2018 waren es 4.756 Jäger: Das seien gut 700 mehr als noch vor fünf Jahren. „Ich denke, dass es das steigende Interesse an der Natur und der Wunsch nach gesundem Essen ist", sagte Schorr zu möglichen Gründen.

Der Anteil der Frauen an der Jägerschaft habe sich in den vergangenen zehn Jahren von sieben auf zehn Prozent erhöht. Schorr ging davon aus, dass der Frauenanteil mittelfristig auf rund 20 Prozent ansteigen werde. „Wir sehen das in den Jungjäger-Kursen: Da liegt der Anteil der Frauen schon bei 20 Prozent", sagte er.

An diesem Samstag (24. August) geht der saarländische Jägertag der Vereinigung der Jäger im Saarland in Eppelborn über die Bühne.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa/lrs

Bewährung und Geldstrafe nach illegalem Autorennen bei Zweibrücken

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Die beiden Verurteilten waren zunächst miteinander und dann mit vier weiteren Autos kollidiert. Foto: Polizei.

Wegen eines unerlaubten Straßenrennens auf der A8 ist ein 31 Jahre alter Mann am Dienstag (20. August) zu einer Bewährungsstrafe von sieben Monaten und ein 21-Jähriger zu einer Geldstrafe von 2.500 Euro und 150 Arbeitsstunden verurteilt worden. Außerdem haben beide noch vier Monate Führerscheinsperre.

Staatsanwaltschaft wollte höhere Strafe

Das Landgericht Zweibrücken verwarf mit dem Urteil den Berufungsantrag der Staatsanwaltschaft, die für beide zehn Monate Bewährungsstrafe gefordert hatte. In einem ersten Prozess waren die beiden Angeklagten im April 2019 zu Bewährungsstrafen von jeweils sieben Monaten verurteilt worden.

350-PS-Boliden rasten gegen Stauende

Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass sich die Angeklagten im Mai 2018 auf der Autobahn 8 zwischen Zweibrücken und Pirmasens kurz nach der Anschlussstelle Contwig mit ihrem Porsche und Mercedes (jeweils über 350 PS) ein Autorennen geliefert hatten. „Es war auf jeden Fall das Bestreben da, die höchst mögliche Geschwindigkeit zu erzielen und sich zu messen", so Richter Michael Schubert.

Weil die Beiden zu schnell und mit zu geringem Abstand fuhren, waren sie vor einem Stauende zunächst miteinander und dann mit vier weiteren Autos kollidiert. Dabei wurden vier Insassen zum Teil schwer verletzt.

Feß: „Hätte noch enorm etwas passieren können"

Die Anträge von Staatsanwaltschaft und Verteidigung waren zuvor deutlich auseinandergegangen. Nach Ansicht von Staatsanwältin Claudia Feß stand zweifelsfrei fest, dass es im Vorfeld des Unfalls ein Rennen gegeben habe. Die Männer hätten sich schon zuvor an einer Kreuzung getroffen und seien übereingekommen, sich in Sachen Geschwindigkeit zu messen. Dabei hätten sie eine „äußerst verantwortungslose Fahrweise" gezeigt und durch die erhöhte Geschwindigkeit bewusst erhebliche Risiken in Kauf genommen. „Es hätte noch enorm etwas passieren können", so Feß.

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Teils schwer verletzt wurden vier Unbeteiligte. Foto: Polizei.

Kampfschulte forderte Freispruch

Die Verteidiger hatten dem Vorwurf eines illegalen Autorennens widersprochen: „Der Vorfall ist bedauerlich und tragisch", so Max Kampschulte für seinen 21-jährigen Mandanten. Aber nicht jeder Unfall mit solchen Folgen bedeute automatisch ein strafbares Autorennen und strafbares Verhalten. Deshalb forderte er Freispruch und die Rückgabe des Führerscheins.

Berg: kein Autorennen

Auch Johannes Berg, der Verteidiger des 31-Jährigen, unterstrich, dass es zu keinem Autorennen gekommen sei. Schließlich seien beide Fahrzeuge stets hintereinander gefahren und es habe kein Ausscheren und keine Überholmanöver gegeben. Sein Mandant habe lediglich den Sicherheitsabstand nicht eingehalten. Wegen fahrlässiger Körperverletzung beantragte er eine milde Geldstrafe und ebenfalls die Rückgabe der Fahrerlaubnis.

Der 21-Jährige wurde nach Jugendstrafrecht verurteilt. Gegen den 31-Jährigen ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• eigene Berichte

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15-Jähriger wird in Siersburg von Zug erfasst - Er hat unfassbares Glück

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Der Zug erwischte den Jungen am Arm. Symbolfoto.

Unfassbares Glück im Unglück hatte ein 15-jähriger Junge am Mittwochmorgen (21. August) am Bahnhof in Siersburg. Weil er seinen Zug nicht verpassen wollte, war er gegen 8.00 Uhr am Bahnübergang verbotenerweise an der geschlossenen Schranke vorbeigelaufen, so die Bundespolizei auf SOL.DE-Anfrage.

Junge hat Glück

Auf den Gleisen erwischte ihn dann ein Zug am Arm. Der 15-Jährige hatte dabei Glück, wurde nur leicht verletzt und musste kurz ärztlich behandelt werden.

Im Bahn- und Straßenverkehr kam es infolge des Unfalls zu erheblichen Beeinträchtigungen. Der Zugverkehr zwischen Dillingen und Niedaltdorf war für rund fünf Stunden unterbrochen. Hier verkehrten zwischenzeitlich Ersatz-Taxen. Wegen der Sperrung des Bahnübergangs staute sich auch der Auto-Verkehr in Siersburg.

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche

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Ergebnis der OB-Stichwahl in Saarbrücken ungültig? Gericht prüft Klage eines Wählers

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Bei der Stichwahl im Juni 2019 setzte sich Conradt (links) gegen die bisherige Amtsinhaberin Britz durch. Fotos: BeckerBredel

Im Juni dieses Jahres gewann Uwe Conradt (mit 50,3 Prozent der Stimmen) die Saarbrücker Oberbürgermeister-Stichwahl gegen die langjährige Amtsinhaberin Charlotte Britz (49,7 Prozent der Stimmen). Wird dieses Ergebnis nun aufgrund eines Formhehlers widerrufen?

Der Hintergrund einer solch möglichen Annullierung ist die Klage eines Wählers: Dieser habe aufgrund eines schweren Formfehlers bei der Stichwahl eine sogenannte Anfechtungs-Klage eingereicht. Konkret gehe es dabei um die Briefwahl.

Formfehler bei Briefwahl in Saarbrücken?

Auf einem Merkblatt dazu sei auf einen gelben Stimmzettel-Umschlag hingewiesen worden. Auf dem Wahlschein selbst sei jedoch ein Hinweis auf einen blauen Stimmzettel-Umschlag zu finden gewesen. Das Problem: Einen blauen Stimmzettel-Umschlag habe es nicht gegeben. Und genau dieser Fehler hätte das Ergebnis der Wahl beeinflusst, argumentiere der Mann. Nun wolle er, dass die Wahl für ungültig erklärt werde.

Mittlerweile hat das Landesverwaltungsamt den Fehler bestätigt. Allerdings wurde die Anfechtung des Wählers zurückgewiesen. Denn der Verstoß habe keine Auswirkungen auf das Wahlverhalten gehabt. Gegen diesen Bescheid ging wiederum eine Klage des Mannes ein. Nun muss das Verwaltungsgericht diese Klage prüfen - und festlegen, ob sie abgelehnt oder doch zugelassen wird.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa/lrs

Tödliches Familiendrama in Beckingen: Vater nach Schüssen auf eigenen Sohn ab heute vor Gericht

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In diesem Gebäude in Beckingen-Haustadt kam es im Januar 2018 zu einem tödlichen Familiendrama. Angeklagt ist ein 66-Jähriger. Fotos: BeckerBredel.

 

Update (16.00 Uhr): Der Angeklagte legte ein umfassendes Geständnis ab

 

Vor dem Landgericht Saarbrücken beginnt am heutigen Mittwoch (21. August) der Totschlagsprozess gegen einen 66-Jährigen, der seinen Sohn (29) erschossen haben soll. Dem Mann wird vorgeworfen, den 29-Jährigen am 1. Januar 2018 in seinem Wohnhaus im Beckinger Ortsteil Haustadt mit drei Schüssen getötet zu haben.

Langer Konflikt vor der Tat

Der Tat sollen laut Staatsanwaltschaft jahrelange familiäre Konflikte vorausgegangen sein. Diese seien um die Weihnachtszeit 2017 für die Dauer mehrerer Tage eskaliert. Am Tattag soll der psychisch auffällige Sohn gegen den Willen des Vaters über den Balkon in dessen Haus eingedrungen sein.

Pistole war vom Sohn

Die Pistole (Beretta, Kaliber 7,66 Millimeter) soll der Angeklagte zu einem nicht bekannten Zeitpunkt in den Sachen seines Sohnes gefunden und behalten haben. Dreimal soll der heute 66-Jährige auf den Sohn geschossen haben, davon war ein Schuss ins Herz tödlich.

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Mit drei Schüssen wurde der 29-jährige Sohn getötet. Archivfoto: BeckerBredel.

66-Jähriger politisch aktiv

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Angeschuldigte im Wesentlichen geständig sein und es bereuen, seinen Sohn getötet zu haben. In seiner Heimatgemeinde war der Vater auf lokaler Ebene über viele Jahre politisch aktiv und als Ortsvorsteher, Mitglied des Orts- und Gemeinderates und Vorsitzender des Ortsverbandes einer Partei tätig.

Nach Auskunft einer Gerichtssprecherin sind zwei weitere Verhandlungstage vorgesehen. Das Urteil könnte demnach am 5. September fallen.

Tödliches Familiendrama in Beckingen: Bisherige Artikel zum Thema

28. Mai 2018: Sohn mit drei Schüssen in Beckingen getötet: Vater angeklagt
4. Januar 2018: Drama in Beckingen: Jahrelanger Familienkonflikt vor der Tat
3. Januar 2018:  Familiendrama in Beckingen: Sohn randalierte kurz vor tödlichen Schüssen
2. Januar 2018:  Vater erschießt in Beckingen seinen Sohn

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• eigene Berichte

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Anne Tietz/SOL.DE

Sommerhaus der Stars: Wie lang sind 20 Zentimeter?

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Wer braucht schon Schiller und Goethe, wenn man das Sommerhaus der Stars haben kann!? Foto: TV NOW

Es werden Intrigen geschmiedet, Grüppchen gebildet, Grüppchen erzwungen und ordentlich ausgeteilt. Wir wurden selten auf so eine unangenehme Art und Weise so hart entertaint. Wir dachten schon: „Jetzt wo der Wendler weg ist, kann es nicht besser werden." Da haben wir jedoch nicht an Sabrina, Willi, Jasmin, Elena ... ach einfach alle gedacht!  Aber seht selbst, in den besten Tweets zur fünften Folge vom „Sommerhaus der Stars".

Der Harald des Sommerhauses:

HEUTE ... ERKLÄRE ... ICH ... EUCH ... DIE ... FOTOSYNTHESE.

Das haben wir ALLE kommen sehen!

Prio 1!

Was ... Wo?

Geschichten, die das Leben schreibt:

Man erzählt sich, dass es wirklich so war:

Jop!

Ups, ist mir so rausgerutscht!

Dann ist das passiert:

Und das auch:

Die spannendste Unterhaltung in dieser Folge:

„Sommerhaus" ist diesen Sommer einfach King!

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Schulbus-Unfall in Nohfelden: mindestens sechs Kinder verletzt

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Symbolfoto: Andreas Gebert/dpa-Bildfunk.

Bei einem Schulbus-Unfall in Mosberg-Richweiler, einem Ortsteil von Nohfelden, sind am Dienstag (20. August) mindestens sechs Kinder verletzt worden. Nach Angaben der Polizei hatte eine 47-jährige Geländewagen-Fahrerin um 13.22 Uhr im Einmündungsbereich Friedenbergstraße/Bornwiesstraße die Vorfahrt der 37-jährigen Schulbus-Fahrerin missachtet. So kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Bei der Kollision wurden mehrere Kinder im Bus gegen Vordersitze und Seitenwände geschleudert. Mindestens sechs junge Menschen wurden leicht verletzt, darunter ein elfjähriges Kind. Weil in fünf dieser Fälle Eltern ihre offensichtlich verletzten Kinder vor dem Eintreffen der Polizei an der Unfallstelle abgeholt hatten, bitten die Beamten die Eltern, sich bei ihnen zu melden: Tel. (06871)90010.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizeiinspektion Nordsaarland, 20.08.19

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